In einer ostdeutschen Mittelstadt mit Sparzwang, maroden Brücken und mangelnder Daseinsvorsorge wirkte die Smart-City-Förderung wie ein Geldregen. Dass davon smarte Solarbänke gekauft wurden, statt die Probleme der Menschen gelöst, sorgte für Frust. Interne Machtkämpfe und mangelnde Ressourcen taten ihr Übriges. Ein Mitarbeiter berichtet.
Deutsche Jungunternehmen für intelligente Stadtentwicklung haben es oft schwer, mit ihren Entwicklungen bei Kommunen zu laden: Eine veraltete Infrastruktur, komplizierte Ausschreibungen und fehlende Finanzierung bremsen die Start-ups aus, schreibt Andreas Schulte.
Das Momentum für mehr Klimaschutz aus den 2010er Jahren, von dem die Radlogistik profitierte, hat nachgelassen. Für viele Betriebe ist der Umstellungsdruck vom Verbrenner-Transporter aufs Lastenrad weniger groß. Für einen Entwicklungsschub soll die neue Bundesförderung sorgen.
Der Smart-City-Stufenplan sieht zwei Hebelprojekte vor: das Kompetenzzentrum und den Smart-City-Marktplatz. Beide stehen vor der Finanzierungsfrage. Für den Marktplatz sind die Aussichten besser, wenn auch nicht rosig. Das Kompetenzzentrum dagegen wackelt.
Im hessischen Rodgau soll die Straßenbeleuchtung in einem Förderprojekt aufgerüstet werden. Die Hoffnung ist Geld zu sparen, aber auch die Lichtverschmutzung zu verringern. Darüber hinaus könnte man Leuchten auch als Ladepunkte für E-Autos ausstatten.
Die Parteien, die zur Landtagswahl in Brandenburg antreten, haben Pläne, die Digitalisierung der Landes- und Kommunalverwaltungen voranzutreiben. Speziell beim Thema Schulen gehen die digitalen Ambitionen der Parteien aber weit auseinander.
Wie smart und digital sind die deutschen Kommunen? Der Digitalbranchenverband Bitkom hat im diesjährigen Smart-City-Index ein paar Zahlen veröffentlicht. Darin finden sich auch Erfolgsgeschichten.
Digitale Karten sind Werkzeuge, die dabei helfen, die Welt zu verstehen. Google Maps ist das beste Stichwort: ein Alltagshelfer. Inzwischen arbeiten Kommunen daran, über Karten Informationen bereitzustellen. Wie davon die Demokratie profitieren kann, hat nun eine Studie von Agora Digitale Transformation herausgefunden.
In den nächsten Jahren verlieren die öffentlichen Verwaltungen in Deutschland mehr als eine Million Beschäftigte. Um den Fachkräftemangel abzumildern, wollen viele Behörden auf Künstliche Intelligenz setzen. Auch die Hansestadt Bremen plant, KI in der Verwaltung einzusetzen – und möchte nun mit der dortigen Universität eine KI-Strategie erarbeiten.
Wenn es um Verkehrsversuche geht, dürften viele Menschen an die Berliner Friedrichstraße denken. Doch nicht alle Reallabore sind zum Scheitern verurteilt. Worauf es ankommt, erklären drei Expert:innen.
In Wittenberge entsteht die erste Kleinstadtakademie Deutschlands. Deren Leiterin Siw Foge ist angetreten, um mit dem Konzept die Kleinstädte Deutschlands zu vernetzen, sie dazu zu bringen, Gelerntes auszutauschen und sie so wiederzubeleben. Im Interview erklärt sie, wie das gelingen soll.
Immer mehr Kommunen ergänzen ihren baulichen Hochwasserschutz durch digitale Frühwarnsysteme. Auch KI kommt dabei zunehmend zum Einsatz.
Genossenschaftlich aufgebaute Unternehmen tragen erheblich zur regionalen Wirtschaft bei, haben aber mit viel Bürokratie zu kämpfen. Nun will das Justizministerium mehr Digitalisierung ermöglichen. Was ändert sich konkret?
Im Jahr 2050 werden laut Vereinten Nationen mehr als zwei Drittel der Menschen in Städten leben. Höchste Zeit, ihnen auch auf internationaler Ebene mehr Gehör zu schenken, fordert Andràs Szörényi, Senior Policy Advisor in der Denkfabrik Global Cities Hub. Im Interview erklärt er, wie das ohne Chaos klappen soll.
Die Verwaltungstransformation bleibt in Deutschland eine Mammutaufgabe. Vor allem kleine Kommunen sind bei der Digitalisierung oft auf sich allein gestellt. Das möchte das Land Schleswig-Holstein ändern und hat im April eine Kooperation mit der kleinen Kommune Föhr-Amrum gestartet.
Wenn die örtliche Kläranlage ausfällt, kann das für viele Bewohner im Umkreis dreckig enden. Die Abwasseraufbereitung ist deshalb ein Teil der Kritischen Infrastruktur in Deutschland. Ein neues Gesetz soll den Schutz solcher Anlagen regeln. Es enthält auch Vorgaben für Kommunen.
Am 1. September wählt Sachsen einen neuen Landtag. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass sich die Regierungsbildung schwierig gestalten dürfte. Am Ende wird sie wohl zwischen der CDU, SPD, den Grünen und dem BSW ausgemacht werden. Digitalpolitisch sind die Parteien – zumindest bei den meisten Punkten – nicht weit voneinander entfernt.
Die Feuerwehr München hat den Test einer Einheit abgeschlossen, die mit einer Analyse öffentlicher Daten versucht, die Gefahrenabwehr zu verbessern. Beim Test dieser Einheit während der EM kam es zu kuriosen Vorfällen. Für einen Rollout gäbe es noch einige Hürden zu bewältigen.
Neben Sachsen wird auch Thüringen am 1. September einen neuen Landtag wählen. Und wie in Dresden dürfte auch in Erfurt eine schwierige Regierungsbildung bevorstehen. Die digitalpolitischen Schwerpunkte der Parteien liegen auf der Wirtschaft, Verwaltung und Justiz.
Seit 2012 hat die spanische Stadt Pontevedra einen Metrominuto-Stadtplan. Dieser zeigt Fußverkehrsrouten im Stil eines U-Bahn-Netzplans. Mittlerweile haben viele europäische Städte einen solchen Plan, außer in Deutschland. Hierzulande gibt es Vorbehalte.
Ready to use – so wünschen sich Kommunen ihre Software. Der Bundesmessenger des Bundeswehr-IT-Dienstleisters, BWI, verspricht genau das. Vor Kurzem hat die OWL-IT angekündigt, das Produkt in ihren Kommunen anzubieten.
Prozesse in der Kommunalverwaltung müssen neu gedacht werden. In einem Papier hat die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement ausgearbeitet, wie ein Update für die Prozesse aussehen kann.
Rund zwanzig sogenannte Innovationscommunities werden im Rahmen der Förderrichtlinie Datipilot des Bundesforschungsministeriums gefördert. Dabei erreichten die Jury Vorschläge aus ganz Deutschland. Das Wuppertal Institut ist mit gleich zwei Projekten zum Thema Mehrwegsysteme und Stadtgesundheit beteiligt.
Logistikdrohnen könnten gerade in der Medizin helfen, Proben schneller ins Labor zu bringen und die Diagnose zu beschleunigen. Allerdings stehen im städtischen Raum eine ganze Reihe an Vorschriften im Weg. Ein Projekt in Mönchengladbach sucht einen Ausweg.
Fehlende Bürgeramtstermine, Behörden-Pingpong, das Pannenprojekt E-Akte – die Liste der Baustellen in Sachen digitale Transformation ist auch in Berlin lang. Digitalchefin Martina Klement spricht im Interview mit Robert Kiesel über Berliner Erfolge, klare Zuständigkeiten und das richtige Marketing.
Ein sogenannter Mobilitätspass soll baden-württembergischen Kommunen künftig Geld für mehr Bus- und Bahnverkehr in die Kassen spülen. Gegenüber ersten Plänen wurden einige Varianten gestrichen und eine zusätzliche Hürde eingebaut.
Die Melderegister sind eine wichtige Grundlage, um beim Zensus herauszufinden, wie viele Menschen wo leben. Doch die Register sind alles andere als fehlerlos.
Es gibt im kommenden Jahr deutlich weniger Geld für den geförderten Gigabitausbau als angenommen. Doch nicht nur das: Auch im laufenden Jahr werden die Mittel gekürzt. Die Länder haben mit mehr gerechnet – und zeigen sich teilweise verärgert.
Mit dem NIS-2-Umsetzungsgesetz des Bundes sollte erstmal Klarheit herrschen, welche Anforderungen Behörden und Firmen bei Cybersicherheit erfüllen müssen. Die Vorschriften für die unterste Verwaltungsebene legen allerdings teilweise die Länder fest. Trotzdem können Städte, Gemeinden und kommunale Unternehmen handeln.
Der Dienstleister Datagroup hat die Ausschreibung zum Aufbau eines übergreifenden Security Operations Center (SOC) für Hochschulen in Nordrhein-Westfalen gewonnen. Was die Zentralisierung bringen soll und wo das Land Schwerpunkte setzen will.
Ob über eine Stabsstelle oder eigene Digitalagentur – viele Wege führen zur Smart City. Doch wie sollten Kommunen sich dafür organisatorisch aufstellen? Was hat sich wo bewährt? Hierzu wird im Rahmen der Begleitforschung zum Modellkommunen-Programm jetzt eine bundesweite Auswertung vorgelegt.
Schon seit Monaten verschwindet ein Gesetz, das den Ausbau von digitaler Infrastruktur beschleunigen soll, immer wieder von der Agenda des Kabinetts. Heute beschäftigt sich das Kabinett mit dem Thema. Tagesspiegel Background liegt der Kabinettsentwurf bereits vor.
Lieferwägen sind klimaschädlich und verstopfen gerade in den Städten die Straßen. In Karlsruhe haben Forscher:innen nun ein Projekt vorgestellt, wie sich kleine Pakete auch per Straßenbahn transportieren lassen. Eine Lösung für die Verkehrswende?
Mit viel Stückwerk und Einzelprojekten will der Bund die Resilienz von IT-Systemen auf kommunaler Ebene stärken. Ein vielversprechendes Projekt beim Technischen Hilfswerk (THW) steckt in der Konzeptionsphase fest. Wo bleibt das Cyberhilfswerk?
Die Digitalisierung der Verwaltung in Deutschland ist im internationalen Vergleich noch nicht allzu weit fortgeschritten. In Brandenburg soll es nun einen Schritt vorwärtsgehen – und die Verfahrensdauer bei Bauanträgen deutlich verkürzen.
Auf Feuerwachen kommen vermehrt Gefahren aus dem Cyberraum zu. Recherchen des Tagesspiegel Background zeigen: In der Ausbildung von Feuerwehrleuten spielt das Thema kaum eine Rolle – und wenn, gibt es kaum Einheitlichkeit.
Die Bezahlkarte soll verhindern, dass Geflüchtete Bargeld bekommen. Damit sollen nach Willen mancher Politiker Pullfaktoren verringert werden. Erste Erfahrungen sprechen dafür, dass die kommunalen Ausländerämter entlastet werden – aber nicht unbedingt, weil weniger Menschen einwandern.
Ständig haben der Bund und die Länder in Sachen Wissenschaft miteinander zu tun – kooperieren oder verhakeln sich, je nach politischer oder Kassenlage. Aber das Meeting, zu dem die beiden staatlichen Akteursebenen in der vorigen Woche in Berlin zusammenkamen, war denn doch eine Premiere.
Unabhängig werden von den Software-Monopolisten und zugleich die heimische Wirtschaft stärken – das verspricht die Open-Source-Community. Wie überzeugt man eingefleischte Windows-Fans?
Das Fahrrad hat an Bedeutung hinzugewonnen, sagt Hartmut Höppner, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium. Das BMDV sieht er beim Thema Radverkehr bereits gut aufgestellt. Warum er Kürzungen im Haushalt verteidigt und nichts davon hält, dass der Bund mehr Zuständigkeiten übernimmt, erläutert er im Background-Interview.
Digitale Kleinstsupermärkte sollen in Hessen am Sonntag öffnen dürfen. Das sieht ein Gesetzesentwurf der Landesregierung vor. Am Mittwoch tauschen die Befürworter und Gegner in einer öffentlichen Anhörung ein letztes Mal ihre Argumente aus. Das Gesetz wird bundesweit beobachtet.
Forschende haben untersucht, wie missionsorientierte Politik auf regionaler Ebene gelingen kann. Die Analyse vier unterschiedlicher Beispiele zeigt, dass auch auf kommunaler Ebene große Transformationen möglich sind, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.
Während deutsche Smart Cities noch mit Datenplattformen beschäftigt sind, planen einige EU-Mitglieder schon, wie digitale Zwillinge vernetzt werden könnten. Deutschland gehört bisher nicht zum Konsortium. Bald sollen auch Städte beitreten können.
Das Münchner Kompetenzzentrum Digitaler Zwilling hat zusammen mit dem Start-up SE3 Labs eine Anwendung pilotiert, die es ermöglicht, direkt mit dem digitalen Stadtmodell zu interagieren. Der niederschwellige Zugang könnte eine Blaupause für andere Städte sein.
Der digitale Bauantrag ist einer der besonders wichtigen Fokusleistungen. Doch der Rollout verläuft nur schleppend und auch die große Beschleunigung der Genehmigungsverfahren bleibt aus. Denn statt einem vollständig digitalen Antrag ersetzen PDFs das Papier.
Der Glasfasernetzausbau in Deutschland soll schneller vorangehen. Um den Überblick zu behalten, besser zu planen und den geförderten Ausbau umzusetzen, nutzt ein interkommunaler Verbund zum Breitbandausbau in Baden-Württemberg eine Projektmanagement-Plattform. Der Ausbau in 200 Kommunen soll so organisiert werden.
Bei der finalen Abstimmung über den Smart-City-Stufenplan entschied der Beirat sich für ein Kompetenzzentrum in der „Light-Version“, zumindest vorerst. Die beteiligten Kommunen versprechen sich Fortschritte, wenn die Pläne zum Marktplatz und zum Kompetenzzentrum umgesetzt werden – jetzt liegt es an Bund und Ländern, ob das klappt.
Computergestützte Simulationen könnten dabei helfen, Extremwetterereignisse präzise vorherzusagen und ihre Auswirkungen zu verhindern. Ein Soforthilfezentrum soll öffentliche Einrichtungen künftig gezielt dabei unterstützen, sie zu nutzen.
Schon im vergangenen Jahr hätte ein Gesetz, das den Ausbau digitaler Infrastrukturen beschleunigen soll, verabschiedet werden sollen. Doch immer noch kann man sich in der Bundesregierung über ein Wort nicht einigen. Dabei könnte das den kommunalen Bau- und Umweltschutzämtern die Entscheidung erleichtern.
Am Dienstag wird der Smart-City-Stufenplan beschlossen. Der finale Entwurf steht. Beim Smart-City-Kompetenzzentrum kursieren aber noch verschiedene Szenarien. Und über allem schwebt die Frage der Finanzierung.
Die Länder sehen sich als Beschützer der Kommunen. Doch bei der NIS-2-Umsetzung zweifeln die kommunalen Spitzenverbände an einer Kernforderung der Länder. Die Kommunalen wollen keine Regulierungsausnahme für IT-Dienstleister in kommunalem oder Landesbesitz. Doch nach der Anhörung am letzten Freitag ist klar: Der Bund wird auf die Länder hören.
NRW kooperiert mit Madaster Germany bei der Entwicklung eines Gebäuderessourcenpasses. Auch die Bundesregierung hatte die Einführung des Instruments im Koalitionsvertrag vereinbart. Ende Juni werden die Pläne einem Fachgremium vorgestellt.
In Gremien mit dem Bund und den anderen Ländern erwartet der NRW-CIO in seiner neuen Rolle auf Staatssekretärsebene einen „Austausch auf Augenhöhe“. Beim OZG 2.0 pocht er auf die Finanzverantwortung des Bundes. Im eigenen Land hat er drei Prioritäten.
Bei der Digitalkonferenz Republica geht es um die Rolle von Technologie in der Gesellschaft. In Bezug auf Smart City wurde die Frage gestellt, wie daraus Projekte mit Mehrwert für die Gesellschaft werden, statt „Tech Fixes“. Digital Public Goods könnten die Antwort sein.
Ein Ziel des Smart-City-Stufenplans ist, die Förderungen, Kompetenzzentren, und Beratungsangebote von Bund und Ländern zu vernetzen. Ein Kompetenzzentrum des Bundes könnte demnach mit denen der Länder zusammenarbeiten – aber nicht in allen Ländern gibt es für eine solche Vernetzung klare Adressaten.
Die zunehmende Digitalisierung macht Energienetzwerke verwundbar für Cyberangriffe. Um den Überblick über die komplexen Zusammenhänge zu behalten, brauchen die Versorger Transparenz und Echtzeitdaten. ENBW setzt dabei auf einen digitalen Infrastrukturzwilling.
Bald tritt die Durchführungsverordnung über hochwertige Daten in Kraft. Kommunen müssen dann bestimmte Daten unter offener Lizenz veröffentlichen. Dabei haben sie die Qual der Wahl. Es gibt aber einige Regeln, die die Suche nach dem passenden Format erleichtern sollen.
54 Städte in zwölf Bundesländern pilotieren mit der Elektronischen Wohnsitzanmeldung (Ewa) einen der wichtigsten Bürgerdienste. Anfang Mai ist der Rollout in eine neue Phase übergegangen: Bald sollen auch Familien ihren Wohnsitz digital melden können.
Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) fördert Digitalisierung im ländlichen Raum. Elf Forschungsvorhaben sind abgeschlossen, Projekte für digitale Daseinsvorsorge laufen noch. Staatssekretärin Claudia Müller möchte die Ergebnisse mit denen von Smart-City-Projekten auf einer Plattform zusammenbringen. Die braucht aber noch ein Betriebsmodell.
IT-Sicherheit ist eine Achillesferse der deutschen Verwaltung, insbesondere auf föderaler Ebene. Moritz Petry, Geschäftsführer des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz, erklärt im Interview, wie Kreisverwaltungen und Verbandsgemeinden zusammenarbeiten und so Risiken senken.
Mobilitätsdaten liegen bisher verstreut bei Kommunen, Ländern, Bund und Unternehmen. Um sie zu bekommen, ist Verhandlungsgeschick gefordert. Das neue Mobilitätsdatengesetz soll das ändern und Unternehmen verpflichten, die Daten freizugeben. Bund, Länder und Kommunen müssen dann dafür sorgen, dass sie auch nutzbar veröffentlicht werden.
Einige deutsche Städte setzen auf Gamification, um mehr Bürger und Bürgerinnen in die Stadtplanung einzubeziehen. Doch welche Städte arbeiten bereits damit? Wie nachhaltig ist dieser Ansatz überhaupt? Und steckt mehr dahinter als nur ein Zeitvertreib?
Von einer durchgehend immersiven 3D-Umgebung im Sinne eines Metaversums sind sowohl Industrie als auch Kommunen noch weit entfernt. Doch internationale und nationale Beispiele zeigen, wie Stadtverwaltungen Elemente der „Extended Reality“ (XR) schon heute nutzen können.
Das Bundesdigitalministerium hat die neuen Aufrufe zum Glasfaserausbau gestartet. Änderungen gibt es vor allem bei Details. Doch die umstrittene Gigabit-Rahmenregelung und verlängerte Markterkundungsverfahren sorgen für Kritik.
Im Alltag ist KI in Japan in vielen Bereichen präsent. Aber in der Verwaltung ist das Land auf einem ähnlichen Stand wie Deutschland. Kommunen halten sich noch zurück, einige Ministerien starten Pilotprojekte.
Mit Fördergeld vom Bund gründet Gelsenkirchen ein sogenanntes Anwendungszentrum für KI in Kommunen. Forscher:innen sollen Anwendungen programmieren, die auf kommunale Daten optimiert sind. Die Zeit ist knapp, bis Ende 2025 sollen fünf Pilotprojekte fertig werden.