Beim „Treffpunkt Netze“ beklagt der Energieverband, dass statt den benötigten drei erst eine Geräte-Zertifizierung vorliegt. Die E-Mobilität, so Innogy-Vorständin Hildegard Müller, sei von den Netzen beherrschbar, aber nur wenn sie orchestriert werde.
Der Zeitplan für das Klimaschutzgesetz ließ sich nicht halten, denn bisher hat nur das Bundeslandwirtschaftsministerium seine Maßnahmen abgegeben. Experten analysieren das Papier. Wenn nun auch die anderen drei verantwortlichen Ministerien liefern, ist das Klimakabinett am Zug.
Jung, gehobenes Bildungsniveau, Präferenz für die Grünen: Das sind die wenig überraschenden Ergebnisse einer Umfrage zum sozio-demografischen Profil der Fridays-for-Future-Demonstranten. Unreflektiert im eigenen Handeln, wie ihnen vorgeworfen wird, seien sie aber nicht, so die Forscher.
Zur CO2-Vermeidung in der Industrie gab es am Montag gleich mehrere Neuigkeiten. Klimaneutralität ist möglich, erfordert aber neue Technologien. Ohne mehr staatliche Förderung wird es nicht gehen, deshalb wird darüber derzeit auch verhandelt.
Am Dienstagfrüh wurde in der entscheidenden Arbeitsgruppe zu den Klimazielen nur ein Minimalkompromiss erzielt. Rund ein Drittel der nötigen Emissionsminderungen bleibt laut Teilnehmerkreisen ungedeckt. Umweltverbände sind enttäuscht.
Neueste Klimamodelle legen nahe, dass die die sogenannte Klimasensitivität deutlich höher ist, als bisher berechnet. Sie gibt an, wie stark Temperatur steigt, wenn sich der CO2-Gehalt der Atmosphäre verdoppelt. Wie gut die Modelle wirklich sind, muss aber noch überprüft werden.
Seit einem Jahr ist der Vorstandsvorsitzende des Berliner Versorgers Gasag, Gerhard Holtmeier, im Amt. Im Gespräch mit Tagesspiegel Background kündigt er an, dass der Konzern versucht, die eigentlich bereits beschlossene Stilllegung des Grunewald-Speichers abzuwenden, um ihn für die Sektorkopplung und Wasserstoff zu nutzen. LNG-Terminals brauche Deutschland nicht.
Wenn für Windräder an Land ein pauschaler Mindestabstand von 1000 Metern zu Siedlungsflächen eingeführt wird, kommt der Ausbau der Windkraft praktisch zum Erliegen. Das geht aus einer neuen Studie des Umweltbundesamts hervor.
Im Background-Interview erklärt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), was das Klimakabinett bringen soll. Für die Einführung eines CO2-Preises gebe es keinen Konsens. In der Energiesicherheitspolitik plädiert er für Distanz sowohl zu Russland als auch zum Nato-Partner USA.
Auf dem EU-Gipfel soll auch der Klimaschutz ein Thema sein. Überraschend will Deutschland in der Abschlusserklärung keinen Verweis auf die EU-Langfriststrategie bis 2050 sehen. Das geht aus der Kommentierung der Erklärung hervor.
Bei ihrem Vorhaben, ein Klimaschutzgesetz auf den Weg zu bringen, dürfte Umweltministerin Svenja Schulze im neu gebildeten Klimakabinett viel Gegenwind erfahren. Doch eine neue Verbündete tut sich auf: Kanzlerin Angela Merkel hat das Thema wiederentdeckt.
Im Entwurf für das gemeinsame Europawahlprogramm von CDU und CSU werden konkrete Zielsetzungen für die Energie- und Klimapolitik vermieden. Europa soll aber globaler Vorreiter bleiben – und auf G20-Ebene stärkeren Klimaschutz durchsetzen.
Nachdem erstmals Zahlungen an andere europäische Staaten für das Verfehlen der EU-Klimaziele im Haushalt vorgesehen sind, gehen die Interpretationen über die Bedeutung in unterschiedliche Richtungen. Einigkeit herrscht allerdings, dass sie vor allem ein politisches Signal sind.
Bundesumweltministerin Svenja Schulze will der internationalen Allianz der Kohleausstiegsländer beitreten. Dieser gehören bis jetzt aber nur Staaten an, die sich bis 2030 von dem fossilen Energieträger verabschieden. Deutschlands Ausstiegsplan an sich dürfte Anerkennung finden, hofft das Umweltministerium.
Die Elektrifizierung des Transport- und des Wärmesektors wird Europas Stromverbrauch drastisch steigern. Das sagt das Forschungs- und Beratungsinstitut Aurora Energy Research voraus. Bei seiner Frühjahrstagung in Oxford traf sich, was in der Energiebranche Rang und Namen hat.
Tagesspiegel Background liegt die Finanzplanung als Kabinettsentwurf vor. Darin sind 300 Millionen Euro Zahlungen an andere EU-Länder für das Überschreiten der Emissionsvorgaben für den Zeitraum 2020 bis 2022 vorgesehen.
Die EU will die Finanzströme in nachhaltige, klimafreundliche Investments umleiten. Dafür will sie demnächst Kriterien festlegen. Von den zuständigen Ausschüssen im Europaparlament und dem Centrum für Europäische Politik kommen Lob, aber auch Kritik.
Der VW-Konzern legt nach: Der Autobauer fordert nicht nur ein Ende der Technologieoffenheit, sondern auch eine deutlich höhere staatliche Förderung für E-Autos.
Wer ein LNG-Terminal errichten und betreiben will, müsste nach geltendem Recht für dessen Netzanschluss zahlen. Das Wirtschaftsministerium will das ändern, um die Rahmenbedingungen zu verbessern. Eine Schlüsselrolle sollen die Fernleitungsnetzbetreiber übernehmen.
Systemwechsel ja, aber technologieoffen. So lautete bisher das Credo der Autohersteller und ihrer Zulieferer. Bosch-Geschäftsführer Stefan Hartung hält daran fest. Und widerspricht damit VW-Chef Herbert Diess, der Technologieoffenheit als „falsche Parole“ kritisiert hat.
Ginge es nach den Polen, gäbe es keine Ostsee-Pipeline Nord Stream 2. Doch Warschau hat kaum noch Chancen, sie zu verhindern. Nun findet sich die polnische Regierung offenbar damit ab, dass die Leitung von Russland nach Deutschland fertiggestellt wird.
Das Klimaschutzgesetz ist das wichtigste Projekt von Umweltministerin Svenja Schulze. Nun soll ein Klimakabinett aus verschiedenen Ministerien mit der Aufgabe betraut werden. So will es Kanzlerin Angela Merkel. An ihrem ursprünglichen Plan hält Schulze jedoch fest.
Die „Nationale Plattform Zukunft der Mobilität“ soll bald ein Konzept für mehr Klimaschutz im Verkehr vorlegen. Doch das Bundesverkehrsministerium und die Autoindustrie wollen verhindern, dass in dem Bericht konkrete Maßnahmen und CO2-Einsparziele genannt werden.
Sogar James Bond tauscht seinen Sportwagen gegen einen Elektroflitzer ein. Ist die Sache damit durch? Bei der 7. Hauptstadtkonferenz Elektromobilität zeigt sich, dass es immer noch Hürden für den endgültigen Durchbruch des E-Autos gibt.
Deutschlands Klimapolitik muss 1,5-Grad kompatibel werden, lautet die Forderung der Schüler, die heute wieder für den Klimaschutz auf die Straße gehen. Eine neue Studie zeigt nun, was Deutschland dafür tun muss. Der Pfad erscheint politisch schwer durchsetzbar.
Das Öko-Institut legt umfassende Berechnungen vor, die Tagesspiegel Background ausgewertet hat. Die Kernpunkte zum Kohleausstieg: Die Emissionen sinken, wenn auch gedämpft. Die Klimaziele werden erreicht. Und der Strompreis steigt moderat, hängt aber stark von anderen Märkten ab.
Zwei Tage nach dem Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima hat der Umweltausschuss des Bundestages mit den zuständigen Experten über die Endlagersuche diskutiert. Wichtigster Kritikpunkt: das fehlende Geologiedatengesetz.
Die Forderung des Volkswagen-Chefs, sich künftig auf batterieelektrische Antriebe zu konzentrieren, stößt auf heftige Kritik. Damit allein ließen sich die Klimaziele nicht erreichen, mahnen Politiker und Wissenschaftler.
Die deutsche Öl- und Gasbranche deklariert sich angesichts sinkender heimischer Fördermengen und wachsenden Widerstands als Teil der Energiewende. Die Hoffnung, doch noch fracken zu dürfen, gibt sie aber nicht auf.
Zum Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima widmen sich die Grünen einem großen Vorhaben: dem „Atomausstieg weltweit“. Doch der Blick nach Polen und Frankreich macht deutlich: Das Ziel ist keinesfalls nähergerückt.
Die Speicherbranche dringt darauf, dass ihre Anlagen von Abgaben und Umlagen befreit werden. So hätten sie eine Chance im Regelenergiemarkt. Die EU schreibt das längst vor, aber die Gesetzesänderungen in Deutschland dauern – zu lange vielleicht für manchen Hersteller.
Die G20-Staaten, die vier Fünftel aller Emissionen erzeugen, können trotz der Blockadehaltung der USA Fortschritte beim Klimaschutz schaffen, sagt Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) im Background-Interview. Damit Deutschland wieder seine Klimaziele erreiche, müsse Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) endlich seine Hausaufgaben machen.
Wirtschaftsminister Peter Altmaier baut bei der Energiewende auf die kommunalen Versorger. Das Klimaschutzgesetz lässt er bei der VKU-Verbandstagung in Berlin aber unerwähnt. Svenja Schulze hingegen warb erneut für das Vorhaben.
Die heiße Phase der japanischen G20-Präsidentschaft beginnt. Der Klimaschutz steht ganz oben auf der Agenda. Deutschland könnte nach dem Einstieg in den Kohleausstieg international wieder eine Schlüsselrolle übernehmen. Wagt Angela Merkel ein Comeback als „Klimakanzlerin“?
Finnland will Vorreiter der smarten Mobilität sein. Ein Gesetz erleichtert den Einsatz von autonomen Fahrzeugen, und eine App führt in der Hauptstadt Helsinki alle Verkehrsträger zusammen. Am Freitag wurde dort der erste autonome Allwetterbus Gacha präsentiert.
Die Klimabewegung von Schülern und Studenten hat einen Entwurf mit radikalen Forderungen in Umlauf gebracht, um das 1,5-Grad-Ziel einzuhalten. Deutschland solle bereits ab 2035 keine Treibhausgasemissionen mehr ausstoßen.
Hohe Einstiegshürden, fehlende Vorbilder, hämische Kommentare: In der Energieindustrie sind Frauen nicht nur in Führungspositionen deutlich unterrepräsentiert – aus vielen Gründen. Die Analyse zum Weltfrauentag.
Eon und RWE kommen bei der Zerschlagung der bisherigen RWE-Tochter Innogy voran, die in Großbritannien dramatisch an Boden verliert. Und während Fortum seinen Einfluss bei Uniper verstärkt, suchen die Düsseldorfer immer noch einen neuen Chef. Ex-Vizekanzler Philipp Rösler gilt als Kandidat.
EU-Parlamentswahlen und neue Kommissare: Bald stehen in der EU große Veränderungen an. Wie die Politiker die Energie- und Klimapolitik gestalten sollten, hat Agora Energiewende aufgeschrieben. Besonders die Details sind spannend. Ein Überblick.
Zu Beginn der Fastenzeit laden die Kirchen dazu ein, aufs Fliegen zu verzichten. Flugreisen sind besonders schädlich fürs Klima, aber ungebrochen populär. Umweltschützer plädieren an das Gewissen des Einzelnen, sehen vor allem aber die Politik gefordert.
Nach der Nuklear-Katastrophe in Fukushima vor genau acht Jahren leitete das 9000 Kilometer entfernte Deutschland den schnellen Atomausstieg ein. Japan selbst setzt dagegen wieder auf die klimafreundliche Energiequelle – und baut zugleich Kohlekraftwerke.
Viele Bundespolitiker scheuen das Thema Sektorkopplung. Sie fürchten zusätzliche Subventionskosten. Mecklenburg-Vorpommern versucht deshalb mit einer niedrigschwelligen Taktik, die Rahmenbedingungen zu verbessern.
Das windreiche Mecklenburg-Vorpommern macht einen Vorstoß zur Erleichterung der Sektorkopplung. Eine Studie im Auftrag der Landesregierung zeigt, wie rechtliche Rahmenbedingungen für Technologien wie Power-to-Gas verändert werden könnten.
Der französische Staatspräsident Macron möchte Europa voranbringen – auch in der Klimapolitik. „Wir sind doch schon dabei“, reagierte die EU-Kommission etwas verschnupft. Eingetütet aber ist ihr Plan für ein klimaneutrales Europa bis 2050 noch nicht.
Die Umweltministerin hat der SPD-Fraktion einen siebenseitigen Brief geschrieben, in dem sie um Unterstützung für ihren Entwurf eines Klimaschutzgesetzes wirbt. Der „Liebe-Freunde-Brief“ betont, dass keine roten Linien überschritten würden.
Eines der größten Stromverteilnetze Deutschlands kommt voraussichtlich unter kommunale Kontrolle. Die landeseigene Gesellschaft Berlin Energie hat den Wettstreit mit Vattenfall um die Stromnetzkonzession gewonnen. Kommunale Unternehmen trachten zunehmend nach den Stromnetzen.
Eine lange Küste und ein historisches Faible für Windmühlen: Trotzdem haben sich die Niederlande mit der Windkraft zuletzt Zeit gelassen. Das soll sich jetzt ändern. Beim Zubau strebt das Land sogar an die Weltspitze. König Willem-Alexander setzt dafür auch auf deutsche Unternehmen.
Rückenwind für die Fridays-for-Future-Schüler: Mehr als 700 Wissenschaftler in Deutschland halten die Proteste für berechtigt. In einer Stellungnahme, von der Background erfahren hat, fordern sie schnelles Umsteuern.
Der Weltenergierat hat auf Basis einer internationalen Befragung eine Landkarte der weltweit wichtigsten Energiethemen erstellt. Der World Issues Monitor gibt in komprimierter Form einen Überblick darüber, wie andere Nationen energiepolitisch ticken.
Tagesspiegel Background liegt ein Entwurf des Wirtschaftsministeriums für einen Bericht nach Brüssel vor. Darin wird auch skizziert, wie das Klimaschutzziel 2030 erreicht werden soll. Peter Altmaiers Ministerium geht von Ressortzielen aus, Gesetzesrang und Klimarat bleiben aber außen vor.
Die Kanzlerin setzt auf eine Umarmungsstrategie, um ihre jungen Kritiker zu besänftigen. Angela Merkel befürwortet die Schülerdemonstrationen für mehr Klimaschutz. Am Wochenende äußerte sich auch das halbe Kabinett zu den Klimastreiks. Engagement sei super, so der Tenor. Der konservative Flügel von CDU und CSU ist pikiert.
Neue Satelliten, Space-Data und künstliche Intelligenz: Im Weltall gesammelte Informationen zeigen, wo sich Solaranlagen lohnen und welcher Ölkonzern sich auf Strafen einstellen muss. Am Boden entstehen neue Geschäftsmodelle. Ein Besuch bei der ESA, Airbus und Klima-Startups.
„Die Nordsee ist das Saudi-Arabien der Windkraft“, sagt der Vorstandschef des Offshore-Windparkbauers Van Oord. Es gibt kaum ein Vorhaben, an dem die Schiffsflotte der Niederländer nicht beteiligt ist. Jetzt legt sich Pieter van Oord fest: Die 100-Gigawatt-Vision Dogger Bank wird Wirklichkeit.
Unternehmen sollen für ihre Forschungsausgaben bald einen Steuerbonus bekommen, plant das Bundesfinanzministerium. Profitieren sollen entgegen einer Formulierung im Koalitionsvertrag auch große Unternehmen.
Die Generalanwältin am EuGH stärkt Umweltverbänden beim Streit um Messstationen den Rücken: Demnach ist schon das Überschreiten von Stickoxid- und Feinstaubwerten und anderen Substanzen an einzelnen Stationen ein Verstoß gegen EU-Recht.
In der Diskussion um strengere Emissionsgrenzen für Lkw bringt die Gasbranche erneut Erdgas und LNG ins Spiel. Durch sie ließe sich der CO2-Ausstoß sofort senken. Doch Umweltschützer glauben, die Antriebe würden das fossile Zeitalter verlängern.
Die Expertenkommission Forschung und Innovation reiht sich ein in den Chor der Stimmen, die einen Preis auf Kohlendioxid fordern. Auch, um technologisch voranzukommen. Am Mittwoch übergaben die Mitglieder ihren Bericht an Kanzlerin Merkel.
Eine Untersuchung von Energy Brainpool im Auftrag von Greenpeace Energy kommt zum Ergebnis, dass die Braunkohlekraftwerke des Konzerns im Laufe der 20er Jahre in die Verlustzone rutschen. Entscheidend sind dafür allerdings auch die Annahmen, unter anderem hohe CO2-Preise.
Der Übertragungsnetzbetreiber gibt sich bei der Abschiedsbilanz von CEO Boris Schucht zuversichtlich, dass der weitere schnelle Ausbau fluktuierender Energiequellen vom Netz bewältigt werden kann. Die Kosten für das Engpassmanagement sind zuletzt deutlich gesunken.
Am Beispiel von elf Anwendungsfällen hat die Deutsche Energie-Agentur analysieren lassen, ob die Blockchain schon für den Einsatz in der Energiewirtschaft taugt. Das Ergebnis: Es kommt darauf an. Gut geeignet ist sie etwa für Zertifizierung von Herkunftsnachweisen. Generell fehlt es aber noch an Rechtssicherheit.
Am Beispiel von elf Anwendungsfällen hat die Deutsche Energie-Agentur analysieren lassen, ob die Blockchain schon für den Einsatz in der Energiewirtschaft taugt. Das Ergebnis: Gut geeignet ist sie für Zertifizierung von Herkunftsnachweisen. Generell fehlt es aber noch an Rechtssicherheit.
Der Umbau des Finanzsystems in Richtung Nachhaltigkeit beschäftigt Bundesregierung und EU gleichermaßen. Am Dienstag gab es dazu eine ganze Reihe von Neuigkeiten – auch die Bauwirtschaft beteiligt sich bereits.
Rußpartikel verschmutzen nicht nur die Luft in den Städten. Auch in entlegenen Weltregionen sind sie ein Problem. Das Abfallprodukt der Industrieländer beschleunigt den Klimawandel.
Die winzigen Feinstaubpartikel aus Ofenheizungen tragen erheblich zur Luftbelastung bei. Die Deutsche Umwelthilfe hat jetzt die Heizanlage eines Speiseeisherstellers mit einem Filter ausgerüstet. Grundsätzlich aber bleibt ein Zielkonflikt zwischen kurz- und langfristigem Klimaschutz bei der Nutzung von Holz.
Viele Rechtspopulisten bestreiten den Einfluss des Menschen auf die Erderwärmung. Eine aktuelle Studie des Thinktanks Adelphi versucht zu zeigen, wie sich Populisten europaweit gegen besseren Klimaschutz verbünden.
Die SPD hat den Entwurf ihres Programmes zur Europawahl veröffentlicht. Beschlossen werden soll das Programm auf einem Parteikonvent am 23. März. Im Vergleich zu anderen Parteien fällt das SPD-Papier dünn aus und geht auch in der Energie- und Klimapolitik nicht allzu sehr ins Detail.