Mit streng getakteten Sperrzeiten für Neubau- und Sanierungsmaßnahmen will DB InfraGO die Zahl der kurzfristigen Anpassungen des Fahrplans halbieren. Im Gespräch mit Tagesspiegel Background erklärt CEO Philipp Nagl die Vorteile der Methode.
In den USA wurden weite Teile der Küsten Louisianas und Texas' für den Bau von Infrastruktur zum LNG-Export geopfert. Die Biden-Regierung wollte bremsen, wurde jedoch gerichtlich gestoppt. Der Ausbau wird wohl weitergehen, was zu den deutschen Import-Plänen passt. Klimaschützer befürchten, dass die LNG-Nutzung so zementiert wird.
Spätestens im kommenden Jahr wird der Preis für das Deutschlandticket steigen, kündigt der Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz, Oliver Krischer, an. Auch wenn die bereits zugesagten Mittel fließen. Der Bund knüpft deren Auszahlung allerdings an Bedingungen. Die Länder sind empört.
Das Bundesverkehrsministerium zögert die Veröffentlichung einer wichtigen Verkehrsprognose hinaus. Ein darauf aufbauendes, ambitionierteres Szenario wird noch später kommen. Die Allianz pro Schiene und die Umweltverbände fürchten, dass Minister Volker Wissing das als Ausrede nutzt, bis zur Bundestagswahl auf seinem Kurs pro Straßenbau zu bleiben.
Schiffe sind vergleichsweise klimafreundlich unterwegs. Was an der riesigen Zuladung liegt. Für eine Fahrt Ausgleichszertifikate im EU-Emissionshandel zu kaufen, kann schnell teuer werden. Das könne umgegangen werden, indem benachbarte Nicht-EU-Häfen angefahren werden, kritisieren mehrere Staaten.
Trotz sinkender Verkäufe und gesellschaftlichem Gegenwind übte sich die Fahrradbranche auf der Eurobike in Zuversicht. Die europäische Fahrraddeklaration und die Reform des Straßenverkehrsgesetzes geben Grund zur Hoffnung.
Die Ampel konnte sich auf ein gemeinsames Vorgehen beim Haushalt 2025 einigen. Auch eine Wachstumsinitiative soll neben dem Haushaltsentwurf am 17. Juli vom Kabinett beschlossen werden. Tagesspiegel Background analysiert, was für Straße und Schiene zu erwarten ist.
Auf Fahrerinnen und Fahrer von Taxis, Mietwagen und neuen Mobilitätsdiensten kommt eine neue Prüfung zu – drei Jahre nach Inkrafttreten des entsprechenden Gesetzes. Die Taxibranche sehnt die sogenannte Kleine Fachkunde seit Jahren herbei.
Die Eckpunkte für die Sanierung der Transporttochter der Bahn stehen. Ein Teilgeschäft soll nun doch nicht ausgelagert werden. Aber in der Verwaltung fallen Stellen weg.
An diesem Freitag treten die EU-Strafzölle auf Elektroautos aus China in Kraft. Doch beide Seiten verhandeln weiter über eine andere Lösung. Die EU-Kommission geht davon aus, dass die chinesischen E-Pkw kaum teurer werden, die Hersteller könnten die Zölle abfedern. Die Maßnahme sei aber notwendig, um Europas Autoindustrie zu retten.
Rentner verursachen deutlich mehr Unfälle als Jüngere. Führerscheintests für Senioren lehnt Verkehrsminister Wissing dennoch kategorisch ab. Dabei sind viele Betroffene dafür – vor allem bei freiwilligen Checks.
Während sich Lufthansa über ein neues Drehkreuz in Südeuropa freut, beklagt sich die deutsche Branche in einer Anhörung im Bundestag über die zu hohen Standortkosten. Diese seien für die vergleichsweise schwache Verkehrsentwicklung verantwortlich. Doch es gibt Widerspruch.
Die EU-Kommission will voraussichtlich heute Strafzölle auf E-Autos aus China verkünden. Die deutsche Autoindustrie schlägt Alarm und fordert eine Verhandlungslösung. Volkswirte sind uneins, ob Zölle Wettbewerbsnachteile ausgleichen oder einen Handelskrieg auslösen.
Die Reform der Straßenverkehrsordnung und des Postgesetzes, die am Freitag durch den Bundesrat gehen sollen, machen der Kurier-, Express- und Paketbranche Hoffnung. Der Markt hat sich zuletzt etwas erholt, enttäuschte gleichwohl die Erwartungen der Unternehmen.
Die Deutsche Umwelthilfe und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer wollen verhindern, dass die Gäubahn von Stuttgart Richtung Italien und Schweiz dauerhaft vom Hauptbahnhof Stuttgart 21 abgekoppelt wird. Die DUH erwartet, dass ihre Klage Erfolg hat.
Das Fahrrad hat an Bedeutung hinzugewonnen, sagt Hartmut Höppner, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium. Das BMDV sieht er beim Thema Radverkehr bereits gut aufgestellt. Warum er Kürzungen im Haushalt verteidigt und nichts davon hält, dass der Bund mehr Zuständigkeiten übernimmt, erläutert er im Background-Interview.
Seit rund einem Jahr sind im deutschen Mineralölmarkt mehrere meist neue Firmen aufgetaucht, die große Mengen Diesel deutlich unter dem Marktpreis verkaufen. Vieles deutet auf Steuerhinterziehung hin, der Zoll ist bereits eingeschaltet. Dem Staat ist nach ersten Berechnungen ein Verlust in Millionenhöhe entstanden.
Die Monopolkommission fordert eine völlig neue Bahnpolitik: klare Trennung von Netz und Betrieb, Datentransparenz für DB-Konkurrenten, kein Infrastruktur-Vorstand mehr beim DB-Konzern und Ausrichtung der Manager-Vergütung an relevanten Kriterien für die Kundenzufriedenheit.
Die EU will mehr für Wirtschaft, Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz tun. Klimaschutz bekommt weniger Gewicht – mit möglichen Folgen für das Verbrenner-Aus. Umweltschützer schöpfen Hoffnung aus der vom EU-Rat beschlossenen „Strategischen Agenda“.
Im Zuge der Haushaltsverhandlungen geht der Kampf um Kürzungen und Verschiebungen im Verkehrsetat weiter. Ein Verbände-Bündnis wirft Verkehrsminister Wissing vor, falsche Prioritäten zu setzen und mit überholten Annahmen zu argumentieren. Dabei seien zusätzliche Milliarden für die Schiene und Brückensanierungen durchaus vorhanden.
Bärbel Fuchs, eine der beiden Vorsitzenden des Sektorbeirats der gemeinwohlorientierten DB InfraGO, hält eine klare Trennung von Netz und Betrieb im Schienenverkehr für besser. Damit steht sie in dem Gremium nicht allein. Tagesspiegel Background hat mit Fuchs und ihrem Co-Vorsitzenden Norbert Reinkober vor der zweiten Sitzung des neuen Beirats gesprochen.
Es hat länger gedauert als gedacht, jetzt hat Atmosfair im emsländischen Werlte die ersten fünf Tonnen strombasiertes Kerosin produziert. Die Lufthansa ist aus dem Projekt mittlerweile wieder ausgestiegen. Die Anlagenbetreiber halten das für einen Fehler.
Die Konkurrenten der Deutschen Bahn können die Aufregung über die angebliche Streichliste für Verbindungen im Fernverkehr nicht nachvollziehen. Das System aus Eigenkapitalerhöhungen für die DB und die daraus resultierenden Trassenpreissteigerungen habe die Politik selbst geschaffen.
Der „Spiegel“-Bericht über geplante Streichungen von Fernverkehrsverbindungen der Deutschen Bahn hat heftige Kritik am Bahn-Vorstand und am Bundesverkehrsminister ausgelöst – bis hin zu Rücktrittsforderungen gegen den Vorstand. Der Haushaltsausschuss hat derweil strengere Kontrollmechanismen für den Staatskonzern beschlossen.
Die Luftfahrtbranche findet nicht, dass sie komplett der Gesetzgebung zu kritischen Infrastrukturen unterliegen muss. Bei der Umsetzung der europäischen NIS-2-Richtlinie für Cybersicherheit müssten unverzichtbare IT-Systeme von anderen getrennt werden.
Die Transformation der Autoindustrie führt auch bei den großen Zulieferern zu massivem Stellenabbau. Unternehmen wie Continental bieten ihren Mitarbeiter:innen aber die Möglichkeit, neue Berufe zu erlernen – und das sogar im fortgeschrittenen Alter. Background nennt gute Beispiele.
Heute endet die Dialogphase des Infrastrukturdialogs. Was einst als Monolog begann, könnte sich noch als wichtiger Dialog zwischen Verbänden und Verkehrsministerium für die künftige Planung der Verkehrsinfrastruktur in Deutschland herausstellen. Doch über Änderungen beim aktuellen Bundesverkehrswegeplan möchte das Ministerium weiterhin nicht reden.
Die EU will mit Recyclingquoten die Wiederverwertung von Kunststoffen vorantreiben. Für die Autoindustrie ist das aus mehreren Gründen eine große Herausforderung. Es wird ihr nicht leicht fallen, die Anforderungen zu erfüllen.
Bundeskanzler Olaf Scholz, Wirtschaftsminister Robert Habeck und Industriepräsident Siegfried Russwurm hoffen auf Fortschritte in den Gesprächen mit China über Zölle auf E-Autos. Rolf Langhammer vom Institut für Weltwirtschaft in Kiel sagt, China schädige mit seinen Subventionen sich selbst und den Welthandel. Das sollte die Regierung in Peking begreifen.
Neue Daten zur Beförderungsleistung von Bus und Bahn im ersten Quartal 2024 zeigen: Manche Verkehrsmittel haben sich von der Pandemie besser erholt als andere. Das könnte Folgen für die Planung neuer Infrastrukturen haben.
Um allen Beteiligten Planungssicherheit zu verschaffen, hat Italien mit einem milliardenschweren Zehnjahresplan angesetzt, die Mobilität der Zukunft neu zu denken. Die ersten zwei Jahre zeigen bei der staatlichen Bahn sichtbare Erfolge.
Eine Studie von Forschern des DIW Berlin und des Instituts für Energie- und Umweltforschung zeigt, dass batterieelektrische Lkw deutlich kostengünstiger mit erneuerbarem Strom betrieben werden können als Alternativen mit Wasserstoff oder E-Fuels. Eine optimierte Aufladung der Fahrzeugbatterien verstärkt diesen Vorteil zusätzlich.
Bei der Europawahl hat die Kleinpartei Volt vor allem bei jungen Wähler:innen und Großstädter:innen gepunktet. Doch was hat sie eigentlich beim Thema Verkehrspolitik zu bieten? Tagesspiegel Background hat mit dem frischgebackenen EU-Abgeordneten Kai Tegethoff sowie Volt-Politiker:innen aus Berlin und Hamburg gesprochen.
Die Schuldenbremse steht noch, der Bundeshaushalt noch nicht. Auch im Verkehrsbereich muss gespart werden. Während Wirtschaft und Gewerkschaften vor dem Verfall des Straßennetzes warnen, fordern die Länder weitere Regionalisierungsmittel für den ÖPNV, um 2025 keine Verkehre abbestellen zu müssen.
Der Hochlauf der E-Mobilität ist in Deutschland in einer kritischen Phase. Darin waren sich Bundesregierung und Unternehmen auf der Ladeinfrastruktur-Konferenz des Verkehrsministeriums einig. Die Wirtschaft hat auch klare Vorstellungen, was verbessert werden muss.
Für E-Fuels braucht es viel erneuerbare Energie. Ein Schweizer Start-up will diese mit riesigen Spiegelflächen von der Sonne einfangen und direkt einem Reaktor für die Treibstoffproduktion zuführen. Heute wird die erste Anlage in Jülich eingeweiht.
Der Güterverkehr auf der Schiene steht unter Druck. Die Branche wirft Verkehrsminister Volker Wissing vor, die Zukunft des kombinierten Verkehrs zu gefährden. In der Neuaufstellung von DB Cargo wird ein zusätzliches Risiko gesehen.
Die Deutsche Bahn hat die eigenen Schlafwagen zwar abgeschafft. Nach viel Kritik und politischem Druck werden aber mittlerweile die österreichischen ÖBB-Nightjets tatkräftig unterstützt. Die Kooperationen in Europa sollen weiter ausgebaut werden.
Zuerst auf der Kippe, dann geschrumpft und dann verzögert: Die E-Fuels-Forschungsanlage des DLR in Leuna ist ein Spielball der Schwierigkeiten rund um den Bundeshaushalt. Doch damit sei jetzt Schluss, erklären Ampel-Abgeordnete und Verkehrsministerium. Morgen soll der Förderbescheid übergeben werden.
Das europäische Projekt Safe Last Mile Delivery hat ein Trainingsprogramm für jene entwickelt, die Güter per Lastenrad ausfahren. Es soll den Transport sicherer und grüner machen.
Auf einem Symposium der Versicherungswirtschaft haben Experten erklärt, wie hoch die Brandgefahr von E-Autos auf Frachtschiffen ist, welche Methoden beim Löschen helfen und welche wirkungslos sind.
Ganz und gar gratis Bus, U-Bahn und Tram nutzen? In Frankreich ist es möglich. Das Land der Liberté, das jahrzehntelang auf den Individualverkehr setzte, hat den öffentlichen Nahverkehr als Schlüssel zum ökologischen Wandel erkannt.
Ein Bericht legt nahe, dass für die Autobahn GmbH im kommenden Haushalt deutlich weniger Geld zur Verfügung steht, als bisher geplant. Verkehrsminister Volker Wissing sieht noch nichts entschieden, Umweltschützer befürchten den Einstieg privater Investoren.
Durch die Haushaltsnöte lassen sich die Bundesregierung und die Deutsche Bahn nicht vom Deutschlandtakt abbringen. Hans Leister, oft als Vater des Taktfahrplans in Deutschland bezeichnet, rückt im Gespräch mit Background aber einiges zurecht.
Wegen CO2-Minderungsprojekten in China steht das Umweltbundesamt unter Druck. Im Interview erklärt dessen Präsident Dirk Messner, wieso seine Behörde erst spät auf Betrugsvorwürfe reagiert hat und erläutert, was gegen Greenwashing hilft.
Die Einigung auf das Bundesschienenwegeausbaugesetz ist für die privaten Güterbahnen kein voller Erfolg. Die DB-Konkurrenten fühlen sich benachteiligt und listen zusätzliche Belastungen in Milliardenhöhe durch die Regierung auf. So sei die Verlagerung auf die Schiene nicht zu schaffen.
Marburger:innen können voraussichtlich ab morgen 1250 Euro Prämie beantragen, wenn sie einen eigenen Pkw abmelden oder verkaufen. Andere Städte hatten in den vergangenen Jahren ähnliche Ansätze getestet – mit ernüchternden Ergebnissen.
Menschen müssen mit ihren Verkehrs- und Mobilitätsbedürfnissen abgeholt werden, findet Brandenburgs Minister für Infrastruktur und Landesplanung, Rainer Genilke. Im Interview erläutert der CDU-Politiker, wie er Wachstum und Klimaschutz miteinander vereinbaren möchte – und wie er auf die Landtagswahl im Herbst blickt.
Fahrzeuge per Telefahrer fernzusteuern, dazu fehlt in Deutschland bislang die rechtliche Grundlage. Start-ups wie Vay bremst das aus. Eine neue Verordnung soll das ändern. Die Branche hat allerdings noch Redebedarf.
Die EU-Kommission wirft China vor, die E-Auto-Hersteller mit unerlaubten staatlichen Subventionen zu fördern und so den Wettbewerb zu verzerren. Die Autoindustrie warnt, der Schaden für Europa könnte größer sein als der mögliche Nutzen.
Zur Fußball-Europameisterschaft sind Millionen Fans auf den Straßen und zu den Stadien unterwegs. Die Ausnahmesituation stellt Städte vor Herausforderungen. Zwei Experten erklären, was zu erwarten ist und wie sich ein Verkehrskollaps verhindern lässt.
Über das Bundesschienenwegeausbaugesetz verhandelt der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat heute Abend. Der nächste Reformschritt wird das Moderne-Schiene-Gesetz im Sommer. Bundesregierung und Allianz pro Schiene haben schon Vorstellungen, was drinstehen soll.
In Japan gilt die Autobranche als Schlüsselindustrie. Aber auf dem Boommarkt Elektromobilität hinkt das Land hinterher. Das soll sich nun ändern – mit einer Kooperation der größten Autokonzerne und der Regierung.
Auf der Luftfahrtmesse ILA war der Lilium-Jet ein Hingucker. Für die weitere Entwicklung bis zur Zulassung haben die Investoren noch einmal Geld nachgeschossen, doch wie lange das reicht, ist unklar. Das Unternehmen bemühe sich weiter um staatliche Bürgschaften, erklärt CEO Klaus Roewe.
Mit einem Festakt in Berlin feiert der wissenschaftliche Beirat beim Bundesverkehrsminister am heutigen Dienstag sein 75-jähriges Bestehen. Doch intern gibt es Kritik an mangelndem Einfluss auf die Politik, übertriebener Vorsicht und der geringen Frauenquote.
Trotz EU-Wahl, Ampel-Krise und Diskussion um Verbrenner-Aus: Die Transformation muss beschleunigt werden, vor allem die Mobilitätswende, findet IG-Metall-Chefin Christiane Benner. Von den verantwortlichen Politikern fordert sie einen klaren Kurs.
Die Fertigstellung des Tiefbahnhofs und anderer Teile des komplexen Tunnelprojekts verzögern sich weiter. Im Lenkungskreis am Dienstag muss die Deutsche Bahn AG Farbe bekennen.
Volkswagen bringt einen großen Batteriespeicher mit der Kapazität eines Gaskraftwerks ans Netz. Die Hersteller erweitern ihre Geschäfte. Energieversorgung und Ladeinfrastruktur werden Teil des „Öko-Systems“ rund ums E-Auto.
Die Union will, dass der Führerschein wieder bezahlbar wird und hat einen Antrag dazu im Bundestag eingebracht. Die Vorschläge treffen auf ein geteiltes Echo. Am heutigen Montag findet eine Expertenanhörung im Verkehrsausschuss statt.
Um das automatisierte und vernetzte Fahren voranzubringen, solle der Bund eine Koordinierungsfunktion übernehmen, wünschen sich vier Bundesländer. Die Ergebnisse eines Forschungsprojekts geben ihren Forderungen Rückenwind.
Georges Gilkinet will Brüssel zur Drehscheibe für Nachtzüge machen. Mit seinen Ideen für ein Verbot von Inlandsflügen und ein 49-Euro-Ticket für den ÖPNV stieß der Verkehrsminister in Belgien auf Widerstand. Sein Verhältnis zu Volker Wissing beschreibt der Grünen-Politiker als gut.
Eine aktualisierte Studie im Auftrag des Verkehrsministeriums sorgt für einen Disput um das Ziel der Regierung für den Hochlauf der E-Autos und der Ladeinfrastruktur. Die Energiewirtschaft fürchtet einen übertriebenen Ausbau und zu hohe Kosten.
Die Regulierung des Exports schrottreifer Verbrenner aus der EU nach Afrika wurde auf die nächste Legislaturperiode verschoben. Derweil etablieren sich chinesische Autobauer mit billigen Fahrzeugen auf dem Kontinent. Doch sie stoßen auf immer mehr selbstbewusste Importländer, die eigene Mobilitätsstrategien haben.
Als Vorreiter in der Elektromobilität verfolgt Frankreich ehrgeizige Ziele: Bis 2030 sollen zwei Millionen E-Autos pro Jahr produziert werden. Anders als in Deutschland gibt es für Verbrennerfahrzeuge einen Malus.
Einmal im Jahr veranstaltet das Arbeitsministerium die Inklusionstage, die 2024 im Zeichen der Mobilität standen. Zum Abschluss sprachen Bundestagsabgeordnete über die Herausforderungen für barrierefreie Mobilität. Kleine Fortschritte gibt es dennoch.
Die Liberalisierung des Schienenverkehrs in Spanien hat den Passagieren enorme Ersparnisse gebracht. Doch die Margen der Bahnunternehmen sind schlecht. Darauf reagiert jetzt die Regierung. Außerdem beklagt sie eine Benachteiligung im grenzüberschreitenden Verkehr nach Frankreich.