Mit einer beschleunigten Digitalisierung könnte Deutschland seinen CO2-Ausstoß bis 2030 um 46 Prozent senken. Vor allem Industrie und Verkehr müssten sich dazu stark verändern, legt eine Studie im Auftrag des IT-Verbands Bitkom nahe. Ein Bremsklotz: der schleppende Ausbau der erneuerbaren Energien.
In den Gesundheitsämtern gehen derzeit viele Angebote für Digitallösungen ein, gleichzeitig fehlt dort die Zeit, um diese zu sichten. Die Ämter verständigen sich nun immer stärker auf das zentrale SORMAS-System, bei dem auch Lösungen aus dem Hackathon der Bundesregierung andocken wollen. Auf die Digitalmillionen des Bundes wird indes noch gewartet.
Um die Details des neuen Wettbewerbsrechts wird weiter gerungen. Nun zeichnet sich ab, welche Verschärfungen und Konkretisierungen es geben soll. Besonders umstritten ist das Datenzugangsrecht.
Die Große Koalition hat sich im Sommer auf eine nationale Bildungsplattform geeinigt, die die zahlreichen Angebote in Deutschland vernetzen soll. Auch sind Kompetenzzentren für die digitale Bildung geplant, doch ein Konzept fehlt bisher. Die Union formuliert nun einen Fahrplan, auch SPD-Chefin Saskia Esken treibt die Projekte voran.
Erweiterte Realitäten wurden in den vergangenen Jahren noch oft aus dem Blickwinkel des Gamingbereichs betrachtet. Doch Corona könnte der Technologie an vielen Stellen den notwendigen Akzeptanzschub gegeben haben. Im Bereich Homeschooling gäbe es etwa große Anwendungspotenziale.
Chinesische Internetzensur reicht bereits über den gesamten Globus. Sie ist aber nur ein Teil der massiven Online-Propaganda aus Peking. Über soziale Medien streuen Diplomaten und Staatsmedien bewusst falsche Informationen.
Der Bundesarbeitsminister will Eckpunkte für ein Gesetz zur Plattformarbeit vorlegen. Eine pauschale Regulierung scheint schwierig, dafür sind die Geschäftsmodelle zu unterschiedlich. Weit auseinander liegen auch die Interessenvertreter: Die Gewerkschaften wollen einen Mindestlohn für Crowdworker, die Arbeitgeber neue Formen der Arbeit nicht ausbremsen.
Das IT-Sicherheitsgesetz 2.0 könnte doch noch 2020 ins Kabinett kommen. Der neue Entwurf sieht knapp 800 neue Stellen für das BSI vor. Bei der Zulassung von Huawei-Komponenten im 5-G-Netz bekommt das Auswärtige Amt kein Vetorecht. Weiterer Streit darum scheint aber vorprogrammiert: Ein interministerieller Jour Fix soll ihn lösen.
Viele Menschen sind offen dafür, Künstliche Intelligenz einzusetzen, vor allem im Mobilitäts- und Gesundheitssektor. Doch was sich hinter dem Begriff verbirgt, ist ihnen dabei nicht ganz klar, zeigt eine Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung. Friederike Moraht berichtet.
Das Cloudprojekt nimmt konkrete Formen an. Doch für die Umsetzung ist noch viel zu tun. Was alles fehlt und wie der weitere Zeitplan aussieht.
Mit der Software SORMAS steht den Gesundheitsämtern in Deutschland ein kostenloses Tool zur Verfügung, das das Pandemie-Management erheblich vereinfachen könnte. Trotzdem wird es bisher nur von jedem fünften genutzt. Die Gründe dafür liegen auch in der föderalen Struktur des öffentlichen Gesundheitssystems.
Das Bundesjustizministerium will der Polizei bei der Fahndung nach Kriminellen die automatische Kennzeichenerkennung an die Hand geben. Daten von harmlosen Autofahrerinnen und -fahrern sollen umgehend gelöscht werden. Datenschützer haben gleichwohl Bedenken.
Anna Christmann, bei den Grünen im Bundestag für Künstliche Intelligenz zuständig, will 2021 erneut zur Wahl antreten. Warum die Technologie ein Thema für die Wählerinnen und Wähler ist, was die Grünen anders anpacken würden als die Koalition und warum es nicht den einen Zeitpunkt geben wird, an dem KI in Europa umfassend reguliert sein wird – ein Interview.
Heute soll das Gesetz zur digitalen Rentenübersicht im Bundestag verabschiedet werden. Während der Entwurf auf den letzten Metern noch ein paar Änderungen verpasst bekommen hat, wird um die Besetzung des Steuergremiums und wichtige Datenschutzfragen noch gestritten.
Beim Gaia-X-Summit werden zahlreiche neue Mitglieder vorgestellt, darunter AWS und Microsoft. Der Zeitplan des Cloud-Projekts verzögert sich jedoch, zertifizierte Gaia-X-Dienste wird es frühestens im Sommer geben.
Im Konflikt mit dem Bundesdatenschutzbeauftragten um die elektronische Patientenakte (ePA) sehen die gesetzlichen Krankenkassen inzwischen nur noch einen Ausweg: Sie nehmen eine Eskalation des Konflikts in Kauf. Gerichte sollen entscheiden, ob die neue Patientenakte mit der europäischen Datenschutzgrundverordnung vereinbar ist.
Die französische Plattform Yubo wird auch in Deutschland immer beliebter unter Jugendlichen und will ein Büro in Berlin eröffnen. International warnen Expertinnen und Experten vor der Anwendung. Tiktok versucht indes auf Eltern und Jugendschützer zuzugehen.
Mit seinem dritten Digitalgesetz will das BMG die Pflege an die TI anbinden und die Gematik einen eigenen Messenger auf den Weg bringen lassen. Die Krankenkassen dürfte das Gesetz mehr als 100 Millionen Euro jährlich kosten – dem stehen laut Ministerium aber große Einsparpotenziale gegenüber. Zum Beispiel in der persönlichen Pflege.
Im US-Senat werden die Chefs von Facebook und Twitter heute zu ihrem Umgang mit Inhalten während der Präsidentschaftswahlen befragt. Beide Parteien drohen den Plattformen mit Regulierung, wenn auch mit unterschiedlicher Zielsetzung. In Europa diskutieren Experten derweil den Kern des Problems: Das Geschäftsmodell.
Das BMI hat am Montag im Rahmen des Nationalen Paktes Cybersicherheit das Online-Kompendium „Cybersicherheit in Deutschland“ vorgestellt. Berlin kommt auf die meisten Akteure im diesem Bereich, die meisten Professoren sitzen im Saarland. Bis Anfang nächsten Jahres soll eine Erklärung des Quadriga-Gremiums folgen.
Der bestdotierte Forschungspreis der deutschen Wissenschaft, die Humboldt-Professur, geht zum ersten Mal an zwei weibliche KI-Forscherinnen. Die Stiftung bleibt wählerisch und beruft sich auf die hohen Qualitätskriterien, die Forscher für den Preis erfüllen müssen. Doch die Politik muss die Zielmarke 100 erreichen.
In der Aufmerksamkeitsökonomie ist Zeit der wichtigste Faktor. Bei der Frage nach der Marktmacht von Digitalplattformen spielt er jedoch keine Rolle. Das könnte sich mit der GWB-Novelle ändern.
Seit Jahren wird darüber gestritten, ob das Geschäftsmodell der Legal Techs zulässig ist. Jetzt hat das Bundesjustizministerium einen Referentenentwurf vorgelegt. Doch während die Bundesrechtsanwaltskammer vorgesehene Lockerungen scharf kritisiert, sehen andere den Entwurf als unzureichend.
Kaum eine Woche nach Inkrafttreten bringt Hamburg den Medienstaatsvertrag gegen Google in Stellung. Anlass ist ausgerechnet ein Lieblingsprojekt von Gesundheitsminister Jens Spahn.
Bei der Einführung von KI-Systemen in Unternehmen kann viel schiefgehen. Worauf es ankommt und wie man die Mitarbeiter ideal einbindet.
Bund und Länder haben sich auf eine dauerhafte gemeinsame Finanzierung der KI-Kompetenzzentren geeinigt. Die Forschungs- und Anwendungshubs für Maschinelles Lernen bekommen dadurch Planungssicherheit – und bessere Bedingungen für Spitzenforscher aus dem Ausland.
Der Europäische Gesundheitsdatenraum ist ein gewaltiges, und nach Wunsch der Politik richtungsweisendes Projekt, das auch beim Kampf gegen den Krebs helfen soll. Konkret ist bisher wenig. Diskutiert wird über Datenschutz und einheitliche Standards.
Während immer mehr Schulen in Quarantäne gehen, haben die Behörden noch immer keinen Plan, wie sie Schülerinnen und Schüler zu Hause unterrichten wollen. Diese Lücke wollen jetzt die privaten Anbieter schließen.
Diese Woche gründeten das Saarland, Hessen und Rheinland-Pfalz den „OZG-Verbund Mitte“. Die drei Bundesländer nutzen bald eine gemeinsame Plattform für ihre digitalen Verwaltungsleistungen. Kooperationen in anderen Bundesländern könnten ebenfalls ausgebaut werden.
In Deutschland wird viel zu wenig Geld in Infrastrukturen investiert: Das ist die Kernaussage einer neuen Publikation der Heinrich-Böll-Stiftung. Auch der Breitbandausbau sei davon betroffen. Die Investitionsdefizite können dazu führen, dass regionale Ungleichheiten in der Zukunft zementiert werden.
Heute beschließt die Bundesregierung ein neues Rahmenprogramm, um die Mikroelektronik zu fördern. Denn um die digitale Souveränität Deutschlands zu stärken, setzt sie auf heimische Sensoren und Schaltkreisen. Ein Überblick über die geförderten Projekte.
EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager beschuldigt den US-Konzern Amazon, seine Marktmacht missbraucht zu haben. Der Ball ist jetzt in der Spielhälfte des Plattformbetreibers – er muss die Bedenken ausräumen, wenn er eine saftige Milliardenstrafe vermeiden will.
Die Digitalisierung kann durch Effizienzgewinne den Bedarf an Energie und Ressourcen reduzieren und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Gleichzeitig jedoch benötigen Rechenzentren enorme Mengen an Energie. Eine Studie entwirft Ideen, wie sich das in Zukunft ändern soll.
Die Bundesregierung ringt weiter um eine Einigung bei strittigen Punkten für eine Modernisierung des Telekommunikationsgesetzes. Dies macht ein gerade veröffentlichter Entwurf erneut deutlich. TK-Verbände fordern in mehreren Fragen Nachbesserungen.
Laut Medienberichten plant der EU-Ministerrat, Messengerdienste zur Erstellung eines Generalschlüssels für ihre kryptografischen Verfahren zu verpflichten. Die Kritik ist immens. Und es gibt Zweifel, ob Dienste wie Telegram dabei überhaupt mitmachen würden.
Das Verkehrsministerium hat Projekte ausgewählt, die bis zu vier Millionen Euro für 5G-Anwendungen erhalten sollen. Andreas Scheuer ist stolz, dass „die volle Bandbreite der Technologie vertreten“ ist – auffallend ist jedoch, dass alle Projekte in Wahlkreise gehen, die die Union 2017 bei der Bundestagswahl direkt geholt hat.
Deutschland will Vorreiter bei der Erforschung von Depersonalisierungs-Techniken werden – Differential Privacy und andere Ansätze ermöglichen die Nutzung von Big Data, ohne auf Datenschutz zu verzichten. Ein Überblick über die Forschungssituation in Deutschland.
Seit vier Jahren wird über die E-Privacy-Verordnung gestritten. Nun liegt auch ein deutscher Kompromiss-Entwurf vor: Gestrichen wurde unter anderem die Passage, die Unternehmen Cookies aus „legitimen Interesse“ erlaubt. Wirtschaftsverbände üben Kritik.
Es sind dramatische Appelle: Dass der Digitalpakt für die Hochschulen mit Bundesmitteln nicht stattfinden soll, wollen Minister und Unileitungen nicht hinnehmen. Die Hochschulrektoren fordern eine Studierendenpauschale.
In Kalifornien wurde am Dienstag ein Volksbegehren für ein neues Datenschutzgesetz angenommen. „Prop 24“ gibt Bürgern weitreichende Möglichkeiten, Datenhandel einzuschränken. Die neue Rechtslage in der Heimat des Silicon Valley könnte auch für europäische Verbraucher Folgen haben.
Am Dienstag wurde in den USA nicht nur über den Präsidenten abgestimmt. Auch Vorhaben zum Arbeitsrecht und Datenschutz im Mobilitätsbereich standen auf dem Stimmzettel – mit Signalwirkung weit über den jeweiligen Bundesstaat hinaus. Plattformanbieter und Autohersteller investierten Rekordsummen, um die Wähler zu überzeugen. Mit unterschiedlichem Erfolg.
Automatisiertes und vernetztes Fahren im Regelbetrieb scheitert auch am fehlenden rechtlichen Rahmen, unter anderem ist die Frage der Zulassung von Robofahrzeugen ungeklärt. Die Bundesregierung prescht mit einem Gesetzesentwurf vor. Das könnte den Prozess beschleunigen, birgt aber auch Risiken.
Die Bundesbildungsministerin will nicht in Online-Lehre investieren – und legt stattdessen ein preiswerteres Programm zur KI-Förderung auf. Die Länder beschweren sich noch nicht darüber, einige von Ihnen warten nämlich auf weitaus mehr Geld für ihre KI-Kompetenzzentren.
Der Bund will die Länder mit einer halben Milliarde Euro dabei unterstützen, Dienstgeräte für die 800.000 Lehrerinnen und Lehrer zu beschaffen. Pädagogen und Schulträger üben dennoch Kritik. Hardware allein würde die Digitalprobleme der Schulen nicht lösen.
Viele Betriebe verlegen derzeit ihre Arbeit zurück ins Homeoffice. Dort jedoch lauern Sicherheitsrisiken. BSI-Präsident Arne Schönbohm mahnt Unternehmen an, den Systemschutz nicht zu vernachlässigen: Dem Digitalisierungsschub müsse ein IT-Sicherheitsschub folgen.
Apple treibt seine Aktivitäten im Bereich Suche voran. Ziel ist weniger eine direkte Google-Konkurrenz, sondern Apple schaut auf die nächste Generation an Suchmaschinen und seine Pläne im Bereich Augmented Reality.
Ein Entwurf des Data Governance Act sieht strenge Regeln für die Anbieter von Datenteilungsdiensten vor. Sie sollen ihren Sitz in der EU beziehungsweise dem Europäischen Wirtschaftsraum haben. Ein Expertenrat soll die Kommission künftig auf Dateninnovationen hinweisen und sie bei der Arbeit unterstützen.
Mit drastischen Mitteln wollen die sozialen Netzwerke verhindern, dass die US-Wahl manipuliert wird. Der Maßnahmen-Katalog zeigt, dass selbst absurde Szenarien für plausibel gehalten werden. Auch die Gefahr eines Hackerangriffs scheint weiterhin realistisch.
Volker Markl leitet das KI-Kompetenzzentrum BIFOLD. Im Interview erklärt er, warum Daten nicht das neue Öl sind, wie Gaia-X zum Erfolg werden könnte und was die europäische Forschungspolitik vom Profifußball lernen kann.
Die großen Erwartungen erfüllt die Corona-App bisher nur bedingt. Wie sie verbessert werden kann und soll.
Der elektronische Personalausweis (ePerso) feierte gestern seinen zehnten Geburtstag. Bis heute wird er von der Wirtschaft und den Bürgerinnen und Bürgern allerdings kaum genutzt. Woran hakt es? Ein Streitgespräch.
Eine Sonderstudie hat Rollenbilder und Geschlechterunterschiede im digitalen Leben untersucht. Differenzen zeigen sich vor allem beim mobilen Arbeiten, beim Kommunikationsverhalten und bei der Einschätzung der eigenen Kompetenzen.
Mit Marktuntersuchungen will Margrethe Vestager künftig im Vorfeld verhindern, dass Märkte ins Monopol kippen. Eine Gruppe aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft fordert zudem Datenzugriffsrechte im Digital Services Act.
Der Automating Society Report analysiert die Auswirkungen von Systemen zu automatisierter Entscheidungsfindung. Die Autoren bemängeln darin vor allem einen Mangel an Transparenz.
Die vom geplanten Forschungsdatenzentrum gesammelten Patientendaten stehen der Industrie nicht zur Verfügung – sehr zum Unmut der forschenden Arzneimittelhersteller. Eine Allianz des BDI wird morgen Gesetzesänderungen fordern.
Lautlos und zwei Jahre früher als geplant hat die Deutsche Bahn (DB) ein großes digitales Infrastrukurprojekt abgeschlossen. Die komplette Konzern-IT wurde in die Cloud verlagert. Statt tausender eigener Rechner stellen nun Microsoft und Amazon der DB ihre Dienste online zur Verfügung.
Der Bund will im nächsten Jahr mit einem neuen Zentrum für digitale Souveränität an den Start gehen und bereitet gerade ein Folgepapier zur viel beachteten „Microsoft-Studie“ aus dem vergangenen Jahr vor, um weitere Abhängigkeiten in der Verwaltungs-IT zu identifizieren.
Heute übergibt die Enquetekommission zur Künstlichen Intelligenz (KI) ihren Abschlussbericht dem Parlamentspräsidenten. Jetzt zeigt sich, wo man sich nicht einig wurde.
Das Digital-Update der deutschen Medienregulierung passiert heute den letzten noch ausstehenden Landtag. Derweil sind Digitalunternehmen besorgt über die praktische Anwendung des Regelwerks. Und die deutschen Regulierer schielen bereits nach Brüssel.
Das IT-Sicherheitsgesetz 2.0 befindet sich immer noch in der Ressortabstimmung. Streit gibt es derzeit über die Frage, wer das letzte Wort bei der Genehmigung von sicherheitsrelevanter Technologie wie der von Huawei hat. Fast zwei Jahre nach Ankündigung des Gesetzes wächst die Ungeduld.
Patientenvertreter sehen im Einsatz KI-basierter Assistenzsysteme in der Medizin mehr Chancen als Risiken. Das geht aus einem Whitepaper der Plattform Lernende System hervor, das heute veröffentlicht wird.
Heute stellt der Wissenschaftsrat sein Papier zu den „Perspektiven der Informatik in Deutschland“ vor. In dem Dokument geht es aber nicht um den Aufbau neuer Rechnerparks und die Entwicklung von Big Data-Algorithmen, sondern darum, wie der massive Informatikermangel behoben werden kann.
Rudolf Schleyer und Gudrun Aschenbrenner vom öffentlichen IT-Dienstleister AKDB aus Bayern fordern mehr Markt und Wettbewerb bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG). Im Interview mit Tagesspiegel Background erklären sie, warum das „Einer für Alle“-Prinzip und einheitliche Lösungen für ganz Deutschland aus ihrer Sicht ein Irrweg sein könnten.
Die Nachrichten des Schauspielers an führende Sozialdemokraten haben gestern für einige Verwirrung auf Twitter gesorgt. Dahinter steckt eine Kampagne, es geht um Telekommunikationsrecht, den digitalen Handel mit Kindesmissbrauch-Material und die schwierige Abwägung zwischen Datenschutz und der Strafverfolgung.
Nachdem die Nachfrage nach 5G-Campusnetzen für Unternehmen, Unis und Forschungseinrichtungen nur schleppend angelaufen war, kommt sie nun langsam in Schwung. Erste Praxisbeispiele wie die Lufthansa Technik in Hamburg zeigen, was mit 5G möglich ist.
Das Vergabeverfahren für Mobilfunkfrequenzen hat sich seit zwanzig Jahren nicht verändert. Während sich Betreiber über zu hohe Kosten beklagen, bleiben weiße Flecken auf der Mobilfunk-Landkarte. Könnte ein Update für die Vergabepraxis Abhilfe schaffen?