Metropolen sollen mit Fern- und Nachtzügen besser erreichbar werden. Doch das neue Konzept TEE 2.0 von Verkehrsminister Andreas Scheuer steht bisher nur auf dem Papier. Wunsch und Wirklichkeit klaffen beim Bahnverkehr in Europa weit auseinander.
Was wird Elon Musk morgen auf seinem Battery Day verkünden? Tesla-Modelle mit einer Laufleistung von einer Million Meilen? Deutlich größere Reichweiten? Fachleute ordnen die Spekulationen vor Teslas großem Tag ein.
Brennende Batterien von E-Autos gelten in der Öffentlichkeit als Gefahr. Doch Forscher sehen kaum Risiken. Elektroautos sind insgesamt in weniger Unfälle verwickelt als Verbrenner. Das liegt an kürzeren Strecken und dem Fahrverhalten der Nutzer. Kfz-Versicherer müssen ihre Policen dennoch verändern, sagt ein Experte.
Mit dem novellierten Erneuerbare-Energien-Gesetz sollen 2021 Stromlieferungen an Schiffe größtenteils von der EEG-Umlage befreit werden. Die Maßnahme gilt als Game-Changer, um die Schadstoffbelastung in den Häfen zu reduzieren. Der Gesetzgeber schaut aber genau hin, dass nicht Dritte davon profitieren.
Mit der Reform der Kfz-Steuer und des Wohneigentumsgesetzes hat der Bundestag am Donnerstag wichtige Regelungen für die Mobilitätsbranche verabschiedet. In der gesetzgeberischen Pipeline stecken noch das Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz und das Investitionsbeschleunigungsgesetz. Ein Überblick.
Der Bundesrechnungshof, die oberste Prüfbehörde, wird ihren brisanten Bericht zu weiteren Termin- und Kostenrisiken bei dem teuren Milliardenprojekt in Kürze veröffentlichen. Verkehrsminister Andreas Scheuer und die Deutsche Bahn wollten das verhindern.
Der Stuttgarter Konzern will in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts Brennstoffzellen-Lkw in Serie fertigen. Bis es so weit ist, sollen rein batterieelektrische Fahrzeuge den Verteiler- und Fernverkehr CO2-ärmer machen.
Bahn-Vorständin Sigrid Nikutta präsentiert eine neue Strategie für die defizitäre DB Cargo. Aus wachsenden Verlusten sollen wachsende Geschäfte werden – mit neuen Produkten, mehr Kunden und besserem Service. Auch für das schwache Einzelwagengeschäft gibt es große Pläne.
Das europäische Regelwerk für Energie- und Stromsteuern ist fast 20 Jahre alt. Lange wurde das heiße Thema nicht angefasst, jetzt wagt sich die EU-Kommission an eine Reform. Ihr Ziel: Mit Steuerausnahmen für Kerosin und andere fossile Stoffe soll bald Schluss sein.
Je mehr Technik ins Auto einzieht, desto weniger Bus- und Lkw-Fahrer werden gebraucht, zeigt eine neue Studie für die EU-Kommission. Es gibt allerdings auch Branchen und Regionen, die profitieren. Forscher haben untersucht, was auf den Arbeitsmarkt zukommen könnte.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wird heute offiziell neue Klimaziele für den Verkehrssektor vorstellen. Die Industrie muss nachlegen: Der CO2-Ausstoß von Neuwagen soll pro Kilometer von 2021 bis 2030 um 50 (statt 37,5) Prozent sinken. Wolf-Henning Scheider, Chef des drittgrößten deutschen Zulieferers ZF, warnt im Interview vor den Folgen.
Die Kameras vernetzter Autos sammeln Unmengen von Daten über andere Verkehrsteilnehmer. Diese dürfen aber nur anonymisiert das Fahrzeug verlassen. Andernfalls würden Datenschutzbestimmungen verletzt. Es ist eine Gratwanderung zwischen Hochtechnologie und informationeller Selbstbestimmung.
Cyberrisiken sind für die Versicherungsbranche eine neue Herausforderung. Wo es früher um einzelne Fahrzeuge ging, ist heute schnell eine ganze Modellreihe betroffen. Es geht aber auch um die Frage, wo die Verantwortung des Herstellers aufhört und die Fahrers beginnt.
Der Klimaschutzplan der EU-Kommission bringt die Debatte auch in der Verkehrsbranche in Schwung. Der Mineralölwirtschaftsverband will Brüssel stellenweise noch überholen. Auch Agora Verkehrswende und der Umweltverband Nabu sehen den Plan als Aufbruchsignal.
Schon ab 2022 sollen Reedereien, deren Schiffe an europäischen Häfen anlegen, CO2-Zertifikate erwerben. Morgen wird das EU-Parlament voraussichtlich einem entsprechenden Entwurf zustimmen. Die Branche warnt vor Wettbewerbsnachteilen und Milliarden, die in falsche Töpfe wandern.
Corona hat die Mobilität verändert. Innerhalb von kurzer Zeit haben die Menschen ihre Gewohnheiten geändert und die Städte Fußgängern und Radfahrern mehr Platz eingeräumt, resümiert eine neue Studie. Ob das so bleibt, hängt nicht zuletzt an der Politik. Was Städte und Kommunen fordern.
Der Brite Mike Cooper soll die schlingernde DB-Tochter Arriva sanieren und für den weiterhin geplanten Verkauf hübsch machen. Die Konzernspitze findet Cooper offenbar geeigneter als den ursprünglich für den Posten gehandelten Favoriten.
Ein Rekordminus von 3,7 Milliarden Euro bis Juni, ein Schuldenberg von fast 30 Milliarden Euro – auf seiner zweitägigen Sitzung muss der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn über viele Probleme sprechen. Zu den wichtigsten gehören die teure Sanierung der Güterbahn DB Cargo und die schwierige Umsetzung des Deutschland-Taktes.
Nicht erst seit Corona boomt der Fahrradmarkt, insbesondere der für E-Bikes. Immer aufwändigere Räder sollen digital mit Autos und Motorrädern kommunizieren können. Zusätzlichen Schub bekommt das E-Bike durch den Trend zum Dienstfahrrad.
Im US-Wahlkampf wird auch über die Zukunft von Uber, Lyft und anderer Fahr- und Lieferdienste entschieden – via Volksabstimmung in Kalifornien und mit Signalwirkung für die Welt. Um ihre Fahrer nicht besserstellen zu müssen, pumpen die Plattformen eine Rekordsumme in ihre PR-Kampagne.
Die Vernehmung der beiden ehemaligen Toll-Collect-Geschäftsführer im Untersuchungsausschuss zur gescheiterten Pkw-Maut zeigt: Das ganze Projekt lief ziemlich chaotisch, das Verkehrsministerium und die beteiligten Unternehmen misstrauten einander. Im Zentrum der Sitzung standen gestern sehr explizite interne E-Mails.
Bei einem Stelldichein mit dem Tesla-Deutschlandchef plaudert Wirtschaftsminister Peter Altmaier aus dem Nähkästchen. Vom amerikanischen Elektro-Autobauer gibt es Komplimente. Eine Beobachtung.
700 Millionen Euro Steuergeld fließen in die Forschungsfabrik Batteriezelle in Münster. Neue Details zum Vergabeverfahren für den umstrittenen Standort werfen kein gutes Licht auf das Forschungsministerium und bringen die Opposition auf die Palme. Nordrhein-Westfalen habe stets einen Informationsvorsprung gehabt.
Bund, Länder und Gemeinden kaufen jedes Jahr Güter und Dienstleistungen für mindestens 350 Milliarden Euro – diese Summe birgt ein riesiges Potenzial für Innovationen. Doch profitieren auch Tech-Start-ups von diesem Geld? Eine Studie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zieht eine ernüchternde Bilanz.
Rohstoffe wie Lithium oder seltene Erden sind essenziell für die Elektromobilität. Bislang werden sie aber fast vollständig aus Drittstaaten importiert. Eine europäische Rohstoff-Allianz und ein ambitionierter Aktionsplan sollen das ändern – auch der Abbau in stillgelegten Kohlekraftwerken steht im Raum.
Der Stillstand der Kreuzfahrten lässt die Emissionen nur vorübergehend sinken. Antworten auf die Klimakrise bleibt die Branche schuldig, kritisieren Umweltschützer. Die Schifffahrtsexperten vom Naturschutzbund Deutschland legen heute ihr neues Kreuzfahrtranking vor – und einen Klimafahrplan.
Die Aufhebung der Reisewarnung für 160 Länder ist für die Reisewirtschaft nur ein kleiner Fortschritt. Viele Länder schotten ihren Grenzen weiter ab. Die internationale Abstimmung dauert – selbst innerhalb der Europäischen Union.
Bald schon sollen Flugtaxis und Paketdrohnen abheben – es könnte voll werden am Himmel. Wie lässt sich verhindern, dass sich neue Fluggeräte und klassische Flugzeuge nicht in die Quere kommen? Das wollen DLR und NASA nun gemeinsam erforschen.
Viel Konkretes findet sich nicht im Ergebnispapier zum gestrigen Autogipfel im Kanzleramt. Dafür ein bisschen was zum autonomen Fahren und gemeinsamen Datenräumen. Auch sollen neue Instrumente für die kriselnde Zulieferer erarbeitet werden. Ein Überblick.
Eine Cloud für Mobilitätsdaten soll Deutschland fit für die Zukunft machen. Die Bundesregierung hat jüngst ein Konzept vorgelegt, wie eine solche Plattform aussehen könnte. Die ersten Reaktionen zeigen: Der Teufel steckt im Detail.
Union, SPD und Grüne können sich im Bundesrat bisher auf keinen Kompromiss bei den Strafen für zu schnelles Fahren einigen. Ginge es nach den Bürgern, ist der ursprünglich vorgesehene Führerscheinentzug nicht zu hart. Das zeigt eine exklusive Background-Umfrage.
Seine eigene Fluglinie steuerte Donald Trump in die Pleite. Im US-Wahlkampf inszeniert sich der US-Präsident nun als Retter der Airlines. Hunderttausende Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. Wie die Fluglinien die Politik unter Druck setzen.
Die EU-Verkehrsminister beraten heute in Hamburg über Klima- und Umweltschutz in der Schifffahrt. Es geht um den Green Deal, neue Kraftstoffe und den umstrittenen Emissionshandel. Die Vorstandschefs von Hapag-Lloyd und Meyer Werft sind auch da. Was die Wirtschaft erwartet.
Die Autoindustrie ist im Umbruch, Arbeitsplätze sind bedroht. Auf dem Future Mobility Summit des Tagesspiegels beschreiben hochrangige Experten wie Arbeitsminister Hubertus Heil, Verkehrsminister Andreas Scheuer und Verbandspräsidentin Hildegard Müller Wege aus der Krise.
Die Deutsche Bahn AG und die Gewerkschaft EVG haben sich bei den wegen der Coronakrise vorgezogenen Tarifverhandlungen in wichtigen Punkten geeinigt. Aus Sicht der Arbeitnehmerseite sind jedoch noch wichtige Punkte offen.
Hohe Luxussteuern auf Autos sollen Importe in der Türkei drosseln. Das könnte vor allem die deutschen Hersteller wie Volkswagen und Mercedes treffen, die zuletzt von steigenden Absatzzahlen trotz Corona-Pandemie profitierten. „Positive Signale sehen anders aus“, sagen Experten mit Blick auf die deutsch-türkischen Handelsbeziehungen.
Am Dienstag videotelefonieren Gewerkschaften und Unternehmen mit der Politik. Es geht um die Zukunft der Autoindustrie. Vor allem die Zulieferer machen der Branche Sorgen, eine schnelle Erholung ist nicht in Sicht. SPD und IG Metall legen vor dem Autogipfel Vorschläge für weitere Hilfen vor.
Stadtmöbel wie Straßenlaternen oder Strom-Verteilerkästen zu Ladestationen umrüsten – die Idee klingt eigentlich bestechend. Wie schwierig die Umsetzung zumindest in Deutschland ist, zeigen die Beispiele Ubitricity und Telekom.
Bei seinem Deutschland-Besuch wurde Elon Musk von Spekulationen begleitet. Das halbe Land fragte sich: Wo ist er und was will er hier? Dahinter steckt System und eine erfolgreiche Kommunikationsstrategie, erklärt der PR-Experte Daniel Völker. So wurde der Tesla-Gründer zum meistbeachtetsten CEO seit Steve Jobs.
Jahrelang ging es nur langsam voran, jetzt kommt Tempo in die Sache: Die Deutsche Bahn will die Stellwerke in ihrem Schienennetz schneller auf digitale Technik umrüsten. Selbst beim europäischen Zugsteuerungssystem ETCS ist nun Besserung in Sicht.
Die Entwicklung des autonomen Fahrens wurde bislang auch durch die hohen Kosten für Laserradar gebremst. Lidar-Entwickler wie Luminar revolutionieren den Markt gerade. Der Börsengang soll nun die Massenproduktion anschieben. Ein Durchbruch? Elon Musk hat Zweifel.
Der Wohltäter ist in Deutschland gelandet. Erst besucht Tesla-Chef Elon Musk Curevac in Tübingen wegen des Impfstoffs gegen Corona, dann schaut er sich den gerade fertig gewordenen ersten Rohbau der Gigafactory in Grünheide bei Berlin an. Von einer gemeinsamen Begehung mit Politikern sieht er ab.
Deutschland will seine EU-Ratspräsidentschaft dazu nutzen, die E-Mobilität voranzubringen. Auf einer europäischen Konferenz heute in Berlin geht es auch um deutlich mehr Wasserstofftankstellen. Tagesspiegel Background hat mit dem Leiter der Konferenz aus dem Verkehrsministerium gesprochen.
Der Bundesrechnungshof hat Fehler beim Verfahren zur umstrittenen Standortvergabe der Forschungsfabrik für die Batteriezellfertigung aufgelistet. Forschungsministerin Anja Karliczek findet nach wie vor, dass Münster die richtige Wahl war.
Heute stellt die französische Regierung ihr Corona-Rettungspaket vor. Besonders umweltfreundlich soll es sein, verspricht die Regierung. Ein Fokus liegt auf dem Verkehrssektor, auch für Wasserstoff gibt es mehr Geld. Ein Überblick.
Als Steuerungselement in Logistik und Verkehr, fürs autonome Fahren oder die automatische Erfassung von Straßenzuständen: Künstliche Intelligenz schafft die Basis für Mobilität 4.0. Während viele Ideen für ihren Einsatz bereits weit gediehen sind, bleibt die Netzversorgung ein Knackpunkt.
Die EU will Bahnunternehmen vorübergehend von den nationalen Trassengebühren befreien. Die Bundesregierung setzt stattdessen lieber auf eine gezielte Förderung der Deutschen Bahn, der ein Großteil des Schienennetzes gehört. Deren Wettbewerber wenden sich empört an Brüssel.
Tesla aktualisiert die Software seiner Autos wie selbstverständlich „Over The Air“. Von den deutschen Herstellern kann bisher nur BMW halbwegs mithalten. Die Technik ist entscheidend für die Langlebigkeit moderner Autos.
Ein Tweet elektrisiert die deutschen Tesla-Fans: Elon Musk kommt über den großen Teich, um die Fabrik in Grünheide zu besuchen und eine Kooperation mit dem Corona-Impfstoffentwickler Curevac einzufädeln. Es wäre das erste Mal, dass er die Baustelle in Brandenburg persönlich aufsucht.
Als Spätfolge des Dieselskandals wird die sogenannte Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen in der Europäischen Union verschärft. Die EU-Verordnung tritt heute in Kraft. Tagesspiegel Background erklärt, was sich dadurch verändert.
Verbraucherschützer und die Industrie appellieren an die Politik, bei der geplanten Reform der Netzentgelte das Modell „zeitvariabler Netzentgelte“ zu unterstützen. Der Gegenentwurf einer Spitzenglättung sei insgesamt teurer und könne den Hochlauf der E-Mobilität gefährden.
Daimler eröffnet am Mittwoch die „modernste Autofabrik der Welt“ am Stammsitz in Sindelfingen. Künstliche Intelligenz, fahrerlose Transportsysteme und ein eigenes 5G-Netz sollen Maßstäbe setzen. In der Factory 56 entsteht das neue Flaggschiff des Konzerns.
Autonomer Bahnverkehr, Augmented Reality am Zugfenster, digitale Stellwerke: Im Erzgebirge wird die Zukunft der smarten Schiene erforscht, gefördert mit Millionen von Land und Bund. Ein Ausflug auf den Forschungscampus mit Teststrecke und 5G-Anschluss.
Seit 18 Jahren träumt man in der EU davon, den europäischen Luftraum zusammenzuführen und die Arbeit der Flugsicherheit zu erleichtern. Geschehen ist bislang so gut wie nichts – momentan haben die Fluglotsen auch noch ganz andere Sorgen.
Mit mehr als 10.000 Mitarbeitern und Milliardenumsätzen gehört ElringKlinger zu den Schwergewichten der global aufgestellten Autozulieferer. Vorstandschef Stefan Wolf zieht im Interview eine Corona-Zwischenbilanz, spricht über seine Geschäfte mit Tesla und erklärt seine Batterie- und Wasserstoff-Strategien.
Belarus spielt eine Schlüsselrolle beim Bau der Neuen Seidenstraße, die auch deutsche Unternehmens ins Land gelockt hat. Doch die engen Beziehungen zwischen Peking und dem ungeliebten Machthaber Lukaschenko werden nun zum Risiko für das Infrastrukturprojekt.
Die Hersteller von elektrischen Kleinfahrzeugen beklagen, dass sie in Deutschland keine Kaufprämie bekommen. Das liege daran, dass diese Autos hierzulande nicht produziert würden. Sie werben damit, dass ihre Fahrzeuge weniger Energie und Platz verbrauchen und eine geringere Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer darstellen.
Vom Taxivermittler zur Mobilitätsplattform: Free Now bringt sich im Kampf um den Milliardenmarkt für Mobilitätsdienstleistungen in Stellung und erweitert sein Angebot. Plattformanbietern winken hohe Margen. Doch die Konkurrenz ist groß.
Am heutigen Donnerstag starten die Berliner Verkehrsbetriebe den Einsatz von elektrischen Gelenkbussen, die in kurzen Pausen per Pantograf geladen werden. Das erweitert die Reichweite enorm. 2030 soll die gesamte Flotte elektrisch fahren.
Wenige Tage vor dem Ende der weltweiten Reisewarnung am 31. August arbeiten Bund und Länder an einer neuen Test-Strategie. Die Gesundheitsminister setzen mit der Quarantäne de facto auf neue Reisebeschränkungen, so die Kritik. Morgen mischt sich die Kanzlerin ein.
Eine Ampel, die so geschaltet ist, dass Radfahrer besonders schnell durch den Verkehr kommen: Bisher gibt es das in Deutschland nur punktuell. Für eine flächendeckende Bevorzugung des Radverkehrs fände sich auch keine Mehrheit, so eine Background-Umfrage. Studien zeigen, dass andere Verkehrsträger dadurch nicht unbedingt benachteiligt werden.
Die Hälfte aller weltweit verschickten Briefe liefert der US Postal Service aus – zukünftig auch mit Elektrofahrzeugen. Nicht nur im Wahlkampf arbeitet Donald Trump aber an der Demontage der Post, deren Dienste für viele Amerikaner existenziell sind.
CSU-Verkehrsminister Andreas Scheuer bestimmte das wohlhabende München per Dekret als Hauptstandort des Forschungszentrums Mobilität. Nun hofft man im ostthüringischen Gera, wenigstens als Außenstandort zum Zug zu kommen.
Mehr Abstand zwischen den Sitzen, per Lichtschranken öffnende Türen und Einwegrouten durch den Waggon – das sind einige Ideen, mit denen Hersteller Züge Pandemie-sicher machen wollen. Während die Fahrgäste den zusätzlichen Komfort begrüßen dürften, stellt sich für die Hersteller die Kostenfrage.
In den USA sollen noch 2020 die ersten Atomkraftwerke mit der kommerziellen Produktion von Wasserstoff beginnen. Das könnte den Klimaschutz im Verkehr voranbringen. Frankreich hegt ähnliche Pläne, Deutschland sperrt sich.
Die Mautbefreiung für Lastwagen mit Gasantrieb könnte den Steuerzahler mehr als eine Milliarde Euro kosten – gut sechs Mal so viel wie veranschlagt. Frachtbahnen sehen sich massiv benachteiligt. Schon werden erste Transporte von der Schiene auf die Straße verlagert.