Die Existenznot der MV-Werften in Rostock, Wismar und Stralsund rückt den hierzulande unbekannten Eigentümer in den Fokus. Der Tourismuskonzern Genting war ein asiatisches Aushängeschild und dominierte das Kreuzfahrtgeschäft. In der Coronakrise steht nun seine Zukunft auf dem Spiel.
Öffentliche wie private Anbieter versuchen, verkehrsmittelübergreifende Mobilitätsplattformen zu etablieren. Das Potenzial scheint riesig, doch noch lässt sich mit Mobility-as-a-Service kein Geld verdienen. Der finnische MaaS-Guru und Erfinder der Whim-App, Sampo Hietanen, glaubt dennoch an das Geschäftsmodell.
Fünf Wochen nach dem Start ziehen die Initiatoren des Berliner Pilotprojekts Kiezboten eine erste Zwischenbilanz. Plattform-Anbieter Pickshare will neue Geschäftsmodelle auf der letzten Meile ermöglichen und hat auch den ländlichen Raum im Blick.
Mobilitätsplattformen werfen der Deutschen Bahn vor, mit ihrer restriktiven Datenpolitik den Schutz der Fahrgäste vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu gefährden. Damit verleihen Akteure wie Omio und Trainline ihrer Forderung nach dem Zugang zu Reise- und Echtzeitdaten der DB Nachdruck. Der Gesetzgeber müsse endlich Klarheit schaffen.
Die Elektromobilität wird mit vielen Prämien und Sonderprogrammen gefördert. Nun gibt es Verwirrung, welche davon miteinander kombiniert werden können. Das Wirtschaftsministerium will eine „Überförderung“ vermeiden.
Für die Strecke Berlin-Hamburg soll der Staatskonzern nur ein Viertel der beantragten zusätzlichen Verbindungen erhalten. Konkurrent Flixtrain könnte auch auf dieser gefragten Relation dem Marktführer bald Kunden abjagen.
Das weltweit größte Fahrradparkhaus im holländischen Utrecht wurde gerade auf 33.000 Plätze erweitert. Auch in Deutschland sind ähnliche Garagen geplant. Aus Sicht des ADFC ist der Nachholbedarf insbesondere an Bahnhöfen riesig.
Der Klimaschutzbericht 2019 der Bundesregierung fällt sehr gemischt aus. Die Energiewirtschaft hat ihren CO2-Ausstoß deutlich gesenkt, doch im Verkehr ist das Gegenteil passiert. Die Maßnahmen von Verkehrsminister Andreas Scheuer sind fast wirkungslos.
Das Landgericht Mannheim hat einer Klage des finnischen Unternehmens Nokia im Streit um die Nutzung von Mobilfunkpatenten stattgegeben. Daimler hat bereits angekündigt, in Berufung zu gehen. Die Zulieferbranche fordert überdies auch Rechtssicherheit für die Entwicklung von Zukunftstechnologien wie dem vernetzen Fahren.
Die Coronakrise hat den EU-Güterverkehr durcheinander gebracht. Alleingänge der Mitgliedstaaten haben die Situation zeitweise sogar verschärft. Ein Plan aus dem Verkehrsministerium macht Vorschläge, wie es künftig besser laufen könnte. Ende September will Andreas Scheuer seinen EU-Kollegen sein Eckpunktepapier präsentieren.
Ab dem 20. August ist es für Lkw-Fahrer europaweit wirklich verboten, die regelmäßige wöchentliche Ruhezeit im Lkw zu verbringen. Doch ein simpler Trick sorgt dafür, dass kein Fahrer unterwegs tatsächlich in einem Hotel übernachten muss. Keine leichte Aufgabe für das Bundesamt für Güterverkehr.
In der Kreuzfahrtkrise schicken die Reedereien immer mehr Ozeanriesen auf die Schiffsfriedhöfe. Das Abwracken ist wegen der oft gefährlichen Arbeitsbedingungen in Asien und der Umweltschäden umstritten. In der EU gibt es Regulierungslücken.
Allein 2019 gab es 15 Großstörungen im Schienenverkehr. Stürme, Kälte und Hitze können Züge lahmlegen und Millionenschäden verursachen. Die Bahn setzt unter anderem auf digitale Tools, um die Probleme in den Griff zu bekommen. Die FDP sieht noch Nachholbedarf beim für die intakte Infrastruktur verantwortlichen Staatskonzern.
Die Grünen im Bundestag wollen den Trend zu SUVs und Geländewagen umkehren. Die mögliche Regierungspartei in spe will die geplante Kfz-Steuerreform deutlich nachschärfen und die Besteuerung von Dienstwagen ändern. Die Antworten der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen liefern allerdings nur zum Teil Argumente.
Ab Januar 2021 müssen große Unternehmen Bericht darüber erstatten, welche Anteile ihres Geschäfts klimafreundlich sind. Die sogenannte EU-Taxonomie könnte mehr Geld in grüne Investitionen lenken. Viele Unternehmen fürchten allerdings ein bürokratisches Monster.
Als Tesla bekanntgab, seine neue Gigafactory in Grünheide zu bauen, wirkte das zunächst wie eine Mischung aus Glück und der Nähe zu Berlin. Doch eine Vor-Ort-Recherche zeigt: Die Gemeinde hat seit einer Absage von BMW sehr viel für einen neuen Investor vorbereitet. Jetzt kommt noch ein Windpark hinzu, der Tesla mit Grünstrom beliefern wird.
Die EU-Kommission überarbeitet aktuell die Richtlinie für Altfahrzeuge. Denn ganz rund läuft die Kreislaufwirtschaft in der Branche nicht. Helfen könnten strenge Kontrollen bei der An- und Abmeldung sowie Recycling-Quoten für Autobauer. Bis Ende 2020 soll die Reform stehen.
E wie Erholung oder E wie Elektro? Tesla ist alles, was Grünheide nicht ist. Beschleunigung gegen Entschleunigung, Vision gegen Invasion – Elon Musk will die Welt verändern. Mit Brandenburg fängt er an. Eine Reportage aus dem Ort der Gigafactory.
In geschlossenen Räumen können sich Covid-19-Erreger besonders leicht ausbreiten – das gilt auch für Busse und Bahnen. Die Branche versucht, mit Aufklärung und neuen Techniken das Vertrauen der Fahrgäste zurückzugewinnen.
„Stadtplaner sind manchmal entsetzt, wenn man ihnen zeigt, welche Wege die Algorithmen vorschlagen“, sagt Johannes Schöning von der Universität Bremen im Interview. Er kritisiert, dass die digitalen Kartendienste von der realen Welt entkoppelte Entscheidungen treffen und fordert eine gesellschaftliche Debatte.
Heute will das Bundeskabinett den Entwurf eines Investitionsbeschleunigungsgesetzes verabschieden. Es soll insbesondere die Ausstattung von Bahnstrecken mit moderner Signal- und Sicherungstechnik erleichtern.
Die Liste deutscher Unternehmen, die selbst Zellen fertigen wollen, wird länger: Porsche und die Fraunhofer-Ausgründung Customcells wollen in Tübingen eine neue Zellfabrik bauen, wie Tagesspiegel Background aus Industriekreisen erfahren hat. Eine Hürde gibt es noch.
In der Pandemie schrumpft das Kerngeschäft von Fahrdiensten wie Uber und Lyft. Zugleich wächst die Kritik an den Arbeitsbedingungen der „Gig Economy“ – in den USA etwa wegen fehlender Krankenversicherungen. Ein neues Gesetz stellt das Geschäftsmodell infrage.
Die EU-Kommission arbeitet an einer Strategie, um erneuerbare Kraftstoffe im Flugsektor zu etablieren. Sie schlägt unter anderem vor, verpflichtende Beimischungsquoten für Airlines einzuführen – eine Idee, die einige Unterstützung finden könnte.
Für die Software ihrer Autos erhalten Käufer nur Nutzungsrechte. Können die Hersteller ihnen damit Vorschriften machen? in Europa sehen Experten nur wenig Probleme. Die zunehmend Software-gesteuerten Fahrzeuge werfen jedoch an anderer Stelle viele rechtliche Fragen auf.
Vor drei Jahren blockierte eine Tunnel-Havarie die wichtigste Frachttrasse Europas für Monate. Die Schäden waren enorm, Schadenersatzklagen laufen – und der schleppende Ausbau im Rheintal verärgert auch Nachbarstaaten.
Regelmäßig fahrende Busse, bis an die Haustür gelieferte Lebensmittel: Das wünschen sich auch die Menschen auf dem Land. Ein Projekt in der Region Passau setzt auf Künstliche Intelligenz, um die Mobilität und Logistik zu verbessern. Der Erfolg hängt auch davon ab, wie groß die Technik-Akzeptanz ist.
Während der Covid-19-Ausbruch auf einem norwegischen Kreuzfahrtschiff den Neustart der Schiffsreisen überschattet, kämpfen die Reedereien weiter um ein Comeback. Die Seereiselust der Deutschen ist auf einem Tiefpunkt, wie eine Tagesspiegel-Background-Umfrage zeigt.
Kurz nach dem Neustart verschärft sich die Krise der Airlines wieder – nicht nur bei der Lufthansa. Die Lage ist unübersichtlich, die Aussichten unsicher. Der Ruf nach internationaler Abstimmung verhallt. Schon bald sind wieder wichtige regulatorische Fragen zu klären – vor allem in Brüssel.
Unter Verkehrsanwälten sorgt ein Urteil des Oberlandesgerichts Karlsruhe für Aufsehen. Es entzog einem Fahrer nach einem Unfall den Führerschein, weil er während der Fahrt am Touchscreen seines Teslas den Scheibenwischer verstellte. Welche Folgen hat das für Verbraucher und Hersteller?
Das Finale der Formel E findet in den nächsten Tagen in Berlin statt. Wegen der Coronakrise sind gleich sechs Rennen angesetzt. Trotz ihres Zukunftsversprechens steht die Elektro-Rennserie als Technologie- und Marketingplattform weiter im Schatten der in die Jahre gekommenen Formel 1.
Die Forderungen der Autobauer nach Aufweichung der EU-Klimavorgaben sind verstummt. Nun pushen sie die E-Mobilität und verordnen sich ehrgeizige Klimaziele. Nicht alle Konzepte überzeugen Branchenkenner.
Wohnmobile verkaufen sich während der Pandemie prächtig. Verkaufsrekorde purzeln, Sharing-Plattformen wachsen rasant. Alternative Antriebe bleiben aber die Ausnahme.
Schienenverkehr: Mit einem Milliardenauftrag für 500 Regional-Stadtbahnen soll das weltweit nachgeahmte Karlsruher Modell ausgebaut werden – vor allem in der Neckar-Alb-Region um Reutlingen und Tübingen.
Vernetzte Autos geraten zunehmend ins Visier von Hackern. Dabei geht es auch um die Frage, wo Daten sicher sind. Die Autohersteller wollen sie nicht herausrücken, Prüfgesellschaften sehen darin eine Gefahr. Experten erwarten, dass sich die Hersteller auf zunehmende Regulierung einstellen müssen.
Statt Massenware sind in der Logistik zunehmend individualisierte Produkte angesagt, vor allem auch in der Autoindustrie. Die bisherigen Systeme sind darauf nicht ausgelegt. Ein vom BMVI gefördertes Projekt soll die Vernetzung, Fusion und Nutzung von Mobilitäts-, Verkehrs- und Logistikdaten erproben.
Die Vision eines europäischen Hochgeschwindigkeits-Schienennetzes existiert seit Jahrzehnten. Doch die Politik steuert im Zickzackkurs auf das Ziel. Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie bieten jetzt die Möglichkeit, das Projekt zu beschleunigen. Eine Analyse.
Die internationale Staatengemeinschaft UNECE hat sich auf Mindeststandards für autonome Pkw der Stufe drei geeinigt. Die EU will mit einer Reihe neuer Verordnungen nachziehen. Für Autobauer bleibt die unterschiedliche Gesetzeslage in den Mitgliedsstaaten aber ein Problem. So geht es nun weiter.
Normalerweise taugen Elektro-Lkw nicht dafür, Material von einem Produktionsstandort zum nächsten zu transportieren: Die Ladezeiten sind zu lang, um mit einem Diesel mitzuhalten. Ein Konsortium will das ändern – mit Hilfe von batteriebetriebenen Wechselbrücken.
Wie die Autobauer stecken auch die Luftfahrt- und Bahnkonzerne in der digitalen Transformation. Gesucht: Mobilitätsdienstleistungen rund um das Kerngeschäft. Innovationshubs entwickeln Ideen wie Payback-Programme für Mobilität, Klima-Plattformen und ein Wartungstool für Eisenbahn-Weichen mit Smartphone-Sensoren. Ein Überblick.
Der Batteriehersteller Varta wächst rasant. Bei kleinen Akkus ist Varta Weltmarktführer. Mit dem Einstieg in die Elektromobilität entwickelt sich das süddeutsche Traditionsunternehmen zum Liebling der Politik. Die Energiedichte der Batterien soll um 50 Prozent steigen, sagt Vorstandschef Herbert Schein im Interview mit Tagesspiegel Background.
Deutschland hängt mit der Umsetzung der überarbeiteten EU-Richtlinie zur Qualifikation und Weiterbildung der Berufskraftfahrer in nationales Recht hinterher. Im Herbst soll der Bundesrat final beschließen. Vor allem der behördliche Prozess soll vereinfacht und sicherer werden.
Während hierzulande die Covid-19-Tests an Airports ausgeweitet werden, arbeiten immer mehr Staaten an „Travel Bubbles“. Diese Flugkorridore zwischen Ländern könnten das Reisen erleichtern und so Luftverkehr und Tourismus ankurbeln, selbst wenn die Infektionszahlen mancherorts wieder steigen.
Der größte Staatskonzern ist schon lange ein schwerer Sanierungsfall und rast immer tiefer ins Schuldenloch. Heute wird der Konzern für das erste Halbjahr Milliardenverluste verkünden. Die Coronakrise hat die Lage noch verschärft. Mitverursacher ist ein altbekannter Problemfall: die britische Tochter Arriva.
Sicherheitselemente in Smartphones ebnen Mobilitätsanbietern den Weg, um ihre Kunden zweifelsfrei zu identifizieren. Das Förderprogramm Optimos 2.0 hat dazu die nötige Schnittstelle entwickelt. Für eine höhere Reichweite müssten jedoch mehr Mobiltelefonhersteller ihre Geräte für das System öffnen.
Nach der Ankündigung des Gesundheitsministers, verpflichtende Corona-Tests für Urlaubsrückkehrer aus Risikogebieten einzuführen, arbeiten die Länder an der Umsetzung. Unklar ist immer noch die Frage, wie man mit den Grenzen umgeht, die per Auto, Bus und Bahn überquert werden.
Daimler, Porsche und ZF tun sich für die „Start-up-Autobahn“ zusammen, um Innovationen zu entwickeln, Audi geht mit der „Denkwerkstatt“ seinen eigenen Weg. Die Zulieferer halten sich diesbezüglich generell aber eher zurück und investieren über ihre Venture-Töchter in Start-ups.
Recyclinghöfe kämpfen mit Altbatterien von E-Bikes, Tretrollern und E-Autos, die im Abfall landen und sich entzünden. Wie die Umweltverbände fordern sie strengere Sammel- und Recyclingquoten – auch für Industriebatterien. Die Bundesregierung verweist auf die EU.
Im Schnitt kracht auf deutschen Autobahnen jeden Tag mindestens ein Lkw in ein Stauende. Moderne Notbremsassistenten könnten diese Unfälle unter idealen Bedingungen verhindern – falls der Fahrer nicht in allerletzter Sekunde eingreift.
Die Digitale Automatische Kupplung soll den Schienengüterverkehr kostengünstiger machen und zu Kapazitätssteigerungen beitragen, ein erstes Pilotprojekt ist gerade gestartet. Doch die Umrüstung ist kompliziert und teuer. Bringt Deutschland genug politischen Willen mit, um den Fortschritt in Europa durchzusetzen?
Konzernchef Lutz präsentiert diese Woche die bisher schlechteste Halbjahresbilanz – nicht nur wegen Corona. Der größte Staatskonzern braucht riesige Finanzhilfen. Das wird EU-Kommissarin Vestager womöglich nur unter strengen Auflagen zulassen. Zumal Wettbewerber mit Klagen drohen.
Daimler hat sein Lab1886, woraus Free-Now hervorging. Volkswagen betreibt den Future-Mobility-Inkubator Gläserne Manufaktur in Dresden. Und BMW investiert mit seiner Start-up-Sparte iVentures in neue Geschäftsmodelle. Ein Blick auf Innovationstreiber der deutschen Autobauer.
Anbieter von Dienstrad-Leasing können sich seit dem Ende des Lockdowns vor Anfragen kaum retten. Immer mehr Unternehmen bieten ihren Beschäftigten Diensträder an, um sich als Arbeitgeber attraktiv zu machen. Die Radhändler dürfte freuen, dass sich die meisten für teure E-Bikes entscheiden.
Die Umweltverbände werfen Verkehrsminister Andreas Scheuer vor, durch seinen Vorstoß für eine Pkw-Maut die Einigung auf europäischer Ebene deutlich zu verzögern. Scheuer selbst sieht sich hingegen als Kämpfer für Innovation und Klimaschutz.
Als eines der ersten Länder weltweit erlaubt Deutschland wieder Kreuzfahrten. Das Sicherheitskonzept für Schiffsreisen könnte international Schule machen. Aida-Mutter Carnival beobachtet das Geschehen in der Nordsee jedenfalls ganz genau.
Auf keinem Kontinent tummeln sich mehr Unternehmen für grünen Wasserstoff und Brennstoffzellen als in Europa. Das zeigt eine exklusive Delphai-Analyse für Tagesspiegel Background. Aber auch in anderen Teilen der Welt gründen sich neue Firmen im Rennen um die Pole Position auf dem neuen Markt.
Die grünen Züge werden künftig von der fränkischen IGE und der schwäbischen SVG gefahren. Die Wiederaufnahme der Strecke Berlin-Stuttgart ist noch offen. Flixtrain ändert beim Neustart des Betriebs seine bisherige Strategie.
Trotz Coronakrise hat der US-Elektroautobauer die Erwartungen übertroffen: Im zweiten Quartal erzielte Tesla einen Gewinn. Nun ist der Weg frei für die erste US-Börsenliga. Aber es gibt noch einige Baustellen beim wertvollsten Autobauer der Welt.
Ein schwerer Lkw-Unfall auf der Autobahn A31, verursacht durch den weißrussischen Fahrer eines in Litauen zugelassenen dreizehn Jahre alten Autotransporters, kostet ein Menschenleben. Er deckt auch den brutalen Preiskampf in der Automobillogistik auf. Litauen will sogar gegen das EU-Mobilitätspaket klagen.
Detailanalyse der EU-Gipfel-Ergebnisse: In Zukunft soll ein knappes Drittel aller Ausgaben der EU in klimafreundliche Projekte fließen. Das ist mehr als ursprünglich vorgesehen – aber EU-Parlamentarier und Klimaexperten warnen vor dem Kleingedruckten. Zudem fehlt an zahlreichen Stellen Geld, auch für Mobilitätsinvestitionen.
Die europäischen Forschungsminister wollen die Weiterentwicklung der Wasserstofftechnologie mit mehreren Großforschungsprojekten unterstützen. Das kündigte die deutsche Ressortchefin Anja Karliczek an. Netzwerke von Unternehmen wollen ihren Teil dazu beitragen.
Wer online Ware ordert, möchte sie am liebsten an der Haustür entgegen nehmen – zusätzlicher Verkehr hin oder her. Das ist das Fazit einer Umfrage im Auftrag von Background. Ein Berliner Forschungsprojekt untersucht derzeit, welche Vorteile eine konsolidierte Zustellung aller Pakete von einem „Kiezboten“ hat.
Noch ein Gipfel: Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft lädt am Donnerstag zum Aviation Summit, auf dem die EU-Verkehrsminister mit Spitzenvertretern der Luftfahrt über Wege aus der Coronakrise und den Klimaschutz beraten wollen. Gastgeber Andreas Scheuer (CSU) spricht im Interview über Ryanair, Flughäfen als Mobility-Hubs und KI im Luftverkehr.
Durch das Strukturstärkungsgesetz für die Kohleregionen können jetzt mehrere Institute für klimafreundliche Treibstoffe und Flugzeuge aufgebaut werden. Tagesspiegel Background erklärt, wie dort der Schritt in die Wasserstoffwirtschaft geschafft werden soll.
Die Wirtschaftsförderung spricht von vielversprechenden Gesprächen mit einigen Unternehmen. Der Bau der Gigafactory 4 kommt zügig voran und wird womöglich schneller fertig als die Tesla-Fabrik in Schanghai. Auch das Wasserproblem ist offenbar kleiner als befürchtet.
Von Elektroautos für die Post über vernetzten Verkehr in den Metropolen bis zum Hyperloop: 1500 Milliarden Dollar will das US-Repräsentenhaus in die Modernisierung der amerikanischen Mobilitätssysteme und den Klimaschutz investieren.