Weltweit steigt die Nachfrage nach Batteriesystemen. Einem mittelständischen Unternehmen aus Darmstadt beschert das volle Auftragsbücher. Doch die Auswirkungen der Corona-Pandemie gehen auch an Akasol nicht vorbei.
Neue Berechnungen des Öko-Instituts zeigen, dass eine Regeländerung aufgrund der Coronakrise die Klimaschutzbemühungen im Flugverkehr auf viele Jahre nahezu wirkungslos machen könnte. Kurz vor entscheidenden Verhandlungen stützt die Europäische Kommission diesen Kurs. Klimaschutz-NGOs warnen eindringlich.
Die Bundesregierung will Gas-Lkw weiterhin massiv fördern. Die Güterbahnen sehen sich benachteiligt und rechnen die negativen Folgen für die Schiene und das Klima vor. Jetzt hoffen sie auf den Widerstand der Grünen im Bundesrat.
Die Branche galt als krisenfest, dann kam Covid-19. Kreuzfahrtschiffe waren vor der Coronakrise schwimmende Gelddruckmaschinen. Jetzt kämpfen die Reedereien ums Überleben. Mit Aida verhandelt einer der größten Arbeitgeber im Nordosten um Staatshilfen.
Mehr als eine Milliarde US-Dollar investiert Südkoreas Hauptstadt Seoul in Smart-City-Technologien. Zu den Vorzeigeprojekten gehört ein Portal für vernetzten Verkehr: Taxis werden dirigiert, Busse nach Bedarf terminiert, Unfälle und Staus in Echtzeit gemeldet – und jetzt können sich Bürgerinnen und Bürger auch noch selbstfahrende Autos bestellen.
Der Bund beteiligt sich zunächst mit 20 Prozent an der Fluglinie. Dafür erhält der Konzern Hilfen in Höhe von neun Milliarden Euro – doch noch ist das Hilfspaket nicht abgesegnet.
Drei Millionen Euro hat das Darmstädter Drohnen-Start-up Wingcopter am Mittwochabend als Förderung im Rahmen des BMZ-Corona-Hackathons gewonnen. Mit dem Geld soll geholfen werden, die medizinische Versorgung im afrikanische Staat Malawi zu verbessern – aber auch in andere Länder will das Unternehmen bald expandieren.
Mit verweigerten Rückzahlungen und aufgedrängten Gutscheinen verärgern Veranstalter und Airlines ihre Kunden. Die Regierung sollte die Milliarden-Staatshilfen für die Branche an besseren Verbraucherschutz knüpfen, fordern Experten.
Lang hat es gedauert, nun ist es soweit: Am Mittwoch will die Regierung ihre Wasserstoffstrategie beschließen. Forschungsministerin Anja Karliczek (CDU) verteidigt im Background-Interview ambitionierte Umwelt- und Innovationsziele. Die Forschungsfabrik Batterie in Münster, deren Standortwahl die Ministerin in Erklärungsnot brachte, sieht sie auf gutem Weg.
Ein Wiener in Stanford: Friedrich Prinz forscht an Festkörperbatterien und Wasserstoffzellen. Außerdem gehörte er zu den Gründern des Batterieherstellers Quantumscape, bei dem Volkswagen mit 100 Millionen Dollar eingestiegen ist. Im Interview verrät er, wann Quantumscapes Festkörperbatterie kommt und was sie besser kann als der Akku von Toyota.
Wie werden der öffentliche Nah- und der Radverkehr fit für die Zeit, wenn die Coronakrise abklingt? Darüber machen sich Betreiber, Wissenschaft und Lobbygruppen weltweit Gedanken – nicht nur bei der Bahn, der Akademie der Wissenschaften und dem ADFC, sondern auch in Houston, Texas.
Wiesbaden hat in letzter Minute ein Dieselfahrverbot verhindert. Mit einem Luftreinhalteplan, intelligenten Ampeln und einem 365-Euro-Ticket möchte die hessische Landeshauptstadt nun die Verkehrswende schaffen – doch nun gab es einen kleinen Dämpfer.
Mit Schnäppchentickets wollen Fluglinien wie Ryanair spontane Passagiere anlocken, sobald die Jets wieder abheben. Nach der Coronakrise dürfte Fliegen dagegen dauerhaft teurer werden. Der Luftverkehr steht nicht nur deshalb vor einem historischen Umbruch.
Der Tesla-Chef legt sich mit US-Behörden in der Coronakrise an, bekommt Unterstützung von Präsident Trump und setzt merkwürdige Tweets ab. Die Landesregierung in Potsdam bleibt cool – aber nicht allen gefallen die Eskapaden.
Der Trend in der deutschen Binnenschifffahrt geht zu kleineren Schiffen. Der Klimawandel führt zu mehr Niedrigwasser in den Flüssen, Massengüter wie Kraftwerkskohle verlieren an Bedeutung. Das Bundesverkehrsministerium (BMVI) will mit einer Studie klären, ob andere Schiffe notwendig sind und wie der Staat den Flottenumbau unterstützen kann.
In der Coronakrise haben sich die Probleme der Deutschen Bahn verschärft. Nun soll Vorstandschef Richard Lutz ein Sparprogramm durchsetzen. Die Pläne des Konzerns und von Verkehrsminister Andreas Scheuer stoßen bei Gewerkschaften und Konkurrenten auf Widerstand.
Laptop auspacken, Gürtel ablegen, Fieber messen? Weltweit entwickeln sich Temperatur-Screenings an Flughäfen zum Standard. Das ist ziemlich sinnlos, sagt jetzt das Robert-Koch-Institut. Die Lufthansa kämpft unterdessen noch darum, auch zukünftig Passagiere an Bord begrüßen zu können.
Die Entwicklung autonomer Roboterwagen verschlingt Milliarden. Experten prognostizieren, dass die in finanzielle Schieflage geratenen Autohersteller in dem Bereich als Erstes den Rotstift ansetzen. Während die ersten Jobs der Krise zum Opfer fallen, wollen andere Unternehmen Kurs halten.
Anfang Juli dürfen nur noch Diesel-Maschinen mit aufwendiger Abgasnachbehandlung in Traktoren und Baumaschinen eingebaut werden – so steht es in der EU-Regulierung. Nun verweist die Branche auf Corona-bedingte Engpässe und verlangt eine Ausnahme.
Nach gut zwei Monaten, in denen sich die Corona-Pandemie in Deutschland ausgebreitet hat, sind die wirtschaftlichen Schäden dramatisch. Der Mobilitätssektor wurde besonders hart getroffen. Ein Überblick.
Ein Großteil der von privaten oder gewerblichen Nutzern gekauften Neuwagen wird finanziert oder geleast. Der Einbruch der Neuzulassungen trifft auch die Finanzdienstleister der Autokonzerne hart. Nun hoffen sie, dass die staatliche Förderbank KfW einspringt.
Die Bundesregierung will der Drohnen-Wirtschaft einen Schub verpassen. Es lockt ein Milliardenmarkt. Ein Aktionsplan soll auch die Regulierung beschleunigen. Und Flugtaxis? Könnten bald starten – ja, wirklich. Was Volocopter-Chef Florian Reuter und Staatsministerin Dorothee Bär dazu sagen.
Wenn in Wissenschaft und Industrie von der „Wunderbatterie“ die Rede ist, fällt meist der Begriff „Festkörper“. Im dritten Teil der Artikelreihe zur Batterieforschung erklärt Tagesspiegel Background, welche verschiedenen Techniken sich dahinter verbergen, was ihre Stärken sind und wie weit sie von der Serienreife entfernt sind.
Wie können Busse und Bahnen trotz Corona wieder attraktiver werden? Eine Reservierungspflicht im Fernverkehr könnte eine Alternative zur Maskenpflicht sein, zeigt eine exklusive Umfrage im Auftrag von Background. ÖPNV-Tickets für begrenzte Zeitfenster kommen hingegen weniger gut an.
Nachhaltiger, digitaler, hygienisch und vor allem einheitlich: Heute präsentiert die EU-Kommission ihren Plan, um den Tourismus in Europa wieder vorsichtig in Gang zu bringen. Im Zuge der Gutschein-Debatte wird nun auch ein Reiseversicherungsfonds diskutiert.
Anders als die US-Regierung hilft Deutschland den großen amerikanischen Kreuzfahrt-Konzernen: Es geht um Arbeitsplätze in der hiesigen Industrie. Den Rettungsplan für die Werften – und was der mit griechischen Fähren zu tun hat – erklärt der Maritime Koordinator der Bundesregierung, Norbert Brackmann.
Autos zum Teilen, die niemand teilt, gehen ins Geld. Carsharing-Anbieter zahlen in Großstädten jedes Jahr mehr als eine Million Euro an Parkgebühren. In der Coronakrise bitten sie die Städte jetzt um ein finanzielles Entgegenkommen – in Berlin, der „Hauptstadt des Carsharings“, ohne Erfolg.
Die Luftfahrtbranche steht vor einem schwierigen Neustart. Ryanair will zwar im Juli wieder 90 Prozent der Strecken abdecken, aber Stellen streichen – so wie auch Fraport und Brussels Airlines. Der Boeing-Chef befürchtet sogar die Pleite einer großen US-Airline.
Weniger Treibhausgasemissionen und die Rettung des unter Corona leidenden Verkehrssektors – für EU-Kommissionsvize Frans Timmermans kein Widerspruch. Für unterstützenswert hält er zum Beispiel Airlines, die ihr Kurzstreckenangebot reduzieren sowie Wasserstoff in allen „Farben“.
Die Denkfabriken Agora Energiewende und Verkehrswende haben ihr Investitionsprogramm „Der doppelte Booster“ für einen grünen Neustart aus der Coronakrise vorgestellt. Die Experten liefern auch Brüssel Ideen für eine saubere Mobilität: von Brennstoffzellen-Lkw bis zur Digitalisierung des Öffentlichen Nahverkehrs.
Die etablierten Nutzfahrzeughersteller bieten noch keine elektrischen Spezialfahrzeuge an. Experimentierfreudige kommunale Betriebe wie die Berliner BSR müssen sich deshalb etwas einfallen lassen – dabei helfen ihnen der Staat und findige Zulieferer wie der Achsenbauer BPW.
Autonomes Fahren könnte im Realbetrieb erlaubt werden – aber nur in dafür ausgewiesenen Zonen. Weil Fahrzeuge keinen Fahrer mehr brauchen, soll ein Betriebsführer die Kontrolle übernehmen. Das sind die wesentlichen Punkte aus dem ersten Gesetzentwurf zum autonomen Fahren, der Tagesspiegel Background vorliegt.
Autonomes Fahren könnte im Realbetrieb erlaubt werden – aber nur in ausgewiesenen Zonen. Weil Level 4- und 5-Fahrzeuge keinen Fahrer mehr brauchen, soll ein Betriebsführer die Kontrolle übernehmen. Einblicke in den ersten Gesetzentwurf zum autonomen Fahren, der Tagesspiegel Background vorliegt.
Die 20 Aufsichtsräte der Deutschen Bahn müssen sich am kommenden Freitag mit einer verschärften Krise des Staatskonzerns befassen. Die Passagier- und Frachtzahlen sind eingebrochen. Nun meldet die DB zusätzlichen Finanzbedarf an – doch im Bundestag regt sich Widerstand.
Die Theorie könnte man online absolvieren, per Live-Stream, Chat oder Videocall. In der Coronakrise wird aufgrund strenger Hygiene- und Abstandsregeln wieder über neue Lernformen in Fahrschulen diskutiert – und alte Konflikte in der Branche flammen erneut auf.
Die „BMW-Stadt“ Shenyang ist eine der traditionsreichsten, chinesischen Industriemetropolen und der größte Standort des Autobauers in der Volksrepublik. Oberbürgermeister Jiang Youwei spricht in einem seltenen Interview über die Überwindung der Coronakrise und die digitale Zukunft.
Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und Behinderung ist Bahnfahren häufig kein Vergnügen. Fehlende Aufzüge, Rampen oder Fahrtreppen machen den Zugang zum Zug oft unmöglich – vor allem im ländlichen Raum. Bund und Länder investieren, aber vollständige Barrierefreiheit ist nicht in Sicht.
Nicht erst seit Corona haben Investoren die Logistikbranche für sich entdeckt. Seit 2015 sind Milliarden in die Branche geflossen, vor allem in Asien und den USA, wie eine exklusive Analyse von Delphai für Tagesspiegel Background zeigt. In Europa setzt man große Hoffnungen auf die Blockchain-Technologie.
Die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten wollen Reisen wieder erlauben – aber mit Bedacht. Die EU-Kommission wird voraussichtlich am 13. Mai ein Konzept vorlegen, wie der Tourismus vorsichtig wieder hochgefahren werden kann. Brüssel will vor allem Diskriminierung nach Nationalität verhindern.
Um die Emissionen im Luftverkehr drastisch zu senken, forscht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt an einer Kombination alternativer Antriebe. Die Nase vorn hat der Wasserstoff: 2040 sollen die ersten Flugzeuge mit Brennstoffzellenantrieb abheben.
Der Corona-Lockdown hat den deutschen und europäischen Automarkt im April hart getroffen. Die finanziellen Folgen werden in den Bilanzen der Autokonzerne aber erst im zweiten Quartal sichtbar werden. BMW befürchtet rote Zahlen und sieht gute Gründe für staatliche Hilfsmaßnahmen.
Die Coronakrise kam für Verkehrsminister Andreas Scheuer zur rechten Zeit: Er kann über Lieferketten reden statt über das Maut-Debakel. Doch die Abgeordneten im Untersuchungsausschuss des Bundestages lassen ihn nicht davonkommen. Vor der heutigen Sitzung erheben sie neue Vorwürfe.
Weniger Passagiere, weniger Business Class: Carsten Spohr skizziert die Zukunft der schlanken Lufthansa und holt zwei prominente Mobility-Manager in den Aufsichtsrat. Die Airline und die ebenso hilfsbedürftige Flugzeugindustrie locken den Steuerzahler auch mit dem Klimaschutz.
Der Bund hat versprochen, eine Mobilitätsplattform auf den Weg zu bringen. Bisher ist wenig passiert. Nun gehen FDP und Grüne gemeinsam in die Offensive. Das Thema steht auf der Tagesordnung der heutigen Anhörung im Verkehrsausschuss.
Bundesregierung und Automobilindustrie wollen in einer Arbeitsgruppe in den kommenden Wochen Hilfsmaßnahmen für die Branche entwerfen. Der Verband hat es eilig, in der Politik und bei Ökonomen wachsen aber die Zweifel am Sinn von Verkaufshilfen und Prämien.
Weil sich die Abstandsregeln in manchen Verkehrsmitteln mit steigenden Fahrgastzahlen nicht einhalten lassen, empfehlen Verkehrsunternehmen und Ministerium eine durchgängige Maskenpflicht. Das sei auf längeren Flügen gewöhnungsbedürftig, räumt die Luftverkehrswirtschaft ein, aber für eine beschränkte Zeit nötig.
Wo früher US-Soldaten mit ihren Familien lebten, soll ein neuer Stadtteil entstehen: Das Franklin Village in Mannheim. Ein lokaler Energieversorger hilft dabei, die künftigen Bewohner mit E-Mobilität zu versorgen. Das ist nicht immer einfach, wie das geplante „RoboShuttle“ zeigt.
Am Vormittag schalten sich Regierung und Autoindustrie zum zweiten Corona-Krisengespräch zusammen. Es geht um die Frage, wie die Nachfrage nach Neuwagen gestartet werden kann. Eine exklusive Civey-Umfrage zeigt: Die meisten Bundesbürger fänden eine allgemeine Mobilitätsprämie besser.
Sophia Becker, Mobilitätsforscherin an der TU Berlin, beschäftigt sich nicht nur mit den Corona-Pop-up-Radwegen in der Hauptstadt, sondern sorgt sich angesichts der Coronakrise auch um den ÖPNV. Im Interview erklärt sie, warum sie weder den Einsatz von Künstlicher Intelligenz noch eine Mobilitätsprämie für nötig hält.
Es wird eine außergewöhnliche Lufthansa-Hauptversammlung heute. Der Dax-Konzern steht vor einem Neustart, die Aussichten sind unsicher. Aktionäre kritisieren den „Wucher“-Zins im Rettungspaket und fordern einen Exit-Plan der Regierung. Die Koalition streitet aber noch über den Einstieg.
In der EU-Kommission gibt es starke Vorbehalte gegen eine Förderung von Pkw mit Verbrennungsmotor in der Coronakrise. Geld aus dem Wiederaufbaufonds in Billionenhöhe soll nur für Autos ohne Emissionen fließen.
VW hat keinen einzigen Fall, Daimler hat den Zuschuss nur 170 Mal gewährt. Seit Sommer 2019 sind Hardware-Nachrüstlösungen für Diesel zugelassen und werden von zwei Herstellern kräftig bezuschusst. Doch bei den Diesel-Fahrern in den von Fahrverboten betroffenen Ballungsgebieten stößt das Angebot auf wenig Nachfrage.
Der Stillstand der Fluglinien stürzt auch die Industrie in eine tiefe Krise. Airbus und Boeing stehen vor einer Durststrecke und mit ihnen viele Zulieferer. Allein in Deutschland geht es um die Zukunft von mehr als 110.000 Jobs – und den Klimaschutz.
Flottenmanager denken über Elektro-Dienstwagen nach. Vorreiter sind Firmen, bei denen dies Teil der Nachhaltigkeitsstrategie ist – wie der Biobäcker Schüren, der den größten Ladepark Europas baut. Um mehr solcher Projekte zu ermöglichen, verlangt der Energieversorger EnBW eine höhere Förderung.
Nach dem Maskenzwang könnte in Fernzügen eine Reservierungspflicht folgen. Andere Länder fahren damit gut. Die Deutsche Bahn scheut noch den Umstellungsaufwand. Dabei könnte sie für ihre Kunden attraktiver werden, wenn die Züge nicht mehr überfüllt wären.
Nach dem überraschenden Rücktritt von Torsten Westphal hat Klaus-Dieter Hommel die Aufgaben des EVG-Vorsitzenden kommissarisch übernommen. In seinem ersten großen Interview fordert der Gewerkschafter vom Bund finanzielle Unterstützung für die Schiene und wagt einen Ausblick, wie die Bahnwelt nach der Krise aussehen könnte.
Die deutsche Automobilbranche verlangt immer drängender von der Politik, die Branche finanziell in der Coronakrise zu unterstützen. Auf Dividendenzahlungen wollen die Konzerne aber nicht verzichten. Gleichzeitig werfen Daimler, Volkswagen und Bosch einen düsteren Blick auf das laufende Geschäftsjahr.
Drohungen, Falschmeldungen, Durchstechereien: Die staatliche Rettungsmission für die Lufthansa ist am Dienstag im Tagesverlauf gewaltig aus dem Ruder gelaufen. Selbst innerhalb des Dax-Konzerns wird mit harten Bandagen gekämpft. Der Kranich-Krimi geht weiter.
Die Deutsche Umwelthilfe hat Wirtschaftsminister Peter Altmaier aufgefordert, die Hängepartei um die Nationale Wasserstoffstrategie zu beenden. Das Bundeskabinett schiebt das Thema vor sich her. Die Umwelthilfe hat dazu ein eigenes Papier vorgelegt.
Sauber sind alle Autos, die neu sind – und neue Autos sollten gefördert werden. Mit dieser Logik fordern die deutschen Hersteller in der Coronakrise ein breites Anreizprogramm für Neuwagenkäufer. Das schließt auch Dieselfahrzeuge und Benziner ein.
Eineinhalb Monate lang legte das Coronavirus die größte Fabrik der Welt lahm. Jetzt geht es am VW-Stammsitz in Wolfsburg mit dem Golf wieder los. Für die Beschäftigten ist jedoch vieles anders als zuvor. Ein Ortsbesuch.
Vor gut zehn Jahren sperrte Janette Sadik-Khan mit Stühlen und Farben den New Yorker Time Square für Autos. Der Verkehrsknotenpunkt wurde vorübergehend zur Fußgängerzone. 2020 starten einige Städte ähnliche Experimente. Der Grund: Corona. Die US-Amerikanerin spricht von einer „einmaligen Chance“.