Seit dem Start des Deutschlandtickets geht es bei den Semestertickets drunter und drüber. Eine bundesweite Lösung soll den aktuellen Flickenteppich und die Angst von Unis vor Klagen beenden. Aber Sachsen-Anhalts Verkehrsministerin steht auf der Bremse.
Im zweiten Anlauf scheint dem Verkehrsministerium ein Entwurf gelungen zu sein, der Kommunen tatsächlich mehr Entscheidungsspielräume bei der Verkehrswende vor Ort gibt. Von SPD, Grünen und Verbänden kommen positive Signale, die FDP zeigt sich verschnupft.
Im Verkehrsbereich klafft eine Lücke zum Klimaziel der Bundesregierung für 2030 von 118 bis 175 Millionen Tonnen CO2. Trotzdem muss der Verkehrsminister kein Sofortprogramm vorlegen. Die FDP hat durchgesetzt, dass es im Klimaschutzgesetz keine verbindlichen Sektorziele mehr gibt.
Die Flughäfen klagen über zu hohe Standortkosten im Vergleich mit der europäischen Konkurrenz und fordern weniger Gebühren und Abgaben. Doch für die anstehende Sommerreisewelle stellt sich eher die Frage, ob die Kapazitäten für das bestehende Flugaufkommen reichen.
Die Autobranche rückt zunehmend von ihrem selbst gesteckten Ziel ab, das Betriebssystem für das Auto selbst zu entwickeln. Die Zusammenarbeit mit Tech-Spezialisten birgt jedoch die Gefahr neuer Abhängigkeiten. Ein Beratungsgremium der Bundesregierung setzt deshalb in einem gestern veröffentlichten Positionspapier auf eine Open-Source-Lösung.
Viele Industriebetriebe sind darauf angewiesen, einzelne Waggons über die Schiene zu verschicken. Doch für die Bahntochter DB Cargo ist das Geschäft ein großer Verlustbringer. Deshalb gewährt das Verkehrsministerium nun einen Betriebskostenzuschuss.
Trotz Pandemie sind Beschäftigung und Umsatz der Fahrradwirtschaft stark gestiegen, zeigt die Branchenstudie des Verbands Zukunft Fahrrad. Doch das Rad könnte fürs Erreichen der Sektorziele und als Wirtschaftsfaktor noch viel mehr beitragen, lautet die Botschaft an die Politik.
Die Kurier-, Express- und Paketdienste (KEP) blicken trotz Ukraine-Krieg und Inflation optimistisch in die Zukunft. Die Null-Versandkosten-Mentalität sieht die Branche kritisch.
Immer noch hakt und ruckelt es beim Surfen oder Telefonieren in der Bahn. Dabei werden auch da bald Gigabit-Geschwindigkeiten nötig sein. Wie die möglich werden könnten, soll in einem neuen vom BMDV mit Millionen geförderten Projekt herausgefunden werden. Dabei geht es nicht nur um den Empfang für Reisende.
Die Planung und der Bau von Radschnellwegen gehen bundesweit nur im Schneckentempo voran. Ein NRW-Verkehrsplaner berichtet, welche Vorgaben seine Behörde für den Naturschutz erfüllen muss. Der Fahrradclub ADFC sieht auch den Bund in der Pflicht.
Der künftige vollelektrische Renault 5 wird den Strom aus seinem Akku auch ins Netz zurückspeisen können. Das soll für alle künftigen Renaults gelten. Die deutschen Autohersteller hinken beim bidirektionalen Laden noch etwas hinterher. Es gibt allerdings auch technische und regulatorische Herausforderungen.
Um multimodalen Mobilitätsplattformen zum Durchbruch zu verhelfen, braucht es strengere gesetzliche Vorgaben zum Daten teilen. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des Wuppertal Instituts, die heute vorgestellt wird. Davon könnten alle Akteure profitieren, sind die Forscher überzeugt.
Der Abbau von seltenen Rohstoffen wie Lithium in Europa soll stark zulegen. Das Potential ist groß – auch am Oberrhein. Mit konkreten Projekten stoßen die Unternehmen aber auf zahlreiche Widerstände.
Beim autonomen Fahren steht die Autoindustrie vor einer großen Herausforderung. Derzeit sind die Autobauer dabei, den Schritt von Level 2 zu 3 zu machen. Einige Hersteller sind mit ihren teilweise schon angekündigten Systemen im Verzug. Das Problem: die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine.
Vor wenigen Tagen jubelten Umweltschützer, die neue chinesische Abgasnorm für Pkw sei strenger als Euro 7. Deshalb sei die Kritik der Autoindustrie an der künftigen europäischen Norm nicht gerechtfertigt. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich: So einfach ist es nicht.
Viel Bewegung ist im Streit der Mitgliedstaaten über die Annahme der RED III-Verordnung nicht zu erkennen. Doch die Zeit läuft davon. Wie die SAF-Produktion die Quoten-Ziele erreichen soll, wenn selbst ein formaler Akt wie die Annahme eines Trilog-Ergebnisses nicht gelingt, sorgt für Stirnrunzeln.
Die Deutschen sind offen dafür, europäische Flugreisen durch Nachtzüge zu ersetzen, zeigt eine exklusive Umfrage für Background. Das Angebot ist allerdings überschaubar. Deutsche Bahn und Bundesregierung verbessern die Rahmenbedingungen für Betreiber nur zögerlich.
Lange lag eine Änderungsverordnung, die das Netz für Riesen-Lkw erweitert, wegen Ressortdifferenzen auf Eis. Nun hat das Bundesumweltministerium der Verordnung zugestimmt. Die Logistikbranche wartet sehnlich darauf.
Schienen-Bauprojekte brauchen in Deutschland oft Jahrzehnte und werden extrem teuer. Um mit begrenzten Ressourcen zeitnah die Emissionen im Verkehrssektor zu reduzieren, könnten Schnellbussysteme mit eigenen Fahrspuren helfen. Warum die hierzulande bisher keine Rolle spielen, erklärt Background.
Nach wie vor fehlt es an Fahrschulprüfern, beklagen Fahrlehrer. Einzelfälle oder System? Darüber gehen die Meinungen auseinander. Eine von der Ampel-Koalition geplante Gesetzesänderung, die mehr Wettbewerb in dem Bereich erlauben könnte, hängt fest.
Helfen überlange Lastwagen der gebeutelten Logistikbranche oder schaden sie dem Klima und der Verlagerung von Transporten auf die Schiene? Mit einem Schreiben an EU-Abgeordnete wollen Bahngewerkschaften und -verbände verhindern, dass Riesen-Lkw in allen Mitgliedsstaaten zugelassen werden.
Die Nachfrage-Krise durch Corona ist längst überwunden, die ohnehin schon vollen Auftragsbücher der beiden großen Flugzeughersteller füllen sich weiter. Doch die Lieferketten können den Aufschwung kaum tragen. Die Aussichten werden vorsichtiger.
Private Wallboxen für E-Autos zu teilen kann sehr sinnvoll sein – ob zu Hause oder am Arbeitsplatz. Doch gibt es einige wichtige Punkte zu beachten, sowohl technische als auch regulatorische und steuerrechtliche.
Bis Jahresende soll ein Rahmenwerk für die künftige Implementierung eines einheitlichen europäischen Luftraums geschaffen werden. SES2+ heißt das Vorhaben, das seit 2020 nur langsam vorankommt. Wie immer bei dem Thema stehen einige Mitgliedstaaten auf der Bremse.
Das Schienennetz soll künftig im Sinne des Gemeinwohls betrieben werden, um den Verschleiß der Gleise zu stoppen. Für die Reform will Verkehrsminister Wissing die Strukturen der Deutschen Bahn nun aber nur geringfügig ändern. Nach wie vor gibt es auch offene Finanzierungsfragen.
Ein halbes Jahr bleibt der europäischen Autoindustrie noch, um zu verhindern, dass der Brexit ihren E-Autos auf der Insel den Strom abklemmt. Das mit Großbritannien ausgehandelte Handels- und Kooperationsabkommen schreibt ab 2024 neue Ursprungsregeln vor. Hersteller und Verbände schlagen Alarm.
Großbritannien hat ein Importverbot für russische Metalle wie Nickel angekündigt. Der für die Elektromobilität strategische Rohstoff bescherte Putins Regime Einnahmen in Milliardenhöhe. Westliche Auto- und Batteriehersteller wenden sich zunehmend Indonesien zu, dem größten Nickelproduzenten. Das birgt auch Risiken.
Die FDP will sich bei der Heizungsreform nicht drängen lassen. Der Preis ist allerdings hoch. Nicht nur blockieren die Grünen im Gegenzug die Lieblingsprojekte von Verkehrsminister Volker Wissing. Beim Klimaschutz dürfte die Ampel in dieser Legislatur keine gemeinsame Linie mehr finden.
Brüssel arbeitet an einer Regulierung für Künstliche Intelligenz. Damit dürften auch auf die Autoindustrie neue Vorgaben zukommen. Sie ist vor allem beim automatisierten und vernetzten Fahren auf die Technologie angewiesen. Einige Leitlinien ergeben sich erst auf den zweiten Blick, erklärt ein Jurist.
Gerade in der Hauptstadt wurde um die Verkehrswende zuletzt erbittert gestritten. Doch für die Abkehr von der autogerechten Stadt könnte eine CDU-geführte Regierung auch eine Chance sein – insbesondere am Stadtrand. Ermutigende Zahlen kommen derweil aus Hamburg.
Bis 2026 sollen Carsharing-Flotten klimaneutral sein. Das sehen Pläne von SPD, Grüne und FDP vor. Die Branche läuft Sturm gegen das Vorhaben. Auch in der Koalition selbst sieht man noch Diskussionsbedarf.
Wer weniger Verkehr in den Innenstädten möchte, sollte statt „autofrei“ lieber den Begriff „emissionsfrei“ nutzen, raten Verkehrsforscher. Die Bürger sind gespalten in der Frage, ob sie mehr oder weniger verkehrsberuhigte Zonen haben möchten, zeigt eine exklusive Umfrage im Auftrag von Background.
Bis zum Jahreswechsel will Verkehrsminister Volker Wissing eine Strukturreform bei der Bahn durchziehen. Doch der Gesetzgebungsprozess hierfür hat gerade erst begonnen. Und im DB-Konzern muss der FDP-Politiker noch große Widerstände brechen.
Verkehrsunternehmen setzen große Hoffnungen auf das autonome Fahren. In den nächsten Jahren sollen fahrerlose Kleinbusse in den regulären Linienbetrieb integriert werden. Das Verkehrsministerium fördert bundesweit Projekte mit insgesamt 55 Millionen Euro. Noch sind viele Fragen offen, wie ein neues Vorhaben in Berlin zeigt.
Ilka Horstmeier, Personalvorständin bei BMW, appelliert an die Bundesregierung, mehr für den Erhalt und die Schaffung industrieller Arbeitsplätze zu tun. „Es ist höchste Zeit für einen Weckruf“, sagt sie im Interview mit Tagesspiegel Background. Gefragt sei die Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik – und eine echte Willkommenskultur.
Die Corona-Pandemie hat die Schwachstellen des bisherigen Systems der Slot-Vergabe an überlasteten Flughäfen offengelegt. Nun wollen die Flughäfen eine Reform, um mehr Wettbewerb zu ermöglichen. Die großen Airlines können mit den jetzigen Regelungen jedoch gut leben.
Auch in Slowenien drehte sich jahrzehntelang alles nur ums Auto. Die Folge: Mobilitätsarmut. Viele Menschen können sich den eigenen Pkw nicht mehr leisten. Ein landesweit gültiger Fahrschein nach dem Modell des Deutschlandtickets soll Abhilfe schaffen. Doch Expert:innen dämpfen die Erwartungen.
Mehr Fracht soll auf die Schiene. Doch die bundeseigene Güterbahn fährt immer tiefer in die Verlustzone – trotz hoher Zuschüsse. Nun drohen Untersagungen aus Brüssel. Das erhöht den Sanierungsdruck. Neue Einspar- und Förderkonzepte sollen helfen. Doch der Erfolg gilt als fraglich.
Das Start-up European Sleeper hat seinen ersten Nachtzug gestartet – und große Pläne für weitere Linien bis nach Barcelona. Die Politik will helfen. Belgiens Verkehrsminister mahnt: Auch Deutschland sollte die klimaschonenden Hotels auf Schienen mehr unterstützen.
In Schwedens Untergrund schlummert die Hälfte der Mineralsorten, die für die EU von strategischer Bedeutung sind, unter anderem für den Umstieg auf Elektromobilität. Das Land geht im Eiltempo voran, um sein geologisches Potenzial zu heben und die EU weniger abhängig von China zu machen.
Die Kosten für die zweite S-Bahn-Stammstrecke in München werden voraussichtlich von ursprünglich angenommenen 3,2 Milliarden auf 8,5 Milliarden Euro steigen. Zwei CSU-Verkehrsminister haben Warnungen des Bundesrechnungshofes ignoriert. Der Haushaltsausschuss des Bundestages will Konsequenzen ziehen.
Ein riesiges Datenleck bei Tesla hat massive Sicherheitsprobleme des „Autopiloten“ offenbart. Deutsche Behörden und Politiker reagieren entsetzt und fordern Aufklärung. Sie sehen trotz der unterschiedlichen Regulierung in den USA und in Europa Handlungsbedarf.
Häfen als wichtige Schnittstelle für den Handel und die vernetzte Schifffahrt sind auch für Cyberkriminelle ein lohnendes Ziel, wie Fälle in der Vergangenheit gezeigt haben. Ob Forschung, Politik oder Unternehmen: Viele Beteiligte schließen derzeit vermehrt Sicherheitslücken und verbessern Strukturen, um Häfen besser vor Attacken zu schützen.
Menschen, die schneller am Flughafen sind, fliegen laut Studien mehr. Sind Projekte zur besseren Anbindung von Airports ans Schienennetz damit klimapolitisch kontraproduktiv? Warum weniger Inlandsflüge nicht automatisch dem Klima nützen.
Mehr Bahnstrecken will in Deutschland fast jeder – nur nicht vor der eigenen Haustür. Um Unterstützung für neue Strecken zu gewinnen und über Baustellen zu informieren, beauftragt die Deutsche Bahn Agenturen wie Prpetuum. Ihren Geschäftsführer freut der große Bedarf an Kommunikation.
Der Generalsekretär der Icao hat gestern den Verkehrsausschuss des EU-Parlaments besucht. Die Stimmung war angespannt, denn die EU steht mit ihren Klimaschutzambitionen für die Luftfahrt noch immer weitgehend alleine da. Die Einigung auf ein Netto-Null-Ziel 2050 reicht den Abgeordneten nicht.
Das Deutschlandticket soll bereits 2024 weiterentwickelt werden, fordern die Koalitionsfraktionen in einem Entschließungsantrag. Vorgesehen sind vergünstigte Angebote für Studierende und familienfreundlichere Regelungen. Konkretes sollen Bund und Länder gemeinsam entscheiden. Derweil hängt die EU-Bahnfahrgastverordnung im parlamentarischen Verfahren fest.
Carsharing funktioniert auf dem Land nicht? Doch, zeigen Projekte in Bayern, Schleswig-Holstein und Brandenburg. Allerdings unterscheiden sich die Konzepte stark von den Angeboten in den Städten.
Viele Kommunen testen Sharing-Modelle, um die Bürger zum Umstieg vom Auto zu motivieren. Ob die Angebote auf öffentliche Förderung angewiesen bleiben oder Gewinn abwerfen, wird heute auf der Cargobike-Sharing-Europe-Konferenz in Köln diskutiert. Leipzig sucht nach seinem eigenen Weg.
Der Bundesrechnungshof kritisiert scharf, dass immer mehr Alltagsfahrzeuge mit H-Kennzeichen für Oldtimer auf den Straßen unterwegs sind. Der Staat verzichtet auf mehr als 170 Millionen Euro Kfz-Steuer pro Jahr, auch sehr schmutzige Autos dürfen in Umweltzonen fahren. Das Finanzministerium sieht darin kein Problem.
Die EU-Kommission unterschätzt nach Ansicht der Autoindustrie die Kostensteigerungen, die die geplante Euro-7-Abgasnorm verursachen wird. Die direkten Belastungen seien bis zu zehn Mal höher als angenommen, heißt es in einer Studie. Acht EU-Staaten schicken sich derweil an, den Kommissionsvorschlag im Rat zu blockieren.
Die Begeisterung bei Airbus für den Bau eines Wasserstoffflugzeugs soll etwas nachgelassen haben. Die Technik wird entwickelt, doch es gibt Zweifel, ob der Betrieb wirtschaftlich sinnvoll möglich ist. Das sei er durchaus, erklärt T&E und macht Vorschläge.
Die Verhandlungsführerin für das EU-Parlament, Nicola Beer, will den Verordnungsentwurf zu kritischen Rohstoffen zügig durch die EU-Gesetzgebungsmaschinerie bringen. Die Union warnt vor Zielkonflikten, NGOs fordern Nachbesserungen.
Es bahnt sich ein erneuter grün-gelber Kuhhandel an, der am Mittwoch im Kabinett gipfeln könnte. Verhandelt werden derzeit neben dem Klimaschutzgesetz auch die Reform des Straßenverkehrsrechts, die Freigabe von E-Fuels sowie die Lkw-Maut. Allerdings hat die FDP einen entscheidenden Hebel in der Hand.
Nachtzug statt Billigflieger – umweltschonendes Reisen liegt im Trend. Die Österreichischen Bundesbahnen sind Marktführer in Europa mit ihrer Schlaf- und Liegewagenflotte. Anders als die Deutsche Bahn haben die Wiener ihre Hotels auf Rädern zum Erfolgsmodell gemacht. Wie gelingt das und wie geht es weiter?
Die Bekämpfung der schlechten Luft hat oberste Priorität in den Verkehrsplänen von Londons Bürgermeister Sadiq Khan. Dabei helfen sollen Instrumente wie die Ausweitung der „Ultra Low Emission Zone“, aber auch der „Healthy-Streets“-Ansatz. Er stellt die Bedürfnisse von Fußgängern in den Vordergrund und wird weltweit angewandt.
Kaufprämien für E-Autos gibt es ab September nur noch für Privatleute. Auf dem gewerblichen Markt steigen die Preise und Leasingraten – wenn die Elektromodelle überhaupt lieferbar sind. Viele Unternehmen werden beim Endspurt leer ausgehen.
Wichtige Abstimmungen im Europäischen Rat zur Finalisierung der Fit-for-55-Gesetzgebung wurden verschoben. Die erneute Verzögerung ist wenig hilfreich für den Markthochlauf von E-Kerosin. Man hänge ohnehin schon etwas hinterher, erklärt der Chef des Anlagenbauers EDL.
Die Allianz pro Schiene erhebt schwere Vorwürfe gegen Verkehrsminister Volker Wissing: Dessen Festhalten an einer überholten Prognose konserviere eine Verkehrspolitik von vorgestern. In Wahrheit könnten Pakete in großer Zahl auf der Schiene transportiert werden. Das Ministerium weist die Vorwürfe zurück.
Mit Quantencomputern könnten sich die IT-Sicherheitssysteme von Autos leicht knacken lassen, warnen Fachleute. Die Folgen wären katastrophal. Doch die Autohersteller entwickeln Abwehrmaßnahmen.
Die EU-Kommission unterstützt eine Konferenz, die von der Deutschen Bahn mitorganisiert wird. Politisch kontroverse Themen werden dort ohne Gegenstimme diskutiert, monieren die Wettbewerbsbahnen. Der zuständige Berliner Senat sieht kein Problem.
Das von der EU geförderte Projekt „Instantaneous Infrastructure Monitoring by Earth Observation“ (IIMEO) soll es möglich machen, Störungen in der Kritischen Infrastruktur vom Weltall aus mit Satelliten zu entdecken. Als Pilotanwendung zur Demonstration ist bis 2025 die Überwachung von Bahnstrecken geplant.
Die Autoindustrie steht vor einer gewaltigen Transformation. Das nötige Wissen hierfür wollen fünf Forschungsinstitute nun in einem digitalen Hub bündeln. So soll eine Datenbank für zukunftsfähige Geschäftsmodelle entstehen.
Die NGO Transport & Environment nimmt in Brüssel seit Jahren kein Blatt vor den Mund und hat sich so einige Feinde gemacht. Für die Konservativen im EU-Parlament ist nach dem Korruptionsfall „Qatargate“ eine Gelegenheit gekommen, den Umweltverbänden Einhalt zu gebieten.
Der größte Bahnstreik seit Jahrzehnten ist nach einem Vergleich vorerst abgewendet. Die eigentlichen Verhandlungen zwischen Deutscher Bahn und EVG haben aber noch nicht mal begonnen. Die Wettbewerbsbahnen und Pro Bahn regen Gesetzesänderungen an, damit von einem Stellwerke-Streik nicht die ganze Branche getroffen wird.
Schrittgeschwindigkeit ist so schnell wie durchschnittliche Menschen gehen – könnte man annehmen. Aber tatsächlich existieren in Deutschland mehrere Definitionen parallel. Laut dem Bundesverkehrsministerium ist das Absicht.