KI-Fälschungen von Audiomaterial und Videos sind eine potenzielle Gefahr für die Demokratie, auch für Unternehmen können sie zum Sicherheitsproblem werden. Die KIT-Forscherin Jutta Jahnel hat sich mit anderen Forschenden für das EU-Parlament mit den Gefahren von Deepfakes beschäftigt und spricht im Interview über den Regulierungsbedarf.
Einen modernen digitalen Staat wollen SPD, Grüne und FDP schaffen. Die Details, wie das gelingen soll, werden gerade verhandelt. Eine Anregung könnte den Unterhändler:innen dabei ein Blick nach Finnland bieten: Mit dem Konzept Humble Government sollen sich komplexe Probleme lösen lassen. Eine finnische Erfolgsgeschichte dazu gibt es schon.
Ein neuer Ländervergleich der Deutsche Telekom Stiftung zeigt, wo die Digitalpakt-Milliarden schon Verbesserungen bringen – und wo in der Bundesrepublik noch Nachholbedarf herrscht. Die Ergebnisse sind teils überraschend.
Der Wissenschaftsrat unterbreitet heute Vorschläge zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Forschenden und Gesellschaft. Eine wichtige Rolle spielen in dem Papier, das Tagesspiegel Background vorab vorlag, negative Auswirkungen der digitalen Transformation des Mediensystems auf die Demokratie.
Die Ampel-Parteien wollen die Digitalisierung des Bildungswesens mit einem Digitalpakt 2.0 vorantreiben. Doch wie soll sich dieser von seinem Vorgänger, dem weitgehend gescheiterten Digitalpakt Schule, unterscheiden? Muss das Grundgesetz geändert werden, um die Kompetenzen des Bundes zu stärken?
Der Think Tank D64 wird 10 Jahre. Im Interview blicken die Vorsitzenden Marina Weisband und Henning Tillmann zurück und sagen, welche Erwartungen sie an eine Ampel-Koalition haben.
Der digitale Führerschein und die ID-Wallet wurden nach ihrem Launch mit Kritik und Spott überzogen. Eine digitale Identität braucht Deutschland aber trotzdem. Wie geht es jetzt weiter?
Kommunen sind in Deutschland zur Daseinsvorsorge verpflichtet. Doch die ist im stetigen Wandel – was vor einigen Jahren für Bürger:innen wichtig war, muss es heute lange nicht mehr sein. Dafür ergeben sich unter anderem durch die Digitalisierung neue Aufgabenfelder aber auch Potenziale für Kommunen. Eine neue Studie will Antworten geben.
Im Bund-Länder-Gremium IT-Planungsrat werden heute große Pflöcke eingeschlagen. Es kommen unter anderem eine bundesdeutsche Cloud-Strategie, Ideen wie die Registermodernisierung gesteuert werden soll, Nachnutzungskonzepte für Online-Services der Verwaltung – und wieder einmal ein Update zu den Geldern aus dem Konjunkturpaket.
Die Klimabilanz von Künstlicher Intelligenz ist schwer zu messen. Ein Zusammenschluss von Forscher:innen hat deshalb Kriterien für die Nachhaltigkeitsbewertung entwickelt.
Auf der Straße sieht man sie derzeit seltener, doch im Netz sind sie aktiver denn je: Verschwörungsideolog:innen. In ihrem ersten Report klärt das Center für Monitoring, Analyse und Strategie (CeMAS) darüber auf, wie die Szene versucht, ihren Einfluss auf Politik und Gesellschaft durch gezielte Aktionen zu vergrößern.
In einem dreijährigen Programm wollen Expert:innen aus Deutschland und Israel Handlungsempfehlungen für eine verantwortungsbewusste und konsequente Anwendung von Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen erarbeiten. Heute fällt der Startschuss für GIHF-AI. Das Konzeptpapier zeigt: Vertrauen spielt eine große Rolle.
Beim Umgang mit problematischen Inhalten sieht sich Reddit als Gegenmodell zu Facebook. Trotzdem war es für den Gründer die Herausforderung der letzten Jahre. Nun soll ein deutscher Ableger als Blaupause zur Expansion dienen.
Die EU-Kommission hat mit ihrem Entwurf für den Digital Markets Act den ersten Aufschlag gemacht. Jetzt liegt die Antwort des EU-Rats vor. Warum auch um die wenigen Änderungen erbittert gerungen wurde, schreiben Alexander Fanta und Harald Schumann.
Bei der Reform der EU-Plattformregulierung drängt die Zeit, doch die Verhandlungen im EU-Parlament sind zäh. Im Zentrum stehen die neuen Regeln für personalisierte Werbung im Digital Services Act. Derweil feilt die Kommission an ihrem Machtanspruch.
Autobauer wie Mercedes-Benz, BMW und VW forschen gemeinsam an der Anwendung von Quantencomputern. Das ist notwendig. Aber auch ein Balanceakt, da allzu viel Gemeinschaftsarbeit Wettbewerbsvorteile zunichte machen könnte.
Bei der Ausarbeitung des Digital Markets Acts läuft die heiße Phase. Anbieter aus Europa drängen derweil noch auf Anpassungen. Sie fordern mehr Interoperabilität oder differenziertere Nutzerdefinitionen.
Die Bundesrepublik dringt auf den Abschluss eines weltweit gültigen Pandemievertrags – und stellt beim World Health Summit die Rolle des internationalen Datenaustauschs heraus. Ohne globales Abkommen dürfte das in Berlin geplante WHO-Hub nur die Hälfte wert sein.
Drei deutsche Robotikexperten sollen für die Google-Mutter Alphabet die Industrie-Robotik revolutionieren. Ihr neuer Arbeitgeber heißt Intrinsic, eine Neugründung im Alphabet-Universum, und die Industrie rätselt: Was haben die Herren von München und Pablo Alto aus vor?
Politiker und Tech-Konzerne arbeiten an einem Ende der Third-Party-Cookies. Die Werbeindustrie stellt sich auf eine cookiefreie Werbewelt ein, zum Beispiel mit Hilfe von kontextuellem Targeting.
Jetzt stehen die Verhandlungsteams aller Ampel-Parteien. Nach dem gestrigen Auftakt sollen die inhaltlichen Debatten kommende Woche Mittwoch losgehen. Ein Überblick, wer dabei mit am Tisch sitzen wird.
Zur Frankfurter Buchmesse ist der Konflikt um die Leihbedingungen für E-Books noch einmal hochgekocht – nachdem der Gesetzgeber zuletzt bei der Urheberrechtsreform versäumt hatte, eine Klarstellung der Rechtslage herbeizuführen. Die Verlage und Autor:innen scheinen eine andere Linie von der neuen Regierung zu erwarten und melden vorab Protest an.
Der BSI-Lagebericht zur IT-Sicherheit in Deutschland zeigt Ransomware weiter auf dem Vormarsch. FDP und Grüne sehen bei Cybersicherheit strukturelles Versagen im Innenministerium. Was bedeutet das für die Koalitionsverhandlungen?
Immer mehr Krankenhäuser setzen auf den Mobilfunkstandard 5G, um schnell Daten austauschen zu können. Ob virtuelle 3D-Darstellungen von Organen oder Operationen, bei denen Mediziner aus der Ferne mitmachen: Das Potenzial ist groß.
In der Plattformökonomie sind althergebrachte Arbeitsschutzstandards aufgrund des unklaren Status der Beschäftigten oft unwirksam. Ein neuer Regelrahmen muss her. Ein Vorstoß des Arbeitsministeriums auf nationaler Ebene ist jedoch im Sande verlaufen. Die EU-Kommission will zum Jahresende Vorschläge unterbreiten.
Schwerin, Ludwigslust-Parchim, Witten: In der vergangenen Woche sind mehrere deutsche Kommunalverwaltungen Opfer von Hacker-Angriffen geworden. Die Verantwortlichen kämpfen mit den Auswirkungen.
Bis wirklich die Daten und nicht die Bürger:innen laufen, ist es noch ein weiter Weg. Bei der digitalen Verwaltung ist der Bedarf an gesetzlichen Änderungen riesig, auf die nächste Bundesregierung wartet viel Arbeit. Ein Überblick über die Baustellen.
Es ist beschlossen: Die Verhandlungen für eine Ampel-Koalition beginnen. Nun steht auch fest, in welchen Arbeitsgruppen SPD, Grüne und FDP die Digitalpolitik verhandeln wollen. Und zumindest bei den Sozialdemokraten sind auch schon die Mitglieder bekannt.
Über den Umgang mit Gesundheitsdaten wird auch in der neuen Legislatur diskutiert werden. Die Verfügbarkeit bleibt ein Problem, Forscher:innen aus Deutschland greifen immer wieder auf Daten aus dem Ausland zurück. Gesundheitsdaten könnten künftig aber auch verstärkt als Anreiz verstanden werden.
Facebook will in Europa tausende Entwickler für sein Metaversum anheuern. Was dahinter steckt und warum Fortnite dabei womöglich schon weiter ist.
Noch nie waren die Deutschen mit digitaler Verwaltung so unzufrieden. Das zeigt der jährlich erscheinende E-Government-Monitor der Initiative D21. Die Verwaltungsdigitalisierung schleppt sich voran – und die Coronapandemie bringt nicht den erwarteten Schub.
Im vernetzten Verkehr spielen Räder bisher kaum eine Rolle. Dabei könnten viele Unfälle verhindert werden, wenn auch Radfahrerinnen und Fußgänger ihre Position senden. Auf dem ITS Weltkongress haben mehrere deutsche Konzerne ihre Lösungen präsentiert.
Zwei von drei Parteien haben ihr grünes Licht für die Koalitionsverhandlungen zur Ampel schon gegeben. Geben die Liberalen heute ihre Zustimmung, heißt es freie Fahrt. Das Sondierungspapier zeigt erste konkrete Ziele der Ampel – und viele offene Fragen für die Verhandlungen.
Die Entwicklung Künstlicher Intelligenz basiert auf großen Mengen gut aufbereiteter Daten. Zahlreiche Deeptech-Start-ups haben sich darauf spezialisiert, den Prozess der Datenaufarbeitung durch Automatisierung zu verbessern. Der Branche wird ein enormes Potenzial prophezeit.
Die neue Finanzierung für das DFKI steht – trotz negativer Schlagzeilen bekommt das DFKI eine verlässliche Perspektive von Bund und Ländern. Mehr Geld gibt es eigentlich nicht, aber Planungssicherheit.
Im April hatte die EU-Kommission einen Verordnungsvorschlag zur Regulierung von KI-Anwendungen vorgelegt. Damit sollen Vertrauen gestärkt und Rechtssicherheit geschaffen werden. Doch die Verhandlungen im Europäischen Parlament und im Rat der Mitgliedstaaten gestalten sich schwierig.
Wie wichtig Forschung und Innovation sind, hat die Coronapandemie gezeigt. Mehr als 20 Wissenschaftsorganisationen und Wirtschaftsverbände fordern nun in einem Papier die Politik auf, sich stärker in dem Bereich zu engagieren – und die Verantwortung für Innovationen ins Kanzleramt zu legen.
Die Cyberagentur soll mehr sein als ein reiner Fördergeldverwalter, sagt der neue Forschungsdirektor Christian Hummert. Wie das neue Ökosystem der Cybersicherheit in Deutschland entstehen soll und wie Start-ups und Wissenschaftscommunity profitieren.
Bahnt sich eine neue Phase in der föderalen Zusammenarbeit an? Um das Nutzerkonto Bund in ihre Portale zu integrieren, arbeiten Kommunen eng mit dem Bund zusammen. Der hofft doch noch auf ein bundeseinheitliches Servicekonto. Doch die Länder können sich für diesen Vorschlag nicht erwärmen.
Kürzlich wurde das Konzept der Industrie 4.0 zehn Jahre alt. Doch immer noch ist die Automatisierung in der Produktion in Deutschland eine Sache der ganz Großen. Wie ein vollautomatisiertes Werk aussehen könnte, zeigt das Huawei Open Lab in Ismaning. Ein Besuch.
Warnungen vor Baustellen oder Unfällen sind erst der Anfang: Die bundeseigene Autobahn GmbH will künftig alle Fahrzeuge mit der Infrastruktur vernetzen – auch über Landesgrenzen hinweg. Dies sei die Grundlage dafür, um „ernsthaft autonom zu fahren“, sagt Geschäftsführer Stephan Krenz am Rande des ITS World Congress.
Der Chef der Software AG fordert von der Regierung ehrgeizige Ziele bei der Digitalisierung und bietet Hilfe an. Bei Gaia-X warnt Sanjay Brahmawar davor, ein „Monster“ zu erschaffen.
Der digitale Wandel führt zu tiefgreifenden Veränderungen der Arbeitswelt. Doch die Politik hinkt der Realität in den Betrieben hinterher, kritisiert der Deutsche Gewerkschaftsbund in einem Positionspapier, das heute erscheint. Gefordert werden von der künftigen Bundesregierung eine Digitalisierungsstrategie und ein klarer Plan zur Umsetzung.
Smart Mobility kann die Verkehrswende entscheidend voranbringen, betont Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks im Background-Interview. Die Hansestadt soll bei vernetzter Mobilität führend in Europa werden. Der ITS-Weltkongress habe alle auf Zack gebracht, sagt der Grünen-Politiker.
Dass die deutsche Verwaltung moderner und digitaler werden muss, da sind sich Expert:innen und Politiker:innen einig. Nur: Welcher Weg ist der richtige? Neue Ideen liefern nun zwei Papiere prominenter Autor:innen. Der Fokus und einzelne Maßnahmen sind zwar unterschiedlich, doch viele Forderungen ähneln sich.
Eine Meta-Plattform soll die unterschiedlichen Lernplattformen der Länder zusammenführen. Die ersten Fördergelder fließen aktuell an Hochschulen, Universitäten und Unternehmen, um Prototypen zu entwerfen. Ein Überblick über die Projekte.
Mit der formellen Zustimmung Irlands und anderer EU-Staaten zur globalen Steuerreform rückt eine stärkere Besteuerung von Google, Amazon, Facebook & Co. in greifbare Nähe. Facebook begrüßte die Einigung.
Nach den Facebook-Leaks verteidigt Semjon Rens, Public Policy Director bei Facebook DACH, vehement die Linie des Unternehmens. Es habe in den letzten Jahren personell und technisch „massiv“ in Schutzvorkehrungen investiert. Kritiker:innen finden das scheinheilig.
Empirische Forschung beruht auf Daten. Davon fallen vor allem heute viele an, doch gerade auf diese können Wissenschaftler:innen häufig nicht zugreifen, weil ihnen die Befugnisse fehlen. Auf einer Forschungsdatenkonferenz des BMBF wird heute darüber diskutiert, wie man das ändern kann.
Der Maschinenbauer Körber will mit eigenen KI-Start-ups sein Digitalgeschäft antreiben. Die ersten Ausgründungen sind gestartet, weitere Ideen werden gerade evaluiert.
Berliner Programmierer entwickelten in den 1990er Jahren bereits einen Vorläufer von Google Earth. Profit schlugen sie allerdings keinen daraus, es folgte ein Rechtsstreit mit Google. Netflix verfilmte den Tech-Krimi, heute startet die Serie „The Billion Dollar Code“. Die Geschichte stellt der hiesigen Innovationspolitik kein gutes Zeugnis aus.
Eine Studie der Telekom-Stiftung, die Tagesspiegel Background exklusiv vorliegt, offenbart große Unterschiede zwischen den Bundesländern beim Einsatz von Lernplattformen. Das mache eine bundesweit einheitliche Lösung unwahrscheinlich. Auch zeigt die Studie auf, dass Deutschland beim digitalen Lernen im internationalen Vergleich zurückliegt.
Frances Haugen sagte gestern im US-Senat aus und fordert eine scharfe Regulierung ihres Ex-Arbeitgebers Facebook. Als Reaktion auf die Enthüllungen fordert SPD-Chefin Saskia Esken nun eine bessere Aufklärung in der Schule, um Jugendliche im Umgang mit digitalen Medien besser zu sensibilisieren.
Erst die Whistleblowerin Frances Haugen, die Facebook in die Krise stürzte, nun der Ausfall am Montagabend, der rund die Hälfte der Menscheit beschäftige. Wie mächtig der Konzern ist, zeigt auch ein Blick in andere Länder. Und so werden die Forderungen nach Regulierungen oder einer Zerschlagung immer lauter.
Stadtplanung, Verkehr oder die Verwaltung: Die Zukunft der Stadt wird mit Daten gemacht. Es reicht allerdings nicht, bloß Informationen anzuhäufen, sie müssen auch sinnvoll verknüpft werden. Die Königsdisziplin in dieser Hinsicht nennt sich digitaler Zwilling. Eine neue Studie soll Kommunen auf den Weg dorthin helfen.
Vor zehn Jahren wurde in Deutschland die Industrie 4.0 ausgerufen. Man nahm eine Führungsrolle ein, andere Länder ahmten den Ansatz nach und auch die Politik hatte das Thema für sich entdeckt. Heute betrachten sich viele Unternehmen aber als „Nachzügler“. Wo klemmt es und was ist zu tun?
Durch die Digitalagentur DigitalService4Germany hofft der Bund auf die dringend benötigten Impulse für die Digitalisierung seiner Verwaltung. Doch die Offensive stößt nicht überall auf Gegenliebe – denn die Expert:innen der neuen Einheit verlangen nicht weniger als ein neues Mindset. Eine Bestandsaufnahme zum einjährigen Jubiläum.
Die Regierung soll ein digitalpolitisches 100-Tage-Programm erarbeiten, fordert ein Bündnis von Digitalexpert:innen. Eine zentrale Initiative solle sein, digitale Souveränität als Staatsziel im Grundgesetz festzuschreiben.
In vielen Hightech-Strategien der Bundesregierung fehlen Indikatoren zur Evaluation. Das müsse sich künftig ändern, fordert die FDP. Insbesondere bei KI müsse es neue Ziele geben.
Die Angst vor den gesundheitlichen Folgen durch elektromagnetische Felder, etwa durch die Einführung des 5G-Mobilfunks, ist weit verbreitet. Das Bundesamt für Strahlenschutz versucht Aufklärungsarbeit zu leisten und hat deshalb Personenexposimeter an Journalisten verteilt, damit diese ihre persönliche Belastung messen konnten. Ein Selbstversuch.
Ein neuer Leitfaden soll Kommunen, Gemeinden und Bürgermeister:innen dabei unterstützen, gesundheitliche Bedenken gegen den Mobilfunkausbau vor Ort zu zerstreuen. Oft vermischen Verschwörungstheorethiker dabei Mobilfunkstrahlung und Corona-Pandemie-Mythen.
Die Bundestagsfraktionen von Union und FDP bekommen neue digitalpolitische Köpfe. Bei den Liberalen kommen einige digitalaffine Abgeordnete dazu, die Union verliert dafür führende Expert:innen. Bei der Linken bleibt alles beim Alten.
Laut Informationen von Tagesspiegel Background wird im Bundesfinanzministerium seit Wochen an einem Vorschlag für eine neu aus dem Boden gestampfte Open-Source-Cloud für den öffentlichen Sektor gearbeitet. Sie soll als Gegengewicht dienen, falls – wie ebenfalls vom Finanzressort angestrebt – eine Microsoft-Cloud beschafft wird.
Der digitale Führerschein muss wegen massiver Probleme gestoppt werden. Das wirft auch Fragen für die ID Wallet als „digitale Brieftasche“ der Bundesregierung auf. Zweifel an der Technik dahinter hatte es intern auch im Vorfeld gegeben.
Viele Internetnutzer kennen die gängigen IT-Sicherheitsempfehlungen, aber zu wenige wenden sie auch an: Das ist ein Ergebnis des „Digitalbarometers 2021“, das am Dienstag vom BSI vorgestellt wurde. Besonders groß ist die Gefährdungslage bei jungen Nutzern. Das BSI will nun eine Aufklärungskampagne in den sozialen Netzwerken starten.
Im Trade and Technology Council wollen EU und USA sich zu Technologiethemen abstimmen. Beim ersten Treffen heute geht es um gemeinsame KI-Projekte, eine Chip-Partnerschaft, technologische Standards oder Zugänge für Forscher zu Digitalplattformen.