Die Coronakrise ist eine Bewährungsprobe für den Datenschutz. Immer wieder wird darüber diskutiert, ob Gesundheit ein höheres Gut ist als die informationelle Selbstbestimmung. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber spricht im Interview mit Sebastian Christ über veränderte Arbeitswelten, Corona-Apps und den Wert von Fanpages in der Coronakrise.
Der Kampf um die Schulclouds geht in die nächste Runde: Nachdem Microsoft in Bayern und Baden-Württemberg erlaubt wurde, bekommt im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW nun die Open Source-Lernplattform Moodle den Zuschlag.
Obwohl sie KI für eine wichtige Technologie halten, investieren deutsche Unternehmen bislang sehr zurückhaltend. Wofür sie KI bereits einsetzen, welche KI sie sich wünschen und wie der Bitkom die fehlenden KI-Professuren besetzen würde: ein Überblick.
In der kommende Woche soll die Tracing-App starten. Um skeptische Nutzer zu überzeugen, setzt die Regierung auf Partner wie den DFB. Forscher betonen, dass auch geringere Nutzungsquoten hilfreich seien.
Auch ein Jahr nach der 5G-Frequenzversteigerung haken die Verhandlungen zwischen 1&1 Drillisch und den etablierten Netzbetreibern. Der Neuling hat daher die bereits die Regulierungsbehörde um Hilfe gebeten.
Eine gemeinsame Einrichtung der beiden Bundeswehr-Universitäten soll künftig Digitalisierungs- und Technologieforschung betrieben. Die nun bekannt gewordenen Pläne sind ambitioniert. Finanziert wird das Projekt aus dem Konjunkturpaket.
Neue Milliarden und ein Update der KI-Strategie sollen wieder Schwung in die deutsche KI-Politik bringen. Was geplant ist, was bisher erreicht wurde und wo es weiterhin hakt.
Ein Forschungsprojekt hat den Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei Grenzkontrollen untersucht. Doch ein Teil der Ergebnisse wird seit Jahren von der EU-Kommission unter Verschluss gehalten. Ein deutscher EU-Abgeordneter klagt auf die Veröffentlichung.
Das geplante Konjunkturpaket soll der digitalen Verwaltung einen Schub geben. Vor allem die Kommunen dürften von den Finanzspritzen profitieren. Die strukturellen Probleme löse das aber noch nicht, warnen Experten.
Die Politik hat die Erwartungen an das europäische Cloudprojekt Gaia-X noch einmal nach oben geschraubt. Doch bei der Umsetzung der ambitionierten Ziele stellen sich viele Fragen.
Im April wurden Vorwürfe laut, dass Google Trends bei Abfragen zu verschiedenen Zeitpunkten völlig abweichende Ergebnisse liefere. Ein Whitepaper von Forschern aus Oldenburg und Hannover bekräftigt nun diese Kritik. Entscheider werden vor der Verwendung des Google-Dienstes gewarnt.
Das gestern Abend geschnürte Zukunftspaket zum Konjunkturpaket soll langfristige Investitionen in unter anderem die Digitalisierung sicherstellen. Neben der Aufstockung bestehender Programme, stehen in dem Papier auch überraschende neue Projekte.
Das BSI ist künftig auch für Verbraucherschutz zuständig und geht daher eine Partnerschaft mit dem Bundesverband der Verbraucherzentralen ein. Neben Aufklärungskampagnen wollen beide auch gemeinsam gegen Rechtsverstöße vorgehen.
Das Projekt „Qualifica Digitalis“ soll erstmals erforschen, welche Kompetenzen für das Verwaltungspersonal der Zukunft wichtig sind. Erste Zwischenergebnisse liegen Tagesspiegel Background vor. Heute treffen sich bis zu 100 Expertinnen und Experten, um sie zu diskutieren. Indes stocken die Verhandlungen für den ersten Tarifvertrag Digitalisierung des Bundes.
Gebäudedaten spielen für die Stadtentwicklung der Zukunft eine große Rolle. Etwa damit Planer und die Behörden einen Überblick über den Energieverbrauch einer Stadt bekommen. Die Technologiestiftung Berlin veröffentlicht dazu heute eine Studie. Von vernetzten Stadtvierteln profitierten am Ende alle, so die Autoren.
Noch ist Gaia-X nur ein Projekt mit vielen Projektpartnern. Doch bald dürfen sich 22 von ihnen Gründer nennen. Wer alles dabei ist, was die neue Organisation können soll und was sonst noch am Donnerstag bei dem lang erwarteten Termin vorgestellt wird.
Während das KI-Unternehmen Merantix Healthcare den Abschluss seiner Finanzierungsrunde für das Programm „Vara“ in Höhe von 6,5 Millionen Euro verkündet und Ärzte dabei unterstützen will, Brustkrebs in einem frühen Stadium zu erkennen, steht die digitale Pathologie noch am Anfang.
Prüfgesellschaften sollen künftig nicht nur das Fahrzeug, sondern auch die darin verbaute Software und Daten regelmäßig kontrollieren. Das ist eine der Empfehlungen der AG 6 der NPM, die heute zwei neue Berichte veröffentlicht. Tagesspiegel Background fasst die wichtigsten Empfehlungen zusammen.
Die Kassen der Kommunen sind klamm, gleichzeitig steigt durch die Pandemie der Innovationsdruck. Bekommt die kommunale Digitalisierung einen Schub oder wird sie gebremst? Städte berichten von ihren Erfahrungen. Der Bund plant indes nicht seine Smart-City-Förderung in der Krise zu erhöhen.
Forschung und Innovation sollen Europa aus der Krise helfen. Doch dafür müssen auch die Mittel bereitstehen. (Nicht nur) um die Finanzierung geht es heute in der Runde der EU-Forschungsminister. Anja Karliczek muss sich mit ihren Plänen für KI und EdTech gegen ihre Ressortkollegen behaupten.
Im US-Wahljahr befürchtet Trump Zensur von Twitter und Facebook. Diese haben sich lange nur als Plattform, nicht als Medium verstanden. Doch gerade Trumps steter Strom an Halbwahrheiten testen die Grenzen der Verantwortung der Tech-Konzerne. Der US-Präsident hat nun mit einem Dekret die Rechte sozialer Medien beschnitten.
2022, das Schicksalsjahr der Verwaltungsdigitalisierung, rückt immer näher. Eine aktuelle Studie der Beratungsagentur Sopra Steria zeigt: Das Tempo muss deutlich angezogen werden, um die Deadline zu schaffen.
Die bayerische Landeshaustadt galt mit dem eigenen LiMux-Projekt einst als Leuchtturm für Open-Source-Fans – dann kam der Schwenk zurück auf Microsoft-Software. Nun wollen die Grünen ein Ende der Wende. Ist das sinnvoll? Und was bedeutet es für andere Kommunen?
Müssen Nutzer beim Speichern ihres Surfverhaltens aktiv einwilligen? Ein Urteil des BGH dürfte nun jahrelange Rechtsunsicherheit beenden – zumindest vorerst.
Eine neue Transferstelle soll beratend zur Seite stehen, wenn Mittelständler Hilfe suchen. Eine App soll den Zugang erleichtern. Doch erreicht sie die Unternehmen tatsächlich auf breiter Fläche?
Einloggen, Formular ausfüllen und abschicken: So einfach könnte digitale Verwaltung aussehen. Ein wichtiger Baustein sind hier die Bürgerkonten, über die Leistungen abgewickelt werden können. Ein Überblick über Aufbau und Rollout der Nutzerkonten.
Ist Fotografieren unter den Rock strafbar? Bisher können solche Eingriffe in die Intimsphäre kaum geahndet werden. Das soll sich nun ändern. Über gleich drei entsprechende Gesetzesentwürfe sowie einen Antrag der FDP-Fraktion berät am Mittwoch der Rechtsausschuss des Bundestages.
Der Forschungsausschuss des Deutschen Bundestages berät heute über Mittel gegen Fake News und Desinformation. Dazu sollen auch Akteure aus der Wissenschaft stärker online präsent werden. Auch über die Zukunft des Wissenschaftsjournalismus wird nachgedacht.
Corona hat den Druck erhöht, eine zentrale Videokonferenz-Software des Bundes anzuschieben. In ein paar Wochen soll sie fertig sein. Andreas Gegenfurtner, Präsident der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, im Gespräch über das neue System.
Gesundheits- und Forschungspolitiker der Fraktion plädieren für eine entschiedenere Digitalisierung im Gesundheitsbereich und beraten heute ein gemeinsames Positionspapier. Forderungen daraus könnten auch ins Patientendatenschutzgesetz einfließen.
Wie können digitale Sprachassistenten in der Verwaltung eingesetzt werden? In einer Studie untersuchen DFKI, das nationale E-Government Kompetenzzentrum und der Softwareentwickler mgm, welche Einsatzgebiete es geben könnte und welche Voraussetzungen dafür erfüllt werden müssen.
Heute kommen erstmals öffentliche Innovationslabore aus ganz Deutschland zusammen. Ziel des virtuellen Treffens ist es, sich zu vernetzen und eine gemeinsame Plattform zu schaffen – auch um offen über Probleme sprechen zu können. Vom kleinen Amt einer Stadt bis zur zentralen Bundeseinheit ist alles vertreten.
Ein Projekt soll die Einführung von Tests und Audits für KI-Systeme in der Arbeitswelt vorbereiten und Impulse für den europäischen KI-Ordnungsrahmen liefern. Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund hat seine Vorstellung von einem erwerbstätigenfreundlichen Rahmen formuliert.
Anfang Juni soll das lang erwartete technische Konzept des Cloudnetzwerks präsentiert werden. Für die Präsentation ist eine Webkonferenz mit hochkarätigen Teilnehmern angesetzt.
Schon bald soll die Datenstrategie der Bundesregierung fertig sein, doch eine Regierungsfraktion im Parlament fühlt sich dabei übergangen. Die SPD flankiert in einem Papier ihre Vorstellungen für ein Datentreuhandsystem sowie eine Datenteilungspflicht.
Seit fast zwei Monaten hat Österreich eine Corona-Tracing-App. Doch Ihre Verbreitung wurde gebremst durch kommunikative Schnitzer, mangelnde politische Vorarbeit und die verspätete Einbindung der Zivilgesellschaft. Daraus kann Deutschland lernen.
Drei Millionen Euro hat das Darmstädter Drohnen-Start-up Wingcopter am Mittwochabend als Förderung im Rahmen des BMZ-Corona-Hackathons gewonnen. Mit dem Geld soll geholfen werden, die medizinische Versorgung im afrikanische Staat Malawi zu verbessern – aber auch in andere Länder will das Unternehmen bald expandieren.
Die Gründung der Cyberagentur in Halle steht kurz bevor. Der jetzt bekannt gewordene Leiter ist ein „Soldat auf Zeit“ – im doppelten Sinne. Der ehemalige KI-Forscher Christoph Igel muss künftig Erwartungsmanagement betreiben.
Im Europäischen Parlament ist der deutsche EVP-Abgeordnete Christian Ehler unter anderem mit der Coronaforschung und der Finanzierung des Forschungsrahmenprogramms Horizont 2020 befasst. Im Interview spricht er über die Pläne für eine europaweite Datenplattform zur Beschleunigung der Covid-19-Forschung.
Das Bundesverfassungsgericht hat die Internet-Überwachung von Ausländern außerhalb Deutschlands durch den Bundesnachrichtendienst in ihrer aktuellen Form gekippt. Eine massenhafte, anlasslose Datenerhebung bleibt zwar erlaubt, soll aber begrenzt werden. Bis Ende 2021 muss ein neues Gesetz her.
Der #SmartDevelopmentHack hat 1.000 Ideen gesammelt und 20 davon ausgesucht, die auf eine kräftige Förderung durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hoffen dürfen. Heute werden acht Gewinnerteams gekürt.
Über 500.000 Wearable-Nutzer haben die Datenspende-App des RKI und des App-Entwicklers Thryve auf dem Smartphone. Fast sechs Wochen nach dem Launch haben die Wissenschaftler genügend Daten für eine Baseline – und beobachten starke regionale Unterschiede.
Der Beauftragte für Digitalwirtschaft und Start-ups im Bundeswirtschaftsministerium, Thomas Jarzombek, kritisiert die deutsche Auftragsvergabepraxis und erklärt, wie sich der Staat beim Start-up-Rettungspaket vor Missbrauch schützt.
Das lang geplante Sicherheitslabel für IT-Geräte rückt näher. Allerdings lässt der Gesetzentwurf noch Fragen offen, zudem wäre eine europaweite Kennzeichnung sinnvoller. Auch dazu gibt es in der Bundesregierung Überlegungen.
Namhafte Venture Partner sollen eine kleine Anzahl von Projektes des Hackathon #WirVsVirus jetzt mit Know-how und Netzwerkexpertise unterstützen. Anfang Juli sollen die ersten vier Anwendungen zum fertigen Produkt entwickelt und für eine breite Masse nutzbar gemacht werden.
Der aktuelle Gesetzentwurf des Bundesinnenministeriums wird die Huawei-Debatte nicht beenden, glaubt Martin Schallbruch, stellvertretender Direktor des Digital Society Institute an der ESMT Berlin. Im Interview spricht der Experte über eine gigantische Bürokratisierung der 5G-Entscheidung und Abkommen mit China.
Die EU-Kommission entscheidet in diesen Tagen, ob der deutsche Ex-Kommissar den ungarischen Innovationsrat leiten darf. Der CDU-Politiker verteidigt die geplante Aufnahme der unentgeltlichen Nebentätigkeit.
Mit vier Kleinen Anfragen hat der FDP-Forschungspolitiker Thomas Sattelberger Personal-, Reise- und Verwaltungskosten der großen Forschungsinstitute von Fraunhofer bis Helmholtz-Gesellschaft auf Verschwendung durchleuchtet. Doch die Antworten des Bundes zeigen stattdessen eine schlanke Verwaltung.
In der Bundesverwaltung werden Akten oft immer noch analog statt digital geführt. Andere Staaten sind mittlerweile Jahrzehnte voraus, die Coronakrise zeigt aktuell den dringenden Bedarf. Der Bund ist im Verzug, doch auch Ländern und Kommunen sind gefordert.
Die Bundesregierung will der Drohnen-Wirtschaft einen Schub verpassen. Es lockt ein Milliardenmarkt. Ein Aktionsplan soll auch die Regulierung beschleunigen. Und Flugtaxis? Könnten bald starten – ja, wirklich. Was Volocopter-Chef Florian Reuter und Staatsministerin Dorothee Bär dazu sagen.
Die Grünen fordern die Einrichtung einer Tech Taskforce beim Kanzleramt, um die Vielzahl von innovativen digitalen und technischen Lösungen für die Krise zu koordinieren. Dort wird jedoch schon eine andere Innovationseinheit geschaffen.
Das BMBF will mit einem massiven Investitionsprogramm einen Einbruch bei Forschung und Entwicklung verhindern. Der Bundesbericht Forschung und Innovation zeigt dabei, wie stark Deutschland in Digitalsektoren wächst.
Die Coronakrise hat gezeigt, wie wichtig digitales Engagement für die Gesellschaft ist. In dem vom BMFSFJ vorgelegten Dritten Engagementbericht wird analysiert, wie sich die Digitalisierung auf zivilgesellschaftliches Engagement auswirkt und welche neuen Teilhabeformate entstehen.
Zwei Unionsminister haben in der Debatte um Anreizsysteme für die Nutzung der Handy-App für die Kontaktverfolgung ein Machtwort gesprochen. Zeitgleich veröffentlichen SAP und die Telekom die ersten Spezifikationen auf Github. Ein Überblick.
Bei der Nachverfolgung von Covid-19-Infektionen haben die Gesundheitsämter eine große Bedeutung. Deren IT-Modernisierung wurde lange verschleppt. Jetzt ist aufholen geboten, sonst wird das nichts mit Track and Trace.
Mit gut fünfzig Prozent mehr Personal und vielen neuen Zuständigkeiten will Horst Seehofer das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zu einer Superbehörde ausbauen. Tagesspiegel Background gibt einen ersten Überblick zum neuen Entwurf des IT-Sicherheitsgesetzes.
Das Bundeswirtschaftsministerium bekommt zwei Milliarden Euro zusätzlich für die Start-up-Rettungsmaßnahmen. Noch im Mai soll das erste Geld fließen.
Alle offenen Fragen zu den Gesundheitsapps schienen geklärt. Werden Politiker und Akteure aber nach dem richtigen App-Store für diese Anwendungen gefragt, dann wird schnell klar: Hier muss noch diskutiert werden. Ob die Dienste von Apple und Google geeignet sind, bezweifeln viele. Eine deutsche oder europäische Lösung scheint aber ebenfalls unrealistisch.
Um sich datensicher auf Lernplattformen anzumelden, brauchen Schüler und Schülerinnen eine digitale Identität: Den digitalen Schülerausweis. Doch die Corona-Pandemie bremst das Projekt aus. Einsatzbereit soll der Ausweis erst 2025 ein.
Das Kommunikationsdebakel um eine zentrale oder dezentrale App-Lösung ist gerade erst vorüber, schon bringt der Streit um die Freiwilligkeit der Nutzung neue Unruhe. Während Teile der Union verschiedene Anreizsysteme umsetzen wollen, sprechen andere von Erpressung.
In Lübeck und Darmstadt sollen neue Standorte öffnen. Auch der Gesellschafterkreis wird erweitert. Doch DFKI-Chef Antonio Krüger denkt schon weiter und will dabei auch neue Wege gehen.
Dass die Alliierten im Zweiten Weltkrieg Funksprüche der Wehrmacht entschlüsseln konnten, hat die Kryptographie bis heute entscheidend beeinflusst. Im Interview erklärt Jörn Müller-Quade, wie sich seitdem IT-Sicherheit verändert hat und weshalb Quantencomputing nicht das Ende sicherer Kommunikation bedeutet.
Das Bremer App-Projekt ELFE soll die Verwaltungsleistungen im Rahmen der Geburt eines Kindes digitalisieren. Ein Artikelgesetz des Bundes soll nun für den Startschuss sorgen – und den Rahmen für ähnliche Vorhaben schaffen. Auf Bundesebene arbeitet man indes weiterhin mit händischen Unterschriften.
Europaweit einheitliche Regeln für Plattformen – das ist das ambitionierte Ziel des Digital Services Act. Der neue Rechtsrahmen soll unter anderem vereinheitlichen, wie Plattformen mit Hasskommentaren umgehen, und kleine Händler gegenüber Amazon, Google & Co. schützen.
Desinfektionsmittel trinken, Symptome verharmlosen: In sozialen Netzwerken verbreiten sich Falschinformationen zu Corona rasend schnell. Ärztinnen und Ärzte warnen in einem Offenen Brief vor den tödlichen Folgen – und fordern Plattformen wie Facebook zu konsequenterem Handeln auf. Auch Christian Drosten gehört zu den Unterzeichnern.
Bereits seit anderthalb Jahren plant das Innenministerium ein IT-Sicherheitsgesetz 2.0. Mehrmals hatte sich das Vorhaben verzögert. Nun ist klar, dass das Gesetz erst nach der Sommerpause vom Bundestag verabschiedet werden kann. Und das, obwohl es dringend gebraucht wird.