Da auch nach dem Sommer kein normaler Schulbetrieb absehbar ist, sind nun systematische Lösungen gefragt, fordern Experten. Eine Studie der Vodafone-Stiftung zeigt nun, wo es schon bisher gehapert hat. So hat etwa nur gut ein Drittel aller Lehrkräfte Kontakt zu allen Schülerinnen und Schülern.
Die Grünen fordern die Bundesregierung auf, eine gesetzliche Grundlage für die digitale Kontaktverfolgung zu schaffen. Ein Rechtsgutachten von Greenpeace und der Gesellschaft für Freiheitsrechte stützt diese Forderung. Auf Regierungsseite sieht man wenig Bedarf für ein App-Gesetz.
Im Rechtsausschuss des Bundestages sprechen heute zahlreiche Experten vor, um den Gesetzentwurf der Bundesregierung gegen Hass im Netz zu bewerten. Tagesspiegel Background hat sich ihre Stellungnahmen vorab angesehen.
Digitale Plattformen würden freiwillig gegen Desinformation vorgehen, hoffte die EU-Kommission. Ein zu frommer Wunsch, befindet nun ein Gutachten der Regulierungsbehörden – und fordert stattdessen verbindliche Regeln. Jetzt stellt die Kommission ihr bisherige Taktik auf den Prüfstand.
Die Technologiekonzerne wollen nur eine Corona-Warn-App pro Land unterstützen. Das könnte zum Problem für Alternativangebote werden, die eigentlich fertig sind und zum Teil in dieser Woche starten wollten.
Weniger Bürokratie, mehr elektronische Antragsmöglichkeiten, längere Fristen und beschleunigte Bewilligungen: Das Bundeswirtschaftsministerium passt die Richtlinien seiner Innovationsförderprogramme an, um Mittelständlern und Start-ups in der Krise die Teilnahme zu erleichtern.
An dieser Stelle sprechen wir mit Digitalexpertinnen und -experten über ihre Erfahrungen im Homeoffice. Heute: Jan-Ole Beyer, der auch von seiner Wohnung aus die Bundesverwaltung modernisieren soll.
Ganz ohne Lockdown ist es der Millionenmetropole Hongkong gelungen, die Epidemie weit unter dem Ausmaß von Berlin zu halten. Mit digitaler Kontrolle, Selbstdisziplin – und einem Hauch Paranoia.
Über ein Internet-Portal können sich Pflegekräfte außer Dienst für Coronaeinsätze in Heimen oder Kliniken melden. Mehr als tausend haben sich dort schon registrieren lassen. Sie werden wegen der Personalengpässe händeringend gesucht.
Wenn es nach dem CDU-Rechtspolitiker Axel Voss geht, müssen Halter von KI-gesteuerten Fahrzeugen und Drohnen bald eine Pflichtversicherung abschließen. Die Europäische Kommission soll eine Verordnung dazu einbringen.
In einem Referentenentwurf hat das BMAS vorgeschlagen, während der Corona-Pandemie die Öffentlichkeit von Gerichtsverhandlungen auszuschließen – sehr zum Missfallen der Verbände. Gibt es einen digitalen Weg, Verhandlungen öffentlich zu machen?
Wie wirkt sich die Corona-Krise auf die Internetwirtschaft aus? Eine Studie des Eco-Verbands zeigt: Trotz des kurzfristigen Schocks wird sich die Digitalbranche erholen. Manche Sparten könnten langfristig von der Krise sogar profitieren.
Seit fast einem Jahrzehnt wird an einem digitalen Meldesystem für Gesundheitsämter gearbeitet, jetzt sollen die Faxgeräte endlich aus den Behörden verschwinden. Das Geld für die Modernisierung kommt vom BMG, wie gestern bekannt wurde. Außerdem soll der „digitale Impfpass“ kommen.
Im Streit um zukünftige Gigabit-Förderung in Deutschland wenden sich Wirtschaft und Politik an Ursula von der Leyen. Nach der Unionsfraktion hat nun ein Branchenverband mit einem Schreiben nachgelegt. Die EU-Kommission hält ihre Skepsis gegenüber Scheuers Plänen weiter aufrecht.
Auf europäischer Ebene bahnt sich die Reform der Plattformregulierung an. Obwohl es noch dauern könnte bis die EU-Kommission ihren Vorschlag für einen Digital Services Act präsentiert, äußern die EU-Parlamentarier schon ihre Präferenzen – und geben der Kommission damit Spielraum vor.
Heute wird sich die Bundesregierung in einer Sondersitzung mit dem Programm für die EU-Ratspräsidentschaft befassen. Tagesspiegel Background gibt Ihnen einen Überblick über die Pläne im Digitalbereich.
Trotz rechtlicher Bauchschmerzen: Die EU-Kommission hat keine formellen Einwände gegen den Medienstaatsvertrag erhoben. Er soll in Deutschland moderne Regeln für digitale Medien in Kraft setzen. Doch glaubt man der Kommission, steht das EU-Recht dem eigentlich entgegen.
Tracing-App, Symptom-Checker, digitaler Gesundheitspass – wer blickt da noch durch? Tagesspiegel Background hat die wichtigsten Projekte und Anwendungen im digitalen Kampf gegen Corona für Sie zusammen gefasst.
Bitkom, Bauernverband und die Landwirtschaftliche Rentenbank haben neue Zahlen zum Einsatz von digitalen Technologien auf deutschen Höfen veröffentlicht. Sowohl der Einsatz von Drohnen, Apps, KI & Co. als auch die Zufriedenheit der Bauern mit der Technik nimmt zu.
Der Bundestag soll in Kürze ein „Planungssicherstellungsgesetz“ beschließen, das Tagesspiegel Background vorliegt. Ziel ist die Digitalisierung der Öffentlichkeitsbeteiligung bei Planungs- und Genehmigungsverfahren, um diese trotz Corona-Pandemie abzuschließen.
Seit einem Monat ist die App von Charité und Data4Life online, auch die Regierung setzt jetzt auf sie. Die App soll weltweit eingesetzt werden, ganz ähnliche Pläne verfolgt der private Anbieter Ada. Schaden die Parallel-Angebote der digitalen Pandemie-Eindämmung?
Nicht alles verzögert sich wegen Corona. Bei ihren Open-Government-Plänen kommt die Bundesregierung voran: Bald werden regionale Labore und smarte Landregionen prämiert, das Auswärtige Amt digitalisiert sein Archiv und die Open-Data-Strategie soll auch planmäßig fertig werden.
Kritik und technische Hürde wurden zu groß: Die Bundesregierung lässt das favorisierte Modell der Corona-App fallen und schwenkt auf den dezentralen Ansatz um. Wie es letztlich dazu kam, wer nun die App entwickeln soll und wann das frühestens passieren kann.
Das Projekt „Digitale Dörfer“ setzt auf Vernetzung und Austausch ländlicher Regionen. Gerade in der Corona-Krise zeigt sich, was das Konzept des Fraunhofer-Instituts leisten kann.
Google bietet über verschiedene Portale Zugang zu aggregierten und anonymisierten Daten, die auch als Hilfe für Behörden bei der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie dienen sollen. Eine Datenanalyse-Firma glaubt nun, Unstimmigkeiten gefunden zu haben.
Eigentlich war das Ziel der Veröffentlichung von Zwischenberichten der Enquete-Kommission des Bundestages zur Künstlichen Intelligenz, frühzeitig Handlungsempfehlungen in den politischen Prozess einzubringen. Doch die Regierung prüft die Berichte noch nicht einmal.
Demnächst will das BfArM das Portal freischalten, auf dem Hersteller digitaler Gesundheitsanwendungen die GKV-Erstattung beantragen können. Im August könnte das DiGA-Verzeichnis stehen. Wie viele Anträge es geben wird, vermag das BMG nicht einzuschätzen.
Das Kanzleramt will „auf höchster Ebene“ bei Apple intervenieren, um eine Tracking-App auf Basis des Pepp-PT-Standards umzusetzen. Alternative Konzepte sieht man im Gesundheitsministerium plötzlich nur noch in zweiter Reihe. Mitglieder des Digitalausschusses mahnen zur Eile.
Stolz kündigten Olaf Scholz und Peter Altmaier ein Zwei-Milliarden-Hilfspaket für Start-ups an. Doch verfügbar ist davon nichts, denn beide Häuser ringen weiter um die Finanzierung und Ausgestaltung.
Ohne mobile Endgeräte kein Homeoffice. Tagesspiegel Background fragte deshalb in allen Bundesministerien nach, wie viele Laptops und andere Endgeräte im vergangenen Monat gekauft wurden. Die Ergebnisse sind hier zusammengefasst.
Erst erklärt die Bundesregierung dem Pepp-PT-Standard ihre Unterstützung, nun sollen im Rennen um eine offizielle Corona-Warn-App doch noch zwei weitere Konzepte berücksichtigt werden. Frankreich bleibt bei einer zentralen Lösung und erhöht den Druck auf Apple.
Die Bundesregierung tauchte die vergangenen Wochen etwas unter, was die Unterstützung für die Projekte aus ihrem Hackathon betrifft. Versprochen wurde rasche und unkomplizierte Hilfe, doch so einfach war das nicht. Nun aber soll das erste Bundesressort helfen.
Ein Kölner Konsortium arbeitet derzeit an einer digitalen Lösung, mit der Nutzer ihren Gesundheitsstatus ausweisen können. Dieses System soll helfen, das öffentliche Leben wieder zu normalisieren. Mit an Bord ist auch die Bundesdruckerei.
Neben der viel diskutierten Tracing-App bringt Minister Spahn eine zusätzliche Quarantäne-App ins Spiel. Kritiker befürchten, dass damit die Akzeptanz in der Bevölkerung sinkt, Infektionswege digital zu erfassen.
Die Stadtwerke Jena modeln in die Jahre gekommene Plattenbauten in ein Hightech-Quartier um. Mit smarten Sensoren, Lieferdiensten, autonomen Krankenfahrstühlen und Digital-Sprechstunde sollen insbesondere ältere Mieter dort möglichst lange leben können.
Auch im Gerichtssaal herrscht Ansteckungsgefahr, deutsche Gerichte fahren den Verhandlungsbetrieb auf ein Minimum zurück. Doch viele Verhandlungen können nicht aufgeschoben werden – könnte der Einsatz von Videotechnik die Justiz über die Krise retten?
Hinter den Kulissen der Initiative PEPP-PT ist ein Streit ausgebrochen. Tagesspiegel Background fasst die wichtigsten Argumente und Positionen zusammen.
Schon länger schwelt ein Konflikt um Zertifikate, die Homepages sicher gestalten und ihre Echtheit bescheinigen sollen. Vertrauensdienstleister, die die Zertifikate ausstellen, werfen Browserbetreibern wie Google vor, ihre Marktmacht auszunutzen. Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft soll schlichten.
Das BMZ will in einem Hackathon digitale Lösungen für Probleme erarbeiten, die in ärmeren Ländern in Zeiten der Coronakrise entstehen. Ab heute können Vorschläge eingereicht werden, die Siegerprojekte sollen mit einem Millionenbetrag gefördert werden.
An dieser Stelle sprechen wir mit Digitalexpertinnen und -experten über ihre Erfahrungen im Homeoffice. Heute: Lena-Sophie Müller, Chefin der Initiative D21, die heute zum ersten Mal digital an einer Sitzung der KI-Enquete teilnimmt.
Die Euphorie im Zuge des „WirVsVirus“-Hackathons war groß. Kommt nun die Ernüchterung? Geld fließt immer noch keines an die Teams, die bisher auf eigene Faust und ehrenamtlich versuchen, ihre digitalen Lösungen gegen die Coronakrise voranzutreiben.
Trotz Sicherheitsmaßnahmen werden immer noch Falschinformationen zu COVID-19 über die sozialen Netzwerke geteilt. Oft wird zu spät gelöscht, irreführende Beiträge erreichen ein Millionenpublikum. Jetzt will Facebook seine Nutzer aktiv darauf hinweisen, wenn sie mit Fakes in Kontakt gekommen sind.
Die Landesmedienanstalten stehen vor der Mammutaufgabe, aus dem Entwurf des Medienstaatsvertrags eine internetfeste Regulierungspraxis zu entwickeln. Dass der Bund mit eigenen Initiativen dazwischenfunkt, hilft dabei nicht.
Die TU Berlin lehrt in diesem Semester unter besonderen Bedingungen: Weite Teile der Seminare finden digital statt. Der Vize-Präsident der TU, Hans-Ulrich Heiß, erklärt im Interview, wie seine Uni das organisieren will – und warum er sich für den Einsatz der umstrittenen Software „Zoom“ entschieden hat.
Die Bundesregierung will die Corona-Warn-App nicht auf Google- und Apple-Technologie aufbauen und bleibt bei einer eigenen Entwicklung. Der PEPP-PT-Standard wird nun offiziell unterstützt, auch andere Apps sollen sich daran orientieren. Warum Hilfe von Apple notwendig werden könnte, zeigt ein Blick nach Österreich.
Datentreuhänder sollen Verbrauchern helfen, ihre Datenrechte gegenüber Unternehmen wahrzunehmen. Unternehmen wiederum könnten sie den Zugang zu größeren Datenpools eröffnen. Das Konzept ist allerdings noch vage.
Ob bei Tracking-Apps, der Auswertung von Lungenaufnahmen oder beim Auffinden von Falschmeldungen: Künstliche Intelligenz wird gegen Corona zunehmend eingesetzt. Ein neues Konsortium will nun zum verantwortungsvollen Umgang mit der Technologie forschen.
Während der Coronakrise sind viele Unternehmen auf Telearbeit und den Online-Handel angewiesen. DDoS-Angriffe können zum Ausfall wichtiger Dienste und ganzer Systeme führen. Zahlen eines IT-Dienstleisters zeigen nun, dass die Intensität dieser Angriffe stark zunimmt.
Mit den Corona-Soforthilfen unterstützen Bund und Länder betroffene Unternehmen und Freischaffende während der Krise finanziell. Doch eine Übersicht des Normenkontrollrats zeigt, dass nicht alle Länder digital auf dem gleichen Stand sind.
An dieser Stelle sprechen wir mit Digitalexpertinnen und -experten über ihre Erfahrungen im Homeoffice. Heute: Tino Krause, Deutschlandchef von Facebook, der nun auch Falschinformationen löschen lässt.
Eine ganz normale Transaktion im Domain-Business oder doch der Ausverkauf von Werten wie der Gemeinnützigkeit? Die Meinungen zum anstehenden Verkauf der Domainendung .org gehen weit auseinander. Anfang der kommenden Woche muss eine Entscheidung fallen.
In der Debatte um eine Corona-Tracking-App bieten Apple und Google Hilfe an – und wollen verschlüsseltes Tracking per Systemupdate für alle Smartphones nachliefern. In Deutschland wird weiter über die Freiwilligkeit bei der Tracking-Teilnahme diskutiert.
Die EU-Mitgliedsstaaten wollen die Corona-Forschung mit einer Datenaustauschplattform beschleunigen. Doch während die Rufe nach einer EU-weiten Zusammenarbeit lauter werden, ist der Europäische Forschungsrat ohne Führung.
Deutschland soll flächendeckend mit 27.000 Kilometern Glasfaserkabel entlang der Schienenstrecken versorgt werden. Doch bisher zeigten die Deutsche Bahn und der Bund an einer Kooperation mit dem Anbieter One Fiber wenig Interesse. Bald könnten sich Gerichte damit beschäftigen.
Die ehemalige Piratenabgeordnete im Europaparlament und Urheberrechtsexpertin Julia Reda ist zurück in Deutschland. Im Interview spricht sie über ihre Pläne, strategische Grundrechtsklagen zu führen und welche Rolle Content Creator auf Youtube & Co. dabei spielen sollen.
Eigentlich sollte der nächste CIO des Bundes eine Frau werden. Die Suche nach einer geeigneten Kandidatin lief jedoch offenbar ins Leere.
Nach wochenlanger Suche stieg nun weißer Rauch im Bundesinnenministerium auf: Markus Richter, Vizepräsident des BAMF, wird neuer CIO des Bundes. Er gilt als Netzwerker und Krisenmanager – und erbt einige Großbaustellen.
Die EU-Kommission befürchtet, dass nationale Alleingänge bei der digitalen Nachverfolgung von Corona-Infektionen per App kontraproduktiv sein könnten. Deshalb nahm sie gestern die Koordinierung der Maßnahmen in die Hand. Auch Frankreich und die Niederlande liebäugeln mit dem „deutschen Weg“.
Wie können Behörden in Zeiten der Corona-Pandemie soziale Medien nutzen, um Bürgerinnen und Bürger zu informieren? Im Interview spricht Social-Media-Beraterin Christiane Germann über die Kommunikationsregeln für die Krise.
Quantencomputer sollen künftig in der Lage sein, den mit konventionellen Kryptografieverfahren verschlüsselten Datenverkehr auszulesen. Das BSI hat deswegen nun neue Empfehlungen für Entwickler veröffentlicht, die helfen sollen, Daten zukunftssicher zu machen.
KI-Forscher des Landes haben sich gestern mit der Kanzlerin und weiteren Spitzenpolitikerinnen ausgetauscht. Dabei gab es unter anderem Neuigkeiten zur deutsch-französischen Kooperation. Zur Sprache kamen auch die Schwierigkeiten bei der Besetzung von 100 neuen KI-Professuren.
Der Bund will bei den jungen Techies von 4Germany einsteigen und so eine neue agile Softwareeinheit im Geschäftsbereich des Bundeskanzleramts schaffen. Erste Details deuten auf große Pläne hin. Auch die Projekte für die nächste Tech4Germany-Runde stehen fest.
Die Bundeskanzlerin und weitere hochrangige Regierungsvertreter diskutieren heute mit führenden deutschen Forschern über den Stand der KI in Deutschland. Neben der Weiterentwicklung der KI-Strategie wird es auch um Einsatzmöglichkeiten in der Coronakrise gehen.
Das Robert Koch-Institut (RKI) hat mit einem Start-up eine App für die freiwillige Spende von Fitnessdaten veröffentlicht. Wie die App funktioniert, wer sie entwickelt hat und warum die Grünen und der Ethikrat nur ein geringes Überwachungsrisiko sehen.
Zu den Sieger-Projekten des Hackathons „WirVsVirus“ gehört eine Applikation, die die Kommunikation zwischen Deutschen im Ausland und den Vertretungen des Auswärtigen Amtes erleichtern soll. Die Entwickler sind startklar, es fehlt aber noch an Unterstützung.