Die USA und China dominieren bei Hochleistungsrechnern. Europa will an acht Standorten aufholen, Deutschland wartet noch auf die nächste Generation.
Die USA haben Schadsoftware in russischen Energienetzen deponiert, im Konfliktfall könnte sie damit die Hardware zerstören. Welche Mittel hätte die Bundesregierung, auf eine Bedrohung im Cyberraum zu antworten?
Der Europäische Innovationsrat könnte eine Förderlücke bei Wachstumsfinanzierung von Start-ups und KMU schließen. Gestern wurden in Berlin Details zu Pilotphase, Regelbetrieb und Fördervolumen bekannt gegeben.
Kassen, Ärzteverbände und die Industrie begrüßen das Digitalgesetz von Gesundheitsminister Jens Spahn – forderten gestern jedoch Anpassungen. Diese reichen von Warnungen, die ePA zu nutzen, bis zum Wunsch nach freier Datennutzung.
Die Entscheidung über den technischen Standard für die Kommunikation zwischen Autos hat in Brüssel eine Lobbyschlacht zwischen Herstellern und Telekom-Unternehmen ausgelöst. Der deutsche Verkehrsminister Andreas Scheuer rückt nun in den Fokus.
Ohne großes Aufsehen reist die Bundesregierung heute nach Meseberg für einen KI-Gipfel im kleinen Kreis mit den Sozialpartnern. Das Treffen bietet Raum, wichtige Detailfragen zur KI-Strategie anzugehen.
Die Bundesregierung novelliert das Telekommunikationsgesetz im Schnellverfahren und verschärft Strafen und Transparenzvorschriften. Schwierige Themen wie das Roaming werden dagegen auf später verschoben.
Einsamkeit ist ein Problem, das es jetzt auf die Agenda der Bundespolitik geschafft hat. Welche Rolle spielt die Digitalisierung dabei?
Heute enthält ein Auto mehr als 100 Millionen Zeilen Code, beim autonomen Fahrzeug dürften es bis zu einer Milliarde werden – doch nicht nur darum muss sich Christian Senger, Volkswagens erster Softwarevorstand, kümmern.
Zu langwierig, zu teuer: Die 5G-Auktion ist heftig kritisiert worden. Dabei gibt es wesentlich mehr Gewinner als auf den ersten Blick zu sehen sind.
Digitalstaatsministerin Dorothee Bär hat den Journalisten Mario Sixtus auf Twitter blockiert. Dieser will nun rechtliche Schritte prüfen. Dabei geht es auch um die Frage, wie „privat“ hochrangige Beamte in sozialen Medien unterwegs sind.
Nach dem Ende der 5G-Auktion sind 1&1 und Telefónica zufrieden, Vodafone und Telekom geben sich zerknirscht – trotz der größeren Frequenzpakete. Ein Grund: Die Auktion hätte mit gleichem Ergebnis deutlich günstiger enden können.
Lebenslanges Lernen ist ein zentrales Zukunftsthema in der digitalisierten Arbeitswelt. BMAS und BMBF hat am Mittwoch die Nationale Weiterbildungsstrategie vorgestellt. Unter anderem soll das Nachholen von Berufsabschlüssen vereinfacht werden.
Die digitale Transformation in Deutschland muss beschleunigt werden. Dafür soll die Regierung nun ein Digitalisierungsziel ausmachen, lautet die Empfehlung des Digitalrats. Gefragt ist die große Vision.
Heute wird am EuGH eine Grundsatzentscheidung zu Googles Gmail-Dienst erwartet. Es geht darum, ob Onlinedienste unter das Telekommunikationsrecht fallen – und damit weitreichenderen Zugriff von Behörden auf Nutzerdaten zulassen müssen.
Mit einigen Jahren Verspätung öffnet Berlin heute das CityLab. Was nun im „Experimentierlabor für die Stadt der Zukunft“ und die digitale Verwaltung passieren soll.
Zu den zahlreichen digitalen Thinktanks der Bundesregierung kommt jetzt das neue Innovationsbüro des Familienministeriums hinzu. Franziska Giffeys Ministerium muss aufholen.
Wann ein Beitrag in den sozialen Netzwerken als Werbung gilt, darüber sind sich nicht nur Influencer und Verbände uneinig, sondern auch Gerichte. Das Justizministerium will Klarheit.
Die Zahl der Milliarden-Start-ups in Europa steigt auf 84. Beim Wert legen die europäischen Technologie-Unternehmen stärker zu als die US-Konkurrenz.
Auch die Ergo-Versicherung arbeitet intensiv an der elektronischen Gesundheitsakte. Ein weiterer Fokus liegt auf Angeboten für Sprachassistenten.
Handelsstreit, Menschenrechte, Blockaden: Das G20-Treffen der Digital- und Handelsminister in Japan war von Anspannung geprägt. Dennoch wurden sich die Minister bei den Themen KI und Datenfluss einig.
Beratungsunternehmen erleben durch die Digitalisierung eine Blütezeit, weil Expertise für IT in den Ministerien oft Mangelware ist. Über 100 Berater sollen allein beim Onlinezugangsgesetz aktiv sein – teilweise mit Schreibtisch im Ministerium.
Wirtschaftsminister Peter Altmaier reist morgen nach Japan zum G20-Ministertreffen – ob es dort zu einer gemeinsamen Erklärung der Minister kommen wird, ist allerdings noch ungewiss.
Automatisierte Übersetzungen und Spracherkennung werden immer besser. Auch das Sprachlern-Start-up Babbel analysiert die Entwicklung, sieht jedoch einige Hürden.
Gerade ringen Berliner Digitalpolitiker um den Doppelhaushalt für die Jahre 2020 und 2021. Bei der dringend notwendigen Digitalisierung der Verwaltung könnte nämlich eine Millionenlücke klaffen.
Der Digitalverein cnetz steht unter Druck, weil Behörden ihn als zu CDU-nah einstufen. Andere digitalpolitische Vereine trennen klarer zwischen gemeinschaftlichem Auftrag und Parteipolitik.
Sie sollen dem Mittelstand Künstliche Intelligenz erklären, die ersten Gelder für die KI-Trainer sind bewilligt. Doch bis zu den ersten Beratungen dauert es noch.
In den USA werden offenbar Ermittlungen gegen Apple, Google, Facebook und Amazon vorbereitet. Das US-Justizministerium und die Handelsbehörde FTC teilen sich dabei die Arbeit.
Wie soll es weitergehen mit der Stiftung Datenschutz? Die eigenen Berater empfehlen dem Bundesinnenministerium, die Stiftung besser auszustatten.
Ab November soll das russische Internet vom Rest der Welt abgekoppelt werden können. Das sieht ein jüngst beschlossenes Gesetz vor. Kreml-Kritiker Michail Chodorkowski hält das technisch für unmöglich – im Gegensatz zu anderen Maßnahmen.
Auf der Justizministerkonferenz stellt die Arbeitsgruppe Legal Tech heute ihren Abschlussbericht vor. Darin dreht es sich aber nicht nur um mögliche Anwendungen in der Justiz, sondern auch um Regulierung für Start-ups.
Um die Bestellung von Datenschutzbeauftragten ist eine kontroverse Debatte entbrannt. BfDI Ulrich Kelber warnt vor einem „Kompetenzabbau“. BvD-Chef Spaeing wirft der Union gar vor, die Funktion komplett abschaffen zu wollen.
Die Bundesregierung hat keinen Überblick darüber, wie viel bei außeruniversitären Forschungseinrichtungen für KI ausgegeben wird. Eine Task Force in der KI-Enquete soll Abhilfe schaffen.
Wirtschaftsminister Peter Altmaier will im Sommer in den Dialog zu seiner Industriestrategie treten. Mit wem und zu welchen Themen, das verrät sein Ministerium allerdings noch nicht genau.
Pfizer-Deutschlandchef Peter Albiez fordert, Patientendaten frei fließen zu lassen. Auch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte sieht Chancen, so die Patientensicherheit zu erhöhen.
Die Sicherheitslage der deutschen Internetnutzer hat sich insgesamt verbessert – zu diesem Schluss kommt der DsiN-Index für 2019. Allerdings handeln viele Nutzer trotz besseren Wissens weiterhin unvorsichtig.
Das Bündnis Junge Ärzte fordert Mitspracherecht bei der Einführung von KI-Systemen in der Gesundheitsversorgung. Bei selbstlernender Diagnosesoftware warnen die Mediziner hingegen vor Haftungsproblemen.
Telekom-Technologie-Vorstand Claudia Nemat spricht im Interview über die 5G-Auktion, Verzögerungen beim eigenen Smart Speaker und die Ambitionen, Amazon im Cloud-Geschäft Paroli zu bieten.
Ein Unternehmen anmelden oder einen Rentenantrag ausfüllen: Die Menschen in Dänemark erledigen ihre Behördengängen digital. Wer auf Papier besteht, muss das begründen – ein Vorbild für Deutschland?
Deutsche Telekom und Deutsche Flugsicherung steigen gemeinsam ins Hightech-Geschäft mit Drohnen-Dienstleistungen ein. Eine neue Plattform soll den Einsatz über große Entfernungen ermöglichen – es lockt ein Riesenmarkt.
Die Kritik der vergangenen Tage zeigt erste Wirkung: Der Bundesinnenminister will sich nun bei der Besetzung des letzten OZG-Themenfelds einschalten und das Tempo anziehen.
Ein kleiner Avatar kann kranke Kinder im Unterricht vertreten. Auch in Deutschland wird er schon genutzt – wenn der Datenschutz es denn zulässt.
Annegret Kramp-Karrenbauer hat angekündigt, dass die CDU künftig „sehr offensiv“ Konsequenzen aus politischer „Meinungsmache“ im Netz angehen werde. Was das genau heißt, bleibt unklar. Der Shitstorm kam trotzdem.
Google greift ein neues Feld an und will mit Game-Streaming aus der Cloud die Branche revolutionieren. Die Konkurrenz reagiert und bildet ungewöhnliche Allianzen.
Beim „Zukunftskongress Staat & Verwaltung“ gibt es scharfe Worte, was den Stand der Digitalisierung betrifft. BMI-Staatssekretär Vitt widerspricht nicht und wirbt für Verständnis.
IBM lässt Künstliche Intelligenz einschätzen, wie gut Mitarbeiter ins Unternehmen passen. Ist das Orwell'scher Horror oder kommt es der Belegschaft zugute?
Ob es um die Hoheit über die Daten und ihre Sicherheit, um die Verantwortung für Inhalte im Netz oder um den Wertekanon im Umgang mit Künstlicher Intelligenz geht – die EU ist gefordert.
Auch ein Jahr nach Start der DSGVO haben die meisten Aufsichtsbehörden viel zu wenig Mitarbeiter. Dies führt zu Bearbeitungsstaus und Einschränkungen der Tätigkeiten.
Angela Merkel besucht heute die Munich School of Robotics and Machine Intelligence. Deren Leiter Sami Haddadin spricht über den Wettbewerb mit Stanford & Co. und die nächste Phase der KI.
Die Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer eröffnet ein Lab in Berlin. Dort soll an neuen Legal-Tech-Anwendungen gearbeitet werden – ein Markt, den bisher eher Start-ups besetzen.
Die drei Milliarden Euro schwere KI-Strategie der Bundesregierung nimmt langsam konkrete Formen an. Die erste halbe Milliarde wird in drei großen Blöcken verteilt.
Die Experten am Fraunhofer SIT sind darauf spezialisiert, Fakes von der Realität zu unterscheiden. Know-How, das gerade in einer digitalen Zukunft immer gefragter sein wird. Auch das Strache-Video aus Österreich überprüften sie auf Echtheit.
Google zeigt jetzt auch in Deutschland Stellenangebote von Xing, FAZ und anderen Portalen direkt in den Suchergebnissen an. Wichtige Anbieter warnen eindringlich vor der Kooperation mit der Suchmaschine.
Berlin kann manche Fristen bei der Umsetzung des eigenen E-Government-Gesetzes nicht einhalten – das könnte vor allem die E-Akte betreffen. Die Opposition kritisiert das Tempo bei der Digitalisierung Berlins scharf.
2021 soll die elektronische Patientenakte kommen – vorerst ohne dass Patienten einstellen können, welcher Arzt oder Apotheker die Informationen sehen kann. Kritiker machen den straffen Zeitplan Spahns verantwortlich.
Vorlesungen im Hörsaal und Regelstudienzeit? Mit der Digitalisierung könnte das Lernen in Hochschulen neu gedacht werden. Eine Analyse des Hochschulforums Digitalisierung zeigt auf, welche vier Studienmodelle es in Zukunft womöglich geben wird.
Die OECD verabschiedet heute das bislang verbindlichste Regelwerk für Staaten zu Künstlicher Intelligenz, erstmals sind dabei auch die USA beteiligt. Auch die Einhaltung der Vorgaben soll geprüft werden.
29.05.2019 | 9.00 Uhr - 19 Uhr | Auswärtiges Amt Berlin, Werderscher Markt 1, 10117 Berlin
Der US-Gigant Google kappt in weiten Teilen seine Beziehungen mit Huawei. Das Bundeswirtschaftsministerium und der Bitkom-Verband warnen jetzt vor den Folgen für die Digitalwirtschaft.
Auf EU-Ebene hat die Abstimmung der geplanten Plattform für digitale Hochschulbildung längst begonnen – bisher jedoch ohne deutsche Beteiligung. Die Regierung reduziere das Projekt auf eine technische Schnittstelle, kritisiert die FDP.
Während Hersteller von Gesundheitsapps mit dem Digitalgesetz von Gesundheitsminister Spahn auf leichteren Marktzugang hoffen, fordert die Bundesärztekammer mehr Transparenz und eine valide Datengrundlage.
Seit Monaten gibt es keine Fortschritte beim Datenschutzanpassungs- und Umsetzungsgesetz. Bis zur Sommerpause bleiben nur noch zwei Sitzungswochen. Gestritten wird noch um die Bestellung von Datenschutzbeauftragten.
Mit EU-Pullover auf Instagram: Erstmals setzt das Europäische Parlament auf die Zusammenarbeit mit Influencern. Vor allem unter Erstwählern sollen ihre Werbeposts und -videos die Wahlbeteiligung erhöhen. Ein Job, den die EU gut bezahlt.
Bei der gestrigen Wahl in drei Schweizer Kantonen wurde wegen Sicherheitsmängeln auf eine elektronische Stimmabgabe verzichtet. Dennoch verteidigt Bundeskanzler Walter Thurnherr das umstrittene E-Voting-System der Post.
In den USA trainieren Wissenschaftler eine KI, die künstliche Befruchtungen erfolgreicher machen soll. Zwar arbeitet der Algorithmus genauer als Menschen, Fehlgeburten kann er dennoch nicht vermeiden.