Der Chef von Vattenfall Deutschland, Tuomo Hatakka, über die Klimaziele, den Kohleausstieg bei der Wärmeversorgung und die Wirtschaftlichkeit von Power-to-Heat.
Nordrhein-Westfalens Energieminister Andreas Pinkwart (FDP) spricht sich im Interview mit Tagesspiegel Background für eine Sicherheitsreserve für moderne Kraftwerke aus, mehr Investitionen in neue Technologien und die Option Carbon-Capture-and-Usage (CCU), um die Klimaschutzziele zu erreichen.
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Deutschen Bundestag, Oliver Krischer, spricht im Interview mit Tagesspiegel Background über grüne Positionen in einer Jamaika-Koalition, Klimaschutz als Modernisierungsprogramm für Deutschland und einsichtige Großkonzern-Manager.
Ein Navi für die Energiewende – wie schön wäre es doch, wenn man durch die komplexe Transformation des Energiesystems geleitet würde wie von einem Navigationsgerät im Auto. ENavi nannte ein Konsortium von Forschungsinstituten deshalb sein Konzept. Es wird im großen Kopernikus-Forschungsprogramm gefördert. Hinter dem griffigen Namen steckt ein komplexes System.
Der Physiker und ehemalige SPD-Politiker Ernst Ulrich von Weizsäcker spricht im Interview über Botschaften, die ihrer Zeit voraus sind, die Notwendigkeit einer neuen Aufklärung und rückerstattete Klima-Steuern.
Die Europäische Union will ihre Verkehrspolitik modernisieren. Am 8. November kommt die EU-Kommission mit ihrem Vorschlag für CO2-Grenzwerte für die Zeit nach 2022 heraus. In der Autoindustrie werden sie schon mit leichter Beunruhigung erwartet.
Power-to-Gas und Power-to-Liquid sind als Namen für das Speichern von Strom in synthetischem Gas oder Treibstoff geläufig. Das Kopernikus-Projekt Power2X geht weit darüber hinaus. Es will ganz neue Wertschöpfungsketten für die kohlenstoffneutrale Wirtschaft von morgen entwickeln.
Wie Unternehmen ihre Innovationsfähigkeit stärken können, hat das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI erforscht. Dessen Leiterin, Marion A. Weissenberger-Eibl, rät zu einer Innovationskultur, die auf Kontinuität ausgerichtet ist.
Der energiepolitische Sprecher der SPD-Fraktion im niedersächsischen Landtag, Karsten Becker, spricht im Interview über die Zukunft der Windkraft im Bundesland, neue Aufgaben für VW in der Elektromobilität und eine rote Linie in möglichen Koalitionsverhandlungen.
Hermann Otto Solms im Interview mit Tagesspiegel Background über„rote Linien“ in der liberalen Energiepolitik, Jamaika-Deals und Ambitionen auf das Kanzleramt.
Die Bundesregierung gibt die "Sanierungsquote" als Maßeinheit für den Erfolg ihrer Gebäude-Effizienzpolitik auf. Zumindest hat sie auch drei Jahre nach der ersten Nachfrage nach der Definition noch keine Antwort darauf.
Die Gründung eines Unternehmens für die Produktion von Batteriezellen wertet Michael Sterner, Professor für Energiespeicher und Energiesysteme an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg, sehr positiv. Er vermisst aber die Unterstützung des Wirtschaftsministeriums für Speichertechnologien.
Nichts weniger als eine Revolution der Steuerungstechnik von Windkraftanlagen verspricht das Forschungsprojekt Eco4Wind. Ab 2020 könnte die neuartige Echtzeitbetriebsführung verfügbar sein, mit der die Stromgestehungskosten um zwei Prozent sinken sollen.
Landtagswahl in Niedersachsen
Wie Industriebetriebe mit ihrem großen Energieverbrauch zum Gelingen der Energiewende beitragen können, erforscht das Projekt SynErgie im Rahmen des großen Kopernikus-Programms der Bundesregierung. Ihren Stromverbrauch sollen die Unternehmen mehr und mehr flexibilisieren können, um sich an die schwankende Erzeugung der erneuerbaren Energien anzupassen.
Die Chefin von Greenpeace International, Jennifer Morgan, plädiert leidenschaftlich für eine Mobilitätswende. Denn ohne eine massive Minderung der Emissionen aus dem Verkehr seien weder die Klimaziele noch die Luftreinhalteziele zu erreichen.
Das Berliner MCC-Institut hat untersucht, warum die Solarenergie in den gängigen Energie-Szenarien regelmäßig unterschätzt wird.
2016 wurde festgelegt, dass die Abbaufläche des RWE-Tagebaus Garzweiler in Nordrhein-Westfalen verkleinert wird. Doch auch mit diesen neuen Plänen werden Dörfer umgesiedelt.
Steven Tebbe ist Europachef von CDP - ehemals Carbon Disclosure Project. Im Interview mit Tagesspiegel Background spricht er über den Imagewechsel von institutionellen Investoren, Divestment-Prozesse und die positiven Auswirkungen progressiver Energiepolitik auf Unternehmen.
Welche Energiewende will die Gesellschaft? Die Antwort fällt höchst unterschiedlich aus, je nachdem, wen man fragt. Von der Antwort hängt aber ab, welche Stromnetze man braucht. Das Kopernikus-Projekt ENSURE, das einen Plan für die Netze von morgen entwickeln soll, fängt deshalb gründlich ganz von unten an: Es entwirft zusammen mit den verschiedensten gesellschaftlichen Vertretern Szenarien für die Energiewende im Jahr 2030.
Christoph Weigler, Deutschlandchef des Fahrdienstes Uber, spricht im Interview mit Tagesspiegel Background über die Fehler der Autohersteller, positive ökologische Nebeneffekte und unnötige Vorschriften im Verkehrsbereich.
Eine Steuerförderung würde die Gebäudesanierung beschleunigen, davon sind alle überzeugt - und haben es trotzdem nicht geschafft, sich darauf zu einigen. Nach der Bundestagswahl geht die Debatte in die nächste Runde. Bei der Förderung hat sich derweil viel getan.
Eine deutsch-japanische Kommission aus Energieforschern will Anfang September in Tokio darüber beraten, mit welchen politischen Rahmenbedingungen die Energieeffizienz verbessert werden kann.
Tadzio Müller, Referent für Klima- und Energiepolitik bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung und aktiv beim Bündnis „Ende Gelände“, spricht im Interview über falsche Klimakommunikation, Wendepunkte des Klimaprotests und „zivilen Ungehorsam" als Aktionsform.
Der Heidelberger Professor Rainer Sauerborn berät den Weltklimarat Intergovernmental Panel on Climate Change (IPPC) in Gesundheitsfragen. Im Interview mit Tagesspiegel Background erklärt er, dass lokale Schadstoffe aus der Verbrennung fossiler Energien eine weit unterschätze Gesundheitsgefahr darstellen.
Warum der Präsident des Verbands Kommunaler Unternehmen (VKU), Michael Ebling (SPD), den Stadtwerken eine gute Zukunft zutraut, und wie er als Oberbürgermeister in Mainz versucht, die Mobilitätswende mitzugestalten. Dieser Beitrag erscheint im Tagesspiegel BACKGRO
Der neue Chef der amerikanischen Umweltbehörde EPA, Scott Pruitt, tut alles, um die Behörde wirkungslos zu machen. Der Stand der Dinge in der US-Umweltpolitik,
Mit einer Riesenbatterie und einer neuartigen Anlage zur Herstellung von Biokohle will der Würzburger Investor Uwe Kuhnle ein ehemaliges Depot der Nationalen Volksarmee zu einem Innovationspark für erneuerbare Energien entwickeln.
Bis zu 95 Prozent Phosphor kann die neue Biokohleanlage im Innovationspark Relzow in Vorpommern aus Abfallstoffen zurückgewinnen. Mit diesem Alleinstellungsmerkmal will Investor Uwe Kuhnle den Markt erorbern. Herkömmliche Anlagen schaffen nur 50 bis 55 Prozent.
Sunday, July 16th 2017Auf der Basis eines Evaluierungsgutachtens will die Landesregierung in Brandenburg ihre Energiestrategie 2030 abschwächen.
Drei Thinktanks aus Deutschland und Frankreich schlagen eine deutsch-französische Klima- und Energiewende-Allianz vor.
19 gegen den amerikanischen Präsidenten Donald Trump. Mehr war aus dem G-20-Gipfel klimapolitisch nicht herauszuholen. Aber zumindest die 19 haben sich noch ein paar Handlungsmöglichkeiten einfallen lassen.
Einen eigenen Satelliten zum Messen von Kohlendioxid könnte die EU ab 2025 ins All bringen. Dafür hat die Ministerkonferenz der Europäischen Raumfahrtagentur ESA im Dezember die Weichen gestellt. Die Finanzierung des Satelliten ist aber noch nicht gesichert.
Eon hat sich auf den Weg in die neue Energiewelt gemacht - sagt Chief Operating Officer Karsten Wildberger. Im Interview mit Tagesspiegel Background spricht er über Investitionen in Start-ups, die Blockchain und was er aus seiner Zeit in Australien für das Geschäft in Deutschland mitgenommen hat.
Die Gaspipeline Nord Stream 2 ist aus verschiedenen Gründen umstritten. Der wichtigste für Georg Zachmann vom Think Tank Bruegel ist der mögliche Schaden für die Ukraine.
Klaus Milke, Initiator der Stiftungsplattform F20, über den Sinn einer solchen Plattform, die Forderungen der Stiftungen an die G20 und Erwartungen an die Bundesregierung.
Mit einem Klimareport will die Luftverkehrsbranche ihr Image verbessern. Und vom Staat fordert sie die Luftverkehrsteuer zurück, um effizientere Flugzeuge zu kaufen. Ein Interview.
Kristin Reissig spricht im Interview über hohe Erwartungen an die G20 bei Klimathemen und die Vorbildfunktion Deutschlands.
In der Verhandlung um die Fernwärme wurde vor dem Verwaltungsgericht Berlin deutlich, wie schlecht der Vertrag von 1994 ausgehandelt war. Das wurde Berlin jetzt zum Verhängnis.
Barbara Hendricks hat sich der Hinterlassenschaften des Atomzeitalters mit Energie und Durchsetzungsvermögen angenommen - und hinterlässt auf diesem Feld keine Altlasten.
Peter Hefele, Leiter des Regionalbüros Energiesicherheit und Klimawandel in Asien-Pazifik, über das Potenzial erneuerbarer Energien in Indonesien, Chancen für deutsche Unternehmer und die Positionen des Landes beim bevorstehenden G20-Gipfel.
Beim Mieterstrom in Berlin geht es voran: Der Senat will Projekte mit Bürgschaften unterstützen und eine Kooperationsplattform gründen. Derweil wird das nächste Solardach-Ensemble eingeweiht.
Ohne Konsens gelingt nur ein chaotischer Ausstieg aus der Kohleförderung und der Kohleverbrennung. Davon sind die Forscher zweier Thinktanks nach dem Studium historischer Fälle überzeugt. Ein Überblick.
Oliver Süme, Fachanwalt für Internet- und IT-Recht, spricht im Interview über die neuen rechtlichen Verantwortungen, die sich bei Blockchain-Anwendungen in der Energiewelt ergeben.
Ulf Jaeckel, Leiter des Referats Nachhaltige Verbraucherschutzpolitik im Bundesumweltministerium, spricht im Interview mit Tagesspiegel Background über Maßnahmen und erste Erfolgserlebnisse beim Thema nachhaltiger Konsum auf internationaler Ebene.
Eine Liberalisierung der Wärmenetze fordern die Grünen in Schleswig-Holstein und im Bund. Das soll zur Dekarbonisierung des Wärmemarktes beitragen. Technisch wäre das nicht trivial, könnte sich aber lohnen, meinen Experten.
Die Lieferketten der deutschen Wirtschaft enthalten viel höhere Umweltschäden, als ihre Nachhaltigkeitsberichte über ihre deutschen Standorte vermuten lassen. Ein "Umweltatlas Lieferkette" bietet erste Anhaltspunkte.
Wie und ob CO2-Emissionen durch landwirtschaftlich genutzte Moore auf EU-Ebene behandelt werden sollen, ist bisher weitestgehend ungeklärt.
Die Stromübertragung mit Supraleitern stand in der Öffentlichkeit, als RWE 2014 ein tiefgekühltes Kabel quer unter der Essener Innenstadt durchzog. Heute nutzen Forscher eine etwas andere Technik. Will man Supraleiter über große Distanzen einsetzen, gilt es noch ein Problem zu lösen.
Die vielen arbeitslosen jungen Menschen im Land sind ein Treiber für den Umbau der Energieversorgung in Saudi-Arabien. Jedoch hemmen fehlende regulatorische Rahmenbedingungen den Ausbau der erneuerbaren Energien, schreibt die Außenhandelskammer Saudi-Arabien in einer Analyse.
Brandenburg und Sachsen fordern für die Strukturentwicklung in der Lausitz zusätzliche Hilfe von der Bundesregierung, mindestens 1,2 Milliarden Euro.
"Die Zukunft vorherzusagen, ist unmöglich", räumen die Autoren der Statoil Energy Perspectives ein. Trotzdem brauchen Wirtschaft und Gesellschaft Prognosen als Entscheidungsgrundlage. Doch bei den Aussagen zur künftigen Energieerzeugung kommt es immer auf den Absender an. So sagt Statoil voraus, dass die Erneuerbaren im Jahr 2050 maximal 37 Prozent des globalen Primärenergieverbrauchs decken können.
Der Klimaschutz und der Ozeanschutz gehören zusammen. Das ist ein Ergebnis des Welt-Ozeangipfels in New York. 193 Staaten sind entschlossen, die illegale Fischerei zu beenden, und durch Klimaschutz die weitere Versauerung der Weltmeere zu vermeiden.
Eine erste Einschätzung deutscher Diplomaten in Peking über Chinas Rolle im Pariser Klimaabkommen nach dem Ausstieg der USA. Den Text des vollständigen Dokuments, das vom 7. Juni 2017 stammt, finden Sie hier:
Dünnschichtphotvoltaik, thermoelektrische Systeme und Katalysatoren können im Energy Materials In-Situ Laboratory in Berlin-Adlershof getestet werden.
Die AKW-Betreiber haben vor dem Bundesverfassungsgericht gesiegt: Die Kernbrennstoffsteuer ist verfassungswidrig und nichtig. SPD und Grüne geben dafür der damals zuständigen schwarz-gelben Regierung die Schuld.
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hofft trotz des Gegenwinds des amerikanischen Präsidenten Donald Trump beim G-20-Gipfel in Hamburg weiterhin auf ein Bekenntnis der G20 zum Pariser Klimaabkommen. Sie weiß aber, dass dessen Umsetzung für manche G-20-Staaten "gar nicht so einfach" ist.
Im Energieland Nr. 1 halten CDU und FDP an der Braunkohle fest. Die FDP will zudem das NRW-Klimaschutzgesetz abschaffen.
Knapp 20 Prozent der weltweit verbrauchten Energie sind erneuerbar erzeugt worden. Allerdings ist die Hälfte davon noch immer traditionelle Biomasse. In Peking hat das Renewable Energy Policy Network for the 21st Century (REN21) seinen Jahresbericht zum Stand der erneuerbaren Energien vorgelegt.
Der erzkonservative "Berliner Kreis" in der CDU hat sich einen günstigen Moment ausgesucht, um ein krudes Klima- und Energiepapier auf den Markt zu bringen. Am Ende des Pfingstwochenendes rudert der kleine Verein wieder zurück.