Der Hype um KI ist überall – Schulen, Unternehmen und Politik diskutieren über Chancen und Risiken. Auch einige deutsche Kommunen haben bereits KI-Projekte gestartet. Doch oft fehlt es an Daten, Kompetenzen und Strukturen. Der Europäische AI Act wird indes auf kommunaler Ebene gelassen erwartet.
Mit dem KI-Assistenten F13 möchte die baden-württembergische Landesregierung eine Vorreiterrolle für die Verwaltung einnehmen, indem das Tool Aufgaben der Mitarbeitenden übernimmt. Künftig soll das Projekt am Govtech-Campus in Baden-Württemberg angesiedelt werden und auch Kommunen unterstützen. Perspektivisch vielleicht bundesweit.
In einem Förderprojekt des Landwirtschaftsministeriums sind in den letzten Jahren knapp 50 Projekte für die Digitalisierung auf dem Land entstanden. Bisher sind nur fünf davon überregional ausgerollt worden. Die Projektergebnisse werden heute auf der Abschlusskonferenz diskutiert.
Die Idee eines Rechtsanspruchs auf digitale Verwaltungsleistungen wird seit Monaten kontrovers diskutiert. Jetzt zeigt ein Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags, wie ein solcher Anspruch gesetzlich verankert werden und sich auf Landesrecht auswirken könnte.
Sperriger Begriff, große Chance: Der Berliner Senat will die Digitalisierung in Kultureinrichtungen vorantreiben und setzt dabei unter anderem auf sogenannte „Resilienz-Dispatcher:innen“. Hinter dem langen Titel verbirgt sich einiges an Potential.
Die 630 Millionen Euro schwere Nationale Bildungsplattform wird voraussichtlich in den regulären Schulen kaum eine Rolle spielen. Wieder einmal drohen Fortschritte bei digitaler Bildung an der Komplexität der föderalen Staatsarchitektur zu scheitern. Dabei böte das Grundgesetz durchaus Spielräume.
Hamburg arbeitet seit Jahren an innerstädtischen Innovationen im Bereich Daten und Digitalisierung. Jetzt soll der Schulterschluss mit dem Umland folgen, um international wettbewerbsfähig zu bleiben.
Carsharing funktioniert auf dem Land nicht? Doch, zeigen Projekte in Bayern, Schleswig-Holstein und Brandenburg. Allerdings unterscheiden sich die Konzepte stark von den Angeboten in den Städten.
Die Registermodernisierung ist eines der wichtigsten Projekte der Verwaltungen. Wie es gerade läuft, welche Probleme es noch gibt, wie sich Behörden vorbereiten können und warum die Diskussion um die Verfassungskonformität irgendwann auch einmal beendet sein sollte, erklären BVA-Präsident Christoph Verenkotte und sein Referatsleiter Claus Hackethal.
Die Bekämpfung der schlechten Luft hat oberste Priorität in den Verkehrsplänen von Londons Bürgermeister Sadiq Khan. Dabei helfen sollen Instrumente wie der „Healthy-Streets“-Ansatz. Mit dem Tool können Planer:innen die Bedürfnisse von Fußgängern in den Vordergrund stellen.
Die US-Metropole Chicago nutzt öffentliche Daten, um die Gesundheit in ihren Stadtvierteln zu analysieren. Dafür hat die dortige Verwaltung ein eigenes Kartierungstool entwickelt. Lokale Projekte in Stadtteilen orientieren sich an den Ergebnissen aus dem Gesundheitsatlas.
Im EU-Projekt Terrifica hat der Wissenschaftsladen Bonn mit Verbundpartnern aus sechs Regionen Ansätze zur Anpassung an den Klimawandel entwickelt. Das Besondere: Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Verwaltung haben die Lösungen gemeinsam entwickelt, anhand von Beobachtungen der Bürger:innen.
Im Rahmen des Kohleausstiegs stehen in Görlitz Gelder für neue Wissenschaftseinrichtungen zur Verfügung. Unter anderem sind grenzüberschreitende Zentren entstanden, von denen die ganze Region profitiert. Im Fokus der dortigen Forscher stehen große Datenmengen – etwa zur Krebsentstehung.
Die Nachfolgeregelung für das Onlinezugangsgesetz soll laut Plan diese Woche im Bundeskabinett beschlossen werden. Vieles blieb unverändert im Vergleich zum Referentenentwurf, doch es gibt auch ein paar Überraschungen.
Die Ausländerbehörden sind chronisch überlastet, Verfahren dauern oft Jahre. Das Onlinezugangsgesetz sollte eigentlich auch in diesem Bereich helfen, die Frist wurde bekanntlich gerissen. Für Einbürgerungsverfahren könnte es nun bald eine digitale Lösung geben.
Der NKR sei nicht zufrieden, wie es mit dem Onlinezugangsgesetz und den neuen Digitalchecks läuft, erzählt der Vorsitzende Lutz Goebel Tagesspiegel Background. Ein Digitalcheck könne zudem nicht das Fehlen digitaler Lösungen beheben – das sei aktuell beim Wohngeld ersichtlich.
Eine Studie, die unterschiedliche Transformationsregionen in Deutschland untersucht, kommt zu dem Schluss, dass die Regionalförderung von Bund und Ländern nicht mehr zeitgemäß sei, um die Herausforderungen des Strukturwandels zu bewältigen. Vielmehr brauche es ganzheitliche Ansätze für eine innovationsorientierte Regionalpolitik.
Fedor Ruhose und Valentina Kerst (beide SPD) warnen in ihrem Buch „Schleichender Blackout“ vor einem „digitalen Desaster“, das Deutschland droht. Der aktuelle Politiker und die ehemalige Politikerin sparen nicht mit Kritik an vergangenen Weichenstellungen bei der Digitalisierung des öffentlichen Sektors.
Ein Schlaganfall kann schwere gesundheitliche Folgen haben. Spezielle Krankenwagen können das Risiko für eine bleibende Behinderung verringern. Derzeit rollen die Fahrzeuge aber nur an einem Ort.
Intelligente Transportsysteme, Sensoren und Apps sammeln immer mehr Fahrraddaten. Wie diese am besten gebündelt und für eine bessere Fahrradinfrastruktur genutzt werden können, darum geht es auf der Weltfahrradkonferenz Velo-City in Leipzig. Vorreiter auf diesem Gebiet ist Frankreich.
Das Jobcenter Düsseldorf hat seine Prozesse seit 2017 sukzessive digitalisiert und Wartezeiten vor Ort auf ein Minimum reduziert. Ein Kraftakt, der sowohl für die 800 Mitarbeitenden als auch für die 60.000 Kund:innen große Vorteile mit sich bringt.
Der Klimawandel verstärkt den Handlungsdruck auf Kommunen, Gesundheitsaspekte stärker in die Stadtplanung mit einzubeziehen. Daten aus verschiedenen Ressorts könnten dabei helfen. Einige Kommunen setzen zudem auf digitale Beteiligung, um die Bedürfnisse der Bürger:innen zu erheben.
Gestern stellten Bundesbauministerin Klara Geywitz und Christian Pegel, ihr Amtskollege aus Mecklenburg-Vorpommern, in Berlin den digitalen Bauantrag vor. Die entwickelte Lösung kann zwar viel, es gibt aber auch noch einige Baustellen.
Die Kreislaufwirtschaft wird zunehmend wichtiger für die angestrebte nachhaltige Ökonomie. Auch auf kommunaler Ebene kann die „Circular Economy“ gestaltet werden. Einige staatliche und zivilgesellschaftliche Projekte laufen bereits.
Heute erscheint die neue Version des Musterdatenkatalogs. Das Tool zeigt, zu welchen Themen Kommunen Daten bereitstellen – und wo es noch Lücken gibt. Der Katalog ist außerdem rundum erneuert worden und hat neue Funktionen.
Museen wollen Bürger:innen weiterhin mit Kunst und Kultur in Berührung bringen. Einige Ausstellungsorte haben hierfür Wege im digitalen Raum gefunden. Doch die Branche benötige Mut, Geld und eigene KI-Modelle, verlangen Vertreter:innen von Kulturinstitutionen bei einer Veranstaltung zur digitalen Vermittlung der Initiative Museum 4 Punkt 0.
Bremen hat sich eine Cybersicherheitsstrategie gegeben. Diese berücksichtigt Besonderheiten wie die kritische Hafeninfrastruktur und den Technologie- und Forschungsstandort. Eine zentrale Herausforderung sieht das kleinste Bundesland in der Fachkräftegewinnung.
Die Bereitstellung offener Daten gleicht in Deutschland weiterhin einem Flickenteppich. Besonders im ländlichen Raum klaffen große Lücken. Ein Förderprojekt des Landwirtschaftsministeriums hat sich in den vergangenen Jahren damit beschäftigt, was sich dort ändern müsste. Erste Ableitungen und Empfehlungen liegen vor.
In Deutschland stehen knapp 23,5 Millionen Verkehrsschilder und Wegweiser. Die Instandhaltung erfordert regelmäßige Kontrollen. Die Stadt Oberhausen versucht, den Prozess mit einer KI-gestützten Technologie zu vereinfachen.
Um von wissenschaftlichen Erkenntnissen zu profitieren, sollten Kommunen sich in regionale Innovationsnetzwerke einbringen und solche Netzwerke bestenfalls selbst fördern. Bei der Jahreskonferenz der Transferallianz in Hamburg wurden Beispiele vorgestellt, die diese Potenziale verdeutlichen.
Die Landeshauptstadt Kiel geht im Umgang mit knappen Personalressourcen neue Wege. Eine flexible Einheit, die sogenannte Flex-Unit, soll kurzfristig einspringen können, um Fachabteilungen bei Bedarf zu entlasten. Die ersten Tests waren erfolgreich.
Herrenberg hatte die mobile Webplattform Stadtnavi als erste deutsche Stadt eingeführt. Seither haben einige Städte und Landkreise die Open-Source-Lösung adaptiert. Eine spezielle Förderung des Rollouts gibt es zwar nicht. Trotzdem haben die Kommunen Wege gefunden, ihr Navi durch öffentliche Programme finanzieren zu lassen.
Viel wurde in den vergangenen Jahren über digitale Souveränität diskutiert. Ein eigenes Zentrum für Bund, Länder und Kommunen wurde rund um den Jahreswechsel formal gegründet. Nun soll es durchstarten und in diesem Jahr erste Akzente setzen. Ein Standort hat sich bereits herauskristallisiert.
Um Fachverfahren der Verwaltung fit zu machen für Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz, müssen die zugrundeliegenden Daten richtig aufbereitet sein. Ein neues Forschungsprojekt in Thüringen probiert das am Beispiel Bürgergeld aus.
Wie werden wissenschaftliche Erkenntnisse zu praktischen Innovationen, die bestenfalls im Kampf gegen die Klimakrise helfen? Mit dieser Frage beschäftigen sich in dieser Woche EU-weit Forschende in verschiedenen Fachvorträgen. Dabei stehen auch urbane Best Practices im Vordergrund.
Seit Jahren beschäftigt sich Harald Joos mit der Verwaltungscloud. Nachdem seine Zeit als IT-Verantwortlicher im Bundesfinanzministerium überraschend endete, wechselte er zurück zur Deutschen Rentenversicherung und will das Thema dort weiter vorantreiben. Aus seiner Sicht soll der Staat nicht alles selbst bauen. Wichtiger sei es, schnell voranzukommen.
Gymnasiasten in Schleswig-Holstein beschäftigen sich in dem Filmformat „7 Fragen an KI“ mit den Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz. Neben der inhaltlichen Beschäftigung mit dem Thema lernen sie dabei, es spannend aufzubereiten und auf bestimmte Medienformate hin zuzuschneiden.
Der Datenraum Kultur ist ein Leuchtturmprojekt der Digitalstrategie der Bundesregierung und hat heute seinen Rollout. Bei der Veranstaltung in München soll es darum gehen, wie die Daten innerhalb des Data Spaces für den Kultursektor ausgetauscht werden können und wo er sich in der Medienbranche beteiligen kann.
Gestern endete ein Streit zwischen Ehrenamtlichen und der Stadt Ulm mit einem Urteilsspruch am Landgericht. Beide Seiten gehen im Moment getrennte Wege – und ziehen ihre Schlüsse aus der Geschichte. Aus dem Streit können einige grundsätzliche Ableitungen für die Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft und Verwaltung getroffen werden.
Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes läuft auch 2023 noch auf Hochtouren. Dieses Jahr sollen weitere hunderte Millionen Euro fließen. Das Bundesfinanzministerium muss sie allerdings erst freigeben. Um die Mittel für 2024 wird zudem noch hart verhandelt.
Unter der Ampel wurde der Streit, ob die Steuer-ID als Identifikationsnummer bei der Registermodernisierung eingesetzt werden soll, neu aufgerollt. Doch das Projekt befindet sich bereits in Umsetzung und niemand will als Bremser auftreten. Finden die Fraktionen doch noch einen Kompromiss?
Bund, Länder und Kommunen hatten fünf Jahre Zeit, um das Onlinzugangsgesetz umzusetzen. Das Bundesinnenministerium war dafür zuständig, den Prozess zu steuern. In dieser Rolle sei das Ressort gescheitert, stellt der Bundesrechnungshof in einem noch unveröffentlichten Bericht fest, der Tagesspiegel Background vorliegt. Versäumnisse gebe es demnach viele.
Der Ausbau des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zur Zentralstelle im Bund-Länder-Verhältnis ist eines der wichtigsten Vorhaben in Nancy Faesers Cybersicherheitsagenda. Doch für eine entsprechende Grundgesetzänderung muss das BMI viel Überzeugungsarbeit bei den Ländern leisten. Deren Aussagen dazu zeigen: Es wird eng.
Barcelona will alle städtischen Flächen nutzen, um energieneutral zu werden, auch die Bürgersteige. Deshalb hat die Verwaltung in einem Pilotprojekt einen Solarweg auf einer Fläche von 50 Quadratmetern getestet. Er ist für Fußgänger geeignet und könnte einen Fünf-Personen-Haushalt ein Jahr lang mit Strom versorgen.
Das MPSC-Projekt der Landkreise Mecklenburgische Seenplatte und Vorpommern-Greifswald ist in vielerlei Hinsicht besonders. Nach knapp zwei Jahren und einem Wechsel in der Projektleitung sind sich die Beteiligten einig, dass Digitalisierung im ländlichen Raum nur mit Vernetzung und intensiver Beteiligung funktioniert.
Das Bekenntnis zu Open Source und dem Motto „Public Money, Public Code“ gibt es bereits in einigen Bundesländern und Kommunen. Die Ampel hat in ihrem Koalitionsvertrag ebenfalls festgeschrieben, offene Software bevorzugt nutzen zu wollen. Doch vergabe- und wettbewerbsrechtlich gibt es Hürden. Ein noch unveröffentlichtes Gutachten will Lösungen aufzeigen.
Am Donnerstag wird das Thema Smart City und Smart Region im Bundestag diskutiert. Die CDU/CSU-Fraktion bringt einen Antrag ein und fordert Tempo bei der Umsetzung der Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag.
Schaufenster, Deal-Börse, Techniklabor – die Hannover-Messe hat viele Facetten. Auf der weltgrößten Industrie-Expo mit mehr als 4.000 Ausstellern steht wieder die Verschränkung der Hardware mit den neuen Möglichkeiten von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz im Mittelpunkt. Die Smart City spielt dabei ein große Rolle.
Einen bisher in Deutschland eher unüblichen Weg beschreitet Mönchengladbach im Bereich urbane Daten. In Kürze wird ein eigenes Data Office an den Start gehen, in dem die Statistikabteilung der Stadt aufgehen wird. Durch das gebündelte Knowhow sollen sich viele Synergien ergeben.
Obwohl die EU vorschreibt, dass Behörden ihre Liegenschaftsdaten öffentlich nutzbar machen müssen, erschweren mehrere Bundesländer den Zugang dazu. Unternehmen betrachten das als Gefahr für die Energiewende, denn die Daten sind wichtig für den Solarausbau auf Dächern.
Die Deutsche Bahn lädt nach Hamburg ein, um innovative Projekte für den Radverkehr zu entwickeln. Unter anderem soll mit Daten der Urban Data Platform Hamburgs gearbeitet werden. Von Ergebnissen vergangener Hackathons konnte der Stadtstaat bereits profitieren.
Digitale Bildung niedrigschwellig an Kinder vermitteln, ohne zusätzliche Arbeit für Lehrer:innen: Das verspricht die digitale Lernplattform Cody21, die den Unterricht interaktiv mit Videoeinheiten gestaltet. In Österreich kommt die Initiative in Grundschulen bereits zum Einsatz.
Smart-City-Ökosysteme sind wichtig für eine nachhaltige und soziale Entwicklung von Städten. Das komplexe Beziehungsgeflecht an Akteuren, Diensten und Handlungsfeldern kann jedoch schnell unübersichtlich werden. Eine heute erscheinende Studie soll dabei helfen, die digitale Kommune und ihre Beteiligten systematisch zu modellieren.
Ein Innovationskorridor soll bestehende und entstehende Wirtschafts- und Forschungszentren zwischen Berlin und der Lausitz vernetzen. Eine der größte Wissenschaftsregion Europas könnte so entstehen. Unter anderem stehen dabei neue Arbeitsformen im Fokus, um qualifiziertes Personal in der Region zu halten.
Viele Schulen hinken bei der Digitalisierung noch hinterher. Die Ludwig-Windthorst-Oberschule in Ostercappeln hat sich zum Ziel gemacht, das zu ändern. Für ihr digitales Engagement hat sie vergangenes Jahr die Auszeichnung „MINT-freundliche Schule“ und „digitale Orte Niedersachsen“ erhalten.
Während sich die Wirtschaft ein bundesweit einheitliches Unternehmenskonto für Verwaltungsleistungen wünscht, hakt es noch immer bei der Entwicklung von Teilen des fünften Bausteins zum erweiterten Postfach. Beim Rechte- und Rollenmanagement läuft die Pilotierung dagegen nach Plan.
Im Rahmen eines europäischen Innovationsprogramms entsteht in Sachsen aktuell ein Smart-Region-Portal. Denn dortige Akteure vermissen öffentlich zugängliche Infos von und für kleine Kommunen. Das neue Portal soll Abhilfe schaffen, gleichzeitig entstehen immer neue Angebote und Plattformen.
Wien gehört zu den europäischen Digitalvorreitern. Aktuell arbeitet die österreichische Bundeshauptstadt unter anderem einem anonymisierten Bevölkerungsregister. Im Interview erzählt CIO Klemens Himpele, wie die zwei Millionen Datensätze „synthetisiert“ werden, das E-Government-Angebot mobil wird und was Wien bei Cloud, KI und Cybersicherheit vorhat.
Wie können Bürger:innen schneller Termine in Bürgerämtern bekommen? Und wie sollen Prozesse vor Ort gestaltet werden? Um solche Fragen evidenzbasiert zu beantworten, haben sich verschiedene Akteure in Berlin zusammengetan und den Arbeitsalltag in den Amtsstuben genauer unter die Lupe genommen – unter anderem wurde sogar Tagebuch geführt.
In Paris sind E-Scooter zum Ausleihen nach einer Volksabstimmung bald Geschichte. Dabei ist die Zahl der Leihroller dort bereits zurückgegangen, während sie in deutschen Städten immer mehr wurden. Droht auch hierzulande ein Verbot?
In Berlin haben CDU und SPD am Montag ihren Koalitionsvertrag präsentiert. Oben auf der Agenda der Landespolitik steht auch die Verwaltungsdigitalisierung. Unter anderem soll sich die Rolle der Landesdatenschutzbeauftragten verändern und das Profil des Chief Digital Officer (CDO) geschärft werden.
Alternative Verlegemethoden, Genehmigungsbeschleunigung, Förderung – beim Glasfaserausbau sind Kommunen und Telekommunikationsbranche selten einer Meinung. Ein Streitgespräch mit Klaus Ritgen vom Deutschen Landkreistag und Sven Knapp vom Bundesverband Breitbandkommunikation.
Die Kritik an der Nationalen Bildungsplattform reißt nicht ab, auch im Digitalstrategie-Beirat bestehen große Zweifel an dem Vorhaben. Derweil ist das BMBF bemüht, die Erwartungen zu moderieren. Eigentlich gehe es ja bloß um eine Vernetzung bestehender Angebote, heißt es. Über einen dauerhaften Betrieb soll erst im kommenden Jahr entschieden werden.
In Berlin trafen sich gestern Mitglieder des Netzwerks „Smart City Forum“. Der Austausch zwischen Kommunen und Unternehmen drehte sich um Standards, Open Source und die Smart-City-Förderung des Bundes. Dazu positionierte sich auch Bundesbauministerin Klara Geywitz.
Die erste Sitzung des IT-Planungsrates in diesem Jahr ist geschafft. Ein neuer IT-Staatsvertrag soll kommen, wird sich aber verspäten. Bei der Registermodernisierung präsentierten sich Bund und Länder einig und widersprachen Kritikern.
Sechs finnische Gemeinden entwickelten anhand von Registerdaten gemeinsam ein Analysemodell, um Informationen über die Situation von Familien vor Ort zu erhalten und deren Lebensqualität zu verbessern. Im vergangenen Jahr wurde das Projekt bei den World Smart City Awards in Barcelona vorgestellt.