Nach dem Vorhersage-Debakel von 2020 wollten wir uns mit Prognosen eigentlich zurückhalten. Zumal in diesem Jahr eine Wahl ansteht, in der wie immer mehr versprochen als gehalten werden dürfte. Unabhängig davon aber stehen für 2021 dringende Themen auf der digitalen Agenda. Welche das sind, haben wir für Sie zusammengefasst.
Die Kameras vernetzter Autos sammeln Unmengen von Daten über andere Verkehrsteilnehmer. Diese dürfen aber nur anonymisiert das Fahrzeug verlassen. Andernfalls würden Datenschutzbestimmungen verletzt. Es ist eine Gratwanderung zwischen Hochtechnologie und informationeller Selbstbestimmung.
Im Gegensatz zu Huawei ist über den Rivalen ZTE wenig bekannt. Dabei hat auch der einen relevanten Anteil am Markt – mit viel Luft nach oben. Auch in Deutschland stehen Investitionen in das 5G-Netz an.
Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Die Corona-Warn-App, digitale Bildung und Homeoffice sind nur ein paar Themen, die uns ungeplant das ganze Jahr in Atem gehalten haben. Aber auch abseits der Pandemie war es ein bewegtes Digitaljahr. Der große Rückblick:
Welche Bücher, Serien, Streams und anderen Tools sie unseren Leserinnen und Lesern empfehlen, haben uns Dorothee Bär, Jan-Ole Beyer, Marco-Alexander Breit, Thilak Mahendran, Lena-Sophie Müller, Ann Cathrin Riedel, Markus Richter, Sven Weizenegger und Katharina Zweig verraten.
Ein digitales Postfach statt Briefen und Fax: So sollen Bürgerinnen in Zukunft mit Gerichten kommunizieren. Das schlägt das Bundesjustizministerium in einem neuen Referentenentwurf vor. Dabei sollen Justiz und Verwaltung enger vernetzt werden.
In der Pandemie zahlt sich aus, dass das Thema Digitalisierung für die internationale Museumslandschaft nicht neu ist. Dabei geht es längst um mehr als virtuelle Rundgänge. Virtuelle Welten spielen ebenso eine Rolle wie die Daten der Besucher.
Axel Hefer ist der CEO der Hotelsuchmaschine Trivago, einem der wenigen börsennotierten deutschen Start-ups. Im Interview mit Miriam Schröder spricht er über seine Angst vor Google und seine Erwartungen an die Regulierer in Berlin und Brüssel. Sein Wunsch für 2021: DMA und GWB-Novell sollten zügig verabschiedet werden.
Mit einem Kompromiss zum EU-Konjunkturprogramm ist der Haushalt der EU für die kommenden sieben Jahre komplett. 20 Prozent von 672,5 Milliarden Euro müssen dabei in die Digitalisierung fließen.
Die größte und beste Moodle-Lernplattform Deutschlands stürzt ab – und lässt Hunderttausende Schüler im Bildungsmusterland Bayern im Stich. Davon profitieren könnte schließlich Microsoft.
Die Videokonferenz ist eines der wichtigsten Kulturphänomene des Jahres 2020. Stefanie Diekmann, Professorin für Medienkulturwissenschaft an der Uni Hildesheim, spricht im Interview mit Sebastian Christ über Formen von unfreiwilliger Selbstveröffentlichung – und warum jüngere Menschen in Online-Meetings lieber die Kamera ausschalten.
Mit unter anderem 100 Millionen Euro von einer privaten Stiftung soll das Cyber Valley im Raum Stuttgart/Tübingen zu einem „AI Breakthrough Hub“ ausgebaut werden. Für Bundeskanzlerin Merkel und EU-Kommissarin Vestager ist das Projekt strategisch wichtig, für Forschungsministerin Karliczek eins von vielen.
Das Jahr 2020 hat auch in der Entwicklungszusammenarbeit für einen Digitalisierungsschub gesorgt. Die EU-Kommissarin für Internationale Partnerschaften, Jutta Urpilainen, spricht im Interview mit Sebastian Christ über den Nutzen von Hackathons – und die enorme Bedeutung von Big Data für die Zukunft der Länder in Afrika.
Immer weniger Nutzer der Corona-App teilen positive Testergebnisse. Führende SPD-Politiker fordern daher eine automatische Weitergabe. Was dafür nötig wäre.
In mehreren Ländern sind die digitalen Lernplattformen überlastet. Nachdem es schon im Frühjahr Probleme gab, sorgt vor allem der Ausfall der bayerischen Plattform Mebis für Zoff in der Regierung.
Zwei kleine Details der gestern vom Kabinett verabschiedete TKG-Novelle könnten künftig große Wirkung entfalten: Denn auch Messenger aus Nicht-EU-Ländern fallen künftig unter diese Regulierung. Das beträfe auch Telegram, ein Dienst, der sich bisher gegen jede staatliche Kontrolle wehrte.
Den Handel mit Kryptowerten belastete lange ein Imageproblem. Nun bereiten sich große Akteure der Finanzindustrie auf eine Zeitwende vor. Auch ein deutsches Gesetz soll dabei helfen und schafft die Papierpflicht für Wertpapiere ab..
Die EU hat es satt, den großen Plattformen in jahrelangen Verfahren wettbewerbsschädigendes Verhalten nachzuweisen - und will sie darum per Verordnung dazu bringen, bestimmte Praktiken zu unterlassen. Welche das sind und für wen das gelten soll, haben wir für Sie zusammengefasst.
Die Debatte um den Datenschutz wird hitziger. Dabei geraten andere Probleme wie die Messgenauigkeit in den Hintergrund. Ein Kontakttagebuch soll nun noch dieses Jahr kommen.
Mit dem Digital Services Act wird das Haftungsrecht für Internet-Dienste, und damit einer der Grundpfeiler der Internetregulierung, überarbeitet. In vielen Bereichen schafft die Kommission damit Klarheit, findet Sebastian Felix Schwemer, Associate Professor am Centre for Information and Innovation Law der Universität Kopenhagen.
Compliance Officer für große Plattformen, neue Aufsichtsbehörden in den EU-Staaten, Transparenzregeln für Algorithmen und Onlinewerbung sowie – bei Nichteinhaltung – Strafen in Höhe von bis zu sechs Prozent des Jahresumsatzes: Wir haben einen ersten Blick in das Papier geworfen.
Eine Rechtsverordnung, mit der IT-Sicherheitsstandards beim OZG geregelt werden, soll nächstes Jahr in Kraft treten. Zu spät, sagen Kritiker – und ein Risiko für die OZG-Umsetzung.
Heute diskutieren Expertinnen und Experten im Bundestag über das Registermodernisierungsgesetz. Denn während sich alle einig sind, dass die deutsche Registerlandschaft ein Update braucht, wird über die Details noch gestritten.
Mit einem milliardenschweren Förderprogramm will Verkehrsminister Andreas Scheuer den Glasfaserausbau vorantreiben: nach den weißen gilt es nun die grauen Flecken zu schließen. Statt bisher einem sollen künftig zwei Projektträger Kommunen und Landkreise dabei unterstützen. Das stößt unter den Beteiligten nicht auf ungeteilte Zustimmung.
Wozu braucht eine Stadt ein Algorithmenregister? Und wie reagieren die Bürgerinnen und Bürger darauf? Das erklärt die stellvertretende Bürgermeisterin von Amsterdam, Touria Meliani, im Interview mit Lina Rusch.
Eine neue Corona-App soll die Anwesenheitslisten von Restaurants und anderen öffentlichen Orten direkt an die Gesundheitsämter übermitteln. Nach dem Lockdown startet ein Modellversuch in drei Regionen.
Die knappen Fristen für die Einreichung von Stellungnahmen zu wichtigen digitalpolitischen Gesetzen kurz vor Jahresende sorgen in der Branche für Entsetzen. Die Grünen vermuten dahinter System. Oder das Durchpeitschen von alten Ideen bevor neue Koalitionen kommen?
Nokia und andere Telekommunikationsunternehmen verlangen von den Autoherstellern hohe Lizenz-Gebühren für die Nutzung von 4G. Daimler sieht seine Zulieferer in der Pflicht. Continental befürchtet das Aus im Telematikgeschäft. Der Rechtsstreit gilt als Fingerzeig für die gesamte Industrie 4.0.
Die beiden wichtigen Südstaaten Bayern und Baden-Württemberg verfolgen eine umfassende Strategie der Digitalisierung der Bildung. Der US-Konzern Microsoft spielt dabei mit. Doch während die einen Teams als pragmatische Übergangslösung nutzen, hat Microsoft im Südwesten den Fuß fest in der Tür.
Facebook ist mit gleich drei neuen Verfahren konfrontiert. Während US-Behörden sogar eine Aufspaltung anstreben, nimmt das Bundeskartellamt nun die Zukunftssparte mit virtueller Realität unter die Lupe.
Wenn die Kultusministerkonferenz (KMK) heute zur letzten Sitzung des Jahres zusammenkommt, ist der politische Druck hoch, vom Präsenz- auf den Digitalunterricht umzustellen. Einer Studie zufolge sind Schülerinnen und Schulen dabei schon weiter als gedacht. Auch die designierte neue KMK-Präsidentin setzt auf Digitalisierung.
Die Corona-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums steht in der Kritik. Besonders die Übermittlung personenbezogener Daten aus den Impfzentren sehen Datenschützer als Problem – und bemängeln eine unzureichende Anonymisierung.
Nach fast zwei Jahren gibt es eine Ressorteinigung beim IT-Sicherheitsgesetz 2.0. Der Entwurf ist am Mittwoch offiziell in die Verbändeanhörung gegangen, bereits heute ist Abgabefrist für die Antworten. Möglicherweise wird das Gesetz noch im Dezember vom Kabinett beschlossen.
Wenn nachweisbar wäre, dass der Einsatz von KI zu mehr Innovationen und realen Vorteilen für Unternehmen führt, wären Firmen womöglich eher dazu geneigt, die Technologie für sich zu nutzen. Das Wirtschaftsministerium liefert mit einer neuen Studie nun handfeste Argumente.
Die IT-Abteilung des RKI ist personell extrem ausgedünnt: Das könnte das für 2021 vorgesehene Monitoringsystem für Corona-Impfungen gefährden. Dafür entstehe eine KI-Abteilung, betonen Vertreter der Regierungsfraktionen.
Jugendliche sind im Netz zunehmend Desinformation ausgesetzt - und mangelhaft darauf vorbereitet. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Vodafone-Stiftung. Die Autoren warnen vor einem Verlust von Vertrauen in Demokratie sowie klassische Medien und fordern, das Thema verpflichtend im Lehrplan zu verankern.
Mit einer dezentral arbeitenden KI will Leif-Nissen Lundbæk das Privatsphären-Paradox auflösen. Und sich mit einer neuen Suchmaschine als Alternative zu Google oder DuckDuckGo positionieren.
Heute startet die EU den D4D-Hub: Eine Multi-Stakeholder-Platform, die eine effizientere Kooperation mit den Partnerländern der digitalen Entwicklungszusammenarbeit auf europäischer Ebene ermöglichen soll. Besonders für Afrika gibt es ambitionierte Pläne.
Das größte europäische Investitionspaket in digitale Technologien im EU-Haushalt ist fast fertig, die Verhandlungen stehen aber bis auf weiteres still. Strittig war zuletzt, wie die Kürzungen am Digital-Europe-Programm auf die verschiedenen Ausgabenbereiche verteilt werden. Außerdem kämpft das Parlament noch um Mitsprache.
Aus Anfragen der Grünen und von Tagesspiegel Background geht hervor, dass bei der IT-Konsolidierung Bund auch in diesem Jahr wenig voranging. Zentrale Papiere für den weiteren Projektverlauf fehlen immer noch – sollen nun aber beschlossen werden. Berater verdienten auch in diesem Jahr gut am Vorhaben.
Die Auftragsvergabe zum Bau von zwei Quantencomputern könnte sich verzögern. In der „Roadmap Quantencomputing“ ist stattdessen zunächst der Aufbau von Hubs, Kompetenznetzwerken und der Deutschen Quantengemeinschaft als Dachorganisation geplant.
Was bedeutet der Medienstaatsvertrag für große Digitalkonzerne in der Praxis? Ein erster Satzungs-Entwurf enthält konkrete Transparenzpflichten, einige offene Fragen und lässt Algorithmen und Leistungsschutzrecht unerwähnt – zumindest auf den ersten Blick.
Mit einem neuen Open-Data-Gesetz soll der Kulturwandel an den entscheidenden Stellen in der Bundesverwaltung und im öffentlichen Sektor vorangetrieben werden. Die Ressortabstimmung wird jedoch blockiert, die Einrichtung von speziellen Beauftragten wird als zu großer Aufwand wahrgenommen. Weiterer Widerstand ist vorprogrammiert.
Das Bundesinnenministerium unterstützt mit Hunderten Millionen Euro bundesweit Modellkommunen auf ihrem Weg zur Smart City. Eine umfassende wissenschaftliche Begleitung oder eine zentrale Plattform für den Wissensaustausch waren bisher Fehlanzeige. Nun wird ein millionenschwerer Auftrag vergeben.
Digitale Identitäten werden zur Chefinnensache: Heute diskutiert die Kanzlerin mit Verantwortlichen aus der Wirtschaft darüber, wie sich in Deutschland ein ID-Ökosystem aufbauen lässt. In einem BMWi-Förderprojekt wird daran bereits fleißig geforscht.
Digitale Identitäten werden zu Chefinnensache: Heute diskutiert Kanzlerin Angela Merkel mit Verantwortlichen aus der Wirtschaft darüber, wie sich in Deutschland ein ID-Ökosystem aufbauen lässt. In einem BMWi-Förderprojekt wird daran bereits fleißig geforscht.
Mit Quantenschlüsseln gesicherte Kommunikation könnte das Ende des Wettrüstens mit Hackern bringen. Das BMBF fördert das mit dem Projekt QuNET, kämpft bei der Präsentation aber mit der Kommunikation der Gegenwart.
Mit der Fortschreibung ihrer KI-Strategie legt die Regierung einen stärkeren Fokus auf den Transfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft. Auch internationale Kooperationen sollen ausgebaut werden. Eine Evaluation der bisherigen Maßnahmen bleibt aber aus.
Der Digitalgipfel 2020 war der erste, der in rein digitaler Form stattfand – aber auch der wahrscheinlich letzte, der mit einer Bundeskanzlerin Angela Merkel stattfand. Die nutzte den Auftritt, um den Ruf der Corona-Warn-App zu verteidigen und eine Lanze für die Verschlüsselung zu brechen.
Die Autobranche liefert den ersten Use Case für das europäische Datenprojekt Gaia-X. Dafür hat sich BMW unter anderem mit SAP zusammengetan. Künftig sollen Daten entlang der gesamten Wertschöpfungskette vernetzt werden. Nun hoffen die Initiatoren, dass sich möglichst viele weitere Akteure anschließen.
Dass kommunale Daten immer wichtiger werden, wissen alle. Doch nur wenige Städte haben eine echte Datenstrategie, also eine Idee davon, welche Informationen sie sammeln will, wo sie gespeichert werden sollen und wer sie nutzen darf. Als Vorbild könnte Wien taugen.
Eigentlich soll die Cyberreserve der Bundeswehr ein integraler Bestandteil beim Personalumfang des Kommando Cyber- und Informationsraum werden. Doch bisher sind viele Dienstposten unbesetzt. Besonders bei den Unteroffiziersdienstgraden sind die Lücken riesig.
Die neue Version des „Mobile Arbeit Gesetzes“ ist da. Das Recht auf Homeoffice konnte der Arbeitsminister nicht durchsetzen. Dafür soll nun eine Steuerpauschale kommen.
Digitalisierung kann helfen den Klimawandel zu bremsen, sie verbraucht aber selbst zunehmend Energie und Ressourcen. Das gilt nicht nur für Hard-, sondern auch für Software. Sie muss effizienter und damit klimafreundlicher werden, fordern Experten auf dem Digital-Gipfel des Wirtschaftsministeriums.
Am Mittwoch präsentiert die EU-Kommission ihren Demokratie-Aktionsplan, das wichtigste EU-Instrument im Kampf gegen Desinformation. Die von Liberalen gefürchtete Zensur kommt nicht. Stattdessen erhält der freiwillige Verhaltenskodex ein Update und politische Werbung wird reguliert.
Der Bundesarbeitsminister stellt heute auf dem Digitalgipfel seine Pläne zur Regulierung von Plattformarbeit vor. Doch der Koalitionspartner ist kritisch und erste Anbieter drohen mit Abwanderung.
Bei einer Konferenz der Bundesbank hat deren Chef, Jens Weidmann, versichert, dass der geplante Digitale Euro höchsten Sicherheitsstandards entsprechen werde. Finanzstaatssekretär Jörg Kukies glaubt indes an einen grundsätzlichen Wandel zu digitalen Bezahlmethoden.
Bei der heute stattfindenden Wirtschaftsministerkonferenz steht die Zentralisierung der Datenschutzaufsicht erneut auf der Agenda. Niedersachsen wünscht sich eine einheitliche Aufsicht für Unternehmen, Sachsen will die Datenschutzkonferenz stärken.
Beim Digitalgipfel wird heute auch die Normungsroadmap KI vorgestellt. Entwickelt wurde sie beim Deutschen Institut für Normung (DIN), Vorsitzende der Steuerungsgruppe war der KI-Forscher Wolfgang Wahlster. Er hoffe, dass bis Ende des nächsten Jahres die ersten KI-Zertifikate ausgestellt werden können, sagt er im Interview mit Miriam Schröder.
Auf dem Digitalgipfel heute und morgen sollen zwei große Themen zusammengeführt werden: Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Diskutiert wird darüber, wie Smart Homes Energie einsparen können, wie die Plattformökonomie gerecht werden kann und wie Drohnen bei der Landwirtschaft helfen können. Ein Überblick über das Programm.
Geld für Gaia-X-Software, die Bildungsplattform und das Zentrum für Digitale Souveränität: Der Haushalt bietet noch einige Überraschungen. Auch wenn manches unter Vorbehalt steht und gerade um die großen Digitaltöpfe noch gerungen wird.
Auf der Tagesordnung des Bundesrates stehen heute mehrere Gesetzesvorhaben zur ersten Beratung. Bei den geplanten Regelungen für einen modernen Jugendmedienschutz, gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und zum Verfassungsschutzrecht, wollen die Länder nachbessern.
Der Data Governance Act legt unter anderem die Auflagen für Datentreuhänder in der EU fest. Ziel ist, das Teilen von Daten zu erleichtern und Schlüsselakteure zu mehr Offenheit im Umgang mit ihren Daten zu bewegen. Doch es gibt auch Sorgen, dass das den Datenschutz aushöhlen könnte.
Sechs EU-Staaten, darunter Deutschland, haben Vorschläge für eine strategische Erneuerung der EU-Cyberdiplomatie vorgelegt. Im Zentrum steht dabei die Verteidigung von Menschenrechten und Demokratie sowie der Schutz des Cyberraums vor Angriffen.
Auf der heutigen Konferenz der Justizministerinnen und Justizminister steht Digitalisierung präsent auf der Agenda. Diskutiert wird, wie sich der Zivilprozess modernisieren lässt, wie Legal Techs reguliert werden sollen und wie ein digitaler Strafantrag gegen Hate Speech hilft.
Im Datenraum Mobilität wollen sich immer mehr Unternehmen versammeln, auch die Autobranche signalisiert mittlerweile Interesse. Ihr Engagement könnte über Erfolg oder Misslingen des Vorhabens entscheiden. Auch in anderen europäischen Staaten tüfteln Unternehmen an ähnlichen Projekten. Wie das alles mit dem europäischen Cloudprojekt Gaia-X zusammenhängt.