Die EU-Kommission sieht keine Einwände gegen eine längere Nutzung des Unkrautvernichters Glyphosat. Die Konservativen im Europäischen Parlament begrüßen den Vorschlag, die Grünen weisen ihn zurück. Jetzt sind die Mitgliedstaaten am Zug.
Das Landwirtschaftsministerium will eine Neuausrichtung der Milcherzeugung: hin zu Weidehaltung und Grünland, weg vom Futtermittelanbau auf Acker und Mooren. Landwirt:innen sollen zudem durch die Anwendung von Artikel 148 der Verordnung über Gemeinsame Marktorganisation gestärkt werden.
Gerade endete der SDG-Gipfel in New York, dort zogen die Vereinten Nationen Bilanz ihrer 17 Nachhaltigkeitsziele. Die politische Erklärung der Staatengemeinschaft und die deutschen Ziele gehen in die richtige Richtung, so Expert:innen. Doch es fehlten mehr Finanzzusagen und gemeinsame Anstrengungen.
Auf EU-Ebene spitzt sich der Streit um Importverbote für Getreide aus der Ukraine zu. Einigkeit herrscht am Montag beim Rat der Agrarminister:innen, dass mehr für die ländlichen Räume getan werden soll. Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir zeigte sich in Brüssel stolz auf das baden-württembergische Biodiversitätsstärkungsgesetz.
Die Weltgemeinschaft dürfte die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 deutlich verfehlen. Beim SDG-Gipfel in New York soll es kommende Woche um die weitere Umsetzung gehen. Vorab erschien nun erstmals ein UN-Bericht über Klima- und SDG-Synergien, der neben Herausforderungen auch Lösungen zeigt.
Bei ihrer Rede zur Lage der Union ging Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auch auf die europäische Landwirtschaft ein. Die Reaktionen lassen jedoch schließen: Es hätte mehr sein können.
Der Referentenentwurf für das Düngegesetz vom Frühjahr geht dem Branchenverband BDEW nicht weit genug. Warum, hat er mit einem Gutachten unterlegt. Es fordert unter anderem eine genaue Stoffstrombilanz für jeden Hof.
Die Neufassung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie der EU dürfte der Grünstromerzeugung in Europa einen kräftigen Schub geben. Am Dienstag stimmte das Europäische Parlament für weitreichende Änderungen des Gesetzes. Unzufrieden sind Verbände allerdings mit den Vorgaben für Biogasanlagen.
Ophelia Nick ist seit 2021 Bundestagsabgeordnete und seit demselben Jahr auch parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Im Gespräch mit Tagesspiegel Background Agrar & Ernährung beschreibt sie, welches die drängendsten Themen in der Ernährungs- und Agrarpolitik sind – und wo es noch Nachholbedarf gibt.
Über seine Version eines Gesetzes zu Schadstoffen in Oberflächengewässern und im Grundwasser stimmt das Europäische Parlament am heutigen Dienstag ab. Es geht darin um drei zentrale Wasserwirtschaftsrichtlinien. Das Ziel: Die Konzentrationen giftiger oder persistenter Chemikalien zu verringern.
Die fruchtbare Ebene Thessaliens in Griechenland gleicht nach heftigen Regenfällen einer Seenlandschaft. Ursache für die Überschwemmungen war ein festsitzendes Tiefdruckgebiet. Solche Wetterlagen könnten mit dem Klimawandel häufiger auftreten.
Angesichts massiver Kritik am Haushaltsentwurf 2024 für den Etat des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft sind bei der heutigen Debatte im Bundestag deutliche Worte zu erwarten. Um diese Einsparungen geht es konkret.
Der baden-württembergische CDU-Abgeordnete Hermann Färber ist Vorsitzender des Ausschusses Ernährung und Landwirtschaft im Bundestag und selbst Landwirt. Auf seinem Betrieb hält er vor allem Schweine. Zunächst gilt das neue Tierhaltungskennzeichnungsgesetz nur für diese Tierart. Färber kritisiert: Das Gesetz ist unvollständig.
Angesichts der wachsenden Zahl von Wölfen in Deutschland fordern immer mehr Nutztierhalter, den Abschuss zu erleichtern. Widerspruch kommt vom Umweltverband Nabu. Allerdings müssten Ausnahmen für die „Entnahme“ der Tiere schneller möglich sein.
Eine Mehrheit der EU-Landwirtschaftsminister:innen befürwortete beim informellen Ratstreffen den EU-Kommissionvorschlag, das Gentechnikrecht für Pflanzen zu lockern. Bio-Verbände kritisierten das geplante Gesetz weiterhin.
Eingeschleppte Pflanzen und Tiere können andere Arten und menschliche Lebensgrundlagen bedrohen. Auch der Land- und Forstwirtschaft machen sie zu schaffen. Eine globale Bestandsaufnahme zeigt, wie sie kontrolliert werden könnten.
In der zweiten Hälfte der Legislatur will die Regierung noch einmal Gas geben und offene Aufträge aus dem Koalitionsvertrag umsetzen. Ein Überblick mit den Kapiteln Naturschutz und Artenvielfalt, Klima, Energie, Tierhaltung, Böden, Landbau, Pflanzenschutz, Düngung, Wald und Jagd, Ernährung, Lebensmittelverschwendung, Verpackungen, Handel und EU-Agrarpolitik.
Die Wiederzulassung von Glyphosat beschäftigte die EU-Abgeordneten im Agrarausschuss am Mittwoch. Die Entscheidung wird am Oktober im Committee on Plants, Animals, Food and Feed am 12. und 13. Oktober fallen.
An Kinder gerichtete Werbung für ungesunde Lebensmittel soll eingeschränkt werden – zumindest wenn es nach dem Bundesernährungsministerium geht. Doch FDP und mehrere Verbände kritisierten den Gesetzentwurf, der bereits seit Wochen in den Ressortabstimmungen feststeckt. Was ist dran an der Kritik?
Nur ein Bruchteil der CO2-Zertifikate aus Waldschutz-Projekten basiert auf nachweisbar vermiedenen Emissionen – der Rest dürfte wertlos oder überbewertet sein. Das zeigt eine neue Studie im Fachmagazin „Science“. Gründe für die falschen Berechnungen im freiwilligen Emissionshandel sind laut den Forschenden fragwürdige Vergleichsmaßstäbe und Fehlanreize.
Die Expertenkommission zum Umbau der Nutztierhaltung in Deutschland kritisiert die unzulängliche Finanzausstattung und die fehlende Verlässlichkeit bei der Umsetzung ihrer Vorschläge. Bereits im Juni hatte das Gremium angekündigt, sich aufzulösen, sollte sich das nicht ändern.
Die Getreideernte wird in diesem Jahr unterdurchschnittlich ausfallen, bei Kartoffeln, Gemüse und Wein sieht es dagegen gut aus. Die Gründe für diese gemischte Bilanz: wochenlanger Regen, im Wechsel mit trockenen, heißen Wochen. Die Landwirtschaft wird sich an solche Klimafolgen anpassen müssen.
Warum Deutschland seine Klimaziele bis 2030 und darüber hinaus nicht schafft, buchstabieren zwei Berichte des Umweltbundesamtes und des Expertenrats für Klimafragen aus. Die Minderungsziele rücken insgesamt näher, aber der Beitrag des Agrarsektors wird in Zukunft stagnieren.
Aus dem Klima- und Transformationsfonds fließen 2024 rund eine Milliarde Euro in das „Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz“. Umweltschützer halten weniger die Höhe der Mittel für ausschlaggebend. Wichtig sei vor allem eine unkomplizierte Förderpraxis.
Überwiegend zustimmend äußerten sich Interessenvertreter am Mittwoch zum Solarpaket der Bundesregierung. Für mehr Photovoltaik auf landwirtschaftlichen Flächen sollte aber nun auch das Erbschaftsrecht geändert werden, heißt es vom Branchenverband BDEW. Das Zukunftsfinanzierungsgesetz bringt Erleichterungen für Investments von Immobilienfonds.
Den Ausbau von Solaranlagen auf Freiflächen will die Bundesregierung mit einem Gesetzespaket beschleunigen. Grundsätzlich sollen alle sogenannten benachteiligten Gebiete für die Anlagen infrage kommen. Kritisiert wird eine Duldungspflicht der Eigentümer für das Herstellen von Zuleitungen.
Neue Methoden zur Veränderung des Erbguts spalten die Grünen. Für die Partei ist es schwierig, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und alte politische Überzeugungen zusammenzubringen. Das parteiinterne Grüne Netzwerk Evidenzbasierte Politik versucht zu vermitteln.
Seit Juli steht die Zusammensetzung des Bürgerrats für Ernährung fest. Das Gremium soll ein Stimmungsbild der Bevölkerung zum Thema Ernährung einholen und Bürgerinnen und Bürgern mehr Mitsprache geben. Ein Blick in die Schweiz zeigt, was möglich ist, ein Bürgerratsvertreter berichtet von seinen Erwartungen.
Agri-PV mit Beweidung durch Schafe fällt bisher durchs Raster der EU-Agrarförderung. Interessenvertreter der deutschen Schafhaltung fordern, Beweidung in Kombination mit Photovoltaik besser zu fördern. Auch Solarunternehmen wollen diese biodiversitätsfördernde Form der Nutzung im Energie- und Landwirtschaftsrecht verankert sehen.
Moore haben großes Potenzial: Nicht nur zum Speichern von Kohlendioxid, sondern auch zum Geldverdienen. Ein paar Pioniere wollen zeigen, wie das geht. Die Reportage führt zu Gründern im Oderbruch und zu einem Start-up in Berlin.
Mit mehreren Milliarden Euro sollen Landwirtschaft und Ernährungssektor bei der Transformation hin zu mehr Klimafreundlichkeit unterstützt werden. Am Mittwoch hat das Kabinett einen Wirtschaftsplan dafür beschlossen.
Auf dem Amazonasgipfel im brasilianischen Belém wurde über die Zukunft des Regelwalds diskutiert. Was dabei herauskam, ist ein umfassendes Abschlussdokument mit Versprechen zur Rettung des Amazonas. Trotzdem bleibt der Gipfel hinter den Erwartungen von Umweltschützern und Zivilbevölkerung zurück.
Die EU setzt in ihrer Landnutzungsverordnung ehrgeizige Ziele für die Minderung von Emissionen durch natürliche Systeme wie die Wälder. Zu ehrgeizig finden manche Interessenvertreter die Vorgaben. Ein geplanter Vorschlag der EU-Kommission zum Waldmonitoring könnte zumindest die Bestandsaufnahme verbessern.
Staaten, Organisationen, Unternehmen und Zivilgesellschaft kamen für drei Tage in Rom zusammen, um über die Zukunft unserer Ernährungssysteme zu diskutieren. Konkrete Beschlüsse konnte der Ernährungsgipfel nicht liefern, nicht einmal die versprochene Bilanz der Vorläuferkonferenz.
Ein volles Programm hatten die EU-Agrarminister am Dienstag bei ihrem Treffen in Brüssel. Ernährungssicherheit war die Klammer für viele Punkte auf der Agenda, ob es um Solidarität mit der Ukraine oder neue genetische Züchtungsformen ging.
Der dreitägige UN-Ernährungsgipfel kommende Woche in Rom soll eine Bestandsaufnahme auf dem Weg zu nachhaltigen Ernährungssystemen liefern. Mehrere zivilgesellschaftliche Organisationen äußern Kritik: Zu groß sei der Einfluss von Konzernen.
Bis zuletzt war der Ausgang offen, doch nun steht fest: Das Europäische Parlament stimmt für das Gesetz zur Wiederherstellung der Natur. Allerdings in einer abgeschwächten Form. Nun hoffen Befürworter:innen, dass sich das im weiteren Trilogverfahren wieder ändert.
Zwei Drittel der Böden in der EU seien in schlechtem Zustand, doch sowohl EU-Kommission als auch Mitgliedstaaten tun nicht genug dagegen. Das Urteil eines Sonderberichts der externen Rechnungsprüfungsstelle der EU ist hart.
Die EU-Kommission möchte bestimmte gentechnisch veränderte Pflanzen künftig ganz oder teilweise von den bisher geltenden strengen Zulassungsverfahren ausnehmen. Für Organismen, die Gene von fremden Arten enthalten, gelten die Lockerungen aber nicht.
Zum ersten Mal soll es in der EU ein Bodengesetz geben. Im Fokus des Kommissionsvorschlags: der Zustand der Böden. Umweltschützer kritisieren das. Wir wüssten längst, wie schlecht es dem Ökosystem geht. Sie fordern stattdessen effektivere Maßnahmen.
Im Umweltausschuss des Europaparlaments findet sich auch nach langen Verhandlungen keine Mehrheit für ein geplantes Gesetz zur Renaturierung. Das letzte Wort liegt nun beim Plenum des Europäischen Parlaments.
Strom aus Biogas könnte Dunkelflauten in einem erneuerbaren Energiesystem überbrücken. Doch Biogasanlagen spielen in den Debatten um die Energiewende aktuell kaum eine Rolle. Dabei ist das Potenzial groß, wie ein wissenschaftlicher Recherchedienst ermittelt hat.
Mit einer neuen Strategie will die Bundesregierung dem Bauen mit Holz auf die Sprünge helfen. Es ist nicht die Erste. Vieles hängt noch an den Landesbauordnungen. Und auch der Bund könnte mehr tun, meinen Branchenverbände.
Agri-Photovoltaik stößt in der Praxis an Grenzen, und für konventionelle Solarprojekte auf ihrem Land können viele Bauern sich nicht begeistern. Die Hoffnungen der Solarbranche liegen nun auf einem Modell, das auch die Bundesregierung interessant findet: einem Mix aus Landwirtschaft, Stromerzeugung und Biodiversität im Sinne des EU-Agrarrechts.
Mehr Flexibilität für die Umsetzung des Gesetzes zur Wiederherstellung der Natur haben die EU-Umweltminister am Dienstag in ihre Version eingebaut. Mit dieser Fassung gehen sie nun in die Trilogverhandlungen mit Kommission und Parlament. Dessen Abgeordnete ringen aber noch um einen Kompromiss.
Ein neues UN-Arbeitsprogramm zum Klimaschutz in der Landwirtschaft ist bei Verhandlungen in Bonn diese Woche nur wenig vorangekommen. Die Vereinigten Arabischen Emirate wollen den Agrarbereich aber zum Schwerpunkt der nächsten Klimakonferenz machen. Brasilien denkt derweil schon an den Gipfel im Jahr 2025.
Weniger Anträge als gedacht stellen Landwirte für Fördermittel aus den neuen Ökoregelungen der europäischen Agrarpolitik. Zum Gegensteuern trafen sich am Mittwoch die zuständigen Staatssekretäre. Greenpeace fordert eine zusätzliche Ökoregelung für Kühe auf der Weide, der Bauernverband höhere Prämien.
Die Christdemokraten im EU-Parlament boykottieren die Verordnung zur Wiederherstellung der Natur. Ohne sie haben die anderen Fraktionen einen Kompromiss erarbeitet, der den Mitgliedsstaaten gewissen Spielraum gibt. Dennoch steht die Zustimmung des Parlaments auf der Kippe.
Verpackungen halten Lebensmittel frisch. Doch die Müllflut wächst, vor allem der Gebrauch von Plastik. Deshalb will die EU ihre Richtlinie für Verpackungen und Verpackungsabfälle novellieren. Muss das deutsche Mehrwegsystem nun abgeschafft werden, wie die Brauer befürchten? Nein, versichert die EU-Kommission.
Der Verlust der Arten und der Klimawandel lassen sich nur gemeinsam bekämpfen, besagt eine neue Studie. Die 1,5-Grad-Grenze müsse eingehalten und 30 Prozent der Flächen an Land und zu Wasser müssten geschützt werden, lautet die Empfehlung. Mehr Renaturierung könnte demnach gewaltige Mengen CO2 binden.
Die Regelungen zur Nutzung von Bioenergie laut der EU-Richtlinie für erneuerbare Energien sollen in den nächsten Tagen schriftlich vorliegen. So weit die Bestimmungen bereits bekannt sind, liegen die Ansichten dazu weit auseinander.
Eigentlich soll die Kohlenstoffentnahme den Klimaschutz in der Europäischen Union vorantreiben. Doch die bisherigen Pläne der Kommission dafür bergen große Risiken, schreiben Fachleute in einem neuen Bericht. Probleme wie bei der Speicherdauer, der Haftung und der Begrenzung des Einsatzes blieben unberücksichtigt.
In der Mobilfunkstrategie der Bundesregierung sind auch Gelder für die Digitalisierung der Landwirtschaft enthalten. Auf der Grünen Woche hatte Agrarminister Cem Özdemir daher einige Förderbescheide zu verteilen. In vier „Zukunftsregionen“ wird nun die Arbeit aufgenommen, um mit digitalen Technologien die Lieferketten nachhaltiger und resilienter zu machen.
Die deutsche Biomassestrategie wird einen kniffligen Interessenausgleich zwischen den verschiedenen Stakeholdern leisten müssen. Im Frühjahr sollen diese in Workshops über die Strategie debattieren. Nutzungskonflikte um die begrenzte Biomasse sind jedoch schon heute absehbar.
Erderhitzung und Artensterben sind Zwillingskrisen. Bei der Biodiversitätskonferenz in Montreal soll ein neues Rahmenabkommen beschlossen werden, das Lösungen für beide Probleme bringen könnte.
Morgen stellt die EU-Kommission ein erstes Klassifizierungssystem für CO2-Speicher vor. Für die natürliche oder technische Speicherung von CO2 sollen Zertifikate mit individueller Dauer ausgestellt werden. Doch wofür diese Zertifikate genutzt werden können, bleibt unbeantwortet.
Noch nie war das Thema Landwirtschaft bei einer UN-Klimakonferenz so wichtig wie in diesem Jahr. Doch ein diplomatisches Format, um die hohen Emissionen des Sektors zu reduzieren, gibt es bisher nicht. Ein erster Textentwurf für ein neues Gremium könnte vielen Nationen zu ehrgeizig sein.
Ein neues Arbeitsprogramm unter dem Dach der Klimarahmenkonvention soll die Ambitionslücke zum 1,5-Grad-Ziel schließen. Das wurde vor einem Jahr bei der COP26 in Glasgow beschlossen. An einem jetzt vorgelegten Entwurf ist noch viel zu tun.
Wie Holz und andere biogene Produkte künftig nachhaltig genutzt werden können, soll eine Nationale Biomassestrategie beschreiben, deren Eckpunkte heute veröffentlichen werden. Am Anfang soll eine Analyse aller Stoffströme stehen.
Auch in diesem Jahr fällt die Erntebilanz wieder besorgniserregend aus. Die Klimakrise setzt der deutschen Landwirtschaft zusehends zu. Digitale Technologien können hier helfen. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft fördert ein Großvorhaben zur Digitalisierung und Zukunftsfähigkeit der Ressourcenerzeugung.
Mit einem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz will die Umweltministerin die Landökosysteme von einer CO2-Quelle zu einer Senke entwickeln. Der Entwurf setzt vor allem auf finanzielle Anreize und schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren für Renaturierungsprojekte.
Renommierte Wissenschaftler fordern in der „Berliner Erklärung“ schnelle Maßnahmen gegen Klimawandel und Artensterben. Deutschland müsse die G7-Präsidentschaft nutzen, um voranzugehen.
Selbstbedienungsmärkte, die 24 Stunden geöffnet sind, erleben einen Boom. Die modernen Tante Emma Läden bringen Einkaufsmöglichkeiten aufs Dorf zurück. Doch in Bayern stört das die Sonntagsruhe.
Wälder weltweit werden durch Hitze und Dürre geschädigt. Sogar unberührte Gebiete des riesigen Regenwaldes im Amazonas erholen sich davon immer langsamer. In Deutschland sind Kiefernbestände betroffen, die bisher als trockenresistent galten.