Carsten Spohr mahnt in der Klimaschutzdebatte zu mehr Sachlichkeit. Im Interview spricht der Lufthansa-Chef außerdem über synthetische Kraftstoffe, die Letzte Generation und den Wettbewerb mit den großen Staatsairlines in Asien.
Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) und sein Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) haben bisher so gut zusammen regiert, dass sich beim Thema Verkehr nur geringe Unterschiede ausmachen lassen. SPD-Innenministerin Nancy Faeser muss sich in einem Spagat versuchen.
Die politischen Verhandlungen in Brüssel über die künftige Abgasnorm Euro 7 sind zäh. Die EU-Botschafter konnten sich am Mittwoch nicht einigen und sprechen am heutigen Freitag erneut über das Thema. Die spanische Ratspräsidentschaft hat mit einem stark abgeschwächten Vorschlag die Umweltverbände erzürnt.
Wie sollen Offroad-Maschinen, etwa auf dem Bau oder in der Landwirtschaft, in Zukunft angetrieben werden? Batterie, Brennstoffzelle und Wasserstoff-Verbrennungsmotor haben alle spezielle Nachteile. Gerade für kleine Unternehmen sind sie außerdem zu teuer. So bleibt es zunächst bei Kleinserien.
Die Europäische Union mutet ihren Airlines im internationalen Vergleich viel Klimaschutz zu. Die Branche zweifelt, ob sie die Kosten im Wettbewerb schultern kann. Klimaschützer sehen bis 2035 hingegen wenig Probleme. Sie warnen vor einem Aufweichen der Ziele.
Über die geplante Neubaustrecke Hamburg-Hannover wird erst nach einem erneuten Dialogprozess entschieden. In der Zwischenzeit soll die bestehende Bahnverbindung ausgebaut werden. Die Grünen sehen darin eine Hinhaltetaktik der SPD.
Das Deutschlandticket wird 2024 vier, statt drei Milliarden Euro kosten, meint der VDV. Der ÖPNV-Verband fordert, dass sich Bund und Länder endlich auf eine Nachschusspflicht einigen. Die Datenlage für diese Schätzung ist allerdings bescheiden.
Durch neue Sperrzonen um die Radaranlagen der Luftwaffe könnte ein Drittel des Bundesgebietes für die Windkraft verloren gehen, warnt der Branchenverband BWE mit Blick auf einen Gesetzentwurf des Verkehrsministers. Damit würde das Zwei-Prozent-Flächenziel der Bundesregierung ad absurdum geführt.
Warum die Bahn in der Schweiz besser funktioniert und ein Luxusproblem hat, erklärt Peter Füglistaler, Leiter des Bundesamtes für Verkehr in der Schweiz, im Background-Interview. Klar ist: Deutschland kann beim Umbau seiner vernachlässigten Schienen-Infrastruktur viel vom kleinen Nachbarn lernen.
Der GDV bringt einen Mofa-Führerschein für E-Scooter-Fahrer ins Spiel. Das soll helfen, die Unfallzahlen zu senken. Verkehrspolitiker halten nicht viel von der Idee. Und auch die Opposition mahnt vor vorschnellen Schlüssen.
Grünen-Oberbürgermeister Belit Onay will Hannovers Zentrum vom Kfz-Verkehr befreien. Autos werden vom Cityring über Stichstraßen in Parkhäuser geleitet, Parkplätze sollen weitgehend wegfallen. Dass die Grünen in anderen Städten mit dem Thema Verkehrsberuhigung Wahlen verloren haben, schreckt Onay nicht.
Auf der Nationalen Maritimen Konferenz zeichnet sich ab, dass es für die Häfen im Rahmen der Hafenstrategie vielleicht doch keine Bundesmittel aus der Gießkanne gibt. Stattdessen sollten die Häfen projektbezogen beim Umbau zu Energiehubs unterstützt werden, fordern die Vertreter des BMWK.
Die Verspätungen bei der Bahn haben in den vergangenen beiden Jahren dramatisch zugenommen. Verkehrsminister Volker Wissing reagiert mit der Generalsanierung von 40 Hauptstrecken. Bis 2030 wird es ständig monatelange Vollsperrungen geben, was in der Branche auch für Skepsis sorgt.
Hildegard Müller, die Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie, sieht den Standort Deutschland in Gefahr. Dabei wird die Transformation der Branche durch viele Förderprogramme und Netzwerke begleitet. Doch was bringen die? Praktiker geben Antworten.
Ein Übernahmeangebot der Gründer für das in finanzielle Schieflage geratene Unternehmen schlugen die Gläubiger aus. Die Bahntochter DB Regio bietet sich an, als neuer Betreiber einzuspringen.
In Frankreich sollen Zugfahrten nicht mehr teurer sein als Flüge. Die Regierung will die Ticketsteuer erhöhen. Das plant auch die Ampel. Für eine stärkere Belastung klimaschädlicher Flüge gibt es aber einen noch einfacheren Weg.
Die Deutsche Bahn soll das Schienennetz künftig im Sinne des Gemeinwohls verwalten. Was das bedeutet, wird die Branche heute auf dem Schienengipfel diskutieren. Blaupause für den Kurswechsel sind die geplanten Korridorsanierungen. Doch hier sind noch Finanzierungsfragen zu klären.
Wer keinen Zugang zum öffentlichen Verkehr hat und trotz geringen Einkommens aufs Auto angewiesen ist, ist ein Beispiel für Mobilitätsarmut. Bisher ist das Thema nur lückenhaft erforscht, mit steigenden Spritpreisen betrifft es jedoch immer mehr Menschen, mahnt der Thinktank Agora Verkehrswende.
Staatliche Förderung aus China ist Europas Unternehmen schon lange ein Dorn im Auge. Nun werden auf EU-Ebene Maßnahmen gegen Chinas Autobauer geprüft. Doch ein Bruch mit der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt könnte vor allem Deutschland treffen.
Deutschlands Seehäfen verlieren den Anschluss. Beim Hamburger Terminalbetreiber HHLA soll nun ein Einstieg der weltgrößten Reederei MSC helfen – zum Ärger von Hapag-Lloyd. Die Bundesregierung ringt mit den Ländern darum, wer die Modernisierung der Infrastruktur bezahlt.
Wer einen Stadtgeländewagen fährt, soll dafür künftig eine zusätzliche Fahrerlaubnis erwerben müssen, schlägt die EU-Parlamentarierin Karima Delli vor. In Deutschland hält man nicht viel von der Idee. Im Gegenteil.
Die maritime Branche ist entscheidend für Deutschlands wirtschaftlichen Erfolg und die Energiewende. Dieter Janecek, maritimer Koordinator der Bundesregierung, will auf der Nationalen Maritimen Konferenz beides in den Mittelpunkt stellen. In puncto Hafenstrategie müsse von den Ländern mehr kommen, sagt er im Interview.
Die Ampel-Koalition will auch bei der Ladeinfrastruktur die Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigen. Bei einer Veranstaltung des Energieverbandes BDEW wurde außerdem deutlich, warum der Ausbau der E-Mobilität in Deutschland nicht schnell genug vorankommt und was Norwegen besser macht.
Wo werden Mobilitätsstationen am besten platziert? Die Antwort liegt verborgen in den Daten verschiedener kommunaler Akteure. Eine neue kommunale Infrastruktur soll es Verwaltungen, Wasserwerken, Stadtwerken oder Entsorgungsbetrieben erlauben, ihre Daten auszutauschen.
Die Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED) ist ausverhandelt und soll heute final vom EU-Parlament angenommen werden. Sie hebt das Ausbauziel für Ökostrom in Europa stark an und setzt Nutzungsvorgaben in einzelnen Sektoren. Lange Zeit war um die Anerkennung von Atomstrom in der RED gestritten worden.
Viele Städte versuchen mit Pollern zu verhindern, dass Ecken und Gehwege zugeparkt werden. Doch die sorgen für Streit und lösen das eigentliche Problem nicht: Es gibt mehr Fahrzeuge, als in den öffentlichen Raum passen.
Seit rund zehn Jahren erschließt China mit der „Neuen Seidenstraße“ neue Handelswege – und weitet damit seinen Einfluss weltweit aus. Nun wollen die USA und ihre Partner dagegenhalten. Geplant ist ein „grenzüberschreitendes Schiff-Schiene-Transitnetz“.
Sie ist die einzige im Koalitionsvertrag angekündigte maritime Maßnahme: Eine neue Hafenstrategie soll den gestiegenen Anforderungen an die Häfen als zentrale Drehscheibe für Handel und Energiewende Rechnung tragen. Doch seit Monaten geht es kaum voran.
Die EU-Kommission will mit einer Verordnung erreichen, dass die Kapazitäten der Schiene in Europa effizienter genutzt werden. Davon würden Unternehmen und Fahrgäste profitieren. Die deutsche Bahnbranche dringt darauf, dass es keine Friktionen mit dem Deutschlandtakt gibt.
Autoindustrie und Fahrradhersteller sind hochzufrieden mit der IAA Mobility. Das Zwischenfazit fällt auch positiver aus als vor zwei Jahren. Experten vermissen aber Konzepte für eine multimodale, nachhaltige Mobilität.
Die E-Fuels-Technologie ist schon im Ansatz auf internationale Zusammenarbeit angewiesen. Doch für den Vorstoß aus Deutschland, auch den Straßenverkehr mit den Kraftstoffen zu dekarbonisieren, finden sich außerhalb der Bundesrepublik nur wenige Anhänger. Der größte europäische Partner reagiert reserviert.
Für Schwarzheide spricht das Brandenburger Netzwerk der Elektromobilität. Nordamerika wirbt mit niedrigen Steuern. In Kürze will das Porsche-Management eine Entscheidung fällen.
Nach Bekanntwerden des Rechnungshof-Berichts zur Behinderung von Finanzkontrollen kritisieren Mofair und Güterbahnen das „zynische Verhalten“ des Bundesverkehrsministeriums. Für Milliardenausgaben brauche es Transparenz, erklären die Privatbahnen-Verbände.
Der Beschleunigungspakt von Bund und Ländern lässt weiter auf sich warten, mindestens bis Jahresende. Umstritten ist vor allem die Finanzierung der Personalausstattung in den Genehmigungsbehörden, zeigt ein Entwurf aus dem Kanzleramt.
In der Bewertung des Etatentwurfs des Bundesverkehrsministeriums (BMDV) waren sich die Ampel-Berichterstatter:innen weitgehend einig. Eigene Schwerpunkte brachten sie in der gestrigen Debatte im Bundestag nur punktuell ein. Kritik kommt von Opposition und Verbänden.
„Kolben-Mahle“ investiert in die Elektromobilität. Große Hoffnungen setzt der Zulieferer aber auf E-Fuels und Weltregionen, in denen E-Autos sich noch nicht durchsetzen. Die Politik tue gut daran, synthetische Kraftstoffe zu fördern, sagt Mahle-Chef Arnd Franz im Background-Gespräch. Sein Ziel: eine schnellere Dekarbonisierung.
Bundesverkehrsminister Wissing hat die Länder aufgefordert, ihren „Flickenteppich“ aus Verkehrsverbünden in den Griff zu bekommen. Schnelle, tiefgreifende Strukturreformen sind nicht in Sicht. Bisherige Ansätze zeigen kaum Wirkung.
Forscherinnen und Forscher von Mozilla attestieren BMW, Tesla, Toyota und anderen Automarken eklatante Datenschutzmängel. Sie warnen vor den damit verbundenen Gefahren – nicht nur für die Autoinsassen. Verbraucherschützer fordern klare Regeln.
Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Autoindustrie war auch bei der Eröffnung der IAA Mobility ein zentrales Thema. Kanzler Scholz wehrte sich gegen den pessimistischen Ton des VDA. Auch andere Politiker, Gewerkschafter und Teile der Industrie sind für mehr Optimismus.
DB und ÖBB bauen den grenzüberschreitenden Tag- und Nachtverkehr aus. Das Nachtzugnetz ab Berlin wächst deutlich. Bahnreisende können sich auf nagelneue Züge freuen.
Die Aufsichtsbehörde fordert in einem brisanten Sonderbericht an den Bundestag bessere Prüfrechte beim größten Staatskonzern und der künftigen Infrastrukturgesellschaft. Bisher werde die wirtschaftliche Verwendung der zugewiesenen Mittel vom zuständigen Verkehrsministerium teils nicht ausreichend kontrolliert, so die Prüfer.
Volker Wissing gibt sich nach der E-Fuels-Konferenz überzeugt, dass es die Kraftstoffe auch im Straßenverkehr braucht, um diesen klimaneutral zu machen. Das Finanzministerium will steuerlich nachhelfen. Die Bevölkerung sollte sich jedoch keine Illusionen machen, mahnen Umweltschützer.
Die Chinesen sind da. Die IAA Mobility in München lässt keinen Zweifel mehr aufkommen: Autobauer und -zulieferer aus der Volksrepublik prägen die Messe, die einmal der heimische Showroom von BMW, Mercedes-Benz und Volkswagen war.
Hildegard Müller, die Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie, schlägt pünktlich zum Start der Messe IAA Alarm für den Standort Deutschland. Die heimischen Hersteller dagegen wollen auf keinen Fall den Eindruck erwecken, sie würden gegenüber der chinesischen Konkurrenz ins Hintertreffen geraten.
Klimaziele, Digitalisierung, Konkurrenz aus China: Die Autobauer stehen unter Druck. Wie steht es um die Zukunft der deutschen Automobildustrie? Die Verkehrsforscherin Meike Jipp, Co-Vorsitzende des Expertenbeirats „Klimaschutz in der Mobilität“, im Background-Gespräch über den Wandel der Branche.
Auch in diesem Jahr soll in München nicht nur die automobile Mobilität erlebbar sein. Die Zweiradbranche ist ebenfalls zur IAA Mobility geladen. Vor dem Start der Messe zeigt sich der Branchenverband streitlustig. Premiumhersteller indes hoffen auf neue Kunden.
Mehrmals hat es in der jüngeren Vergangenheit Cyberangriffe auf Autozulieferer gegeben, so das BSI im aktuellen Lagebericht Automotive. Den größten Schaden richteten dabei Cybererpresser:innen an. Mit der zunehmenden Vernetzung in Fahrzeugen und Verkehrsinfrastrukturen nehmen die Risiken noch zu.
Mehrmals hat es in der jüngeren Vergangenheit Cyberangriffe auf Autozulieferer gegeben, so das BSI im aktuellen Lagebericht Automotive. Den größten Schaden richteten dabei Cybererpresser an. Mit der zunehmenden Vernetzung in Fahrzeugen und Verkehrsinfrastrukturen nehmen die Risiken noch zu.
Sturzfluten in Frankreich, extreme Waldbrände in Griechenland: Der Sommer war geprägt von Extremwettereignissen, die auch den Verkehr vielerorts zum Erliegen gebracht haben. Mit neuen Strategien und Gesetzen will die Politik gegensteuern, um Städte und Kommunen resilienter zu machen.
Mit elektrischen Einsatzwagen könnten Polizei und Feuerwehr ein Signal geben: Die öffentliche Hand geht auch hier bei der Elektromobilität voran. Doch die Bundesregierung kennt die Zahl der E-Fahrzeuge nicht. Und in den Ländern und Kommunen gestalten sich Informationsbeschaffung und Antriebswende zähfließend.
Mit einer Konferenz im Vorfeld der IAA will das Verkehrsministerium das Thema E-Fuels voranbringen. Derweil warten alle auf die Verordnungsvorschläge der EU-Kommission zum Verbrenner-Kompromiss. Längst zeichnen sich weitere regulative Herausforderungen ab, mahnt die Branche.
Der Sanierungsstau bei der Straßen und ÖPNV-Anlagen in den Kommunen ist groß. Das zeigt eine Analyse des Forschungszentrum Difu. Die Bauindustrie fordert mehr Geld vom Bund und einem Bürokratieabbau auch in den Kommunen.
Ab Januar soll der bisherige Transdev-Chef Tobias Heinemann die Interessen der Deutschen Bahn beim Umbau der Infrastruktursparte vertreten. Im Exklusiv-Interview hat Tagesspiegel Background mit ihm über den Seitenwechsel und die künftigen Herausforderungen für den Staatskonzern und seine Wettbewerber gesprochen.
Der Finanzbedarf für den öffentlichen Nahverkehr steigt durch das Deutschlandticket deutlich. Verkehrsminister Wissing fordert von den Ländern nun eine Effizienzsteigerung. Die nennen das ein „durchsichtiges Ablenkungsmanöver“.
Der Hochlauf der E-Mobilität stockt. Das 15-Millionen-Ziel halten Experten für kaum erreichbar. Die Autoindustrie hat dafür zuletzt die Energiebranche zum Sündenbock gemacht. Die schlägt kurz vor dem Start der IAA mit neuen Zahlen zurück.
Eine Studie im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums errechnet einen Mehrbedarf für die Finanzierung des ÖPNV in Milliardenhöhe. Außerdem wurden neue Finanzierungsquellen untersucht. Das könnte den Streit zwischen Bund und Ländern weiter anfachen.
Mit mehr als zwei Milliarden Euro will das Bundesverkehrsministerium den Umstieg auf E-Lkw fördern. Die laufenden Programme gehen jedoch an der Praxis vorbei, kritisiert die Branche – und fordert Änderungen. Das BMDV gelobt Besserung.
Offizielle Dokumente zu Flugzeugen finden sich in Cockpits noch immer in Papierform. Österreich führt nun ein digitales Pendant ein. Easyjet nutzt es zuerst und hofft auf Vorteile. In Deutschland ist die zuständige Behörde mit digitalen Projekten bereits voll ausgelastet.
Die Deutschen wünschen sich von Verkehrsminister Wissing mehr Klimaschutz. Nach der Sommerpause muss er einige Großprojekte zu Ende bringen. Manche Ampel-Vorhaben hat das Verkehrsministerium noch gar nicht angepackt.
Ein Spitzenbeamter von Volker Wissing soll laut Medienberichten Fördergelder für Freunde erwirkt haben. Dies weist eine Untersuchungskommission des Verkehrsministeriums nun zurück. Für Lobbycontrol bleiben aber offene Fragen.
Elektrofahrzeuge ohne Stecker aufzuladen, diese Vision wollen Entwickler schon lange realisieren. Was bei Elektrogeräten längst funktioniert, ist bei Fahrzeugen kompliziert. Feldversuche im ÖPNV sind gescheitert, doch die Autoindustrie gibt die Hoffnung nicht auf.
Die Windbranche ist mit ihrer Geduld am Ende: Zu groß ist der Antragsstau bei der bundeseigenen Autobahn GmbH. Das Verkehrsministerium verweist auf sein neues Digitaltool, mit dem Anträge innerhalb weniger Tage bearbeitet würden. Außerdem dürfen künftig auch private Transportbegleiter statt der Polizei zum Einsatz kommen.
Im nächsten Jahr wählt Europa ein neues Parlament. Jan-Christoph Oetjen will für die FDP erneut antreten. Im Background-Interview warnt er davor, die US-Subventionen als Vorbild für Europa zu betrachten und erklärt, wie die Union sich für die Zukunft aufstellen sollte.
Der Klimaschutzplan der Ampel reicht nicht aus, um die gesetzlich festgelegten Ziele einzuhalten, lautet das Fazit des Expertenrats. Vor allem der Verkehrssektor verpasst sein 2030-Ziel deutlich. Um das Ruder noch herumzureißen, dürfe kein Instrument tabu sein.
Die Deutsche Bahn sieht sich als KI-Pionierin. Künstliche Intelligenz hilft unter anderem dabei, Verspätungen zu minimieren, die Zugwartung zu beschleunigen und beim Programmieren. Doch nicht jedes Versprechen der Technik kann die DB halten.
Die Deutsche Bahn hängt hoch verschuldet am Tropf des Steuerzahlers. Der Bund muss bei seinem größten Sanierungsfall in immer kürzeren Abständen klaffende Finanzlücken stopfen. Viele Mittel aus früheren Hilfspaketen fließen derweil kaum ab.