Damit Frankreichs Klimaziele noch erreicht werden können, bräuchte es einen wahren Kraftakt des neugewählten Präsidenten oder der Präsidentin. Allerdings lässt Macrons Umgang mit der Spritpreis-Debatte an seiner Entschlossenheit zweifeln. Und mit Le Pen wären Frankreichs klimapolitische Ambitionen de facto begraben. Eine Analyse.
Trotz Personalmangels erhalten Berufskraftfahrer aus der Ukraine oder anderen Drittstaaten hierzulande in der Regel keine Arbeitserlaubnis. Das Bundesverkehrsministerium will dies nun ändern. Unternehmen wie Amazon bemühen sich, das Imageproblem von Logistikberufen zu verändern.
Nicht erst der Krieg in der Ukraine macht die Abhängigkeit der Industrieländer von Staaten wie Russland und China deutlich sichtbar. Politik und Industrie suchen nach Auswegen aus der drohenden Krise.
Die Verspätungen im Fernverkehr nehmen trotz stark gesunkener Fahrgastzahlen zu. Der Staatskonzern sieht Baustellen und Engpässe im Netz als Ursachen. Der Bundesrechnungshof dagegen kritisiert Missstände und fordert von Regierung und Aufsichtsrat mehr Kontrolle und Transparenz – sowie strengere Vorgaben für Bonuszahlungen an die DB-Spitze.
Seit langem wird über einen Verkauf der europäischen Nahverkehrstochter Arriva diskutiert. Zeitgleich sichert sich die Deutsche Bahn in Kanada nun einen Milliardenauftrag. Während der Konzern von einem geringen Risiko spricht, sieht ein Experte die Neuausrichtung des Staatskonzerns gefährdet.
Das Bundeskartellamt hat die Deutsche Bahn wegen möglicher Behinderung von Mobilitätsdiensten abgemahnt. Eine Entscheidung ist jedoch noch nicht gefallen. Mobilitätsplattformen hoffen dennoch, bisher vom Staatskonzern unter Verschluss gehaltene Daten bald nutzen zu können.
Wasserstoff gilt als emissionsarme Alternative zu konventionellen Antrieben, vor allem bei Schiffen, Flugzeugen und Lastwagen. Für den Hochlauf der Produktion, die viele Länder planen, sind allerdings nicht genügend Rohstoffe für Katalysatoren vorhanden. Forscher suchen nach Alternativen.
Mit einem Einlaufverbot für russische Schiffe will die EU „die Optionen“ der russischen Wirtschaft deutlich einschränken. Viele Schiffe unter russischer Flagge sind es nicht, die Deutschland jährlich erreichen. Und so manches könnte die Flagge in den letzten Monaten gewechselt haben.
Der Stuttgarter Autohersteller will Open-Source-Projekte innerhalb und außerhalb des Unternehmens fördern. Das hat strategische Gründe.
Die EU hat den Bahnmarkt liberalisiert. Nun machen sich die Staatsbahnen von Frankreich, Italien und Spanien zunehmend Konkurrenz. Der spanische Netzbetreiber hofft deshalb auf eine bessere Auslastung. Die französische SNCF hingegen behindert ausländische Eisenbahnen weiter.
Die Flughäfen scheinen die Osterreisewelle so weit zu bewältigen. Bei rund zwei Dritteln der Vorkrisenzeit liegt das Verkehrsaufkommen. Dennoch sind die Sorgen vor Personalengpässen groß, besonders auf dem Vorfeld. Die Branche sieht ihre Probleme wenig beachtet.
In der Diskussion um die Förderung von Fahrzeugen mit Batterie und Verbrennungsmotor zeigt sich Daniela Kluckert im Podcast „Fast Lane“ offen für eine Veränderung. Von einer „Dauersubventionierung“ der Elektromobilität hält die Verkehrsstaatssekretärin nichts.
EU-Parlament und Rat beginnen morgen ihre Trilog-Verhandlungen über die neue EU-Batterieverordnung. Diese sieht zwar strengere Recycling- und Nachhaltigkeitspflichten vor, lässt aus Sicht von Umweltverbänden aber weiterhin große Lücken.
Trotz Corona und höheren Spritpreisen hat der Verkehrssektor 2021 sein Klimaziel verfehlt. Die Liste der Gegenmaßnahmen aus dem Verkehrsministerium ist aus Sicht des Klimaschutzministeriums und des Naturschutzbundes enttäuschend. Minister Volker Wissing muss nachbessern.
Die Europäische Union will bis zu 300 Milliarden Euro investieren, um Infrastrukturprojekte weltweit zu fördern. Das bedeutet auch eine Wende in der bisherigen Entwicklungspolitik.
Neue Fahrkartenkonzepte sollen Bahn und Bus attraktiver machen. In Österreich wurde dazu vergangenen Oktober ein günstiges Ticket eingeführt, das für ein Jahr in sämtlichen Linienverkehren gilt. Das Klima- und Mobilitätsministerium nennt es eine „Revolution im öffentlichen Verkehr“. Ein Vorbild für Deutschland?
Uber kämpft um die Pole Position auf dem Mobilitätsmarkt. Über den Erfolg entscheidet nicht zuletzt, ob es dem Unternehmen gelingt, Politik und Bürger auf seine Seite zu ziehen. Eine Bilanz nach 13 Jahren fällt gemischt aus.
Der Preisauftrieb auf dem Gebrauchtwagenmarkt hält unvermindert an. Auch im ersten Quartal sind die Durchschnittspreise weiter gestiegen. Händler bekommen keine Fahrzeuge, Kunden greifen auf Online-Plattformen zu kleineren Modellen.
Die Spritpreise sind wieder unter zwei Euro gefallen. Umso fragwürdiger ist aus Sicht von Ökonom:innen die geplante Senkung der Kraftstoffsteuern. Der Tankrabatt und die Energie-Subvention für die Industrie halten Deutschland in der Abhängigkeit von Russland, kritisiert die „Wirtschaftsweise“ Veronika Grimm.
Der Erfolg auf dem größten Automarkt der Welt gibt den deutschen Herstellern recht. China gilt als Wachstumsmotor der Industrie. Doch die Lehren aus dem Ukraine-Krieg, die brutale Corona-Politik Pekings und der Rohstoff-Bedarf zeigen: Die Abhängigkeit kann gefährlich werden.
Schon vor dem erhofften Technologiesprung am Himmel sollen die Emissionen der Luftfahrt in Europa fallen. Viele kleinere Maßnahmen sollen dazu beitragen. Eine davon ist die Dekarbonisierung der Flughäfen-Vorfelder. Während der Elektro-Antrieb in der Luft Zukunftsmusik ist, wird er am Boden zum Standard.
Der deutschen Verkehrspolitik will Volker Wissing endlich eine Richtung geben. Mit gezielten Maßnahmen soll die Mobilität klimaneutral werden. Doch die Ampel-Parteien zwingen den Verkehrsminister, Geschenke zu verteilen. Wehrt er sich nicht, wird der FDP-Politiker scheitern. Eine Analyse.
Die EU-Kommission will sich bei ihren neuen Grenzwerten für Luftschadstoffe an den ehrgeizigen Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO orientieren. Weltweit halten im Moment die wenigsten Städte diese Grenzwerte ein. Als Ziel finden aber Städtetag, Umweltbundesamt und Naturschützer die WHO-Vorgaben richtig.
Das Bundesverkehrsministerium will die Kaufprämien für reine E-Autos mittelfristig beibehalten, aber abschmelzen. Die Förderung von Plug-in-Hybriden soll enden. Genaue Daten gibt es noch nicht. Für 1700 saubere Busse schüttet Verkehrsminister Volker Wissing 600 Millionen Euro Fördermittel aus.
Der Ausfall einer unscheinbaren Software hat den Bahnverkehr in den Niederlanden zum Absturz gebracht. Auf diese Risiken der Digitalisierung sind Europas Eisenbahnen bisher kaum vorbereitet. Die Probleme bei der niederländischen Staatsbahn offenbaren auch eine Lücke bei der Cybersicherheit.
Werden Flugtaxis eine Luftnummer oder revolutionieren sie den urbanen Verkehr? Die Meinungen, Geschäftsmodelle und Marktprognosen gehen weit auseinander. Ein Überblick.
Oftmals wird Airlines und Flugzeugherstellern, die die Dekarbonisierung der Branche in Aussicht stellen und ihre Anstrengungen dafür hervorheben, „Greenwashing“ vorgeworfen. Eine neue Studie von der Klimaschutzorganisation T&E erhärtet den Verdacht.
Der interne Bericht des Bundesrechnungshofes zur Anhebung der Entfernungspauschale ist eine Generalabrechnung: Die Pauschale ist unökologisch, sozial ungerecht, juristisch fehlerhaft und wird schlecht kontrolliert. Der Steuerausfall pro Jahr liegt im dreistelligen Millionenbereich.
Innerstädtische Staus, Schadstoff- und Lärmbelastung: Um das zu verhindern, setzen Paketdienstleister immer häufiger Lastenräder ein. Helme mit Augmented Reality-Brille und Sprachsteuerung sollen die Wege der Kuriere sicherer machen. Gemeinsam genutzte Mikro-Depots mit getrennten Strukturen sind ein Weg, um Synergien zu heben.
Ab Mitte des Jahres verlangt die EU den Einbau von acht verschiedenen Assistenzsystemen in neue Pkw-Modelle. Sie sollen die Zahl der Verkehrsunfälle verringern und die Zahl der Verkehrstoten senken. Die Assistenten weisen aber einige Schwächen auf und sind deshalb umstritten.
Noch kann der Klimawandel auf die 1,5 Grad des Pariser Abkommens begrenzt werden. Wie das gelingen kann, hat der Weltklimarat gestern in einem neuen Bericht zusammengefasst. Im Verkehrsbereich muss sehr viel mehr passieren, als es heute der Fall ist, wenn die schlimmsten Folgen der Klimakrise vermieden werden sollen.
Mit Nachdruck fordert die Luftfahrtbranche Änderungen an den geplanten EU-Klimagesetzen für die Luftfahrt. Die Sorgen werden zwar gehört, doch große Änderungen an den Kommissionsvorschlägen sieht das europäische Parlament bisher nicht vor.
Nach dem Massaker in Butscha läuft die Suche nach Auswegen aus der Energieabhängigkeit von Russland mit Hochdruck. Zwischen Grünen und FDP flammen die alten Konflikte zu Benzinrabatt und Tempolimit wieder auf.
Konkrete Hinweise auf vermehrte Cyberattacken auf deutsche Verkehrs- und Logistikunternehmen im Kontext von Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine gibt es nicht. Behörden und Sicherheitsexpert:innen sind dennoch alarmiert – und warnen vor den Schwachstellen vernetzter Fahrzeuge.
Die ersten Autobauer erschließen sich das Metaverse. Der virtuelle Erlebnisraum hat in anderen Branchen einen Hype ausgelöst. Für die Hersteller ist er noch Neuland, obwohl sie die Technologie aus der Produktion und Entwicklung schon kennen.
Wird Teslas oft kritisierte Verarbeitungsqualität bei den Autos aus Grünheide besser als bei den Fahrzeugen aus den USA und China? Background hat mehrere Experten dazu befragt. Sie sind vorsichtig optimistisch.
In Brüssel treffen sich die Chefs der größten europäischen Airlines und blicken hoffnungsvoll aufs Sommergeschäft. Zweckoptimismus scheint es nicht zu sein, doch der Umgang der Politik mit der Pandemie bereitet Sorge vor einer nächsten Welle.
Nach landesweiten Protesten hat Serbiens Präsident Aleksandar Vučić eine Lithiummine gestoppt. Nach den Wahlen erwartet der Bergbaukonzern Rito Tinto aber offenbar doch noch eine Genehmigung. Deutschland und die EU haben großes Interesse an dem Vorkommen in einem fruchtbaren Tal.
Ridehailing und Ridepooling können zur grünen Verkehrswende und der Reduzierung des Individualverkehrs beitragen. Die starke Regulierung in Deutschland macht es vielen Anbietern jedoch weiterhin schwer, ihre Geschäftsmodelle umzusetzen. Kooperationen mit dem ÖPNV sind derzeit die einzig rentable Möglichkeit.
Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn hat der Gehaltserhöhung für das Topmanagement nur mit knapper Mehrheit zugestimmt. Die Verträge von Cargo-Chefin Sigrid Nikutta und Finanzvorstand Levin Holle wurden bis 2028 verlängert.
Wegen der gestiegenen Gaspreise zahlen die Autobauer bereits deutlich mehr für Vorprodukte. Sollte Russland die Lieferungen einstellen, drohen der Industrie Verwerfungen. Viele Arbeitsplätze könnten verloren gehen.
Corona und der Krieg haben einen Trend nicht gebremst: Unternehmen legen beim Reisen mehr Wert auf Nachhaltigkeit. Bei Ausschreibungen zählt CO2-Vermeidung oft mehr als die Kosten. Aber nicht alles, was erwünscht ist, ist auch machbar.
Der Absturz der 737-800 in China passierte Tage vor der erwarteten Rückkehr der 737 Max im chinesischen Passagierverkehr. Die dürfte nun erstmal verschoben sein, solange das Unglück nicht aufgeklärt ist. Die Zukunft Boeings im wichtigsten Markt hängt dabei auch von der politischen Großwetterlage ab.
Das Bundesverkehrsministerium treibt die Verlängerung der A100 in Berlin über den aktuell gebauten Abschnitt hinaus voran. Dabei lehnt der Berliner Senat das Projekt ab. Der Streit belastet auch die Ampel-Koalition im Bund.
Die Bundesregierung kompensiert seit Jahren ihre Reisen und setzt sich dabei hohe Standards. Nun läuft der internationale Rahmen dafür aus. Es braucht rasch eine Regelung, wie sich die doppelte Anrechnung von Emissionsminderungen vermeiden lässt.
Chinas Führung hat seine „Null Covid“-Strategie verfeinert, um die wirtschaftlichen Kollateralschäden zu minimieren. Der Schock für die globalen Lieferketten ist bislang geringer als noch im letzten Jahr. Im wirtschaftlich schwachen Nordosten erlebte Volkswagen allerdings ein besonders hartes Vorgehen.
Privatpersonen können seit dem Jahr 2019 Autos online an- und abmelden, im kommenden Jahr soll die Wirtschaft folgen. Wer den neuen digitalen Verwaltungsservice entwickeln darf, darüber entbrannte aber ein Streit, an dem ein kommunaler IT-Dienstleister aus Bayern, das Land Baden-Württemberg und das Bundesverkehrsministerium beteiligt sind.
Mithilfe eines Fonds der Plattform Hy24 will der Tankstellenbetreiber H2 Mobility die Zahl seiner Wasserstofftankstellen verdreifachen. Potenzielle Kunden sieht das Unternehmen in Flottenbetreibern, die von reinen Batterielösungen nicht überzeugt sind.
Oliver Mackprang beklagt im Background-Podcast Fast Lane die Subventionierung des privaten Pkw durch die Städte. Die ungleiche Lastenverteilung verhindere den Durchbruch des Carsharings. Besonders schlecht kommen die Anbieter in Berlin weg.
Deutschland hat sich dagegen entschieden, die seit dem 21. Februar geltenden neuen Kabotageregeln auch für den Vor- und Nachlauf im internationalen Kombinierten Verkehr anzuwenden. Missbrauch durch gebietsfremde Frachtführer konnte das Verkehrsministerium im Vorfeld nicht erkennen. Das dürfte den Status quo manifestieren.
Die Bundesregierung verspricht sich von Billig-Tickets im ÖPNV, Menschen neu für Bus und Bahn begeistern zu können. Die Mehrheit der Deutschen ist indes anderer Meinung, zeigt eine Umfrage für Tagesspiegel Background. Viele Umsetzungsfragen sind derweil noch offen.
Beim Umbau des größten Staatskonzerns steht Verkehrsminister Volker Wissing vor schwierigen Entscheidungen. Die hohen Verluste wegen Corona, die ausufernden Kosten bei Stuttgart 21 und die verteuerte Energie verschärfen die Finanzprobleme des Transportriesen. Dennoch bleibt ein Notverkauf der Spedition Schenker vorerst offen.
Die von der Ampel-Koalition beschlossene drastische Preissenkung für den öffentlichen Personennahverkehr ist eine Wette auf das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung. Die Umsetzung wird anspruchsvoll. Die Spritpreissenkung kommt bei Ökonomen und Umweltverbänden schlecht an.
Die hitzigen Tarifverhandlungen für die Angestellten der Flughafenkontrollen folgen auf die Überforderung der Branche in diversen „Chaos-Sommern“. Unabhängig von einer Einigung leidet der Beruf unter mangelnder Attraktivität. In Frankfurt will nun der Flughafenbetreiber die Dinge in die Hand nehmen.
Franziska Giffey und Volker Wissing schickten am Donnerstag in Berlin einen Güterzug mit Hilfsgütern in das Kriegsgebiet. Der Botschafter der Ukraine bedankte sich für das Zeichen der Solidarität. Andrij Melnyk forderte jedoch zugleich, die Transitfahrten durch Russland nach China einzustellen.
Am Sonntag wählt das Saarland. Neben Corona und Krieg ist der Strukturwandel das Top-Thema des Automobilstandorts. Als amtierende Verkehrs- und Wirtschaftsministerin kann Anke Rehlinger (SPD) punkten. Die Chancen von Regierungschef Tobias Hans auf einen Wahlsieg schwinden.
Leoni ist einer der wichtigsten Lieferanten von Bordnetzen für die Automobilindustrie. In der Ukraine hat das Unternehmen 7000 Beschäftigte. Ihren Arbeitsalltag zwischen Fabrik und Luftschutzbunker schildert Vorstandschef Aldo Kamper.
Die komplexen Lieferketten der Autoindustrie können Güterbahnen nur sehr partiell bewältigen. Die kompakte Produktionsweise in Teslas Gigafactory eignet sich jedoch gut für Schienentransporte. Der US-Hersteller hat sich im Genehmigungsverfahren zur Schiene bekannt, die Umsetzung wird allerdings schwierig.
Ein Großteil der mehr als 500 Flugzeuge westlicher Leasinggesellschaften, die Russland einbehalten hat, dürfte zum Totausfall werden. Der ohnehin unter Druck stehende Markt der Flugzeugfinanzierung würde damit weiter an Attraktivität einbüßen.
Marode Brücken, Spekulation an den Ölmärkten und mehr Geld für den Öffentlichen Personenverkehr: Die Haushaltsdebatte zum Verkehrsetat deckt ein breites Themenspektrum ab. Die Grünen wollen noch eine Aufstockung für E-Busse durchsetzen.
Die Ampel streitet darüber, wie mögliche Entlastungen wegen der anhaltend hohen Energie- und Spritpreise aussehen könnten. Auch die Bürgerinnen und Bürger sind in der Frage gespalten, zeigt eine Background-Umfrage. Heute soll der Koalitionsausschuss entscheiden.
Tesla eröffnet an diesem Dienstag Europas größte E-Autofabrik. Das Werk fordert die deutschen Autobauer kräftig heraus. Und Elon Musk hat bereits weitere Pläne in Brandenburg.
Der Masterplan Ladeinfrastruktur II von Verkehrsminister Volker Wissing sieht 74 Vorschläge vor: vom Förderprogramm für die Kombination aus Solaranlage, Heimspeicher und Wallbox über bidirektionales Laden, Plug-and-Charge, einen Masterplan für Kommunen bis zum Schnellladen für Nutzfahrzeuge. Ein Überblick.
Bei einer Diskussionsrunde des Logistikverbands BGL wirbt der Parlamentarische Staatssekretär Oliver Luksic für die Vorteile eines Tankrabatts. Um kleinen Fuhrunternehmern unter die Arme zu greifen, will er sich bei den Verhandlungen um ein Mobilitätsgeld auch für einen LNG-Rettungsschirm einsetzen.
Rechtzeitig zur morgigen Eröffnung der Gigafactory in Grünheide ist ein Betriebsrat gewählt. Die arbeitgeberfreundliche „Gigavoice“-Liste stellt die Vorsitzende, der Vize kommt von der IG Metall. Die Gewerkschaft will nun die Belegschaft mobilisieren.
Der Krieg in der Ukraine hat den Preis für Getreide stark ansteigen lassen. Um den Weltmarkt zu entlasten, fordert die Deutsche Umwelthilfe ein gesetzlich verordnetes Ende für die Biosprit-Beimischung in Deutschland. Die Branche und das Landwirtschaftsministerium setzen hingegen auf den Markt.