Die deutschen Register sind in einem desolaten Zustand. Wenn sich an Organisation und Technik nichts ändert, könnten Registeranschluss und -betrieb den Staat in zehn Jahren rund 8,5 Milliarden Euro kosten. Mindestens. Aber es gibt Wege aus der Kostenfalle.
Ionos und Nextcloud haben eine Microsoft-Alternative entwickelt. Euro-Office soll Zweifler vom Wechsel bei der Bürosoftware überzeugen und tritt damit vor allem in Konkurrenz zu Open Desk.
Eine Ländergruppe aus Berlin, Bayern und NRW hat gestern ihren Vorschlag vorgelegt, wie künftig Unternehmen in 24 Stunden angemeldet werden könnten. Sie berufen sich bei dem Vorhaben auf einen Beschluss der MPK. Es gibt aber noch andere Vorschläge, wie das Projekt, das auch für Kommunen wichtig sein wird, gelingen kann und welche Debatten es rundherum gibt.
Damit Entscheider in der kommunalen Verwaltung, bei Feuerwehr, Polizei und andere Einsatzkräfte mehr Erfahrung im Umgang mit Katastrophen bekommen, hat die Fraunhofer-Gesellschaft ein Übungslabor eröffnet. Bisher ist unklar, wie es finanziell mit dem Projekt weitergeht.
Hamburg gilt in Deutschland als vorbildlich was die Digitalisierung betrifft. Dafür, dass das auch so bleibt, ist Annika Busse als neue CIO seit November 2025 mit zuständig. Welche Projekte sich andere Länder von der Hansestadt abschauen können und was ihre Ziele im Amt sind.
OVH Cloud ist einer der wichtigsten Anbieter von Cloud-Services in Europa und mit seinen Leistungen auch für Länder und Kommunen interessant, die immer mehr Daten in den virtuellen Raum verlagern. Gründer Octave Klaba erklärt, was er sich vom öffentlichen Sektor im Hinblick auf Cloud erwartet und was seine Unternehmensarchitektur mit „Paranoia“ zu tun hat.
Nach kontroversen Verhandlungen im Vorfeld, war sich der IT-Planungsrat bei der Sitzung in Rostock-Warnemünde einig. Die Digitalverantwortlichen aus Bund und Ländern haben die D-Stack-Standards für verbindlich erklärt. Das ist aber nicht das Aus von ländereigenen Software-Lösungen.
Die Abhängigkeiten in der deutschen Verwaltung von Microsoft sind hoch. Das Office-Programm des US-Konzerns ist nach wie vor der Standard und die meist einzig genutzte Bürosoftware in den Ländern, wie eine Umfrage von Tagesspiegel Background ergab. Doch das Interesse an Open-Source-Alternativen wie Libre Office und Open Desk des Zendis steigt.
Trotz Skepsis in vielen Verbünden treiben BVG und Hochbahn ihre gemeinsame Max-App voran. Die Plattform soll den ÖPNV bundesweit bündeln – doch Kostenfragen und Sorgen um Machtverluste bremsen bei der Partnersuche.
Es fehlt Geld, der Deutschland-Stack soll nicht verpflichtend werden, die Landtagswahlen werfen ihre Schatten voraus. Was die CIOs von Bund und Ländern auf der Frühjahrssitzung des IT-Planungsrats besprechen.
Der Deutschland-Stack soll die digitale Infrastruktur von Bund, Ländern und Kommunen vereinheitlichen – verbindlich für alle. So zumindest der Plan. Am Mittwoch will der IT-Planungsrat das Vorhaben beschließen. Doch die neusten Unterlagen zeigen, dass von der Verbindlichkeit kaum etwas bleibt.
Die niedersächsische Landeshauptstadt gehört seit Jahren zu den Vorreitern, wenn es darum geht, Pflege und Bewässerung von Parks, Straßenbäumen und Grünanlagen digital zu planen und zu steuern. Jetzt nimmt Hannover an einem vom Bund geförderten KI-Leuchtturmprojekt teil, um den Klimaschutz weiter voranzutreiben.
Duisburg baut selbst, Bamberg tut sich mit Kassel zusammen, Ahaus hat schon 300 Anwendungen am Start – und Worms nutzt dieselbe App wie Istanbul. City-Apps boomen, aber eine einheitliche Lösung gibt es nicht. Warum das so ist und ob das überhaupt ein Problem ist, zeigt ein Blick hinter die Kulissen des kommunalen App-Markts.
Ohne Digitalisierung hat die Berliner Verwaltung keine Zukunft. Ausgerechnet das zuständige Landesunternehmen steckt aktuell in einer Notlage. Intern brodelt es heftig unter den Angestellten.
Als Nino Haase 2023 Bürgermeister von Mainz wurde, fand er noch handschriftliche Zeitkarten vor. Jetzt gäbe es 60 Prozent digitale Bürgeramts-Leistungen, eine neue KI-Richtlinie – und die Erkenntnis, dass Bürokratie perfekte Trainingsdaten liefert. Ein Bericht über Kulturwandel, Cloud-Entscheidungen und die Frage, wie Compliance zum Ermöglicher wird.
Auf dem Land fahren meist keine Bahnen, und der Bus kommt selten. Das Amt Süderbrarup in Schleswig-Holstein hat darum ein „smartes Dorfshuttle“ getestet, das Menschen flexibel von A nach B bringen soll.
Thüringen arbeitet mit dem BMDS an Pilotprojekten für die Registermodernisierung und die digitale Rechtssetzung. Im Interview beschreibt Staatssekretärin und CIO Milen Starke den Stand. Zudem erklärt sie, welche KI das Land nun nutzt und wie es mit Open Source umgeht.
Nach Baden-Württemberg wählt auch Rheinland-Pfalz im März einen neuen Landtag. Umfragen deuten auf ein Ende der Ampel und eine Große Koalition unter CDU-Führung hin. Digitalpolitisch sind die Parteien relativ nah beieinander und wollen die Verwaltung digitalisieren, Bürokratie abbauen sowie KI fördern und einsetzen.
KI-Uni, Digitalministerium, Bürger-App oder Smartphone-Verbot in der Schule: Was CDU, Grüne, SPD, FDP, AfD und Linke für den Südwesten planen. Eine Übersicht.
Im Rahmen eines Smart-City-Förderprojektes werden im Gütersloher Stadtzentrum Besucherzahlen mit Infrarot-Geräten gemessen. Die Daten haben eine breite Relevanz, unter anderem für das Bauwesen, die Stadtreinigung znd den Einzelhandel. Doch neue Ideen müssen vorerst auf den Haushaltsbeschluss warten.
Hamburg ist in diesem Jahr Vorsitzland der Digitalministerkonferenz, geleitet wird sie von Staatsrat Jan Pörksen. Welche Ziele er sich dafür gesetzt hat und was andere Länder sich von Hamburg – nicht nur in Sachen KI – abschauen können, erzählt er im Interview.
Anträge für die Studienförderung des Bundes kann man schon seit 2021 digital stellen. Aber die elektronische Akte fürs Bafög lässt auf sich warten. In vier Ländern müssen digitale Anträge wohl bis 2029 ausgedruckt werden.
Immer mehr Städte investieren in digitale Plattformen, um Umwelt- und Verkehrsdaten zu erfassen. Viele der erhobenen Daten bleiben technisch, abstrakt und für Bürger:nnen wenig interessant. Frankfurt am Main zeigt, dass es auch anders geht.
Die Bundesregierung hat einen Deutschland-Stack für die gesamte Verwaltung versprochen – auch für Länder und Kommunen. Doch Kommunalvertreter fremdeln mit dem Stack und dem Konsultationsverfahren. Von einer schwierigen Beziehung.
Während Bayern und Hessen digitale Verwaltungsleistungen in Partnerschaft mit dem Bund nun über Roll-in-Teams in die Fläche bringen wollen, verweisen andere Bundesländer auf schon gelebte Praxis – und den Kommunalpakt, der genau das seit drei Jahren vorsieht. Wie groß ist das Interesse der Länder, wo es sie schon gibt, an den Roll-in-Teams des Bundes?
Parkbest digitalisiert Parkleitsysteme – bisher mit digitaler Infrastruktur made in USA. Jetzt zieht das Start-up seine Daten nach Europa um. Gründer Jonas Langbehn erklärt, wie der Umzug von Google Cloud zu französischer OVH-Infrastruktur funktioniert und weshalb Kommunen zunehmend auf digitale Souveränität achten müssen.
Der Kölner Dom hat einen digitalen Zwilling. Er soll helfen, das Bauwerk zu erhalten. Wie funktioniert das und was unterscheidet ihn von anderen digitalen Zwillingen?
Die Fitko arbeitet an einem neuen Marktplatz für die IT-Beschaffung des Staates. Aus dem Portalsammelsurium soll ein anschlussfähiges Plattformsystem werden. Nach schlechten Erfahrungen mit proprietärer Software setzt man nun auf offene Systeme.
Die Entwicklung digitaler Zwillinge spielt in vielen deutschen Städten eine immer größere Rolle. Auch Dortmund hat einige im Einsatz, Bürger:innen können sie schon heute nutzen. Für die städtische Verwaltung bringt die Technologie einige Vorteile.
Mit Verwaltungsmodernisierung in Sachsen beschäftigt sich Daniela Dylakiewicz schon lange. Seit rund einem Jahr ist sie Amtschefin der Staatskanzlei und CIO – und muss für Sachsen einiges an Rückstand aufholen. Wie sie das angehen will und welche Pläne es für zusätzliche Digitalgelder gibt, erzählt sie im Interview.
Während die Bundesregierung noch an einer neuen Definition digitaler Souveränität arbeitet, misst München sie bereits. Ein neuer Score zeigt, wie abhängig die städtische IT tatsächlich ist – und wo die Grenzen kommunalen Handelns liegen.
Die Regierungskommission schlägt einen umfassenden Umbau des Sozialstaats vor. Geplant sind ein zentrales Sozialportal, mehr Datenaustausch zwischen Behörden und die Zusammenführung von Leistungen.
Viele Städte setzen bei Smart-City-Apps auf Baukastensysteme von Software-Anbietern. Duisburg entschied sich für eine selbst entwickelte App. „Mein Duisburg“ fasst städtische Services, kulturelle Angebote, Stadtpläne und Nachhaltigkeitsanreize in einer Plattform zusammen. Lohnt sich die Investition in eine eigene App?
Zwei Onlinezugangsgesetze und keinen Meter weiter, scheint es manchmal. Das Bundesdigitalministerium will zusammen mit Bayern und Hessen noch einmal neu anfangen, kommunale Verwaltungsdienste online zu bringen. Dafür wird der Bund Roll-in-Teams finanzieren, die in den Kommunen helfen.
Das Digitalministerium will Verwaltung und junge Unternehmen besser vernetzen. Dazu wurde nun der Agentic AI Hub eröffnet. Schon im Februar sollen zehn Pilotprojekte mit Kommunen und KI-Start-ups auf den Weg gebracht werden.
Im Mittelpunkt des erstmals vergebenen KI-Schulpreises stehen Schulen, die Künstliche Intelligenz ganzheitlich in den Unterricht integrieren. Auch technologisch weit fortgeschrittene Schulen sind unter den Finalisten.
AWS hat seine souveräne Cloud gestartet, Google investiert Milliarden in Deutschland, die Delos Cloud geht in die Pilotphase. 2026 wird klar, wie die US-Konzerne ihr Geschäft mit der öffentlichen Hand sichern wollen. Was müssen Kommunen wissen und wo liegen die Grenzen der Souveränität?
Steffen Hess ist seit mehr als 15 Jahren für Smart-City-Themen am Fraunhofer IESE zuständig, im März hört er auf. Im Interview erklärt er, was sich in diesem Zeitraum verändert hat, warum Markus Söder mit seiner Föderalismus-Kritik einen wahren Kern trifft und was vom Smart-City-Hype bleibt.
Dieses Jahr laufen viele Smart-City-Förderungen des Bundes aus, sowohl in den Koalitionsvertrag als auch in den Haushalt hatte es das Thema kaum noch geschafft. Trotzdem muss es mit der kommunalen Digitalisierung auch 2026 weitergehen. Hier ein paar Ideen, wie.
In diesem Jahr stehen in der Verwaltungsdigitalisierung zentrale Weichenstellungen an, unter anderem bei der Eudi-Wallet, der Registermodernisierung und dem Deutschland-Stack.
Microsoft entzweit die bayerische Landesregierung. Der Finanz- und der Digitalminister streiten sich in aller Öffentlichkeit, wie es mit dem US-Hyperscaler in der Landesverwaltung weitergehen soll und machen sich schwere Vorwürfe.
Kleine Gemeinden und Bergdörfer sind nicht unbedingt für digitale Vernetzung bekannt. Das will ein Netzwerk in der Alpenregion ändern. Strukturelle Probleme vieler ländlicher Gemeinden, wie Personalmangel und Pensionierungswellen in den Behörden, sollen dabei durch grenzübergreifende Zusammenarbeit angegangen werden.
Immer mehr Bundesländer setzen auf KI-Assistenten wie LLMoin, F13 oder BärGPT, auch ein eigenes deutsches KI-Sprachmodell für die Verwaltung soll entstehen. Was die Tools leisten und welche ersten Erfahrungen bei der Nutzung gemacht werden.
Im Interview spricht die Staatssekretärin im Digitalministerium über geplante Zentralisierungen bei der Verwaltungsdigitalisierung, nötige Änderungen beim ITZ-Bund und wann eine Entscheidung zur Digitalagentur getroffen wird.
Mit Rom konnte eine europäische Metropole den Smart City World Award gewinnen. Die ewige Stadt überzeugte dabei mit bereits real existierenden Prozessen anstatt Visionen. Und die Innovationen in Italiens Hauptstadt zeigen sich in vielen Feldern.
Der Ausfall zentraler IT-Systeme kann Behörden tagelang lahmlegen. Das Zendis und die Deutsche Rentenversicherung testen in einem Projekt „Open Desk“ als Notfalllösung für die Verwaltung.
Wiesbaden hat ein dezidiertes Smart-City-Dezernat, das sich um die Belange der Stadt kümmert. Natürlich stellt sich da die Frage, wie das die Stadt nach vorn gebracht hat.
Das Wohngeld steht beispielhaft für viele Verwaltungsprozesse: Die Vorschriften sind zu komplex, Behörden überlastet. Wie das einfacher und bürgerfreundlicher gehen könnte, damit haben sich Expert:innen der Agora Digitale Transformation in einer Studie beschäftigt. Fazit: Um das aktuelle System zu verbessern, muss in vier Bereichen angepackt werden.
Govtech Deutschland hat eine Cloud-Registerarchitektur entwickelt, erprobt und auf ihre Rechtmäßigkeit prüfen lassen. Das Ergebnis: Cloud-Register sind rechtlich zulässig. Aber die Kommunen brauchen maximale Hilfe bei der Implementierung.
Wo ging es 2025 voran, was verdient mehr Beachtung? Verantwortliche in Ministerien, Verbänden und anderen Organisationen schauen in unserer Jahresumfrage zurück und sagen, welches digitalpolitische Vorhaben 2026 im Zentrum stehen muss.
Govtech Deutschland gründet Govtech Kommunal – eine neue Initiative für die digitale Transformation deutscher Kommunen. Geschäftsführer Marian Schreier, einst jüngster Bürgermeister Deutschlands, will Beschaffung, Betrieb und Kompetenzaufbau bündeln. Was steckt hinter der neuen Initiative?
Es ist eine große Zahl, die im Raum steht: Bis 2032 sollen in Berlin 70 Prozent der Komponenten des Software-Stacks eines Arbeitsplatzes Open Source sein. Damit ist die Hauptstadt eines der ersten Bundesländer, das sich eine Open-Source-Strategie gibt – wie sieht diese aus?
Trotz knapper Kassen und Personalmangel müssen sich Kommunen dringend um ihre IT-Sicherheit kümmern. Expert:innen, Betroffene und Länder haben Tipps für den Weg in eine Basisabsicherung.
Nach zähen Verhandlungen steht nun der Kompromiss: Die föderale Modernisierungsagenda ist beschlossen. Wo sich Bund und Länder einig wurden, was das für Kommunen bedeutet und was aus der Agenda gestrichen wurde.
In der Schweiz sind Drohnen für Behörden und Unternehmen schon bald autonome Dienstleister. Eine Tochterfirma des landesweit größten Telekommunikationsanbieters und des Telekommunikationskonzerns Nokia treiben den zivilen Einsatz von Drohnen voran.
In Städten gibt es viele Energiequellen, die bisher ungenutzt sind: Fahrtwind der U-Bahn, Körpergewicht von Passanten, Luftbewegung zwischen Gebäuden. Man könnte diese Umgebungsenergie „ernten“, um Städte resilienter zu machen. Wie viel Potenzial steckt im sogenannten Energy Harvesting?
Das Bundesdigitalministerium hat bis Ende November um Feedback zu seinem Großprojekt Deutschland-Stack gebeten – und hunderte Antworten erhalten. Vielen ist die Initiative noch zu unkonkret. Dennoch gibt es zahlreiche Vorschläge, wohin die Reise gehen sollte.
Hängepartie Resilienz: Sachverständige werfen dem Kritis-Gesetzentwurf Unschärfen, Verspätungen und mangelnde Steuerungswirkung vor. Vor allem auf der kommunalen Ebene gibt es viele Änderungswünsche.
Seit immer mehr Menschen im Homeoffice arbeiten, haben sich neue Orte einen Platz in der Gesellschaft erarbeitet: Third Places, sogenannte dritte Orte. Was sie in der Stadtentwicklung leisten können, erforscht Katharina Dienes vom Fraunhofer-Institut.
Der IT-Planungsrat koordiniert die Verwaltungsdigitalisierung von Bund und Ländern. Für die Herbstsitzung stehen wieder Weichenstellungen für die Registermodernisierung und IT-Sicherheit auf der Tagesordnung. Aber für die Umsetzung fehlen der Föderalen IT-Kooperation (Fitko) Millionen.
Die Fitko soll als Koordinator, Projektmanager und Entwickler die Verwaltungsdigitalisierung in Bund, Ländern und Kommunen unterstützen. Doch Mandat, Aufgabenzuschnitte und Finanzierung passen nicht immer gut zusammen, wie eine neue Organisationsuntersuchung zeigt.
Die Modernisierungsagenda von Bund und Ländern soll die Bürokratielast in Deutschland verringern. Doch dem Nationalen Normenkontrollrat gehen die Vorschläge bei der Bündelung von Aufgaben nicht weit genug: Jetzt zaghaft vorzugehen, könnte Jahre kosten, so die Verwaltungsexperten.
Es trifft die Stadtverwaltung Mainz, Wuppertal, Ludwigshafen am Rhein, oder Anfang November Trier: Cyberangriffe auf Kommunen sind keine Ausnahme, sondern die Regel. Dokumentiert werden sie auf der Webseite Kommunaler Notbetrieb, die Jens Lange, hauptberuflich Informationssicherheitsbeauftragter der Stadt Kassel, in seiner Freizeit betreibt.
Nach über vier Jahren Arbeit hat der Bundestag die NIS-2-Richtlinie für mehr Cybersicherheit beschlossen. Doch für die kommunale Ebene gibt es viele Ausnahmen. Dementsprechend fällt das Urteil der Vertreter der untersten staatlichen Ebenen und der Wirtschaft aus.
Nachdem die Bundesregierung Ende September ihre Modernisierungsagenda vorgelegt hat, folgt jetzt die föderale Agenda. Ein erster Blick in die Vorhaben, die zur Debatte stehen.
Das Zentrum für digitale Souveränität soll die technologische Abhängigkeit in Bund, Ländern und Kommunen verringern. Nun helfen die Bochumer auch dem Internationalen Gerichtshof, trotz drohender Microsoft-Sperre arbeitsfähig zu bleiben. Was das Zendis außerdem plant.