Neue Start- und Landebahnen könnten Engpässe im europäischen Luftverkehr vermeiden und dem System Reserven verschaffen. Der Widerstand dagegen ist traditionell groß und wächst mit der fortschreitenden Klimadebatte. Ein Blick auf Standorte mit Bedarf.
Immer mehr Orte ergänzen oder ersetzen Buslinien durch flexible Shuttles, so auch Süderbrarup in Schleswig-Holstein. Ist das der Startschuss für die Verkehrswende auf dem Land oder das Ende der Taxi-Branche? Ein Ortsbesuch.
Dem Umweltbundesamt wird vorgeworfen, dass eine Studie in seinem Auftrag die CO2-Einsparung durch ein Tempolimit viel zu hoch ansetze. Auf Background-Anfrage setzt sich das Amt jetzt mit den Kritikpunkten auseinander.
Der Jura-Professor Stefan Klinski schlägt einen Mini-Eingriff im Straßenverkehrsgesetz vor. Die Kommunen sollen dadurch endlich den nötigen Spielraum für die Verkehrswende erhalten. In der Ampel-Koalition ist man nicht abgeneigt.
Anna Christmann koordiniert im BMWK die Luft- und Raumfahrt. Die Grüne setzt auf den Durchbruch neuer Technologien am Himmel und begreift den Weg zur klimaneutralen Luftfahrt als Chance für den Technologiestandort Deutschland. Ihr Anspruch: Eine weltweite Entwicklung anstoßen.
Das Sitzplatzangebot in Flügen von deutschen Flughäfen bleibt auch 2023 kleiner als im Rekordjahr 2019, prognostiziert der Luftverkehrsverband BDL. Im Rest Europas wird das alte Niveau hingegen fast erreicht. Der Abgang von Low-Cost-Airlines macht sich hierzulande bemerkbar. Auch in der Personalrekrutierung sind neue Zeiten angebrochen.
43 Streckenabschnitte will die Bahn bis 2030 vollsperren und generalsanieren. Auf Fahrgäste und die Bahnbranche kommen erhebliche Belastungen zu, viele Umleitungsstrecken sind in schlechtem Zustand. Das zeigen interne Dokumente, die Tagesspiegel Background exklusiv vorliegen.
Hybride mit Stecker werden seit Januar nicht mehr mit einer Kaufprämie gefördert. Nach einem letzten Bestell-Boom Ende 2022 satteln gewerbliche Flottenkunden um. Die Zulassungszahlen brechen ein.
Lufthansa ist im Bieterrennen um ITA Airways übriggblieben und macht sich für den Einstieg beliebt. Eine Kooperation mit der erfolgreichen Fernbahn in Italien soll die Passagiere nach Rom bringen. Der intermodale Verkehr nimmt auch in Deutschland zu, aber die Vorlaufzeiten sind groß.
Zwölf Prozent mehr Gehalt fordert die EVG für die Bahnbranche. Angesichts der Inflation geben sich die Verhandlungsführer:innen kampfbereit. Anders als die rivalisierende GDL kann die EVG den Bahnverkehr bei einem eskalierenden Konflikt nahezu vollständig lahmlegen.
Im Streit um das Tempolimit weist der Verband der Automobilindustrie in einer Analyse auf die Schwachstellen der jüngsten Studie des Umweltbundesamtes hin. Umweltministerin Steffi Lemke bestreitet jede Einflussnahme auf das Amt.
Die FDP verärgert mit ihrem Beharren auf neue Autobahnen die Bahnbranche. Die Verkehrswende in der Stadt lehnen die Liberalen in einem Beschluss als grüne Zwangsbeglückung ab. Doch auch die Union fordert Verkehrsminister Volker Wissing auf, den Radverkehr mehr zu fördern.
Datenexperte Johannes Schubert von Zugfinder.net hat für Background die oft erheblichen Verspätungen der grünen Züge ermittelt. Nun versucht das Bahnunternehmen, teils krasse Diskrepanzen in seinen Pünktlichkeitsangaben aufzuklären.
Die neue CO2-Regulierung der EU für Lkw und Busse zieht die Kritik der CDU auf sich: Brüssel maße sich die Entscheidung über die richtige Technologie an. Unterstützung bekommt die Kommission dagegen durch neue Berechnungen der Umweltorganisation ICCT.
Die EU-Kommission will eine neue Richtlinie zum Datenteilen und dem Ticketvertrieb auf den Weg bringen, um das multimodale Reisen zu vereinfachen. Plattformen fordern ein schnelleres Vorankommen. An anderer Stelle regt sich Widerstand.
Im EU-Parlament sieht man sich wegen der Korruptionsermittlungen bei Katar-Themen im Zentrum der Aufmerksamkeit. Doch beim Luftverkehrsabkommen fehlt das Mitspracherecht. Im Verkehrsausschuss ist der Ärger über das Prozedere bei derartigen Verträgen groß.
Um die teuren Entwicklungskosten zu stemmen, sucht die Autoindustrie beim automatisierten Fahren nach neuen Geschäftsmodellen für den Übergang. Eine neue UN-Richtlinie soll den Weg für hochmoderne Assistenzsysteme ebnen.
Fridays-for-Future-Aktivistin Luisa Neubauer stellt Verkehrsminister Wissing und seiner Politik ein vernichtendes Zeugnis aus. Ein Gespräch über Autobahnen, Klimaschutz, Freiheit und was das mit ihrer Großmutter zu tun hat.
Der Umbau der Autoindustrie wird holprig und viele Arbeitsplätze kosten, fürchtet EU-Beschäftigungskommissar Nicolas Schmit. Kein Grund zum Pessimismus, sagt der Sozialdemokrat im Background-Gespräch. Mit aktiver Politik und mehr Geld allein wird die Wende allerdings nicht zu schaffen sein.
Fridays for Future demonstriert deutschlandweit gegen neue Autobahnen. Die Bewegung sieht den Verkehr derzeit als größtes Klimaproblem. Auch der Mobilitätsforscher Andreas Knie findet den Ausbau des Fernstraßennetzes überflüssig.
Die Hersteller warnen vor Wettbewerbsnachteilen, die EU reagiert mit einem Industrieplan. Subventionen und schnellere Beihilfeverfahren sollen den Standort Europa attraktiver und resilienter machen. Wie viel Geld im Spiel ist, sagt Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen noch nicht.
Die Deutsche Umwelthilfe und die TU Berlin fordern eine Reform der privaten Organisation FGSV, die für den Zuschnitt von Straßen und Parkplätzen verantwortlich ist. Es gelte jetzt, die Weichen in Richtung Klimaschutz zu stellen.
Wenn Swiss Clean Battery 2024 mit der Serienproduktion von Feststoffbatterien beginnt, vertraut SCB nicht auf chinesische Anlagenbauer, sondern auf ein Berliner Unternehmen. Dessen Ingenieure werden auch gerufen, wenn die Chinesen ihre Kunden hängenlassen. Jonas & Redmann liefert Maschinen für E-Mobilität, autonomes Fahren und Photovoltaik.
Sowohl als Verkehrsteilnehmerinnen als auch im Arbeitsleben werden Frauen nicht genug berücksichtigt, findet der EU-Verkehrsausschuss. Daten und Statistiken, die stärker nach Geschlechtern differenzieren, sollen unter anderem helfen, die Lage zu verbessern.
Wenn sich eine Batterietechnologie etabliert hat, wird das Fahrzeugdesign ruhiger – und die Autos auch wieder kleiner, prognostiziert BMW-Chefdesigner Adrian van Hooydonk im Background-Gespräch. Im Kleinwagensegment sei es schwieriger, Autos zu entwickeln, die funktionieren und wirtschaftlich sind. „Aber wir stellen uns auch diesen Fragen.“
Die EU-Kommission legt ihre Antwort auf den „Inflation Reduction Act“ der USA vor, den insbesondere die Autoindustrie mit Sorge sieht. Anders als die Amerikaner setzt Brüssel dabei weniger auf Subventionen.
Eine Koalition aus Autoindustrie und Vertretern neuer Energie-Geschäftsmodelle dringt auf die schnelle Einführung flexibler Anreize im Verteilnetz statt des aus ihrer Sicht zu übergriffigen Abregelns. Doch Bundesnetzagentur-Chef Klaus Müller bleibt skeptisch und bei seiner Linie – das „Digitalisierungsdefizit“ lasse keine andere Wahl.
In Baden-Württemberg machen sich ein Start-up, die Politik und der Flughafen Stuttgart auf, im weltweiten Wettlauf um das erste Wasserstoff-Flugzeug die Führung zu übernehmen. Die grüne Landesregierung will den Klimaschutz in der Luft im Ländle austüfteln.
In Brüssel eskaliert der Streit um grünen Wasserstoff. Die EU-Kommission liefert den fest zugesagten Rechtsakt zur Definition des neuen Energieträgers nicht. Europa-Abgeordnete wollen die Kommission jetzt umgehen und das Thema im Rahmen der Erneuerbare-Energien-Richtlinie verhandeln.
Vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl polarisiert die Mobilitätspolitik besonders. Alle Parteien nutzen das Thema zur Profilierung – gerne auch gegenüber den Koalitionspartnern.
Mobilitätsdienstleister fürchten, dass die EU-Kommission ein geplantes Gesetz zum Zugriff auf die Auto-Daten erneut verzögern könnte – und sehen nun auch die Bundesregierung in der Pflicht.
Eigentlich sollten nach dem Willen der Kommission ab dem kommenden Jahr alle kleineren Flughäfen in der EU kostendeckend operieren müssen. Das wurde vor zehn Jahren beschlossen, doch mehr Flughäfen als geplant blieben defizitär. Jetzt bietet die Corona-Pandemie eine Gelegenheit, das Subventionsende zu verschieben.
Bereits am frühen Abend beendete der Koalitionsausschuss seine Verhandlungen. In der Verkehrspolitik gehen die Interessen von Grünen und FDP zu weit auseinander. Die Umweltbewegung ist erleichtert, dass der beschleunigte Bau von Autobahnen vorerst nicht kommt.
Die Autoindustrie läuft Sturm gegen die zukünftige Abgasnorm Euro 7. Hersteller und Verbände wollen Bundesregierung und europäische Institutionen dazu bringen, die Regeln zu entschärfen.
Die EU will wirtschaftlich und politisch in Konkurrenz mit China treten. Das Projekt Global Gateway kommt allerdings nicht vom Fleck. Bisher hat die EU-Kommission lediglich eine Hochglanzbroschüre vorzuweisen.
Ende 2024 sollen beide Hauptstädte mit Highspeed-Zügen verbunden werden – in Kooperation der Staatsbahnen DB und SNCF. Kritiker sehen den Wettbewerb ausgeschaltet und warnen vor teuren Monopolstrukturen zu Lasten der Bahnkunden.
E-Lkw gehört die Zukunft – darin sind sich Experten inzwischen einig. Dennoch laufen die Verkäufe nach wie vor schleppend. Und das, obwohl viele Speditionen trotz technischer Hürden bereit wären, mehr E-Lkw zu kaufen.
Das Deutschlandticket soll digital sein, wünscht sich Verkehrsminister Volker Wissing. Digitalisierungspioniere fühlen sich gestärkt, sie fordern vom Bund vorgegebene Standards und Lösungen. Doch Zentralisierung wird in der Branche skeptisch gesehen.
Die grünen Züge haben noch mehr Verspätungen als die der Deutschen Bahn. Das Start-up Flix informiert darüber wenig transparent. Doch anders als beim großen Staatskonzern gibt es deshalb bisher erstaunlich wenig Kritik.
Die Grünen wollen im Koalitionsausschuss auch über den Klimaschutz im Verkehr diskutieren. Für den Autobahnstreit gibt es gerüchteweise eine Lösung. Verkehrsminister Wissing würde davon gleich zweifach profitieren.
Das Neun-Euro-Ticket hat bei den Deutschen die Lust auf den ÖPNV zurückgebracht. Die Branche drängt deshalb auf eine schnelle Einführung des Nachfolgeangebots. Doch für das digitale Deutschlandticket sind viele Verkehrsunternehmen nur schlecht gerüstet.
Das aktuelle Haftungsrecht muss für KI-gesteuerte Fahrzeuge nicht geändert werden, stellen Versicherer, die Automobilwirtschaft und andere Experten vor dem Verkehrsgerichtstag klar. Eine geplante EU-Regulierung könnte neue Fakten schaffen.
Verkehrsminister Wissing argumentiert gegen die Verkehrswende. Der Konflikt mit den Grünen eskaliert. Doch drohen ohne neue Straßen wirklich Engpässe und wie klimaverträglich sind diese durch die Antriebswende? Eine Analyse in neun Kapiteln.
Seit einem Vierteljahrhundert planen Spanien und Frankreich die Schienenverbindung entlang des Mittelmeers auszubauen, doch bisher stehen nur Teilstücke. Jetzt kommt noch einmal Bewegung in das Großprojekt. Die Arbeiten sollen vollendet werden.
Neue Straßen- und Schienenprojekte, die Radfahrenden den Weg abschneiden: Das könnte durch die Überarbeitung der Transeuropäischen Verkehrsnetze verhindert werden, hofft die Fahrradlobby. Gegen rechtlich verpflichtende Vorgaben spricht jedoch das Subsidiaritätsprinzip.
Der Aufbau einer klimaneutralen Wirtschaft kommt nicht voran. Die Ampel-Parteien blockieren sich bei wichtigen Projekten gegenseitig. Besonders die Verkehrswende ist vor dem mit Spannung erwarteten Koalitionsausschuss umstritten.
Beim Elektro-Retrofit von Nutzfahrzeugen verfolgen kleine und mittelständische Unternehmen große Pläne. Denn die etablierten Hersteller lassen eine attraktive Marktlücke. Doch so mancher Umrüster überhebt sich.
Deutsche Kunden machen noch einen Bogen um chinesische Automarken, wie eine Umfrage zeigt. Mit guter Ausstattung zu niedrigen Preisen und cleveren Vertriebsideen versuchen die Newcomer zu überzeugen. Doch bei der interessantesten Kundengruppe ging das bislang schief.
Noch bezieht die Volksrepublik einen großen Teil ihres Wasserstoffs aus Kohleenergie. Verglichen mit anderen Ländern spielt klimafreundliche Erzeugung kaum eine Rolle. Der Staat verteilt großzügig Gelder an die Industrie – doch für den Hochlauf könnten Speichermaterialien der Flaschenhals sein.
Die Natrium-Ionen-Batterie könnte ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit sein. Auf dem Batterieforum Deutschland wurde zudem deutlich, wie in der Produktion der Akkus Energie und CO2-Emissionen eingespart werden können.
Corona und der Krieg haben die Lieferketten schwer erschüttert. Nun entspannt sich an vielen Stellen die Lage, weil die Unternehmen reagiert haben. Doch Risiken bleiben – und es kommen neue hinzu.
Schwedens Rückzieher beim Ausbau von Hochgeschwindigkeitsstrecken kurz vor Beginn seiner EU-Präsidentschaft sorgt bei Wirtschaftsvertretern und der Opposition für heftige Kritik. Auch die EU-Kommission zeigt sich besorgt. Bahnbefürworter sehen in der Entscheidung ein falsches Signal. Eine Schwächung der Bahnpolitik in der EU ist dennoch nicht zu befürchten.
Die Bundesregierung soll dem Batteriehersteller Northvolt bei den Strompreisen entgegenkommen, damit die Schweden ihr geplantes Werk in Schleswig-Holstein realisieren. Beim Batterieforum wurde zudem deutlich, dass sich die Regierung Rohstofflieferungen aus befreundeten Ländern wünscht.
Das Berliner Start-up P1 will die Bundesregierung davon überzeugen, seinen teuren, für den Rennsport entwickelten grünen Kraftstoff zu tanken. Die Hersteller hoffen auf einer steuerliche Incentivierung, um synthetische Kraftstoffe aus der Nische und an die Tankstellen zu bringen.
Umweltministerin Steffi Lemke will in Kürze einen Gesetzentwurf in die Ressortabstimmung geben, der das Aus von aus Nahrungs- und Futtermitteln gewonnen Biokraftstoffen besiegelt. Trotz Widerstand aus den Reihen der FDP.
Im Europaparlament gibt es harten Widerstand gegen die geplante Richtlinie zur Plattformarbeit. Das wirft die Frage auf, welchen Einfluss Uber und andere Mobilitätsplattformen bei dem Gesetzgebungsprozess genommen haben.
Auf dem heute beginnenden Batterieforum wird es eine der wichtigsten Fragen sein: Wie können in Zeiten hoher Strompreise und verlockender US-Subventionen Batteriefabriken in Europa zu wettbewerbsfähigen Kosten produzieren? Tagesspiegel Background hat bei Expert:innen Antworten gefunden.
Eine Verfassungsbeschwerde für ein allgemeines Tempolimit auf Autobahnen ist gescheitert. Damit stellen die Karlsruher Richter klar: Klimaschutz hat Verfassungsrang, die Details sind jedoch Aufgabe des Gesetzgebers.
Der Akkutausch schien nach dem Scheitern von „Better Place“ vor zehn Jahren tot. Doch in China ging die Entwicklung weiter, der Autobauer Nio bringt das Modell nun nach Europa. Das wachsende Schnellladenetz lässt wenig Platz für die exotische Technologie.
Verkehrsverbünde und ÖPNV-Unternehmen werben schon jetzt mit zig verschiedenen Apps um Kund:innen. Das Wirrwarr droht noch dichter zu werden, denn mit dem Deutschlandticket verkaufen künftig alle das gleiche Produkt. Und die Brancheninitiative, die für Einheitlichkeit sorgen sollte, hebt nicht ab.
Welche Rolle sollen Biokraftstoffe aus Soja, Raps und Zuckerrüben bei der Verkehrswende spielen? Wenn es nach den Grünen-geführten Bundesministerien geht, keine große mehr. Die Branchenverbände warnen davor, dass Deutschland und die EU ihre Klimaziele ohne Biodiesel, Bioethanol und Biomethan nicht erreichen können.
Mit dem vorzeitigen Aufheben der Maskenpflicht im Fernverkehr findet Gesundheitsminister Karl Lauterbach mehrheitliche Zustimmung in der Bevölkerung – allerdings nicht bei Grünen- und SPD-Wählern, wie eine aktuelle Umfrage zeigt.
Der VW-Konzern hat 2022 rund 3,2 Millionen Autos in China verkauft. Ralf Brandstätter, im Vorstand für den Markt verantwortlich, wirbt für Austausch und vertiefte Zusammenarbeit. Eine absichtliche, politisch motivierte Schwächung des Geschäfts gefährde auch Arbeitsplätze in Deutschland.
Der Asphalt-Spezialist Michael Wistuba macht Hoffnung: In einigen Jahren soll „das leidige Schlagloch-Thema erledigt“ sein. Straßenbeläge werden zudem immer stärker recycelt. Das nächste Ziel: Bitumen ohne Einsatz von Erdöl.
Mobilitätsdaten gelten als Schatz, der nur gehoben werden muss. Geraten sie allerdings in die falschen Hände, sind die Risiken für die Bürger:innen hoch. Forschung und Politik suchen nach Regeln für den richtigen Umgang.
Die SPD beharrt nun doch nicht darauf, dass der Bundesverkehrswegeplan wie geplant umgesetzt wird. Angesichts des Streits um die A100 in Berlin hat Generalsekretär Kevin Kühnert eingegriffen. Der Weg zu einer Einigung der Ampel bei der Infrastrukturplanung ist aber noch weit.