Das Bundeswirtschaftsministerium prüft mit Hochdruck, ob die Thomas-Cook-Tochter Condor einen Überbrückungskredit erhält. Die Airline wird nach der Pleite ihrer britischen Mutter kaum alleine überleben. Ein potenzieller Käufer fürs Langstrecken-Geschäft könnte die Lufthansa sein.
Die Deutsche Bahn soll vom Bund 20 Milliarden Euro zusätzliches Eigenkapital bis 2030 erhalten. Doch noch gibt es Fragezeichen, etwa zur Abbildung im Bundeshaushalt. Auch eine Zustimmung der EU-Kommission zu den erneuten Finanzspritzen ist ungewiss, da die DB im Wettbewerb zu anderen Unternehmen steht.
Klimaforscher wie Ottmar Edenhofer sind enttäuscht vom Paket der Bundesregierung. Aber das ist nicht das letzte Wort: Die Grünen wollen über den Bundesrat Verbesserungen erzwingen. Die Reaktionen aus der Energie- und Verkehrsbranche zeigen: Das ist auch dringend nötig.
Mehr Elektromobilität auf Straße und Schiene, Rauchverbot im Auto, Barrierefreiheit in Bahnhöfen, mildere Strafen für Schwarzfahrer: Mit zahlreichen Beschlüssen und Initiativen hat der Bundesrat nach der Sommerpause verkehrspolitische Weichen gestellt.
Der Transport von Gütern auf der Straße ist ein Milliardenmarkt. Das lockt Technologiekonzerne und Start-ups. Mit ihren digitalen Plattformen wollen sie Lkw-Fahrten besser auslasten. Etablierte Konzerne können dem etwas entgegensetzen.
Der vom sogenannten Klimakabinett beschlossene CO2-Preis ist mit anfangs zehn Euro pro Tonne sehr bescheiden. Die zum Ausgleich geplante Erhöhung der Pendlerpauschale ist hingegen großzügig. Bahnfahren soll billiger, Fliegen teurer werden. Ein Überblick über die Beschlüsse.
Christian Hochfeld, Direktor der Denkfabrik Agora Verkehrswende, erwartet bis 2025 den „iPhone-Moment“ für die Elektromobilität: Die Menschen werden erkennen, dass E-Autos besser sind als Verbrenner. Neben der Antriebswende fordert Hochfeld im Background-Interview eine Verhaltenswende.
Höhere Kaufprämien, eine E-Auto-Quote und ein CO2-Aufschlag auf die Lkw-Maut: Das sind einige der Vorschläge, mit denen die Regierung die Klimaziele im Verkehr erreichen will. Doch die Verhandlungen im Kanzleramt laufen bis in den Morgen, ohne Ergebnis.
Noch sind viele Fragen beim automatisierten Fahren offen. In der Hauptstadt soll nun getestet werden, wie sich hochautomatisierte Fahrzeuge unter realen Bedingungen verhalten. Dafür wurden Ampeln, Laternen und Gebäude auf einer Teststrecke im Herzen Berlins mit Sensoren ausgestattet.
Politik und Lkw-Hersteller propagieren Flüssiggas (LNG) als umweltfreundliche Alternative zum Diesel. Ein aktueller Praxistest zeigt jedoch: Bei Stickoxidemissionen schneiden Erdgas-Lastwagen deutlich schlechter ab als Dieselfahrzeuge.
Christian Hochfeld, Direktor der Denkfabrik Agora Verkehrswende, entwirft im Background-Interview einen Masterplan für Auto, Bahn, Schiff und Flugzeug. Dabei fordert er nicht nur eine technische Antriebs-, sondern auch eine Verhaltenswende. Dafür müsse die Politik die richtigen Rahmenbedingungen setzen.
Die Bundesregierung gerät wegen der hohen Schulden und der Krise des größten Staatskonzerns weiter unter Druck. Auch im Aufsichtsrat der Deutschen Bahn nehmen die Spannungen zu. Der Betriebsrat von DB Cargo fürchtet Stellenabbau im großen Stil und ruft zur Teilnahme an der Klimademo auf.
Die bisherige CO2-Komponente in der Kfz-Steuer hat kaum Lenkungswirkung. Sollte die schwarz-rote Koalition die Steuer vollständig auf CO2-Basis umstellen, hätte sie die Unterstützung von ADAC und Ökonomen.
Paketdienstleister sollen künftig dafür haften, wenn ihre Subunternehmer keine Sozialversicherungsbeiträge abführen. Um Arbeitnehmer vor Ausbeutung zu schützen, will die große Koalition die Nachunternehmerhaftung ausweiten. Die Branche warnt vor hohen Risiken und fordert mehr Kontrollen.
Heute Abend wollen die Koalitionsspitzen ihr Klimapaket schnüren. Vor allem die Klima-Vorschläge von Verkehrsminister Andreas Scheuer stehen dabei in der Kritik. Die Grünen kritisieren sie als „Luftbuchungen“ – und auch die Kanzlerin widerspricht ihrem Minister.
Wenn das Klimakabinett am Freitag eine Mehrwertsteuer-Senkung auf Fernverkehr-Zugtickets beschließt, will die Bahn den vollen Preisvorteil an ihre Kunden weitergeben. Fernbusanbieter wie Flixbus müssen dennoch nicht fürchten, dass die Bahn ihnen die Kunden abjagt – das schätzt zumindest ein Marktforscher.
Vor der Aufsichtsratssitzung der Deutschen Bahn am heutigen Mittwoch gibt es Ärger: Die Vertreter des Bundes in dem Gremium wollen den Einblick des Bundesrechnungshofes in das Innere der Bahn beschränken. Die Finanzkontrolleure sind alarmiert und warnen vor einem Rechtsbruch.
Knapp zwei Wochen bevor die große Verbraucherklage gegen VW vor dem Oberlandesgericht in Braunschweig erstmals verhandelt wird, zeigt sich der Bundesverband der Verbraucherzentralen offen für einen Vergleich. In Wolfsburg hält man einen solchen für „kaum vorstellbar“.
Der Ölpreis steigt nach den Angriffen auf saudische Anlagen rapide an, die ohnehin fragile Weltwirtschaft gerät unter Druck. Bleibt das Preisniveau längerfristig hoch, könnte es aber auch den Umbau der Energiesysteme in Richtung erneuerbarer Energien fördern.
Mit einem Tunnelprojekt wollen Bund und Bahn die massiven Engpass-Probleme und Verspätungen an dem zentralen Schienen-Knotenpunkt Frankfurt am Main mildern. Eine Machbarkeitsstudie soll nun Kosten und Risiken klären. Einweihung könnte 2035 sein.
Wenige Tage vor dem Finale im Kabinett präsentiert die CDU ihr Klimaschutzkonzept. Viele Vorschläge sind bekannt. Generalsekretär Paul Ziemiak signalisiert bei der Vorstellung Gesprächsbereitschaft mit dem Koalitionspartner SPD. Die Kfz-Steuer soll komplett auf CO2-Basis umgestellt werden.
Mehr als die Hälfte der potenziellen Kunden interessiert es bei der Buchung einer Kreuzfahrt wenig, ob der Antrieb des Schiffes umweltverträglich ist. Das zeigt eine repräsentative Civey-Umfrage im Auftrag von Tagesspiegel Background.
Bosch hat auf der Automesse IAA eine Kamera vorgestellt, die mit Künstlicher Intelligenz arbeitet. Damit will der Zulieferer seinem Zukunftsgeschäft autonomes Fahren neuen Schub geben. Tagesspiegel Background hat mit dem zuständigen Geschäftsführer Harald Kröger gesprochen.
Dienstwagen sind noch immer beliebt, doch ihr Stellenwert sinkt – gerade bei jüngeren Arbeitnehmern. Die Arbeitgeber setzen auf Alternativen: Vom Leasing-Drahtesel bis hin zur Kreditkarte.
Bosch hat auf der Automesse IAA eine Kamera vorgestellt, die mit künstlicher Intelligenz arbeitet. Damit will der Zulieferer seinem Zukunftsgeschäft autonomes Fahren neuen Schub geben. Tagesspiegel Background hat mit dem zuständigen Geschäftsführer Harald Kröger gesprochen.
Sichere Parkplätze, sanitäre Einrichtungen und Deutschunterricht: Der Automobillogistiker Mosolf hat ein Jahr nach dem Start eines Maßnahmenbündels keinen Lkw-Fahrermangel mehr. Auch andere Unternehmen werden bei der Rekrutierung kreativ.
Endzeitstimmung in Frankfurt: Kanzlerin Angela Merkel sucht auf der Autoschau IAA zwar demonstrativ die Nähe der Industrie. Doch am selben Tag wird bekannt, dass VDA-Präsident Bernhard Mattes sein Amt vorzeitig aufgibt. Auch die Zukunft der Messe ist ungewiss.
VW-, BMW-, Mercedes- und Volvo-Fahrer können ihre Euro-5-Diesel nachrüsten lassen, um Stickoxide zu senken und Fahrverbote zu vermeiden. Doch während VW und Daimler die Kunden finanziell unterstützen, lehnt BMW die Nachrüstung kategorisch ab.
Das EU-Mobilitätspaket soll den Straßengüterverkehr grundlegend verändern. Frank Huster, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Spedition und Logistik, fürchtet ein Bürokratiemonster. Es wäre aber fatal, wenn es zu keiner Einigung kommen sollte, sagt er im Background-Interview.
Das EU-Mobilitätspaket könnte demnächst ins Trilogverfahren gehen. Frank Huster, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Spedition und Logistik, warnt im Interview mit Tagesspiegel Background vor einem Bürokratiemonster. Neue Gesetze könnten nicht viel ändern, wenn sie nicht kontrolliert würden.
Norwegen macht 2025 den Anfang: Etliche Länder wollen in Zukunft den Verkauf von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor verbieten. In den ersten Städten werden demnächst Null-Emissions-Gebiete ausgerollt. Alleingänge gelten EU-rechtlich aber als heikel.
Bundeskanzlerin Angela Merkel nutzt die Generaldebatte im Bundestag für ein Klimaschutz-Plädoyer. Die Opposition kritisiert magere Fortschritte bei der E-Mobilität sowie die Bahnpolitik der Bundesregierung. Offen bleibt, wie der Klimaschutz trotz schwarzer Null bezahlt werden soll.
Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn berät nächste Woche über die schwere Krise von DB Cargo. Klar ist: Europas größte Güterbahn kann nur mit klaren politischen Weichenstellungen überleben. Ein vertrauliches Gutachten, das Background vorliegt, fordert die Koalition zum Handeln auf.
Lange Warteschlangen an den Sicherheitskontrollen in Flughäfen sorgen bei Passagieren und Airlines für Unmut. Die zuständigen Luftsicherheitsunternehmen klagen über administratives Chaos und Nachwuchsmangel. Eine Beschleunigung könnten künftig die Messung der Körpertemperatur und der Scan der Augen bringen.
Nicht nur bei VW, sondern auch bei Daimler und BMW nimmt die Elektrifizierung Fahrt auf. Daimler-Chef Ola Källenius zeigt eine elektrische S-Klasse für die nahe Zukunft. Auch die Zulieferer erwarten hohe E-Aufträge.
Seit der Übernahme durch Chinesen erlebt die lange vom Aus bedrohte Schiffsindustrie an der Ostsee einen unerwarteten Aufschwung: In den MV Werften wird ein Kreuzfahrt-Gigant für Fernost gebaut – mit Platz für 9500 Passagiere. Geschätzte Kosten: mehr als eine Milliarde Euro.
Betont gesprächsbereit zeigt sich die Autoindustrie zur IAA und geht auf Klimaaktivisten zu. Hilft der Dialog der Branche in Krisenzeiten? Dem Politikberater Johannes Hillje zufolge hängt das nicht nur vom Gesprächsformat ab, sondern auch von konkreten Zusagen.
DB-Chef Richard Lutz will bei einer Senkung der Mehrwertsteuer die Ersparnis komplett an die Kunden weitergeben. Bahntickets könnten dadurch um zehn Prozent billiger werden. Außerdem bekommt der ICE grüne Streifen.
Bei der Präsentation des elektrischen ID.3 formuliert VW-Chef Herbert Diess große Ansprüche. Mit der E-Mobilität will er das Klima und die individuelle Mobilität retten. Auch wegen seiner Milliardeninvestitionen muss das gelingen.
Heute öffnet die IAA für Journalisten ihre Tore. Am Abend zuvor stellte sich VW-Chef Herbert Diess der Kritik der Anti-Auto-Aktivistin Tina Velo. Am Sonntag will das Bündnis „Sand im Getriebe“ den Zugang der Automesse in Frankfurt am Main blockieren.
Trotz des Trends zum SUV sind die deutschen Hersteller nicht so weit entfernt von den CO2-Vorgaben der EU wie gedacht. Sie müssen ihren Anteil an E-Autos aber noch deutlich steigern. Einige japanische Hersteller und die Franzosen sind weiter.
Die IAA geht unsicheren Zeiten entgegen. Wichtige Autohersteller sind in Frankfurt gar nicht dabei, BMW zum Beispiel hat seinen Stand stark verkleinert. Eine geschrumpfte und modernisierte Messe könnte künftig in Berlin stattfinden.
Vier Fußgänger sind gestorben, getötet mitten in Berlin von einem SUV. Unter den Toten ist ein dreijähriger Junge, der vor den Augen seiner Mutter starb. Ebenso musste die Frau mit ansehen, wie die Großmutter getötet wurde. Kurz vor der Internationalen Automobil-Ausstellung beginnt eine für die Autobranche unangenehme Debatte.
In einem Positionspapier fordert die SPD-Fraktion eine bessere Absicherung gegen Insolvenzen von Fluggesellschaften und einfachere Geltendmachung von Entschädigungszahlungen. Die FDP-Fraktion wartet derweil vergebens auf Antworten der Bundesregierung.
Die Elektro-Lieferwagen von Streetscooter sollen auch im Reich der Mitte zum Verkaufsschlager werden. Umgekehrt strebt der chinesische Projektpartner Chery in den Westen. Die Expansion nach Europa wird in einer hessischen Kleinstadt gesteuert.
Unzureichender Ladesäulenausbau, eine zu geringe Reichweite, ungeeignet auf dem Land: Mit all diesen Mythen um die E-Mobilität will die Energiebranche aufräumen. Die Probleme im Miet- und Eichrecht bestehen jedoch weiterhin.
Der Stahlriese ThyssenKrupp fliegt aus dem deutschen Börsenindex Dax. Den Platz nimmt der Triebwerk-Hersteller MTU ein. Der Airbus- und Boeing-Zulieferer ist schon fast so viel wert wie die Deutsche Bank.
Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Fast im Stundentakt sickern neue Vorschläge von Union und SPD zum Klimaschutz im Verkehr durch – und stoßen genauso schnell auf Kritik. Ein Überblick kurz vor dem Wochenende.
Stellwerkstörung bei der Deutschen Bahn: Die Leit- und Sicherungstechnik der DB Netz AG ist völlig veraltet. Der Investitionsbedarf wird auf mindestens 32 Milliarden Euro bis 2040 veranschlagt. Der Bau digitaler Stellwerke kommt seit Jahren kaum voran.
Kurz- und Mittelstreckenflüge stehen in der Kritik. Könnte der Hyperloop eine Alternative sein? Europäische Initiativen treiben das Projekt voran – mit prominenter Unterstützung. Doch nach wie vor bleiben viele Hürden.
An den Niagarafällen, auf einer chinesischen Insel und im brandenburgischen Neuhardenberg stellt Porsche sein erstes vollelektrisches Auto vor. Der Taycan wird CO2-frei hergestellt und emittiert keine Schadstoffe. Das Rasen mit gutem Gewissen kostet aber zunächst mehr als 100.000 Euro.
Der Verkehrsminister will den Logistik-Verkehr mit einem neuen Innovationsprogramm umweltfreundlicher machen. Die Kommunen wünschen sich eine langfristige Förderung für ihre Mobilitätswende. Damit der KEP-Verkehr auf der letzten Meile verträglicher wird, seien höhere Preise für die Besteller nötig.
Kurz vor der Sitzung des Klimakabinetts liegen Umwelt- und Verkehrsministerium über Kreuz. Andreas Scheuer will nicht allein die Verantwortung für die auf dem Tisch liegenden Vorschläge tragen, das Umweltministerium war aber nach eigenen Angaben nicht eingebunden.
Klimaschützer drängen nach dem Kohleausstieg nun auf einen Verbrenner-Exit, die CSU setzt auf eine Konjunkturbelebung durch die Klimabeschlüsse und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) legt seine Auto-Umweltliste vor. Ein Überblick.
Die IAA steckt in der Krise. Die Autoschau schrumpft weiter deutlich. Klima- und Umweltschützer planen massive Proteste. Mit einem öffentlichen Dialog heute in Berlin wollen die Veranstalter die Wogen glätten.
CO2-Steuer oder Emissionshandel? Viele Monate über war das die Gretchenfrage in der deutschen Klimapolitik. Nun bildet sich ein Konsens über den separaten Emissionshandel für die Sektoren Verkehr und Wärme heraus und zwar versehen mit einer Preisdeckelung.
Am 30. September läuft die erste Verhandlung im Musterfeststellungsverfahren gegen VW. Rechtsanwalt Timo Gansel fordert Verbraucher dazu auf, schnell aus dem Klageregister auszutreten.
Ausgerechnet die Ölbranche setzt sich für eine CO2-Bepreisung ein. Da die Einführung eines neuen Emissionshandelssystems zu lange dauern würde, hält der Verband eine Steuer ab 2020 für sinnvoll. Dadurch gäbe es einen Anreiz für Ökotreibstoffe.
Die Übernahme der Lokomotiven-Sparte von Vossloh durch den chinesischen Zughersteller CRRC hat ein politisches Nachspiel. Frankreichs Regierung ist wütend und erinnert nun an das Nein aus Brüssel zur Fusion von Siemens und Alstom.
Die Regierung lässt konkrete Vorschläge zur Lösung des Brennerstreits vermissen, kritisieren FDP und Verbände. Am Donnerstag gehen die Verhandlungen der Verkehrsexperten aus Deutschland, Österreich und Italien weiter.
Die Verlagerung von Gütertransporten auf die Schiene könnte den CO2-Ausstoß fünf Mal mehr verringern als vom Verkehrsministerium behauptet. Zu diesem Schluss kommt ein Gutachten im Auftrag des Netzwerks Europäische Eisenbahnen.
Stefan Kapferer, Geschäftsführer des Energieverbandes BDEW, warnt davor, dass Bund und Länder beim Wohneigentumsrecht eine „große Lösung“ anstreben. Dadurch könnte frühestens im Sommer 2020 Ladeinfrastruktur für E-Autos installiert werden.
Nach Batterie-Bussen will Europas größter Fernbusanbieter nun einen Reisebus mit Brennstoffzelle entwickeln. Dafür hat sich das Unternehmen mit dem Zulieferer Freudenberg verbündet. Doch ein wichtiger Baustein für das Projekt fehlt noch.
In den letzten Wochen vor dem EU-Ausstieg Großbritanniens investiert die Regierung nun zusätzliche Millionen in Häfen, Straßen und Schienen. Um das Brexit-Chaos abzuwenden, fließt das Extra-Geld wohl zu spät.
Die bayerische Landesregierung hat ein Diesel-Fahrverbot in München nicht umgesetzt. Es könnten drastische Maßnahmen folgen. Am Dienstag wird vor dem Europäischen Gerichtshof in Luxemburg verhandelt, ob auch Zwangshaft angeordnet werden kann. Im Mittelpunkt steht Ministerpräsident Markus Söder.
Öffentlich-private Partnerschaften im Straßenbau sind ohnehin umstritten. Neue Munition für Kritiker: Das erste Projekt für mittelständische Unternehmen musste mangels wirtschaftlicher Angebote abgeblasen werden.