Das deutsche Lieferkettengesetz ist aus Sicht der Bundesvereinigung Logistik ein fauler Kompromiss, der Unternehmen überfordert. Das eigentliche Problem werde nicht an der Wurzel gepackt. Klimarisiken nimmt die Branche noch nicht ernst genug, zeigt eine Studie.
Wieso das Deutschlandticket künftig ausgerechnet 58 Euro kosten soll, verrieten die Verkehrsminister:innen nicht. Jetzt zeigen Unterlagen, auf welcher Grundlage sie ihre Entscheidung gefällt haben. Außerdem geht die Arbeit an der Einnahmeaufteilung weiter.
Die Bauwirtschaft schlägt Alarm: Der bundeseigenen Autobahn GmbH fehlen fast 500 Millionen Euro. Ein Nachtragsetat für 2024 ist nötig, damit überhaupt noch Projekte vergeben werden können. Ausschreibungen könnten sich fast ausschließlich auf Brücken konzentrieren.
Eine ehemalige Schiffswerft in New York hat eine bewegte Geschichte. In der Brooklyn Navy Yard produzierten die USA jahrzehntelang Kriegsschiffe, bis die Anlage in den 1960er-Jahren stillgelegt wurde. Heute ist sie ein bunter Innovationsstandort: Elektromobilität trifft hier auf Deep-Tech.
Die Diskussion über das Verbrenner-Aus, E-Fuels und die CO2-Flottengrenzwerte war nicht hilfreich für die deutsche Autoindustrie, sagt Opel-Chef Florian Huettl im Background-Interview. Er fordert von der Bundesregierung jetzt ein klares Bekenntnis zur E-Mobilität – und neue Förderinstrumente.
Wasserstoff galt lange als große Hoffnung auch für den Schwerlastverkehr, doch der erwartete Hochlauf ist bisher ausgeblieben – womöglich mit Folgen für den Ausbau der Tankinfrastruktur. Die Branche und die Forschung berichten, wo die Herausforderungen liegen und wo Wasserstoff dennoch Potenzial hat.
Im kommenden Jahr läuft die Förderung für 27 regionale Netzwerke in der Autoindustrie aus. Hier werden relevante Akteure vor Ort zusammengebracht und regionale Zukunftsstrategien entwickelt. Der Bundeshaushalt 2025 sieht keine weiteren Mittel vor. Die IG Metall schlägt Alarm: Hunderttausende Arbeitsplätze seien gefährdet.
Wo einst Sklavenarbeiter aus Vietnam die größte Reifenfabrik Europas errichteten, produziert heute ein chinesischer Hersteller Autoreifen auch für Volkswagen. Dabei werden jegliche Umwelt- und Sozialstandards sowie das Lieferkettengesetz missachtet. Die Beteiligten schweigen.
Akteure aus der Umwelt- und Verkehrsbranche arbeiten eng mit den EU-Institutionen zusammen, um eine emissionsfreie und sozial gerechte Mobilität voranzutreiben. Dabei spielen öffentlicher Verkehr, Shared Mobility, Radverkehr und neue Technologien eine zentrale Rolle. Im dritten Teil der Serie werden Lobbyisten vorgestellt, die diesen Wandel aktiv gestalten.
Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks treibt eine gemeinsame ÖPNV-App der Hochbahn mit der Berliner BVG voran. In einem nächsten Schritt soll es eine bundesweite App geben.
Zwölf Fachleute sollen den in der Krise steckenden Autobauer bei den Themen Natur, Gesellschaft, Belegschaft und Business unterstützen. Die Beratung wird anders als früher vor allem auf der operativen Arbeitsebene stattfinden. Der Vorstand hat aktuell andere Probleme – der Betriebsrat warnt vor einem „gelähmten Konzern“.
Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat am Mittwoch den Verkehrsetat beschlossen. Die Grünen loben, dass doppelt so viel Geld in die Schiene fließt wie in die Straße. Doch die Umweltorganisation Transport & Environment rechnet vor, dass die Regierung selbst an unwirtschaftlichen Straßenbauprojekten festhält.
Airlines fordern seit geraumer Zeit, die nationale Quote für E-Fuels in der Luftfahrt abzuschaffen, die früher greifen soll als europäischen Vorgaben. Verkehrsminister Volker Wissing wissen sie auf ihrer Seite. Und auch das zuständige Umweltministerium ist offen für Anpassungen.
Für ein klimaneutrales Deutschland bis 2045 müssten jährlich 540 Milliarden Euro in den Umbau von Energie- und Mobilitätssektor, Industrie und Wärmeversorgung fließen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Agora-Studie. Für den Verkehrssektor schlägt der Thinktank unter anderem Kaufanreize nur für kleinere und gebrauchte E-Autos vor.
Um Innovationen und neuen Geschäftsmodellen den Weg in den Markt zu ebnen, will die Ampel-Regierung ein Gesetz für sogenannte Reallabore verabschieden. Kern des vom Wirtschaftsministerium vorgelegten Entwurfs ist ein Innovationsportal.
Die Ampel-Koalition geht davon aus, dass das Mobilitätsbudget vorerst nicht realisiert wird. Es ist auch fraglich, ob das bis zur Bundestagswahl noch klappt. Die Widersprüche innerhalb der Koalition sind groß. Die Umweltverbände finden das Aus sogar richtig.
Die Riedbahnsanierung liegt bislang im Zeitplan. Doch es mehren sich die Zweifel, ob überhaupt noch von einer Generalsanierung gesprochen werden kann. Nicht nur die CDU kritisiert das fortwährende Senken der Sanierungsstandards – auch für noch kommende Korridore.
Einige der elektrischen Vertical Take-Off and Landing Aircrafts (VTOL) sind technisch ausgereift. Doch die Zertifizierungen verlangsamen die Aufnahme eines kommerziellen Flugbetriebs. Dabei bietet der Vertiport des italienischen Unternehmens UrbanV eine erprobte Ausgangsbasis.
Renommierte Verkehrsforscherinnen und -forscher zweifeln die Ergebnisse der Ariadne-Studie zum Deutschlandticket an. Sie halten die darin errechnete Klimawirkung für zu hoch. Der Studienleiter hält dagegen.
Zusätzliches Steuergeld soll das Stadtrad von Hamburg und der DB wieder auf einen Wachstumspfad bringen. In manch anderer Großstoßstadt boomen die geförderte Fahrradverleihsysteme hingegen. Wo läuft es wie rund?
Eine Markttransparenzstelle für Ladestrom wird es in Deutschland vorerst nicht geben. Die Bundesregierung belässt es bei der Datensammlung über die Mobilithek. Die Monopolkommission der Regierung hält diese Entscheidung für falsch.
Die Landesverkehrsministerinnen und -minister fordern einen milliardenschweren Fonds für die Sanierung und den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur. Eine Arbeitsgruppe soll ein entsprechendes Konzept ausarbeiten. Dabei sind einige Fragen zu klären.
Mit der Reform des Straßenverkehrsgesetzes und der heute in Kraft getretenen Straßenverkehrsordnung haben sich Bund und Länder auf den kleinsten gemeinsamen Nenner geeinigt. Einige Organisationen üben sich in Optimismus und appellieren an die Kommunen, loszulegen. Andere machen ihrer Enttäuschung Luft.
Der Expansionsdrang der neuen Wettbewerber und die Absatzschwäche in China setzen den deutschen Autobauern schwer zu. Zölle sind nur ein Schutz auf Zeit, und die EU könnte sie zudem intelligenter einsetzen. Den Herstellern bleibt nur, schneller und kostengünstiger zu werden.
Alstom schließt das Werk in Görlitz und baut auch in Hennigsdorf künftig keine Schienenfahrzeuge. Im Background-Interview kritisieren Arbeitnehmervertreter das Management, Zusagen nicht eingehalten zu haben. Für einen Teil der 700 Beschäftigten in Görlitz gibt es Hoffnung: Ein Rüstungskonzern erwägt an dem Standort die Produktion von Panzern.
Mit dem sogenannten Partnerschaftsmodell will die Deutsche Bahn Großprojekte reibungsloser und kostengünstiger abwickeln. Beim ICE-Werk Cottbus hat es geklappt, eine Großbaustelle in Köln wird wissenschaftlich begleitet. Background hat mit dem zuständigen Professor und DB-Vorständin Ingrid Felipe gesprochen.
Frankreich verfügt über ein dichtes Netz an Regionalflughäfen, die häufig von Billigfluggesellschaften abhängig sind. Das wachsende Umweltbewusstsein, die Förderung des Zugverkehrs und die Entwicklung des klimaverträglicheren Fliegens stellen die Airports vor neue Herausforderungen.
Die proeuropäische Zivilgesellschaft in Serbien protestiert gegen Lithiumabbau und den autokratischen Präsidenten Aleksandar Vučić. Ausgerechnet aus der EU und der Bundesregierung gibt es Unterstützung für das Rohstoffvorhaben. Ein ehemaliger deutscher Außenminister verdient an Lobbyarbeit für das Betreiberunternehmen Rio Tinto.
In Brüssel und Straßburg haben die Parlamentarierinnen und Parlamentarier ihre Arbeit wieder aufgenommen. Auch die neue EU-Kommission soll bis zum 1. Dezember stehen. Welche Schwerpunkte Deutschland in den kommenden fünf Jahren im Verkehr setzen will, zeigt ein Strategiepapier aus dem Verkehrsministerium.
Die Kraftstoff-Lobby in Brüssel zieht die Fäden, damit Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor möglichst lange zugelassen werden. Große Ölkonzerne und Interessengemeinschaften von Autobauern und -zulieferern sorgen außerdem dafür, dass Biokraftstoffe und E-Fuels bei der Dekarbonisierung des Verkehrs eine Rolle spielen.
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck sieht im autonomen Fahren eine große Chance für die deutsche Autoindustrie – und warnt vor neuen Abhängigkeiten von China. Der Grünen-Politiker sichert den Herstellern bei einer Tagung in Berlin Unterstützung zu.
Eine Erhebung des Ariadne-Projekts zeigt einen deutlich positiven Effekt auf die Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene und den CO2-Ausstoß durch das Deutschlandticket. Wenn der Preis auf 58 Euro steigt, würde allerdings die Hälfte der Klimawirkung entfallen.
Die deutsche Autobranche ist alarmiert, die Politik zerstritten, Volkswirte zeigen sich hingegen gelassen. Eine Mehrheit der EU-Länder hat am Freitag grünes Licht für Zusatzzölle auf chinesische E-Autos gegeben. Ob sie tatsächlich verhängt werden und wie groß der Schaden für die deutschen Autobauer wäre, ist offen.
Mit dem Jahressteuergesetz sollen neue Mobilitätsangebote wie Carsharing oder E-Scooter erstmals steuerlich begünstigt werden können. In einer öffentlichen Anhörung im Finanzausschuss stellen Lobby-Organisationen das Konzept infrage. Sie fordern Nachbesserungen.
Im Background-Doppelinterview sprechen die FDP-Verkehrsministerinnen Lydia Hüskens und Daniela Schmitt aus Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz über ihre Haltung zu Mobilitätswende, die Idee eines Infrastrukturfonds, und ihre persönlichen Vorlieben für Sportwägen und E-Mountainbikes.
Die Bundesregierung will heute in Brüssel offenbar gegen erhöhte Zölle auf E-Autos aus China stimmen. Das Gros der EU-Staaten scheint jedoch dafür. Welche Optionen jetzt noch bleiben.
Den eigenen Pkw mit Freunden und Familie teilen – diese Idee steckt hinter dem Start-up „Leih dir mein Auto”. Anbieter mit ähnlichen Modellen sind in der Vergangenheit bald wieder vom Markt verschwunden. Warum die Gründer glauben, am Markt Bestand zu haben.
2012 verließ der letzte Nachtzug den Bahnhof Zürich gen Barcelona. Im kommenden Jahr hätte die Verbindung wieder in Betrieb gehen sollen. Daraus wird nun nichts. Der Schweizer Verkehrsminister und Ex-Autolobbyist Albert Rösti streicht bereits zugesagte Gelder und baut lieber Autobahnen aus.
Das Bundeskartellamt stellt dem Ladestrommarkt in seiner Sektoruntersuchung kein gutes Zeugnis aus: An vielen Stellen gibt es kaum Wettbewerb. Der Bund und die Kommunen haben Fehler gemacht, ein Positivbeispiel ist die Ausschreibung für das Deutschlandnetz.
Seit Jahren drängt die Logistik- und Verkehrsbranche darauf, die Hürden für Lkw-Fahrerinnen und -Fahrer aus dem Ausland zu senken. Nun plant die Bundesregierung eine Gesetzesnovelle. Doch Logistiker, Verkehrsunternehmen und Opposition wünschen sich mehr.
Die Fusion der beiden Wettbewerber Anfang des Jahres hat Folgen. Übrig bleibt die Marke aus den Niederlanden. Die Branche geht davon aus, dass die Krise der Sharing-Anbieter weitere Unternehmen aus dem Markt drängen wird.
Gebrauchte E-Autos verkaufen sich schlecht, weil die Kundschaft den Batterien misstraut. Nur wenige Händler bieten Fahrzeuge mit Batterieanalyse an. Das könnte sich durch einen neuen Standard ändern.
Die Berliner ÖPNV-Krise ist kein Einzelfall. Personalmangel und hohe Krankenstände führen in vielen Städten dazu, dass Fahrpläne von Bussen, Trams und U-Bahnen gekürzt werden. Statt mehr Alternativen zum Pkw gibt es weniger Nahverkehr.
Der Bundesrat hat am Freitag einen Gesetzentwurf des Landes Hessen zur Änderung des StVG erstmalig beraten und in die Ausschüsse überwiesen. Mit dem Gesetz soll eine wiederholte Prüfung von Führerscheinen von Fahrzeugnutzern durch den Halter entfallen. Profitieren würden davon nicht nur Firmenflotten, sondern auch das Carsharing.
Nach dem Abschluss der internen Revision wegen Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Wasserstoff-Fördergeld leitet das Bundesverkehrsministerium Disziplinarverfahren gegen zwei Mitarbeiter ein. Außerdem könnten 31 Millionen Euro zurückgefordert werden.
Warum der neue Clean Industrial Deal eines der wichtigsten Gesetzespakete der nächsten fünf Jahre werden könnte und was nötig ist, um den Schienenverkehr auszubauen, erläutert Magda Kopczyńska, Generaldirektorin für Mobilität und Transport bei der EU-Kommission, im Interview.
Wahlumfragen deuten auf einen Rechtsruck in Österreich hin. Um verkehrsbedingte Emissionen weiter zu senken, würde die Abschaffung klimaschädlicher Subventionen wie Dieselprivileg und Pendlerpauschale helfen. Mit Rechtspopulisten und Konservativen wird das unwahrscheinlich.
Vincent Ducrot, CEO der Schweizerischen Bundesbahnen SBB, hat großen Respekt für das, was Richard Lutz und die Deutsche Bahn unter den gegebenen Umständen leisten. Im Interview erklärt er, was die Politik in der Schweiz besser macht und warum die SBB auch ohne Schnellstrecken kein Bremsklotz in Europa ist.
Cannabis-Konsum regulieren – das ist das Ziel des THC-Grenzwerts beim Autofahren. Er soll ähnlich wie die 0,5-Promille-Grenze für Alkohol funktionieren. Die Polizei fühlt sich auf die komplexen neuen Aufgaben nicht ausreichend vorbereitet und warnt vor den Auswirkungen.
Ohne die digitale automatische Kupplung hat der Güterverkehr auf der Schiene keine Chance gegen den Lkw, ist Verkehrsminister Volker Wissing überzeugt. Auf der Messe InnoTrans fordert er starke Unterstützung aus Brüssel. Doch die EU-Kommission stellt klar: Geld gibt sie nicht.
Italiens Ministerpräsidentin Georgia Meloni schimpft auf den Green Deal. Den von ihr ins Rennen geschickten Kandidaten Rafaelle Fitto hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit Themen betraut, bei denen er den Green Deal jedoch unterstützen muss. Kann das gut gehen?
Zum Start der weltgrößten Schienentechnikmesse InnoTrans zeigt Alstom in seinem Werk in Salzgitter einen ferngesteuerten Zug und erklärt, wie die Kooperation von Mensch und Maschine am besten ablaufen sollte. Auch Akku- und Brennstoffzellen-Züge werden immer wichtiger.
Bei dem virtuellen Treffen mit den Bossen der Autoindustrie und Arbeitnehmervertretern blieben konkrete Beschlüsse aus. Wirtschaftsminister Robert Habeck will sich auf Wunsch der Autolobby in Brüssel dafür starkmachen, die Revision der Flottengrenzwerte um ein Jahr auf 2025 vorzuziehen. Eine Abwrackprämie scheint zunächst vom Tisch.
Der Preis für das Deutschlandticket soll auf 58 Euro steigen. Die Verkehrsministerinnen und -minister der Länder verständigten sich auf eine Erhöhung um neun Euro ab 2025. Ob der Flatrate-Fahrschein darüber hinaus Bestand hat, bleibt nach wie vor offen.
Angesichts der Krise der Autoindustrie könnte Wirtschaftsminister Robert Habeck bei seinem Austausch mit der Branche heute neue Fördermaßnahmen für Elektroautos ankündigen. In der Politik und im VW-Konzern gibt es Sympathien für das französische Sozialleasing. Doch das wäre nicht kurzfristig umzusetzen – auch wegen der Haushaltsverhandlungen.
In kleinen Schritten kommen die Autobauer dem autonomen Fahren näher. Renata Jungo Brüngger, Vorständin für Integrität, Governance und Nachhaltigkeit bei Mercedes, zeigt sich mit Blick auf rechtliche und ethische Fragen gelassen. Doch nicht jede Entwicklung lasse sich vorhersehen, sagt die Schweizerin.
Aus einer internen Präsentation für den Aufsichtsrat der Deutschen Bahn geht hervor, wie schlecht die wirtschaftliche Lage des Staatskonzerns ist, wo Personal eingespart werden muss und wie viele Milliarden Euro vom Bund ab 2028 fehlen.
Die Autoindustrie läuft Sturm gegen die geplante Erhöhung der CO2-Grenzwerte für Verbrenner und fordert einen Aufschub. Die Bundesregierung ist sich uneins: Die FDP steht hinter einer früheren Revision, das Grünen-geführte Umweltministerium hält die Ziele für erreichbar.
Am Montag treffen sich die Verkehrsministerinnen und -minister der Länder, um über eine Preiserhöhung für das Deutschlandticket ab Januar 2025 zu beraten. Die Vorstellungen liegen teils weit auseinander. Dass das Ticket über das kommende Jahr Bestand hat, ist auch bei einem höheren Preis längst nicht sicher.
Pkw-Besitzerinnen und -Besitzer trauen Autoherstellern nur bedingt zu, sie vor Angriffen von Cyber-Kriminellen zu schützen. Dabei unterscheidet sich das entgegengebrachte Vertrauen zwischen verschiedenen Marken erheblich. Chinesische Modelle schneiden deutlich weniger gut ab, zeigt eine neue Studie.
Im Transparenzregister der EU sind knapp 12.500 Interessenvertreter eingetragen, tatsächlich dürften es doppelt so viele sein. In einer Serie stellt Tagesspiegel Background einflussreiche Lobbyisten der Mobilitätsbranche vor – bekannte Namen, aber auch Menschen, die im Hintergrund wirken. Den Auftakt macht die Autoindustrie.
Der designierte EU-Verkehrskommissar Apostolos Tzitzikostas ist auf EU-Ebene bisher nicht aufgefallen. Wahrscheinlich wird er sich für die Schifffahrt einsetzen, die für die griechische Wirtschaft eine wichtige Rolle spielt. In Ursula von der Leyens Mission Letter fällt ein Vorschlag zur Elektrifizierung von Unternehmensflotten auf.
Das Momentum für mehr Klimaschutz aus den 2010er-Jahren, von dem die Radlogistik profitierte, hat nachgelassen. Für viele Betriebe ist der Umstellungsdruck vom Verbrenner-Transporter aufs Lastenrad weniger groß. Für einen Entwicklungsschub soll die neue Bundesförderung sorgen.
Bahnverbände warnen wegen der im Bundeshaushalt 2025 vorgesehenen Eigenkapitalerhöhung für die Deutsche Bahn vor drastisch steigenden Trassenpreisen. Die Verbände erwarten von der Politik ein schnelles Gegensteuern – und machen eigene Vorschläge.
Kurz vor der Messe IAA Transportation hat die bundeseigene Autobahn GmbH die Ausschreibung für die Ladeinfrastruktur an unbewirtschafteten Rastanlagen an Autobahnen veröffentlicht. Die Autoindustrie ist zufriedener als die Energiewirtschaft. Auf der IAA zeigen die Hersteller eine große Palette an E-Lkw.
Brüssel wirft Peking unerlaubte staatliche Subventionen vor. Nun entscheidet sich, ob Strafmaßnahmen noch abzuwenden sind. Für den 25. September ist eine Abstimmung unter den EU-Staaten geplant.