Von der „Produktionshölle“ zur Gelddruckmaschiene: So wie bei Berlin will Elon Musk rund um den Globus ein Dutzend Gigafactories bauen, die mehr sein sollen als nur Autofabriken. Mit Batterien und Stromspeichern könnte Tesla an der gesamten Elektro-Wertschöpfungskette mitverdienen.
Der US-Elektroautobauer Tesla will in der Nähe des neuen Großflughafens BER seine erste „Gigafactory“ in Europa bauen. Das kündigte Konzernchef Elon Musk überraschend am Dienstagabend in Berlin an. Die Investition kommt unerwartet - und ist ein Frontalangriff auf die deutsche Autoindustrie.
Eigentlich sollte Ende des Jahres ein erster Vorschlag zur Modernisierung des Personenbeförderungsgesetzes vorliegen. Doch daraus wird wohl nichts, weil es hinter den Kulissen der Koalition knirscht. Nun hat sich der Verkehrsmininister mehr Zeit verschafft.
Mit dem weltgrößten Börsengang des Rohstoff-Riesen Aramco will Saudi-Arabien die Zeit nach dem Öl einläuten. Das Königreich investiert dafür auch weltweit ins Geschäft mit der Mobilität. Uber, Hyperloop und Formel E bekommen Milliarden – und Imageprobleme.
Eine Teststrecke für automatisiertes Fahren im Straßenverkehr ist in Hamburg bereits im Aufbau: Die Politik spannt für den ITS-Weltkongress zur Digitalisierung der Mobilität die halbe Wirtschaft ein. Deutsche Bahn, Volkswagen, Continental, Siemens und Airbus machen mit.
Wie viel Geld steckt eine Kommune in den öffentlichen Nahverkehr? Wie viele Kilometer werden mit dem Linienbus gefahren? Wo steht die Region im Vergleich? Solche Fragen soll das neue Transparenzregister beantworten, das an diesem Dienstag vorgestellt wird. Noch gibt es allerdings Lücken.
Ein leistungsfähiges 5G-Netz ist Voraussetzung für autonomes Fahren, Industrieproduktion 4.0 und kundenfreundliche Kommunikationsmöglichkeiten in Zügen und auf der Autobahn. Drei Telekommunikationskonzerne wollen die Infrastruktur zügig aufbauen und gemeinsam nutzen.
Die Wettbewerber des klammen Staatskonzerns warnen die Koalition vor einer rechtswidrigen Beihilfe, Klagen sind bereits in Vorbereitung. Derweil fährt die größte Güterbahn Europas weiter in die Krise: Fast 6000 Frachtzüge fielen allein im Oktober aus.
Nach der Elektro-Offensive startet Volkswagen nun im Bereich des autonomen Fahrens die Aufholjagd. Im Background-Interview verrät Alexander Hitzinger, CEO der Volkswagen Autonomy, wie der Autobauer die Technologie zur Serienreife bringen will und warum er den Wettbewerb mit den US-Techkonzernen aus dem Silicon Valley nicht scheut.
Eines der wichtigsten Instrumente im Masterplan Ladeinfrastruktur ist das Standorttool, das die Organisation NOW im Auftrag des Verkehrsministeriums entwickelt hat. Das Tool soll den Ausbau zielgenauer machen, die Website ist seit September verfügbar. Der NOW-Experte erklärt, wie es funktioniert.
In der DDR war die Deutsche Reichsbahn eine Macht und unverzichtbar. Mit dem Mauerfall vor 30 Jahren offenbarten sich die schweren Defizite. Und heute? Zeigt sich besonders im Osten, wie nah Highspeed-Hightech und Niedergang bei der Bahn beieinander liegen.
Verkehrsminister Andreas Scheuer und Bahnchef Richard Lutz wollen Finanzvorstand Alexander Doll loswerden. Die Arbeitnehmerbank im Aufsichtsrat ist gegen die Ablösung des Hoffnungsträgers. Die neue Vorstandsfrau Sigrid Nikutta startet in einer extrem schwierigen Lage.
Verkehrsminister Andreas Scheuer kann nicht beziffern, wie viel Steuergeld das juristische Gutachten zu seiner Verteidigung in der Pkw-Maut-Affäre gekostet hat. Die Grünen im Bundestag halten das für völlig unglaubwürdig.
Das deutsch-bolivianische Lithiumprojekt kann noch gerettet werden. Entscheidend ist wohl die Beteiligung der umliegenden Gemeinden. Während in Argentinien und Chile ein Anteil von acht bis zehn Prozent vom Verkauf des fertigen Produktes üblich ist, sollten es in diesem Fall in Bolivien nur drei Prozent sein.
Rufbusse und Sammeltaxen sollen helfen, die Mobilitätslücken auf dem Land zu schließen. Verkehrsverwaltungen holen sich dafür neue Partner ins Boot und probieren verschiedene Konzepte aus. Das hat auch wirtschaftliche Gründe.
Wegen eines Verfahrensfehlers muss das EU-Gesetzgebungsverfahren für die Straßenmessung von Schadstoffen neu aufgerollt werden. Die Grünen in Brüssel und einige Mitgliedstaaten wollen die Autohersteller nachträglich härter rannehmen. Doch Deutschland steht der Industrie bei.
Die Verbände bekommen von den Bundesministerien immer weniger Zeit, ihre Stellungnahmen zu Gesetzentwürfen abzugeben. Teilweise bleiben ihnen nur Stunden. Die Umweltverbände haben jetzt unter Protest ihre Stellungnahmen verweigert.
Das Bundeskabinett hat am Mittwoch eine Reihe von Verbesserungen für den Verkehrsträger Bahn beschlossen. Auch die EU-Verordnung zu Konfliktmineralien wird umgesetzt. Doch Umweltverbände fordern eine Ausdehnung der Verordnung auf Rohstoffe für die E-Mobilität.
Wie der Luftverkehr steht auch die Schifffahrt vor einem Henne-Ei-Problem: Der Einsatz von Klima-Kraftstoffen ist technisch machbar, aber teuer. Jetzt müsse die Politik regulierend eingreifen, fordern Schiffsmotorenbauer und Reeder.
Die Bundesregierung will im Dezember ihre Wasserstoffstrategie beschließen, inklusive eines Maßnahmenplans. Wegen der Probleme beim Ökomstromausbau blickt sie ins Ausland, und sie erwartet mehr Engagement von der Autobranche.
Auf dem Autogipfel im Kanzleramt wurde auch über eine Kaufprämie für gebrauchte Elektroautos gesprochen. Sie soll geprüft werden, doch die Autoindustrie rechnet schon damit, dass die neue Prämie kommt.
Zwischen grünen Visionen und kleinem Klimakaro: Beim Flugverkehr zeigt sich in diesen Tagen, wie tief die Kluft zwischen Politik, Unternehmen und Experten ist. Das Umweltbundesamt legt nun den Finger in die Wunde, denn trotz Flugscham passiert bislang: fast nichts.
Beim Autogipfel im Kanzleramt haben die Koalitionsspitzen und Autobosse darüber beraten, wie sich die E-Mobilität anschieben lässt. Beschlossen wurde eine höhere Kaufprämie und mehr Ladestationen. Nicht alle halten das für sinnvoll.
Die Deutsche Bahn verschrottet tausende Loks und Waggons, statt sie an die Konkurrenz zu verkaufen. Flixtrain kritisiert das als gezielte Benachteiligung. Die Linken im Bundestag sehen Potenzial für ein preisgünstiges Interregio-Angebot mit gebrauchten Fahrzeugen.
Die Kommunen werden durch die vom Bund geplante Reform der Finanzierung von Bahnübergängen um rund eine viertel Milliarde Euro in den nächsten fünf Jahren entlastet. Diese Änderung ist der wichtigste Teil des Gesetzes zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren im Verkehrsbereich.
Volkswagen startet in Zwickau die Produktion seines elektrischen Volumenmodells ID.3, weitere Elektroautos sollen folgen. Der Automobilhersteller probt an dem Traditionsstandort in Sachsen den Systemwechsel. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagt Starthilfe zu.
Verkehrsminister Andreas Scheuer liegt im Streit mit dem Bundesrechnungshof über seine Rolle bei der Pkw-Maut. Er wehrt sich mit einem Auftragsgutachten. Die Grünen im Bundestag wollen nun wissen, wieviel Steuergeld das „Gefälligkeitsgutachten“ gekostet hat.
Der Klimaschutz spaltet die Vereinigten Staaten – und die großen Autobauer. Erst wollte Donald Trump die neuen Regeln für den Spritverbrauch am liebsten streichen, wogegen sich Kalifornien stemmte. Nun bewegt sich das Weiße Haus.
Die Deutsche Bahn baut mit Milliardeninvestitionen den Fernverkehr massiv aus. Wichtigstes Vorhaben: bis zu 90 neue Highspeed-Züge für Tempo 300 und mehr. Der Velaro Novo aus Krefeld hat im Rennen um den begehrten Auftrag die besten Chancen.
Auf dem Autogipfel am Montag im Kanzleramt geht es vor allem um ein Thema: Elektromobilität. Der Masterplan Ladeinfrastruktur der Regierung sieht vor, dass sich auch die Autohersteller finanziell beteiligen. Tagesspiegel Background fasst die wichtigsten Punkte zusammen.
In Indien bestaunt Kanzlerin Merkel Elektro-Rikschas und eine U-Bahn-Station mit Solarkraftwerk. Um Megastaus und Luftverschmutzung einzudämmen, hegt die Regierung große Pläne. Technologie aus Deutschland könnte helfen. Es winken gute Geschäfte.
Der Automobilverband VDA sucht dringend einen neuen Präsidenten. Sigmar Gabriel gilt weiter als Favorit, seine Nähe zur Branche ist erwiesen. Doch auch Hildegard Müller werden noch Chancen ausgerechnet. Ihr Vorteil: Die Nähe zu Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Zerwürfnis im Vorstand der Deutschen Bahn, desaströse Lage im Güterverkehr, hohe Verluste – die bisherige BVG-Chefin Sigrid Nikutta bekommt es beim größten deutschen Staatskonzern nicht nur mit einer schwierigen Sanierung zu tun. Gerade Ronald Pofalla hat nicht auf Nikutta gewartet.
Mit der Einführung von programmierbarem Digitalgeld wollen die Privatbanken eine Alternative zu Facebooks Digital-Währung schaffen. Zum Einsatz kommen könnte es in Projekten wie Daimlers Truck Wallet, bei dem ein E-Lkw seinen Ladestrom selbstständig bezahlt.
FCA nimmt nach den gescheiterten Gesprächen mit Renault erneut Anlauf und verhandelt mit PSA über eine Fusion. Vor allem für Volkswagen wäre der geplante neue Autogigant ein starker Wettbewerber – allerdings mit einer großen Schwäche: Elektromobilität.
Beim amerikanischen Luftfahrtverband A4A stößt die von der Bundesregierung geplante Klimaabgabe auf Flugtickets auf Kritik. Die Argumente laufen allerdings nach Meinung von Juristen ins Leere.
Sigrid Nikutta soll bei der Deutschen Bahn neue Chefin der Cargo-Sparte werden. Als geeigneter Nachfolger bei den Berliner Verkehrsbetrieben wird vor allem ein Topmanager genannt: Henrik Falk. Der Berliner leitet seit fast vier Jahren erfolgreich die Hamburger Hochbahn.
Der Parkraum in den Innenstädten wird immer knapper, die Gebühren für Anwohner-Parkausweise sind im internationalen Vergleich niedrig. Der Bundesverkehrsminister will das ändern und den Kommunen mehr Gestaltungsspielraum geben.
Bedenken gab es schon länger – nun hat die Berliner Datenschutzbehörde klar gestellt: In puncto Datenschutz liegt bei der im September in den Regelbetrieb gestarteten BVG-App Jelbi einiges im Argen. Die landeseigenen Verkehrsbetriebe geloben, die Mängel schnell zu beseitigen.
Bedenken gab es schon länger. Nun hat die Berliner Datenschutzbehörde klargestellt: In puncto Datenschutz liegt bei der im September in den Regelbetrieb gestarteten BVG-App Jelbi einiges im Argen. Die landeseigenen Verkehrsbetriebe geloben, die Mängel schnell zu beseitigen.
Frauen-Power: Die Berliner Topmanagerin und promovierte Psychologin Sigrid Nikutta soll die schwere Krise der Gütersparte des Staatskonzerns bewältigen. Die Zustimmung im DB-Aufsichtsrat am 7. November gilt als sicher.
Fast der gesamte Welthandel läuft über die Meere. Die Reedereien geben den Klima- und Umweltschutzdruck an die Häfen weiter. Die setzen auf die Digitalisierung. Ein Besuch im Hafen von Singapur, der größten Container-Drehscheibe der Welt.
Mit einem Eine-Million-Ladesäulenprogramm will das Bundesverkehrsministerium der Elektromobilität zum Durchbruch verhelfen. Während die Energiebranche die Pläne für überdimensioniert hält, kritisiert ein Ladesäulenbetreiber die fehlenden Rahmenbedingungen.
Im deutschen Schienennetz fehlen vielerorts Stromleitungen. Die Branche fordert ein rasches Ausbauprogramm von der Bundesregierung für mehr Klimaschutz. Die bisher versprochene Finanzspritze sei nicht ausreichend.
Zeitungsberichte haben die Spekulationen um die Nachfolge von VDA-Chef Bernhard Mattes am Wochenende weiter angeheizt. Ex-Umwelt- und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) gilt offenbar als Favorit. Doch schon melden sich die ersten Kritiker mit Blick auf die Personalie zu Wort.
Die Lkw-Hersteller erhöhen den Druck auf die Politik, die klimafreundliche Transformation der Branche mit staatlichen Hilfen zu flankieren. Vor allem bei der Anschaffung der Fahrzeuge und beim Aufbau der Infrastruktur sehen die Konzerne den Staat in der Pflicht.
Erst Singapur, dann Deutschland: Hamburg wird 2021 zum Zentrum der digitalen Mobility-Szene. Der ITS-Weltkongress könnte der Hansestadt bis dahin auch zu einem Prestigeprojekt verhelfen: dem deutschen Reallabor für autonomes Fahren. Die „Nationale Plattform Zukunft der Mobilität“ setzt sich dafür ein.
Volkswagen zelebriert am Hauptsitz in Wolfsburg den neuen Golf 8 – womöglich die letzte Generation der Erfolgsfamilie. Der Autobauer glaubt, dass sich die Parallelwelten von Verbrennern und Elektroautos nicht gegenseitig bremsen.
Einige im Klimapaket der Bundesregierung festgelegten Maßnahmen wie eine Änderung im Personenbeförderungsgesetz stehen noch unter Vorbehalt. Bei näherer Betrachtung werden sie wohl nicht weiter ausgeweitet. Die erhoffte Wirkung dürfte damit ausbleiben.
Radlogistik-Projekte wie KoMoDo machen Schlagzeilen. Doch in der Praxis erweist es sich besonders für die Kommunen als knifflig, Mikrodepots zu ermöglichen. Die erste Nationale Radlogistik-Konferenz soll das Thema aus der Nische holen.
Ende November soll der Untersuchungsausschuss zur gescheiterten Pkw-Maut seine Arbeit aufnehmen. FDP, Linke und Grüne rechnen damit, dass den Steuerzahlern ein Schaden von mehr als 500 Millionen Euro entstanden ist. Sie fordern den Rücktritt von Verkehrsminister Andreas Scheuer.
Uber will seine Verkehrsdaten aus Berlin ab sofort über eine Plattform mit Stadtplanern und Wissenschaftlern teilen. Das neue Angebot ist Teil der neuen Strategie des unter Druck stehenden Konzerns. Vor Gericht muss das Unternehmen derweil einen neuen Rückschlag hinnehmen.
Die Logistik-Branche steht unter Druck: Digitalisierung, Klimawandel, verstopfte Straßen und Fahrermangel bieten zusammen mit der nachlassenden Konjunktur Grund zur Sorge. Verkehrsminister Andreas Scheuer spricht den Akteuren Mut zu.
Die Bus-Branche befürchtet massive Nachteile bei einer einseitigen Mehrwertsteuersenkung für Bahntickets. Ein Gutachten hält den Gesetzentwurf der Regierung für verfassungswidrig. Auch EU-Recht werde verletzt. Das Gesetzgebungsverfahren muss noch Hürden nehmen.
Über mehrere Jahre haben europäische Lkw-Hersteller ihre Preise abgesprochen. Der Rechtsdienstleister Financialright claims klagt deshalb für Tausende Spediteure und Frachtführer auf 827 Millionen Euro Schadensersatz. In München ist am heutigen Donnerstag der Prozessauftakt.
Die Bahn will besser werden. Die Kunden sollen es in den Zügen, am Bahnhof und auf dem Weg dorthin merken. In Berlin stellte der Konzern neue Produkte und Dienste vor – bequemere Sitze, eine neue Stimme, Apps und digitale Wegbegleiter. Nicht ins Bild passten neue Gerüchte über den Niedergang des Güterverkehrs.
Durch den Einsatz von KI entstehen in der Logistik völlig neue Geschäftsmodelle. Das zeigt auch der Deutsche Logistik-Kongress, der heute beginnt. Michael ten Hompel vom Fraunhofer IML erklärt, warum europäische Unternehmen offene, föderale Systeme brauchen, um im globalen Wettbewerb zu bestehen.
Kleiner als Berlin und fast doppelt so viele Bewohner. Trotzdem rollt der Verkehr – in der Zukunft auch ganz von selbst. Warum der Siemens-Konzern ausgerechnet im Stadtstaat Singapur intelligente Verkehrssysteme erprobt. Ein Besuch auf der Teststrecke.
VW inszeniert die „Weltpremiere“ des neuen Golf mit einem vorgeschalteten Countdown. Am morgigen Donnerstagabend soll in der Wolfsburger Autostadt der Vorhang für die achte Generation des Kompaktwagens fallen. Äußerlich ähnelt der Neue seinem Vorgänger – doch der Golf 8 hat es in sich.
Volocopter will in zwei Jahren den Flugbetrieb aufnehmen. Bislang fehlte ein entscheidender Baustein für die Umsetzung: die nötige Infrastruktur. In Singapur enthüllte die Daimler-Beteiligung nun mit viel Tamtam ein futuristisches Flugtaxi-Terminal.
Die Krise der Deutschen Bahn und die Affäre um teure Beraterverträge bringen den Bundesverkehrsminister und seinen Konzernchef zusehends unter Druck. Doch mit Schuldzuweisungen lenkt die Politik nur von eigenen Versäumnissen ab.
Der Bund stärkt die Deutsche Bahn mit zusätzlichen Milliarden. Die Wettbewerber des Staatskonzerns fürchten um ihre Marktchancen. Doch es geht ihnen nicht nur ums Geld, wie der gemeinsame Wettbewerber-Report 2019/2020 der Bahnverbände Mofair und NEE zeigt, der an diesem Dienstag vorgestellt wird.
Mehr Investitionen und einen eigenen Weltraumbahnhof: Das fordert nun die deutsche Industrie. Länder wie Großbritannien, Frankreich oder die USA sind aktiver. In Deutschland steht sogar das ursprünglich geplante Weltraumgesetz auf der Kippe.
Bei der Digitalisierung hat die Bahn Nachholbedarf. Mit sprechenden Roboterköpfen, intelligenten Netzwerken und Datenseen will der Konzern die Weichen für den Zugverkehr der Zukunft stellen. Nicht alles funktioniert auf Anhieb.
Sie befeuern Flugscham – doch auch Klimaschützer können mitunter nicht auf das Flugzeug verzichten. Zum UN-Klimagipfel in Chile werden tausende Teilnehmer viel CO2 verursachen – Greenpeace, Germanwatch und WWF stecken im Dilemma, sehen aber keine Alternative.