Auf dem Weltwirtschaftsforum hatte der neue brasilianische Präsident seinen ersten internationalen Auftritt. Er versprach, sich für Klimaziele einzusetzen. Umweltschützer dürfte Jair Bolsonaro, bekannt als „Tropen-Trump“, nicht überzeugt haben.
Der Ärger ist groß, die Koalition uneins: Weil von der Regierung eingesetzte Experten ein Tempolimit auf Autobahnen fordern, greift der Verkehrsminister durch. Er sagte ein für heute geplantes Treffen des Gremiums kurzerhand ab.
Bei der Suche nach den „Kraftstoffen der Zukunft“ sehen sich die alternativen Anbieter im gemeinsamen Boot – unterstützt von der angestammten Mineralölwirtschaft und der Auto-Industrie. Der VDA will aber trotzdem gleichzeitig auf Elektrifizierung setzen.
Die Branche der Windkraft auf See warnt vor einer Flaute in den Jahren 2020 bis 2022. Um Stellenstreichungen zu vermeiden, müsse die Politik zusätzliche Ausschreibungen ansetzen. Die Kapazität der Netze reiche dafür aus.
Gelb-Westen gebe es auch in Deutschland, sagt die IG-Metall. Sie ist gegen höhere Spritsteuern und fürchtet, dass 150.000 Jobs durch Elektrifizierung wegfallen könnten und nur 40.000 neu entstehen.
Eine generelle Geschwindigkeitsbeschränkung auf den Autobahnen würde die CO2-Emissionen senken, sagen Experten. Neuere Untersuchungen gibt es aber nicht, die Wirkung ist unsicher.
Verkehrsminister Andreas Scheuer („Gegen jeden Menschenverstand“), die FDP und die Bild-Zeitung greifen den ersten Vorschlag einer Arbeitsgruppe der Verkehrskommission, der auch Tagesspiegel Background vorliegt, massiv an. Ein Umweltverband droht nun mit dem Ausstieg.
Bereits am Mittwoch könnte sich das Bundeskabinett mit dem Gebäudeenergiegesetz beschäftigen. Der aktuelle Entwurf wird von der Branche kritisiert: Für den Klimaschutz werde er zu wenig bewirken, was sogar ein Vertragsverletzungsverfahren aus Brüssel nach sich ziehen könnte.
Regierung und Opposition in Brandenburg machen Vorschläge für eine stärkere finanzielle Unterstützung von Kommunen mit Windkraftanlagen, um die Bevölkerung für den Ausbau zu gewinnen. Die neue Abgabe zahlen sollen die Betreiber der Anlagen.
„Wir haben gar keine Klimaschutzpolitik“, sagt der Sozialpsychologe Harald Welzer im Tagesspiegel-Interview. „Hätten wir eine, hätten wir immer weniger Emissionen“ – das Gegenteil sei der Fall. Welzer fordert auch ein Umdenken der Gesellschaft, die sich selbst belüge.
Die Stickoxidbelastung in den deutschen Städten sinkt nur langsam. Nach einer Analyse des Duisburger CAR-Instituts von Ferdinand Dudenhöffer spricht einiges dafür, dass Diesel-Fahrverbote deutlich weniger bewirken als immer behauptet.
Großbritannien droht in einigen Jahren ein Engpass bei der Stromerzeugung. Der hat weniger mit dem Austritt aus der Europäischen Union zu tun, als mit dem Baustopp von drei fest eingeplanten Atomkraftwerken. Gerät nun auch der „Green Brexit“ in Gefahr?
Woher sollen E-Fuels in großen Mengen kommen? Bislang gab es kaum Antworten auf diese Frage. Der Botschafter Ägyptens wirbt in Berlin nun um Investitionen deutscher Unternehmen. Doch ein Experte mahnt zur Vorsicht.
Kanzlerin Angela Merkel konnte mit ihrem Kohlegipfel die Ministerpräsidenten der Kohleländer beruhigen. Nun soll heute die Arbeitsgruppe Energiewirtschaft der Kohlekommission das Wie des Ausstiegspfads formulieren.
Für eine sichere Stromversorgung gilt das sogenannte n-1-Kriterium bislang als unantastbar. Abschaffen will es niemand, aber intelligent weiterentwickeln. So soll die knappe Kapazität der Netze gesteigert werden.
Wetterextreme, Versagen beim Klimaschutz und Naturkatastrophen stehen im jährlichen Bericht des World Economic Forum zu den weltweit bedrohlichsten Risiken ganz oben auf der Liste. Besonders beunruhigend: Der kollektive Wille, sie zu bekämpfen, nehme ab.
Die wachsende Weltbevölkerung gesund zu ernähren und gleichzeitig das Klima zu schützen, ist möglich. Vorschläge dazu hat ein Expertenteam gemacht. Es empfiehlt eine Kombination aus Ernährungsumstellung, besserer Nahrungsmittelproduktion und weniger Lebensmittelverschwendung.
Heikle Verhandlung: Am Dienstagabend ging es für Bundeskanzlerin Angela Merkel darum, den ostdeutschen Ministerpräsidenten den Kohleausstieg möglichst schmackhaft zu machen. Dazu soll die Zusage gehören, dass Behörden in die betroffenen Regionen umsiedeln.
Die Schweizerischen Bundesbahnen überlegen, ob sich elektrische Lufttaxis in den ÖPNV integrieren lassen. Auch hierzulande haben die neuen Fortbewegungsmittel inzwischen viele Unterstützer. Doch noch fehlt es an Regeln.
Brexit, Parlamentswahl und Neubesetzung der Kommission haben zwangsläufig Auswirkungen auf die EU-Energie- und Klimapolitik. Ein Blick auf die wichtigsten Ereignisse und politischen Aufgaben 2019.
Mit dem Klimawandel nimmt die Energie der Meereswellen zu – und damit ihre Zerstörungskraft. Dieser Effekt sollte bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels berücksichtigt werden, schreiben die Autoren einer aktuellen Studie.
Für das Klimaschutzgesetz sollten die Bundesministerien längst ihre Vorschläge zum Erreichen der Sektorziele an das Umweltministerium geschickt haben. Das ist nicht passiert, sie brauchen schließlich die Ergebnisse der Kommissionen zu Kohle, Verkehr und Gebäuden.
In den USA geht immer mehr Kohlekraft vom Netz: 23,4 Gigawatt waren es zuletzt – mehr als alle deutschen Braunkohlekraftwerke zusammen. Trotzdem steigen die US-Emissionen erstmals wieder. Linke Demokraten fordern deshalb pünktlich zum Vorwahlkampf einen radikalen Klimaschutz-Plan.
Düren, Dresden, Dortmund: Diese und andere Städte sollen von einem neuen Förderprogramm der Bundesregierung profitieren und zusätzliche Ladepunkte für E-Autos bekommen. Am Montag wurden die Projekte in Berlin vorgestellt.
Mitte des Jahres 2020 sollen die Regionen bekannt gegeben werden, die als Standort für ein Atommüll-Endlager infrage kommen. Der Umweltverband BUND und der Professor Bruno Thomauske von der RWTH Aachen sind unzufrieden mit der Beteiligung der Öffentlichkeit.
In das Atommüllager Asse II dringt immer mehr Wasser ein. Das heißt: Die nukleare Deponie ist instabil, es drohen unkontrollierte Grundwassereinbrüche. Diese wären Gift für die in 13 unterirdischen Kammern eingelagerten Behälter.
Zu Beginn des Jahres fordert die Stiftung Arbeit und Umwelt der Industriegewerkschaft IG BCE von der Politik grundlegende Reformen in der Energiepolitik. Dazu gehören die Förderung von grünem Wasserstoff und die Einführung von Flexibilitätsprämien. Auch eine CO2-Abgabe wird erwogen.
Am Dienstag lädt Bundeskanzlerin Angela Merkel die Ministerpräsidenten der vier Kohleländer ins Kanzleramt, um über Strukturwandelprojekte und Geld zu sprechen. Damit will sie verhindern, dass die Länderchefs die Kommission am Ende doch noch zu sprengen versuchen.
Der Ausbau der Ladeinfrastruktur soll zielgenauer werden. Dazu hat die Organisation NOW im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums ein neues Standort-Tool entwickelt. Der NOW-Experte erklärt, wie es funktioniert.
Uniper hat zwei Gas-Kraftwerke zur Stilllegung angemeldet, direkt daneben – finanziert über die Netzentgelte – soll nun ein neues entstehen. Absurd? Ein Blick auf den Kraftwerksmarkt zeigt: Der Staat übernimmt vor allem im Süden zunehmend die Kontrolle.
Die Energiewelt ist in erster Linie erleichtert, dass Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier einen Energie-Staatssekretär gefunden hat. Andreas Feicht gilt als Fachmann. Eine Vision für die Energiewende sei von ihm aber nicht zu erwarten, heißt es von Kritikern.
Die Bauern in Europa müssten mehr Klimaschutz betreiben, wenn sie Subventionen bekommen wollen, fordern BUND und Böll-Stiftung. Sie haben Zahlen dazu im neuen Agraratlas zusammengetragen. Derweil beschäftigt sich die Forschung mit der Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel.
Volkswagen will Stromanbieter werden. Damit ist der Autobauer nicht alleine. Immer mehr Hersteller drängen in den Energiemarkt. Das neue Geschäftsfeld soll drohende Verluste auffangen, sagt ein Experte.
Ausgerechnet BP hat im Golf von Mexiko dank einer neuen Technologie weitere Ölreserven gefunden. Die Förderung boomt so sehr, dass die USA an Saudi-Arabien vorbeigezogen sind. Doch jetzt weckt ein sprudelndes Öl-Leck in der Meeresbucht Erinnerungen an die „Deepwater Horizon“-Katastrophe.
Das zuständige Bafa teilt auf Background-Anfrage mit, dass die Mittel für die E-Auto-Kaufprämie bislang nur zu gut einem Fünftel aufgebraucht wurden. Die Zahl der Antragsstellungen ging zuletzt zurück. Mehr private Käufer nutzen die Förderung, aber zahlreiche Plug-In-Hybride erfüllen die Voraussetzungen nicht mehr.
Der Rückversicherer Munich Re verknüpft immer deutlicher bestimmte Wetterschäden mit der Klimaerwärmung. Insgesamt fielen die Schäden durch Naturkatastrophen zwar geringer aus, doch gerade Brände nahmen zu. In Deutschland seien die Winter feuchter, die Sommer dagegen trockener.
Nach dem Jahr 2020 werden Tausende Windenergieanlagen aus der EEG-Förderung herausfallen. Direktvermarkter wie Naturstrom und GP Joule bieten den Betreibern Komplettpakete an, damit die Anlagen weiterhin Geld verdienen. Die Angebote unterscheiden auch nach Risikoneigung.
Bundeswirtschaftsminister Altmaier will die Batteriezellfertigung für E-Autos mit einem milliardenschweren Förderprogramm anschieben. Bewirkt das ein Umdenken in der Branche, die bislang auf ausländische Zulieferer setzt?
Die Bundesregierung ist auf den letzten Drücker ihrer Pflicht nachgekommen, der EU-Kommission einen nationalen Energie- und Klimaplan als Entwurf vorzulegen. Das Dokument enthält Ziele, die schon jetzt veraltet sind. Damit steht der Sinn des Prüfprozesses durch die EU infrage.
Die Energie- und Klimapolitik bleibt auch 2019 spannend: Im Februar wird die Kohlekommission ihren Abschlussbericht abgeben. Im September drehen die UN das ganz große Rad und versuchen, höhere Klimaschutzzusagen von den Nationen zu erlangen.
Im Streit zwischen den USA und China geht es 2019 um mehr als nur um Strafzölle. Scheitern die Gespräche, wächst die Gefahr einer weltweiten Wirtschaftskrise mit weitreichenden Folgen für den Energiesektor. Auch über Öl und Gas wird heute in Peking verhandelt. Tesla schafft derweil Fakten.
Sechs Atomreaktoren sollten an der Ostseeküste durch die DDR betrieben werden. Sie werden immer noch zurückgebaut. Der Aufwand ist gewaltig, doch entsprechend viele Techniken für den endgültigen Rückbau der Kernkraft in ganz Deutschland werden dabei erprobt und verfeinert. Konfliktfrei ist das aber nicht.
Der Zugriff auf Rohstoffe ist Schlüssel für die Batterie-Herstellung und damit die Elektromobilität. Ein deutsch-bolivianisches Joint Venture sichert nun den Zugang zu großen Lithium-Mengen. Das Kobalt-Problem ist möglicherweise kleiner als lange vermutet.
Wenn Unternehmen ihre Turbinen effizienter machen wollen, testen sie gerne beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Entwickler von Turbinen für Flugzeuge und für Gaskraftwerke lernen voneinander. Ein Ortstermin in Köln.
Rund um die Welt gibt es immer mehr Proteste gegen die globale Bedrohung des Klimawandels. Vor allem junge Leute engagieren sich in den locker geknüpften Netzwerken. Für den 27. September rufen die Aktivisten zum weltweiten Generalstreik auf.
Die Christsozialen im Bundestag und der designierte Parteichef Markus Söder setzen auf das Thema Klimaschutz. Das Engagement soll sich auf Entwicklungsländer richten. Die Grünen und PIK-Chef Ottmar Edenhofer lehnen das ab.
Die Preise für E-Autobatterien werden mit wachsenden Volumina fallen. So lautete die Wette vieler Autohersteller. Doch das Gegenteil ist der Fall, die Preise steigen. Um einen langfristigen Trend handelt es sich dabei aber nicht, meint ein Experte.
Eine exklusive Auswertung für Background zeigt: Im vergangenen Jahr rutschten die Strompreise am Spotmarkt seltener in den negativen Bereich, drastische Minuspreise gingen sogar noch stärker zurück. Mittelfristig ist das Phänomen wohl auf dem Rückzug.
Ein Forschungsprojekt will den Bedingungen für eine gelingende Energiewende in den Entwicklungsländern auf die Spur kommen. Mit Kostensenkungen allein wird das nämlich nicht funktionieren, meint der Projektleiter.
Jahrhunderte waren sie auf den Ozeanen unterwegs: Segelschiffe läuteten die erste Phase der Globalisierung ein. Nun erlebt die Windkraft ein Comeback. Hightech-Segelfrachter könnten die Emissionen auf den Weltmeeren senken.
Jair Bolsanora ist seit 1. Januar Brasiliens Präsident – und will verstärkt den Regenwald abholzen lassen. Die betroffenen Indios sehen ihre Lebensweise bedroht. Aber auch für den Klimaschutz wären das schlechte Nachrichten nach den Fortschritten der vergangenen Jahre.
Das neue Mischpreisverfahren im Regelenergiemarkt schadet der Netzsicherheit, treibt die Kosten in die Höhe und verdrängt erneuerbare Energien, kritisiert der Kölner Stromhändler Next Kraftwerke. Die Bundesnetzagentur widerspricht.
Im Flugverkehr lassen Fortschritte beim Klimaschutz auf sich warten. Die Emissionen steigen und steigen. Die Bundesregierung hat zwar kaum Hoffnung, dass sich das bald ändern könnte. Ein neuer Emissionshandel könnte die Entwicklung aber beschleunigen.
Geht es 2019 so weiter wie in diesem Jahr, bleibt die deutsche Energiepolitik ein Krisenfall. Die Probleme stapeln sich immer höher, die Handlungsfähigkeit ist gering. Sieben Thesen zum Jahreswechsel, die nach vorne und zurück blicken.
Klimamodelle sind wie eine Blackbox. Niemand weiß so genau, was darin passiert. Background bringt Licht ins Dunkel und beschreibt, was die Modelle inzwischen alles können und wieso sich Frankreichs Präsident mit ihrer Hilfe viel Ärger hätte ersparen können.
Am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt entwickeln Wissenschaftler die sogenannten Sonnenöfen immer weiter. Die Technik hilft bei Weltraummissionen, aber auch bei der Dekarbonisierung von Industrie und Verkehr. Ortstermin in Köln.
Koalitionskrach unterm Weihnachtsbaum: Deutschland hat sich in Brüssel im Streit um CO2-Vorgaben für Lkw als einziges EU-Land enthalten und damit auf internationaler Bühne blamiert. Zuvor krachte es offenbar in der Bundesregierung. Wer hat hier wen düpiert?
In ihrem neuen Buch „Climate Justice“ beschreibt Mary Robinson, frühere irische Präsidentin und UN-Gesandte für den Klimawandel, wie sich Menschen weltweit für eine nachhaltige Zukunft einsetzen. Dabei geht es auch um Gerechtigkeit für die Arbeiter in den Industrienationen. Ein Interview.
Bereits in den vergangenen Wochen wurde in Bottrop letztmals Kohle gefördert, ebenso in der zweitletzten Zeche Ibbenbüren im Tecklenburger Land. Mit der offiziellen Schließung der beiden Bergwerke enden am heutigen Freitag rund 200 Jahre Industriegeschichte.
Für Wohnbaugenossenschaften soll es einfacher werden in Solaranlagen auf ihren Dächern zu investieren. Dabei sollte eine Erhöhung des Freibetrags in der Körperschaftssteuer helfen. Doch dann kam etwas dazwischen. Die Hintergründe.
Nach den Autos sind nun die Lastwagen dran: Im Schatten von Kattowitz könnten sich die EU-Staaten heute auf eine drastische Reduktion der Lkw-Emissionen einigen. Deutschland war wie bei den CO2-Grenzwerten für Pkw lange gegen ehrgeizige Vorgaben. Nun könnte die Bundesregierung umschwenken.
Ein überwiegend positives Echo fand eine Einigung auf neue Regeln für den EU-Strommarkt, die am Mittwoch in Brüssel erzielt wurde. Sie betreffen Kapazitätsmärkte für Kraftwerke, den grenzüberschreitenden Stromhandel, den Handel mit Flexibilitäten und Abgaben auf Stromspeicher.
Der Energiewirtschaftsverband BDEW zeigt sich enttäuscht über die Rolle der Bundesregierung in der Kohlekommission. Sie habe sich zurückgelehnt, kritisierte Hauptgeschäftsführer Stefan Kapferer in Berlin. Zur Finanzierung des Strukturwandels fordert er eine „Klimarücklage“.
Nach langem Hin und Her steht nun fest, dass es eine Gebäudekommission geben wird. Sie soll einen Maßnahmenplan für das Klimaschutzgesetz festlegen, das für 2019 ansteht. Einzelheiten befinden sich aber noch in der Ressortabstimmung zwischen Innen- und Wirtschaftsministerium.
Theorien zu einer angeblichen Erwärmungspause ist ein internationales Team von Klimaforschern nachgegangen. Sie zeigen, dass es keinen statistisch auffälligen Trend gegeben hat.
Beinah hätte sich die Klimakonferenz in Kattowitz auf ein Emissionsbudget für das 1,5-Grad-Ziel geeinigt. Kurz vor Ende wurde die entsprechende Passage aber gestrichen. Jetzt ruhen die Hoffnungen von Klimaschützern auf dem Gipfel des UN-Generalsekretärs im September 2019.