In einem Coronakrisengespräch mit der Bundeskanzlerin hat die deutsche Automobilindustrie vor einem ungeordneten Ende des Lockdowns gewarnt. Vor allem die Lieferkette bereitet den Herstellern große Sorgen – und wie die Nachfrage wieder in Gang kommen soll.
Noch immer harren Tausende Passagiere auf Kreuzfahrtschiffen mit Covid-19-Fällen aus. Ein deutsches Schiff wird in Australien zum Politikum. Und Zehntausende Besatzungsmitglieder müssen an Bord von bereits evakuierten Schiffen bleiben – oft ohne Bezahlung.
Der größte Automarkt der Welt wird 2020 um rund zehn Prozent einbrechen, glaubt Branchenexperte Stefan Bratzel. Das Minus in China ist aber gemessen an den Erschütterungen in der übrigen Welt moderat. Bei der E-Mobilität löst Peking die Bremse.
Trotz Reisewarnungen und Einreisebeschränkungen sind Flugreisen weiter möglich – auch interkontinental. Von verpflichtenden Atemschutzmasken hält man bei Lufthansa allerdings nicht viel. Auch flächendeckendes Fiebermessen ist nicht effektiv.
Das kanadische Unternehmen D-Wave hat ein globales Konsortium ins Leben gerufen, das seine Quantenrechner für den Kampf gegen das Coronavirus einsetzen will. Auch VW und der japanische Automobilzulieferer Denso sind dabei.
Monatelang herrschte Funkstille zwischen der AG 1 zu Klimaschutz im Verkehr der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität und dem zuständigen Minister Andreas Scheuer. Doch jetzt sollen sich die Experten Gedanken machen, wie die nötigen CO2-Reduktionen erreicht werden können.
Während Fluglinien und Airports im Abwärtssog stecken, gerät der Klimaschutz in den Hintergrund. Trotzdem steigt heute die Luftverkehrsteuer, was für Streit sorgt. Fortschritte beim wichtigeren Klimasystem Corsia gehen dabei fast unter.
Die Hoffnungen der Autohersteller richten sich auf China, wo die Coronakrise offenbar überstanden ist und die Nachfrage zurückkehrt. Stephan Wöllenstein ist Vorstandschef von Volkswagen China, dem Marktführer in der Volksrepublik. Im Background-Interview berichtet er vom langsamen Hochlauf der Produktion und weiterhin massiven Einschränkungen im Alltag.
Sie waren der Trend des vergangenen Jahres: E-Tretroller und andere Mikromobilitätslösungen. Milliarden wurden investiert, hunderte Firmen gründeten sich, wie eine exklusive Datenanalyse von Delphai für Background zeigt. Eine Marktbereinigung kündigte sich jedoch bereits an – auch ohne Corona.
DB-Vorstandschef Richard Lutz kehrt heute aus der Corona-Quarantäne in den Bahntower zurück. In den nächsten Tagen will er die gesamte ICE-1-Flotte vorerst aus dem Verkehr ziehen. Während der internationale Verkehr bereits eingestellt wurde, fahren auch im Inland deutlich weniger Menschen Bahn.
Von Italien über Indien bis Indonesien: Weltweit fliegen Drohnen Corona-Einsätze, um die Bevölkerung über Schutzmaßnahmen zu informieren oder Ausgangssperren zu überwachen. In Deutschland laufen erste zaghafte Tests.
Um auf eine anziehende Nachfrage nach der Coronakrise reagieren zu können, wird ein großer Anstieg der Kurzarbeit erwartet – insbesondere auch im Automobilsektor. Die Wirtschaftsweisen prognostizieren Deutschland eine tiefe Rezession.
Neue Finanzierungsmodelle, ein flexibler rechtlicher Rahmen und ein gutes Design: Das Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT) am Fraunhofer-Fokus-Institut hat Empfehlungen für Politik und Projektteams erarbeitet, die digitale Mobilitätsprojekte im ländlichen Raum zum Erfolg führen sollen.
Während der Coronakrise gibt es viele Frauen und Männer, die unsere Gesellschaft mobil halten – sie sorgen dafür, dass wichtige Infrastrukturen und Versorgungsketten nicht unterbrochen werden. Wir stellen Ihnen heute Siawash Hakam vor, der als Taxifahrer unterwegs ist und beispielsweise Angestellte von Krankenhäusern oder Supermärkten fährt.
Die Coronakrise führt zu leeren Büros – auch bei den Mobilitätskonzernen. Online-Tools, Cloud-Anwendungen sowie digitale „Coffee Dates“ und Mittagessen helfen, den Arbeitsalltag ohne persönlichen Kontakt zu organisieren. Doch längst nicht alle Jobs lassen sich virtuell erledigen.
Mit seinen 14.000 Einwohnern ist Haßfurt eine Kleinstadt. Doch die Unterfranken zeigen Metropolen wie München, Berlin oder Hamburg beispielhaft, wie Digitalisierung eine Stadt in Bewegung bringt.
Die Corona-Krise senkt kurzfristig die CO2-Emissionen des Verkehrssektors. Doch dieser Effekt wird nicht nachhaltig sein. Wissenschaftler und Umweltverbände warnen davor, den Klimaschutz mit Verweis auf die Corona-Kosten auf die lange Bank zu schieben.
Mehr Fahrgäste und Investitionen, aber sinkende Erträge und steigende Schulden – die Deutsche Bahn hat weiterhin große ökonomische Probleme. In diesem Jahr drohen rote Zahlen beim größten Staatskonzern. Doch in der Corona-Krise beweist der Schienenverkehr seine Systemrelevanz.
Der Verkehr auf Straße und Schiene nimmt während der Corona-Krise ab. Die Menschen meiden vor allem den öffentlichen Nahverkehr. Mobil bleiben sie jedoch weiterhin, wie die Datenanalyse eines Berliner Start-ups zeigt, die Tagesspiegel Background vorliegt.
Unternehmen der Automobilbranche engagieren sich im Kampf gegen die Corona-Pandemie und präsentieren technische Innovationen. Eine neue Plattform soll bei der Koordinierung helfen. Die vorübergehende Produktion von komplizierten Produkten wie Beatmungsgeräten ist allerdings kaum möglich.
In der Corona-Krise sichern Güterbahnen viele Lieferketten, während sich die Lastwagen an Grenzen stauen und Fahrer fehlen. Nun zeigt sich die Bedeutung leistungsfähiger Frachtzüge für die Grundversorgung. Im Mittelpunkt: die neue DB-Cargo-Chefin Sigrid Nikutta.
Der Aida-Mutterkonzern Carnival bietet an, Schiffe zu Krankenhäusern im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie umzurüsten. Auch hierzulande wird über die Idee diskutiert. Viele Kreuzfahrtschiffe von Aida, Tui Cruises und Hapag-Lloyd Cruises sind aber weit entfernt.
Mit Auto-Abos oder Online-Leasing probieren Fahrzeughersteller neue Vertriebsideen aus. Nun könnten die Modelle Teil des Corona-Krisenmanagements werden – vor allem für den Verkauf von Elektroautos.
Erst brachen Lieferungen aus China weg, dann die Nachfrage in Europa. Gleichzeitig sind zuverlässige Warentransporte von Medizintechnik und Lebensmitteln gefragt. Wie die globale Schifffahrt durch die Coronakrise steuert.
Weg vom Auto, hin zu einem neuen, vielfältigen Mobilitätsverhalten – daran arbeitet die Stadt Hannover. Zahlreiche Pläne hat die Stadt dafür entwickelt. Eine digitale Infrastruktur soll die Verkehrswende unterstützen. Knapp sechs Millionen Euro fließen in die Entwicklung einer intelligenten Verkehrssteuerung.
Boeing und die US-Airlines hoffen auf das größte Rettungspaket in der US-Geschichte. Der Flugzeugbauer muss weitere Fabriken schließen. Rivale Airbus fuhr am Montag die Produktion in Frankreich dagegen wieder hoch.
Sie werden als Helden der Krise gefeiert, doch ihr Berufsalltag ist eine Zumutung: Lkw-Fahrerinnen und -Fahrer. Ihre Beschwerden über katastrophale hygienische Zustände und fehlende Versorgung an Autobahnraststätten erreichen jetzt die Politik in Berlin und Brüssel.
Verkehrte Welt: Erst mussten einige Hersteller die Produktion ihrer E-Autos runterfahren, weil der Nachschub an Batteriezellen fehlte. Jetzt gäbe es Zellen, doch wegen der Coronakrise stehen die Bänder in den Werken still.
Eine VW-Taskforce prüft bereits die mögliche Produktion von medizinischem Equipment. Auch beim Hackathon der Bundesregierung wurde am vergangenen Wochenende an einer Plattform für die Vernetzung zwischen Autoindustrie und Medizintechnik gearbeitet. Bosch, Audi und Dräger sind dabei.
Viele Kommunen in Deutschland arbeiten an Strategien zur Digitalisierung. Verkehrsprojekte haben dabei eine hohe Priorität, doch es hapert häufig an der Umsetzung, wie eine neue Studie zeigt. Ein Fünf-Punkte-Plan soll mehr Dynamik bringen.
Nach dem Ausbruch des Coronavirus versucht China, langsam wieder zur Normalität zurückzukehren, beobachtet Katja Drinhausen vom Mercator Institute for China Studies (Merics). Im Interview spricht sie darüber, wie die Regierung in Peking der abgewürgten Wirtschaft wieder auf die Beine helfen will.
Start-ups kämpfen ohnehin um Finanzierungen, die Coronakrise trifft sie nun besonders hart – vor allem solche aus der Mobilitätsbranche: Flixbus und Auto1 haben schon Kurzarbeit angekündigt. Nun sollen die jungen Techunternehmen mit einem Milliardenpaket gerettet werden, das sich auf vier Maßnahmen konzentriert.
Der Verband der deutschen Automobilindustrie (VDA) rechnet mit einschneidenden wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie. Das Krisenmanagement lasse zu wünschen übrig. Präsidentin Hildegard Müller warnt jedoch davor, schon jetzt die Klimaziele in Frage zu stellen.
Carsten Spohr muss den Lufthansa-Konzern schnell in ein künstliches Koma versetzen, gleichzeitig Rettungsflüge für Touristen und die „Luftbrücke“ für Güter organisieren – und eine Strategie für die Zeit nach der Coronakrise entwickeln.
BMW, Porsche, Tesla, Toyota, Bosch – die Liste der Branchengrößen, die wegen der Coronakrise Werke schließen müssen, ist am Mittwoch länger geworden. In Europa steht die Produktion praktisch still. Die Branche hofft auf eine kurze Unterbrechung.
Die Pariser Regierung fährt das Verkehrssystem landesweit herunter und spricht offen von Verstaatlichungen wichtiger Konzerne. Wie sich Air France, Renault und Opel-Mutter PSA schlagen und warum Donald Trump die Krise von Airbus am Mittwoch noch verschärft hat.
In Düsseldorf liegt die Planung neuer und intelligenter Mobilitätsangebot in der Hand einer eigens dafür gegründeten städtischen Gesellschaft. So soll unter deren Aufsicht eine App entstehen, die alle Anbieter bündelt, sowohl private als auch öffentliche. Es ist bereits der zweite Versuch dieser Art.
Während in Europa und den USA der Flugbetrieb in diesen Tagen heruntergefahren und über Staatshilfen für Fluglinien und Flugzeugbauer verhandelt wird, beginnt in China langsam die Rückkehr zur Normalität am Himmel. Wie sich die Lage weltweit entwickelt.
Die Bundesregierung wird ihre Wasserstoffstrategie heute doch nicht beschließen. Schuld ist nicht allein das Corona-Virus. Nach wie vor gibt es auch große inhaltliche Differenzen zwischen den Ministerien, etwa beim Wasserstoff-Einsatz im Verkehr oder der Importquote.
Wer von Bus und Bahn aufs Rad umsteigt, könnte das Infektionsrisiko dreifach senken – kein Wunder, dass die Bike-Sharingdienste von der Coronakrise profitieren. Andere Anbieter bereiten sich jedoch auf einen möglichen Shutdown vor. Uber etwa sammelt alle E-Scooter ein.
Abstand wahren, auf Sicht fahren, die Ausbreitung des Virus verlangsamen: Entschleunigung ist auch bei Volkswagen in der Coronakrise das Gebot der Stunde – mit dramatischen Konsequenzen. In den nächsten Tagen stehen die Bänder in Europa still. Auch Daimler, Audi, Skoda, Opel und Ford unterbrechen die Produktion.
Das Coronavirus bringt das öffentliche Leben weitgehend zum Erliegen, auch ein kompletter Stillstand ist nicht mehr ausgeschlossen. Das Parlament wird auf jeden Fall weiter tagen, betonen die Parlamentarischen Geschäftsführer. Das Grundgesetz soll dafür nicht geändert werden.
„Die Terminale an den Flughäfen sind so leer wie im Supermarkt die Regale“: Bei Airlines und Flughäfen macht sich Endzeitstimmung breit. Die Bundesregierung will den Geldhahn aufdrehen, damit es nach dem Stillstand schnell wieder aufwärtsgeht. Die höhere Luftverkehrsteuer soll aber trotzdem kommen.
Die Logistikketten der Lebensmittelhändler und Autobauer sind angespannt, aber noch halten sie. Doch viele Lkw-Fahrer und Lagerarbeiter kommen aus Osteuropa. Die EU-Kommission will verhindern, dass Kontrollen den Wirtschaftsverkehr lahmlegen. Morgen ist eine Krisensitzung mit Spediteuren geplant.
Von der „MS Europa“ bis zu den „Robinson“-Clubs: Der weltgrößte Touristikkonzern Tui stoppt das Reisegeschäft, holt Urlauber zurück und beantragt Staatshilfe. Vorstandschef Fritz Joussen setzt beim Sparen aber Prioritäten: Die digitale Transformation soll nicht pausieren.
Die Bahn schränkt ihren Regionalverkehr ein. Doch nicht nur der Fahrplan dürfte die Fahrgäste verunsichern – sondern auch die Frage: Fährt das Virus mit? Während deutsche ÖPNV-Anbieter auf Reinigung setzen, desinfizieren andere Metropolen regelmäßig ihre Züge. Wie sinnvoll ist das?
Krisengespräche mit der Bundesregierung, Verzichtsappelle an die Beschäftigten und Aktionäre: Lufthansa-Chef Carsten Spohr versucht, die Fluggesellschaft durch die Pandemie-Krise zu steuern. Doch wie lange reicht das Finanzpolster – und wann braucht die größte deutsche Airline Staatshilfe?
Der älteste Teilnehmer ist 56 Jahre alt: Weil es an IT-Spezialisten fehlt, bildet Volkswagen junge und ältere KI-Lehrlinge in seiner Fakultät 73 selbst aus. Porsche und Bosch setzen auch auf Kooperationen mit einer ungewöhnlichen Hochschule.
Die Quantenpartnerschaft zwischen IBM und Fraunhofer wird heute offiziell besiegelt. Los geht’s zunächst in den USA, Anfang 2021 soll der IBM Q System One dann in Ehningen stehen. Auch Unternehmen aus der Mobilitätsbranche wollen profitieren, Bayern plant bereits ein Fortbildungsprogramm für Firmen.
Heute Abend geht es bei Kanzlerin Angela Merkel auch um mögliche Hilfen für Fluglinien und Airports, am Montag lädt dann der Luftfahrt-Koordinator ins Wirtschaftsministerium. Das US-Einreiseverbot für Europäer trifft die Lufthansa ins Mark. Einzelne Transatlantik-Flüge heben aber noch ab.
Nach Ursula von der Leyen jetzt auch Andreas Scheuer: Das Bundesverkehrsministerium hat mitgeteilt, dass die Handydaten des Ministers und anderer Führungskräfte im Haus für den Zeitraum vor Februar 2019 gelöscht worden seien. Die Opposition vermutet böse Absicht.
Aus China kommen optimistische Nachrichten in der Corona-Krise. Der dortige Autoverband und Marktführer Volkswagen erwarten, dass sich die Geschäfte im März erholen. Im Sommer, spätestens im Herbst, sei mit einer Normalisierung zu rechnen. Die Behörden lockern einige Quarantänebestimmungen.
Die Epidemie wirkt auf die Luftfahrtmärkte bereits wie eine Rezession, in der es viele Verlierer, aber auch Gewinner gibt: Die Zukunft von Condor ist wieder unsicher, die Zeitfracht-Tochter German Airways könnte dagegen von der ersten Corona-Pleite profitieren.
Im Kampf um die Kunden überbieten sich die beiden Taxi-Wettbewerber Uber und Free Now mit Rabattangeboten – und profitieren von überholten Gesetzen. Die Taxibranche plant derweil, nach den Klagen gegen Uber nun auch gegen den deutschen Konkurrenten vor Gericht zu ziehen.
Deutsche Autohersteller und Zulieferer leiden unter der Coronakrise, weil Lieferketten reißen und der Absatz schrumpft. Doch in den Produktionswerken ist die Stimmung erstaunlich gelassen. Für größere Ernstfälle sehen sich die Unternehmen gut vorbereitet.
Seit Ende Februar müssen alle Flugreisenden aus Italien, China, Südkorea und dem Iran sogenannte „Aussteigekarten“ ausfüllen. Damit sollen Infektionsketten des Coronavirus nachvollzogen werden können – doch Amtsärzten an den Flughäfen bringen sie vor allem eins: Unnütze Arbeit.
Kurz vor der bayerischen Kommunalwahl hat Verkehrsminister Andreas Scheuer bekanntgegeben, dass er ein Forschungszentrum in München für 500 Millionen Euro gründen will. Dazu will ihn die Opposition im Bundestag am heutigen Mittwoch im Haushaltsausschuss befragen.
Die USA prüfen wegen des Coronavirus einen Stopp für Kreuzfahrten. Die Bundesregierung empfiehlt die Absage von Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen. Was bedeutet das für Schiffsreisen und wie reagieren Aida und andere Kreuzfahrtanbieter?
Europa muss die Verkehrswende schaffen, mahnt Karima Delli. Die grüne EU-Abgeordnete und Vorsitzende des Ausschusses für Verkehr und Tourismus hat den European Start-up Prize initiiert. Ein Gespräch über Start-up-Ökosysteme, Erwartungen an die deutsche Ratspräsidentschaft und den Green Deal.
Historischer Kollaps des Ölpreises, Einbruch der Märkte und massive Einschränkungen der Mobilität: Die Ausbreitung des Coronavirus stellt wirtschaftliche Gewissheiten in Frage. Auch die politische Dynamik beim Klimaschutz verändert sich.
In Darmstadt konkurrieren die Verkehrsteilnehmer wie in anderen Städten auch um Flächen. Neben einer Förderung des öffentlichen Nahverkehrs setzt die Stadt zunehmend auf smarte Lösungen und intelligente Verkehrssteuerung – und ist auf einigen Gebieten deutschlandweit führend.
Im August läuft die Genehmigung für Clevershuttle in Berlin aus. In der jetzigen Form ist der Ridepooling-Dienst dann nicht mehr erlaubt. Es zeichnet sich allerdings eine kreative Lösung ab. Die Bundesregierung will derweil dafür sorgen, die Erprobung neuer Technologien zu vereinfachen.
Probleme mit Zulieferern und Qualität sowie die gestiegene E-Auto-Prämie setzten dem Elektroautobauer e.Go zuletzt schwer zu. Trotzdem blickt CEO Günther Schuh optimistisch in die Zukunft. Ein Gespräch über Corona, Expansionspläne und Streetscooter.