Im September zeigte sich, dass der Bund bei den eigenen Rechenzentren weit hinter den selbst gesteckten Nachhaltigkeitszielen zurückbleibt. Die Länder scheinen immerhin alle Ökostrom zu beziehen, doch die Zertifizierung mit dem Blauen Engel ist auch für sie eine Herausforderung.
Die Agentur für Sprunginnovationen sorgt international für Aufsehen. Die Politik kann aber nur schwer die Zügel loslassen. Eine Reform der Sprind-Regularien steht weiter aus. Direktor Rafael Laguna wartet geduldig. Doch Deutschland könne sich nicht leisten, weiter Innovationen liegen zu lassen, moniert er im Interview. Warum das Wahnsinn ist.
Schon heute können über 300.000 Stellen im MINT-Bereich nicht besetzt werden, und die Lücke wird rasant größer. Warum das so ist, welche Qualifikationen besonders gefragt sind und was Arbeitgeberverbände von der Politik fordern, steht in einem Report des Nationalen MINT-Forums, der heute veröffentlicht wird.
Anfang Dezember will der Rat der EU seine Allgemeine Ausrichtung zum AI Act beschließen. Vergangene Woche wurde der letzte Kompromissvorschlag der tschechischen Ratspräsidentschaft publik, an dem sich voraussichtlich nicht mehr viel tun wird. Änderungen wünscht sich der Rat etwa bei der Definition von KI und im Bereich Hochrisiko-KI.
Die Stiftung Neue Verantwortung hat sich in einer Studie mit den Kanälen befasst, über die Nachrichtendienste an Daten gelangen. Dabei zeigt sich, dass in vielen Fällen politische Regulierung kaum greift. Es gibt aber auch positive Beispiele.
Beim geplanten Datengesetz der EU hat Deutschland noch Klärungsbedarf. In einer Stellungnahme bemängelt die Bundesregierung Widersprüche und Unklarheiten. Konkrete Änderungswünsche gibt es in fünf Bereichen.
Heute beginnt die Datenschutzkonferenz (DSK) und im Mittelpunkt steht der Umgang mit Forschungsdaten. Im Interview erklärt Bundesdatenschützer Ulrich Kelber, warum er seit 19 Jahren für ein Forschungsdatengesetz wirbt, weshalb eine Duldung im E-Rezept-Streit nicht möglich war und wie digitale Identitäten aussehen könnten.
Die Zukunftsstrategie des Forschungsministeriums muss bis Januar kabinettreif gemacht werden. Wie die Strategie ihrem Anspruch gerechter werden kann, dazu haben auch die Wirtschaftsverbände, Forschenden und Zivilgesellschaft noch einige Ideen.
Sinkende Umsätze, Massenentlassungen bei Plattformanbietern, strengere Regulierung und dann auch noch Elon Musks Harakiri-Einstieg bei Twitter – für die Tech-Branche sind es aktuell harte Zeiten. Doch einen massiven Crash wie Anfang der 2000er erwarten derzeit weder Investoren, noch Expert:innen.
In einem Brief an die EU-Kommission zweifelt eine irische NGO an, ob Facebook mit seinen aktuellen Strukturen den Bestimmungen von DMA und DSGVO gerecht werden kann. Anlass zum Zweifel geben Dokumente aus einem Gerichtsverfahren in den USA, die den internen Umgang mit Daten chaotisch erscheinen lassen.
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (Bafin) hat ihre Prüfungen des im Sommer von Sicherheitsforschern und dem CCC veröffentlichten Videoident-Hacks abgeschlossen. Die Aufsichtsbehörde kommt dabei zu einem überraschenden Ergebnis. Das Verfahren wird von Banken vor allem für Kontoeröffnungen und Vollmachten genutzt.
Während sich viele noch nicht ganz klar sind, ob virtuelle Welten wie das Metaverse überhaupt großen Anklang finden, werden bereits Visionen für deren Demokratietauglichkeit erarbeitet. Die Stiftung Zukunft Berlin und die Foundation Metaverse Europe stellten dazu gestern eine explorative Studie vor, in der sie politische Handlungsoptionen aufzeigen.
In Deutschland wird Glasfaser immer noch in erster Linie mit Tiefbauverfahren verlegt. Das dauert lang und kostet viel. Deshalb wollen Unternehmen und Bundesregierung auch andere Verlegetechniken etablieren, denen Baubranche und Kommunen allerdings skeptisch gegenüberstehen. Heute wird erstmals der Entwurf für eine entsprechende DIN-Norm veröffentlicht.
Im EU-Vergleich ist die Motivation der Lehrkräfte in Sachen Schuldigitalisierung hierzulande gering, zeigt eine aktuelle Studie. Warum das so ist, und was daraus folgt – darüber wurde gestern in Berlin auch bei der Konferenz Bildung Digitalisierung diskutiert.
Auf einer Fachkonferenz in Brüssel wurden gestern Wünsche zum geplanten EU-Gesetz zu kritischen Rohstoffen geäußert. Dabei ging es auch um die Möglichkeit von neuen Abhängigkeiten, die langsame Wirkung von Recycling und die Auswirkungen europäischer Regulierung auf Lieferketten mit anderen Ländern.
Die Datenökonomie kommt noch nicht so richtig in Gang. Ein Dateninstitut soll in Deutschland nun Abhilfe schaffen. Die Probleme aus Sicht der Wirtschaft sind fehlende offene Behördendaten und ausreichende Anonymisierungstechniken und Standards. Woran es nicht mangelt: Juristen.
Große IT-Konzerne wie Amazon, Meta, Microsoft, Salesforce und Twitter entlassen weltweit Zehntausende Mitarbeitende und streichen auch in Deutschland etliche Jobs. Gleichzeitig suchen viele deutsche Unternehmen händeringend IT-Expert:innen. Wie passt das zusammen?
Das kalifornische Start-up Invisv will mit Decoupling für weniger verräterische Metadaten sorgen. Authentifizierungs- und Zugangsdaten werden dabei getrennt und durch einen Mix von Tunneln separiert, um vertrauliche und datenschutzfreundliche Videokonferenzen oder Mobiltelefonie zu ermöglichen.
Mit der US-Vorlage für ein neues Datentransferabkommen mit der EU werden Forderungen laut, Brüssel müsse seine hohen Datenschutzstandards pragmatischer fassen, um bündnisfähig zu bleiben. Beim EuGH sind bereits Anzeichen für einen Kurswechsel weg vom allzu striken Verbraucherschutz erkennbar.
Von Kooperationen zwischen etablierten und jungen Unternehmen profitieren beide Seiten. Dennoch gibt es einige Herausforderungen, die vor einer Zusammenarbeit überwunden werden müssen, damit die Potenziale voll ausgeschöpft werden können. Die Politik könnte die Prozesse vereinfachen.
Vor dem Hintergrund zunehmender geopolitischer Spannungen will die Bundesregierung im kommenden Jahr eine internationale Digitalstrategie präsentieren. Erste Inhalte zeichnen sich bereits ab und viele weitere Vorschläge werden diskutiert.
Zu einem großen Wurf beim OZG 2.0 kam es zwar immer noch nicht, aber vergangene Woche stellten Bund und Länder ein paar grundsätzliche Weichen in Bezug auf die künftige föderale Zusammenarbeit im Bereich digitale Verwaltung. Bei der Frage nach der Finanzierung kehrte vorerst Ruhe ein.
Das E-Rezept ist längst da und trotzdem nutzen es kaum Leistungserbringer und Patient:innen. Ralf König, Vorsitzender der E-Rezept-Enthusiasten, bedauert dies und fordert, das E-Rezept auf Papier besser zu vermarkten und auch die Leistungserbringer mehr in die Pflicht zu nehmen.
Deutschland muss 39 von 46 strategischen Rohstoffen importieren, die Bundesregierung ist alarmiert über die massive Abhängigkeit. Nun wird über eine staatliche Rohstoffagentur nach asiatischem Vorbild diskutiert.
Der Bundestag hat bis spät in die Nacht den Haushalt für das kommende Jahr ausgehandelt. Die Lesart der nun verfügbaren Mittel für das OZG ist umstritten, bei der Games-Förderung gab es einen großen Sprung und bei der Sprind Kürzungen.
Unter welchen Voraussetzungen könnte die Bundesnetzagentur in Deutschland den Digital Services Act durchsetzen? Ein juristisches Gutachten macht klar: maximale Unabhängigkeit ist nötig – und auch eine neue Behörde wäre eine Option.
Die EU-Kommission will eine widerstandsfähigere Versorgung mit kritischen Rohstoffen. Momentan werden noch Stellungnahmen dazu eingeholt, wie genau das Gesetz dazu aussehen könnte. Ein offensichtlicher Weg wären mehr Minen in Europa – aber dagegen sträuben sich Anwohner:innen, etwa im spanischen Cáceres.
Heute zurren die Haushälter im Bundestag die Etats für 2023 fest, das Digitalbudget für 2023 ist vom Tisch. Ansonsten sind bei Digitalvorhaben keine großen Sprünge drin: Gebangt wird um 600 Millionen Euro für die Verwaltungsdigitalisierung, große Wirtschaftsprojekte wie Manufacturing X, der Justizminister gibt 50 Millionen Euro für die Länder.
Die Themenwoche Verwaltungsdigitalisierung geht in die nächste Runde: Gestern wurde im Bundestag über einen Antrag der CDU/CSU-Fraktion gestritten, heute treffen sich Bund und Länder zur Sitzung des IT-Planungsrats. Ein Überblick über die Agenda.
Heute beginnt in Düsseldorf der elfte Deutsche Schulleitungskongress. 3.000 Teilnehmende werden erwartet und digitale Themen spielen eine zentrale Rolle. Welche Fragen stehen im Zentrum der Debatten? Welche technischen Lösungen und Methoden werden vorgestellt? Ein Überblick.
Diese Woche soll es endlich grundlegende Weichenstellungen für die Zukunft des Onlinezugangsgesetzes geben. Doch überlagert werden wichtige inhaltliche Debatten von der wiederkehrenden Frage nach der Finanzierung im kommenden Jahr. Die Stimmung sei so schlecht wie schon lange nicht mehr, berichten Mitglieder des IT-Planungsrates.
In Japan sind androide Roboter bereits in Krankenhäusern und Restaurants im Einsatz, das Land gilt auf diesem Gebiet als Zentrum für die Forschung und Entwicklung. Mit Hilfe eines solchen Roboters aus Japan will nun die Hochschule der Medien in Stuttgart erforschen, wie ein Android mit seinem Umfeld interagiert.
Das Bundesfinanzministerium sperrt bislang Gelder zum Aufbau der Deutschen Agentur für Transfer und Innovation. Da ein umfassendes Konzept weiter fehlt, wird sich daran im Haushalt 2023 wohl auch nicht viel ändern.
FBI und US-Geheimdienste warnen US-Bürger:innen vor ausländischer Einflussnahme auf die bevorstehenden Midterms. Gleichzeitig versichern die Behörden, dass Wahlfälschung nicht zu erwarten sei. Doch das Vertrauen der US-Öffentlichkeit ist angeschlagen, zugleich wird sie laut Expert:innen vorrangig mit Desinformation aus dem Inland konfrontiert.
Die Autoren der Konzeptstudie zur Nationalen Bildungsplattform, die heute vorgestellt wird, sparen nicht an Kritik. Sie wollen völlig andere bildungspolitische Prämissen zugrundelegen. Noch gebe es die Möglichkeit, Einfluss auf dieses wichtige Vorhaben zu nehmen.
Mit sieben weiteren Fachkonsortien und einem Service-Konsortium ist die Nationale Forschungsdateninfrastruktur jetzt vollzählig. Bei einer Sitzung am vergangenen Freitag hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz über das Ziel des Vereins, die weiteren Vorbereitungen und Finanzierungsfragen gesprochen.
Echokammern, ein Umschlagplatz für Desinformation oder doch mehr politische Teilhabe – was genau digitale Medien für Demokratien bedeuten, ist umstritten. Ein internationales Forscherteam mit Berliner Beteiligung versucht in einer heute erscheinenden Metastudie, die Auswirkungen der Onlinemedien auf Demokratien zu analysieren.
Die TU Darmstadt geht voran mit ihren KI-Plänen – doch angesichts der Energiekrise könnte das Kartenhaus in sich zusammenfallen, befürchtet die Präsidentin Tanja Brühl im Gespräch. Verspielt Deutschland angesichts der Krise und wegen falscher Transferkonzepte seine Innovationsfähigkeit?
Was mit einem Bürgerprotest gegen den Aufbau des „Cyber Valley“ in Süddeutschland begann, könnte nun einen Kulturwandel in der deutschen Wissenschaftskommunikation einläuten. Mit dem heute bei der Berlin Science Week erscheinenden Kodex für das „Public Engagement“ soll die Zivilgesellschaft stärker an der Forschung partizipieren.
Zahlreiche Datenbanken, Forschungsprojekte und Netzwerke versuchen sich daran, systematisch Gesundheitsdaten zu sammeln und auszuwerten. Dabei scheitern sie aber immer wieder am föderalen Flickenteppich der Landesdatenschutzgesetze. Eine Diskussion beim BfDI brachte nun Forschende und Datenschützer zusammen.
Im Schnitt hat ein deutscher Betrieb rund 200 Verwaltungskontakte jährlich. Doch nur die Hälfte der Unternehmen ist mit den Leistungen zufrieden. Ein Zusammenschluss aus Wirtschaftsverbänden hat jetzt ein Positionspapier vorgelegt, in dem skizziert wird, wie es nach dem Onlinezugangsgesetz weitergehen soll.
Seit Monaten wird der geplante Tausch der Konnektoren in den Arztpraxen kritisiert. Doch was steckt dahinter, warum ist das Softwareupdate so schwer möglich und weshalb will sich ein Hersteller gar nicht äußern?
Innovation und öffentliche Verwaltung müssen kein Widerspruch sein, ganz im Gegenteil. Warum es wichtig ist, dass Staaten unternehmerisch sind, wie es um die Innovationskraft des deutschen Staates steht und welche Rolle Kommunen bei der Umsetzung neuer Prozesse spielen, erzählt Rainer Kattel, Professor für Innovation und öffentliche Verwaltung, im Interview.
Die heutige Schülergeneration braucht ganz andere Kompetenzen ihre Eltern. Doch welche sind das? Und wie müssen sich Schulen verändern, um ihrem Bildungsauftrag gerecht zu werden? Einige Stimmen von bildungspolitischen Praktikern und Theoretikern mit Weitblick.
Die SAP-Vorständin Sabine Bendiek fordert mehr Freiheit für Unternehmen bei der Umsetzung von Regulierung und eine echte Datenstrategie für Deutschland. Den Grundgedanken schützenswerter Daten findet sie richtig, aber es müsse unterschiedliche Wege geben, ihn zu implementieren.
Heute startet die Berlin Science Week: In den nächsten zehn Tagen geht es um Quantenbrettspiele, Künstliche Intelligenz und Genome im Metaverse. Ein Überblick über das Digitalprogramm.
Rechenzentren hierzulande sollen nachhaltiger werden. Eine derzeit viel diskutierte Idee ist es, die Abwärme von Rechenzentren nutzbar zu machen. Bisher passiert das meist nur im kleinen Rahmen. Ein Projekt soll nun vormachen, wie es besser geht.
Elon Musk verliert nach dem Kauf von Twitter keine Zeit: Er will den Umgang mit kontroversen Inhalten neu regeln und laut Medienberichten soll bald ein Jobabbau beginnen. Für die Politik beginnt nun eine Phase der verschärften Beobachtung.
Ein Bericht der Nato skizziert, wie Armeen im Jahr 2030 auf zivile 5G-Infrastrukturen angewiesen sind und welche Folgen sich daraus für die Cybersicherheit ergeben. Insbesondere bei der Logistik werden Truppen darauf hoffen müssen, dass zivile Systeme sicher sind. Der Bericht wird heute in Berlin bei einem Fachforum vorgestellt.
Im Koalitionsvertrag haben sich SPD, Grüne und FDP vorgenommen, ein Mobilitätsdatengesetz auf den Weg zu bringen. Es soll helfen, Mobilitätsangebote attraktiver und klimafreundlicher zu machen. Nicht alle in der Branche sind von der Notwendigkeit zusätzlicher Regulierung überzeugt.
Der Zwischenbericht des 3. Nationalen Aktionsplans der Open Government Partnership listet auf, wie es bei den verschiedenen Projekten voran geht. Das reicht von größtenteils noch nicht begonnenen Meilensteinen bis zum Warten darauf, dass eine neue Behörde eine schon fertig gestellte Seite übernehmen kann.
Am Donnerstagabend war Wirtschaftsminister Robert Habeck beim Start-up-Verband zu Gast. Gefragt nach Gründergeist, Finanzierungsmöglichkeiten und Fachkräftemangel ließ er durchblicken: Aus seiner Sicht steht in der Ampel-Koalition vor allem die SPD auf der Bremse.
In Israel wird wieder einmal gewählt – und wieder einmal scheint es so, als könnte weder das rechte noch das linke Lager eine Mehrheit für sich gewinnen. Nicht nur deshalb werden im Wahlkampf Mittel der digitalen Beeinflussung immer wichtiger. Mareike Enghusen gibt einen Einblick in den Graubereich.
Die European Cancer Organisation wird im November den European Cancer Pulse vorstellen, eine EU-weite Datenbank, die Unterschiede im Umgang mit Krebsprävention der Mitgliedstaaten deutlich macht. Um auch tatsächlich interoperable Daten in großen Mengen sammeln zu können, fordert die Organisation die Anpassung der DSGVO.
Deutschland soll energieeffizienter werden, im Vergleich zu 2008 soll der Energieverbrauch um 21 Prozent sinken. In einem ersten Gesetzesentwurf finden sich auch Pflichten für Rechenzentren und IT-Betreiber. Internetverbände kritisieren die Vorgaben.
Vier Jahre nach dem Inkrafttreten der DSGVO steht ihre Durchsetzung erst am Anfang. Im Fall um einen Datenskandal in Österreich empfahl der EuGH-Generalanwalt nun, von Schadensersatzzahlungen abzusehen. Das könnte weitreichende Folgen haben, auch für deutsche Nutzende.
Derzeit boomen Unternehmen, die sich auf Automatisierung und betriebsinterne Logistik spezialisiert haben. Insbesondere drei Entwicklungen lassen die Branche positiv in die Zukunft blicken. Ein Selbstläufer wird die Dekade der Automatisierer allerdings nicht.
Das Europäische Parlament hörte gestern den Uber-Whistleblower Mark MacGann an. Dabei ging es um früheres Lobby-Fehlverhalten des Unternehmens – aber auch harsche Kritik an aktuellen Versuchen, Einfluss auf die Verhandlungen zur Plattformarbeitsrichtlinie zu nehmen.
Nach dem EuGH-Urteil wurde eine Alternative zur Vorratsdatenspeicherung vom Justizministerium erwartet. Im Entwurf lassen sich die Forderungen des Bundesinnenministeriums schwer widerfinden. Die wichtigsten Aspekte im Überblick.
Das BMBF hat seine Zukunftsstrategie in die Ressortabstimmung geschickt. An manchen Stellen kamen konkrete Ziele hinzu. Dass das Dokument aber noch unfertig ist, merkt man ihm an.
Systematische Gesundheitsdatensammlung, Dialog mit Ärzteschaft und Politik – Dänemark scheint viel richtig zu machen mit seiner Gesundheitsdatenbehörde. Deren Direktorin Lisbeth Nielsen erzählt im Interview von Konflikten und wann eine solche Behörde sinnvoll ist.
Im Europäischen Rat steht eine Einigung zum AI Act kurz bevor, und die Bundesregierung kann mit den jüngsten Entwicklungen zufrieden sein. Im Parlament sind die Fortschritte hingegen überschaubar, es drohen weitere Verzögerungen.
Der Vorschlag für einen Data Act durchläuft gerade die ersten Schritte des Gesetzgebungsverfahrens. Ein Überblick über die Richtung, in die sich das Dossier bewegt, und über die politischen Lager.
In den vergangenen Monaten brachten diverse Digitalexpert:innen frischen Wind in verschiedene Bundesressorts. Die Fellows der Work4Germany- und Tech4Germany-Projekte präsentierten bei der Abschlussfeier des Digital Services des Bundes ihre Arbeitsergebnisse. Das Ziel ist dabei stets, die Bundesverwaltung und ihre Arbeitsweisen zu modernisieren.
Der Data Act droht mehr Probleme zu schaffen als er löst, warnt der Chef der Software AG. Im Zusammenspiel mit anderen Rechtsakten drohe Unternehmen ein Labyrinth und Durcheinander. Im Interview erklärt er, was geändert werden muss, um das Gesetz praktikabel zu gestalten.
Europa hatte im vergangenen Jahr den größten Anteil am weltweiten Transaktionsvolumen mit Kryptowährungen, dabei half der deutsche Gesetzgeber. Nun könnte europäische Regulierung den Markt erneut verändern.