Der Tod von Milliardär Heinz Hermann Thiele trifft drei Mobilitätskonzerne, die zum Inventar der deutschen Wirtschaft gehören: Knorr-Bremse, Vossloh und Lufthansa. Die Bahnzulieferer bereitete der Unternehmer vor Jahren auf eine Zukunft ohne ihn vor. Zur Fluglinie ist er eher spontan gekommen.
Wegen des starken Schneefalls vor zwei Wochen hat die DB Netz AG viele Zugstrecken gesperrt. Güterbahnen haben daraufhin die langsame Räumung der Gleise kritisiert. Nun leiten Bundesnetzagentur und Eisenbahnbundesamt ein Verfahren ein.
Die EU arbeitet an einer Strategie, die ihre Handelspolitik mit dem Green Deal vereinbaren soll und startet einen neuen Anlauf zur WTO-Reform. Die Autobranche hofft auf stabile Handelsbedingungen, während beim Klimaschutz viele Fragen offen bleiben.
Die ÖBB baut ihr Nightjet-Angebot weiter aus – mit Hilfe der Regierung. Andere Länder kopieren das Modell, um eine Alternative zum klimaschädlichen Fliegen zu schaffen. Die deutsche Regierung will teure Schlafwagen jedoch nicht subventionieren. Auch mit ihrer hohen Schienenmaut bremst sie die europäische Nachtzug-Renaissance.
Noch immer warten 400.000 Seeleute auf ihre Ablösung. Nun zeichnen sich auch Impfprobleme ab, warnt der Verband Deutscher Reeder. Geschäftlich geht es der Schifffahrt dagegen so gut wie lange nicht. Trotzdem sperrt sich die maritime Wirtschaft gegen den EU-Emissionshandel.
Mit München startet heute eine weitere Großstadt offiziell eine Mobilitäts-App mit dem Ziel, alle Anbieter auf einer Plattform zu vereinen. Christof Schminke, Deutschland-Chef der Softwareschmiede Trafi, erklärt im Background-Gespräch die Münchner Besonderheiten und wie Mobility-as-a-Service eines Tages auch Regionen und Länder verbinden könnte.
Künstliche Intelligenz soll den Verkehr sicherer machen. Ein gewisses Restrisiko für Fehlverhalten allerdings bleibt. Forscher:innen und Industrie haben ein Konzept entwickelt, wie sich dieses Risiko senken ließe: Auf einer Plattform sollen Entwickler:innen Daten austauschen.
Beim missratenen Bahnprojekt wird der Bau von vier weiteren Tunneln mit bis zu 46,6 Kilometern Länge debattiert. Das könnte drohende Kapazitäts- und Sicherheitsprobleme lindern und massive Fehlplanungen korrigieren. Ein Gutachter der Projektgegner rechnet jedoch mit sehr hohen Kosten.
Der Staatskonzern steckt in der bisher schwersten Krise. Trotzdem sollen weiterhin Boni für 5000 Führungskräfte fließen und die Verträge von DB-Chef Richard Lutz und Vize Ronald Pofalla vorzeitig verlängert werden. Die Kritik am Kurs der Regierung und des Verkehrsministers Andreas Scheuer wächst.
Vernetzte Fahrzeuge sind auf Technologien der Telekommunikationskonzerne angewiesen. Der Streit um deren Patente lähmt die Autobauer. Die Unterstützung des Gesetzgebers ist offenbar dringend nötig, wie ein neues Gutachten fordert.
Die Taxibranche pocht weiter auf strengere Regeln für Uber und FreeNow. Bei der heutigen öffentlichen Anhörung im Verkehrsausschuss geht es erneut um eine mögliche Vorbestellfrist für die Taxi-Konkurrenten. Auf der Straße mobilisieren die Fahrdienste derweil alle Kräfte.
Die neun wichtigsten Anbieter von stationslosem Carsharing und Mikromobilität bündeln ihre Interessen. Unter dem Namen „Plattform Shared Mobility“ (PSM) haben sie sich zusammengeschlossen. Der Verband soll heute offiziell vorgestellt werden.
Sabina Jeschke, die Digitalvorständin der Deutschen Bahn, erklärte gestern überraschend ihren vorzeitigen Rücktritt. Dabei hatte vor drei Jahren alles vielversprechend begonnen. Warum wirft die Professorin hin? Eine Analyse.
Heute gibt es ein Treffen von Autoindustrie, Energiebranche und Verbraucherschützern mit Wirtschaftsminister Peter Altmaier. Es geht darum, ob der Ladestrom für E-Autos notfalls abgeschaltet werden darf, um eine Überlastung der Stromnetze zu verhindern. Eine Civey-Umfrage für Tagesspiegel Background zeigt: Die Mehrheit lehnt das ab.
Im erdnahen Orbit entsteht ein neuer dichter Verkehrsraum. Dort sind tausende Kommunikations- und Erdbeobachtungssatelliten unterwegs. Deutsche Microlauncher-Projekte wollen die dafür nötigen Raketenstarts umweltfreundlich durchführen. Im internationalen Wettbewerb haben sie gute Chancen.
Mobility-as-a-Service ist ein zentrales Element der intelligenten Stadt – das zeigt auch der Smart-City-Index des Verbandes Bitkom. Hamburg hält Platz 1 im Ranking, zwei Newcomer schaffen es bis nach vorne, doch insgesamt ist die Digitalisierung in Deutschlands Großstädten sehr unterschiedlich weit gediehen. Bitkom fordert einen gemeinsamen Smart-City-Rat.
Seit Januar sind nicht nur die Kosten der Genehmigungsverfahren für Schwertransporte durch eine neue Gebührenverordnung explodiert. Mit der Gründung der Autobahn GmbH verzögert sich laut deren Bundesfachgruppe das Genehmigungsverfahren. Der Transport von großen Bauteilen wie für den Brückenbau ist ins Stocken geraten.
Spediteure und Reeder werden 2021 wohl keine Freunde mehr. Die Frachtraten für Container sind auf Rekordniveau, und der Rückstau in den asiatischen Lieferketten könnte die Logistik noch Monate beschäftigen. Eine Nebenwirkung: Fahrräder werden teurer.
Noch nie seit Beginn der Messungen wurden die Stickoxid-Grenzwerte in deutschen Städten so gut eingehalten wie 2020. Doch Umweltministerin Svenja Schulze und Dirk Messner, der Präsident des Umweltbundesamtes, machen sich Sorgen wegen der Feinstaubbelastung. Sie fordern schärfere Grenzwerte nach den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation.
Deutschlands geplantes Lieferkettengesetz fällt schwach aus – trotzdem spielt es eine Vorreiterrolle in Europa. In den kommenden Monaten wird sich zeigen, inwiefern die Einigung den EU-Gesetzgebungsprozess beeinflusst und welche Akteure ihre Interessen durchsetzen.
Immer wieder landet Uber wegen seiner Arbeitsweise vor Gericht. Nun geht das Unternehmen in die Offensive – und wirbt mit einem Positionspapier bei der EU um neue Regeln für seine Plattform-Mitarbeiter:innen. Abgeordnete reagieren verstimmt.
E-Mobilität ist nur nachhaltig mit Batterierecycling – darüber sind sich Fachleute einig. Konzerne und Mittelständler zeigen, dass sich damit auch Geld verdienen lässt. Die Rückgewinnung wertvoller Materialien wird immer ausgefeilter, Batterien werden bereits recyclingfreundlich konstruiert.
Autobauer, Zulieferer und Bahn beschäftigen zusammen mehr als eine Million Menschen in Deutschland. Die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu impfen, ist logistisch möglich und wird vorbereitet. Noch aber gibt es nicht genug Impfstoff.
Gehen von elektromagnetischen Feldern im und rund um das E-Auto Gefahren aus? Experten verweisen auf existierende Grenzwerte, die für die Autobauer gelten. Fest steht allerdings auch: Systematische Studien fehlen.
Alstom will nach der Übernahme von Bombardier Transportation weiter wachsen. Die weltweite Nummer zwei nach der chinesischen CRRC setzt dabei auf den Standort Deutschland und Berlin, wie DACH-Chef Müslüm Yakisan im Background-Gespräch sagt.
Bei der Deutschen Bahn droht ein Tarifkonflikt mit Streiks der Lokführer. Noch hofft DB-Personalvorstand Martin Seiler auf einen raschen Abschluss mit der GDL vor Ostern. Das wäre auch im Interesse der Regierung – denn ein Arbeitskampf beim größten Staatskonzern käme in Corona- und Wahlkampfzeiten ungelegen.
Nach dem Rückzieher von Wirtschaftsminister Peter Altmaier bei der Spitzenlastglättung im Stromnetz ist die Sorge groß, dass das Vorhaben vor der Bundestagswahl nicht mehr klappt. Doch in dieser Woche gibt es ein neues Treffen mit der Autobranche und der Energiewirtschaft.
Mario Draghi lässt Italien hoffen. Der Ex-EZB-Chef soll als Premierminister den Corona-Schock überwinden und das Land aus der jahrzehntelangen Stagnation herausführen. Doch wie Draghi die Wiederaufbau-Milliarden aus Brüssel investieren will, ist offen. Viel Geld soll wohl in einen ökologischen Stadtverkehr und die Schieneninfrastruktur fließen.
In Deutschland stocken die Verhandlungen zum Lieferkettengesetz – währenddessen arbeitet die EU-Kommission bereits an einem Vorschlag für eine europaweite Regelung. Unternehmen müssten dann nachweisen, dass sie gegen Verletzungen von Menschenrechten und Umweltstandards vorgehen.
IG Metall und Arbeitgeber der Automobilindustrie stehen in der Transformation der Branche oft vor den gleichen Herausforderungen. Beim politischen Lobbying rieb sich die Gewerkschaft zuletzt an der SPD und am Wirtschaftsminister. In der Auseinandersetzung mit Tesla bekommen die Arbeitnehmer Rückendeckung von ungewohnter Seite.
Nach dem Boom 2020 erwartet die Fahrradwirtschaft auch für dieses Jahr einen zweistelligen Absatzzuwachs. Wegen der hohen Nachfrage und gestiegenen Transportkosten dürften Zweiräder allerdings auch in diesem Sommer wieder knapp werden.
Neue Regelungen könnten den umstrittenen Austausch von Mobilitätsdaten zwischen der EU und Drittstaaten absichern. Der deutsche Datenschutzbeauftragte reagiert zufrieden auf erste Ergebnisse. Ein Jurist fordert einen neuen gesellschaftlichen Konsens zum Umgang mit personenbezogenen Mobilitätsdaten. Tesla-Kritiker hatten die Debatte angestoßen.
Immer mehr deutsche Städte prüfen den Bau von Seilbahnen. Geringe Kosten, schneller Bau und kein Stau – die Vorteile liegen auf der Hand. Doch viele Anwohner:innen fürchten den Einblick in ihre Grundstücke, und auch die veraltete „Standardisierte Bewertung“ macht Probleme.
Nach rund einem Jahr Streit haben sich SPD und Union doch noch beim Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz geeinigt. Es gibt kleine Verbesserungen für Fahrer:innen von E-Autos. Zudem wird das Schnellladegesetz heute vom Kabinett verabschiedet.
Weniger Unfälle, zuverlässigere Verkehre. So lauten die mit dem autonomen Fahren verbundenen Versprechen. Die Mehrheit der Deutschen glaubt nicht daran, zeigt eine exklusive Background-Umfrage. Das geplante Gesetz, das automatisiertes Fahren im Alltag ermöglichen und heute im Kabinett verabschiedet werden soll, steht nach wie vor in der Kritik.
Corona-Regeln für Reisende, die sich über Nacht ändern. Ein Flickenteppich an Vorschriften. Zettelwirtschaft an deutschen Flughäfen. Wie der Luftverkehr tagtäglich neu plant und was in seinen Flugplänen für den Sommer steht, berichtet Easyjet-Deutschlandchef Stephan Erler im Background-Gespräch.
E-Tretroller lassen sich offenbar leicht manipulieren und überwachen. Datenschützer sind alarmiert und wollen die Anbieter und ihre Apps prüfen. Die Verleiher zeigen sich größtenteils einsichtig – und versprechen nachzubessern.
Den ersten Airports geht das Geld aus. Morgen verhandeln Verkehrs- und Finanzministerium über das Rettungspaket. Das gibt dem Streit über defizitäre Flughäfen neue Nahrung. Klimaaktivisten plädieren für einen dauerhaften Lockdown des Luftverkehrs.
Die EU-Kommission will, dass die DB AG alte Züge verkauft und nicht verschrottet. So soll der Wettbewerb gestärkt werden. Die Deutsche Bahn bemüht sich und bietet mehr ausrangierte Züge zum Kauf an. Nun rollt die große Intercity-Flotte aufs Abstellgleis.
Die Industrie wendet sich von der 700 Millionen Euro teuren Forschungsfabrik Batteriezellenfertigung ab. Nach dem politischen Ärger um die Standortwahl verliert das Prestigeprojekt der Forschungsministerin wichtige Unterstützer.
Die Sozialdemokraten haben auf ihrer Vorstandsklausur am Wochenende ihre „vier Zukunftsmissionen“ vorgestellt. Klimafreundliche und moderne Mobilität spielt dabei eine große Rolle. Einige von der SPD-Spitze definierten Maßnahmen auf dem Weg zum „modernsten Mobilitätssystems Europas“ erinnern an die Grünen.
Der Grüne Winfried Hermann hat das Autoland Baden-Württemberg zum Musterländle der Verkehrswende gemacht. Nun wird der Landtag neu gewählt. Ein wichtiger Stimmungstest für die Bundestagswahl. Sind die Bürger:innen bereit, das Auto an den Rand zu drängen? Das haben die Grünen vor.
Tesla hat mit dem Innenausbau der Autofabrik in Grünheide begonnen. Viele deutsche Zulieferer wollen ins Geschäft kommen, einige arbeiten schon lange mit dem US-Hersteller zusammen. Doch wie profitieren die Unternehmen aus der Region Berlin-Brandenburg?
„Woven City“, „Green City Zone“: Autohersteller wie Toyota und Volvo testen in Metropolen nicht nur Shared Mobility und autonomes Fahren, sie gestalten inzwischen ganze Stadtteile mit. Die Folgen für den Stadtraum und die Gesellschaft können gravierend sein, warnt eine Wissenschaftlerin.
Berichte über Verkehrsunfälle prägen unser Bild von dem, was passiert ist. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass das Wie bei der Berichterstattung entscheidend ist. Fuß- und Radverkehr-Aktivisten kritisieren, Medien seien bei Unfallberichten oft verharmlosend.
Wenn in den nächsten Jahren der Anteil an E-Autos wie geplant steigt, wird das Aufkommen aus der Mineralölsteuer einbrechen. Die Finanzierung des Verkehrssystems muss völlig neu konzipiert werden. Expert:innen fordern eine spürbare Zulassungssteuer und eine flexible Pkw-Maut.
Verkehrsminister Andreas Scheuer will mit einem neuen Gesetz die Drohnentechnologie „made in Germany“ voranbringen. In der Branche kommen seine Vorschläge jedoch teilweise gar nicht gut an. Sie fühlt sich ausgebremst.
Fridays for Future einzuladen, um sich kritisieren zu lassen, ist in der Wirtschaft gerade in Mode. Das soll die Botschaft vermitteln: „Wir haben verstanden.“ Bei der Schifffahrtsmesse SMM entstand aber ein ganz anderer Eindruck. Eine Beobachtung.
Alternative Kraftstoffe sollen die steigenden Emissionen im Verkehr senken. Doch die vom Bundeskabinett beschlossene Umsetzung der EU-Richtlinie RED II stößt weiter auf Kritik: Die Mehrfachanrechnung von Strom, E-Fuels und fortschrittlichen Biokraftstoffen auf die Treibhausgas-Minderungsquote sorge für Wettbewerbsverzerrungen.
Die Bahnbranche leidet in der Corona-Pandemie unter schwindenden Passagierzahlen. Andere EU-Länder subventionieren deshalb massiv die Fahrkosten. Doch die Bundesregierung will der kriselnden DB AG lieber 5 Milliarden Euro zusätzliches Eigenkapital geben. Nun fordert EVG-Chef Klaus-Dieter Hommel eine Kehrtwende, um EU-Auflagen zu verhindern.
Der US-Flugzeugbauer Boeing hat angekündigt, bereits in zehn Jahren Flugzeuge zu verkaufen, die zu 100 Prozent mit Biokraftstoffen fliegen. Das eigentliche Problem liegt aber nicht beim Flugzeugbau, sondern beim Mangel an nachhaltigem Sprit.
Die Corona-Pandemie hat den städtischen Verkehrsunternehmen einen beispiellosen Fahrgastrückgang beschert – und viele neue Mitarbeitende. Das zeigt eine Umfrage des VDV, die Tagesspiegel Background exklusiv vorliegt. Doch der Personalbedarf bleibt hoch. Die Unternehmen hoffen deshalb auf Quereinsteiger.
Eine mittelständische Spedition testet einen elektrischen Lkw unter realistischen Bedingungen. Fazit: Wenn Ladeinfrastruktur und Reichweite stimmen, sind E-Laster marktfähig.
Der Verband der Automobilindustrie hat sich grundlegend reformiert: Der „VDA 2.0“ soll die gesamte Mobilitätswelt abbilden, vom E-Bike bis zum Tech-Giganten. Der Verband will stärker als bisher in die Gesellschaft hineinfunken – dabei soll auch ein eigenes TV-Studio helfen.
Die Automobilhersteller steuern wegen der Halbleiter-Knappheit auf einen ernsten Konflikt mit ihren großen Lieferanten zu. Keiner will verantwortlich sein für die Engpässe, die die Produktion für Monate massiv behindern. VW hofft dennoch auf ein Ende der Chip-Krise im zweiten Halbjahr.
Mit Beförderungsverboten für Bahn, Bus, Schiff und Flugzeug sowie Schleierfahndungen will die Bundesregierung die Verbreitung der neuen Virusvarianten bremsen. Rufe nach mehr europäischer Abstimmung verhallen dabei. Dafür sollen Verkehrsunternehmen leichter an Schnelltests kommen.
Die Kritik am Schnellladegesetz des Verkehrsministeriums reißt nicht ab. Eine Gruppe von Mittelständlern würde sich zwar auch eine andere Förderung der Ladeinfrastruktur wünschen. Gleichwohl bewerben sich die Unternehmen bei der Ausschreibung, um ein Oligopol der Großen zu verhindern.
Autos mit Keyless-Schließsystemen könnten bald deutlich sicherer sein. Eine neue Technologie erschwert es, die Fahrzeuge zu knacken. Autobauer sehen auch die Politik in der Pflicht, um Kriminellen das Handwerk zu legen.
„Verzicht auf Auslandsreisen ist Bürgerpflicht“: Deutschland geht mit den symbolträchtigen Flugverboten über EU-Empfehlungen hinaus. Eine große Mehrheit scheint den Kurs zu stützen. Die Verkehrswirtschaft befürchtet, dass der Neustart in den kommenden Monaten nun viel schwerer wird.
Alternative Antriebe, autonomes Fahren, Verschiebungen am globalen Markt: Die Automobilindustrie befindet sich im Umbruch. Dazu organisierten die Grünen im Europaparlament gestern einen Online-Gipfel, um über das Auto der Zukunft nachzudenken. Das sind die wichtigsten Erkenntnisse.
Zuletzt sah es so aus, als würde das Gesetz zum autonomen Fahren an einem Streit zwischen den Ressorts scheitern. Doch nun drückt das Verkehrsministerium aufs Tempo. Das finden nicht alle nur gut. Nach wie vor gibt es unzählige ungeklärte Fragen, vor allem beim Thema Daten.
Berlin hat als erste Stadt in Deutschland ein Fußverkehrsgesetz. Das Einrichten von Zebrastreifen und Mittelinseln etwa soll damit einfacher werden. Die Fußverkehrslobby lobt das Gesetz, warnt jedoch vor einem gegenläufigen Trend: Die neuen Radwege gingen häufig zulasten von Fußgängern.
Der Fraktionschef der Grünen, Anton Hofreiter, und Klaus-Dieter Hommel, der Chef der Eisenbahnergewerkschaft EVG, streiten im Background-Gespräch über eine zweite Bahnreform. Die von den Grünen vorgeschlagene Zerschlagung der DB lehnt der Gewerkschaftschef strikt ab. Nach der Bundestagswahl könnten auf die beiden schwierige Gespräche zukommen.
Am zweiten Tag des Batterieforums ging es um Verbesserungen in Konstruktion und Produktion der Stromspeicher. Die Entwicklung könnte dazu führen, dass ein sehr verbreiteter Zelltyp ausstirbt. Auf der anderen Seite gibt es jetzt schwere Bagger mit Akku, die sich sogar betriebswirtschaftlich rechnen.
Der defizitäre Staatskonzern sieht sich in der größten Krise seit seiner Gründung – und steht vor einem womöglich heftigen Konflikt mit der Lokführergewerkschaft GDL. Hintergrund ist der Streit von GDL und EVG wegen des Tarifeinheitsgesetzes.
Der Entwurf des IT-Sicherheitsgesetzes 2.0 alarmiert die Mobilitätsindustrie. Sie befürchtet Mehrkosten und administrativen Zusatzaufwand – und fordert Nachbesserungen. Auch für IT-Experten geht die Neuauflage des Gesetzes am Ziel vorbei.