Mehr als eineinhalb Jahre hat die Bundesregierung über die im Koalitionsvertrag vorgesehene Novelle des Verfassungsschutzgesetzes gestritten. Dass der Kabinettsbeschluss dazu jetzt vorliegt, hat auch mit den rechtsextrem motivierten Anschlägen der jüngsten Zeit zu tun.
Bund und Länder diskutieren heute wieder, wie es weiter geht mit dem Onlinezugangsgesetz. Die Privatwirtschaft könnte in Zukunft besser eingebunden werden, heute tragen Wirtschaftsverbände erstmalig im IT-Planungsrat ihre Wünsche vor – auch Start-ups könnten profitieren.
Programmieren ohne Programmiersprache? Möglich wird das durch sogenannte Low-Code-Plattformen, auf denen Code-Blöcke zu fertigen Programmen zusammengestellt werden. Was bedeutet das für Unternehmen und öffentliche Verwaltung?
Ein Jahr nachdem die Datenethikkommission ihr Gutachten vorgestellt hat, wissen selbst die Mitglieder nicht, welche ihrer Empfehlungen umgesetzt werden sollen – und welche nicht. Bei den Verbraucherschützern wächst die Angst, dass der Druck der Wirtschaft wirkt und die Regulierungspläne auf der Strecke bleiben.
Ist das auf dem Foto wirklich Angela Merkel? Spricht in diesem Video tatsächlich Barack Obama? Seit es visuelle Medien gibt, werden sie auch manipuliert. Doch im digitalen Zeitalter sind die Fakes als solche nicht mehr zu erkennen. Mit einer neuen Initiative will Photoshop-Hersteller Adobe für mehr Transparenz sorgen – und jeder kann mitmachen.
Der BSI-Lagebericht 2020 zeichnet ein düsteres Bild von der IT-Sicherheitslage: So stieg die Zahl der KRITIS-Meldungen erneut drastisch an. Auch die Homeoffice-Arbeit bietet neue Angriffsmöglichkeiten. Aus technischer Sicht werden Cyberattacken immer ausgefeilter.
Eine Studie der Bertelsmann Stiftung und des Deutschen Instituts für Urbanistik zeigt, dass viele Kommunen durchaus Chancen in der Bereitstellung von Open Data sehen. Doch besonders kleinere Kommunen hadern noch mit der Umsetzung von entsprechenden Projekten.
Radfahrer und Fußgänger, Autofahrer und Skater – in der Stadt kommen sich die verschiedenen Verkehrsteilnehmer häufig viel zu nahe. In einem neuen Verbundprojekt wollen KIT, ADFC und andere ein KI-gestütztes Verfahren entwickeln, um Reibungspunkte im Verkehr zu entschärfen.
Die Nutzung digitaler Verwaltungsangebote in Deutschland steigt – allerdings trotz, nicht wegen Corona. Das ist das Ergebnis des diesjährigen „E-Government-Monitors“ der Initiative D21 und der Technischen Universität München, der heute präsentiert wird.
Es ist ein echtes Großprojekt: Insgesamt zwei Millionen europäische Wissenschaftler sollen in den kommenden Jahren per Cloud-Computing verbunden werden. Auf dem heute beginnenden EOSC Symposium 2020 sollen finale Schritte beraten werden.
Eines der aktuell großen Themen in der Verwaltung sind Chatbots, die Bürgerinnen und Bürgern rund um die Uhr Antworten zu gängigen Fragen liefern und lernfähig sind. Das entlastet die öffentlich Bediensteten und erhöht die Nutzerfreundlichkeit. Die Herausforderungen sind allerdings nicht technischer Natur.
Worauf sich die Macht der großen Tech-Konzerne gründet, zeigt sich aktuell in dem Streit zwischen dem Spiele-Entwickler Epic und Apple. Das Unternehmen, das selbst einmal ein Tech-Konzern werden möchte, setzt sich gegen die Beschränkungen der mobilen Betriebssysteme zur Wehr und erhält dabei Unterstützung – von der Politik und aus der Wirtschaft.
Twitter und Facebook haben am Mittwoch die Weiterverbreitung einer Recherche des US-amerikanischen Boulevardblatts „New York Post“ erheblich eingeschränkt. Der Grund: Verdacht auf Wahlmanipulation. Die Standards jedoch, nach denen solche Entscheidungen getroffen werden, sind bisweilen unklar.
Wenig beachtet von der Öffentlichkeit schmieden Industrie und Forschung derzeit eine Allianz im Auftrag der Europäischen Kommission, über die Forschungsgelder für Künstliche Intelligenz fließen sollen. Die personellen Überschneidungen mit Gaia-X sind offensichtlich.
Kinder und Jugendliche sollen besser vor Gewalt und Abzocke im Netz geschützt werden. Das Bundesfamilienministerium stellte am Mittwoch eine entsprechende Reform des Jugendschutzgesetzes vor. Diese stößt jedoch bei den Landesmedienanstalten und Verbänden auf Kritik.
Beim virtuellen Treffen der Digitalminister wird heute der Zusammenschluss europäischer Cloud-Kapazitäten vereinbart. Daneben werden die geplanten Gesetzesinitiativen der EU-Kommission zur Regulierung von Plattformen und Künstlicher Intelligenz auf der Tagesordnung stehen.
Mit der GWB-Novelle und dem Digitale-Dienste-Gesetz sollen die Wettbewerbsprobleme in der Plattformwirtschaft behoben werden. Reichen die neuen Instrumente?
Ohne funktionierende IT-Systeme wäre die Coronakrise deutlich schlimmer verlaufen. Doch wie sichert man eigentlich IT-Systeme gegen die nächste Krise? Ein Forschungsteam der TU Darmstadt hat in einem Policy Paper skizziert, wie Systeme krisenfest werden können.
Die Digitalwirtschaft mischt die Bioökonomie auf. Neben US-Konzernen arbeiten auch deutsche Traditionsfirmen wie Miele an Innovationen für Medizintechnik oder Landwirtschaft. In einem neuen Impulspapier sieht das Hightech-Forum hierzulande allerdings Nachholbedarf.
Um Europa zukunftsfit aus der Krise zu bringen, fordern EU-Kommission und Parlament eine feste Quote, nach der Teile der Wiederaufbaugelder für Digitalisierung und Klimaschutz ausgegeben werden sollen. Dem stimmt der Rat nun zu. Auch ist jetzt klar, welche Art von Projekten als „Digitalisierungsprojekte“ verrechnet werden – und welche nur anteilig.
Wer kein Smartphone hat, kann die Corona-App nicht nutzen. Nun sollen Alternativen wie Armbänder und Schlüsselanhänger her. Erste Tests waren bereits erfolgreich. Doch es gibt noch einige Knackpunkte.
Die Bundesbildungsministerin sieht langsam Fortschritte beim Digitalpakt Schule. Unterdessen diskutierte die SPD-Vorsitzende mit Expertinnen und Experten darüber über eine Meta-Plattform für Lehrmaterialien und KI in der Schule.
Mit dem Haushalt 2021 will die Bundesregierung die Rekordsumme von 10 Milliarden Euro für Investitionen in junge Tech-Firmen festschreiben. Die Branche dürfte dennoch enttäuscht sein: Ihr Lieblingsprojekt, der Dachfonds, soll dabei nur eine untergeordnete Rolle spielen. Und die Grünen fragen sich, wohin das Geld genau gehen soll.
Vor einem Monat scheiterte Deutschlands erste bundesweite Warn-Übung seit der Wende spektakulär, auch die Warn-App NINA steht in der Kritik. Doch wie realistisch wäre ein Umstieg auf die alternative Cell-Broadcast-Technologie? Die Regierung und ein Mobilfunkanbieter winken ab – mit nicht nur stichhaltigen Argumente.
Nächste Woche erscheint ‚Machtmaschinen‘, das neue Buch von Viktor Mayer-Schönberger. Im Interview mit Oliver Voß spricht der Oxford-Professor darüber, wie Monopole die Innovationskraft des Silicon Valley lähmen, was er unter europäischer Souveränität versteht und warum die Wirtschaft eine Dateninfusion braucht.
Während die Europäische Kommission am Digital Services Act bastelt, will nun auch der US-Kongress die großen Digitalplattformen regulieren. Aktuelle Vorschläge des Unterausschusses zum Wettbewerb im Repräsentantenhaus könnten die Grundlage für neue Gesetze bilden.
Intelligente Kleiderschränke, auf Sprachbefehle reagierende Rollstühle, eine Handykamera für Blinde: Die Entwicklung technischer Hilfsmittel für Menschen mit eingeschränkter Mobilität basiert immer häufiger auf digitalen und KI-basierten Lösungen. Doch die Hürden bis zur Marktreife sind oft hoch.
Bei Work4Germany finden Expertinnen und Experten aus der Privatwirtschaft und verschiedenste Bundesministerien ein halbes Jahr lang zusammen, bevor sie wieder getrennte Wege gehen. Die Fellows sollen dort Prozesse, Strukturen und Methoden neu denken. Der Kulturclash ist dabei für beide Seiten groß – eine Teilenehmerin flog bereits aus einem Ministerium.
Heute, mitten im Konflikt um Hubertus Heils Homeoffice-Gesetz, tagt das Digitalkabinett. Die Bundesregierung wird ihr Dashboard der Digitalvorhaben online stellen, Staatsministerin Bär präsentiert einen Geldgeber für ihre Bundeszentrale und im Bereich Verwaltung geht es um das Dauerthema OZG und digitale Identitäten.
Falsche Bewertungen sind seit Jahren ein Problem. Das Bundeskartellamt hat das nun untersucht und macht konkrete Vorschläge, um die Fakes einzudämmen.
Eine allgemeine und unterschiedslose Vorratsdatenspeicherung ist mit dem EU-Recht grundsätzlich nicht vereinbar. Ausnahmen seien allerdings möglich, entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Dienstag.
Die vergangenen Monate beschworen Bund und Länder Einigkeit bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes. Das „Einer für Alle“-Prinzip soll den Prozess nun noch stärker dominieren, Doppelentwicklungen der Vergangenheit angehören. Doch nicht alle halten sich daran, wie Recherchen von Tagesspiegel Background zeigen.
Der Company Builder will KI-Start-ups, Forscher und Konzerne zusammenbringen. Anfang kommenden Jahres wird dazu ein neuer KI-Campus in Berlin-Mitte geöffnet.
Die deutsche Wirtschaft erkennt zwar die Chancen Künstlicher Intelligenz, setzt neue Technologien aber immer noch zögerlich ein, wie eine Studie des TÜV-Verbands zeigt, die heute gemeinsam mit dem BSI vorstellt wird. Der TÜV hat dabei auch ein Eigeninteresse: Denn künftig wird es Organisationen brauchen, die KI-Anwendungen und -Produkte prüfen.
Auf einmal sind schon gut ein Drittel der geplanten KI-Professuren des Bundes geschaffen. Auf den zweiten Blick kann von neuen Professuren jedoch nur eingeschränkt die Rede sein. Ein Überblick über die Rechnung des Forschungsministeriums – und über die Pläne für die Kompetenzzentren.
Die CDU-nahe Adenauer-Stiftung und die OECD wollen heute über Künstliche Intelligenz in der Schule diskutieren – aber kaum einer mag das Wort auch nur in den Mund nehmen.
Noch dominieren Papier und PDF in deutschen Unternehmen – doch die E-Rechnung gewinnt langsam aber sicher an Boden. Die Lieferantenverpflichtung Ende November könnte hier einen Digitalisierungsimpuls auslösen.
Anja Karliczek wünscht sich mehr Koordinierung der Aktivitäten von Bund und Ländern im Bereich digitale Bildung, der Austausch mit der Kanzlerin soll deshalb verstetigt werden. Derweil hat auch die EU-Kommission einen neuen Aktionsplan vorgelegt, um die Mitgliedstaaten anzutreiben.
In genau zwei Monaten will die EU-Kommission ihren Digital Services Act präsentieren mit zukunftsweisenden Regeln für mächtige Plattformen. Nun dringen bereits erste Details dazu heraus, welche Praktiken dabei unterbunden werden sollen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des #WirVsVirus-Hackathons feiern heute das Ende der Umsetzungsphase. Jetzt werden die Projekte in die Selbstständigkeit entlassen – doch wie geht es weiter?
In einem Monat sollen die ersten Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGAs) verschreibungsfähig werden. Ausruhen können sich die Beteiligten aber nicht: Einige Entwickler müssen noch Evidenz nachreichen. Außerdem ist die Vergütung noch nicht geklärt – womöglich soll sie effektabhängig werden.
Ein KI-Sprachassistent soll das Hamburger Projekt „Kinderleicht zum Kindergeld“ auf die nächste Innovationsstufe heben. Die Projektverantwortlichen stellten gestern erste Pläne vor. Gelingt das Vorhaben, könnte der Assistent auch für viele andere Verwaltungsleistungen spannend werden.
Erste Unternehmen kündigen Cloudangebote auf Grundlage von Gaia-X an. Sie zielen damit vor allem auf die öffentliche Hand. Was die Lösungen bieten sollen und wo noch Arbeit offen ist.
Seit zwei Jahren beschäftigt sich die Enquete-Kommission des Bundestages mit KI. Nun hat sie zur Ergebnispräsentation geladen, doch konkrete Handlungsempfehlungen waren Mangelware.
Welche Erfahrungen machen Verbraucherinnen und Verbraucher mit Cyberkriminalität – und wie schützen sie sich im Netz? Die Fragen soll das Digitalbarometer des BSI und der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes beantworten.
In Deutschland gelten im Nahverkehr eine Vielzahl unterschiedlicher Tarifsysteme. Gerade für Gelegenheitsfahrer ist das eine Hürde. In Bonn können Fahrgäste nun einfach zahlen, in dem sie ihre Kreditkarte beim Ein- und Ausstieg an ein Lesegerät halten. Von einem deutschlandweit gültigen E-Ticket ist die Branche aber weit entfernt.
Die Verbraucherschützer informieren heute über gewinnorientierte Werbung in der Schule. Dadurch, so die Sorge, gerieten ungeprüfte Materialien und Technologien in die Klassenzimmer. Im Interview mit Tagesspiegel Background spricht VZBV-Chef Klaus Müller über Apple-Teacher, Microsoft-Educators und souveräne Schüler.
Einen Digitalpakt für die Hochschulen lehnte das BMBF ab. Doch mit der Bund-Länder-Vereinbarung „Künstliche Intelligenz in der Hochschulbildung“ könnten bis zu 240 Millionen Euro in die KI-Lehre an Hochschulen fließen.
Der Verein Lobbycontrol hat bei dem Transparenzregister-Sekretariat der EU Beschwerde eingelegt. Der Grund: Tech-Unternehmen wie Google, Apple, Amazon und Facebook hätten unvollständige Einträge im Register.
In der EU sollen bestimmte Datensätze von Behörden und öffentlichen Unternehmen bald standardmäßig offen, kostenfrei und per Schnittstelle abrufbar sein. Deutschland will den Prozess nun mit steuern.
Der Bund soll den Breitbandausbau umfangreicher fördern dürfen als bisher, um bis 2025 ein flächendeckendes Gigabit-Netz in Deutschland schaffen. Das sieht ein Kompromiss zwischen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und der EU-Kommission vor. Dass dabei eine so genannte Aufgreifschwelle erhalten bleibt, werten kommunale Spitzenverbände als Niederlage.
Energiewirtschaft und Sicherheitsbehörden liegen weiter im Clinch um die wertvollen 450-Megahertz-Frequenzen – die Argumente werden ungehaltener. Greift die Bundesregierung nicht ein, gehen die Funkbänder an die Energiewirtschaft. In Berlin bleibt es einstweilen beim Patt zwischen drei Unionsministern.
Die Kameras vernetzter Autos sammeln Unmengen von Daten über andere Verkehrsteilnehmer. Diese dürfen aber nur anonymisiert das Fahrzeug verlassen. Andernfalls würden Datenschutzbestimmungen verletzt. Es ist eine Gratwanderung zwischen Hochtechnologie und informationeller Selbstbestimmung.
Das Bundesverteidigungsministerium bekam bei den gestern verliehenen Preisen des E-Government-Wettbewerbs die Auszeichnungen für das beste Infrastrukturprojekt und den Publikumspreis. Baden-Württemberg wurde für ein OZG-Vorhaben ausgezeichnet, das österreichische Justizministerium für eine neue Plattform.
Mit der Besetzung des Aufsichtsrates hat die Agentur für Sprunginnovationen die letzte Hürde genommen. Auch die erste Tochter wurde nun gegründet – doch es gibt Zweifel daran, wie viele es wirklich werden können.
Heute konstituiert sich AIDA, der neue KI-Ausschuss des EU-Parlaments. Sein Beitrag zur KI-Regulierung ist noch unklar, denn die soll schon nächstes Frühjahr starten. Zustande kam er vor allem auf Wunsch der EVP, die den Sozialdemokraten dafür einen Desinformations-Ausschuss zugestanden haben.
Die EU-Parlamentarier kämpfen um die Mittel für das Forschungprogramm Horizon Europe. An ihrer Seite wissen sie die großen Forschungsgemeinschaften - überzeugt werden müssen noch die deutschen und europäischen Spitzenpolitikerinnen. Bis Ende des Monats muss ein Kompromiss gefunden sein.
Der Arbeitsminister will die Plattformarbeit regulieren. Das dürfte nicht so einfach werden, hat gestern eine Konferenz zum Thema in Berlin gezeigt. Zu den größten Herausforderungen gehört, dass der Arbeitsplatz im Internet ortsungebunden ist. Vorbild für eine Regulierung könnte das internationale Seearbeitsübereinkommen sein.
Kaum ein Haushalt ist so schwierig zu kontrollieren wie der Digitalhaushalt. Statt in einem Ressort gebündelt, sind die Ausgaben in den Einzelplänen fast aller Ministerin versteckt. Hier eine erste Zusammenfassung des Regierungsentwurfs, der morgen ins Kabinett gehen soll.
Der Fall des maschinell korrigierten Abiturs in Großbritannien hat gezeigt, wie ungerecht ein Algorithmus sein kann. In Deutschland kann das nicht passieren – hierzulande werden schlicht zu wenig Daten erhoben, die eine KI-gestützte Analyse erlauben würden. Damit ist allerdings auch keine individuelles Lernen möglich.
Über Monate wurde um die Verteilung der drei Milliarden Euro aus dem Konjunkturpaket, die in die OZG-Umsetzung fließen sollen, gerungen. Jetzt steht der Kompromiss zwischen Bund und Ländern – ein Innovationsprogramm für Start-ups stand im Vorfeld der Sitzung im Raum.
Vergangene Woche wurde viel gerätselt, jetzt ist klar, aus welchen Töpfen die 8-Milliarden-Euro-Investition für Hochleistungsrechnen in Europa kommt – und welche Pläne es für die Gelder gibt. Auch mahnt die Kommission Tempo beim Ausbau von 5G-Mobilfunk an.
Die Uni-Klinik Düsseldorf wurde vergangene Woche zum Opfer einer schweren Cyberattacke, das bestätigte gestern die NRW-Landesregierung. Es dürfte sich um eine Sicherheitslücke handeln, vor der unter anderem das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) seit Monaten warnt. BSI-Präsident Schönbohm kritisiert die mangelnde Vorbereitung.
Ein ganzes Jahr hat das Kanzleramt über der Datenstrategie gebrütet, jetzt ist der erste Entwurf fertig. Das 64-seitige Dokument enthält rund 150 Einzelmaßnahmen – auf eine Pflicht zum Teilen von Daten will man verzichten.
Der Markt für Praxissoftware ist zerklüftet, nur die größeren Anbieter werden es wohl schaffen, Arztpraxen an die ePA anzubinden. Derweil wird die Anbindung der Pflege vorbereitet – die Betreibergesellschaft denkt dabei auch an cloudbasierte Lösungen.
Bund, Länder und Gemeinden kaufen jedes Jahr Güter und Dienstleistungen für mindestens 350 Milliarden Euro – diese Summe birgt ein riesiges Potenzial für Innovationen. Doch profitieren auch Tech-Start-ups von diesem Geld? Eine Studie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zieht eine ernüchternde Bilanz.