Einmal einloggen und in den Zügen und am Bahnhof online sein: Die Deutsche Bahn will in diesem Jahr ihr W-Lan-Angebot deutlich verbessern. Auch die Mobilfunkversorgung entlang der Strecken soll besser werden. Dafür müssen auch die Telekommunikationsanbieter mitspielen.
Die Suche nach einem freien Parkplatz ist lästig, teuer und schlecht für die Umwelt. Intelligente Parklösungen für Städte und Kommunen sollen Abhilfe schaffen – und die Luft in den Städten verbessern. Die FDP fordert mehr Tempo von der Bundesregierung.
Das Risiko von Anschlägen auf Flugzeuge und Airports durch „Innentäter“ ist besonders hoch, warnt die Bundesregierung. Sie will die Überprüfung von Flug- und Bodenpersonal verschärfen. Die Lufthansa findet das gut, die Flughäfen sind zwiegespalten. Und CSU und FDP überbieten sich mit gewagten Thesen.
Die deutsche Automobilindustrie kann auf die Unterstützung der Bundesregierung bei der Bewältigung des Strukturwandels setzen. Beim Autogipfel im Kanzleramt forderten Arbeitgeber, Betriebsräte und Gewerkschaften schnelle Entscheidungen. In der Branche stehen die Zeichen auf Krise.
Am heutigen Donnerstag beginnt der Untersuchungsausschuss zur Pkw-Maut seine eigentliche Aufklärungsarbeit. Der angeschlagene Verkehrsminister Andreas Scheuer wird erst im Sommer vernommen. Sollte er zurücktreten, wäre viel Sprengkraft weg.
Die Autoindustrie sieht sich zunehmend mit Hackerangriffen konfrontiert – und bestätigt damit eine aktuelle Allianz-Studie zu den weltweit größten Risikofaktoren für Unternehmen. Schlecht abgesicherte Zulieferer werden als Einfallstor genutzt. Neue Technologien und Gesetze sollen helfen.
Mit ihrer neuen Rohstoffstrategie will die Bundesregierung die Anforderungen an saubere Lieferketten erhöhen. Den Umwelt- und Entwicklungsorganisationen ist das Papier zu unverbindlich und inkonsequent.
„Die Veränderungen, die vor uns liegen, haben bisher nicht gekannte Ausmaße“: EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen schwört Europa auf den Klimaschutz ein. Es geht um große Summen. Der Verkehr soll von Investitionen profitieren, aber auch mehr zahlen. Ein Überblick.
Heute wird im Kabinett die Nationale Bioökonomiestrategie verabschiedet. Damit will die Regierung den Wandel zu einer biobasierten Wirtschaft vorantreiben. Hersteller alternativer Kraftstoffe und Batterie-Recyclingfirmen dürfte das interessieren. Die Reaktionen fallen bisher allerdings verhalten aus.
Die bevorstehende Fusion von PSA und Fiat-Chrysler wirft ihre Schatten voraus. Bei Opel wird das Programm zum Stellenabbau deutlich ausgeweitet. Bis zu 4100 Stellen könnten an deutschen Standorten wegfallen, dafür gibt es womöglich eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis 2029.
Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), Bahnchef Richard Lutz und dessen Vize Ronald Pofalla unterschreiben heute die LuFV 3. Die Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung soll 86 Milliarden Euro für Erhalt und Sanierung des Schienennetzes garantieren. Doch es gibt viele Kritikpunkte.
Die Arbeitsgruppe 4 der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität (NPM) schließt nicht aus, dass die Elektromobilität bis 2030 mehr als 400.000 Arbeitsplätze in der Automobilindustrie vernichtet. Bei der Kritik an dem pessimistischen Szenario sind sich Autobranche und Umweltverbände einig.
Kroatiens EU-Ratspräsidentschaft könnte für neue Aufregung sorgen beim Mobilitätspaket und im Umgang mit Chinas Seidenstraße. Während die Kommission heute Details des Green Deal vorstellt, setzt die kroatische Regierung stärker auf klassischen Infrastruktur-Ausbau – etwa in den EU-Randregionen.
Am Mittwoch trifft Angela Merkel Gewerkschaftsvertreter im Kanzleramt. Es geht um die Herausforderungen des Klimawandels und der Digitalisierung für die Automobilwirtschaft. Nach einem aktuellen Bericht sind allein durch die E-Mobilität Hunderttausende Jobs bedroht.
Bisher hat sich Verkehrsminister Andreas Scheuer vergeblich dafür eingesetzt, dass der Lkw-Abbiegeassistent früher kommt – auch, weil Fahrzeugzulassungsrecht Europarecht ist. Jetzt hat er aber eine mächtige Verbündete gefunden: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.
Autoversicherungen tragen nur einen Teil der hohen Unfallkosten. Die Bahn-Lobby kritisiert versteckte Subventionen in Milliardenhöhe und fehlende Transparenz. Auch die Regierung hat keinen Durchblick. Experten sehen Handlungsbedarf und fordern die Einrichtung einer zentralen Stelle zur Datenerhebung.
Nach dem Urteil des Landgerichts Frankfurt hat Uber sein Vermittlungsmodell verändert. Die Klägerin Taxi Deutschland will das nicht durchgehen lassen. Die Vereinigung plant den nächsten Schritt im Kampf gegen den Wettbewerber.
An diesem Montag beginnt in Berlin die erste Sitzungswoche des Bundestages. Für den Verkehrsbereich stehen viele wichtige Gesetzesvorhaben auf den Tagesordnungen des Parlaments, des Bundesrats, der Ausschüsse und Anhörungen – gleich heute etwa zum umstrittenen MGVG. Wir haben die Übersicht für Sie.
Die FDP-Bundestagsfraktion erwägt, vom Bundesgerichtshof (BGH) prüfen zu lassen, ob die nachträgliche Geheimeinstufung von Akten für den Maut-Untersuchungsausschuss durch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) zulässig war.
Der Verkehrssektor bekommt seine CO2-Emissionen nicht in den Griff, die Werte steigen gegen den Trend. Das sorgt für heftigen Streit in der schwarz-roten Regierungskoalition über den Klima-Kurs in der Verkehrspolitik. Die Union greift die Umweltministerin an, die SPD schlägt zurück.
Ende 2021 will der US-Autobauer in drei Städten einen Fahrdienst mit autonomen Autos auf die Straße bringen. Dabei versteht sich Ford als Hardware und Softwareentwickler, Betreiber der Plattform sollen Vermittler wie Uber und Lyft sein. Auf einen reinen E-Antrieb wird zunächst verzichtet – aus Kostengründen.
Der Verkehrsminister kündigt neue Gipfeltreffen für besseren Schienenverkehr an. Doch die Probleme und Zielkonflikte beim größten Staatskonzern sind längst bekannt. Was fehlt, sind mutige Weichenstellungen der Regierung für eine Bahnreform 2.0. Eine Analyse.
Ein deutsch-chinesisches Joint Venture macht im Berliner Westhafen vor, wie vollautomatische Batteriewechselstationen für Pkw funktionieren können. In China hat sich das Prinzip bereits bewährt, hierzulande fehlt noch ein Hersteller zum Aufbau einer Flotte.
Lithium-Schwefel-Akkus sind leichter, billiger und wohl auch umweltfreundlicher als die weit verbreiteten Lithium-Ionen-Akkus. Doch noch gibt es Probleme mit der Stabilität. Dabei sind australische Forscher nun einen wichtigen Schritt vorangekommen.
Staatliche Förderung macht Elektro-Nutzfahrzeuge für Unternehmen attraktiv. Das Angebot wächst und reicht vom Lastenrad bis zum Lkw. Das Berliner Start-up Levcon vertreibt ganz besondere E-Modelle für Unternehmen. Sie treten gegen die elektrischen Transporter etablierter Hersteller an.
Um seine Klimaziele zu erreichen, braucht Europa bis 2030 mindestens 33 Millionen Elektroautos. Für Klimaneutralität wären sogar 44 Millionen E-Autos notwendig. Das hat Transport & Environment, eine Dachorganisation der europäischen Umweltverbände, errechnet.
Der Autohersteller Toyota will am Fuße des Bergs Fuji eine Smart City errichten, um autonomes Fahren, künstliche Intelligenz und eine Wasserstoff-Energieversorgung zu testen. Ähnliche Projekte anderer Konzerne gibt es in Toronto, Guangzhou, Wien und Jena.
Alkohol am Steuer ist ein hohes Risiko, wie der Unfall in Südtirol auf traurige Art und Weise bestätigte. Seit Langem wird diskutiert, welche technischen Lösungen solche Unglücke verhindern könnten. Ein mögliches Tool: Interlock-Systeme. In Deutschland hoffen Experten auf ein baldiges Pilotprojekt.
Es ist ein Zukunftsversprechen, das erst noch eingelöst werden muss. Doch schon heute sind Flugtaxis ein umkämpfter Markt. Nun kündigen Uber und Hyundai die Massenproduktion an. Das Rennen um die Serienreife wird 2020 enger, regulatorische Fragen sind aber noch offen.
Airlines sind alarmiert, die Schifffahrt ist in Sorge und der Ölpreis steigt. Schon jetzt spürt die globale Wirtschaft die Folgen der neuen Iran-Krise. Während sich Washington und Teheran bedrohen, steht die Seestraße von Hormus im Fokus. Vom Nadelöhr des Ölhandels hängt die Weltkonjunktur ab.
Mobilitäts-Hub und Rundum-Versorgung: Angesichts von Megatrends wie Online-Shopping und Elektromobilität müssen sich Tankstellen neu erfinden. Ein Branchenexperte erklärt, wo er die größten Chancen sieht.
Detroit, Paris oder Frankfurt am Main sind wichtige Messe-Stationen für die internationale Automobilindustrie. In Las Vegas aber spielt seit einigen Jahren die Musik: Auf der CES stellt die Mobilitätsbranche ihre Visionen für die Zukunft und zahlreiche Produktneuheiten vor. Eine erste Auswahl.
Seit dem Jahreswechsel gilt für Automobilhersteller in Europa eine neue Zeitrechnung. 2020 müssen sie sich die CO2-Emissionen ihrer Neuwagenflotte anrechnen lassen, es drohen hohe Strafzahlungen bei Verstößen. Der Weg bis zur Einhaltung der EU-Grenzwerte scheint lang – doch die Branche hat in Brüssel geschickt verhandelt.
Mehr E-Autos auf den Straßen und Speichertechnologien für erneuerbare Energien bedeuten: In Zukunft brauchen wir viel mehr Lithium für die Batterieherstellung. Rohstoffexperte Michael Schmidt geht davon aus, von dem Halbmetall gebe es genug auf der Erde. Die Diskussion um den Wasserverbrauch beim Lithiumabbau sieht er kritisch.
Das Schweröl-Zeitalter in der Schifffahrt ist (fast) zu Ende. Die Kraftstoff-Revolution stellt Märkte auf den Kopf und macht die Globalisierung etwas grüner. Umweltschützern reicht das noch nicht. Nächster Stopp: Klimaschutz.
Die neue Regierung aus ÖVP und Grünen will die Alpenrepublik zu einem europäischen Vorreiter für nachhaltige Energie- und Verkehrspolitik machen. Der deutsche Grünen-Chef Robert Habeck möchte die neue Koalition aber nicht eins zu eins auf Deutschland übertragen.
Seltene Allianz: Der Städtetag und der Verband der Automobilindustrie (VDA) fordern mehr Freiheit für die Kommunen, die Preise für das Anwohnerparken anzuheben. Der Städtetag spricht von bis zu 200 Euro pro Jahr. Der VDA ist für eine Staffelung nach Einkommen.
Hunderttausende vom Dieselskandal betroffene Volkswagen-Kunden können sich Hoffnung auf eine Entschädigung machen. Der Autokonzern kündigte am Donnerstag an, im Musterprozess mit mehr als 400.000 angemeldeten Klägern einen Vergleich mit dem Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV) anzustreben.
Millionen von Pendler-Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz fast jeden Tag verursachen Unmengen Schadstoffe. Darüber, wie diese umweltfreundlich zurückgelegt oder vermieden werden können, machen sich öffentliche Arbeitgeber Gedanken – manche mehr, manche weniger.
Im Vergleich zu anderen Sharing-Angeboten stoßen die seit Sommer zugelassenen E-Tretroller auf Widerstand, zeigt eine neue Umfrage des Instituts Fraunhofer ISI. Trotzdem können sich viele vorstellen, die kleinen Flitzer für bestimmte Gelegenheiten zu nutzen.
In Deutschland werden Terminals für LNG aufgebaut und darüber gestritten: Für die einen ist Flüssigerdgas ein emissionsarmer Kraftstoff mit Zukunft, für andere ein klimaschädlicher fossiler Brennstoff der Vergangenheit. Der maritime Koordinator der Bundesregierung ist für einen schnellen Umstieg der Schifffahrt auf LNG.
Innovationen, neue Technologien und Gesetze werden die Art, wie wir uns fortbewegen, komplett auf den Kopf stellen, so eine weit verbreitete Meinung. Verkehrsforscher haben aber ihre Zweifel – auch an der Wirksamkeit des Klimapakets mit der Steuersenkung für die Bahn.
CTS Eventim und Kapsch TrafficCom fordern 560 Millionen Euro Entschädigung für die Kündigung der Pkw-Maut-Verträge. Verkehrsminister Scheuer wehrt sich und spricht von „Spekulations- und Zahlenwirrwarr", die Opposition bekräftigt ihre Forderung nach seinem Rücktritt.
Das Uber-Geschäftsmodell ist wettbewerbswidrig, urteilt das Landgericht Frankfurt – und untersagt dem Fahrdienst ab sofort die Vermittlung von Beförderungsaufträgen. Für die Kunden ändert sich allerdings zunächst nichts, wie der Fahrdienstvermittler versichert.
Die Wette läuft: Opel ist Profiteur der Fusion seiner Konzernmutter PSA und Fiat-Chrysler, sagen die einen. Opel ist der große Verlierer des Milliardendeals, sagen die anderen. Gut in Erinnerung ist noch die Rettung mit Bundes- und Landeshilfe vor zehn Jahren.
Die Ansprüche verjähren zum Jahresende, warnen Juristen. 1,7 Millionen Menschen würden Geld verschenken. Volkswagen kontert: Die Verjährung ist längst eingetreten. Und auch ein Vergleich im Musterverfahren ist für den Konzern derzeit „kaum vorstellbar“.
Das Klimapaket kann verabschiedet werden, der CO2-Preis startet bei 25 Euro und die Spritpreise werden ab 2021 steigen. Vor allem Pendler sollen dafür finanziell entlastet werden. Doch wie wird der Arbeitsweg von Millionen Berufstätigen auch klimafreundlich?
Die EU-Kommission kritisiert den mühsam ausgehandelten Kompromiss beim Mobilitätspaket. Die Regel, dass Lkw alle acht Wochen an ihren Geschäftssitz zurückkehren müssen, sei nicht mit dem Green Deal vereinbar, lautet der Vorwurf. Für Wirbel sorgt zudem ein persönlicher Angriff auf zwei Abgeordnete.
Die Schifffahrt will der „erste treibhausgasneutrale Verkehrsträger“ werden und nimmt dafür nun selbst mehr Geld in die Hand. Milliarden sollen in CO2-freie Kraftstoffe fließen. Klimaschützer sind begeistert – zumindest ein bisschen, denn es gibt einen Haken.
Die Taxi-Branche befürchtet angesichts der geplanten Reform des Personenbeförderungsgesetzes ihren Untergang. Bei einem Besuch des neuen SPD-Bundesvize warb sie um Unterstützung im Kampf gegen private Anbieter wie Uber. Kühnert will Fahrern in prekären Verhältnissen mit einem höheren Mindestlohn helfen.
Der Produktionsstopp für den Boeing-Flieger 737 MAX hat nicht nur negative Auswirkungen auf den Hersteller selbst, sondern auf Fluggesellschaften und Zulieferer rund um den Globus. Auch für die US-Wirtschaft insgesamt könnte die Boeing-Krise Folgen haben.
Carsharing gewinnt an Bedeutung, doch der Bestand an privaten Pkw wächst schneller. Das Geschäftsmodell steht unter massivem Druck. Anbieter wie BMW und Daimler, die ihre Mobilitätsdienstleistungen schon zusammengelegt haben, wechseln in den Sparmodus.
Pkw mit Batterie-Antrieb erzeugen über ihren gesamten Lebenszyklus deutlich weniger Treibhausgase als Wasserstoff-Autos oder mit E-Fuels betankte Fahrzeuge, wenn diese nicht komplett CO2-frei sind. Das ist das Ergebnis einer Studie von Agora Verkehrswende.
Klimaaktivistin Greta Thunberg musste im ICE auf dem Boden sitzen – vielen Bahnfahrern kommt das bekannt vor. Wird zum Fahrplanwechsel alles besser? Wegen steigender Nachfrage baut der Konzern viele Verbindungen aus – ohne Preiserhöhung. Außerdem investiert die Bahn zwölf Milliarden in neue Züge.
Die Entwicklung der Luftfracht gilt als Top-Indikator für die Weltwirtschaft. 2019 lief es mies, 2020 soll es besser werden. Schlüsselindustrien wie Auto- und Maschinenbau verschicken wertvolle Lieferungen auf dem teuren Luftweg, um Zeit zu sparen. Und Tiere warten in der „Animal Lounge“ auf ihren Abflug.
Die Bundesregierung setzt sich ambitionierte Ziele für den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur. Dabei wird das Laden zu Hause und beim Arbeitgeber in Zukunft eine viel größere Rolle spielen. Hier stecken dringend nötige Reformen im Gesetzgebungsverfahren fest.
Die Bürger stehen dem autonomen Fahren skeptisch gegenüber, zeigt eines Studie des VDI. Der Verein sieht darin aber besonders für Städte Chancen, weil sich für sie neue Geschäftsmodelle ergeben. Die Entwicklung von Fahrzeugen und Infrastruktur müsse aber stärker zusammengedacht werden.
Die Klima-Kritikwelle hat viele Fluggesellschaften in den vergangenen Monaten auf dem falschen Fuß erwischt. Ein Vorsatz für das neue Jahr: mehr echter Klimaschutz, so lautet das Versprechen. Mit dem Finger auf Politik und Regulierer zeigen die Airlines trotzdem.
Die wichtigste Branchenschau der Autoindustrie soll neu aufgestellt werden und womöglich umziehen. Berlin bietet sich als zeitgemäßer Standort an. Im Autoverband VDA gibt es viel Sympathie für einen Umzug an die Spree – auch nach dem negativen Votum der Berliner Grünen.
Die Union sucht den Weg in die Wasserstoffwirtschaft. Die Forschungsministerin will, dass Deutschland Weltmarktführer wird. Unklar bleibt, ob der Energieträger primär aus Strom oder Gas hergestellt und wie viel davon überhaupt im Inland produziert werden soll. Alle warten auf die Strategie der Bundesregierung.
Mit einem skurrilen Auftritt hat Verkehrsminister Andreas Scheuer versucht, aus der Defensive durch die Pkw-Maut herauszukommen. Er räumt das schlechte Ergebnis ein, will aber keine Fehler zugeben. Stattdessen zählt er Großtaten auf anderen Gebieten auf.
Der Green Deal von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen könnte dafür sorgen, dass die CO2-Flottengrenzwerte für Pkw und Nutzfahrzeuge nachgeschärft werden. Die Autoindustrie sieht sich schon jetzt am Limit. Auch die Schiff- und die Luftfahrtbranche üben Kritik.
Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages warnt: Die geplante Kapitalerhöhung um elf Milliarden Euro für die Deutsche Bahn aus dem Klimaschutzprogramm der Bundesregierung könnte gegen EU-Recht verstoßen. Eine Quersubventionierung innerhalb der Bahn kann nicht ausgeschlossen werden.
Mit Künstlicher Intelligenz und Big Data wollen Airlines das Fliegen noch sicherer machen. Doch je weiter die Digitalisierung voranschreitet, desto größer wird auch das Risiko von Cyber-Attacken auf Flugzeuge, warnt der Weltverband IATA.
Die Nationale Plattform „Zukunft der Mobilität“ (NPM) legt ihren ersten Fortschrittsbericht vor. Viele Empfehlungen hat die Politik bereits aufgegriffen, nun müssen sie umgesetzt werden. Die Experten warnen: Nutzer und Beschäftigte dürfen nicht die Verlierer des Wandels sein.
Der U-Ausschuss zur Pkw-Maut-Affäre will seine Zeugenbefragungen bis Sommer 2020 abschließen. Sonst könnte die Aufklärung mit dem Schiedsgerichtsverfahren und dem Strafverfahren gegen Verkehrsminister Andreas Scheuer kollidieren.