Morgen veröffentlichen Experten der BMBF-geförderten Plattform Lernende Systeme ihr Whitepaper zum sicheren Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Medizin. Sie fordern eine staatlich beauftragte neutrale Aufsicht der KI-Analyseverfahren und hochwertige Datenpools.
Drei Jahre nach Projektstart beginnt die Schulcloud des Hasso-Plattner-Institutes zu fliegen – dank neuer staatlicher Millionen. Private Anbieter sind verärgert. Die geplante nationale Bildungscloud für 40.000 Schulen ist die HPI-Cloud damit aber noch nicht.
In der Krise brauchen viele – auch innovative – Unternehmen Hilfe vom Staat. Von der 5G-Förderung des BMVI können sie dann allerdings nicht mehr profitieren. Überhaupt darf sich offenkundig nur ein kleiner Teil von Akteuren um die 5G-Gelder bewerben, monieren die Grünen.
Das Weizenbaum-Institut muss sich beweisen, um 50 Millionen Bundesförderung in vollem Umfang zu erhalten. Ein positiver Evaluationsbericht sichert jetzt die Förderung für die kommenden zwei Jahre. Doch die Forschung des Verbundsprojekts von Berliner und Potsdamer Universitäten und Institute kommt noch nicht so recht da an, wo sie wirken soll.
Die KGSt und das Start-up Polyteia veröffentlichen heute ein Papier, das eine einheitliche Datenstruktur in Deutschlands Kommunen fordert. Dass eine solche bisher fehlt, könne nämlich vor allem im Krisenfall zu Problemen führen – etwa in der Personalsteuerung.
Der Health Innovation Hub feiert seinen ersten Geburtstag und auch bereits etwas Abschied. Denn Ende 2021 wird es nicht mit der aktuellen Besetzung weitergehen. Gibt es eine Fortsetzung in klassischen Verwaltungsstrukturen?
Die Arbeiten zu einem Standard für Tracking-Apps sind abgeschlossen, eine deutsche App fehlt aber noch. Start-ups und Accenture sind interessiert. Nach Informationen von Tagesspiegel Background hat sich der Bund allerdings schon für eine Eigenentwicklung entschieden – und die Expertise eines externen Partners.
Um die eigenen Versäumnisse in der Pandemiebekämpfung vergessen zu machen, inszeniert sich die chinesische Staatsführung derzeit als rettende Kraft. Dazu bedient sie sich gekaperter Twitter-Accounts und Fake-Videos. Kritische Stimmen im eigenen Land werden weiter unterdrückt.
Die Schweiz hat – im Gegensatz zu vielen anderen Staaten – schon eine Art Datenstrategie, die Umsetzung läuft bereits. Der Direktor des Bundesamts für Statistik koordiniert den Prozess und erzählt, was das Ziel ist.
Schnorchelmasken werden für Krankenhäuser umgerüstet und per 3D-Druck günstige Beatmungsgeräte gebaut. Auch in Deutschland entstehen so schnelle und günstige Notlösungen in der Coronakrise.
An dieser Stelle sprechen wir mit Digitalexpertinnen und -experten über ihre Erfahrungen im Homeoffice. Heute: Rafael Laguna, der Geschäftsführer der Agentur für Sprunginnovationen, der jetzt vom Schreibtisch zuhause aus nach disruptiven Ideen sucht.
Dass mit deutscher Beteiligung an einer Corona-Warn-App gearbeitet wird, galt als offenes Geheimnis. Nun haben die Forscher ihr Konzept präsentiert. Die Politik findet fast einstimmig wohlwollende Worte – ohne breite Unterstützung kann die App auch kaum erfolgreich werden.
Ein neues Arbeitspapier des DGB soll Orientierung bieten, wie die Einführung von betrieblichen KI-Systemen unter Mitwirkung der Beschäftigten gelingen kann. Damit verbunden sind konkrete Forderungen an einen rechtlichen Rahmen: der DGB will unter anderem ein Beschäftigtendatenschutzgesetz.
Vertrauenswürdig soll europäische KI sein, das ist politisch gewollt. Aber woher soll man als technisch nicht unbedingt kundiger Verbraucher wissen, welchen KI-Systemen man vertrauen kann? Ein KI-Ethik-Label soll dabei helfen.
Das kanadische Unternehmen D-Wave hat ein globales Konsortium ins Leben gerufen, das seine Quantenrechner für den Kampf gegen das Coronavirus einsetzen will. Auch Jülich und VW sind dabei.
Während die deutsche Debatte weiterläuft, haben andere Länder längst die technische Überwachung von Infizierten oder die Rückverfolgung von Kontakten umgesetzt. Tagesspiegel Background gibt einen Überblick.
Gleich mit drei Impulspapieren geben die Experten des Hightech-Forums heute Empfehlungen für Staat, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft für mehr Innovation und Digitalisierung. Dahinter steht die Sorge, im internationalen Wettlauf um digitale Märkte und globale Wertschöpfungsketten zurückzufallen.
Acht von zehn Start-ups fürchten um die Existenz, die bisherigen Rettungsprogramme greifen nicht. Daher will Finanzminister Olaf Scholz nun zwei Milliarden Euro des geplanten Zukunftsfonds zur Rettung einsetzen.
Ein Forscherteam aus Oxford hat die Wirksamkeit von Apps zur automatischen Kontaktverfolgung modelliert. Apps könnten helfen, das Corona-Virus einzudämmen, so das Ergebnis. Nötig sei aber eine breite Akzeptanz in ganz Europa.
Die Bundesregierung und die Organisatoren des Hackathons „WirVsVirus“ wollen dutzende Projekte in die Umsetzung bringen. Dafür sollen Gelder fließen, Partner eingebunden werden und Kommunikationskanäle aufrechterhalten werden. Erste Geldgeber bestätigen ihre Unterstützung.
Auf dem Land laufen bereits viele Projekte, um die Digitalisierung voranzutreiben. Oft wiederholen sich aber die Ansätze oder die Initiativen werden eingestellt. Woran liegt das? Eine Studie des ÖFIT hat bundesweit Projekte analysiert.
Streaming, Gaming, Videokonferenzen – mit der Coronakrise wächst der Bedarf an energieintensiver Rechenleistung. Der Stromverbrauch der Datenindustrie steigt ohnehin seit Jahren. Umweltministerin und Bundesrat wollen jetzt erreichen, dass die Abwärme von Rechenzentren in die Wärmenetze eingespeist wird.
Die Krise macht vieles digitaler – doch einige Digitalvorhaben der Bundesregierung verspäten sich jetzt, wo die Bewältigung der Krise oberste Priorität hat. Nicht alle Zeitpläne werden einzuhalten sein.
Über hundert Wissenschaftler rund um das Robert Koch-Institut arbeiten seit Wochen an einer App, die Menschen warnt, wenn sie mit einer infizierten Person in Kontakt gekommen sind. In dieser Woche könnte eine Lösung präsentiert werden.
Der Staat befindet sich derzeit in einem Stresstest. Das gilt auch für die digitale Verwaltung: Binnen Tagen müssen hunderttausende Anträge auf Nothilfen registriert und bearbeitet werden. In den meisten Bundesländern muss man jedoch noch einen Drucker daheim haben, um an die Gelder zu kommen.
Die Coronakrise könnte für Einschnitte in bürgerliche Freiheitsrechte sorgen. Über einen bestimmten Zeitraum sei das hinnehmbar, sagt SPD-Vorsitzende Saskia Esken im Interview mit Tagesspiegel Background. Dies gelte aber nur, wenn Maßnahmen wie das Handytracking dem Ziel des Gesundheitsschutzes wirklich dienten.
In Zeiten des digitalen Wandels benötigen Arbeitnehmer zusätzliche Qualifizierung, um fit für den Arbeitsmarkt zu bleiben. Durch das Qualifizierungschancengesetz sollen Betriebe unterstützt werden, die ihre Mitarbeiter in eine Weiterbildung schicken. Doch bisher steigen die Zahlen nur langsam.
Papier wird auch bei Personaldokumenten von digital abgelöst. Private Anbieter drängen in den Markt, der Staat will die Hoheit bewahren. Eine Strategie für elektronische Identitäten fehlt bisher in Deutschland, das Innen- und das Wirtschaftsressort wollen nun aber stärker kooperieren.
Mitten in der Coronakrise geben Bund und Länder 100 Millionen Euro aus dem Digitalpakt frei für Online-Lernplattformen. Doch wie das Geld eingesetzt werden soll, ist noch gar nicht klar.
An E-Learing führt durch Corona aktuell nichts vorbei. Doch wie soll der Erfolg gemessen werden? Wie die Programme optimiert werden? Big Data soll helfen. Aktuell findet im Internet gerade die weltweit größte Fachmesse für Learning Analytics statt.
Übertragungen von Keimen zu minimieren, ist das A und O der Seuchenkontrolle. Maschinen könnten dabei helfen. Robotikexperten wollen die Entwicklung von Infektionsschutzrobotern voranzutreiben, um für Epidemien besser vorbereitet zu sein.
In der Coronakrise wurden nun auch Start-ups unter den Rettungsschirm geholt. Die Maßnahmen gelten allerdings nur für besonders große oder kleine Unternehmen. Für die dazwischen wird noch an Lösungen gearbeitet.
Mit einer automatisierten Datenbank wollte der Bund die Kosten und Zeitpläne seiner Bauprojekte besser überwachen. Doch der Aufbau des IT-Systems kommt nicht voran, wie die Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Kleine Anfrage zeigt.
An dieser Stelle sprechen wir mit Digitalexpertinnen und -experten über ihre Erfahrungen im Homeoffice. Heute: Harald Joos, der als CIO die Systeme der Rentenversicherung am Laufen hält.
Die deutsche Tech-Szene engagiert sich beim WirVsVirus-Hackathon im Kampf gegen das Coronavirus. Dabei entwerfen die Hackerinnen und Hacker aber nicht nur akute Hilfsprojekte, sondern auch Visionen für die Zeit nach der Krise.
Um die Handlungsfähigkeit des Parlaments in Krisenzeiten zu erhalten, werden erste Forderungen nach digitalen Abstimmungsprozessen laut. Ein solches System gibt es jedoch noch nicht. Und das Risiko von Manipulationen wäre hoch.
Heute treffen sich die Mitglieder des IT-Planungsrats per Videoschalte. Auf der Tagesordnung stehen einige strittige Punkte. So soll etwa der Portalverbund komplett neu organisiert werden. Auch in einer anderen Frage bahnt sich ein Konflikt an.
Gängige Verschlüsselungsmethoden könnten künftig von Quantencomputern geknackt werden. BMBF und BSI fördern daher neue Ansätze, die erste quantengesicherten Videokonferenz soll noch dieses Jahr stattfinden.
An dieser Stelle sprechen wir mit Digitalexpertinnen und -experten über ihre Erfahrungen im Homeoffice. Heute: Ijad Madisch.
Ein EU-Bericht bietet erstmals einen Überblick zu den Desinformationsversuchen im Zuge der Coronakrise. Fakes wurden millionenfach verbreitet – und ausgerechnet RT Spanish ist eines der meistgeteilten Informationsmedien weltweit. Scharfe Kritik üben die Autoren an den Plattformbetreibern.
Jedes Jahr wird mehr Breitbandausbau durch den Bund gefördert, trotzdem liegen noch über 900 Millionen Euro im Fördertopf herum. Welche Probleme es im Detail gibt und wie die Coronakrise jetzt den Ausbau weiter verlangsamen wird.
Eigentlich sollte auf der Hannover Messe im April das technische Konzept für Gaia-X vorgestellt werden. Trotz der Verschiebung halten die Beteiligten an diesem Zeitplan fest.
Weder die Netzbetreiber noch die Bundesregierung rechnen in Deutschland mit einer Überlastung der Internet-Kapazitäten. Trotzdem setzen mehr und mehr Streaming-Dienste auf reduzierte Bitraten – auch weil Bundesnetzagentur und Provider sonst handeln müssten.
Nach massiver Kritik verzichtet Jens Spahn auf eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes, die die Nutzung von Handydaten für die Rückverfolgung von Infektionsketten erlaubt hätte. Unterdessen zeigt die erste Analyse anonymer Mobilfunkdaten: Die Deutschen bleiben öfter zu Hause, aber weniger stark als in Österreich.
Viele Kommunen wollen die Verwaltung digitalisieren, aber bei der Umsetzung gibt es große Geschwindigkeitsunterschiede, zeigt eine Studie der Initiative Stadt.Land.Digital. Eine steigende Nachfrage für Datenplattformen freut das Bundeswirtschaftsministerium mit Blick auf Gaia-X.
Zehntausende Teilnehmer und hunderte Ideen – der Hackathon der Bundesregierung gegen Corona sprengte alle Erwartungen. Organisatoren und Teilnehmer hoffen nun darauf, dass sich grundsätzlich etwas ändert. Warum das Format nicht etwa auch für andere Herausforderungen nutzen?
Zwei Drittel der Start-ups fürchten wegen der Coronakrise um ihre Existenz. Nach Informationen von Tagesspiegel Background arbeitet das Wirtschaftsministerium an einem Schutzschirm für die Digitalwirtschaft. Es geht um mehrere Milliarden Euro.
Seit Beginn dieser Woche haben die Schulen in Deutschland geschlossen. Schüler müssen nun mit Hilfe von Online-Tools lernen. Nicht immer werden dabei alle Datenschutzregeln eingehalten, die Aufseher gehen mit der Situation unterschiedlich um.
Das Robert-Koch-Institut will die erste Datenlieferung der Telekom nun auswerten, weitere Unternehmen signalisieren Gesprächsbereitschaft. Bundesdatenschutzbeauftragter Kelber sieht den Vorgang mit Datenschutz und Grundrechten im Einklang.
Auf den Messengerdiensten kursieren seit Tagen Falschmeldungen zum Coronavirus. Die Gefahr, die von diesen Fakes ausgeht, ist groß. Aber eine Regulierung von Messengern scheint derart schwierig, dass auch die Ministerien lieber auf Aufklärung setzen.
An dieser Stelle sprechen wir mit Digitalexpertinnen und -experten über ihre Erfahrungen im Homeoffice. Heute: Frederick Richter.
Die öffentliche Verwaltung zeigt sich in Zeiten großer Herausforderungen meist innovationsfreudig. Krisen können Modernisierungsschübe auslösen – das hat das Jahr 2015 gezeigt. Bei Corona könnte das nun ähnlich sein.
An dieser Stelle sprechen wir in loser Reihenfolge mit Digitalexpertinnen und -experten über ihre Erfahrungen im Homeoffice. Heute: Die „Nettwerkerin“ Katharina Zweig.
In Österreich nutzt die Regierung bereits anonymisierte Mobilfunkdaten um den Virus einzudämmen. Nun hat auch die Deutsche Telekom ihre Daten dem Robert-Koch-Institut zur Verfügung gestellt. RKI-Chef Lothar Wieler arbeitet gleichzeitig an einer Handytracking-Lösung.
Angesichts flächendeckender Ladenschließungen sucht Amazon mehr als 100.000 neue Mitarbeiter. Doch nicht alle Onlinehändler profitieren.
Die Digitalisierung der Stromnetze hakt. Thomas König, im Vorstand des Energiekonzerns Eon für das Netzgeschäft zuständig, will das ändern. Im Interview schildert er, wie er mit den Mängeln der ersten Smart-Meter umgeht und warnt vor hohen Sicherheitsrisiken, falls seine Branche den Streit um das 450-Megahertz-Frequenzband verliert.
Im vergangenen Jahr wurde massiv gegen Uploadfilter protestiert, nun rollt Googles Video-Netzwerk die Technik großflächig aus – als Maßnahme gegen das Coronavirus. SPD-Chefin Saskia Esken pocht darauf, die automatischen Löschungen sobald wie möglich wieder einzustellen.
Das Coronavirus bringt das öffentliche Leben weitgehend zum Erliegen, auch ein kompletter Stillstand ist nicht mehr ausgeschlossen. Das Parlament wird auf jeden Fall weiter tagen, betonen die Parlamentarischen Geschäftsführer. Das Grundgesetz soll dafür nicht geändert werden.
Der weltweite Ausbruch des Coronavirus zwingt Schulen und Universitäten in den digitalen Raum. Eine Untersuchung des Weizenbaum-Instituts zeigt, wie groß die Unterschiede von Einrichtung zu Einrichtung sind – auch weil in Deutschland zentrale Leitlinien fehlen.
In Israel greift der Staat zu drastischen Maßnahmen, um die Kontakte von Corona-Infizierten zu finden – und in die Quarantäne zu schicken. Datenschützer und Linksliberale sprechen von einem Angriff auf die Demokratie, die Regierung sieht sich jedoch in einem „Weltkrieg“.
Die EU-Kommission hat entschieden, wer die Fördermillionen für die KI-Forschung bekommen soll. Sowohl das Netzwerk CLAIRE als auch ELLIS konnten punkten. Doch die ersten 50 Millionen Euro, die vergeben wurden, sind nur der Anfang.
Schon in den vergangenen Tagen ist der Datenverkehr um zehn Prozent gestiegen. Wenn nun zahlreiche Menschen und ihre Kinder zuhause bleiben, stellt das die Netze auf die Probe. Was passieren kann, konnte man schon in Italien sehen.
Fehlende IT-Spezialisten bremsen die Digitalisierung, wie eine aktuelle Umfrage zeigt. Weil der Arbeitsmarkt leergefegt ist, investieren Firmen in Weiterbildungsprogramme. Die Fakultät 73 von Volkswagen ist ein Beispiel dafür.
Die Quantenpartnerschaft zwischen IBM und Fraunhofer wird heute offiziell unterzeichnet. Los geht’s zunächst in den USA, ab Anfang 2021 soll der IBM Q System One dann in Ehningen stehen. Sechs Bundesländer wollen sich zunächst beteiligen, Bayern plant bereits ein Fortbildungsprogramm für Firmen.
Von gestreamten Konzerten, Homeoffice und Beteiligunstools: Corona zwingt die Gesellschaft zur Digitalisierung – auch die Politik. Im Bundestag ist etwa die FDP-Fraktion besonders betroffen. Die hat das digitale Arbeiten bereits geprobt.
Die Corona-Krise hat die Debatte rund um das Arbeiten von zu Hause neu entfacht. Die Krankheit ist aber nur der Anlass nicht der Ursprung der Diskussion. Nach drei historischen Phasen könnte durch begehrte Fachkräfte nun ein neues Kapitel geschrieben werden, erklärt ein Historiker der TU Berlin.