Mit Rückenwind aus der Energiewirtschaft erhöht Umweltministerin Svenja Schulze beim BDEW-Kongress den Druck auf die CDU/CSU. Modelle für eine nationale CO2-Bepreisung sollen rasch im Klimakabinett auf den Tisch. Wirtschaftsminister Peter Altmaier behält die Ruhe.
Eine Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad würde wesentlich mehr Hitzetote vermeiden, als wenn es zwei Grad werden. Das haben Forscher anhand von Modellrechnungen für Städte in den USA ermittelt. Gefährlich wird es für alte Menschen und bei hoher Luftfeuchtigkeit.
Neue Berechnungen von MCC und PIK zeigen, dass die beschleunigte Abschaltung der deutschen Kohlekraftwerke unter Umständen sogar die europäischen Gesamtemissionen erhöht. Nur ein CO2-Mindestpreis und die Löschung von Emissionszertifikaten zeigen sichere Wirkung.
Die Forderung aus Union und Wirtschaft nach längeren Laufzeiten für die am Netz verbliebenen deutschen Atomkraftwerke stoßen bei den Eignern auf einmütige Ablehnung. Eon, RWE und EnBW wollen ihre hochprofitablen Anlagen stilllegen. Die Kernenergie „hat sich erledigt“.
Die Finnen gehen voran: Bis 2035 statt bisher 2045 will das Land klimaneutral sein. Mit diesem Versprechen haben die Sozialdemokraten im Land den Sieg bei der Wahl errungen. In Dänemark liegen sie mit dem Klimathema ebenfalls vorn, in Spanien haben sie schon gewonnen.
Beim Tag der Industrie des BDI haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (beide CDU) Angriffe der Verbandsvertreter auf die Wirtschafts- und Klimapolitik der Regierung entschieden zurückgewiesen.
Beim Tag der Industrie des BDI haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (beide CDU) Angriffe der Verbandsvertreter auf die Klimapolitik der Regierung entschieden zurückgewiesen. Beim CDU-Wirtschaftsrat schien Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer aber nicht zu überzeugen.
Um mehr Klimaschutz zu erreichen, will die Union das Energiesteuersystem reformieren. Vorschläge soll es bis zum Herbst geben, sagt Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer. Schnellere Beschlüsse will eine Gruppe von Unionsabgeordneten sehen und fordert die Ausweitung des Emissionshandels.
Gasnetze zu steuern ist eine komplexe Aufgabe. Der Energieträger strömt mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Berliner Wissenschaftler entwickeln eine Software, mit der sich das Gasnetz auch bei schwankendem Bedarf unter Energiewende-Bedingungen effizient betreiben lässt.
Mit dem Klimawandel wird auch das Grundwasser immer wärmer. Das zeigen langjährige Berliner Messreihen. Unter der Stadt sind Kleinstlebewesen schon aus dem Wasser verschwunden. Veränderungen des Grundwassers durch veränderte Regenmengen werden sich jedoch erst sehr langfristig bemerkbar machen.
Die radikalen Klimaschützer von Extinction Rebellion erhöhen den Druck auf die Luftfahrt. Mit Drohnen wollen Aktivisten im Sommer das größte europäische Drehkreuz London-Heathrow lahmlegen – zunächst für einen Tag, vielleicht aber auch bis zu zwei Wochen lang, so die Drohung.
Erwartbaren Widerspruch hat VW-Chef Diess mit seiner Forderung ausgelöst, den Atomausstieg zu verschieben, um das Klima zu schützen. Darüber gingen ambitionierte Aussagen des Managers zur Energiewende fast unter. Ein Überblick über die Reaktionen.
Die EU möchte, dass sich die Strompreise in ihren Mitgliedsländern annähern. Das tun sie in Westeuropa allmählich auch, wie ein neuer Marktbericht zeigt. Dass immer mehr Strom aus erneuerbaren Energien im Netz ist, erschwert die Sache allerdings.
Erwartbaren Widerspruch hat VW-Chef Herbert Diess mit seiner Forderung ausgelöst, den Atomausstieg zu verschieben, um das Klima zu schützen. Darüber gingen ambitionierte Aussagen des Managers zur Energiewende fast unter. Ein Überblick über die Reaktionen.
Mehr Klimaschutz fordern führende Sozialdemokraten nach dem Rücktritt von Andrea Nahles. Zwei CDU-Ministerpräsidenten steuern in die gleiche Richtung. Derweil sind die Grünen der lachende Dritte.
Ein lang erwarteter Entwurf des Gebäudeenergiegesetzes ist endlich öffentlich. Und auch bei der Steuerförderung der Gebäudesanierung tut sich auf Initiative von Bundesbauminister Seehofer etwas. Das Problem ist: Beide Vorschläge wirken unausgegoren.
Die Internationale Energieagentur warnt in einem neuen Bericht vor dem globalen Niedergang der Kernenergie. Dies werde die Einhaltung der Klimaziele von Paris erschweren und die Kosten für den Umbau des Energiesystems erhöhen. Allerdings preist die IEA die Entsorgungskosten der Kernkraft nicht ein.
Beim zweiten Treffen des Klimakabinetts haben die Minister über Klimaschutzmaßnahmen diskutiert. Eine Entscheidung darüber, welche geeignet sind, soll es aber erst im September geben. Streit über das Vorgehen beim Klimaschutzgesetz gibt es zwischen Umweltministerium und Kanzleramt.
Eine Umfrage im Auftrag des Bundesumweltministeriums zeigt: Die Zustimmung zur Umweltpolitik der Regierung ist massiv gesunken. Größte Probleme: Artensterben und Klimawandel. Die Umweltministerin wertet das als Rückenwind für ihr Klimaschutzgesetz.
Die Forschung für die Energiewende wird in Deutschland weiter großzügig mit Fördergeldern bedacht. Einen Überblick dazu bietet der Bundesbericht Energieforschung, der am heutigen Mittwoch im Kabinett behandelt wird.
Für Flüssigerdgas in Deutschland tut sich ein neues Hindernis auf. Die Deutsche Umwelthilfe droht mit Klage gegen ein Terminal-Projekt in Brunsbüttel. In einem Gutachten argumentiert sie, die Anlage dürfe aus Sicherheitsgründen nicht gebaut werden. Profitieren könnte der Standort Wilhelmshaven.
In Teilen Ostdeutschlands war die Europawahl keine Klimawahl, sondern ein Durchmarsch der Rechtspopulisten. Das Erstarken der AfD erschwert den Ausbau der erneuerbaren Energien in Sachsen, Brandenburg und Thüringen erheblich. Im Herbst wird dort wieder gewählt.
Bundesumweltministerin Svenja Schulze reagiert auf die Wahlschlappe ihrer Partei und gibt ihren Entwurf eines Klimaschutzgesetzes in die Ressortabstimmung. Damit lenkt sie es am Bundeskanzleramt vorbei. Dort habe man monatelang nicht reagiert, begründet Schulze ihren Schritt.
Mehr als 400 Millionen Wahlberechtigte in 28 Staaten – Europa hat gewählt. Die Ergebnisse bescheren den Grünen einen Sensationserfolg, vor allem in Deutschland. Noch am Wahlabend räumen die Volksparteien Fehler ein. Den Klimaschutz wollen sie nun ernster nehmen.
Die Dänin Connie Hedegaard war EU-Klimakommissarin von 2010 bis 2014. Eine der dringlichsten Aufgaben der nächsten Kommission ist aus ihrer Sicht, im neuen EU-Budget den Klimaschutz zu priorisieren. Die Chancen für eine europaweite CO2-Steuer hält sie für gering. Doch sie sieht Alternativen.
Auf dem Energy Infrastructure Forum der EU-Kommission diese Woche in Kopenhagen geht es um bessere Investitionsbedingungen für Innovationen im Strom- und Gasnetz. Ein Bericht für die EU-Kommission benennt Hindernisse und gibt Empfehlungen.
Der Münchner Professor Michael Schrödl hat ein Buch über das Artensterben geschrieben. Noch sei die industrielle Landwirtschaft die größere Bedrohung für die Artenvielfalt, sagt Schrödl im Interview mit Tagesspiegel Background. Aber auch den Klimawandel müsse die Menschheit in den Griff bekommen.
Der Chef des Kunststoff-Riesen Covestro, Markus Steilemann, sorgt sich um den Industriestandort Deutschland, insbesondere wegen „massiver“ Strompreissteigerungen. Überraschend bricht der Covestro-CEO eine Lanze für die erneuerbaren Energien und dringt auf deren Ausbau.
Spätestens im Jahr 2038 soll in Deutschland Schluss sein mit Strom aus Kohle. Nun hat das Bundeskabinett ein Eckpunktepapier zu finanziellen Hilfen für die vom Kohleausstieg betroffenen Regionen beschlossen. Während die Kohleländer mit dem Ergebnis zufrieden sind, rumort es in der Unionsfraktion.
Im Vergleich zu anderen Ländern wird Deutschland voraussichtlich weniger stark unter den direkten Auswirkungen des Klimawandels leiden. Hohe indirekte Risiken aber bestehen für die deutsche Volkswirtschaft durchaus, ergibt ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes.
Wie man mehr erneuerbare Energien in die Fernwärmenetze bringen könnte, war Thema einer Veranstaltung bei den Berliner Energietagen. Praktiker zeigten, was bereits heute technisch möglich ist. Doch gebraucht wird auch eine Änderung der Fördersystematik.
Leonhard Birnbaum verantwortet im Vorstand von Eon als COO unter anderem die erneuerbaren Energien. Am Montag hat ihn der EU-Stromverband Eurelectric in Mailand zum Vizepräsidenten gekürt. Im Interview prognostiziert Birnbaum, wie sich Europas Stromsektor in den kommenden Jahren verändert.
Die Legislaturperiode nähert sich der Halbzeit, doch trotz einer Absichtsbekundung im Koalitionsvertrag hat der Gesetzgeber die Rahmenbedingungen für Stromspeicher nicht verbessert. Die Speicherbranche und die Stadtwerke sind das Warten leid.
Die Europäer fürchten sich vor dem Klimawandel, zeigt eine neue Studie kurz vor den EU-Wahlen. Wichtig ist ihnen, dass die EU-Mitgliedsstaaten das Thema gemeinsam angehen. Die nächste Legislaturperiode werde dafür entscheidend sein, sagt der Think-tank Agora Energiewende.
Entgegen jeder Erwartung hat Australiens konservative Regierung die Wahl am Samstag gewonnen. Entscheidend für den Ausgang war offenbar die Anti-Kohlepolitik des Wahlverlierers Labor.
Die 174 Mitgliedsstaaten der UN-Schifffahrtorganisation IMO einigen sich nach zwei Wochen Verhandlungen auf neue Regeln für energieeffizientere Schiffe. Das umstrittene Tempolimit wurde dagegen vertagt. Klimaschützer sind enttäuscht.
Flaute auf den Weltmeeren: Die 174 Mitgliedsstaaten der UN-Schifffahrtorganisation IMO einigten sich am Freitag nur auf neue Regeln für energieeffiziente Schiffe. Ein Klima-Tempolimit wurde vertagt. Und auch der Bundestag streitet über die maritime Wirtschaft.
Zwei Studien haben mit neuer Methodik untersucht, ob Unternehmen wegen des Emissionshandels ihre Investitionen ins nichteuropäische Ausland verlagern oder Sachanlagen verringern. Dafür wurden keine wesentlichen Belege gefunden. Der BDI verweist aber auf Belastungen jenseits des ETS.
Klimaneutralität bis 2050 sei nur zu schaffen, wenn man CO2 speichert, sagt Kanzlerin Angela Merkel. Damit ist das Thema zurück auf der Tagesordnung. Das Umweltministerium zeigt sich gesprächsbereit. In der internationalen Klimawissenschaft ist die Technologie längst präsent.
Russland erwägt den Bau einer dritten Nord-Stream-Pipeline. Aber schon mit Nord Stream 2 und der Leitung Turkish Stream wäre es in der Lage, die Ukraine als Transitland auszubooten. Ob der Transit wirklich gekappt wird, hängt nach Aussage der russischen Regierung vom Westen ab.
Bis 2030 drohen nun Strafzahlungen von 38 statt 30 Milliarden Euro, wie eine Auswertung durch das Öko-Institut zeigt. Grund sind die nicht schnell genug sinkenden Emissionen von Verkehr, Gebäuden, Landwirtschaft und kleiner Industrie.
Im Rahmen des Kohleausstiegs soll es auch für Steinkohlestandorte Strukturhilfen geben. Das steht in einem Eckpunktepapier des Wirtschaftsministeriums für das Kohleausstiegsgesetz, heißt es in Medienberichten. Nun soll sich das Kabinett schnell damit befassen.
Ein neuer Projektionsbericht zu den deutschen Klimazielen erwartet nur 33 Prozent Emissionsminus bis 2020 statt der angepeilten 40 Prozent. Bis 2030 sind nach jetzigem Stand 41,7 Prozent Minus statt 55 Prozent zu erwarten. Besonders im Verkehr drohen höhere Strafzahlungen.
Kanzlerin Angela Merkel will im Klimakabinett prüfen lassen, wie Klimaneutralität für Deutschland bis 2050 machbar wäre. Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt das. Verhaltener gibt sich da der Koalitionspartner. Wege bis 2050 seien so nicht planbar, sagt etwa Unionsfraktionsvize Georg Nüßlein.
Einen ihrer seltenen, aber wirkungsvollen Politikwechsel hat die Bundeskanzlerin in einer Rede auf dem Petersberger Klimadialog angekündigt: Dem Ziel eines klimaneutralen Deutschlands stellt sie sich nun nicht mehr entgegen. Die Reaktionen sind gemischt.
Kate Brandt ist Sustainability Officer von Google. Im Gespräch mit Tagesspiegel Background erklärt sie, wie der Konzern mit Hilfe maschinellen Lernens überraschend doch noch drastische Fortschritte beim Energiesparen erreichen konnte und wie Google den Öko-Strom für seine Rechenzentren auftreibt.
Grüne Anleihen gewinnen immer mehr an Volumen, auch wenn ihr Anteil am Markt noch klein ist. Jetzt prüft auch der Bund die Begebung von Green Bonds, während die KfW-Förderbank weiter vorangeht. Und die EU schaut, dass grün auch wirklich grün ist.
Meldungen über einen Vorschlag des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) zu höheren CO2-Steuern auf Energie haben Irritationen verursacht. Im Interview mit Tagesspiegel Background betont Hauptgeschäftsführerin Katherina Reiche, es solle lediglich eine Vereinheitlichung nach CO2-Intensität geben.
Zum Start des Petersberger Klimadialogs verlangt Umweltministerin Svenja Schulze mehr Ehrgeiz beim Klimaschutz von der Union. Was die Bundesregierung nun konkret anpacken könnte, zeigt ein Papier zweier Think-tanks: Auch die CO2-Steuer spielt dabei eine zentrale Rolle.
Die Zahl der durchs Wirtschaftsministerium geförderten Projekte steigt deutlich auf 1131, wie ein neuer Bericht zeigt. Auch die bewilligte Summe wächst stark, allerdings wurde etwas weniger Geld ausgereicht als im Vorjahr.
Wo die Energiewende in Deutschland steht und wie sie erfolgreich weitergehen kann, haben drei Fraunhofer-Institute am Donnerstag in Berlin mit Gästen aus der Erneuerbaren-Branche, der Industrie und der Finanzwelt besprochen. Diese Praktiker bekamen auch ein „Barometer der Energiewende“ zu sehen.
Der weltgrößte Autozulieferer will schon 2020 vollständig klimaneutral wirtschaften. Dabei kommt ein Fächer an Instrumenten zum Einsatz – Ökostrom soll auch in Deutschland direkt gekauft werden. Ohne Kompensationszahlungen geht es freilich noch nicht.
Will die CDU/CSU den Ausstoß von CO2 verteuern und wenn ja, wie? Bei dem Thema herrschte in den vergangenen Tagen Verwirrung. Fraktionsvize Georg Nüßlein plädiert dafür, erstmal die Energiesteuern anzupassen. Doch die Union rückt die Ausweitung des Emissionshandels in den Blickpunkt.
Fachleute fordern den Ausbau der Photovoltaik in Städten. In Berlin eröffnete jetzt ein Beratungszentrum dafür. Eine Pflicht für Solaranlagen auf Neubauten wollen die Grünen einführen. Die Hauptstadt zeigt aber auch, welche Hürden es gibt.
Durch den Atomausstieg entgehen der Branche bald die Einkünfte aus der Erzeugung von Kernenergie. Doch für lukrative Atomexporte könnte es bald wieder Hermes-Bürgschaften geben. Die Idee findet Befürworter in der Union und im Wirtschaftsministerium.
Über die strategische Ausrichtung der EU beraten die EU-Staats- und Regierungschefs am heutigen Donnerstag bei einem Gipfeltreffen. Aus diesem Anlass fordern die Grünen im Bundestag einen CO2-Mindestpreis von 40 Euro pro Tonne. Die deutsche Regierung aber steht als Bremser da.
Siemens-Chef Joe Kaeser entkernt sein Unternehmen. Ausgerechnet das kriselnde Kraftwerksgeschäft, jahrzehntelang das Herz des Konzerns, soll nun ausgelagert und an die Börse gebracht werden. Die neuen Aktien werden an bestehende Teilhaber ausgegeben.
Auf einer Veranstaltung der IG BCE und Agora Energiewende wird deutlich: Die Industrie muss in klimafreundliche Techniken investieren, aber der politische Rahmen fehlt. Die Suche nach den richtigen Instrumenten hat gerade erst begonnen.
Der Energiewirtschaftsverband BDEW prognostiziert trotz schlechter Nachrichten aus der Branche und einer handlungsschwachen Regierungskoalition kräftiges Wachstum. Doch das Ziel von 65 Prozent Grünstrom-Anteil im Jahr 2030 hält auch er für schwer erreichbar.
Stromerzeugung und -verbrauch müssen viel stärker datengetrieben stattfinden. Das ist eine Forderung auf der Berliner Digitalmesse re:publica. Ob und wie der Energiesektor digitalisiert wird könne Erfolg oder Scheitern der Energiewende besiegeln.
Der Weltklimarat stand Pate für einen großen Bericht zur Artenvielfalt, der am gestrigen Montag veröffentlicht wurde. Darin wird der Klimawandel als eine von fünf großen Bedrohungen für das Leben auf der Erde identifiziert. Abhilfe könnte eine andere Agrarpolitik schaffen.
CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer löst mit ihrer Kritik an der CO2-Steuer in der CDU offenen Streit aus. Ihre Kritiker werfen ihr vor, ein „Denkverbot“ erlassen zu wollen. Nun verteidigt sie sich. Bis zum Frühsommer will die Union ein Konzept vorlegen.
Hinter jedem Steak stecken 70 Liter Öl, hatte der Klimaforscher Johan Rockström im Gespräch mit Tagesspiegel Background gesagt. Jetzt stellt sich heraus: Es ist viel weniger. Und es kommt auf die Ernährung und die Haltung der Tiere an.
Konstanz machte den Anfang. Nun soll auch in Berlin der Klimanotstand ausgerufen werden. Das jedenfalls fordert eine Volksinitiative und macht konkrete Vorschläge, wie es schneller gehen soll mit dem Klimaschutz. Expressbusse und Solardächer gehören dazu.
Kaum eine Hauptversammlung stand je so im Mittelpunkt einer gesellschaftlichen Debatte wie die des Energiekonzerns RWE am vergangenen Freitag. Unter dem Druck von Klimaschützern und Anlegern versucht RWE die Flucht nach vorn. Doch der Weg ist voller Hindernisse und Widersprüche.
Solarstrom steht europaweit und in Deutschland vor neuem Wachstum. Grund sind gefallene Preise und die Ausbauziele der EU für 2020 und 2030. Das wurde bei einer Veranstaltung der Messeplattform Smarter E in Berlin deutlich.