Straßenbahnprojekte feiern eine Renaissance. Gleich in zwei Städten wird im Juni über neue Straßenbahnprojekte abgestimmt. Die Argumente der Fürsprecher:innen und Gegner:innen ähneln sich, die Entstehungsgeschichte fällt jeweils ganz anders aus.
Um herauszufinden, wie Kund:innen den ÖPNV tatsächlich nutzen, müssen sie digital erfasst werden – am besten über das Smartphone. So lassen sich auch die Einnahmen gerechter verteilen, finden die Busunternehmen. Die Bundesregierung warnt, dass sonst angelsächsische Unternehmen den Markt übernehmen könnten.
In Peking beginnt heute eine der weltweit wichtigsten Automessen. Deutsche Hersteller wollen in geopolitisch und wirtschaftlich schwieriger Zeit auf der Auto China 2024 Selbstbewusstsein demonstrieren. Doch die Zahlen sprechen gegen die etablierte Branche.
Das Bundeskabinett verabschiedet heute einen Gesetzentwurf, in dem es um diese Frage geht: Wie können Fahrverbote vollstreckt und Führerscheine entzogen werden, wenn der Inhaber der Fahrerlaubnis seinen Wohnsitz nicht in Deutschland hat? Handlungsbedarf bestand durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs.
Die Idee einer neun Kilometer langen Radbahn unter der U1 in Berlin kam schon 2015 auf. Fast ein Jahrzehnt später wird nun ein Testfeld eröffnet. Die zweimonatige Erprobungsphase soll zeigen, ob das Reallabor ein Leuchtturmprojekt wird und Signalwirkung über Berlin hinaus entfaltet.
Afrika hat, was die Industrieländer für ihre Energie- und Mobilitätswende brauchen: kritische Metalle. Der Wettlauf zwischen China und dem Westen ist längst im Gange. Die EU setzt auf bilaterale Partnerschaften im Rohstoffsektor. Doch diese untergraben die Bemühungen afrikanischer Regierungen, dem Rohstofffluch zu entkommen.
Klimaschutz im Verkehrssektor ist kurzfristig möglich, zeigt eine Untersuchung des Öko-Instituts. Die Autoren plädieren unter anderem für die baldige Einführung einer Pkw-Maut. Die soll auch verhindern, dass billige E-Mobilität zu mehr Verkehr führt.
Der Tourismuskonzern will verstärkt Züge als umweltschonende Option für Urlaubs- und Städtereisen in Europa anbieten – mit Go-Volta und weiteren Partnern.
Die Reform der Einfuhrumsatzsteuer ist ein Dauerbrenner für Logistiker und Verkehrsdrehkreuze. Die während Corona beschlossene Fristenlösung ist der Wirtschaft weiter zu kompliziert. Der Weg zu einem Verrechnungsmodell ist jedoch komplex.
Open-Source-Software gewinnt bei der Entwicklung des „Software Defined Vehicle“ an Bedeutung. Es geht um Tempo und Kosten. Doch die Transformation dauert länger als erwartet, vor allem im sicherheitskritischen Bereich. Ein Zulieferer kündigt nun einen Beschleuniger an, der der gesamten Branche helfen soll.
Der europäische Lkw-Markt steht vor der technischen Revolution, die bei Pkw schon weiter fortgeschritten ist: weg vom Verbrenner, hin zum E-Antrieb. Der fragmentierte Markt macht es ausländischen Herstellern traditionell schwer, doch insbesondere einem Land bringt die Transformation neue Möglichkeiten.
Die Reform der europäischen Energiesteuerrichtlinie droht zu scheitern. Sonderregeln für Flug- und Schiffskraftstoffe sollen nun dabei helfen, einen Kompromiss zu erzielen. Ärmere EU-Mitgliedstaaten sollen bei der Mindestbesteuerung weitreichende Ausnahmen machen dürfen. Ein weiteres Zugeständnis: Die Mindeststeuern sollen drei Jahre später greifen.
Nachtzüge sind weiterhin eher ein Nischenprodukt. Eine Erfahrung, die die beiden Gründer des Anbieter Green City Trip umdenken lässt. Künftig sollen lange Züge tagsüber vor allem Urlauber ans Ziel bringen. Die wirtschaftlichen Vorteile sind deutlich.
Der juristische Streit zwischen der Deutschen Bahn und den Buchungsplattformen Omio und Trainline könnte noch Jahre dauern. Die Unternehmen werfen dem Staatskonzern Hinhaltetaktik vor. Die DB kontert, dass sie sich mit allen anderen Vertriebspartnern über eine angemessene Provision geeinigt habe.
Bei der Frühjahrskonferenz stand wieder einmal die Finanzierung des Deutschlandtickets im Fokus. Die Verkehrsministerinnen und -minister der Länder haben den Druck auf Bundesverkehrsminister Volker Wissing erhöht, einen langfristigen Finanzierungsplan vorzulegen. Doch auch andere Themen kamen zur Sprache.
Internationale Großunternehmen haben sich in einer Ausschreibung für klimafreundlichen Seetransport zwischen Singapur und Rotterdam für Hapag-Lloyd entschieden. Die Reederei sagt, sie brauche die Kundeninitiative für die Dekarbonisierung. Doch die angebotene Lösung ist nicht skalierbar.
Angesichts steigender Paketmengen prognostiziert das Beratungsunternehmen Kearney, dass auch die Zahl der Paketstationen stark wachsen wird. Die Postgesetznovelle verpflichtet die Dienstleister dazu, auch an anbieterneutrale Stationen – etwa auf Grundstücken – zu liefern. Für die Kund:innen muss es vor allem bequem sein.
Bei ihrer Logistikkonferenz am Montag will die SPD-Bundestagsfraktion Ansätze für ein effizienteres Zusammenspiel von Lkw und Bahn sowie die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Logistik finden. Doch die dringend erwartete Novelle von Fahrpersonalgesetz und -verordnung hängt, und damit auch Bußgelder.
Der globale Wettlauf um kritische Metalle spitzt sich weiter zu. Als einer der größten Verbraucher weltweit ist Deutschland auf einen sicheren Zugang angewiesen. Trotz langjähriger Bemühungen haben es die bisherigen Bundesregierungen nicht geschafft, die Republik in dem Sektor gut zu positionieren. Nun gibt es erste Erfolge.
Die Allgemeine Luftfahrt ist das Versuchsfeld für neue Technologien. Auf der Luftfahrtmesse Aero werben die Vertreter batterieelektrischer Lösungen um Aufmerksamkeit. Der Technik sind am Himmel deutliche Grenzen gesetzt, aber sie könnte ihren Beitrag leisten.
Der Expertenkreis Transformation der Automobilwirtschaft im Wirtschaftsministerium fordert weltweit anerkannte Methoden zur Bilanzierung der Treibhausgasemissionen in den Lieferketten. Die Bundesregierung soll sich für die globale Harmonisierung einsetzen.
Ist es nur die fehlende Infrastruktur, die Menschen vom Pendeln mit dem Rad abhält? Forschungsprojekte zeigen, dass viele das Auto stehen lassen, wenn sie erstmal ein E-Bike ausprobiert haben. Auf manche Aspekte haben die Pendler:innen allerdings keinen Einfluss.
Kurz vor der Verkehrsministerkonferenz hat das Bundesverkehrsministerium deutlich gemacht, dass es sich an keiner neuen Studie zum ÖPNV-Finanzierungsbedarf beteiligen wird. Für Länder, Kommunen und Verkehrsbranche steht damit der Ausbau- und Modernisierungspakt vor dem Aus.
Mit der Einigung auf das Klimaschutzgesetz sind Fahrverbote kein Thema mehr. Doch auch wenn nicht mehr jahres- und sektorgenau kontrolliert wird, kommen Verkehrs- und Gebäudesektor nicht um weitere CO2-Einsparmaßnahmen herum. Das verdeutlichte am Montag der Expertenrat für Klimafragen.
Eine Hersteller-Allianz lobbyiert für mehr Freiheiten für die schnellen E-Bikes. Unfallforscher sehen das kritisch – und warnen vor erhöhter Unfallgefahr. Die Politik dämpft die Hoffnung auf schnelle rechtliche bundesweite Änderungen, betont jedoch das Potenzial der motorisierten Zweiräder.
Der chinesische Bahnhersteller CRRC ist innerhalb weniger Jahre Weltmarktführer geworden. Doch jetzt greifen erstmals die Subventionsuntersuchungen der Europäischen Union, CRRC knickt ein. Die deutsche Bahnindustrie fordert Ausschreibungen, bei denen nicht nur der niedrigste Preis zählt.
Die erstmalige Vollsperrung zentraler ICE-Strecken zur Sanierung ist umstritten. Mit externen Beratern will der schlingernde Staatskonzern seine Kommunikation verbessern – was auch angesichts der Milliardenverluste auf Kritik stößt.
Wenn sich die Grünen beim Klimaschutzgesetz nicht bewegen, ließen sich Fahrverbote für Verbrenner kaum vermeiden, um die Ziele im Verkehrssektor zu erreichen, drohen der Verkehrsminister und sein Parteichef. Dabei sind Fahrverbote mitnichten der einzige Weg, wie sich die Emissionen senken lassen.
Die Debatte um die Finanzierung des Deutschlandtickets geht bei der Verkehrsministerkonferenz diese Woche in die nächste Runde. Die Landesverkehrsminister:innen fordern Planungssicherheit vom Bund, damit das Ticket fortbestehen kann.
Die von Volker Wissing angestoßene Debatte um einen Fonds für die Sanierung maroder Straßen, Schienen und Wasserwege läuft. Neu ist die Idee nicht. Ein konkretes Konzept bleibt der Verkehrsminister schuldig. Die Koalitionspartner zeigen sich dennoch offen.
Lange navigierten Flugzeuge hauptsächlich anhand von bodengestützten Drehfunkfeuern. Die stehen jedoch dem Windkraftausbau im Weg, weshalb viele abgebaut werden. Doch die effizientere Satellitennavigation verliert durch Attacken mitunter ihre Zuverlässigkeit, wie die weltweiten Konflikte zeigen.
Die Porsche-Tochter Cellforce plant eine Gigafactory für Hochleistungszellen in Schwarzheide. Der Aufsichtsrat von Porsche will sich im Mai mit dem Thema befassen. Außer Schwarzheide prüft der Autohersteller auch Standorte in Osteuropa und Kanada. Mit der Bundesregierung feilscht er um Subventionen.
Bei einer Kontrolle von Lkw-Fahrern dürfen die nationalen Behörden keine Nachweise einfordern, wo diese ihre regelmäßige wöchentliche Ruhezeit außerhalb des Lkw verbracht haben. Davon profitieren vor allem litauische und polnische Frachtführer, die zunehmend Fahrer aus Drittstaaten wochenlang in Westeuropa einsetzen.
Die Bahn-Tochter DB InfraGO ist auf Grundlage zweier EU-Verordnungen verpflichtet, die Steuerung des Zugbetriebs sowie Planungen und Anmeldungen von Zugfahrten zu standardisieren und zu digitalisieren. Doch die Einführung der Systeme wurde jetzt zum siebten Mal seit 2014 verschoben.
Kanzler, Verkehrsminister und andere Kabinettsmitglieder reisen mit Automanagern nach China. Der Zeitpunkt für Verhandlungen über Wettbewerbsverzerrungen und Rohstoffabhängigkeit ist günstig. Doch Peking wird sich den Schwarzen Peter nicht zuschieben lassen.
Seit Herbst 2021 können Österreicherinnen und Österreicher bundesweit alle öffentlichen Verkehrsmittel für drei Euro am Tag nutzen. Doch auch das Klimaticket wurde nicht von heute auf morgen umgesetzt. Was Deutschland von seinem Nachbar lernen kann, wurde am Dienstag in Berlin diskutiert.
Das Ende der E-Bus-Förderung durch die Bundesregierung stürzt die Verkehrsbetriebe in große Finanznot. Ihr Verband macht Druck bei Minister Volker Wissing. Ende April gibt es immerhin ein Gespräch mit einem Staatssekretär.
Die Branche hofft, Umweltschützer bangen, die Kommission legt vor: Weitere Substrate sollen für die Produktion von Biokraftstoff und Biogas freigegeben werden. Ein Einspruch des zuständigen Umweltausschusses im EU-Parlament ist jedoch nun gescheitert. Er nahm am Dienstag auch einen Bericht der Agentur Anses zu neuen genomischen Techniken entgegen.
Die Nato übt noch bis Juli bei einem Großmanöver den Bündnisfall. Die Verlegung von Truppen und Militärmaterial ist einer der Schwerpunkte. Die Bahn spielt eine Schlüsselrolle. Geschwindigkeit kann kriegsentscheidend sein – doch Bürokratie, fehlende Kapazitäten und unterschiedliche Spurweiten bremsen.
Das Bündnis für nachhaltige Mobilitätswirtschaft hat erstmals den Wirtschaftsfaktor der Branche ermitteln lassen. 1,7 Millionen Beschäftigte und rund 118 Milliarden Euro Wertschöpfung in Deutschland seien Grund genug für mehr Förderung durch die Politik, findet das Bündnis.
Als rollende Computer ermöglichen moderne Autos auch den Zugang zu Radio, Fernsehen und Unterhaltungsformaten. Laut Medienstaatsvertrag darf der öffentlich-rechtliche Rundfunk dabei nicht zu kurz kommen. Nun schalten sich die Landesmedienanstalten ein, BMW muss sein Infotainmentsystem anpassen.
Bei der größten Güterbahn Europas eskaliert der Konflikt wegen der strittigen Sanierungspläne und des EU-Prüfverfahrens. Die Gewerkschaft befürchtet die Zerschlagung des Staatsunternehmens. Unterdessen bereitet die Bahn Auslagerungen und Stellenabbau vor.
Konkrete finanzielle Zusagen fehlen der Hafenwirtschaft von der Bundesregierung. Die will auf Grundlage ihrer neuen Hafenstrategie erst die Bedarfe genau ermitteln und nicht pauschal zahlen. Im Bundestag versucht die Union, Druck zu machen.
Anders als in Italien und Spanien gibt es in Deutschland kaum Wettbewerb im Fernverkehr auf der Schiene. Interessenten aus dem Ausland sondieren, aber die Rahmenbedingungen schrecken ab, hat Background vom Verkehrsministerium, der Netzagentur und Flixtrain erfahren.
Nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine haben europäische, amerikanische und asiatische Hersteller das Land verlassen. Das haben Autobauer aus China genutzt und Marktanteile gesichert. Doch deren Pro-Moskau-Kurs und die Umgehung von Sanktionen könnten zum Problem auf viel wichtigeren Automärkten werden.
Ab Herbst soll Mario Reiß die Lokführergewerkschaft GDL führen. Claus Weselskys konfrontativen Kurs trägt er voll mit. Dennoch könnte die nächste Tarifrunde ruhiger werden.
Bei der Umsetzung der europäischen Erneuerbare-Energien-Richtlinie für den Verkehr gilt es, knifflige Zusammenhänge zu entschärfen, um nicht die falschen Anreize beim Klimaschutz zu setzen. T&E zeigt die Fallstricke in einer neuen Analyse auf.
Künftig sollen E-Autos ihren Strom in nachfragestarken Zeiten auch wieder an das Stromnetz abgeben können. Doch die damit entstehenden virtuellen Kraftwerke sind ein Einfallstor für Hacker, warnen Experten.
Die Bundesregierung ächzt unter dem Sparzwang durch die angespannte Haushaltslage. Ausgerechnet jetzt kommt mit Volocopter eine Zukunftshoffnung von Verkehrsminister Volker Wissing unter gehörigen Druck. Trotz Mahnungen soll wohl Geld locker gemacht werden.
Schweden gilt auf dem Weg zur Vision Zero als Vorreiter in Europa und weltweit. Null Verkehrstote und Verletzte sind dort seit 1997 politisches Programm. Doch das Ziel bleibt weit entfernt.
Der Bundesrechnungshof weist seit Jahren auf massive Fehlplanungen des Verkehrsministeriums hin – meistens folgenlos. Der Abgeordnete Leon Eckert sitzt im Rechnungsprüfungsausschuss des Bundestages und kennt die Gründe.
Die vom Verkehrsministerium eingesetzte Arbeitsgruppe schlägt eine Erhöhung des THC-Grenzwerts auf 3,5 ng/ml Blutserum vor. Die Ampel lobt, endlich werde für Verhältnismäßigkeit und Rechtssicherheit gesorgt. Verbände sorgen sich um die Verkehrssicherheit. Nun ist der Bundestag am Zug.
Beim Schiffsunglück in Baltimore kamen wohl mehrere unglückliche Zufälle zusammen. Der komplette Stromausfall auf dem Schiff lässt Experten aufhorchen. Der Hafen fällt für den Welthandel länger aus, die Folgen scheinen jedoch verschmerzbar.
Ostern naht und damit auch ein Ende der Aktion „Autofasten“. An verschiedenen Orten hatten Kirchen, Verkehrsunternehmen und andere Organisationen dazu aufgerufen, den eigenen Pkw stehenzulassen. Hardcore-Autofahrer:innen erreichen sie damit aber wohl kaum.
Im vergangenen Jahr verunglückten und starben deutlich mehr Pedelec- und E-Scooter-Fahrer als im Vorjahr, zeigen neue Daten des Bundesamts für Statistik. Die Branche warnt vor voreiligen Rückschlüssen – und fordert eine sicherere Infrastruktur für Zweiräder und Fußgänger.
Die Einigung der Bahn mit der Gewerkschaft GDL vergrößert den Fachkräftebedarf, macht den Beruf aber zugleich attraktiver. Ohne arbeitsmarktpolitische Weichenstellungen und eine bessere Kommunikation wird es dennoch nicht gehen, fürchten Branchenvertreter.
In ferngesteuerten Fahrzeugen wird eine „Brückentechnologie“ auf dem Weg zum autonomen Fahren gesehen, auch in China. Bald könnte der rechtliche Weg für die Teleoperation in Deutschland frei sein. Das birgt Risiken.
Marokko bietet günstigen Grünstrom und ein Freihandelsabkommen mit den USA. Der chinesische Hersteller von Batteriematerialien CNGR, einer der größten der Welt, zieht jetzt eine Fabrik in der Nähe von Casablanca hoch, die alle wichtigen Batterieproduzenten beliefern wird.
Der Spatenstich für die neue Batteriefabrik bei Heide löst in der Spitzenpolitik Euphorie aus. Die staatliche Förderung in Höhe von 900 Millionen Euro lässt Experten aber auch zweifeln, ob dies eine sinnvolle Klima- und Industriepolitik darstellt. „Wettbewerbsfähigkeit“ steht zunehmend im Mittelpunkt der Debatte.
Elektroautos, Hochgeschwindigkeitszüge, Bike-Sharing und eine neue Handelsroute: Die neue Regierung löst den jahrelangen Investitionsstau auf und will bei der Modernisierung des Verkehrs zum Big Player in Asien aufsteigen.
Von allen Brücken im Hamburger Hafen ist die Köhlbrandbrücke wohl die wichtigste. Manche sehen Wohl und Wehe des deutschen Exportmodells von ihr abhängig. Nun soll der Neubau beschlossen werden. Eine Möglichkeit der verkehrlichen Entlastung wird aber weiter nicht genutzt.
Am heutigen Montag wird der Sektorbeirat der neuen gemeinwohlorientierten Infrastrukturgesellschaft gebildet. Netz- und Stationsbeirat sollen darin zusammengeführt werden. Das Gremium ist direkt im Verkehrsministerium angesiedelt. Dort hat man schon vor der Konstituierung genaue Vorstellungen, wer den 23-köpfigen Sektorbeirat leiten soll.
Das für die Bahnbranche sehr wichtige Bundesschienenwegeausbaugesetz wird heute voraussichtlich in den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat geschickt werden. 14 Wirtschafts- und Verkehrsverbände sowie Unternehmen beklagen enorme Mehrkosten durch die geplanten Generalsanierungen. Die Zahlen liegen Background exklusiv vor.
Die europäische Automobilindustrie ist sich beim Thema Regulierung nicht einig. BMW meint anders als etwa Volkswagen, dass die CO2-Flottengesetzgebung am Ziel vorbei führt. Auch der Zulieferer ZF rechnet mit einer langsameren Transformation. Derweil brechen die Absatzzahlen für E-Autos ein.
Die Bilanz des größten deutschen Staatskonzerns ist noch desaströser als befürchtet. Das Kerngeschäft schreibt tiefrote Zahlen – und allein das Finanzdebakel beim Arriva-Zukauf kostet mehr als 2 Milliarden Euro.
Lange hat es gedauert, jetzt ist die Nationale Hafenstrategie da. Die Bundesregierung ist zufrieden, die Länder und die Hafenwirtschaft sind nicht völlig unzufrieden, obwohl die künftige finanzielle Beteiligung des Bundes weiter unklar ist. Doch aus dem Bundestag kommt deutliche Kritik.