Jahrzehntelang wurden Planerstellen in Stadtverwaltungen abgebaut. Nun fehlt es an Personal. Eine Aus- und Fortbildungsoffensive soll Abhilfe schaffen. Benötigt würden Fachkräfte, die sich in den Verwaltungen durchsetzen können, sagt eine Fahrradprofessorin.
Der finnische Hersteller Neste sieht theoretisch genug Potenzial in fortschrittlichen Biokraftstoffen, um die Luftfahrt komplett mit SAF zu versorgen. Doch die Definitionen, was überhaupt nachhaltig ist, sind umstritten. Beliebter in Politik und Wirtschaft sind E-Fuels, nun gibt es Forderungen nach einem Zertifikatehandel für diese.
Am 1. September übernimmt Porsche-Chef Oliver Blume zusätzlich die Führung des VW-Konzerns. Herbert Diess muss überraschend abtreten. Die Strategie des Autobauers hat er neu ausgerichtet – aber es bleibt viel zu tun.
Barrierefreies Reisen ist im Fernverkehr der Deutschen Bahn immer noch nicht uneingeschränkt möglich. Betroffene sprechen von Problemen auf jeder einzelnen Fahrt. Die neuesten ICE werden weiterhin mit Stufen geliefert und das Personal reagiert häufig unflexibel – eine Bestandsaufnahme.
Seit Wochen warnen Gesundheitsexperten vor einem ungemütlichen Corona-Winter. Das hindert die EU-Kommission jedoch nicht daran, ab November wieder die alten Regeln zur Nutzungspflicht von Zeitfenstern an Flughäfen für die Airlines einzuführen. Die sind dagegen, die derzeit überforderten Flughäfen dafür.
Viele Reisebüros sollen ab 2023 überhaupt keine Vergütung mehr für die Beratung und den Verkauf umweltschonender Bahnreisen erhalten. Die Folge: weitere Geschäftsaufgaben – und verschärfte Kritik am Kurs des Staatsunternehmens.
Im Background-Interview berichtet Österreichs Mobilitätsministerin Leonore Gewessler über die Erfahrungen mit dem Klimaticket. Sie erläutert die Kosten und benennt die Hauptnutzer:innen. Und die Grünen-Politikerin erzählt von den Tücken beim Bahnfahren in Deutschland.
In einigen Bereichen ist der Luftraum derzeit voller als vor der Corona-Pandemie. Eine große Urlaubsnachfrage trifft auf gesperrte Militärkorridore aufgrund des Krieges in der Ukraine, die quer über Deutschland verlaufen. Man habe die Lage jedoch im Griff, betont die Deutsche Flugsicherung, auch weil man in der Krise kein Personal abgebaut habe.
Seit dieser Woche ist die Übernahme von Share Now durch die Stellantis-Tochter Free2move in trockenen Tüchern. Ein neuer Carsharing-Riese entsteht. Um im schwierigen Markt mit Mobilitätsdienstleistungen profitabel zu werden, setzt Free2move auf weitere Geschäftsfelder.
Was bringt das Neun-Euro-Ticket? In München haben seit Anfang Juni nur wenige Menschen das Auto zugunsten des ÖPNV stehen lassen, zeigt eine Studie. Doch nicht immer sind die Ergebnisse eindeutig. Die Verkehrsunternehmen sehen das mitunter anders.
Die Ausschreibung des Deutschlandnetzes mit mehr als 1000 Schnellladestandorten ist auf der Zielgeraden. Die „atmende“ Preisobergrenze von 44 Cent pro Kilowattstunde wird von der Wirtschaft als zu niedrig kritisiert. Die Niederlande fahren mit solchen Preiscaps in vielen Fällen gut.
Bis Beton bricht oder Stahl aus der Form gerät, muss die Temperatur schon extrem hoch sein. Am Dienstag war Deutschlands Verkehrsinfrastruktur solchen Extremen bei bis zu 40 Grad Celsius ausgesetzt. Eine Zwischenbilanz.
Für schwere Lkw gelten Wasserstoff und Brennstoffzelle als Antriebstechnologie der Wahl. Doch inzwischen gehen viele Lkw-Hersteller davon aus, dass sich auch schwere Batterie-Lkw durchsetzen werden. In den USA, wo Lkw große Entfernungen zurücklegen, machen Branchenvertreter eine neue Rechnung auf.
Mit dem Elektroauto in den Urlaub fahren ist in Europa angesichts der teils schwachen Ladeinfrastruktur noch ein Abenteuer. Gerade in Süd- und Osteuropa ist das Angebot dünn. Uneinheitliche Zahlungsmethoden erschweren das Laden zusätzlich. Die EU-Verordnung AFIR soll das ändern.
Start-ups arbeiten an kleineren, langlebigeren und billigeren Batterien, die schneller aufgeladen werden können. Sie sollen E-Autos massentauglich machen. Dafür probieren die Unternehmen neue Elektrodenmaterialien aus.
Der DB-Konzern baut seine ICE-Flotte auf fast 500 Züge aus. Heute wird ein neuer Zug im Beisein von Verkehrsminister Volker Wissing getauft. Doch viele Betriebsstörungen und Verspätungen ramponieren das Image des Staatskonzerns.
Die Eurobike widmet dem Thema Lastenrad einen ganzen Tag. Es zeigt sich: Obwohl die Verkaufszahlen stark steigen, kommt der Markt gerade erst aus der Nische. Die Gründe reichen von geringen Produktionskapazitäten über ein fehlendes Ökosystem bis hin zu Infrastruktur und Abstellmöglichkeiten.
Der Europäische Gerichtshof hält die Diesel-Abgasreinigung für unrechtmäßig, wenn sie bei üblichen europäischen Temperaturen nicht funktioniert. Doch die Richter erlauben Ausnahmen. Entscheiden müssen nun nationale Gerichte in vielen Einzelfällen. Nicht nur Volkswagen ist betroffen.
Der Flugplan für die Sommerferien steht, sagt Stephan Erler, Deutschlandchef von Easyjet. Neues Personal werde für dieses Jahr nicht gebraucht. Den Vorstoß aus der Politik, die Vorkasse für Flüge abzuschaffen, hält er für „eine ganz schlechte Idee“.
Vernetzte Fahrzeuge brauchen Cybersicherheitslösungen. Deutsche Automobilhersteller finden die Expertise in diesem Bereich immer häufiger in Israel – und kaufen sich gleich dort ein.
Verkehrsminister Volker Wissing schwört die Fahrradbranche auf der Eurobike in Frankfurt auf eine Infrastruktur mit hoher Qualität ein. Momentan gebe es noch zu viele Lücken, die Nutzung erfordere Mut. Um das zu ändern, soll es eine verstetigte Förderung und Fortbildungen für Planer geben.
Minister Volker Wissing hat gestern fristgerecht ein Klimaschutzprogramm für den Verkehr vorgelegt. Es birgt Konfliktpotenzial, nicht alle Maßnahmen sind bereits mit den Koalitionspartnern abgestimmt. Auch bei der Finanzierung bleiben Fragen offen.
Der weltweit einzige Autozulieferer mit eigener Halbleiterfabrik baut das Geschäft mit den kleinsten Bauteilen massiv aus. In Dresden zeigt Bosch, wie der Konzern mit staatlicher Förderung auf einem neuen Markt wettbewerbsfähig werden will.
Statt eines großen Klimaschutz-Sofortprogramms für alle Sektoren stellen Bundesverkehrs- sowie Bau- und Wirtschaftsministerium heute eigene Maßnahmen vor. Im Verkehrssektor könnte es einige Überraschungen geben, die Volker Wissing am Mittag präsentieren will.
BMW, Mercedes und VW gehen mit der Entwicklung eigener Software für das Infotainment ein hohes Risiko ein. Google oder Apple bieten fertige Alternativen an. Doch es gibt gute Gründe für die Autobauer, in ihre eigenen Systeme zu investieren.
Die Fahrradbranche ist noch nicht reif genug, um die Verkehrswende schlagkräftig voranzutreiben. Das ist zumindest das Ergebnis einer Branchenumfrage, die auf der Eurobike vorgestellt wird. Wenn die Radindustrie ihre Kräfte nicht bündelt, könnte sie von Automobilkonzernen geschluckt werden, warnen Berater.
Trotz Gesetz und Verordnung zum autonomen Fahren kommt Deutschland auf diesem Feld langsamer voran als andere Länder. Expert:innen fordern eine weltweit einheitliche Regulierung, damit Geschäftsmodelle im großen Stil entstehen können.
Kurz vor der Sommerpause hat das Verkehrsministerium einen Entwurf des Masterplans Ladeinfrastruktur veröffentlicht. Die Energiewirtschaft reagierte enttäuscht auf die Pläne zum Ausbau der Ladeinfrastruktur.
Im Bundestag werden Antworten verlangt, wie es zur Flugchaos-Krise kommen konnte. Die Bundesregierung will die Frage eigentlich an die Unternehmen weiterreichen. Doch die seien seit langem mit einem Wettbewerb konfrontiert, der jegliche Reserven schrittweise aus dem Markt gedrängt hat, erklären Experten.
Die Wasserstoff-Industrie steht vor der Herausforderung, die Produktion, den Transport und H2-Anwendungen gleichzeitig aufzubauen, während die Geschäftsmodelle noch fehlen. Die Bundesregierung versucht, mit einer breiten Förderkulisse mitzuhelfen, dass Deutschland international an der Spitze bleibt.
Der Autobauer legt in Salzgitter den Grundstein für seine erste Zellfabrik. Sie ist Blaupause für sechs weitere in Europa und produziert die Einheitszelle für 80 Prozent aller künftigen E-Autos. Kanzler Scholz warnt vor den Risiken in der Lieferkette.
Der Ländervergleich von Allianz pro Schiene zeigt: Deutschland gibt weiterhin viel zu wenig Geld für bessere Bahnstrecken und moderne Stationen aus. Luxemburg investiert pro Kopf fünf Mal mehr.
Die Lkw-Hersteller bereiten sich jetzt schon auf eine Zukunft ohne Verbrenner-Motor vor und setzen auf Elektroantriebe und Wasserstoff. Kritiker werfen ihnen vorauseilenden Gehorsam gegenüber der Politik vor.
Der Bahnchef will das Netz mit Nachtzügen in Europa noch enger knüpfen und ausbauen, sagte er vor dem heutigen Treffen von rund 20 Bahnchefs aus ganz Europa in Wien. Im Podcast „Fast Lane“ fordert er die Regierungen in Europa auf, die Finanzierung der Eisenbahnen neu zu denken – nach dem Vorbild Österreichs.
Bayerns Staatsregierung rechnet damit, dass die zweite S-Bahn-Stammstrecke fast doppelt so teuer wie geplant wird. Erst nach 20 Jahren Bauzeit stünde die neue Strecke demnach 2037 endlich zur Verfügung. Das Tunnel-Debakel in München gefährdet den Ausbau des Nahverkehrs in ganz Bayern.
Die Ampelkoalition überlässt das Herunterregeln von neuen Verbrauchern im Stromnetz der Bundesnetzagentur – die Behörde soll die entsprechenden Festlegungen frei treffen. Ihr werden zwar marktliche Anreize statt pauschaler Abregelungen nahegelegt. Verbindlich ist das laut dem Entwurf für einen neuen Paragrafen 14a im Energiewirtschaftsgesetz aber nicht.
Der VCD schlägt ein Nachfolge-Angebot für das Neun-Euro-Ticket vor. Im Fokus steht die Lichtung des Tarif-Dschungels mit dutzenden Verkehrsverbünden. Mit Monatsabos sollen Fahrgäste in ihrer gesamten Region verreisen können. Die Politik reagiert aufgeschlossen.
Der Absatz von Elektroautos gerät ins Stocken, der Ausbau der Ladeinfrastruktur kommt nur langsam voran. Die Energiewirtschaft fordert mehr Flächen für den Aufbau von Ladesäulen – und sieht Nachbesserungsbedarf beim Masterplan Ladeinfrastruktur.
Die VW-Tochter Cariad entwickelt die Software für das autonome Fahren. Alles soll aus einer Hand kommen, kostengünstig, updatefähig und skalierbar sein. Viel Stoff für Streit und Rückschläge im Autokonzern.
Das Verbrenner-Aus für leichte Nutzfahrzeuge bis 2035 stellt vor allem Kurier- und Expressdienste vor Herausforderungen. Die mangelnde Verfügbarkeit von Transportern macht ihnen schon jetzt zu schaffen. Der Einsatz von E-Fuels in Nutzfahrzeugen erscheint wenig wirtschaftlich.
Nicht nur an den Flughäfen fehlt das Personal, auch die Auto- und Logistikunternehmen suchen händeringend Fach- und Hilfskräfte. Die Branchen wünschen sich mehr Einwanderung. Dafür müssten aber schnell Gesetze geändert und Bürokratie abgebaut werden.
Binnenschiffe sollen zwölf Prozent aller Transporte in Deutschland abwickeln, so lautet das Ziel der Bundesregierung. Zuletzt lag ihr Anteil aber bei nur noch sieben Prozent. Eine Besserung ist nicht in Sicht.
Das EU-Parlament stimmt in dieser Woche über die geplante Quote für grünen Sprit im Luftverkehr ab. Der Vorschlag des Verkehrssauschusses sieht eine höhere Quote als die Kommission vor, allerdings sollen die zulässigen Kraftstoffe auf umstrittene Sorten ausgeweitet werden.
Das Verbrenner-Aus 2035 in der EU setzt die Autohersteller unter Druck. Dacia, die rumänische Renault-Tochter, will CO2-technisch nur so weit aufrüsten wie unbedingt nötig. Marketing-Chef Xavier Martinet erklärt im Background-Gespräch, wie Dacia auch E-Autos kostengünstig herstellt.
Für zwölf Jahre wird die Deutsche Bahn Regionalzüge in der Metropolregion Delhi fahren und warten. Für die Auslandstochter der Bahn ist es der zweite Großauftrag binnen kurzer Zeit. Das internationale Engagement diene den Klimazielen und mache die DB als Arbeitgeberin attraktiver, erklärt der Konzern.
Auch im Bundeshaushalt 2023, der heute vom Kabinett verabschiedet werden soll, ist wieder viel mehr Geld für die Straße eingeplant als für die Schiene. Die Entscheidung über die Kaufprämien für E-Autos wurde vertagt. Linkspartei, Allianz pro Schiene und Deutsches Verkehrsforum üben scharfe Kritik am Etatentwurf.
Spanien hat das längste Hochgeschwindigkeitsnetz in Europa, Milliarden wurden in den Ausbau investiert. Der Wettbewerb nimmt zu, der Anteil am Verkehr auch. Nun wird über ähnliche Probleme wie in der deutschen Bahnpolitik diskutiert.
Leih-Tretroller werden nicht nur für Spaßfahrten, sondern auch für den Arbeitsweg genutzt, zeigen Daten des größten Anbieters Tier. Erste deutsche Städte folgen dem Beispiel von Paris und versuchen, die Flut von Fahrzeugen mit neuen Regeln und technischen Lösungen unter Kontrolle zu bringen.
Nicht nur zum Verbrenner-Aus haben die EU-Minister:innen in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch eine gemeinsame Position gefunden. Beim Emissionshandel einigten sie sich darauf, erstmals die Seeschifffahrt einzubeziehen, auch das neue strittige Emissionshandelssystem für Gebäude und Verkehr soll kommen.
Verbrennungsmotoren in Neuwagen sollen in der Europäischen Union ab 2035 verboten sein – es sei denn, sie verfeuern E-Fuels. Der politisch erzwungene Kompromiss des EU-Ministerrats versucht das Unmögliche und bringt die Industrie in Erklärungsnot.
Die Bundesregierung gelobt Besserung beim Ausbau der Ladeinfrastruktur. Verkehrsminister Volker Wissing will beim Ausbau von Lade- und Stromnetz enger mit Energieminister Robert Habeck zusammenarbeiten. Zudem sollen die 19.000 Liegenschaften des Bundes in das Flächentool der zuständigen Leitstelle aufgenommen werden.
Im Background-Interview spricht der DB-Personalchef darüber, wie das Bahnchaos die Beschäftigten belastet. Bei der Rekrutierung wirkt sich das jedoch nicht aus. Die Bahn erlebt einen Einstellungsboom, berichtet Martin Seiler – und profitiert vom Personalabbau in der Luftfahrt.
Keine neuen Benziner und Diesel mehr ab 2035, aber eine Hintertür für E-Fuels: Nach dem Koalitionskrach geht die Ampel-Regierung mit einer gemeinsamen Position in die EU-Verhandlungen. Doch im Ministerrat kommt die Suche nach einer Lösung nur zäh voran.
Trotz vieler Steuermilliarden ist der Sanierungsstau bei der Bahn in den vergangenen Jahren größer geworden. Das liegt auch an komplizierten Finanzierungsinstrumenten. Eine Beschleunigungskommission soll nun unnötige Bürokratie abbauen.
Vielerorts ist der eigene Pkw noch immer das Verkehrsmittel erster Wahl für den Weg zur Arbeit. Immer mehr Unternehmen versuchen, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Umsteigen zu bewegen, gefördert durch das Verkehrsministerium. Mit Erfolg?
Wirtschaftsminister Robert Habeck fürchtet Zwangsdrosselungen von Gas bei einer Mangellage im kommenden Winter. Wer davon betroffen sein werde, hänge von regionalen Engpässen und den Lieferketten der jeweiligen Industrien ab. Die Autohersteller und ihre Zulieferer bereiten sich schon vor.
Verkehrsminister Volker Wissing und die Ampel-Koalition wollen das lange vernachlässigte Bahnnetz gemeinnützig machen. Es gibt gute Ideen – und massiven Widerstand.
Der EU-Umweltrat soll heute über das Verbrenner-Aus entscheiden. Deutschlands Votum spielt bei der Abstimmung eine entscheidende Rolle, zuletzt gab es in der Ampel-Koalition Streit über eine gemeinsame Position. Eine Mehrheit der Deutschen hängt nach wie vor am Verbrenner, zeigt eine Background-Umfrage.
Wenn an einem Großflughafen die Feuerwehr zur Gepäckverladung abkommandiert wird, liegen die Dinge im Argen. So geschehen am Flughafen Düsseldorf. Die Bundesregierung verkündet daraufhin am Sonntag, dass man sich auf die Idee zur kurzfristigen Anwerbung von Gastarbeitern verständigt habe. Doch das taugt nur begrenzt als Lösung.
Michael Peter, der CEO von Siemens Mobility, verteidigt im Background-Interview das Mega-Geschäft mit dem autokratisch regierten Ägypten. Die ökonomischen und ökologischen Vorteile seien enorm. Außerdem spricht er über die Digitalisierung der Schiene, Wasserstoffzüge und das Russland-Business.
Der Verkehrsminister packt die massiven Probleme im Schienenverkehr an – und muss auch im eigenen trägen Verwaltungsapparat für mehr Tempo sorgen. Volker Wissing will den Staatskonzern Deutsche Bahn endlich effektiv steuern.
In Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein regiert künftig erstmals ein schwarz-grünes Bündnis. Diese Woche haben die beiden Parteien ihre Koalitionsverträge in den beiden Ländern vorgestellt. Tagesspiegel Background fasst die wichtigsten Verkehrsvorhaben zusammen. Die Unterschiede fallen deutlich aus.
Michael Odenwald tritt überraschend als oberster Kontrolleur des schlingernden Staatskonzerns zurück. Grund soll die angekündigte Kurskorrektur von Verkehrsminister Volker Wissing sein. Nun muss die Bundesregierung rasch einen Nachfolger finden.
Die massiv gestiegene Nachfrage nach Güterverkehr und Logistikdienstleistungen bringt die Logistikbranche an Kapazitätsgrenzen. Der DSLV zeigt sich von der Bahn desillusioniert und pocht auf einen zügigen und europaweit einheitlichen Ausbau der Ladeinfrastruktur.
Tesla-Chef Elon Musk hat mal wieder die Branche aufgeschreckt: Die Werke in Texas und Grünheide vernichten wegen Lieferkettenschwierigkeiten und Problemen mit der neuen Batterie zurzeit Milliarden Dollar. Gefahr für den Standort in Brandenburg besteht aber nicht.