Die USA haben sich Zugriff auf ukrainische Mineralrohstoffe durch einen gemeinsamen Fonds gesichert. Auch die EU strebt eine enge Rohstoff-Kooperation mit der Ukraine an, aber strenge EU-Vorgaben erschweren die Annäherung. Immerhin ein deutsches Unternehmen ist bereits aktiv.
Die USA wollen und sollen mehr Erdgas nach Europa exportieren. Dafür will die EU ihre Methanvorschriften anpassen. Klimaschützer schlagen Alarm.
Die Rüstungsindustrie wirbt um Aufträge zum Bau sensoren- und KI-bestückter Tauchdrohnen. Sie sollen nicht nur Kriegsschiffe und U-Boote beobachten. Auch wenn Offshore-Energieinfrastrukturen Sabotage droht, sollen sie frühzeitig aufklären und warnen.
Der erste NIS-2-Entwurf der neuen Regierung weist viele Ähnlichkeiten mit dem Regierungsentwurf aus der letzten Legislaturperiode auf. Neu ist eine Regelung zu „digitalen Energiediensten“. Damit erhält die BNetzA Kontrollbefugnisse über Betreiber von Systemen mit Zugriff auf die Steuerung von Energieanlagen.
Wenn der Staat Gaskraftwerke ausschreibt, müssen diese auch Wasserstoff einsetzen können, sagt Armand Zorn, frisch gekürter Energie-Vizechef der SPD-Bundestagsfraktion. Im Interview warnt er vor einem langsameren Energiewendetempo und erklärt, wie eine Reform des Gebäudeenergiegesetzes aussehen könnte.
Bis zum Ende des Jahres will das Bundeswirtschafsministerium die ersten Ausschreibungen zum Bau von Kraftwerken auf den Weg bringen. Ministerin Katherina Reiche kündigte ein sogenanntes Schnellboot zwischen fünf und zehn Gigawatt an. Bei der Umsetzung dürfte sie dabei auf die Pläne ihres Amtsvorgängers zurückgreifen.
Mehr als vier Wochen nach dem massiven Stromausfall in Spanien und Portugal sind die Ursachen noch unklar. Der Verband der europäischen Übertragungsnetzbetreiber kritisiert nun, dass spanische Stromversorger Zugang zu wichtigen Daten für die Untersuchung erschweren. Diese kritisieren, die Entso-E-Analyse zu knapp gefasst.
Die Leag und die Konzernmutter EPH bauen seit Jahren ihr Pelletgeschäft aus. Doch bei Umweltorganisationen stößt der Kurs auf Kritik.
Zu wenige Elektroautos, zu wenig Sanierungen und zu viele Emissionen: Deutschland muss laut EU-Kommission schnell handeln, um Klimavorgaben für das Jahr 2030 zu erreichen. Ansonsten drohen milliardenschwere Ausgleichszahlungen – per Gesetz muss die Bundesregierung dazu bald Stellung beziehen.
Die Bundesnetzagentur will den Entgeltrahmen reformieren, bei vielen Vorschlägen sehen Stakeholder aber Nachbesserungsbedarf. Kritik gibt es an den Erzeugungsentgelten. Überraschend geeint spricht sich die Energiebranche in einem Workshop gegen einen verpflichtenden Grundpreis aus.
Einnahmen aus dem Emissionshandel „vorziehen“ und rasch Elektroautos in der Europäischen Union fördern: Nach der Denkfabrik Epico schlägt dies ähnlich auch der Umweltverband T&E vor. 21,6 Milliarden Euro sollen die EU-Länder so erhalten. Fachleute befürworten den Vorstoß – sehen aber teils offene Fragen bei den EU-Schuldenregeln.
Die EU erlaubt Fördermittel für Erneuerbare ab sofort nur noch mit Rückzahlungsmechanismus. Deshalb arbeitet das Bundeswirtschaftsministerium daran, beidseitige Differenzverträge einzuführen. Eine entsprechende Novelle des Solarpakets lässt aber womöglich noch auf sich warten.
Bei den anstehenden Investitionen in die Energieinfrastruktur muss der Staat eine stärkere Rolle spielen. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Analyse der Denkfabrik Dezernat Zukunft. Mit dem Ansatz ließe sich die Belastung mit Netzentgelten eingrenzen, so die Hoffnung.
Die Europäische Union investiert gerade einmal 60 Prozent so viel, wie nötig wäre, um das Klimaziel 2030 zu erreichen. Fachleute warnen, dass diese Ausgaben nun sogar sinken, statt zu steigen – und fordern eine langfristige Finanzstrategie der EU.
Der wissenschaftliche Klimabeirat der EU warnt die Kommission in aller Öffentlichkeit davor, CO2-Kompensationszertifikate in das Klimaziel für 2040 zu integrieren. Die Wissenschaftler machen ein politisches Statement: 90 Prozent innereuropäische Reduktion seien das wissenschaftlich notwendige Minimum.
Auch sieben Monate nach Fristende haben längst nicht alle Bundesländer die NIS-2-Richtlinie der EU umgesetzt. Bei den meisten Säumigen sind Fortschritte zumindest in Aussicht, ein Land scheint noch bei null zu stehen, ein anderes hat offenbar einen Neustart hinter sich. Zudem gehen die Ansprüche bei der Erfüllung der Pflichten weit auseinander.
Die Produktion von grünem Wasserstoff ist stark reguliert, dazu behindern hierzulande hohe Strompreise den Markthochlauf. Helfen könnte etwa eine Verschiebung von EU-Vorgaben und eine Befreiung der Elektrolyseure von Netzentgelten, meinen Experten.
Südkorea plant die Klimaneutralität bis 2050. Im Zentrum steht dabei Flüssigerdgas (LNG), das eine zentrale Rolle als Brückentechnologie einnimmt. Die Neuwahlen im Juni könnten zu einer energiepolitischen Neuausrichtung führen – zugunsten erneuerbarer Energien.
Das Haushaltsloch muss gestopft, die Mindereinnahmen bei der CO2-Bepreisung ausgeglichen werden – und dennoch wächst der Klimafonds in den nächsten Jahren kräftig. Der Grund ist nicht allein die Zuführung aus dem neuen Sondervermögen Infrastruktur.
Zwar hat das OLG Hamm die Klimaklage eines peruanischen Bergführers gegen den Energiekonzern RWE abgewiesen, die Klagenden sehen den Richterspruch dennoch als Riesenerfolg. Erstmals könnten nun große Treibhausgasemittenten rechtlich für konkrete Folgen der Klimakrise haftbar gemacht werden. Der Energiekonzern sieht das anders.
Die EU-Staaten sind beim Klimaschutz auf Kurs, aber längst nicht am Ziel. Die positive Entwicklung im Stromsektor und bei den Erneuerbaren kaschiert Probleme in Verkehr, Gebäude, Landwirtschaft und bei der Energieeffizienz. NGOs vermissen eine Finanzierungsstrategie, während die Industrie den Green Deal rasieren will.
Mit einem tiefen Eingriff ins Bauplanungsrecht will die Bundesregierung den Wohnungsbau ankurbeln. Vorgaben im Baugesetzbuch könnten dafür bis Ende 2030 außer Kraft treten. Der Referentenentwurf stößt nur teilweise auf Zustimmung, Umweltverbände warnen vor einem Aufweichen von Klima- und Umweltstandards.
Einkommensschwache Haushalte sind von den Kosten der Wärmewende besonders stark belastet. Eine Untersuchung von Agora Energiewende sucht nach Auswegen und schlägt neben der Beibehaltung der GEG-Vorgaben eine Reform der Modernisierungsumlage vor.
Die Bundesregierung will deutlich mehr investieren, auch der Klimafonds KTF soll aufgestockt werden. Gleichzeitig rudert das Finanzministerium zurück: Lücken im Kernhaushalt will es nicht mit den Einnahmen des KTF schließen. Das solle abgewendet werden. Das Geld für die Energiepreissenkung könnte derweil direkt aus dem Sondervermögen kommen.
Für Unionsfraktionsvize Sepp Müller sind Braunkohlekraftwerke mit CCS-Technologie eine Option. Breite Anhängerschaft gibt es für diese Idee innerhalb der eigenen Fraktion aber kaum. Der Koalitionspartner SPD spricht sich vehement dagegen aus. Und auch aus der Energiebranche heißt es, von Kohle-CCS solle die Politik lieber die Hände lassen.
Umweltverbände beklagen die geringe Auslastung, doch Deutschland baut weiter LNG-Terminals. Dabei wird der Gasbedarf zum Ende des Jahrzehnts sinken. Der Zubau neuer Gaskraftwerke wird an diesem Trend kaum etwas ändern. Zumindest mittelfristig könnte es aber nochmal zu einer LNG-Schwämme kommen, von der auch Mukran profitieren könnte.
Verfügbare Technologien zur Wiederverwertung oder besseren Sortierung von Rohstoffen könnten die Kosten zum Erreichen der Klimaneutralität in der energieintensiven Industrie um bis zu 45 Prozent senken. Zu diesem Ergebnis kommt einer der Redaktion vorab vorliegende Studie zu den Potenzialen der Kreislaufwirtschaft im Auftrag der Umweltorganisation WWF.
Die EU-Kommission hat bekanntgemacht, welche Öl- und Gasproduzenten wieviel CO2 speichern müssen. Umweltschützer haben sehnsüchtig darauf gewartet. Die Bohrindustrie wehrt sich gegen Zwang und hält die Zielvorgaben aus Brüssel für unrealistisch.
Die europäische Industrie ist auf dem Weltmarkt kaum noch wettbewerbsfähig. Die EU-Kommission plant daher unter anderem, neue Quoten „Made in Europe“ einzuführen. Im Interview erläutert Industriekommissar Stéphane Séjourné, wie diese Quoten funktionieren sollen und was er von den Plänen eines deutschen Industriestrompreises hält.
Die SPD-Bundestagsfraktion hat sich bei der Energie- und Klimapolitik neu aufgestellt. Neuer klimapolitischer Sprecher ist Jakob Blankenburg aus Niedersachsen. Mit seiner Haltung, beim Klimaschutz auf Sozialverträglichkeit zu setzen, rennt er in der Fraktion offene Türen ein.
Der Bund setzt beim Neubau von Gaskraftwerken auf CO2-Abscheidung. Für die Bundesländer ist dies keine Option, wie auf dem Treffen der Energieminister deutlich wurde. Wenig Bereitschaft zeigen die Länder bei einheitlichen Vorgaben für Bürgerbeteiligungsmodelle.
Soll Russlands Gaspipeline in Betrieb gehen? Einfache Frage – keine klare Antwort von Union und SPD. Alles wartet auf die EU, die den USA den Vortritt lassen will.
Beim Treffen der Energieministerinnen und -minister in Rostock steht die Akzeptanz der Energiewende im Fokus. Das einladende Bundesland Mecklenburg-Vorpommern bringt einen vorübergehenden Wegfall des Anschlussvorranges für Erneuerbare ins Spiel. Für Kritik sorgen derweil Pläne zur finanziellen Beteiligung von Gemeinden an Wind- oder Solarparks im Land.
Um CO2-Kosten im ETS2 abzufedern, kann Deutschland Geld aus dem Klimasozialfonds der EU erhalten. Dazu müsste die neue Regierung einen Klimasozialplan bei der Kommission einreichen. Wann dieser kommt und was darin stehen wird, ist unbekannt. Sicher ist nur, dass das Klimageld endgültig vom Tisch ist – doch es gibt Alternativen.
Die Wirtschaftsweisen betonen die Notwendigkeit, auch die Ausgaben im Klimafonds für Investitionen zu nutzen und nicht für Konsum. Ob für den KTF auch das Kriterium der Zusätzlichkeit gilt, ist derweil umstritten. Das Bundesfinanzministerium schafft bereits Fakten.
Deutschland könnte erwägen, in Zukunft wieder russisches Gas über die Nord Stream- Pipelines zu beziehen, wenn dies einer Friedenslösung mit Russland dient, meinen einige Bundestagsabgeordnete. In Brüssel hält die EU an einem Ende aller russischer Gasimporte bis spätestens Ende 2027 fest.
Das Klimaschutzgesetz weist für den Landnutzungssektor Senkenziele aus. Dabei sind geschädigte Wälder und trockengelegte Moore seit Jahren eine Quelle von CO2-Emissionen. Das Problem dürfte sich eher noch verschärfen. Zudem drohen Strafzahlungen aus Brüssel. Das Bundesumweltministerium will sich dem Problem im neuen Klimaprogramm annehmen.
Mit der umfassendsten Sanktionsrunde seit Kriegsbeginn will die EU Russlands Einnahmen aus den Energieexporten weiter beschränken. Das nächste Paket ist schon in Arbeit und könnte auch Nord Stream treffen. Die G7 überprüfen in dieser Woche den Preisdeckel für russisches Öl.
Das geplante Abschmelzen der Vergütung für vermiedene Netzentgelte hat Stadtwerke alarmiert. Sie befürchten einen Einnahmeausfall, der schlimmstenfalls Stilllegungen mancher Anlagen zur Folge hätte. Entlastungen für Endkunden würden mit dem BNetzA-Vorstoß nicht erreicht, betont der VKU. Doch gerade das erhoffen sich Verbraucherschützer.
Die EU-Kommission kommt den EU-Abgeordneten entgegen: Die Innovationsförderung soll einen festen Platz im angedachten Wettbewerbsfonds bekommen. Behalten will Brüssel auch ein Programm für grenzübergreifende Energieinfrastruktur. Fachleute warnen jedoch vor Finanzlücken bei notwendigen Investitionen – und sehen die EU-Klimaziele in Gefahr.
Die Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hofft bei den Plänen zum Bau neuer Kraftwerke auf die Unterstützung aus Brüssel. Doch dafür gibt es Hürden. Der BDEW empfiehlt, die Pläne der Ampel mit Anpassungen zu übernehmen.
Industriepolitik kann die Wirtschaft stärken, auf die Klimaziele einzahlen und ganzen Regionen eine Zukunft bieten. Forschende legen nun zehn Kriterien für einen „zukunftsfähigen“ Ansatz vor. Doch in Brüssel bahnt sich bereits ein Kampf um die Finanzierung an.
Bei Betreibern von Batteriespeichern geht die Sorge vor der Belastung mit Netzentgelten um. Damit wäre ein wirtschaftlicher Betrieb nicht mehr möglich. Dabei könnten die Speicher durchaus von dynamischen Netzentgelten profitieren, so eine neue Studie. Und zwar, in dem sie in Zeiten geringer Nachfrage negative Netzentgelte erhalten.
Die Umweltminister drängen auf eine schnelle Entscheidung zur Elementarschadenversicherung gegen Naturkatastrophen – notfalls per Gesetz. Auch beim Klimaschutz machen die Länder Druck: Ein Sonderrahmenplan für Naturschutz und Klimaanpassung soll helfen, schneller Projekte vor Ort umzusetzen – doch über die Finanzierung wird noch gerungen.
In ihrer ersten Regierungserklärung hat die neue Wirtschaftsministerin Katherina Reiche im Bundestag ihre energiepolitischen Pläne erklärt. Für Verwirrung sorgten ihre Ankündigung, das Betriebsverbot für fossile betriebene Heizkessel zu kippen. Dieses hatte ihre Partei einst selbst beschlossen.
Bürgerenergiegenossenschaften hatten sich vom BGH-Urteil eigentlich mehr Sicherheit für ihre Vorhaben erhofft. Doch das Gegenteil ist der Fall. Insbesondere für Erneuerbaren-Projekte in Quartieren herrscht weiter Ungewissheit, ob sie von Netzentgeltzahlungen ausgenommen sind.
Die EU-Kommission setzt große Hoffnungen auf grünen Wasserstoff und fördert diese durch ein eigenes IPCEI. Doch von den vielen angekündigten Projekten haben nur wenige bislang einen Förderbescheid bekommen, noch weniger sind bisher in der Umsetzung. Vor allem ärmere Mitgliedstaaten wagen versprochene Investitionen oft doch nicht.
Die Dominanz chinesischer Wechselrichterhersteller sorgt schon länger für Kritik. Nun wurden in Geräten in den USA verdächtigte Funkeinrichtungen entdeckt. Experten in Deutschland und die Bundesnetzagentur sehen noch keinen Grund zu Sorge.
Der Expertenrat für Klimafragen hat die CO2-Projektionen des Umweltbundesamts im Großen und Ganzen bestätigt. Damit muss die neue Bundesregierung nicht sofort zusätzliche Klimamaßnahmen vorlegen. In spätestens zwölf Monaten braucht es aber ein fertiges Klimaschutzprogramm. Klären muss Schwarz-Rot dabei, wie die Klimaziele bis 2040 erreicht werden sollen.
Aus Angst vor den Wahlerfolgen der Rechtsextremen wird Mecklenburg-Vorpommerns Landesregierung gegen die Energiewende aktiv, warnen die Erneuerbaren-Verbände. Überzogene finanzielle Beteiligungen von Kommunen und Bürgern gefährdeten die Wirtschaftlichkeit. „Völlig unverständlich“ sei das angesichts der Programmatik von SPD und Linke.
Klimaschutz und bezahlbares Bauen schließen sich längst nicht mehr aus, zeigt eine aktuelle Analyse. Fachleute fordern deshalb, CO2-Grenzwerte im Gebäudebereich nicht auf die lange Bank zu schieben, sondern zügig klare Vorgaben zu schaffen, damit die Baubranche rechtzeitig umsteuern kann.
Mit der Senkung der Füllstandsvorgaben für Erdgasspeicher wollte die Bundesregierung Anreize schaffen, die Versorgung im nächsten Winter sicherzustellen. Der Markt kommt bisher aber nur zäh in Gang. Deutschlands größter Speicher Rehden ist noch gähnend leer.
Bundeskanzler Friedrich Merz stellt sich im Bundestag hinter die deutschen Klimaziele. In der Unionsfraktion dürften es die Klimapolitiker Andreas Jung und Mark Helfrich dennoch schwer haben, das Thema hochzuhalten. Wirtschaftsaufschwung und Energiepreise stehen im Vordergrund. Bei den energiepolitischen Sprechern überrascht ein neues Gesicht.
Keine Änderungen gewünscht: EU-Abgeordnete im Umweltausschuss drücken bei der Lockerung der europäischen Klimazölle aufs Tempo. Andere Abgeordnete wollen verhindern, dass die Industrie immer weniger kostenlose Emissionszertifikate erhält, wenn die Klimazölle ab 2026 greifen. Vor diesem Kurswechsel warnen Experten – und machen Gegenvorschläge.
Die Investitionen im US-amerikanischen Greentech-Sektor sind im ersten Quartal 2025 gesunken. Unter dem Eindruck von Donald Trumps Wirtschaftspolitik haben Unternehmen Projekte im Wert von sieben Milliarden US-Dollar abgesagt, wie eine neue Branchenanalyse zeigt.
Fünf bis zehn Prozent der Menschen in Deutschland könnten mit rückgewonnener Wärme aus Abwasser versorgt werden. Das Thema hat es zwar in den Koalitionsvertrag geschafft, doch in Deutschland ist die Technologie bislang kaum im Einsatz. Warum eigentlich?
Die Bundesnetzagentur will die Finanzierung der Netzentgelte künftig auf mehr Schultern verteilen. Daher schlägt sie vor, Einspeiser ebenfalls zur Kasse zu bitten. Bei dynamischen Entgelten sieht die Behörde vom großen Wurf ab.
Die Elektrolyse auf hoher See bietet eine Ergänzung zum Stromabtransport per Kabel. Die Bundesregierung möchte solch kombinierte Anschlusslösungen ermöglichen. Für die entlegenste deutsche Offshore-Region könnte das zu spät kommen, warnt ein Verbändebündnis.
Ob beim Klimaschutz, Handel oder bewaffneten Konflikten: Die Staatengemeinschaft ist extrem gespalten. Forschende wie Elmar Kriegler haben genau diese Weltlage schon vor Jahren in Studien modelliert. Im Interview erklärt der Wissenschaftler, was solche Narrative vom Heute unterscheidet.
Ihr Versprechen der Entbürokratisierung der Agrarpolitik will die EU-Kommission kommenden Mittwoch mit einem weiteren Omnibus-Paket zur Landwirtschaft wahrmachen. Einem Entwurf zufolge sollen unter anderem Ökobetriebe von Umweltauflagen für die Direktzahlungen ausgenommen werden.
Der bundeseigene Uniper-Konzern und die anderen Gläubiger des russischen Pipeline-Betreibers Nord Stream haben einer Sanierung zugestimmt. Damit behält der deutsche Staat einen gewissen Einfluss auf die Zukunft des Projekts. Seine mögliche Inbetriebnahme dürfte Verhandlungsmasse für die Kriegsparteien werden.
Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit, Technologieoffenheit im Fokus: Die neue Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche will sich von der Linie ihres Vorgängers abgrenzen. Das zeigt sich auch beim Personal.
Lange wurde in Brüssel gerungen, hinter verschlossenen Türen diskutiert, wirtschaftliche und klimapolitische Argumente abgewogen. Nun stimmte das Europäische Parlament für die Lockerung der CO2-Flottengrenzwerte. Es gibt der Autoindustrie damit die gewünschte Flexibilität, während Umweltstandards auf der Strecke bleiben.
In den kommenden Jahren werden tausende Windkraftanlagen abgebaut. Während sich Stahl, Kupfer und Beton leicht recyceln lassen, sind die aus faserverstärktem Kunststoff produzierten Rotorblätter eine enorme Herausforderung. Es gibt Anzeichen dafür, dass alte Flügel einfach im Ausland abgeladen werden, aber auch neue Verwertungsideen.
Ab dem kommenden Jahr sind Betreiber neuer Rechenzentren verpflichtet, unvermeidbare Abwärme zu nutzen. Erste Projekte in Berlin belegen die Machbarkeit – doch technische und planerische Hürden sowie hohe Kosten bremsen die Abwärme-Einspeisung in Wärmenetze.
Nach einem spektakulären Jahr 2023 wurden 2024 weniger Solaranlagen auf Dächer von Privathäusern geschraubt. Ob der Boom damit passé ist und ob das neue Solarspitzengesetz dazu führt, werden die kommenden Monate zeigen. Vorläufige Zahlen aus dem April deuten auf einen weiteren Rückgang hin.