Nach einem trotz Corona starken Jahr 2020 setzt sich der US-Elektroautobauer ambitionierte Ziele. Elon Musk muss nun beweisen, dass er die Produktion großer Stückzahlen beherrscht – wie die etablierten Autohersteller.
Hightech-Piraten machen die Weltmeere unsicher, stören Lieferketten und bedrohen Seeleute. Die Angriffe auf Schiffe nehmen wieder zu. Heute ist die Achillesferse der Globalisierung eines der Themen im Kabinett mit der Bundeskanzlerin.
Die EU gibt weitere Fördermittel für die Produktion frei. Auch Tesla profitiert am Standort Grünheide davon. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier freut sich auf ein „Batterie-Ökosystem mit mehr als 10.000 Arbeitsplätzen“.
Wasserstoff im Verkehr ist besonders sinnvoll als Startmarkt, lautet der Tenor bei der Wasserstoff-Vollversammlung. Die Technologie sei hier schon weiter als in der Industrie – und die hohen CO2-Vermeidungskosten machten den Einsatz schneller profitabel. Das Verkehrsministerium will den H2-Antrieb mit einer Fülle von Förderprogrammen anschieben.
Das EU-Mobilitätspaket ist bisher zahnlos. Wichtige Instrumente gegen Wettbewerbsverzerrung und Ausbeutung der Lkw-Fahrer greifen erst 2022 und 2023. Ein Lichtblick dagegen: Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) rüstet seine digitalen Kontrollmöglichkeiten stark auf.
Die traditionelle Reisewelle zum chinesischen Neujahrsfest im Februar wird in diesem Jahr kleiner ausfallen. Viele Fabriken verkürzen die Ferien. Das könnte Lieferketten stabilisieren. Doch die Corona-Mutation ist auch in der Volksrepublik aufgetaucht.
Die Mehrheit der Deutschen fühlt sich als Fußgänger zwar sicher, knapp die Hälfte hätte aber gerne autofreie Straßenzüge, zeigt eine exklusive Background-Umfrage. Ideen für besseren Fußverkehr werden derzeit diskutiert – doch die Umsetzung hat ihre Tücken, wie das Beispiel Hamburg-Ottensen zeigt.
Die Regierung will den Schienenmarkt anders regulieren, aber den Staatskonzern weiter schonen. Die Konkurrenten der Deutschen Bahn sind sauer. Doch haben sie bessere Ideen?
Die Online-Portale Auto1 und Mobility Holding wollen an die Börse. Sie stoßen auf Investoren, die international großes Interesse an Fahrzeug-Plattformen haben. Kapital im Überfluss treibt die Bewertungen – und lehrt die etablierten Automobilhersteller und Händler das Fürchten.
Auf der Grünheider Hochgeschwindigkeitsbaustelle von Tesla wachsen die Fabrikhallen, der Einbau der Maschinen hat begonnen. Nebenan wird der Bau der riesigen Batteriefabrik vorbereitet. Auch der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur ringsum ist ein Giga-Projekt. Ein Statusbericht.
Eine noch unveröffentlichte Studie zeigt: Gesteuertes Laden von E-Autos über Preisanreize nützt allen – den Kund:innen, den Stromnetzen und dem Klima. Dazu müsste der Strompreis aber von Abgaben und Umlagen entlastet werden. Außerdem braucht es einheitliche Datenstandards.
Der ÖPNV soll in der City-Logistik künftig eine Rolle spielen, findet nicht nur das Bundesverkehrsministerium. In Karlsruhe und Frankfurt tüfteln Verkehrsverbunde und Wissenschaftler aus, wie sich Trams für den Transport von Sendungen nutzen lassen. Das ist alles andere als einfach.
München baut seit 2019 eine neue U-Bahn. Doch die Kosten-Nutzen-Prüfung besteht die U9 bisher nicht. Auch auf dem Land verhindert die veraltete „Standardisierte Bewertung“ derzeit Verkehrswende-Projekte. Zunehmend ungeduldig fordern Länder und Kommunen eine Reform. Nun verspricht der Bahnbeauftragte der Bundesregierung rasche Hilfe.
Am ersten Tag des Batterieforums hat der Umweltwissenschaftler Eckard Helmers ausbleibende Fortschritte in der Effizienz von E-Autos kritisiert. Das liege auch an falscher Regulierung. Weitere Themen: neue Ansätze bei den Zellen, Beschäftigungseffekte der Elektromobilität und klimaneutrales Fliegen.
Pop-up-Radwege, Parklets, verkehrberuhigte Zonen: Viele Großstädte beginnen damit, den öffentlichen Raum neu aufzuteilen. Straßenmöbel und Schrittgeschwindigkeit sollen die Aufenthaltsqualität steigern. Die ist in Zeiten von Vereinsamung und verödeten Innenstädten wichtiger denn je.
Digitale Corona-Gesundheitspässe mit Testergebnissen und Impfnachweisen sollen Reisen bald wieder möglich machen. Auch darüber verhandeln heute die EU-Regierungschefs. Wie zudem mithilfe von Datenanalyse und KI-Algorithmen die Grenzen öffnen können, zeigte Griechenland bereits im Sommer.
Der Transportmarkt entwickelt sich gegen die Schiene. Güterbahnen müssen bei Konsumwaren Kunden zurückgewinnen. In einigen Projekten gelingt das bereits, wie das 14. Forum Schienengüterverkehr zeigte.
Der Lockdown wird noch einmal verlängert und verschärft. Das trifft auch die Verkehrsbranche. Das Arbeitsministerium bereitet eine Homeoffice-Verordnung vor, in Bussen und Bahnen gilt eine Pflicht zum Tragen medizinischer Masken. Die Branche zeigt sich verärgert über die strengeren Auflagen.
In den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit will Joe Biden nicht nur die durch die Coronakrise verschärfte Finanznot im Mobilitätssektor lindern. Der neue US-Präsident strebt auch die Kehrtwende in der Klima- und Verkehrspolitik an.
Eine Reihe von EU-Initiativen und Kampagnen sollen der Bahn in den kommenden Monaten einen ordentlichen Schub verpassen. Ein neuer NGO-Bericht empfiehlt einige Maßnahmen, die im „Jahr der Schiene“ schnell umsetzbar wären.
Das Power-to-X-Hub der Bundesregierung sieht sich als weltweite Wissensplattform für grüne Kraftstoffe. Ganz konkret ist die Herstellung von klimafreundlichem Flugzeugtreibstoff in Brasilien, doch auch andere Länder haben Interesse an der Zukunftstechnik. Tagesspiegel Background hat mit dem Leiter des Power-to-X-Hubs gesprochen.
Die Hersteller von Biokraftstoffen wie auch die Autoindustrie begrüßen den Gesetzentwurf zur Erneuerbaren-Richtlinie RED II, fürchten jedoch, dass Biokraftstoffe vom Markt gedrängt werden könnten. Das Umweltministerium verteidigt die kräftige Förderung der E-Mobilität.
Die Bundesregierung will per Gesetz vorschreiben, dass 45 Prozent der neuen Linienbusse in Zukunft sauber oder emissionsfrei sind. Die Verkehrsunternehmen stehen vor großen Herausforderungen.
Ein giftiges, ätzendes und stinkendes Gas soll eine Schlüsselrolle bei der Dekarbonisierung der Schifffahrt spielen. Auf Ammoniak setzen Klimaschützer, Reedereien und Industrie große Hoffnungen. Das sind die Gründe.
Neben den etablierten Autobauern zieht es immer mehr Player auf den Mobilitätsmarkt – vor allem in Asien und den USA ist der Markt in Bewegung. Auf welche Unternehmen Investoren wetten und welche Technologien im Mobilitätsjahr 2021 einen Schub erwarten, zeigt eine exklusive Analyse für Tagesspiegel Background.
Die Bedeutung von betrieblichem Mobilitätsmanagement wächst. Beratungsfirmen wollen Unternehmen helfen, ihre Angebote zu ordnen und zu ergänzen. E-Autos sind dabei nicht immer die beste Lösung, und Dienstrad-Leasing erfreut sich immer größerer Beliebtheit.
Die Notbremse von DB Schenker zeigt: Beim Handel zwischen der EU und Großbritannien gibt es durch den Brexit enorme Probleme. Viele Unternehmen sind auf die neuen Formalitäten schlecht vorbereitet und liefern nur selten alle nötigen Unterlagen. Das Geschäft und die Lkw-Fahrer leiden.
Der Mangel an Halbleitern bremst die Hersteller. Audi, Daimler und VW müssen die Produktion stoppen, tausende Mitarbeiter sind in Kurzarbeit. Paradox: Die schnelle Markterholung und die Nachfrage nach E-Autos haben das Problem verschärft.
Weltraumtechnologie wird die Mobilitätsbranche verändern, berichten deutsche „New Space“-Pioniere. Amerikanische, chinesische und indische Firmen bauen längst Satelliten-Netzwerke, während Europa noch eigene Optionen prüft. Die nächste Zukunftstechnologie droht, durch andere Weltregionen geprägt zu werden.
Rolf Meyer hat eines der größten deutschen Logistikunternehmen aufgebaut. Heute entwickelt er Konzepte für eine nachhaltige Logistik. Ein wichtiges Projekt wurde jetzt Realität: E-Lkw fahren mit Wechsel-Akkus zwischen Niedersachsen und Berlin hin und her. Unzufrieden ist Meyer nur mit den deutschen Autoherstellern, die immer noch keine E-Lkw in Serie bauen.
Ein Hobbypilot, ein Elektroautofan und ein ehemaliger Umweltminister treten an. Am Wochenende wählt der CDU-Parteitag zwischen Friedrich Merz, Armin Laschet und Norbert Röttgen. So blicken die drei Kandidaten für den Vorsitz auf die Verkehrswende.
Frauen bewegen sich anders durch die Stadt als Männer: Sie gehen mehr zu Fuß, fahren weniger Auto. Bei der Stadtplanung sollen die unterschiedlichen Bedürfnisse mehr berücksichtigt werden, fordern die Grünen. Sie setzen sich für eine feministische Mobilitätspolitik ein – im Sinne des Klimaschutzes.
Kaum ein Energieträger erlebt einen solchen Hype wie Wasserstoff. Angefacht wird die Begeisterung von der stark aufgestellten Lobby der Öl- und Gasindustrie, warnt ein Bericht von Corporate Europe Observatory.
Zum ersten Mal seit neun Jahren meldet der Kartierungsspezialist TomTom rückläufige Staus. Von einer Entwarnung könne aber keine Rede sein, vielmehr müssten jetzt die Weichen für eine andere Verkehrspolitik gestellt werden. Neuer Spitzenreiter in Deutschland ist Berlin, das unter dem Trend zum Pendeln leidet.
Unternehmen und Verbände der Verkehrsbranche wehren sich gegen Überlegungen, den Lockdown auf weitere Bereiche der Wirtschaft auszudehnen und Homeoffice-Regeln zu verschärfen. In Behörden scheitert Mobilarbeit oft an fehlender Technik.
Der Ludwigsburger Autozulieferer Mann und Hummel bekommt eine Millionenförderung der EU-Kommission, um neue Filter auf Serienreife zu trimmen. In diesem Jahr soll die Serienproduktion starten. Eine Studie begleitet das Projekt.
Zu Beginn der Pandemie ließen Airlines in Europa Flugzeuge leer abheben, um ihre Start- und Landerechte nicht zu verlieren. Daraufhin wurden die Slot-Regeln ausgesetzt. Nun sollen sie in veränderter Form wieder in Kraft treten. Der Vorschlag der EU-Kommission ist umstritten.
Das Fahrzeug der Zukunft sei ein Smartphone auf Rädern, heißt es. Digital, vernetzt, autonom, elektrisch. Apple ist mit der Entwicklung eines eigenen Autos angeblich schon weit vorangekommen und hat Hyundai als Partner gewonnen. Doch spekuliert wird schon lange – bislang ohne Ergebnis.
Die Quarantänepflicht für Reiserückkehrer sollte deutschlandweit durch Tests ersetzt werden – so wie in Nordrhein-Westfalen, fordert Norbert Fiebig im Gespräch mit Tagesspiegel Background. Mit Skepsis sieht der Präsident des Deutschen Reiseverbandes (DRV) aktuell dagegen eine Impfpflicht für Passagiere.
Wie verbreitet sich das Coronavirus in Schulen, am Arbeitsplatz und auf Reisen? Dieser Frage geht Kai Nagel von der TU Berlin mithilfe eines Simulationsmodells nach, das auch reale Mobilfunkdaten nutzt. Tagesspiegel Background hat mit dem Leiter des Fachgebiets Verkehrssystemplanung und Verkehrstelematik über seine Ergebnisse gesprochen.
Wegen Corona findet die diesjährige Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas ab heute erstmals nur online statt. Die Hightech-Schau muss nun beweisen, dass sie an Strahlkraft für die Automobilbranche dennoch nicht verloren hat.
In der Pandemie ist der Neuwagenmarkt massiv eingebrochen. Doch Gebrauchte haben sich 2020 glänzend verkauft und vielen Händlern durch die Krise geholfen. Heute veröffentlicht das Kraftfahrt-Bundesamt die Zahlen im Detail.
Baden-Württemberg geht voran: Um den Mangel an Lkw-Parkplätzen zu bekämpfen, startet das Bundesland ein Pilotprojekt. Immer mehr Unternehmen bieten ihr Gelände an, um zu helfen. Ein neues Förderprogramm aus dem Verkehrsministerium soll bundesweit für mehr Parkplätze sorgen.
Die Ideen der Grünen für eine zweite Bahnreform werden heftig diskutiert. Mit einem staatlichen Aufgabenträger soll im Fernverkehr mehr Wettbewerb entstehen. Der Bahnbeauftragte der Bundesregierung sieht keinen Bedarf für eine Reform. Für eine Trennung von Netz und Betrieb zeigte sich Enak Ferlemann dagegen offen. Die SPD lehnt das weiter ab.
Bei Cyber-Attacken auf Lieferketten nehmen Kriminelle immer häufiger die Schifffahrt ins Visier. Seit Jahresbeginn müssen die Reedereien deshalb mehr für den IT-Schutz der Lieferketten tun. Interpol sorgt sich auch um die Cyber-Sicherheit der Impfstofflogistik.
Die Zahl der Verkehrstoten ist zwar auf dem niedrigsten Stand seit 1960, dennoch konnte die Bundesregierung die Zahl nicht wie geplant reduzieren. Die Verbände fordern unter anderem Tempolimits und härtere Strafen für Raser, wie im Bußgeldkatalog der StVO-Novelle vorgesehen.
Die deutsche Doppelstrategie aus Tests und Quarantäne für Reisende verhagelt dem hiesigen Luftverkehr den Jahresauftakt. Doch der Blick richtet sich längst in die Zukunft. Tests sollen sich zum Standard entwickeln. Eine Impfpflicht für Passagiere ist umstritten. Was meinen die Bürger?
Für den Deutschlandtakt plant der Bund mehrere spektakuläre Eisenbahnprojekte und legt zuweilen wenig Wert auf Absprachen. Das führt zu Unmut in den Bundesländern und Misstrauen in der Bevölkerung. Insbesondere gegen die Neubaustrecke Hannover-Bielefeld regt sich Widerstand. Helfen soll nun ein Bürgerdialog.
Das neue Schnellladegesetz der Bundesregierung bezieht sich ausdrücklich nur auf reine Batterieelektrofahrzeuge. Das Laden von Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen sei auf der Langstrecke nicht erforderlich. Der Bundesverband E-Mobilität ist nicht nur deshalb unzufrieden mit dem Gesetzentwurf des Verkehrsministeriums.
Deutschlands Konjunkturprogramm für die Coronakrise steht. Auch die Pläne für die Verwendung der EU-Hilfsgelder liegen auf dem Tisch. Allerdings ist an vielen Stellen noch unklar, ob der Wiederaufbau im Verkehrsbereich den versprochenen Impuls gegen die Klimakrise geben wird. Ein neuer Tracker von E3G und dem Wuppertal Institut verschafft eine Übersicht.
Eine Idee aus den USA machte in der Pandemie Schule: Temporäre Radstreifen, die von Autospuren abgeteilt werden, um dem gestiegenen Bedürfnis nach Radmobilität nachzukommen. Den Winter nutzen Städte wie München zur Evaluation. Viel spricht dafür, dass der Pop-up-Radweg ein dauerhaftes Verkehrsplanungs-Tool wird.
2020 stand in der EU-Politik ganz im Zeichen der großen Ankündigungen. Allein die neue EU-Mobilitätsstrategie umfasst 82 Punkte, die jetzt in konkrete Maßnahmen übersetzt werden müssen. Im Fokus der unzähligen Richtlinien, die 2021 präsentiert werden sollen, steht die Umsetzung des 2030-Klimaziels – sowie die Themen Digitalisierung und Datenraum.
Die Verkehrspolitik in Deutschland setzt sich aktuell vor allem für den Abbiegeassistenten ein, um Unfälle zu vermeiden. Die steigende Gefahr durch alkoholisierte osteuropäische Lkw-Fahrer auf deutschen Autobahnen ist im politischen Berlin dagegen noch nicht angekommen. Das muss sich dringend ändern, fordern Experten.
Die Grünen wollen die Deutsche Bahn AG aufspalten. Den Fernverkehr soll zukünftig der Bund als Aufgabenträger bestimmen. Mit der neuen „Bahnstrategie“ positioniert sich die Partei im Bundestagswahlkampf. Kritik kommt von EVG, Flixmobility und „Bahn für Alle“.
Der Deutschen Bundestages kommt in einer Woche erstmalig in diesem Jahr wieder zusammen. Auch im Jahr 2021 steht die Verkehrspolitik oben auf den Tagesordnungen von Parlament, Ausschüssen und Anhörungen. Tagesspiegel Background gibt Ihnen einen Überblick.
Welche Erfahrungen habe Sie 2020 gesammelt? Und was planen Sie für das nächste Jahr? Tagesspiegel Background hat Branchenexperten wie VDA-Präsidentin Hildegard Müller, Hapag-Lloyd-Chef Rolf Habben und Verkehrsminister Andreas Scheuer gebeten, Bilanz zu ziehen – und sie um ihre persönliche Prognose für 2021 gebeten.
Angst vor „Corona 2“: Mehr als 30 Länder stoppten am Montag Passagierflüge aus Großbritannien. Der Eurotunnel und Häfen sind vorübergehend geschlossen. Der Frachtverkehr soll zwar möglichst schnell wieder fließen. Doch die Sorge vor Lieferengpässen auf der Insel wächst.
Bei der Instandhaltung von Straßen kommt immer häufiger Künstliche Intelligenz zum Einsatz. Der Vorteil: Durch die KI lassen sich Schäden nicht nur automatisiert erfassen, sondern schon beheben, bevor sie zu größeren und damit teureren Problemen werden.
Die Reiselust ist nach einem Jahr der Entbehrungen groß. Seit der erste Impfstoff zugelassen ist, schnellen die Buchungen nach Flügen in die Höhe. Der Neustart des Luftverkehrs erfolgt in einem Markt voller Verwerfungen und der gewachsene politische Einfluss dürfte 2021 für Streit sorgen.
Wer zu Fuß geht, sollte den motorisierten Verkehr möglichst nicht behindern – so ist zum Teil bis heute das Credo in den Regelwerken zum Straßenverkehr. Nun beginnt in einigen Städten langsam ein Umdenken, doch im Gegensatz zum Radverkehr tut sich noch relativ wenig.
Bevor das Netzwerk Europäischer Eisenbahnen heute einen Blick ins Jahr 2021 wirft, erscheint die Lage der Deutschen Bahn in einem dunklen Licht. Die Schulden steigen, die Monopolkommission meckert, Konkurrenten wie Flixbus klagen. Ein Rück- und Ausblick kurz vor dem Fest.
Nach dem BDL stellt nun auch Aireg einen Plan für mehr Klimaschutz im Luftverkehr vor – und zeigt sich ambitionierter. Der Zusammenschluss von Industrie und Energiewirtschaft will bis 2030 zehn Prozent weniger Treibhausgas im Flugbenzin. Das soll nachhaltigem Kerosin zum Durchbruch verhelfen.
Die Autoindustrie reagiert gelassen, Umweltschützer und Verbraucheranwälte sehen millionfache Rückrufe auf die Hersteller zukommen. Abschalteinrichtungen bei der Abgasregulierung sind nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) nur noch in sehr engen Grenzen zulässig.
So wie einst Container revolutionieren heute Daten, Plattformen und Künstliche Intelligenz den Welthandel. In der Coronakrise beschleunigt sich die Digitalisierung der Schifffahrt weiter. Wie Hamburger Reeder und Berliner Start-up-Profis beide Welten zusammenbringen wollen.
Die zunehmende Zahl an E-Autos verlangt auch bessere Sicherheitstechnik und Anlagen für Crashtests. Der Ingenieursdienstleister IAV betreibt eine Großanlage in Bayern. Tagesspiegel Background hat mit den Experten darüber gesprochen, wie sicher Fahrzeuge mit kleinen und großen Batterien sind.