Nach einigen Jahren Arbeit ist mit Messaging Layer Security (MLS) ein Internet-Standard für den Nachrichtenaustausch mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung publiziert worden. Die Spezifikation erlaubt den sicheren Austausch von Nachrichten auf über verschiedene Messenger-Apps hinweg und möchte sichere Kommunikation im Internet allgegenwärtig machen.
Außenministerin Annalena Baerbock besucht die Deutsche Telekom und stellt eine engere Verzahnung von Politik und Wirtschaft in Aussicht. Das Ziel: mehr Cybersicherheit.
Bereits im vergangenen Jahr hatte es erste Eckpunkte gegeben, nun ist der Entwurf zum Kritis-Dachgesetz da und geht in die Ressortabstimmung. Darin geht es vor allem auch um die Überschneidung zwischen dem Schutz physischer Infrastruktur und dem Cyberschutz von Kritischer Infrastruktur. Ein Überblick.
Werden in russischer militärischer Hardware Chips aus Waschmaschinen und Kühlschränken verbaut? Über die kreative Umnutzung von Haushaltsgeräten aufgrund von Beschaffungsproblemen wird immer wieder berichtet. Doch an der Effizienz des Vorgehens gibt es Zweifel.
Russische Desinformation gibt es nicht erst seit dem Beginn des Krieges gegen die Ukraine. Wer wissen will, welche Rolle das Phänomen für die russische Weltpolitik spielt, muss zuerst verstehen, wie es sich in den Werkzeugkasten der Einflussnahme einfügt, der noch auf die Sowjetzeit zurückgeht, schreibt Christopher Nehring.
In der Reihe „Schwachstellen im Fokus“ stellen wir Sicherheitslücken, Schwachstellen oder Schadsoftware vor, die in den vergangenen Tagen von sich Reden gemacht haben. Eine schnelle Behebung für eine Zero-Day-Schwachstelle bei Apple-Geräten wurde diese Woche gleich zweimal veröffentlicht.
Die China-Strategie ist Ausdruck des Ringens der Bundesregierung um einen angemessenen Umgang mit der selbstbewussten Großmacht, die gleichzeitig wichtigster Handelspartner und systemischer Rivale ist. Die Antwort in einem Wort: De-Risking. Ein Überblick, was die Strategie zu Cyberspionage, Kritis-Schutz und Desinformation zu sagen hat.
Gegen Überwachungsmaßnahmen des Staates gab es in Israel bislang kaum Widerstand. Nach dem NSO-Skandal scheint es einen neuen Blick auf das Thema zu geben. Nicht nur in der Bevölkerung: Auch rechte Politiker:innen interessieren sich neuerdings für das Recht auf Privatsphäre.
Eigene Mitarbeiter:innen und Vertraute richten in Unternehmen häufiger Schäden an als kriminelle Hacker:innen. Die EU-Richtlinie NIS-2 und das Hinweisgeberschutzgesetz sollen für mehr Sicherheit sorgen – das Innentäterproblem lösen können sie nicht.
Lang ist die Liste potenzieller Verbrechen im Metaverse. Fachleute sowie Interpol und Europol warnen vor allem vor Finanzdelikten wie Betrug, Geldwäsche oder dem Diebstahl von Kryptowährungen, Daten und Identitäten. Mikko Hyppönen, langjähriger Forschungschef von Withsecure, hat eine eigene Sicht.
Was bewegt Deutschlands CIOs und Cisos in Bezug auf die Sicherheit ihrer Unternehmen? Welche Technologien werden ihren Berufsalltag verändern? Und was wünschen sie sich von der Politik, um die Sicherheitslage zu verbessern?
CWS beliefert Kunden in 15 europäischen Ländern mit Arbeitskleidung und Hygieneartikeln. Nach einem Cyberangriff im April 2022 ging an den mehr als 200 Standorten bis auf die E-Mail nichts mehr. CIO Martina Ritzer spricht im Interview über die Bewältigung der Krise und die Lehren aus der Attacke.
Wie die Sicherheitsanforderungen an Cloud-Betreiber künftig aussehen sollen, sorgt innerhalb der Europäischen Union für einige Diskussionen. Die Positionen der Mitgliedsstaaten gehen weiterhin auseinander – die EU-Kommission scheint einigen Ländern entgegenzukommen.
In der Reihe „Schwachstellen im Fokus“ stellen wir Sicherheitslücken, Schwachstellen oder Schadsoftware vor, die in den vergangenen Tagen von sich Reden gemacht haben. Eine kritische Sicherheitslücke, die bereits Anfang Juni entdeckt wurde, ist immer noch weit verbreitet auf Geräten, die mit dem Internet verbunden sind.
Jeetu Patel ist bei Cisco Executive Vice President and General Manager of Security and Collaboration. Im Nachgefragt spricht er über die Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz für die Cybersicherheit, Security-by-Design und die Überforderungen von Nutzer:innen.
Forschende am HZB sehen sich mit den Folgen des Hackerangriffs konfrontiert: Sie müssen mit womöglich verlorenen Daten zurechtkommen, Anlagen sind offenbar immer noch heruntergefahren.
Nicht immer sind Organisationen dankbar, wenn IT-Sicherheitsforschende sie über Schwachstellen in ihren Systemen informieren, kommentieren Haya Shulman und Michael Waidner. Große Unterschiede stellen sie vor allem zwischen Industrie und öffentlichen Einrichtungen fest.
Mitte 2024 sollen alle neu zugelassenen Fahrzeugtypen die UN-Vorgaben für Cybersicherheit erfüllen. Experten sehen die Autoindustrie damit gut gerüstet vor Attacken aus dem Internet – warnen gleichzeitig jedoch vor neuen Risiken.
Die Ampel-Koalition schlägt beim Haushalt für 2024 den Sparkurs ein, um die Schuldenbremse einzuhalten. Auch im Digitalen gibt es weniger Geld als in den vergangenen Jahren. Die Bereiche Verteidigung und Cybersicherheit kommen insgesamt aber vergleichsweise gut weg.
Marc Dönges, Projektleiter von „mIT Standard sicher“ beim Mittelstandsverband BVMW, spricht im Interview über Wege zu mehr IT-Sicherheit in kleinen Unternehmen und den neuen Standard DIN SPEC 27076, mit dem Firmen ihre IT-Sicherheit verbessern sollen.
Forschende und wissenschaftlich Tätige aus der Cybersicherheit und Kryptografie wenden sich heute in einem offenen Brief gegen einen Gesetzesentwurf der EU-Kommission. Zu den Unterzeichnenden gehören einige der bekanntesten Namen in dem Feld.
Heute diskutieren in Wiesbaden die Digitalbeauftragten von Bund und Ländern über die digitale Verwaltung. Anders als bei den Treffen der vergangenen Jahre, stehen auch mehrere IT-Sicherheitsthemen auf der Agenda. Es geht um die Umsetzung der Sicherheitsleitlinie, um die NIS-2-Umsetzung und um ein neues Verständnis von Informationssicherheit.
Heute werden in Valencia die Gewinner des europäischen Erfinderpreises bekannt gegeben. Ein deutscher Elektrotechniker und sein Team sind für ihre Forschung an der LED-basierten drahtlosen Datenübertragungstechnologie Lifi nominiert. Aufgrund der Sicherheitseigenschaften wird es bereits vom US-Militär genutzt.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat eine neue Präsidentin. Mit Claudia Plattner leitet jetzt eine IT-Expertin mit Führungserfahrung die Cybersicherheitsbehörde. Im Gegensatz zu ihren Vorgängern kann sie jederzeit abgesetzt werden. Zu den Plänen der Bundesregierung, das BSI unabhängiger aufstellen zu wollen, passt das nicht.
Das European Repository of Cyber Incidents (EuRepoC) sammelt Informationen und Wissen über Cyberkonflikte. Einmal im Monat werfen die Forschenden im Tagesspiegel Background Cybersecurity einen Blick auf die jüngsten Cyberoperationen und stellen die zentralen Trends vor.
In einem Memorandum für das Jahr 2025 haben das Office of Management and Budget (OMB) und das Office of the National Cyber Director (ONCD) am Dienstag die Investitionsprioritäten der US-Regierung für die Cybersicherheit dargestellt: Die fünf Säulen der Cybersicherheit.
Das neue chinesische Anti-Spionagegesetz ist so vage formuliert, dass seine Tragweite noch völlig unklar ist. Gewiss ist nur, dass Cyberangriffe auf bestimmte Akteure künftig als Attacken auf Chinas nationale Sicherheit gelten.
In der Reihe „Schwachstellen im Fokus“ stellen wir Sicherheitslücken, Schwachstellen oder Schadsoftware vor, die in den vergangenen Tagen von sich Reden gemacht haben. Die Bundesregierung beschäftigt sich in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage mit einer altbekannten und grundlegenden Sicherheitslücke im Mobilfunknetz.
Mit Internetsperren sollen etwa Urheberrechtsverletzung im digitalen Raum unterbunden werden. Umsetzen müssen das etwa DNS-Resolver. Welche Gefahren damit einhergehen, die Maßnahmen auf die Infrastruktur des Netzes zu verlagern, statt Hosting-Firmen oder Plattformanbieter in die Pflicht zu nehmen, erklärt Cloudflares CEO Matthew Prince im Interview.
Vor kurzem hat die gesetzlich vorgeschriebene Teil-Evaluierung des IT-Sicherheitsgesetzes 2.0 stattgefunden, unter Federführung des BMI. Die Kritik von Wissenschaftler:innen und Praktiker:innen lässt sich wie folgt zusammenfassen: Die Behörde hat nicht mehr als das absolute Minimum getan. Was sagt dieser Befund über die deutsche Cybersicherheitspolitik aus?
Das EU-Parlament und der EU-Rat stehen kurz vor der Finalisierung ihrer Fassungen des Cyber Resilience Acts. Der Rat überrascht im jüngsten geleakten Entwurf mit dem Vorschlag einer zentralen Meldeplattform für Sicherheitsvorfälle und Schwachstellen. Doch das ist nicht das einzige Thema, das in den kommenden Trilogverhandlungen für Streit sorgen könnte.
Die Verbändebeteiligung für das NIS-2-Umsetzungsgesetz hat offiziell noch nicht begonnen, doch der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat sich mit einem Positionspapier in Stellung gebracht. Darin fordert der Verband etwa eine EU-weit harmonisierte Umsetzung und großzügigere Umsetzungsfristen.
An der Ben-Gurion-Universität in Israel wurde ein Algorithmus entwickelt, der gefälschte Profile in sozialen Netzwerken identifizieren soll. Die Methode analysiert die Verbindungen und Muster und kann Abweichungen in verschiedenen Bereichen wie sozialen Netzwerken und sogar der Biologie aufdecken.
In der Reihe „Schwachstellen im Fokus“ stellen wir Sicherheitslücken, Schwachstellen oder Schadsoftware vor, die in den vergangenen Tagen von sich Reden gemacht haben. Ein Botnet, das für DDoS-Angriffe Cyberkriminellen angeboten wird, verbreitet sich über eine Schwachstelle in Wlan-Routern.
Kleine und mittlere Unternehmen stehen ebenso im Fokus von Cyberkriminellen wie Großkonzerne. Aber nur wenige sind gegen die Risiken einer Attacke versichert. Versicherungsgesellschaften wappnen sich für die große Nachfrage – doch die Unternehmen sind skeptisch.
Oft sind Whistleblower:innen die einzigen, die den Reichen und Mächtigen gefährlich werden können. Doch sie leben gefährlich, besonders in Südafrika – bis hin zur Ermordung. Umso wichtiger ist Hilfe aus der Zivilgesellschaft.
Zum ersten Mal seit Maos Ära versucht China sich in die Innenpolitik und die Gesellschaften von Ländern auf fast allen Kontinenten einzumischen. In Australien sollen seit 2018 Gesetze vor einer derartigen Einmischung schützen. Mit gemischtem Erfolg: Vor allem chinesisch-stämmige Bürger:innen im Land erreicht der lange Arm Pekings nach wie vor.
Wie positioniert sich Europa während zunehmender geopolitischer Spannungen? Diese Woche hat die EU-Kommission eine Strategie für wirtschaftliche Sicherheit vorgestellt. Sie soll Europa eigenständiger und resilienter machen, auch Kritische Infrastrukturen spielen eine Rolle.
Mehr Informationsaustausch und Unterstützung für die Unternehmen, effiziente digitale Registrierungs- und Meldeprozesse und der Verzicht auf eine zusätzliche Verschärfung der Anforderungen. Das sind zentrale Forderungen des Wirtschaftsrats der CDU zur NIS-2-Umsetzung. Vor allem für KMU wünscht man sich: mehr Zeit.
Am Dienstag stellten Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) und Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang den Verfassungsschutzbericht 2022 hervor. Angriffe aus Russland und China werden darin als die größten Gefahren im Cyberraum beschrieben. Eine Überblick über die Cyberdetails.
Hyperschallraketen gelten als äußerst schwer abzufangen – in Israel will der Rüstungskonzern mit Sky Sonic ein entsprechendes Verteidigungssystem vorstellen. Dabei sorgt auch die gestiegene Nachfrage nach Luftverteidigungssysteme für einen Exportrekord der Branche.
Nachdem das Mandat des EU-Sonderausschusses zu Desinformation (Inge) letztes Jahr verlängert wurde, hat der Nachfolger Ing 2 seinen zweiten Report vorgelegt. Darin werden die Bedrohungen durch Desinformation in der EU bestimmt. Warum das Thema ernster genommen werden muss, erzählt die grüne Schattenberichterstatterin Viola von Cramon im Interview.
Sensible Daten von geschätzten 100.000 Angestellten sollen in Großbritannien in die Hände von Kriminellen gelangt sein. Grund dafür sind Ransomware-Angriffe, die eine Sicherheitslücke in der Software MOVEit ausnutzen. Viele betroffene Unternehmen halten sich bedeckt über den genauen Umfang des Datendiebstahls. Ein Überblick.
In der Reihe „Schwachstellen im Fokus“ stellen wir Sicherheitslücken, Schwachstellen oder Schadsoftware vor, die in den vergangenen Tagen von sich Reden gemacht haben. Google überraschte in der vergangenen Woche mit einer ganzen Reihe von Aktualisierungen für Schwachstellen.
Dass bei 5G erhöht auf die Sicherheit geachtet werden sollte, ist nicht erst seit diesem Jahr bekannt. Die EU-Kommission veröffentlichte bereits 2020 Empfehlungen, wie die Netzwerke künftig besser gesichert werden sollen. Der aktuelle Sachstandsbericht der Mitgliedsländer erschien vergangene Woche, Thierry Breton wünscht sich mehr Zugeständnisse.
Früher wurde das „geheim“ in „Geheimdienst“ noch großgeschrieben: Geheimdienste sammelten mit geheimen Methoden geheime Informationen, um sie als geheime Analysen einem geheimen Empfängerkreis zukommen zu lassen. Das scheint sich geändert zu haben, schreibt Christopher Nehring.
Der chinesische Staatskonzern Cosco darf sich in den Hamburger Hafen einkaufen. Das sorgt seit Monaten für Kritik – besonders, seit das fragliche Container-Terminal verspätet als Kritische Infrastruktur registriert wurde. Nun räumt die Regierung ein: Das Terminal stand sogar schon 2018 unter Kritis-Regulierung.
Die verschärfte Bedrohungslage im Cyberraum macht gilt besonders Kritischen Infrastrukturen. Wie sich Energieversorger auf den neuen Status quo einstellen.
Im EU-Parlament geht die Arbeit des Pega-Ausschusses, der den Überwachungsskandal innerhalb der EU untersuchte, zu Ende. Gestern wurde über die Empfehlungen abgestimmt. Die Aussprache im Parlamentsplenum zuvor war emotional und bestimmt: Die Umsetzung sei entscheidend.
Das E-Evidence-Paket ermöglicht Strafverfolgungsbehörden in den EU-Mitgliedsländern erstmals direkte Zugriffe auf Daten von Verdächtigen bei Providern und E-Commerce-Plattformen bei schweren Straftaten. Ein Interview mit Birgit Sippel (SPD) zu Kompromissen und möglichen Probleme mit der Rechtsstaatlichkeit in einigen EU-Ländern.
Der aktuelle Sicherheitsindex des Vereins Deutschland sicher im Netz (DsiN) zeigt eine deutliche Verschlechterung in Bezug auf die Stimmungslage bei Verbraucher:innen. Dabei spielen Falschinformationen eine nicht zu unterschätzende Rolle.
Auf dem Creative Bureaucracy Festival stellt das Bundesinnenministerium seinen neuen Gamification-Ansatz für mehr IT-Sicherheit vor: Die OZG-Sicherheitschallenge und ein Tool, mit dem öffentliche Stellen ihre Webseiten prüfen können.
62 Mal kommt das Wort „Cyber" in der Nationalen Sicherheitsstrategie vor. Neben dem Hauptkapitel „Schutz vor Bedrohungen aus dem Cyberraum“ finden sich auch Themen rund um Desinformation und Sicherheit im Weltraum. Auch mehrere Gesetzesvorhaben werden angekündigt. Ein Überblick.
In Berlin stellt heute die Initiative Deutschland sicher im Netz e. V. (DsiN) ihren alljährlichen Sicherheitsindex vor. Geschäftsführer Michael Littger über die aktuellen Zahlen, sich abzeichnende Trends und akute Handlungsbedarfe.
Nach über einem Jahr veröffentlicht die Ampel-Regierung die Nationale Sicherheitsstrategie. Bis kurz vor Schluss wurde noch um Formulierungen bei den Passagen zu Cybersicherheit gerungen. Das Ergebnis gibt klare Hinweise darauf, wie die Regierung die „Hackback“-Diskussion weiterführen möchte.
Jedes Unternehmen in Deutschland wird nach Einschätzung des TÜV-Verbands irgendwann Opfer eines Cyberangriffs. Wie aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands hervorgeht, wurde etwa jedes zehnte Unternehmen im vergangenen Jahr Opfer eines Cyberangriffs oder ähnlichen IT-Sicherheitsvorfalls.
Die Schwarz-Gruppe baut neben dem Einzelhandel zunehmend auch an einer Positionierung als IT- und Cybersicherheitsdienstleister. Heute legt der Konzern einen Report vor, in dem er die Sicherheitslage von deutschen Unternehmen untersucht hat.
In der Reihe „Schwachstellen im Fokus“ stellen wir Sicherheitslücken, Schwachstellen oder Schadsoftware vor, die in den vergangenen Tagen von sich Reden gemacht haben. Ein kombiniertes System aus Hardware und Software, das den E-Mail-Verkehr absichern soll, muss dringend ausgetauscht werden.
Das Auswärtige Amt betreibt eine ressortübergreifende Plattform für die Kommunikation von Verschlusssachen. Die Union kritisiert ein geringes Sicherheitsniveau und mangelnde Interoperabilität mit Nato- und EU-Systemen. Bei der angedachten Anbindung der Bundesländer gibt es keine Fortschritte.
Zu Angriffen auf die Dateiübertragungssoftware MOVEit bekennt sich die Ransomware-Gruppe Clop. Die kürzlich entdeckte kritische Sicherheitslücke in MOVEit erlaubt das Ausführen von beliebigen Befehlen. Unternehmen weltweit, darunter Teile des AOK-Bundesverbandes, sind betroffen. Die Auswirkungen des Angriffs werden weiterhin untersucht. Ein Update.
Das Bundesinnenministerium hat erstmals die deutsche Kritis-Regulierung evaluiert. Ergebnis: Die Betreiberpflichten sind wirksam. In Fachkreisen enttäuschte der Bericht. Wichtige Fragen blieben außen vor, die Methode ließe zu wünschen übrig, es fehle an wissenschaftlichem Sachverstand – so lauten die Kritikpunkte.
Aus Sicht von Krankenhausmanagern ist eine Cyberversicherung inzwischen „genauso elementar wie die Haftpflichtversicherung für Behandlungsfehler“. Nur: Der Abschluss einer entsprechenden Police ist für Krankenhäuser nicht immer einfach. Es stellt sich einmal mehr die Ressourcenfrage. Manche Kliniken haben sich daher in einem Pool zusammengeschlossen.
Der AI Act der EU-Kommission beschäftigt sich auch mit der Cybersicherheit von KI-Systemen. Das ist gut. Gleichzeitig droht das Gesetz zum innovationshemmenden Überregulierungsmonster heranzuwachsen. Viele sehen bereits den KI-Standort Europa in Gefahr. Stimmt das wirklich? Pascal Bronner kommentiert.
Der zweite Tag der Digitalkonferenz Republica brachte reichlich Cyber: Von neuen Trends unter Cyberkriminellen über Desinformationskampagnen Chinas bis hin zur Quantenverschlüsselung im Selbstversuch. Ein Überblick über die zentralen Themen.
Auch in Frankreich fehlen die Fachkräfte für mehr Cybersicherheit. Ein neuer Campus in Paris soll das zügig ändern. Dafür setzt Frankreich auf Vorbilder in anderen Staaten – und will dafür auch stärker in die Regionen gehen.