Sharing-Anbieter werben damit, besonders nachhaltig zu sein. Das hängt allerdings entscheidend davon ab, für welche Strecken die Fahrzeuge genutzt werden, wie lange sie im Einsatz sind und was anschließend mit den Rohstoffen passiert. Tagesspiegel Background hat bei zwei Anbietern nachgefragt.
Aus 230 Wasserstoff-Projekten hat der Bund 62 auserwählt, die insgesamt acht Milliarden Euro Fördermittel erhalten sollen. Zwölf Projekte kommen aus dem Verkehrssektor. Dazu muss aber noch das EU-Beihilferecht geändert werden. Damit niemand leer ausgeht, macht der Wirtschaftsminister schon den nächsten Topf auf.
Auch im Jahr 2030 werden noch rund 40 Millionen Benziner und Diesel auf deutschen Straßen fahren. Hersteller und Zulieferer streiten über die Frage, ob Verbrenner mit E-Fuels befeuert werden können. Experten sprechen von einer Scheinlösung.
Die E-Roller-Verleiher wehren sich gegen den Vorwurf, ihre Dienste nur in den hart umkämpften Großstädten anzubieten – und expandieren zunehmend in mittelgroße Städte. Digitale Tools könnten helfen, die Fahrzeuge besser zu verteilen. Ein aktuelles Projekt verspricht auch den Anbietern Vorteile.
Nie zuvor hat ein Gericht einen Mineralölkonzern dazu verpflichtet, seine Emissionen derart zu reduzieren, wie vorgestern das Den Haager Bezirksgericht. Nun dürften viele ähnliche Klagen folgen – unter anderem im Italien. In Frankreich laufen bereits zwei ähnliche Prozesse.
Die meisten Ladestationen, Auto-Fabriken, Unternehmen: Die Volksrepublik ist beim Thema E-Mobilität Vorreiter. Der Startschuss für die Branche erfolgte durch staatliche Industriepolitik. Ob Chinas Elektromobilitäts-Vision aufgeht, ist jedoch noch nicht ausgemacht.
In der Wissenschaft ist eine integrierte Verkehrsplanung Standard. Doch eine entsprechende Gesetzgebung fehlt in Deutschland bisher. Neue Verkehrswege sind oft das Ergebnis von Hinterzimmer-Deals. Nun legt der Verkehrsclub Deutschland ein Bundesmobilitätsgesetz vor – um die Verkehrswende auf den Weg zu bringen.
Die EU-Kommission will schärfere Klima-Ziele für die Autobranche nicht an verbindliche Vorgaben für die Mitgliedstaaten zur Schaffung der Ladeinfrastruktur koppeln. Der Autoindustrieverband VDA vermisst nun einen Fahrplan für den Ausbau des Ladenetzes.
Durch die nun beschlossene Neuregelung zum autonomen Fahren werden Einsatzchancen in verschiedenen Mobilitätsbereichen ermöglicht. Der Lkw-Hersteller MAN hat bereits konkrete Ideen, wie sie baldmöglich in der Logistik umgesetzt werden können. Auch als Antwort auf den drohenden Fahrermangel.
Ohne grünen Wasserstoff ist das Weltklima nicht zu retten. Doch wie soll er gespeichert und transportiert werden? Komprimiert oder verflüssigt, als Methanol, Ammoniak oder Trägermedium LOHC? Tagesspiegel Background gibt Antworten.
Das Echtzeit-Tracking von bestellter Ware wird im Transportwesen populärer, auch wegen der Coronapandemie. Der Branchenverband BGL will mittelständischen Spediteuren helfen, auf dem unübersichtlichen Markt die Kontrolle über ihre Daten zu behalten.
Die kürzeste Flugstrecke zwischen Asien und Europa führt über Belarus. Immer mehr Fluggesellschaften nehmen nun Umwege in Kauf. Der Anteil der reinen Frachtflüge ist erheblich, wegen Corona ist das Flugaufkommen aber insgesamt noch eingeschränkt.
Markus Hölzle ist Vorstandsmitglied und Geschäftsbereichsleiter am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW). Zuvor hatte er die globale Produktentwicklung für Batteriematerialien bei BASF verantwortet. Im Interview spricht er über die neue Tesla-Zelle, Festkörperbatterien und grünen Wasserstoff.
Das Konzept TEE 2.0 setzt auf teure Highspeed-Projekte in Europa. Doch gerade Deutschland hat wichtige Lückenschlüsse an den Grenzen seit Jahrzehnten vernachlässigt. Der langjährige EU-Parlamentarier und Grünen-Verkehrsexperte Michael Cramer analysiert die vielen Versäumnisse der Bundesregierung und des DB-Konzerns.
Fliegen wird teurer, wenn es nach dem Willen der Grünen und der SPD geht. Reisende sollen vor allem auf Kurzstrecken auf die Bahn umsteigen. Eine Exklusiv-Umfrage für Tagesspiegel Background zeigt, dass die Deutschen bereit sind zum Wechseln. Die Industrie erwartet keine Preissprünge.
Das Schnellladegesetz steht. SPD und Union haben im Bundestag noch Verbesserungen für Mittelständler ins Gesetz verhandelt. Die Koalitionsfraktionen wollen, dass sich nicht nur die großen Anbieter und Konsortien an den Ausschreibungen für die Ladesäulen beteiligen können.
Ob man sie Anti-Stau-Gebühr oder Bepreisung des fließenden Verkehrs nennt – eine Gebühr für die Einfahrt in die Innenstadt sorgt in der Regel für Kontroversen. In München will man das Thema dennoch angehen, berichtet der Leiter des neuen Mobilitätsreferats. Ein weiteres, in den USA erfolgreich erprobtes Mittel: Umweltspuren.
Mit zusätzlichen Millionen will die Bundesregierung die defizitären Regionalflughäfen entlasten. Das sieht ein gestern im Bundestag verabschiedetes Gesetz vor. Fraglich ist, inwiefern sich die Regelung mit EU-Recht vereinbaren lässt. Ungeachtet dessen suchen die Betreiber neue Geschäftsmodelle: von Drohnen bis hin zu Flugtaxis und Wasserstoff.
Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock wird die Debatte um Kurzstreckenflüge nicht los. Jetzt schießen CSU-Chef Markus Söder und Bundesumweltministerin Svenja Schulze gegen ein angeblich von Baerbock gefordertes Verbot. Tagesspiegel Background hat mit Experten die Argumente beider Seiten überprüft.
Zeitgemäßer Autovertrieb bringt das Fahrzeug zum Kunden, nicht umgekehrt. Tesla hat es vorgemacht, auch Hersteller wie Polestar eröffnen mitten in Szene-Kiezen Showrooms oder Pop-up Stores. Deutsche Autobauer ziehen nach.
Spät entdeckte Mängel an den Zügen führen bei der DB oft zu Ausfällen und Verspätungen. Digitalisierung und Automatisierung sollen helfen, die Probleme in den Griff zu bekommen. Im Rahmen von zwei Pilotprojekten wird ein digitales Abbild der Fahrzeuge entwickelt. Es soll Schäden frühzeitig erkennen oder vorauszusagen.
Heute wird das Gesetz zum autonomen Fahren im Verkehrsausschuss des Bundestages diskutiert, noch in dieser Legislatur soll es verabschiedet werden. Verkehrsunternehmen sehen großes Potenzial in der Technologie, Geschäftsmodelle fehlen allerdings nach wie vor. Länder und Kommunen fühlen sich mitunter überfahren.
Für mehr Angebote und Klimaschutz auf der Schiene ist eine effizientere Finanzierung der Infrastruktur nötig. Vom bisherigen Konstrukt profitiert vor allem der bundeseigene DB-Konzern – auf Kosten des Wettbewerbs. Eine neue Bundesregierung müsste sich mit den Bahn-Managern anlegen.
Hunderte Millionen Impfstoffdosen sind per Luftfracht und auf dem Landweg schon transportiert worden. Doch in den kommenden Monaten wird es für die Branche ernst. In fast 190 Ländern sind weniger als zehn Prozent der Bevölkerung geimpft.
Deutschland soll bis 2030 zu einem Fahrradland werden. Das plant die Bundesregierung in ihrer neuen Radverkehrsstrategie. Der Fahrradclub ADFC kritisiert das als „schöne PR“ und präsentiert einen Aktionsplan mit sechs Forderungen.
Neuer Vorwurf der Deutschen Umwelthilfe: Das Bundeswirtschaftsministerium verschleppe seit Jahren eine korrekte Angabe der Verbrauchswerte von Autos – gegen den Willen des Bundesumweltministeriums. Peter Altmaier sei der Autoindustrie zu Diensten.
Die Corona-Pandemie schien den Elektro-Roller-Boom gestoppt zu haben. Jetzt rollt die Welle wieder, ein neuer Anbieter startet auf dem hart umkämpften deutschen Markt. Die Städte haben mittlerweile dazu gelernt. Strengere Regeln sollen das Chaos auf den Straßen ordnen.
Tempo 30 auf allen Straßen, die von Autos sowie Fuß- und Radverkehr genutzt werden – das will die UN-Verkehrssicherheitskampagne anregen, die seit gestern läuft. Vorreiter sind Spanien und Brüssel, in Deutschland ist bisher keine Rede von einer neuen Höchstgeschwindigkeit.
Das Zukunftskonzept TEE 2.0 soll mehr Schnell- und Nachtzüge in Europa schaffen. Einige EU-Staaten wollen für grenzüberschreitende Direktverbindungen besser kooperieren. Fernziel: ein attraktiver Europatakt.
Heute legt Ryanair seine Jahreszahlen vor. Neben der Frage, wie der irische Billigflieger nach der Coronakrise wieder durchstartet, spielen auch die 20 Klagen gegen Staatshilfe für Konkurrenten und die Großbestellung für das Unglücksflugzeug Boeing 737 Max eine Rolle. Für ängstliche Passagiere hat Ryanair eine Lösung.
Uber, Moia und andere Mobilitätsanbieter sollen künftig verpflichtet werden, Daten über ihren Fahrzeugpool, Tarife und Fahrpläne bereitzustellen. Das soll die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und Plattformen ermöglichen. Die Mietwagenbranche sieht sich benachteiligt.
In Niedersachsen verhindert die Landesbauordnung, dass E-Bikes in Tiefgaragen abgestellt werden können. Auch der Umwandlung ungenutzter Tiefgaragen in Radstellplätze stehen rechtliche Hürden entgegen. Die Wohnungswirtschaft hofft auf sinkende Baukosten, wenn sich immer mehr Vorschriften ändern.
Die Batterien von E-Autos sind auf Lithium angewiesen, das um die halbe Welt geschifft wird. Die EU setzt daher große Hoffnungen in den regionalen Bergbau. Besonders weit ist man in Tschechien: Dort könnte die Lithium-Förderung bereits Ende 2023 losgehen.
Die Verabschiedung des Klimaschutzgesetzes hat Verkehrsminister Andreas Scheuer dazu genutzt, gegen die Kabinettskollegen Olaf Scholz und Svenja Schulze sowie die Grünen zu sticheln. Es geht um Ladesäulen und synthetische Kraftstoffe. Er selbst hat einen bunten Strauß an Klimaschutzmaßnahmen gebunden.
Der Ruf des Herbizids Glyphosat ist endgültig ruiniert. Doch bei der Pflege von Bahndämmen können die europäischen Eisenbahnen auf das Mittel von Bayer bisher nicht verzichten. Welche Alternativen es gibt – und wo die Probleme liegen.
Wenn die Bundesregierung heute im Kabinett ein strengeres Klimaschutzgesetz verabschiedet, wird auch der Verkehrssektor seine Emissionen schneller als ursprünglich geplant senken müssen. In einem Verbot von Inlandsflügen sehen viele Deutsche das wirksamste Mittel, wie eine Exklusiv-Umfrage für Background ergeben hat.
Trotz der Ankündigungen von Verkehrsminister Andreas Scheuer werden große Radabstellanlagen bisher vor allem vom Bundesumweltministerium gefördert. Die Grünen fordern ein bundesweites Programm zur Errichtung von Radparkhäusern – aufgesetzt von einem Akteur wie der Deutschen Bahn.
In Wolfsburg hat am Montag eine ungewöhnlich Softwareschule eröffnet. Das Projekt wird maßgeblich von Volkswagen unterstützt. Der Autokonzern will damit dringend benötigte IT-Entwickler:innen gewinnen und mithalten im Wettbewerb mit Tesla.
Nach der Corona-Pause lässt Flixtrain wieder seine Züge fahren – mit modernisierten Wagen und neuen Verbindungen. Von den Coronahilfen dürfe jedoch nicht allein die Deutsche Bahn profitieren, fordert FlixMobility-Geschäftsführer André Schwämmlein im Gespräch mit Tagesspiegel Background.
Die maritime Wirtschaft ist ein Leistungsträger der deutschen Volkswirtschaft. Aber sie steht doppelt unter Druck. Die Klimapolitik verlangt innovative Antriebslösungen, und der globale Wettbewerb wird immer härter. Der Bund und die Küstenländer setzen auf Innovation und auf Konfrontation gegen unfaire Konkurrenz.
Die Nachfrage wächst und der Staat fordert und fördert den Aufbau von Schnellladeinfrastruktur. Die Mineralölkonzerne stehen unter Druck, ihre Ausbaupläne zu forcieren. Wie Aral, Shell und Total ihre Tankstellennetze für die Elektromobilität aufrüsten.
Lastenräder boomen. Die Politik forciert die Anschaffung von Cargobikes mit Förderprogrammen, insbesondere im gewerblichen Bereich. Die hohe Nachfrage stellt die heterogene Branche allerdings vor Probleme. Eine neu eingerichtete Arbeitsgruppe soll helfen, gegenüber der Politik mit einer Stimme zu sprechen.
Für viele potenzielle Nutzer von batterieelektrisch betriebenen Lkw ist die noch mangelnde Reichweite ein Hinderungsgrund. Nicht für die Rhenus Transport GmbH. Sie setzt für den Hinterlandverkehr von Containern in vier Binnenhäfen die derzeit größte Flotte von schweren E-Lkw als 40-Tonner ein.
Das ifo-Institut hat im Auftrag des VDA ausgerechnet, wie viele Arbeitsplätze in der Branche in der Transformation gefährdet sein könnten. Beide nutzen die Studie, um die aktuelle Klimapolitik der Bundesregierung scharf anzugreifen.
Die Politik hat sich mit der Luftverkehrs- und Mineralölbranche auf einen Fahrplan für den Hochlauf von synthetischem Kerosin geeinigt. Er wird heute präsentiert und lag Tagesspiegel Background bereits gestern vor. Geplant ist unter anderem eine Mindestbeimischungsquote für in Deutschland verkauften Flugtreibstoff.
Sigrid Nikutta, die Cargo-Chefin der Deutschen Bahn, spricht im Background-Gespräch zum Europatag am 9. Mai über die länderübergreifende Zusammenarbeit bei der Verkehrswende. Die 52-jährige sagt, wie sie DB Cargo wieder profitabel machen will. Ein Jahr nach ihrem Amtsantritt erklärt sie, wie die Digitalisierung den Einzelwagenverkehr beleben soll.
Die Bundesregierung will dem Bundesamt für Güterverkehr offenbar ein neues Instrument an die Hand geben, um die neuen Kabotage-Vorschriften des EU-Mobilitätspakets besser zu kontrollieren. Geplant ist außerdem, illegalen Dauerparkern an Raststätten einen Riegel vorzuschieben.
Ein Start-up und ein mittelständischer Baukonzern wollen Seilbahnen und Magnetschwebebahnen in Häfen einsetzen. Damit sollen beim Containertransport zwischen Terminals und Depots Lastwagen ersetzt werden. Doch in Hamburg reagiert man skeptisch auf die Visionen.
Corona hat den Blick auf die Verwundbarkeit der Lieferketten geschärft. Manche Schwächen der Industrie haben sich auch erst in der Pandemie offenbart, wie das Beispiel Halbleiter zeigt. Die EU-Kommission zieht daraus jetzt Konsequenzen.
Der Umbau des Energie- und Verkehrssystems wird die Nachfrage nach vielen mineralischen Rohstoffen explodieren lassen. Die Internationale Energieagentur schlägt Alarm: Politik und Wirtschaft sind darauf so schlecht vorbereitet, dass die Dekarbonisierung länger dauern und teurer werden könnte.
Mit großem Aufwand hat Andreas Scheuer die 1. Nationale Verkehrssicherheitskonferenz inszeniert. Der Bund hat zwar alle Akteure eingebunden, doch der beschlossene Pakt ist sehr allgemein. Bei der Konferenz gibt es dementsprechend Kritik – auch im Chat der Teilnehmer:innen.
Kreislaufwirtschaft, Landstromversorgung, Liegegebühren je nach Nachhaltigkeit eines Schiffs: Hafengesellschaften tüfteln derzeit an ihren Klima- und Umweltstrategien. Ein neuer Bericht des EU-Parlaments gibt Indizien, welche neuen Regulierungen die EU für die Seefahrt verabschieden könnte.
Reisen nach Corona: Die Pandemie hat die Luftfahrt-Industrie in ihrem Mark erschüttert. Ein „Weiter so“ wird es nach Lage der Dinge nicht geben. Die Branche sucht Auswege. Deshalb hat jetzt die Stunde der Strategen geschlagen.
Berlin und Baden-Württemberg wollen die Mehrheit des Bundesrates für die Forderung gewinnen, dass an Ladesäulen der Preis pro Kilowattstunde Strom angegeben werden muss. Angesprochen ist damit die Bundesregierung. Die steuert immerhin auf eine Einigung über die Ladesäulenverordnung zu.
Nach dem Klima-Urteil des Bundesverfassungsgerichts hat die Debatte um ein neues Klimagesetz Fahrt aufgenommen. Im Fokus steht dabei auch der Verkehrssektor. Während Verkehrsminister Andreas Scheuer den Sektor auf Kurs sieht, fordern Umweltverbände schnelle Nachbesserungen und legen ihre Vorschläge auf den Tisch.
Bei Arbeitnehmern kommen Mobilitätsbudgets gut an. Für Arbeitgeber ist ein fester Betrag für Mobilität jedoch aufwändig, die Abrechnung mitunter kompliziert. Start-ups haben daraus ein Geschäftsmodell gemacht und bieten Unterstützung. Auch Verkehrsunternehmen entdecken den Markt für sich.
Das internationale Wiener Motorensymposium zeigt: Die Autohersteller sind auf der Suche nach dem richtigen Weg in die Zukunft. Batterieelektrischer Antrieb, Brennstoffzelle, Verbrennungsmotor mit Wasserstoff – die eine Patentlösung gibt es nicht. Grüner wird die Branche in jedem Fall, selbst der Motorsport.
Deutschland exportiert jedes Jahr eine Million Gebrauchtwagen. Viele sind schrottreife Dreckschleudern, die illegal in afrikanischen Ländern landen. Die geltenden Gesetze können die Schlupflöcher nicht stopfen, deshalb will die EU-Kommission jetzt nachbessern.
In Hamburg nimmt heute nach der Winterpause ein autonomes Shuttle wieder Fahrt auf. Um solche Fahrzeuge in den Regelbetrieb zu bringen, muss beim aktuellen Gesetzentwurf nachgebessert werden, fordern Experten. Nach wie vor ein Streitthema: der Umgang mit Daten.
Das kooperative intelligente Verkehrssystem C-ITS soll der Einstieg in das vernetzte, autonome Fahren sein. Das Bundesverkehrsministerium und die Autobahn GmbH starten das Projekt mit Baustellenwarnanhängern, die mit den Navigationsgeräten in Autos kommunizieren.
VW beschleunigt die Transformation zur Klimaneutralität mit höheren Investitionen und einem ambitionierteren Zeitplan. Von der Bundesregierung und der EU erwartet der Autobauer mehr Engagement in der Energiepolitik und beim Aufbau der Ladeinfrastruktur.
Im Gespräch mit Tagesspiegel Background erläutert Alstoms Digitalchef, warum die Umrüstung auf digitale Stellwerke so schwierig ist. Jean-François Beaudoin erklärt zudem, wie Alstom bei der Bahntechnik auf Siemens' Heimatmarkt Fuß fassen will. Den größten Wettbewerbsvorteil sieht er in schlüsselfertigen Komplettangeboten.
Brandenburg will die Verkehrswende per Gesetz voranbringen. Das erste Flächenland wagt sich an ein Mobilitätsgesetz. Das Thema dürfte auch im Bundestagswahlkampf eine wichtige Rolle spielen. Doch die Coronakrise behindert zunehmend den Ausbau des ÖPNV.
Eine Produktion von Hochleistungs-Halbleitern will die EU-Kommission schon lange in Europa starten. Der aktuelle Liefernotstand in der Autoindustrie bringt Schwung in das Projekt. Industriekommissar Thierry Breton geht auf Roadshow bei möglichen Investoren.
Der Umstieg auf die Elektromobilität soll Spanien helfen, seine Klimaschutzziele zu erreichen und den wirtschaftlichen Wiederaufbau voranzutreiben. Raül Blanco, Generalsekretär für Industrie im spanischen Ministerium für Industrie, Handel und Tourismus, erklärt im Gespräch mit Tagesspiegel Background die Pläne der Regierung.
Was beim motorisierten Verkehr längst üblich ist, kommt langsam auch fürs Fahrrad: Städte nutzen Daten künftig nicht nur zur Planung, sondern auch, um durch Ampelsteuerung Fahrtzeiten zu verkürzen oder Auskunft über die Beschaffenheit von Radwegen zu geben.