Der CO2-Preis in Schweden wird im Jahr 2030 keine große Rolle mehr für die Mobilität spielen, glaubt Anders Ygeman. Der schwedische Minister für Energie und Digitalisierung sieht Fortschritte beim Batteriezellenprojekt Northvolt und will die Zusammenarbeit mit Deutschland ausbauen.
Das Bundesverkehrsministerium will wichtige Bauprojekte auf Wasserwegen und im Schienennetz beschleunigen. Statt langwieriger Planfeststellungsverfahren wie bisher soll an sechs Pilotprojekten eine Genehmigung per Gesetz im Bundestag erprobt werden.
Die erwartete Niederlage haben die Grünen im Bundestag kassiert: Union, FDP und AfD haben ihren Antrag zur Einführung von Tempo 130 zum Jahreswechsel klar abgelehnt. Die SPD stimmte nur aus Koalitionstreue dagegen. Tagesspiegel Background nennt die Pro- und Kontra-Argumente.
900 Millionen Euro zusätzlich fürs Fahrrad hat Verkehrsminister Andreas Scheuer versprochen – bis 2023. Im Nachtragshaushalt für 2020 finden sich gerade mal 50 Millionen Euro mehr, und selbst die sind den Grünen zufolge nicht sauber gerechnet. Die Radlobby bleibt trotzdem entspannt.
Die EU legt den Infrastrukturtopf für Verkehr neu auf. In den nächsten Jahren sollen 1,4 Milliarden Euro in Projekte fließen, die Lücken im transeuropäischen Verkehrsnetz schließen. Vor allem Schienen- und Wasserwege stehen im Fokus.
Der extralange Diesel des Wirtschaftsministers stößt 195 Gramm CO2 pro Kilometer aus. Die Bundesregierung insgesamt ist klimaschädlich unterwegs und weit entfernt von der geplanten Elektroquote von 20 Prozent.
Die Zeit drängt. Deutschland droht bei synthetischen Kraftstoffen den Anschluss zu verlieren, so lautete der Tenor auf der Aireg-Konferenz in Berlin. Für ein Exportland, das im internationalen Wettbewerb steht, sei grüne Logistik in Zukunft eine Schicksalsfrage.
Klima-Kerosin könnte die Emissionen beim Fliegen senken: Einen Tag, nachdem die Bundesregierung die Ticketsteuer massiv erhöht hat, will die Luftfahrtinitiative Aireg heute eine feste Quote für nachhaltige Kraftstoffe fordern. Die Lufthansa ist nicht dabei.
Am Dienstag standen in Leipzig und Stuttgart bei Porsche die Bänder still. Ein Datenspeicher und kein Hackerangriff soll dafür verantwortlich sein. Die Branche hält sich bedeckt, wenn es um die eigene IT-Sicherheit geht, doch mit einer Gesetzesänderung könnten neue Pflichten auf sie zukommen.
Die marode Infrastruktur der Bahn soll mit Rekordinvestitionen modernisiert werden. Doch von Goldgräberstimmung ist in der Bauwirtschaft wenig zu spüren. Ankündigungen und Realität klaffen noch weit auseinander.
Die Bahnindustrie wächst, fordert aber die schnellere Modernisierung des maroden Schienennetzes – und warnt vor Chinas strategischer Offensive in Europa. Wichtigster Zukunftsmarkt sei die digitale Schiene.
Die Militäroffensive der Türkei in Nordsyrien hat Konsequenzen für ein deutsches Großunternehmen. Der VW-Konzern vertagt seine Entscheidung, in der Türkei für eine Milliarde Euro ein Werk zu bauen. Die Branche blickt mit Sorge in die Region.
Kanzlerin Angela Merkel hat beim Maschinenbau-Gipfel des VDMA ihre Klimapolitik verteidigt. Außerdem verwies sie auf das Potenzial von Wasserstoff-Technologien. In die setzt auch die Branche große Hoffnungen, nachdem sie bei der Batteriezelle den Anschluss verloren hat.
Mit einer „Mobilitätsprämie“ will die Bundesregierung die Pendlerpauschale auch Geringverdienern zukommen lassen. Und die Luftverkehrsteuer soll noch stärker steigen als bislang geplant: 740 Millionen Euro extra sollen Passagiere zahlen. Der Überblick.
Der deutsche Chef-Lobbyist von Airbus fängt ohne Not einen öffentlichen Streit mit der Klimabewegung Extinction Rebellion an, vergreift sich im Ton und löst einen Shitstorm aus. Protokoll einer Entgleisung.
Tier Mobility macht den Anfang, bei Uber läuft die Planung: Immer mehr Anbieter von E-Kick-Scootern wollen weg von der fest eingebauten Batterie. Die Zukunft könnten Wechsel-Stationen sein, wie sie Greenpack in Berlin betreibt.
Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo hat für Sonntag einen Warnstreik bei der Lufthansa angekündigt. Die Fluggesellschaft prüft juristische Schritte. Die Gewerkschaft hat ein Problem: Sie hat sich in den vergangenen Monaten selbst zerlegt.
Hundertausende nutzen in den Großstädten das Carsharing von BMW, Daimler und VW. Doch verdienen die Anbieter damit Geld? Der wirtschaftliche Druck wächst, das Geschäft mit den Mobilitätsdiensten ist womöglich nicht nachhaltig. Bei den Premiumherstellern ist von einem Strategiewechsel die Rede.
Verkehrsminister Andreas Scheuer gibt für Berater im Zusammenhang mit der Fernstraßenverwaltung und den Aufbau der Bundesautobahn GmbH bis 2021 mehr als 80 Millionen Euro aus. Ein Empfänger bekommt allein 30 Millionen Euro.
Die Koalition hat ihre Pläne für eine höhere Luftverkehrsteuer geändert und will Kurzstrecken jetzt stärker belasten und damit die Bahn stärken. Deutschland erhebt ab April vergleichsweise hohe Abgaben. Ein Blick auf den Flugsteuern-Flickenteppich.
Angesichts wachsender Nachfrage bauen die Bundesbahnen in Österreich und der Schweiz das Nachtzug-Netz aus. Bei der Deutschen Bahn und der Bundesregierung scheint der Trend noch nicht richtig angekommen zu sein.
Kein anderer Hafen auf dem europäischen Festland ist so abhängig vom Güterumschlag mit dem EU-Austrittskandidaten Großbritannien. Doch im belgischen Seebrügge bleibt man gelassen und setzt auf die Digitalisierung. Eine neue Datenplattform geht in diesen Tagen an den Start.
Neue Routen und neue Airlines: Sparsame Langstrecken-Flugzeuge beflügeln das Geschäft der interkontinentalen Billigflieger. Die Nachfrage nach neuen Direktverbindungen ist da, doch politische Risiken auch. Stimmen vom Billigflieger-Weltkongress in Hamburg.
Die Bundesregierung hat den Entwurf zum Klimaschutzgesetz beschlossen. Umweltministerin Svenja Schulze sieht das als Meilenstein für ihr Haus und die SPD. Doch die politische Debatte ist nicht vorbei. Liefern muss bei der Reduzierung der CO2-Emissionen nun vor allem der Verkehrsbereich.
Die schlechten Nachrichten häufen sich für Andreas Scheuer: Berichten zufolge hat der Verkehrsminister dem Parlament Spitzengespräche über die Pkw-Maut verschwiegen und sich bei der Vergabe über den Tisch ziehen lassen. Sein Haus weist die Vorwürfe zurück.
Für die Entwicklung des Lithium-Ionen-Akkus erhalten drei Materialforscher den diesjährigen Nobelpreis für Chemie. Die wiederaufladbaren und starken Speicher werden in mobilen Alltagsgeräten und im Verkehr eingesetzt: E-Bikes und Elektroautos gäbe es sonst nicht. Die Geschichte hinter der Erfindung.
Streetscooter, der Aachener Hersteller von Elektrolieferfahrzeugen, erwartet für die kommenden Jahre die ersten schwarzen Zahlen. Der neue Chef Jörg Sommer plant eine groß angelegte Expansion nach China, Japan und in die USA.
Das Verkehrsministerium will dem Radverkehr eine deutlich höhere Priorität einräumen als bisher und viele Millionen zusätzlich in dessen Ausbau stecken. Die Kommunen sollen mehr Unterstützung und Spielraum bekommen.
Die Bundesregierung will heute das Maßnahmenprogramm für die Klimaziele 2030 verabschieden. Bis zuletzt feilten die Ministerien an dem Papier, das nun 173 Seiten umfasst. Zur vorherigen Version, bei der die CSU noch Lesebedarf hatte, gibt es kaum Änderungen.
Damit die dreckigen Dieselgeneratoren von Kreuzfahrtschiffen und Containerriesen in den Häfen verstummen, sollen Investitionen in die Landstrom-Infrastruktur sowie niedrigere Netzentgelte und EEG-Umlage für bessere Luft sorgen.
Die Kritik am neuen Klimagesetz kann Kanzlerin Angela Merkel nicht nachvollziehen. Auch im Bundesumweltministerium verteidigt man den Entwurf: Der Kontrollmechanismus sei stark, notfalls könne die Bundesregierung sogar am CO2-Preis drehen.
Synthetische Kraftstoffe sollen nach dem Willen der Union und der Mineralölwirtschaft künftig an der Tankstelle angeboten werden. Die Branche hat auch schon ein Symbol für den grünen Sprit erdacht. Dazu muss allerdings die Bundesimmissionsschutzverordnung geändert werden.
Erdgas, Biomethan und Wasserstoff statt Öl-basierter Kraftstoffe im Verkehr: Das Wirtschaftsministerium stellt morgen Ergebnisse des „Gas 2030“-Dialog vor und warnt, dass Deutschland in Rückstand gerät. Ein Blick in den Bericht.
Die UN-Luftfahrtorganisation ICAO hat den Weg für das umstrittene Klimaschutzsystem Corsia geebnet. Doch die Kluft zwischen den Mitgliedsstaaten ist größer als erhofft. Und Klimaschützer sind über ein entscheidendes Detail entsetzt.
Mit der Erhöhung der Luftverkehrsteuer um rund 40 Prozent erhebt Deutschland ab April so hohe Ticketabgaben wie kaum ein anderes EU-Land. Der allenfalls indirekte Klima-Effekt: Die Einnahmen sollen den Steuerrabatt für Bahntickets finanzieren und so die Lücke im Haushalt füllen.
Was bringt die Nationale Plattform Zukunft der Mobilität noch, nachdem das Klimakabinett auch im Bereich Verkehr Fakten geschaffen hat? Gerade die Umweltverbände fühlen sich nur noch von Verkehrsminister Andreas Scheuer missbraucht.
Der Autoverband VDA braucht nach dem überraschenden Abgang von Bernhard Mattes nicht nur eine neue Führung, sondern auch eine neue Mission. Im Gespräch sind eine andere Struktur und prominente Namen – darunter auch der einer Frau.
Ausgerechnet die neu ergrünte CSU verantwortet, dass das Klimaschutzprogramm nicht wie geplant vom Bundeskabinett auf den Weg gebracht wird. Man brauche mehr Zeit, die Maßnahmen durchzugehen, heißt es aus der Partei. Dabei ist vieles schon bekannt. Nächste Woche soll es einen neuen Anlauf geben.
Immer mehr Staaten setzen auf Biokerosin. Klimaexperten warnen die ICAO-Versammlung in Montreal vor den Folgen für den Regenwald. Eine UBS-Studie sagt der europäischen Luftfahrt bereits geringeres Wachstum voraus – wegen der Flugscham.
Verkehrsunternehmen, Städte und Techkonzerne versuchen, verschiedene Mobilitätsdienste auf einer Plattform zu bündeln. Um den Austausch und die Vernetzung von Mobilitätsdaten zu regeln, werden Bund, Länder und Städte in den kommenden Jahren viele Gesetze überarbeiten und konkretisieren müssen.
Während Deutschland morgen frei hat, stehen in Montreal wegweisende Entscheidungen für den Luftverkehr an. Bis Freitag verhandeln dort 193 Staaten über Klimaschutz. Mit Air France antwortet die nächste Airline auf die Flugscham-Frage.
Nach dem Scheitern zweier EU-Kommissionskandidaten hat nun offenbar auch Rumänien einen neuen Anwärter gefunden: Nach Background-Informationen soll der Sozialdemokrat Dan Nica neuer Verkehrskommissar werden. Termine für die zusätzlichen Anhörungen kursieren auch schon.
Die Deutsche Bahn soll bis 2029 insgesamt 58 Milliarden Euro fürs Schienennetz erhalten. Im Bundestag und beim Bundesrechnungshof sieht man den Vertrag der Regierung mit dem Staatskonzern sehr kritisch. Das viele Steuergeld könnte es daher nur in Tranchen und nach Erfolgskontrollen geben.
110 Millionen Euro als Haftungsobergrenze könnten zu wenig sein, um Thomas-Cook-Kunden zu entschädigen. Ein höherer Deckel wurde schon häufig gefordert, aber nie umgesetzt. Möglicherweise muss die Bundesregierung haften, weil sie eine EU-Richtlinie nicht richtig umgesetzt hat.
Hapag-Lloyd Cruises will seine Kreuzfahrtschiffe ab dem nächsten Sommer nicht mehr mit Schweröl betanken. Die Tui-Tochter erspart sich damit die Kritik an den neuen Reinigungssystemen für Schiffsabgase: Diese säubern zwar die Luft, verschmutzen aber das Meer.
Autos sammeln jede Menge Daten. Darauf wollen nicht nur die Hersteller, sondern auch freie Werkstätten und Flottenmanager zugreifen. Sie hoffen, dass EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager für Chancengleichheit bei digitalen Geschäftsmodellen rund um Wartung und Reparatur sorgt.
Autos sammeln schon jetzt viele Daten. Darauf wollen nicht nur die Hersteller, sondern auch freie Werkstätten zugreifen können. Sie hoffen, dass die EU-Wettbewerbskommissarin demnächst für Chancengleichheit bei digitalen Geschäftsmodellen rund um die Wartung und Reparatur von Autos sorgt.
Die Deutsche Bahn AG will den Fernverkehr massiv ausbauen und mehr als 100 Millionen neue Fahrgäste pro Jahr gewinnen. Dafür soll die ICE- und Intercity-Flotte um mehr als 50 Prozent vergrößert werden – ab 2023 auch mit zusätzlichen Tempo 300-Flitzern.
Nicht nur in Brasilien zerstören Feuer den Regenwald. In Indonesien brennen in diesen Tagen riesige Urwälder und setzen die brennenden Bäume gespeichertes CO2 frei, was den Klimawandel beschleunigt.
Von „Kehraus“ ist die Rede, von einer neuen „Pleitewelle“, von „Angst“. Die Autobranche geht mit trüben Aussichten in den Herbst 2019. Die schwache Konjunktur und die Folgen der Transformation zur E-Mobilität treffen vor allem die Zulieferer hart. Muss die Politik helfen?
Der Umbruch der Automobilbranche birgt Chancen für branchenfremde Unternehmen. Das glauben Risikokapitalgeber. Welche Trends er für vielversprechend hält, hat der Frühphasen-Investor Project A in einem heute erscheinenden White Paper dokumentiert.
Klimaschützer fordern das Ende der Energiesteuerbefreiung für Luftverkehr und Schifffahrt in der EU. Auch die finnische EU-Ratspräsidentschaft drängt auf eine Reform. Eine neue Studie von Transport & Environment zu den milliardenschweren „Subventionen“ für die Schifffahrt befeuert nun die Debatte.
Die EU-Klimaschutz-Ziele für den Flugverkehr drohen ausgehebelt zu werden. Nach Forderungen der Branche soll der Emissionshandel auslaufen, wenn ein UN-Abkommen mit deutlich lockeren Vorgaben greift. Auch darum geht es bei der ICAO-Konferenz in Montreal.
Power-to-Gas-Anlagen sollen Wind- und Solarenergie für Verkehr und Industrie nutzbar machen. Sie könnten zum Rückgrat der Sektorkopplung für ein CO2-freies Energiesystem werden. Doch der schleppende Ausbau der erneuerbaren Energien stellt dieses Szenario infrage, wie zwei neue Studien zeigen.
Die Mitglieder der Findungskommission zur geplanten Reform des Fahrdienstmarktes streiten über die Rückkehrpflicht für Mietwagen. Ursprünglich wollte Verkehrsminister Andreas Scheuer diese abschaffen. Nun ist er offenbar von seinen Plänen abgerückt. Neue Optionen liegen auf dem Tisch.
Die Deutsche Bahn hat plötzlich ein Luxusproblem: Das viele Geld, das der Bund als Eigentümer in den Staatskonzern steckt, muss sinnvoll ausgegeben werden. Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla wird zum Weichensteller für Milliarden.
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club fordert mehr Sicherheit an Kreuzungen, wo die meisten Unfälle passieren. Die Situation dürfte sich in Zukunft deutlich verschärfen, denn Radfahren wird immer populärer.
Nach der britischen Konzernmutter hat auch Thomas Cook Deutschland Insolvenz angemeldet und beantragt einen Überbrückungskredit. Den könnte die EU im Fall von Condor innerhalb weniger Wochen absegnen.
Das Kabinett hat die Eckpunkte für das Klimapaket verabschiedet. Bis die Pläne in Kraft treten können, müssen noch mehrere Gesetze geändert werden. Bis Jahresende will die Regierung das Paket in trockenen Tüchern haben.
Der Umbau des Volkswagen-Konzerns gerät in Turbulenzen. Die Anklage gegen die Führungsspitze wegen Marktmanipulation im Dieselskandal trifft den Autobauer zur Unzeit – und bringt vor allem den Aufsichtsratschef in Erklärungsnot.
Nach der Pleite der Konzernmutter Thomas Cook hat Wirtschaftsminister Peter Altmaier der Airline-Tochter Condor einen Überbrückungskredit zugesagt. Er glaubt, dass der Ferienflieger überleben kann, schreibt Jutta Maier. Gespräche mit Kaufinteressenten laufen schon.
Der politische Streit um die Forschungsfabrik für Batteriezellen nimmt kein Ende. Die Grünen-Abgeordneten Anna Christmann und Kai Gehring sehen den Auswahlprozess als gescheitert an. Das Forschungsministerium verteidigt seine Entscheidung für Münster und gegen Ulm. Der Einblick in die internen Abläufe ist allerdings eher beunruhigend.
Wer eine Prüfung mit dem Automatikwagen macht, soll auch Autos mit Schaltgetriebe fahren können. Verkehrsminister Andreas Scheuer hofft gar, so die Elektromobilität fördern zu können. Doch die geplante Änderung der Führerscheinprüfung lässt auf sich warten.
Die Staatsanwaltschaft Braunschweig wirft VW-Chef Herbert Diess, dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn und Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch Marktmanipulation vor. Das Landgericht muss die Zulassung der Anklage prüfen. Daimler zahlt wegen des Dieselskandals 870 Millionen Euro Buße.
Durch die elf Milliarden Euro des Bundes für die Deutsche Bahn sehen sich die Konkurrenten des Staatskonzerns benachteiligt. Auch die Grünen warnen vor massiver Wettbewerbsverzerrung. Sie warnen vor einem Bruch von EU-Recht.
Seit Montag stellt Volkswagen nicht nur Autos, sondern auch Batteriezellen her. Der Konzern hat in Salzgitter eine Pilotlinie in Betrieb genommen. Eine große Fabrik mit 16 Gigawattstunden Kapazität soll Ende 2023 die Produktion aufnehmen.