Die US-Regierung kommt ihrem Ziel näher, den europäischen Markt weit für amerikanisches Flüssigerdgas zu öffnen. In den vergangenen Monaten ist der Import stark gestiegen, und die EU sagt zu, noch mehr aufzunehmen. Klima- und umweltfreundlich ist das nach Ansicht von Kritikern nicht.
Die Umweltorganisation Greenpeace legt den Entwurf eines Kohleausstiegsgesetzes vor, nach dem einige Kraftwerke bis 2022 ohne Einverständnis der Betreiber stillgelegt werden sollen. Auf Entschädigungen soll weitgehend verzichtet werden.
Das deutsche Strom-Übertragungsnetz soll für 61 Milliarden Euro ausgebaut werden. Dennoch werden im Jahr 2030 erhebliche Mengen Strom „weggeworfen“, weil der Markt sie nicht aufnehmen kann. Das geht aus Simulationsrechnungen der Netzbetreiber hervor.
Ist es realistisch, den Verkehrs- und Gebäudebereich in den EU-Emissionshandel aufzunehmen? Um die Antwort wird juristisch mit dem Florett gefochten. Bisher wenig beachtet: Auch die EU-Lastenteilungsverordnung müsste dann geändert werden. Die Chancen dafür sind gering.
Die beiden deutschen Öl- und Gasunternehmen Wintershall und Dea sind seit dem 1. Mai fusioniert. Vorstandschef Mario Mehren will aus ihnen einen „europäischen Champion“ machen. Mit seiner Finanzbeteiligung an der Gaspipeline Nord Stream 2 unterliegt Wintershall Dea aber hohen politischen Risiken.
Nach Schottland und Wales hat nun auch das britische Parlament den Klimanotstand ausgerufen. Die Erklärung hat zunächst nur symbolischen Wert. Aber das Committee on Climate Change empfiehlt konkret, Nullemissionen bis 2050 anzustreben.
Stockende Riesenwellen im Höhenwindband des Jetstreams führten 2018 rund um die Erde zu Hitzewellen und Starkregen. Klimaforscher haben dahinter ein Muster entdeckt. Die Folge: Westeuropa wird in Zukunft öfter unter Hitzewellen leiden.
Die Koalition diskutiert heißer denn je über eine CO2-Bepreisung. Dabei lehnt die Union eine Steuer eher ab. Klar ist für alle Seiten nur: Sozial fair soll die Maßnahme sein. Doch der Preis muss hoch genug sein, um das Verhalten der Menschen zu ändern, sagen Klimaexperten.
Die Initiative Lobbycontrol warnt kurz vor den Europawahlen vor dem Einfluss von Unternehmen auf die EU-Gesetzgebung. Besonders einseitig für Konzernlobbyisten öffnet sich demnach das Ressort von Klimaschutz- und Energiekommissar Miguel Arias Cañete.
Der Widerstand in der Union gegen eine Reform der CO2-Bepreisung scheint zu schwinden. Wie die FAS berichtet, signalisieren mehrere Vertreter der CDU in Schlüsselpositionen, dass sie sich das Instrument vorstellen können. Die CSU reagiert aber klar ablehnend.
Laut Parteitagsbeschluss sollen Verkehr und Gebäude in den Emissionshandel integriert werden. Trotz Skepsis der Bundesregierung wird der Weg als gangbar angesehen. Der Fokus auf E-Mobilität ist nach Ansicht der Liberalen „eindimensional“.
Eine vom UBA in Auftrag gegebene Roadmap zur Weiterentwicklung des Gassektors fordert die Politik auf, „richtungsweisende Entscheidungen“ zu treffen, damit dieser seinen Beitrag zur Energiewende leisten kann.
Die Arbeitsgemeinschaft Akzeptanz soll für die große Koalition aushandeln, wie der Ausbau der erneuerbaren Energien weitergeht. Auf dem Gremium ruhen viele Hoffnungen. Doch jetzt drohen die Gespräche zu scheitern.
Der Co-Chef des Klimainstituts PIK, Johan Rockström, fordert eine Dividende von 300 Euro pro Monat für eine ökologische Ernährung. Nur so ließe sich eine umwelt- und klimaschonende Ernährungsumstellung erreichen.
Nicht herausgefilterte Chloride haben bereits eine Raffinerie in Weißrussland schwer beschädigt. Deutschlands wichtigste Ölpipeline ruht derzeit, aber Sprit-Engpässe drohen wohl nicht. Notfalls kann das kontaminierte Öl offenbar verarbeitet werden.
Auf dem heute in Berlin beginnenden FDP-Bundesparteitag wird Klimapolitik im Fokus stehen. Der Bundesvorstand hat einen Antrag eingebracht, die Ausweitung des Emissionshandels spielt darin eine Hauptrolle. Die Grünen aber nehmen der FDP ihr neues Klimainteresse noch nicht ganz ab.
Die hohen Notierungen sind vor allem von den besseren wirtschaftlichen Aussichten angetrieben. Weil die Gaspreise gleichzeitig niedrig sind, kommen Kohlekraftwerke trotzdem in Bedrängnis. Wenn sie laufen, verdienen sie weniger Geld.
Steigende Temperaturen, Trockenheit, Fridays for Future: Der Klimawandel ist zu einem dominanten Thema in der öffentlichen Wahrnehmung aufgestiegen und hat nun beinahe die Migration als „wichtigstes Problem“ der Deutschen verdrängt. Die Parteien reagieren.
Mehr als drei Monate alt ist der Abschlussbericht der Kohlekommission. Die Bundesregierung hat rasche Umsetzung versprochen, doch sie gestaltet sich zäh. Deutschlands Süden macht sich vor allem Sorgen darüber, dass das Thema Versorgungssicherheit nicht längst auf dem Tisch liegt.
Das Förderprogramm mit insgesamt 500 Millionen Euro Investitionen soll wichtige Erkenntnisse über Digitalisierung und Neugestaltung des Strommarkts bringen. Doch das Wirtschaftsministerium lässt das Mega-Projekt Sinteg schleifen. Seit Mai letzten Jahres gibt es keinen Projektkoordinator mehr.
Der Masseverlust der Gletscher auf der Insel Grönland beschleunigt sich und ist deutlich größer als in der Arktis, wie ein kalifornisches Wissenschaftsteam in einer neuen Studie berichtet. Von 2010 bis 2018 waren es knapp 300 Gigatonnen Eisverlust pro Jahr.
Im Mai werden die europäischen Staats- und Regierungschefs über die Zukunft Europas sprechen. Die Klimapolitik muss dabei im Vordergrund stehen, fordern Kläger in einem Klima-Rechtsstreit mit der EU. Ein Beschluss zur Langfriststrategie der EU für Klimaneutralität wird aber wohl erst 2020 fallen.
Mit der Umstellung seines Kraftwerks auf Holzpellets bringt der Energiekonzern Drax Großbritannien dem Ende der Kohleverstromung näher. Drax-Chef Will Gardiner glaubt, dass Biomasse den deutschen Kohleausstieg sozialverträglich machen kann.
Einigen der am Netz verbliebenen Atomkraftwerke droht die Abschaltung vor den gesetzlich vereinbarten Fristen. Einen Ausweg bietet der Transfer von Reststrommengen. Doch das kritisieren nicht nur die Grünen, sondern führt auch zu Streit zwischen den Betreibern.
Der Entwurf eines umfangreichen Energiewendeberichts zeigt, dass die Bundesregierung mit großen Klimaschutzlücken rechnet, wenn nicht deutlich gegengesteuert wird. Dies geht aus bis dato unveröffentlichten Berechnungen hervor. Insbesondere der Verkehrssektor bereitet Sorgen.
27 Milliarden Euro flossen 2018 in neue europäische Windparks. Damit werden 16,7 Gigawatt Leistung finanziert. Deutschland hat wenig Anteil daran. Und sein Markt für langfristige Stromlieferverträge mit Industriekunden ist erst schwach entwickelt.
Unternehmen sollen Lohnkosten für Forschungsausgaben bald erstattet bekommen, plant das Bundesfinanzministerium. Profitieren sollen auch große Unternehmen, obwohl der Koalitionsvertrag das anders vorsah. Aber auch an Einzelunternehmer ist gedacht.
Überschwemmung hier, Hitzewelle da – ist das der Klimawandel? Friederike Otto von der Universität Oxford kann es berechnen und hat darüber ihr neues Buch „Wütendes Wetter“ geschrieben. Details erläutert sie im Interview mit Tagesspiegel Background.
Die Speicherforschung ist lange nicht so schlecht, wie der bayerische Ministerpräsident Markus Söder kürzlich behauptete. Und was Söder auch verkennt: Vielversprechende Projekte sind vor allem in Bayern angesiedelt. Tagesspiegel Background gibt eine Übersicht.
CO2-Bepreisung statt Sektorziele, das könnte der neue Weg der deutschen Klimapolitik werden. Ob das dem Klimaschutz hilft, darüber streiten Klimaökonomen jetzt. Sektorzielen bringen Verbindlichkeit, sagen die einen. Sie seien wenig effizient, sagen die anderen.
Der Rat der Europäischen Energieregulierer will die Rechtsgrundlagen für die Digitalisierung des Energiesystems modernisieren. Er macht Vorschläge zur Weiterentwicklung und ruft die Marktakteure auf, Daten zur Verfügung zu stellen.
Eine Industrie-Allianz will Power-to-X-Technologien mithilfe eines fünfjährigen Förderprogramms in den Markt heben. Anders als bei anderen Initiativen sollen Anlagen nur dann gefördert werden, wenn sie bei der Überbrückung von Netzengpässen helfen.
Ein Beirat der Bundesregierung untersucht den Einfluss neuer technischer Möglichkeiten auf eine nachhaltige Entwicklung. Das Gutachten „Der Mensch und seine digitale Zukunft“ gibt Empfehlungen auch für das Energiesystem und den Klimaschutz.
Das Netzausbaubeschleunigungsgesetz sorgt weiter für Unruhe. Nachdem die Bundesregierung angekündigt hat, einen strittigen Passus zurückzunehmen, warnen die Grünen vor einer Öffnung von Power-to-X-Anlagen für Kohlestrom.
Nach einem Standort für hochradioaktive Abfälle sucht die Bundesgesellschaft für Endlagerung seit 2017. Doch wie reagieren die Menschen an möglichen Endlagerstandorten? Wie kann der Müll eine Million Jahre sicher verwahrt werden? Die BGE hat nun ihren Forschungsbedarf abgesteckt.
Strenge Abstandsregeln und komplizierte Verfahren lähmen den Ausbau der Onshore-Windenergie. Wie stark sie noch zum Erreichen der deutschen Erneuerbaren-Ziele betragen kann, ist fraglich. Die Offshore-Branche bringt sich als Retter in der Not ins Spiel.
Bei der ersten Sitzung des Klimakabinetts haben die Minister einen Fahrplan vereinbart: Bis Ende Mai soll jedes Haus Maßnahmen auf den Tisch legen. Getagt wird dann bis August. Die Union rüttelt indes weiter an den Sektorzielen.
Das Bundeswirtschaftsministerium nimmt einen umstrittenen Passus des neuen Netzausbaubeschleunigungsgesetzes zurück. Die Gefahr für die Markteinführung von Power-to-X-Technologien könnte damit gebannt sein. Kurios ist der Hergang.
Bei der ersten Sitzung des Klimakabinetts haben die Minister einen Fahrplan vereinbart: Bis Ende Mai soll jedes Haus Maßnahmen auf den Tisch legen. Die Union rüttelt aber weiter an den Sektorzielen. Und auch Kanzlerin Angela Merkel will nun Alternativen prüfen lassen.
Umwelt- und Wirtschaftsministerium machen bei einer Energieeffizienzkonferenz in Berlin deutlich, dass es keine gemeinsame Linie der Bundesregierung gibt. Was bei der Gebäudeenergie notwendig ist, wird unterschiedlich bewertet. Das Wirtschaftsministerium verteidigt moderate Standards.
Im Vierten Bericht zur Lage der Energieunion zeigt sich die Juncker-Kommission mit ihrer Arbeit zufrieden. Für die Zukunft nimmt sie die Energiesteuern in den Blick.
Die Novelle des Netzausbaubeschleunigungsgesetzes löst unterschiedliche und teils heftige Reaktionen bei Vertretern der Energiebranche aus, die auf die Power-to-X-Technologie hoffen. Einige fürchten um die Sektorkopplung.
Deutschland sei Vorreiter der Energiewende, aber nun müsse man sie global angehen, lautet die Botschaft von Außenminister Heiko Maas und Wirtschaftsminister Peter Altmaier bei der internationalen Energiekonferenz im Auswärtigen Amt. Doch der Blick in andere Länder zeigt: Der Umbau findet längst statt.
Die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien entwirft ein hoffnungsvolles Szenario: Wenn die Welt konsequent auf Strom setzt, kann sie ihre CO2-Emissionen drastisch senken und das Wirtschaftswachstum steigern. Vorausgesetzt, es ist Ökostrom.
Unter einem Dinosaurierskelett stellten Vertreter der Protestbewegung „Fridays for Future“ am Montag ihre Forderungen an die Politik. Die Botschaft wurde dadurch visuell unterstrichen: Schnell gegensteuern, um die potentiell katastrophalen Auswirkungen des Klimawandels zu mildern.
Die Vorschläge der Kohlekommission werden von der Bundesregierung übernommen: 40 Milliarden Euro sollen laut eines Eckpunktepapiers in die Braunkohle-Bundesländer fließen. 14 Milliarden werden als Direkthilfe ausgezahlt. NRW ist vor Brandenburg und Sachsen Hauptprofiteur.
Die Windindustrie will unbedingt ein Erprobungsgebiet für neue Offshore-Anlagen. Nach „Alpha Ventus“ in der Nord- soll das Testfeld in der Ostsee entstehen und die technologische Zukunft der Branche sichern. Eine Gesetzesnovelle macht nun den Weg frei.
Dass der Bundesverband der Industrie beim Klimaschutz einen neuen, weniger ehrgeizigen Kurs einschlägt, wehrt das Umweltministerium ab. Es gebe keinen Grund, das Ziel Dekarbonisierung in Zweifel zu ziehen, heißt es dort. Umweltverbände schlagen hingegen Alarm.
In einer Studie, die Kontroversen auslösen dürfte, schlägt das Hamburg Institut im Auftrag des Ökostrom-Anbieters Lichtblick vor, den Ausbau der erneuerbaren Energien weniger durch fixe Vergütungen als vielmehr durch die wachsende Nachfrage antreiben zu lassen. Die Kosten sollen deutlich sinken.
Eine CO2-Reduktion um 95 Prozent bis 2050 hielt die Industrie bisher für schwierig, aber machbar. Beim Klimakongress ihres Spitzenverbandes hat Präsident Dieter Kempf nun deutlich gemacht, dass nur minus 80 Prozent erreichbar seien.
Der Bund fördert knapp 100 Projekte in den vom Kohleausstieg betroffenen Bundesländern. Einige sollen noch vor den drei Landtagswahlen im Herbst beginnen. Straßen- und Schienenvorhaben bilden den Schwerpunkt.
Positive Nachrichten aus der deutschen Energiepolitik: Das Gesetz zur Beschleunigung des Netzausbaus stößt insgesamt auf Wohlwollen. Für Irritationen sorgt allerdings eine Last-Minute-Änderung, die nach Ansicht einiger den Weg frei macht für von Netzkunden bezahlte Power-to-Gas-Anlagen.
Beim Treffen der Ost-Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Merkel am Mittwoch gab es viel Gesprächsbedarf. Auch darüber, wer die in der Kohlekommission vereinbarten Milliardenhilfen zahlt. Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg sehen sich nicht in der Pflicht.
Ein Preis auf CO2 war am Mittwoch Thema im Umweltausschuss des Bundestages. In einer öffentlichen Anhörung lief die Debatte zwischen zwei Polen: CO2-Steuer oder Ausweitung des Emissionshandels. Letztere brauche zu viel Zeit, sagen Gegner der Idee.
Mit neuartigen Technologien zum Schmelzen von Metall und zum Kühlen von Luft sind Forschungsinstitute bei der Hannover Messe vertreten. Auch für das Speichern von industrieller Abwärme gibt es ein neues System.
Das Umweltbundesamt legt erste Schätzungen für den CO2-Ausstoß für 2018 vor. Auch im Verkehrsbereich ist der Ausstoß von Klimagasen gesunken. CO2-Preis-Befürworter dürften sich angesichts der Ergebnisse bestätigt sehen.
Eric Wiebes, Energieminister der Niederlande, spricht mit Tagesspiegel Background über den Ausstieg seines Landes aus der Gasproduktion, flexible Klimaziele für Sektoren und ein Konzept für die CO2-Bepreisung.
Das Umweltbundesamt legt erste Schätzungen für den CO2-Ausstoß für 2018 vor. Umweltministerin Schulze bekräftigte bei der Vorstellung der Zahlen, dass es 2019 ein Klimaschutzgesetz geben wird. Auch ein Preis auf CO2 werde geprüft.
Der Weltklimarat IPCC rechnet nicht nur mit den Erneuerbaren zum Erreichen der Klimaziele, sondern auch mit Atomkraft. Daran hat die Klimaaktivistin Greta Thunberg mit einem Facebookeintrag erinnert. In ein erneuerbares Energiesystem passt die Kernkraft allerdings nicht so gut.
Die Union hat begriffen, dass Klimaschutz den Leuten wichtig ist. Damit stellt sich die Frage, wie die Partei das Thema für sich angehen will. Eine Marke setzt jetzt der Wirtschaftsflügel und plädiert für die Ausweitung des Emissionshandels. Denn damit würden auch die unbeliebten Sektorziele verschwinden.
Fünf Unternehmen stellen gleichzeitig Anträge zur Finanzierung von zwei Großanlagen, die mittels Elektrizität Wasserstoff erzeugen sollen. Die Bundesnetzagentur reagiert skeptisch, doch in Berlin könnte der Wind gedreht haben.
Die obersten Richter der EU erklären überraschend die Einstufung des EEG als Beihilfe für nichtig. Das ist eine schwere Niederlage für die EU-Kommission, die zuletzt die deutsche Energiepolitik über das Beihilferecht direkt und indirekt mitgeprägt hatte. Nun entsteht neuer Spielraum.
Wie bekommt man Vertrauen in die Suche nach einem Atommüll-Endlager? Klaus Töpfer, der Vorsitzende des Nationalen Begleitgremiums, über das Geologie-Datengesetz, die Beteiligung der Öffentlichkeit und die Lehren aus Gorleben.
Während sich in Deutschland am CO2-Preis als Klimaschutz-Instrument die Geister scheiden, blickt Schweden auf eine Erfolgsgeschichte zurück. Die CO2-Steuer hat dort geholfen, Wirtschaftswachstum und Emissionen zu entkoppeln. Und sie ist sozial akzeptiert. Ist das Konzept übertragbar?
Der Boom der Kohlekraft ist zu Ende. Zwar sind Hunderte Gigawatt in der Pipeline und insbesondere China will noch ausbauen. Doch nun liegt die Zahl der abgeschalteten Kraftwerke höher als die der Baustarts. Für die Klimaziele reicht das aber nicht.
Wer darf die Pipeline Nord Stream 2 betreiben? Und kommt amerikanisches LNG auf den deutschen Markt? Die USA erwarten Lösungen durch das dritte EU-Energiepaket. Bei der Umsetzung will das US-Außenministerium vor allem der Bundesregierung auf die Finger schauen.