Bahnmitarbeiter:innen berichten von immer mehr Gewalt in Zügen und am Bahnhof. Vor dem Start des Deutschlandtickets im Mai steigt die Sorge vor einer weiteren Eskalation. Gewerkschaften fordern mehr Schutz für das Personal und Sicherheitskräfte.
Die Ampel blickt nach Brüssel, wenn es um die Dekarbonisierung des Verkehrs geht. Der kommende EU-Emissionshandel für den Straßenverkehr setzt ambitionierte Ziele, aber der angestrebte Preis liegt unter den Zielen des nationalen Emissionshandels.
Seit Jahren kämpft die Taxibranche gegen neue Konkurrenten auf dem Fahrdienstmarkt. Nun nehmen Vermittlungsplattformen ein weiteres Geschäftsfeld ins Visier: einfache Krankenfahrten. Die Branche ist alarmiert und warnt vor Dumpingpreisen.
Am Berliner Standort des Dienstleisters arbeiten die Beschäftigten nach Konzepten aus der Start-up-Welt. Ihr Auftrag: den Staatskonzern ins digitale Zeitalter bringen.
Monatelang rang die EU-Kommission mit sich, ob Flugzeuge und Schiffe mit konventionellen Antrieben neuester Bauart künftig in die Taxonomie aufgenommen werden sollen und so als nachhaltige Investments gelten. Nun hat sie sich zu einem Ja durchgerungen. Klimaschützer toben.
45 Milliarden Euro mehr bis 2027 für besseren Bahnverkehr – das klingt gut. Allerdings lassen die Beschlüsse der Regierungskoalition vieles offen. Tagesspiegel Background hat nachgefragt.
Ländliche Regionen haben von Neubaustrecken oft nur den Baulärm. Bahnhöfe in Mittel- und Kleinstädten sollen sie besser anbinden – und dafür den lokalen Protest befrieden. Doch der Betrieb ist komplex. Er könnte die Bahn in ihrem jetzigen Zustand überfordern.
Im Fall des Koalitionsbeschlusses, keinen Meter Autobahn mehr ohne Solaranlagen zu planen, war die Politik schneller als die Wissenschaft: Studienergebnisse stehen noch aus, Pilotanlagen werden gerade erst errichtet. Wo liegen die Herausforderungen, was spricht für welche Variante?
Ein Jahr nachdem das Bundeskartellamt die Deutsche Bahn wegen möglicher Behinderungen von Mobilitätsplattformen abgemahnt hatte, kommt Bewegung in das Verfahren. Der Staatskonzern hat ein Zusagen-Angebot vorgelegt. Den Wettbewerbern geht das nicht weit genug.
Zur Inbetriebnahme seiner Produktionsstätte kündigt Flugtaxi-Hersteller Volocopter kommerzielle Flüge ab 2024 an. Dass die Fluggeräte schon bald in großem Stil in Metropolen abheben, ist aber unwahrscheinlich – dafür sind sie zu klein und zu teuer.
Im politischen Diskurs hat die FDP eine Zukunft für E-Fuels-Verbrenner verankert. Doch der Wunsch sieht sich einer Wirklichkeit gegenüber, die strombasierten Kraftstoff aus anderen Erdteilen in deutschen Autotanks nur schwerlich zum klimafreundlichen Investment macht.
Sind chinesische Autos Überwachungswerkzeuge auf deutschen Straßen? Datenschutz- und Sicherheitsprobleme, die auch der Verkehrsminister insinuiert, weisen die Hersteller zurück. Doch die Rechtslage ist unklar.
Die Premiere des neuen Nachtzugs Berlin-Stockholm am Wochenende ging schief. Das wirft die Frage auf: Bremst der DB-Konzern konkurrierende Züge aus? Schweden und Norwegen investieren mächtig in den Bahnverkehr.
Als Anwalt der Autofahrer:innen gab sich CDU-Chef Kai Wegner im Wahlkampf. Der schwarz-rote Koalitionsvertrag setzt das nun um. Berlins Straßenraum soll weniger stark zugunsten des Radverkehrs umverteilt werden.
In Paris sind E-Scooter zum Ausleihen nach einer Volksabstimmung bald Geschichte. Dabei ist die Zahl der Leihroller dort bereits zurückgegangen, während sie in deutschen Städten immer mehr geworden sind. Droht auch hierzulande ein Verbot?
Klimafreundliche Kraftstoffe sind bislang kaum auf dem Markt verfügbar, doch geplante EU-Gesetze dürften den E-Fuels Auftrieb geben. Noch aber verhindern Unklarheiten die Ausweitung der Produktion, wie auch die Erfahrungen eines E-Fuel-Herstellers zeigen.
Güter sollen runter von den überlasteten Straßen und umweltschädlichen Diesel-Lkw und rauf auf die Schiene. Das klingt gut und ist politisches Ziel für mehr Klimaschutz. Doch die Umsetzung hakt. Der Marktanteil der Güterbahnen ist zuletzt sogar wieder gesunken.
Dass für E-Fuels fünfmal so viel Strom aufgewendet werden muss wie für den reinen Batterieantrieb von Fahrzeugen, ist bekannt. Doch die synthetischen Kraftstoffe haben noch weitere gravierende Nachteile für Umwelt und Weltklima.
Künstliche Intelligenz birgt mehr Chancen als Risiken, findet Volkswagen-IT-Vorständin Hauke Stars – und grenzt sich damit von Warnern wie Tesla-Chef Elon Musk ab. Ein Gespräch über computerdesignte Felgen, Daten und Manager, die überzeugt werden müssen.
Nach dem Koalitionsausschuss geht der Kampf um die Deutungshoheit der Beschlüsse weiter – auch mit Blick auf die Vereinbarungen zum Bundesverkehrswegeplan. Wissenschaftler fordern eine grundlegende Überarbeitung der Methodik.
Nach einem Verhandlungsmarathon hat sich die EU auf die neu gefasste Erneuerbare-Energien-Richtlinie geeinigt. Wind- und Solarkaft werden deutlich ausgebaut. Im Verkehr soll eine kombinierte Quote für Advanced Biofuels und E-Fuels kommen. Letztere werden so nicht für den Luft- und Seeverkehr reserviert.
In den Kölner Ford-Werken zeigen das Unternehmen Kopernikus und die TU Braunschweig, wie die neu gebauten E-Autos selbst fahren können. Die Technik soll später dazu dienen, Pkw automatisch vom Café ins Parkhaus und zurück fahren zu lassen.
Für 2023 erwartet der hoch verschuldete Staatskonzern erneut Milliardenverluste – dabei ist der Schienenverkehr gefragt wie lange nicht mehr. Für die Gütertochter DB Cargo fehlt ein tragfähiges Zukunftskonzept.
Die Abschaffung der Sektorziele empört die Umweltbewegung. Die Grünen wollen Verkehrsminister Volker Wissing spätestens im nächsten Jahr zu weiteren Klimaschutzmaßnahmen zwingen. Beim beschleunigten Autobahn-Ausbau muss sich Wissing nun mit den Ländern auseinandersetzen.
In Brüssel haben sich die EU-Airlines getroffen, um Druck auf die Politik zu machen. Die EU drohe mit ihren halbherzigen Maßnahmen das Rennen um die Produktion nachhaltiger Flugkraftstoffe zu verlieren. Zudem müsse die Luftraumreform endlich kommen. Greenpeace prangert den enormen Treibstoffverbrauch von Privatjets an und fordert ein Verbot.
Verkehrsminister Volker Wissing lobt die im Koalitionsausschuss vereinbarte Pflicht zu Solarpanels an neuen Autobahnen. Ein Pilotprojekt in Baden-Württemberg kommt nur zögerlich voran. Eine Stiftung hat eine Alternative zur überdachten Autobahn erdacht: das Energieband.
Nach 30 Stunden Verhandlungen präsentieren SPD und FDP zufrieden die Ergebnisse des Koalitionsausschusses. Die Grünen sind die großen Verlierer. Ihnen bleibt nur der Bahnausbau mit der Lkw-Maut und mehr Klimaschutz an neuen Autobahnen.
In Brüssel wollen die EU-Institutionen die Verhandlungen zur neugestalteten Erneuerbaren-Energien-Richtlinie RED III abschließen. Doch die offenen Punkte sind zahlreich. Im Verkehrsbereich wird vor allem um die künftige Rolle von Biokraftstoffen gestritten.
Auf dem technischen Kongress des Verbandes der Automobilindustrie wird deutlich: Selbst bei Langstrecken-Lkw ist die Branche uneins darüber, ob die Brennstoffzelle eine Chance hat. Bei Pkw will der VW-Konzern die Spannung auf 1000 Volt anheben.
Entlang der wichtigsten Verkehrsachsen in Europa soll mindestens alle 60 Kilometer eine Ladesäule zu finden sein. Auch das Stromtanken soll einfacher werden. Der Industrie gehen die Vorgaben nicht weit genug.
Am Donnerstag legt die DB AG ihre Bilanz vor. Unterm Strich stehen weiter rote Zahlen und die Verschuldung wächst alarmierend. Zugleich ist die Gestalt des Staatskonzerns ab Januar 2024 weiter offen.
Techkonzerne fahren mit ihren selbstfahrenden Taxis vorweg. Nun sollen sie auch deutsche Straßen erorbern. Namhafte Hersteller stellen entsprechende Fahrzeuge in Aussicht. Doch die sind teuer.
Flughäfen, Airlines und Flugsicherung betonen, dass Turbulenzen wie im vergangenen Sommer auf jeden Fall vermieden werden soll. Vor allem durch bessere Abstimmung. Das größte Problem bleibt jedoch die Personalsituation. Entspannung sei nicht in Sicht, erklärt Verdi.
Noch mehr staatliche Förderung wünschen sich die Verkehrsbetriebe auf der Elektrobuskonferenz des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen. Die Umrüstung der Flotten und Betriebshöfe kommt voran, doch die Abstimmung mit dem Energiesystem ist komplexer als gedacht.
Finanzminister Lindner hat die Verabschiedung der Eckpunkte für den Haushalt gestoppt. Die Ministerien müssen 70 Milliarden Euro aus ihren Plänen streichen. Einen Verlierer der Sparmaßnahmen im Verkehrsetat kann man jetzt schon nennen: die Wasserstraßen.
Bei der Infrastrukturplanung haben FDP und Grüne grundlegende Differenzen. Die Liberalen setzen auf die Antriebswende, während die Grünen weiter auf einer Mobilitätswende beharren. Die Verkehrspolitik wird deshalb die Sollbruchstelle der Ampel bleiben. Eine Analyse.
Der Kompromiss zum Verbrenner-Aus befriedet die Ampel nicht. Denn nun fordert der Finanzminister steuerliche Vorteile für E-Fuels. Experten sehen das angesichts der Energiebilanz kritisch.
Die Vision ist groß: durch Elektromobilität den öffentlichen Raum vom Lärm der Verbrenner befreien und mit angenehmeren Geräuschen füllen. Bei der Elektrobuskonferenz stellt der VDV die ersten Modelle vor, die mit seinem neuen Sound versehen sind. Drei Entwickler berichten über Tonharmonien und EU-Vorschriften.
Nach den schweren Zugunglücken in Griechenland und den USA stellt sich die Frage: Kann so etwas bei uns auch passieren? Zwar ist der Schienenverkehr hierzulande in einem besseren Zustand. Doch die Risiken nehmen zu.
Die Bundesregierung verschärft ihre Anforderungen an die Mitwirkung der Mineralölwirtschaft beim Aufbau der Ladeinfrastruktur: Bis Ende 2027 soll an jeder Tankstelle mindestens ein Schnellladepunkt errichtet werden, verlangt Bundeskanzler Olaf Scholz.
Nach einer durchverhandelten Nacht haben sich die EU-Institutionen auf ein Klimagesetz für die Seeschifffahrt verständigt. Ab 2025 müssen die Emissionen sinken. Auch eine Quote für E-Fuels kommt. Sie geht manchen jedoch nicht weit genug.
Der Streit um das Verbrenner-Aus ist nicht gelöst. Das EU-Parlament ist verärgert, die Industrie irritiert. Auch zwei Hersteller von E-Fuels kritisieren die diffuse Debatte. Profiteur einer Neuregelung im Sinne des Bundesverkehrsministers könnte eine Branche sein, über die bisher wenig gesprochen wird.
Das Ergebnis des Volksentscheids „Berlin 2030 klimaneutral“ am Sonntag ist ungewiss. Wenn er Erfolg hat, steht Berlin vor einer gewaltigen Aufgabe. Wie die dafür notwendigen Maßnahmen schneller umgesetzt werden können, zeigt der Blick in vier deutsche Großstädte.
Die vielfach betonte Verlagerung von Handelsströmen weg von China ist eine Realität, aber der Umfang bisher überschaubar. Dass sich die Entwicklung absehbar beschleunigt, erwarten die Reedereien nicht. Genauso wenig wie eine Rückabwicklung der Globalisierung.
Verkehrsminister Volker Wissing könnte Mehreinnahmen gut gebrauchen. Doch noch ist unklar, wie stark er die Lkw-Maut anheben wird. Die Logistikbranche fürchtet eine höhere Belastung, ohne dass sie auf die knappen E-Lkw umsteigen könnte.
Digitalisierung, Beschäftigung, Energiewende: Die nationale Hafenstrategie soll ein großer Wurf für die deutschen Häfen werden. Sie wird noch ausgearbeitet, auf der Verkehrsministerkonferenz wird ein Zwischenstand vorgestellt. Im Zentrum der Diskussion steht die künftige Höhe der Bundesförderung.
Auf der Verkehrsministerkonferenz wollten sich Bund und Länder auf den Ausbau des ÖPNV verständigen. Jetzt wird das Thema in den Herbst geschoben. Denn in den Haushaltverhandlungen hat Verkehrsminister Wissing kaum Spielraum.
Der von vielen Kommunen und Verbänden geforderte „große Wurf“ bei der im Koalitionsvertrag vereinbarten Reform des Straßenverkehrsrechts könnte an der FDP scheitern. Deren Berichterstatter Jürgen Lenders will nur die Vorschläge einer Länder-Arbeitsgruppe diskutieren.
Seit Jahren wehrt sich die Taxibranche gegen die Konkurrenz neuer Dienste wie Uber, Free Now und Bolt. Nun droht der nächste Angriff auf das etablierte Gewerbe.
Die EU-Kommission macht einen Vorschlag, wie E-Fuels nach 2035 eingesetzt werden, doch der Ampel-Streit um das Verbrenner-Aus geht weiter. Das Umweltministerium will zustimmen, das Verkehrsressort arbeitet an Gegenvorschlägen.
Ohne Gegenmaßnahmen rast die Menschheit auf eine Erderwärmung von 2,8 Grad zu. Doch das Ruder lässt sich noch rumreißen, mahnen die Forscher:innen des IPCC. Auch für den Verkehrssektor haben sie Vorschläge.
Mexiko profitiert von der Umstrukturierung der internationalen Lieferketten. Die angekündigte Tesla-Fabrik reiht sich ein in Ausbau-Vorhaben vieler großer Autobauer. Das Land könnte auch zum Exporteur von erneuerbaren Kraftstoffen werden. Für Unsicherheit sorgt jedoch die Energiepolitik des Präsidenten.
Ingolstadt ist Hotspot der Mobilitätsforschung. Dort läuft eine Reihe an Pilotprojekten zu autonomem Fahren, zu Drohnen und zu intelligenter Verkehrssteuerung. Nun sucht die Stadt nach einer Strategie, um all die entstehenden Daten zusammenzuführen.
Bei der Transformation haben die Autohersteller verschiedene Optionen. Einige entscheiden sich für die Aufspaltung, um mehr Spielraum bei Kosten und Entwicklung zu bekommen. Auch der Kapitalmarkt honoriert den konsequenten Abschied vom Verbrenner-Geschäft.
Verkehrsminister Wissing will mit einem delegierten Rechtsakt nach 2035 den Verkauf von mit E-Fuels betriebenen neuen Verbrennern ermöglichen. Die EU-Kommission reagiert sehr zurückhaltend. Denn juristisch bewegt sich der FDP-Politiker auf dünnem Eis.
Am Sonntag soll ein Koalitionsausschuss endlich den Streit um den beschleunigten Autobahn-Ausbau abräumen. Ein Kompromiss-Vorschlag liegt vor, hier müssten sich die Grünen bewegen. Doch dafür verlangen sie mehr Anstrengung beim Klimaschutz im Verkehr.
Die Deutsche Bahn bekommt hohe Milliardenbeträge aus dem Bundeshaushalt, doch das Ergebnis ist bescheiden. Das gilt insbesondere für das Schienennetz. DB Netz investiert in immer mehr Personal statt in neue Software und Maschinen. Die Produktivität sinkt.
Die drei großen europäischen Airline-Konzerne kaufen die Konkurrenz in Südeuropa auf. Die Konsolidierungswelle ist für Experten ein logischer Trend, der mit den Eigenheiten des Luftfahrtmarktes zu tun hat. Die EU-Kommission will ganz genau hinschauen.
Die Opposition wirft der Ampel Planlosigkeit bei der Umsetzung der vereinbarten nationalen Fußverkehrsstrategie vor. Antworten der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Unionsfraktion zeigen, dass es wenig Fortschritt gibt. Der Fachverband Fußverkehr kritisiert auch die stockende Novelle des Straßenverkehrsgesetzes.
Die Investmentbanken Goldman Sachs und Morgan Stanley arbeiten am Verkauf der Bahn-Tochter DB Schenker. Angeblich gibt es mehrere Interessenten, doch nur die Deutsche Post wagt sich aus der Deckung. Die gestiegenen Zinsen und Forderungen der Gewerkschaft EVG machen den Deal schwieriger.
Der Verkehr verpasst erneut deutlich seine Klimaziele. Für eine Trendwende sieht sich Volker Wissing aber nicht allein zuständig. Denn viele wirksame Maßnahmen müssten von anderen Ministerien beschlossen werden. Das verhindert bisher der Ampel-Streit.
Die oberste Prüfbehörde schlägt Alarm und stellt der Bundesregierung und dem größten Staatskonzern erneut ein miserables Zeugnis aus. Die Forderung: kein Geld mehr in ein Fass ohne Boden und die strikte Beschränkung auf einen funktionierenden Schienenverkehr. Dabei soll es keine Tabus mehr geben.
Nach unglücklichen Interview-Aussagen will die Bundesregierung rasch klären, bis wann der Deutschlandtakt fertig wird. Doch ein Etappierungskonzept lässt sich nur schwer entwickeln. Denn in Deutschland laufen die Prozesse nicht so rational wie in der Schweiz.
Der VW-Konzern beschleunigt seine Transformation zur Elektromobilität. Synthetische Kraftstoffe seien nicht mehr als eine Ergänzung, sagt Vorstandschef Oliver Blume. Allein in den kommenden fünf Jahren investiert der Autobauer 180 Milliarden Euro.
Der Ökostromanbieter Lichtblick wirft den Ladesäulenbetreibern vor, ihren Kund:innen weit mehr als 100 Millionen Euro aus Strompreisbremse und Klimabonus vorzuenthalten. Mit diesem Geld könnten sie die Preise um bis zu 56 Prozent senken. Die Betreiber würden ihre regionalen Monopolstellungen „kartellrechtswidrig“ ausnutzen.
Geteilte Fahrten bis vor die Haustür statt dünner Takte mit leeren Überlandbussen: Das versprechen On-Demand-Shuttles. Nach der Gesetzesnovelle 2021 stehen viele Projekte vor dem Übergang in die Regelfinanzierung. Das Ende eines Vorzeigesystems in Bayern zeigt, auf welch wackligen Füßen der Betrieb oft steht.