Lieferwägen sind klimaschädlich und verstopfen gerade in den Städten die Straßen. In Karlsruhe haben Forscher:innen nun ein Projekt vorgestellt, wie sich kleine Pakete auch per Straßenbahn transportieren lassen. Eine Lösung für die Verkehrswende?
Mit viel Stückwerk und Einzelprojekten will der Bund die Resilienz von IT-Systemen auf kommunaler Ebene stärken. Ein vielversprechendes Projekt beim Technischen Hilfswerk (THW) steckt in der Konzeptionsphase fest. Wo bleibt das Cyberhilfswerk?
Die Digitalisierung der Verwaltung in Deutschland ist im internationalen Vergleich noch nicht allzu weit fortgeschritten. In Brandenburg soll es nun einen Schritt vorwärtsgehen – und die Verfahrensdauer bei Bauanträgen deutlich verkürzen.
Auf Feuerwachen kommen vermehrt Gefahren aus dem Cyberraum zu. Recherchen des Tagesspiegel Background zeigen: In der Ausbildung von Feuerwehrleuten spielt das Thema kaum eine Rolle – und wenn, gibt es kaum Einheitlichkeit.
Die Bezahlkarte soll verhindern, dass Geflüchtete Bargeld bekommen. Damit sollen nach Willen mancher Politiker Pullfaktoren verringert werden. Erste Erfahrungen sprechen dafür, dass die kommunalen Ausländerämter entlastet werden – aber nicht unbedingt, weil weniger Menschen einwandern.
Ständig haben der Bund und die Länder in Sachen Wissenschaft miteinander zu tun – kooperieren oder verhakeln sich, je nach politischer oder Kassenlage. Aber das Meeting, zu dem die beiden staatlichen Akteursebenen in der vorigen Woche in Berlin zusammenkamen, war denn doch eine Premiere.
Unabhängig werden von den Software-Monopolisten und zugleich die heimische Wirtschaft stärken – das verspricht die Open-Source-Community. Wie überzeugt man eingefleischte Windows-Fans?
Das Fahrrad hat an Bedeutung hinzugewonnen, sagt Hartmut Höppner, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium. Das BMDV sieht er beim Thema Radverkehr bereits gut aufgestellt. Warum er Kürzungen im Haushalt verteidigt und nichts davon hält, dass der Bund mehr Zuständigkeiten übernimmt, erläutert er im Background-Interview.
Digitale Kleinstsupermärkte sollen in Hessen am Sonntag öffnen dürfen. Das sieht ein Gesetzesentwurf der Landesregierung vor. Am Mittwoch tauschen die Befürworter und Gegner in einer öffentlichen Anhörung ein letztes Mal ihre Argumente aus. Das Gesetz wird bundesweit beobachtet.
Forschende haben untersucht, wie missionsorientierte Politik auf regionaler Ebene gelingen kann. Die Analyse vier unterschiedlicher Beispiele zeigt, dass auch auf kommunaler Ebene große Transformationen möglich sind, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.
Während deutsche Smart Cities noch mit Datenplattformen beschäftigt sind, planen einige EU-Mitglieder schon, wie digitale Zwillinge vernetzt werden könnten. Deutschland gehört bisher nicht zum Konsortium. Bald sollen auch Städte beitreten können.
Das Münchner Kompetenzzentrum Digitaler Zwilling hat zusammen mit dem Start-up SE3 Labs eine Anwendung pilotiert, die es ermöglicht, direkt mit dem digitalen Stadtmodell zu interagieren. Der niederschwellige Zugang könnte eine Blaupause für andere Städte sein.
Der digitale Bauantrag ist einer der besonders wichtigen Fokusleistungen. Doch der Rollout verläuft nur schleppend und auch die große Beschleunigung der Genehmigungsverfahren bleibt aus. Denn statt einem vollständig digitalen Antrag ersetzen PDFs das Papier.
Der Glasfasernetzausbau in Deutschland soll schneller vorangehen. Um den Überblick zu behalten, besser zu planen und den geförderten Ausbau umzusetzen, nutzt ein interkommunaler Verbund zum Breitbandausbau in Baden-Württemberg eine Projektmanagement-Plattform. Der Ausbau in 200 Kommunen soll so organisiert werden.
Bei der finalen Abstimmung über den Smart-City-Stufenplan entschied der Beirat sich für ein Kompetenzzentrum in der „Light-Version“, zumindest vorerst. Die beteiligten Kommunen versprechen sich Fortschritte, wenn die Pläne zum Marktplatz und zum Kompetenzzentrum umgesetzt werden – jetzt liegt es an Bund und Ländern, ob das klappt.
Computergestützte Simulationen könnten dabei helfen, Extremwetterereignisse präzise vorherzusagen und ihre Auswirkungen zu verhindern. Ein Soforthilfezentrum soll öffentliche Einrichtungen künftig gezielt dabei unterstützen, sie zu nutzen.
Schon im vergangenen Jahr hätte ein Gesetz, das den Ausbau digitaler Infrastrukturen beschleunigen soll, verabschiedet werden sollen. Doch immer noch kann man sich in der Bundesregierung über ein Wort nicht einigen. Dabei könnte das den kommunalen Bau- und Umweltschutzämtern die Entscheidung erleichtern.
Am Dienstag wird der Smart-City-Stufenplan beschlossen. Der finale Entwurf steht. Beim Smart-City-Kompetenzzentrum kursieren aber noch verschiedene Szenarien. Und über allem schwebt die Frage der Finanzierung.
Die Länder sehen sich als Beschützer der Kommunen. Doch bei der NIS-2-Umsetzung zweifeln die kommunalen Spitzenverbände an einer Kernforderung der Länder. Die Kommunalen wollen keine Regulierungsausnahme für IT-Dienstleister in kommunalem oder Landesbesitz. Doch nach der Anhörung am letzten Freitag ist klar: Der Bund wird auf die Länder hören.
NRW kooperiert mit Madaster Germany bei der Entwicklung eines Gebäuderessourcenpasses. Auch die Bundesregierung hatte die Einführung des Instruments im Koalitionsvertrag vereinbart. Ende Juni werden die Pläne einem Fachgremium vorgestellt.
In Gremien mit dem Bund und den anderen Ländern erwartet der NRW-CIO in seiner neuen Rolle auf Staatssekretärsebene einen „Austausch auf Augenhöhe“. Beim OZG 2.0 pocht er auf die Finanzverantwortung des Bundes. Im eigenen Land hat er drei Prioritäten.
Bei der Digitalkonferenz Republica geht es um die Rolle von Technologie in der Gesellschaft. In Bezug auf Smart City wurde die Frage gestellt, wie daraus Projekte mit Mehrwert für die Gesellschaft werden, statt „Tech Fixes“. Digital Public Goods könnten die Antwort sein.
Ein Ziel des Smart-City-Stufenplans ist, die Förderungen, Kompetenzzentren, und Beratungsangebote von Bund und Ländern zu vernetzen. Ein Kompetenzzentrum des Bundes könnte demnach mit denen der Länder zusammenarbeiten – aber nicht in allen Ländern gibt es für eine solche Vernetzung klare Adressaten.
Die zunehmende Digitalisierung macht Energienetzwerke verwundbar für Cyberangriffe. Um den Überblick über die komplexen Zusammenhänge zu behalten, brauchen die Versorger Transparenz und Echtzeitdaten. ENBW setzt dabei auf einen digitalen Infrastrukturzwilling.
Bald tritt die Durchführungsverordnung über hochwertige Daten in Kraft. Kommunen müssen dann bestimmte Daten unter offener Lizenz veröffentlichen. Dabei haben sie die Qual der Wahl. Es gibt aber einige Regeln, die die Suche nach dem passenden Format erleichtern sollen.
54 Städte in zwölf Bundesländern pilotieren mit der Elektronischen Wohnsitzanmeldung (Ewa) einen der wichtigsten Bürgerdienste. Anfang Mai ist der Rollout in eine neue Phase übergegangen: Bald sollen auch Familien ihren Wohnsitz digital melden können.
Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) fördert Digitalisierung im ländlichen Raum. Elf Forschungsvorhaben sind abgeschlossen, Projekte für digitale Daseinsvorsorge laufen noch. Staatssekretärin Claudia Müller möchte die Ergebnisse mit denen von Smart-City-Projekten auf einer Plattform zusammenbringen. Die braucht aber noch ein Betriebsmodell.
IT-Sicherheit ist eine Achillesferse der deutschen Verwaltung, insbesondere auf föderaler Ebene. Moritz Petry, Geschäftsführer des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz, erklärt im Interview, wie Kreisverwaltungen und Verbandsgemeinden zusammenarbeiten und so Risiken senken.
Mobilitätsdaten liegen bisher verstreut bei Kommunen, Ländern, Bund und Unternehmen. Um sie zu bekommen, ist Verhandlungsgeschick gefordert. Das neue Mobilitätsdatengesetz soll das ändern und Unternehmen verpflichten, die Daten freizugeben. Bund, Länder und Kommunen müssen dann dafür sorgen, dass sie auch nutzbar veröffentlicht werden.
Einige deutsche Städte setzen auf Gamification, um mehr Bürger und Bürgerinnen in die Stadtplanung einzubeziehen. Doch welche Städte arbeiten bereits damit? Wie nachhaltig ist dieser Ansatz überhaupt? Und steckt mehr dahinter als nur ein Zeitvertreib?
Von einer durchgehend immersiven 3D-Umgebung im Sinne eines Metaversums sind sowohl Industrie als auch Kommunen noch weit entfernt. Doch internationale und nationale Beispiele zeigen, wie Stadtverwaltungen Elemente der „Extended Reality“ (XR) schon heute nutzen können.
Das Bundesdigitalministerium hat die neuen Aufrufe zum Glasfaserausbau gestartet. Änderungen gibt es vor allem bei Details. Doch die umstrittene Gigabit-Rahmenregelung und verlängerte Markterkundungsverfahren sorgen für Kritik.
Im Alltag ist KI in Japan in vielen Bereichen präsent. Aber in der Verwaltung ist das Land auf einem ähnlichen Stand wie Deutschland. Kommunen halten sich noch zurück, einige Ministerien starten Pilotprojekte.
Mit Fördergeld vom Bund gründet Gelsenkirchen ein sogenanntes Anwendungszentrum für KI in Kommunen. Forscher:innen sollen Anwendungen programmieren, die auf kommunale Daten optimiert sind. Die Zeit ist knapp, bis Ende 2025 sollen fünf Pilotprojekte fertig werden.
Der Smart-City-Stufenplan soll den Wissenstransfer zwischen Smart Cities verbessern. Angebote der KTS könnten ausgebaut werden. Ein Blick auf die bestehenden Angebote – und die Lehren daraus.
Die Idee einer neun Kilometer langen Radbahn unter der U1 in Berlin kam schon 2015 auf. Fast ein Jahrzehnt später wird nun ein Testfeld eröffnet. Die zweimonatige Erprobungsphase soll zeigen, ob das Reallabor ein Leuchtturmprojekt wird und Signalwirkung über Berlin hinaus entfaltet.
Der Kölner Digitalausschuss hat entschieden, dass Wohnsitzanmeldungen und Anmeldungen zur Ehe künftig auch im Videoidentifikationsverfahren möglich sind. Ausschlaggebend waren positive Erfahrungen aus Wiesbaden. Dort zog eine überwältigende Mehrheit das Video-Verfahren jenem mit elektronischem Personalausweis vor.
Sicherheitskräfte wie Feuerwehren geraten ins Visier von Cyberkriminellen. Um vor allem die Wachen in den Kommunen zu schützen, haben BSI und Feuerwehrverband jetzt Checklisten veröffentlicht. Die sollen aber nur der Anfang sein.
Digitale Modelle können Kommunen dabei helfen, stark vom Klimawandel betroffene Gebiete zu identifizieren und zu prognostizieren. Was die Warnsysteme leisten, welche Kommunen bereits entsprechende Lösungen einsetzen und was es dabei zu beachten gilt.
Sie heißen Muckl, Kora oder Colon Sültemeyer und sollen die Kommunikation zwischen Bürger:innen und kommunaler Verwaltung verbessern. Wie gut sind diese Chatbots und wie intelligent sind sie? Ein Besuch bei den digitalen Herrschaften.
Lange wurde er erwartet, vergangene Woche hat die Bundesnetzagentur ihn veröffentlicht: den Zwischenbericht zur Auswertung der ersten bei der Monitoring-Stelle für den doppelten Ausbau von Glasfasernetzen gemeldeten Fälle. Das Ergebnis bestärkt offenbar alle Beteiligten in ihrer Ansicht.
Erstmals hat der Digitalverband Bitkom einen Länderindex veröffentlicht. Das Ranking ergänzt den jährlichen Smart-City-Index und misst den Digitalisierungsgrad der Länder in vier Kategorien. Die Stadtstaaten belegen Spitzenpositionen, doch kein einziges Land schneidet in allen Kategorien gut ab.
Cyberattacken auf Hochschulen häufen sich – auch in Nordrhein-Westfalen. Deshalb wurde dort eine Selbstlernakademie für Cyber- und Informationssicherheit, SecAware NRW, eingerichtet. Im Interview mit Jan Paul Reimann erläutert der Gelsenkirchener Informatikprofessor Norbert Pohlmann, was man sich von dem Projekt erhofft.
Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen bieten ihren Städten und Gemeinden seit Kurzem an, freiwillige Sicherheitschecks zu absolvieren. Durchgeführt werden sie von privaten Dienstleistern. Verbindliche Maßnahmen sind damit aber nicht verbunden.
Jedes Jahr landen in Fundbüros rund zehntausende Gegenstände, die in Bussen und Bahnen oder in Geschäften vergessen wurden. Eine neue Software erhöht die Chance, Verlorenes zurückzubekommen.
Parken ist in Straßburg mitunter richtig teuer. Nun wird die Kontrolle ausgeweitet, um Falschparker:innen in der Elsass-Metropole häufiger zur Kasse bitten zu können. Dafür setzt die Stadtverwaltung auf Scan-Autos. Ist der Einsatz auch ein Muster für Deutschland?
Nach dem Cybervorfall beim IT-Dienstleister Südwestfalen IT konnte auch die Stadt Lüdenscheid im Anschluss nicht mehr auf die bereitgestellten Fachverfahren und Infrastrukturen zugreifen und war in den Dienstleistungen für die Bürger stark eingeschränkt. Welche Lehren zieht die Politik?
Der AI Act ist beschlossen. Nun gilt es, die Umsetzung der neuen Regeln für Künstliche Intelligenz vorzubereiten – auch in den Kommunen. Dass dabei vielerorts noch Gelassenheit vorherrscht, liegt auch an der verbreiteten Unterdigitalisierung, sagen Experten. Außerdem fehlen klare Ansagen vom Bund.
Forschende haben systematisch ausgewertet, wie sich die Nutzung urbaner Grünräume durch die Pandemie verändert hat. Aus der Vielzahl an Studien und Aufsätzen lässt sich klar herauslesen, welcher Faktor über den Zugang zu den Flächen entscheidet. Die Schlussfolgerung für die Stadtplanung liegt auf der Hand.
Das Land Nordrhein-Westfalen ernennt das Bergische Land zur „Modellregion Cybersicherheit“. In Interview spricht Stephan A. Vogelskamp, Leiter der regionalen Wirtschaftsförderung, über die Vergabe des Förderprojekts, über seine Erwartungen an die örtliche Wirtschaft und über das Fernziel einer selbstfinanzierten Cyberabwehr.
Der Fokus des geplanten Smart-City-Stufenplans wird langsam klarer. In seiner Sitzung am Dienstag entschied sich der Beirat für den Fokus auf zwei Themen. Dem Landwirtschafts- und dem Bauministerium könnten dabei wichtige Rollen als Träger zukommen.
Das Thema Smart City ist komplex, da kann man schonmal vor lauter Technologie-Projekten das große Ziel aus den Augen verlieren. Mit einer Management-Methode zur Messung von Zielen und Wirkung wollen Freiburg und Köln das verhindern. Zwei Jahre lang haben sie die Methode getestet und das Ergebnis jetzt dokumentiert.
Das EU-Großprojekt „European Testing and Experimental Facility (TEF) for Smart Cities and Communities“ will Künstliche Intelligenz schneller in praktische Produkte überführen und Forschung und Wirtschaft miteinander vernetzen. Eine Veranstaltung in Berlin gab einen Überblick über den Fortschritt.
Verwaltungsleistungen zentral an einer Stelle zu betreiben, ist keine neue Idee. Doch seit dem OZG-Gipfel im Bundeskanzleramt kommt langsam Bewegung in die Sache. Derweil feilen einige Länder an ihren eigenen Zentralisierungsideen. Was bedeutet das für die Kommunen?
Im Rahmen des Förderprogramms „Modellprojekte Smart Cities“ will die Stadt das Bewusstsein der Bevölkerung für Müllvermeidung und Recycling stärken. Im Herbst will sie die Module ausschreiben.
XPlanung ist der wichtigste Standard für raumbezogene Daten und gilt als Fundament für die Digitalisierung der Bauleitplanung. Der IT-Planungsrat hatte seine flächendeckende Einführung bereits 2017 beschlossen. Der Rollout in den Kommunen nimmt aber erst seit einem Jahr Fahrt auf.
Vergangene Woche übergab die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) ihr Jahresgutachten an die Bundesregierung. Dort wird der Sachstand der „Sozialen Innovationen“ inspiziert und Verbesserungsvorschläge formuliert – darunter finden sich auch Überraschungen.
Der Lübecker Stadtwerke-Chef Jens Meier sieht in der digitalen Daseinsvorsorge eine Kernaufgabe für kommunale Unternehmen. Die Rechtslage ist aber nicht eindeutig. Die Zuständigkeit müsste bundesweit klar geregelt werden, meint Meier. Und er fordert mehr Möglichkeiten, mit Stadtwerken aus anderen Kommunen zu kooperieren.
Das Viertel Gellerup in Aarhus will in den nächsten Jahren eine energiepositive Bilanz erreichen – so sollen beispielsweise E-Autos als mobile Energiespeicher zum Einsatz kommen. Welche Lehren Projektverantwortliche auch für andere Kommunen ziehen.
Indiens Premierminister Narendra Modi rief die Smart Cities Mission vor neun Jahren aus. Mit dem Mega-Stadtentwicklungsprojekt waren große Hoffnungen verbunden. Im Juni geht es zu Ende. Hat es Indiens Städte nachhaltig vorangebracht?
Wie können Smart Cities menschenzentriert gestaltet werden? Diese Frage stellte sich das Wohn- und Siedlungsprogramm der Vereinten Nationen – und entwickelt aktuell mit Expert:innen aus der ganzen Welt internationale Leitlinien dafür. Programmdirektorin Isabel Wetzel erklärt im Interview, was sie erreichen sollen.
Die Belange von Kleinstädten sollen stärker in den Fokus rücken – das ist das Ziel der Kleinstadtakademie, die nun ins brandenburgische Wittenberge zieht. Der Handlungsbedarf auch in Sachen IT und Digitalisierung ist gewaltig – doch setzt die Akademie hier den Fokus?
Das OZG 2.0 ist mit der Einigung der Ampelfraktionen der Ziellinie einen Schritt näher. Neu sind unter anderem der Rechtsanspruch auf digitale Verwaltungsleistungen, eine Standardisierungsfrist und ein vereinfachter Login bei der Bund-ID. Doch bei den kommunalen Spitzenverbänden kommen die Ideen alles andere als gut an.
In Baden-Württemberg will eine Genossenschaft die KI-Aktivitäten der Regionen vernetzen und internationale Initiativen für den Mittelstand und für die Behörden vor Ort anschlussfähig machen. Projektleiter Thomas Usländer vom Fraunhofer IOSB setzt auf neue Formen von Public-Private-Partnerships.
Morgen trifft sich die Arbeitsgruppe für den Smart-City-Stufenplan zum dritten Mal. Dabei sollen die ersten Textbausteine diskutiert werden. Die Themenliste ist lang, alle Mitglieder konnten Vorschläge einbringen. Welche Flughöhe das Ganze haben wird, ist unklar. Bei zwei Themen sind die Differenzen besonders groß.
Beim „internationalen Digitaldialog“ in Nairobi zeigten Städte aus verschiedenen Ländern ihre Smart-City-Projekte. Im Fokus stand die Nutzung von Daten für nachhaltige Stadtplanung. Das südafrikanische Open Cities Lab nutzt solche Projekte, um daran anschließend eine ganzheitliche Datenstrategie für Städte zu erstellen.