Die US-Regierung kommt heimischen und internationalen Autokonzernen entgegen. Die bundesweiten Emissionsrichtlinien für Pkw werden moderater verschärft als geplant. Industrie und Umweltverbände begrüßen das Update der Regulierung nach 20 Jahren gleichermaßen.
E-Roller haben Fans im Deutschen Bundestag. Abgeordnete haben mit Städten und Anbietern von Sharing-Apps über die Zukunft des polarisierenden Verkehrsmittels gesprochen. Und von eigenen Erfahrungen berichtet.
Die „Sicherheit und Attraktivität des Fußverkehrs“ steht auf der Tagesordnung der Verkehrsministerkonferenz. Der Punkt dürfte mal wieder verschoben werden – ebenso wie die Veröffentlichung der Fußverkehrsstrategie. Die Straßenverkehrsrechtsreform würde die Straßen für Fußgänger sicherer machen, doch auch hier ist weiter Geduld gefragt.
Strengere EU-Regeln für die Cybersicherheit im Auto veranlassen die Hersteller, gefragte Modellreihen einzustellen. Bei älteren Jahrgängen lässt sich das verschmerzen. Doch die Richtlinie bereitet der Industrie weitere Probleme, die noch ungelöst sind.
In vielen deutschen Städten gibt es nur wenige Extra-Fahrstreifen für Busse. Das liegt auch an der bisher gescheiterten Reform des Straßenverkehrsrechts. Derweil fordern zwei Verbände, Busspuren auch auf deutschen Autobahnen zu testen. In vielen deutschen Städten gibt es nur wenige Extra-Fahrstreifen für Busse. Das liegt auch an der bisher gescheiterten
Bis 2030 sollen 40 Prozent der kritischen Metalle in der EU weiterverarbeitet werden, lautet eine der Vorgaben der EU-Rohstoffverordnung. Allerdings könnte das laut der Umweltorganisation WWF bei einigen Metallen zu mehr statt weniger CO2-Emissionen führen.
Den Grünen wird beim Thema ländliche Mobilität prinzipiell sogar eine gute Problem- und Zielanalyse bescheinigt. An der Umsetzung hapert es aber aus verschiedenen Gründen: fehlender Bezug zu ländlichen Räumen, strukturelle Probleme abseits der Großstädte und beschränkte Finanzierungsmöglichkeiten.
Bundesregierung und Behörden zeigen wenig Ehrgeiz bei der Aufklärung der Frage, wie genau es die neuen Wettbewerber aus China mit dem Datenschutz halten. Die US-Regierung ist hingegen alarmiert und Experten sehen Handlungsbedarf.
Aufsichtsratssitzung und Vorstellung des Geschäftsberichts: In dieser Woche bekommt die Bundesregierung eine weitere desaströse Bilanz ihres größten Staatskonzerns präsentiert. Verluste und Schulden wachsen weiter alarmierend.
Deutschland setzt massiv auf den künftigen Import und die Nutzung von Energieträgern auf Basis von grünem Wasserstoff. Ammoniak, Methanol oder flüssige Wasserstoffträger gelten als vielversprechende Speichermöglichkeiten für den Transport. Technisch gibt es aber einige Schwierigkeiten – auch deshalb ist offen, was sich durchsetzt.
Die Treibhausgasemissionen im Verkehr sind 2023 gesunken, die Vorgaben des Klimaschutzgesetzes wurden dennoch verfehlt. Verkehrs- und Umweltverbände fordern die Regierung zum sofortigen Gegensteuern auf.
Auf dem früheren Flughafenareal in Berlin-Tegel tüfteln Start-ups an Fahrzeugen, in denen kein Fahrer mehr sitzt. Das ehemalige Rollfeld dient als Testgelände. Die Berliner Verkehrssenatorin zeigt reges Interesse an der Technologie.
Vom 18. bis 20. März wählt die Tesla-Belegschaft in Grünheide einen neuen Betriebsrat. Der ostdeutsche IG-Metall-Chef Dirk Schulze will die Betriebsratswahl gewinnen. Es sei unverschämt, dass Tesla-Vorgesetzte versuchten, Arbeitnehmern Kontakte zur Gewerkschaft auszureden, sagt er im Interview.
Hochleistungskameras mit KI-Blick werden an Flughäfen zunehmend eingesetzt, um die Lotsen zu entlasten. Der Flugzeugverkehr würde effizienter rollen und fliegen. Doch wo mehr Platz ist, wird es wohl auch mehr Flüge geben.
Im Vergleich zum Pandemie-Boom sind die Verkaufszahlen der Fahrradbranche abgefallen. Der Zweirad-Industrie-Verband ZIV betont dennoch, der Markt sei stabil. Erkennbar ist eine Reshoring-Tendenz in der Produktion von Asien nach Europa. Von der Ampel wünscht man sich eine positive Fahrrad-Politik.
In der Debatte um eine vorgezogene Aufweichung der CO2-Flottengrenzwerte sind etliche Branchenmanager auf den politischen Zug aufgesprungen. Volkswagen-Chef Oliver Blume spricht sich für ein Festhalten an der Regulierung aus – mit einem kleinen „Aber“.
In den 90er-Jahren entschied Boeing, Effizienz über Qualität zu stellen. Darunter litt die Unternehmenskultur des einstigen Vorzeige-Flugzeugbauers. Der Aktienkurs stand über allem, doch mittlerweile zeigt sich: Unter dem Strich ist das ein Verlustgeschäft.
Harte Vorgaben für die Umstellung von Flotten auf E-Autos, Nachrüstung von Verbrennern auf Elektroantrieb und Abwrackprämien für Haushalte mit geringem Einkommen – die Umweltorganisation Transport & Environment hat ihren Plan für die Dekarbonisierung der Pkw vorgelegt.
Die EU wird voraussichtlich nicht alle Teile des Green Deals rechtzeitig vor der Wahl abschließen – die Energiesteuerrichtlinie droht auf der Strecke zu bleiben. Zwar kam zuletzt wieder Bewegung in die Verhandlungen, doch die Mitgliedstaaten sind weiter uneins bei der Besteuerung von Flug- und Schiffsbrennstoffen.
Es ist so weit: Automobilindustrie, Energiewirtschaft, Ladeinfrastrukturanbieter und Verbraucherschützer haben dem BMDV eine Roadmap für den Hochlauf des bidirektionalen Ladens übergeben. Als eine der größten Hürden wollen sie die Doppelbelastung bei den Stromnebenkosten abschaffen.
In der Hauptstadt können Fahrgäste über die bekannten Mobilitäts-Apps wohl bis zu 2000 illegale Autos buchen. Private Chats und die Eigentümerstrukturen geben tiefe Einblicke in das Geschäft.
Das Bundeskabinett wird am Mittwoch ein Gesetz gegen laute Güterwagen verabschieden. Für Lärmbetroffene ist das eine Verschlechterung, weil das neue Recht nicht auf allen Strecken gilt. Doch damit kommt Deutschland einer Klage der EU-Kommission und anderer Länder zuvor, die Protektionismus gegen laute Züge aus dem Ausland anprangern.
Die Preise für Bahnstrom haben in den vergangenen Jahren deutlich stärker zugenommen als die Dieselpreise. Gleichzeitig besteuert Deutschland den Strom für den Bahnverkehr stärker als jedes andere EU-Land.
Als maritimer Vorreiter in Sachen Klimaschutz gilt die Kreuzfahrtbranche schon länger nicht mehr. Die Einführung nachhaltiger Kraftstoffe gestaltet sich aufgrund fehlender Anreize und Verpflichtungen noch schwieriger als in der Luftfahrt. Dem Geschäft tut das keinen Abbruch, wie auf der ITB klar wird.
Übergriffe auf Fahr-, Service- und Kontrollpersonal sind an der Tagesordnung. Wie Verkehrsunternehmen des ÖPNV versuchen, ihre Mitarbeiterinnen vor rassistischen, antisemitischen, sexistischen sowie queerfeindlichen Attacken zu schützen.
Seit zehn Jahren versucht sich die EU daran, das Grundlagenwerk SES2+ für den Single European Sky zu beschließen. Nun verkündet die belgische Ratspräsidentschaft einen Durchbruch in den Verhandlungen mit dem Parlament. Doch viele sind unzufrieden, der Grundkonflikt um die Macht über die Flugsicherung schwelt weiter.
Während in Deutschland das autonome Fahren kaum vom Fleck kommt, macht China Tempo und weitet das Geschäftsmodell aus. Zu den Testfeldern gehört Peking. Doch die Auflagen des Staates für die Robotaxis-Betreiber sind weitreichend.
Continental wird heute von einer Krise berichten, die Wettbewerber Bosch und ZF müssen ebenfalls sparen und bauen Stellen ab. Mit einer schwierigen Transformation hatten alle gerechnet. Doch dann kamen multiple Krisen hinzu – und eine unübersichtliche Regulierung.
Am heutigen Mittwoch startet in Berlin das europäische Symposium zum Megawatt-Laden im Lkw-Fernverkehr. In einem Bericht des veranstaltenden Fraunhofer-Instituts werden die Anforderungen an das System genau beschrieben. Das Papier liegt Background vorab vor.
STRING nennt sich eine Metropolregion zwischen Oslo und Hamburg. Sie sieht sich als grünes Vorbild in Sachen Nachhaltigkeit. Den Fokus legt man dabei auf Infrastrukturprojekte wie die Fehmarnbeltquerung und einen Green Hub für Zukunftstechnologien. Doch wie nachhaltig die Megaregion wirklich ist, wird sich erst in einigen Jahren zeigen.
Die Reform der 37. Bundes-Imissionsschutzverordnung regelt, dass künftig biogene Öle aus Reststoffen in Raffinerien verarbeitet werden dürfen (co-HVO). Die mittelständische Biokraftstoffbranche befürchtet, aus dem Markt gedrängt zu werden. Dabei scheinen gefälschte Kraftstoffe aus China das größere Problem zu sein.
Ausgerechnet durch die Stärkung des Eigenkapitals der Deutschen Bahn steigen die Trassenpreise. Die Grünen fordern eine gesetzliche Änderung, um diesen Mechanismus zu durchbrechen. Doch das FDP-geführte Finanzministerium bremst.
Fahren ohne Konzession, Sozialbetrug, Schwarzarbeit – Plattformen wie Uber, Bolt und FreeNow arbeiten mit Mietwagenunternehmen zusammen, denen organisierte Kriminalität vorgeworfen wird. Nun will die Berliner SPD-Fraktion handeln und plant, eine Taskforce einzurichten.
Bei der Finanzierung des 49-Euro-Tickets sieht die verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Isabel Cademartori, auch den Bund in der Pflicht. Ein Gespräch über die Mobilitätswende in den Kommunen, Streiks und die Transformation.
Die Abstimmung über die umstrittene Richtlinie wurde bereits mehrere Male verschoben. Nun wird die Zeit knapp, um die Vorschriften noch vor den Europawahlen Anfang Juni zu verabschieden.
Junge Unternehmen wie Green City Trip und European Sleeper treiben trotz vieler Hürden das nachhaltige Reisen voran und sorgen so neben den Staatsbahnen für attraktive neue Angebote – auch in Deutschland.
Bolt, FreeNow und Uber feilen am Saubermann-Image ihrer Plattformen. Trotzdem sollen die Unternehmen in einen Betrugsskandal verwickelt sein. Recherchen von Tagesspiegel Background zeigen, wie der Sozialbetrug im Fahrdienstgeschäft funktioniert.
Die Perspektiven für die Produktion von nachhaltigen Treibstoffen für Flugzeuge sind in Deutschland düster. Sowohl die Industrie als auch die Umweltverbände beklagen schlechte Rahmenbedingungen und das mangelnde Engagement der Mineralölhersteller.
Heute begehen die Beschäftigten im Nahverkehr ihren ersten Klimastreik gemeinsam mit Fridays for Future. Langfristig wird das unkonventionelle Bündnis einen langen Atem brauchen, um weiter für gute Arbeitsbedingungen und eine klimafreundliche Wirtschaft zu kämpfen.
Apple steigt aus seinem Auto-Projekt aus und konzentriert sich auf die Entwicklung generativer Künstlicher Intelligenz. Auch Bosch sieht hier großes Potenzial für das autonome Fahren und geht eine Kooperation mit Microsoft ein. Gegen die EU-Regulierung hat der Autozulieferer nichts – mit einer Einschränkung.
Das Europaparlament entkernt eine Reform der Führerscheinregeln. Über verpflichtende Gesundheitstests für Autofahrer sollen weiter die einzelnen Mitgliedstaaten entscheiden. Für Deutschland hat Verkehrsminister Volker Wissing entsprechenden Tests eine Absage erteilt.
Kevin Mayne, Gründer und Geschäftsführer des in Brüssel ansässigen Handels- und Industrieverbandes Cycling Industries Europe (CIE) und wichtige Stimme der Fahrradbranche, geht in Ruhestand. Im Interview spricht er darüber, warum der „Mobility Transition Pathway“ so wichtig für die Industrie ist und was er von den Europawahlen erwartet.
Um die digitale und grüne Wende zu meistern, spielen Materialien eine zentrale Rolle. Angesichts des späten Einstiegs in den Wettbewerb um kritische Rohstoffe sucht die EU nach einem Plan B, um in der Technologieführerschaft nicht noch weiter zurückzufallen. Eine EU-Werkstoffstrategie soll helfen, Know-how und Kompetenzen zu bündeln.
Der Streit zwischen Bund und Ländern bei der Finanzierung des 49-Euro-Tickets hat Spuren hinterlassen. Mehr als zwei Drittel der Deutschen sorgen sich um den Fortbestand des Fahrscheins. Das dürfte auch den Umstieg vom Pkw auf Busse und Bahnen hemmen.
Um den Vorwurf der Vetternwirtschaft zu prüfen, hat der Deutsche Wasserstoff-Verband eine Kanzlei eingeschaltet. Im Fokus steht die Förderbescheid-Vergabe des Bundesverkehrsministeriums an den Verbandsvorsitzenden Werner Diwald. Wie viel Geld bisher in Wasserstoff-Projekte geflossen ist, kann das BMDV nicht beziffern.
Hacker-Attacken auf Fahrzeuge, Infrastruktur und Lieferketten nehmen drastisch zu. Je vernetzter und digitaler die Mobilität wird, desto mehr Angriffsmöglichkeiten bieten sich. Eine neue Studie zeigt: Regulierung ist gut, Prävention ist besser. Hier gibt es Nachholbedarf.
Eine neue Hochgeschwindigkeitsstrecke lockt deutsche Bahn-Hersteller in das 100-Millionen-Einwohner-Land. Die könnten sich mit überraschend vielen Autozulieferern austauschen, denn der lokale E-Auto-Hersteller Vinfast setzt auf deutsche Technik. Neuerdings wirbt er auch hierzulande um Käufer.
Claus Ruhe Madsen, CDU-Verkehrsminister in Schleswig-Holstein, wünscht sich mehr Optimismus und Entscheidungsfreude in der deutschen Planungskultur. Im Background-Interview würdigt er die gute Zusammenarbeit in der schwarz-grünen Landesregierung. Die entscheide auch mal gegen den Trend – etwa bei der Reform des Straßenverkehrsgesetzes.
Der Abschied von Benzin- und Diesel-Pkw ab 2035 steht wieder zur Disposition. Konservative und Liberale im EU-Parlament machen Druck, Autobauer wie Mercedes ändern ihre Strategie. Dabei ist der politisch-rechtliche Spielraum für eine Aufweichung der CO2-Flottengrenzwerte ziemlich klein.
In der vergangenen Nacht sollte die Änderung des Saubere-Fahrzeuge-Beschaffungs-Gesetzes beschlossen werden. Die Mehrheit der Ampel-Koalition galt als sicher. Dadurch werden paraffinische Dieselkraftstoffe aus fossilen Rohstoffen von der Förderung ausgeschlossen. Die Busbranche befürchtet steigende Preise und die nächste Stufe der Regulierung.
Die Novelle des Klimaschutzgesetzes lässt auf sich warten – der Zeitplan des Bundeswirtschaftsministeriums ist schon mal obsolet. Selbst wenn das Vorhaben erstmal versandet und ein Sofortprogramm für den Verkehr ausbliebe, könnte sich die Bundesregierung mehr als ein Jahr lang Zeit lassen.
Carsharing gilt nach wie vor als schwieriges Geschäft. Doch Brigitte Courtehoux sieht Free2move nach der Übernahme von Share Now auf dem Weg in die Profitabilität. Dabei setzt sie, wo möglich, den Rotstift an und baut das Geschäftsmodell um. Von der Politik fühlt sie sich ausgebremst.
Der Druck auf Staatssekretär Stefan Schnorr in der Wasserstoff-Affäre nimmt zu. Sein Ministerium verspricht umfassende Aufklärung – und legt die Förderung für H2 zunächst auf Eis. Für Großprojekte wie das Nationale Technologie- und Innovationszentrum für Wasserstoff könnte das Verzögerungen bedeuten.
Ein Verkehrszeichen für Schulstraßen gibt es noch nicht. Trotzdem macht Nordrhein-Westfalen einen Vorschlag, wie Kommunen den Autoverkehr vor Schulen rechtssicher zeitweise aussperren können. Andere Bundesländer blicken skeptisch auf den Erlass.
Forderungen über mehr als 600 Millionen Euro hat der Staatskonzern bereits wegen Wettbewerbsverstößen gegen beklagte Unternehmen durchgesetzt. Nun winkt neben dem Lkw-Kartell auch ein Erfolg bei Herstellern von Spannstahl.
Die Reform des Bundesschienenwegeausbaugesetzes gestaltete sich zäh, soll jetzt aber deutliche Verbesserungen bringen. Doch schon beim Moderne-Schiene-Gesetz könnte sich der Streit in der Ampel-Koalition fortsetzen.
Laut Personenbeförderungsgesetz soll es im ÖPNV seit Anfang 2022 komplett barrierefrei zugehen. Die Realität sieht bekanntlich anders aus. Die Ampel-Koalition hatte sich aufgemacht, Verbesserungen auf den Weg zu bringen. Doch es scheitert bislang nicht nur am Geld.
China und die USA fahren mit fahrerlosen Taxidiensten vorneweg. Ein Beratergremium der Bundesregierung legt Empfehlungen vor, wie auch in Deutschland beim autonomen und vernetzten Fahren der Sprung vom Labor auf die Straße klappen soll.
China lässt mit neuen Ausfuhrbeschränkungen auf Grafit die Muskeln spielen und sichert seiner Batterieindustrie unlautere Wettbewerbsvorteile. Alternativen zu Grafit für Anoden gibt es, allerdings zu höheren Preisen.
Die Schweiz macht vieles richtig, wenn es darum geht, die Alltagsmobilität ökologisch und ökonomisch nachhaltiger zu gestalten. Auch in Deutschland sind Städte und Kommunen auf einem guten Weg. Doch der aktuelle Rechtsrahmen setzt Grenzen. Experten fordern Reformen.
Der niederländische Geodaten-Anbieter will eine Kartenlösung schaffen, die beispielsweise für die Navigation im Auto eingesetzt werden kann. Dabei setzt TomTom auf Open-Source-Daten – und will damit zur Konkurrenz für Google werden.
Mit Zeitverzug und in abgeschwächter Form nimmt ein Projekt der Ampel-Koalition zum Aufbau von Ladeinfrastruktur Gestalt an. Große Tankstellenbetreiber werden verpflichtet, Schnelllader zu errichten. Noch in diesem Jahr soll das Gesetz in Kraft treten.
Die Affäre um die Vergabepraxis bei der Wasserstoff-Förderung im BMDV schien schon ausgestanden. Dann übergab ein Mitarbeiter E-Mails dazu dem „Spiegel“, aber nicht der Revisionsabteilung des Ministeriums. Die Leitungsebene sieht Vertrauen gebrochen – und distanziert sich von den Vorgängen.
Projekte werden abgesagt und neue Investitionen verzögern sich – der Bau von Elektrolyseuren in Raffinerien stockt. Fehlende Marktreife der Anlagen verhindert den Umstieg auf die grüne Wasserstoff-Technologie. Vor allem fehlt die langfristige Renditeaussicht. Denn das wichtigste Anreizinstrument, die THG-Preise, sind im Keller.
In Brüssel bahnt sich das nächste Bremsmanöver der FDP an. Am Freitag soll die mühsam im Trilog ausgehandelte EU-Plattformarbeitsrichtlinie verabschiedet werden. Doch die Bundesregierung findet einmal mehr keine gemeinsame Position.
Pflegebetriebe erproben immer häufiger alternative Mobilitätsformen. Klimaschutz ist dabei eher ein positiver Nebeneffekt. Vor allem Zeitersparnis und niedrigere Einstiegshürden in den Beruf sprechen für das E-Bike.