Bei der Innenministerkonferenz soll ein gemeinsamer Lösch- und Meldeprozess für Darstellungen sexueller Gewalt im Netz vereinbart werden. Nun sind erste Details zu der Beschlussvorlage aus Hessen bekannt geworden. Zentraler Akteur soll das Bundeskriminalamt werden.
Auf der Hannover Messe ist die Stimmung gemischt: Fortschritt auf der einen, Krise auf der anderen Seite. Während die einen noch übers Datenteilen streiten, planen die anderen schon das Industrial Metaverse.
In den naturwissenschaftlich-technischen Berufen herrscht eklatanter Fachkräftemangel. Die Bundesforschungsministerin will mit dem „MINT-Aktionsplan 2.0“ gegensteuern. Ob das die wachsende Lücke schließen kann, ist fraglich.
Die Ampel-Koalition will das Konzept der Vorgängerregierung für ein Reallaborgesetz umsetzen. Es soll ermöglichen, neue Technologien und Geschäftsmodelle unter realen Bedingungen zu erproben, insbesondere im Bereich Mobilität. Startups erhoffen sich dadurch bessere Marktchancen.
Heute beginnt in Würzburg die Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder. An heiklen Themen mangelt es dabei nicht: Nutzeridentifikation in sozialen Medien, Hassrede und ein Aktionsplan gegen Desinformation stehen auf der Agenda. Bürgerrechtsorganisationen fordern unterdessen ein Ende der anlasslosen Vorratsdatenspeicherung.
Seit letztem Herbst wird an einer UN-Charta zu digitalen öffentlichen Gütern gearbeitet. Damit soll die Verwaltungsdigitalisierung im globalen Süden gefördert und gleichzeitig der Einfluss Chinas begrenzt werden. Von einer Konferenz heute Nachmittag erhoffen sich die Beteiligten auch Fortschritte bei der Finanzierungsfrage.
Mit einem eigenen Cloud-Angebot folgt der Lidl-Konzern Amazon und will dem Marktführer in Deutschland Konkurrenz machen. Er setzt dabei auch auf die Politik. Kann das Vorhaben klappen?
Endlich wieder Hannover Messe. Nach zehn Jahren unter dem Motto Industrie 4.0 stehen nun alle Zeichen auf Nachhaltigkeit – auch angesichts des Krieges in der Ukraine. Der und die Pandemie stellen die Industrie vor Herausforderungen. Doch der Kanzler ließ die Besucher gestern warten. Wann kommt die angekündigte Transformationsallianz der Ampel?
Die Innenminister der Länder wollen bundesweit abgestimmten Melde- und Löschprozesse für Darstellungen von Kindesmissbrauch, und außerdem gemeinsam mit der Zivilgesellschaft gegen Desinformation vorgehen. Die Resortchefinnen und -chefs tagen diese Woche in Würzburg.
Schon vor fast einem Jahr hat die Redaktion um Jan Böhmermann in allen Bundesländern Hassbotschaften aus dem Netz angezeigt, doch die Ermittlungen liefen vielerorts schleppend. In mehreren Ländern hat die Polizei nun reagiert – und immerhin in einem Land gibt es ein Urteil. Auch die Justizminister der Länder wollen mehr Tempo.
Viele Menschen seien sich nicht bewusst, wie der Kreml Desinformationen zur Einflussnahme nutzt, sagt Bulgariens E-Government-Minister Boschidar Boschanov. Wie das Land sich jetzt wehren will – und dafür langfristig auch auf den europäischen Digital Services Act setzt, nicht aber auf Netzsperren.
Nachdem Wissings Vorstoß, mit einer Taskforce Glasfaserförderung einen Kompromiss zu finden, nicht von Erfolg gekrönt war, startete der Digitalminister am Mittwoch einen neuen Anlauf im Förderbeirat. Doch die Interessen von Bund und Ländern gehen beim Glasfaserausbau weit auseinander.
Mit der dynamischen Entwicklung von KI wächst auch ihre außenpolitische Relevanz. Doch während die USA und China entschlossen nach einer globalen Führungsrolle streben, drohen der EU neue Abhängigkeitsverhältnisse. Was ist zu tun?
Die Italienerin Francesca Bria war bis vor zwei Jahren Chief Technology and Innovation Officer in Barcelona. Im Interview erklärt sie, welche Rolle Deutschland und Europa für die Digitalisierung spielen und warum Bottom-up-Prozesse beim digitalen Wandel so wichtig sind.
Geschlossen kritisch gibt sich die Bundesregierung in der Causa Chatkontrolle. Doch lässt sie den Worten auch Taten folgen? Von allen Seiten mehren sich die Stimmen, dass eine grundrechtskonforme Umsetzung der Nachrichtendurchsuchung gegen die Verbreitung von Kinder-Missbrauchsmaterial schwer möglich sein wird. Was wird die Ampel tun?
KI-Systeme sind für Betroffene nicht leicht zu durchschauen. Zertifizierungen sollen Abhilfe schaffen. Das neu gegründete Zentrum für vertrauenswürdige KI (ZVKI) will dafür den Bogen zwischen Fachwelt und Verbraucher:innen schlagen. Denn: Aus Sicht von Verbraucherschützern werden Interessen von Nutzer:innen bisher zu wenig beachtet.
Seit vier Jahren ist die Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Eine Umfrage zeigt jetzt aber, dass die meisten Deutschen mit der Verordnung nicht besseren Datenschutz in Verbindung bringen, sondern eher die mühsamen Cookie-Abfragen.
Die Bundesregierung rollt derzeit Wire als gemeinsamen Messenger in 60 Behörden aus. Das Verteidigungsministerium schert jedoch aus. Es setzt auf eine eigene Lösung und will diese als „Bundes-Messenger“ auch anderen Behörden schmackhaft machen.
Eine Software erleichtert den Landesmedienanstalten seit kurzem die Arbeit. Nun interessieren sich Österreich und Belgien ebenfalls für das in Deutschland entwickelte KI-Werkzeug.
Seit gestern tagt das Weltwirtschaftsforum in den schweizerischen Bergen. Im Mittelpunkt stehen die globalen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs, doch auch einige digitalpolitische Themen finden sich auf der Agenda: Wie kann die digitale Kluft abgebaut werden? Was kann KI zur Erreichung der Entwicklungsziele beitragen? Und welche Potenziale birgt das Metaverse?
Elon Musk, Jan Böhmermann und Ulrich Kelber – dieses ungleiche Trio sorgte zuletzt dafür, dass immer mehr Behörden auf Mastodon präsent sind. Das Team des BfDI hostet dort seit 2020 einen Server für öffentliche Institutionen, der sich regen Zulaufs erfreut. Doch wird der Boom auch neue Probleme für die Nischenplattform bringen.
Laut der Antwort auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion plant die Bundesregierung ein Gesetz zur Einrichtung eines so genannten Digital Services Coordinators (DSC), der die Einhaltung des DSA überwachen und durchsetzen soll. Beim Thema NetzDG bleiben alle Fragen offen.
Auf EU-Ebene rückt mit dem AI Act eine Regulierung Künstlicher Intelligenz näher. Expert:innen beschäftigen sich derweil mit der Frage, wie Anwendungen in der Praxis auf die neuen Vorgaben prüfbar gemacht werden können. Heute wird ein Whitepaper veröffentlicht, in dem eine praxistaugliche KI-Zertifizierungsmatrix vorgeschlagen wird.
Die Plattformökonomie wächst rasant, doch die Arbeitsbedingungen vieler Beschäftigter sind katastrophal. Heute veröffentlicht die Friedrich-Ebert-Stiftung eine Studie und eine interaktive Karte, in der Informationen zusammengetragen werden. Das Ziel: bessere Regeln zum Schutz der Arbeiter:innen.
Entschlüsselungstechnik und digitale Verfolgung von Personengruppen: China nutzt deutsche Forschung für militärische Zwecke, zeigt eine internationale Recherche.
Einige Digitalvorhaben der Ampel standen auf der Kippe. Nun wurden im Haushalt doch noch weitere Mittel freigemacht. Für das Dateninstitut, das Zentrum für digitale Souveränität und den Sovereign Tech Fund steht damit zumindest die Anschubfinanzierung.
Schweden hat dem Thema Desinformation hohe Priorität eingeräumt und fördert seit Beginn des Jahres eine eigene Desinfo-Agentur mit Millionenbeträgen. Von Expert:innen wird sie seither häufig als Best-Practice-Beispiel angeführt. In Deutschland wird dagegen noch dezentral gearbeitet.
Im Rahmen des Forschungsprojektes „Künstliche Intelligenz im Dienste der Diversität“ sollen Betriebe lernen, wie sie Digitalisierungsprozesse fair und ohne Diskriminierung gestalten können. Über erste Ergebnisse sprechen die Projektpartner heute bei einer gemeinsamen Fachkonferenz in Berlin.
Die deutsche Wirtschaft könnte deutlich mehr von Open Source Software profitieren. Der Forschungsbeirat der Plattform Industrie 4.0 macht eine Reihe an Vorschlägen, wie Unternehmen und Politik das Potenzial ausnutzen können.
Tesla sammelt schon riesige Datenmengen, jetzt lässt auch die VW-Tochter Cariad hunderte Fahrzeuge auf die Straße. Die Entwicklungsflotte soll kritische Fahrsituationen erfassen und analysieren. Ein Blick in die Software-Werkstatt.
Vor einigen Wochen schafften EU-Parlament und -Rat beim Digital Services Act den Durchbruch. Nun gibt der finale Text Aufschluss über die Details des Kompromisses und des Krisenmechanismus. Für Geschäftsgeheimnisse gibt es doch Ausnahmen.
In der Wirtschaft wird viel mit Künstlicher Intelligenz (KI) experimentiert, doch ein Großteil der Projekte scheitert. An der Technologie liegt es nicht, meint Ulla Kruhse-Lehtonen. Über Erfolgsfaktoren spricht die Leiterin der finnischen DAIN-Studios, einer Digitalagentur, im Interview.
Dass die digitale Transformation enorme Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt hat, ist bekannt. Ein neues Programm berechnet nun für einzelne Berufe das Automatisierungsrisiko – und spricht den betroffenen Arbeitnehmer:innen Umschulungsempfehlungen aus. Unumstritten sind solche Verfahren jedoch nicht.
Verkehrs- und Digitalminister Volker Wissing kündigte nach dem Treffen der G7-Digitalminister:innen IT-Unterstützung für die Ukraine an. Was vor Ort gebraucht wird, wissen die Aktiven der Initiative „Keep Ukraine Connected“ ziemlich genau. Ein Gespräch mit dem Unternehmer René Fichtmüller von der globalen NOG Alliance.
Wer übernimmt die Aufsicht für die neuen Plattformregeln des europäischen Digital Services Acts? Diese Diskussion steht in Deutschland noch ziemlich am Anfang. Die Stiftung Neue Verantwortung legt heute eine erste, umfassende Analyse vor und plädiert darin für eine starke, auf digitale Dienste spezialisierte Institution.
Sie ist das entscheidende Puzzleteil für die moderne Verwaltung: die Registermodernisierung. Doch der Weg zu den vernetzen Registern ist lang und kompliziert.
Bei der seit gestern in Paris laufenden zweiten Tagung des Transatlantic Technology Councils zwischen den USA und der EU stehen geopolitische Fragen wie die Umgestaltung von Tech-Lieferketten im Vordergrund. Konkrete Vereinbarungen werden etwa zur Versorgung mit Halbleitern, Seltenen Erden und Solarzellen erwartet.
Wenn die Führungsebene eines Betriebs Künstliche Intelligenz einsetzen will, weckt das bei den meisten Angestellten Unbehagen. Die Plattform lernende Systeme stellt nun ein Whitepaper von Expert:innen vor, das aufzeigt, wie KI-Einsatz im Management mehr Zeit für soziale Interaktionen mit den Angestellten schaffen kann und wie Risiken zu mindern sind.
Japans Gesellschaft soll digitaler werden, dafür stößt die Regierung nun ein Reformprogramm an. Digitalministerin Karen Makishima spricht im Interview über die erste Bilanz der neuen Digitalagentur und die Vision einer einheitlichen Verwaltungs-Cloud bis 2025, Aushandlungsprozesse bei den digitalen Identitäten und vertrauenswürdige Dateninfrastrukturen.
Die Ausgestaltung der Gigabitförderung ab 2023 ist der umstrittenste Punkt in Volker Wissings Gigabitstrategie. Helfen sollte dem Minister bei der Konkretisierung eine Arbeitsgruppe mit Ländern, Kommunen und Industrie. Einen Konsens konnte man dort nicht erzielen – nur in ihrer Kritik an Wissings Ressort waren sich die Teilnehmer einig.
Mit Hochleistungsrechnern und Künstlicher Intelligenz unterstützt Amazon Web Services die Formel 1 bei der Entwicklung der Rennwagen. Gleichzeitig soll der Einblick in die Daten den Sport auch für die Fans noch spannender machen.
Düngerengpässe, Dürren und schlechte Böden – die Problemliste des Agrarsektors ist lang. Große Hoffnungen ruhen derweil auf der Digitalisierung, wie eine aktuelle Untersuchung zeigt. Deutlich wird allerdings auch, was den digitalen Fortschritt auf dem Land hemmt, und wo politischer Handlungsdruck besteht.
Gestern ging in Düsseldorf das G7-Minister:innentreffen zu Ende. Die Arbeit an gemeinsamen Datenräumen soll nun im weiteren Verlauf des Jahres vorangebracht werden. Ansonsten bekannten sich die Digital-Ressortchefs der G7 zu nachhaltiger Digitalisierung und gemeinsamen Standards.
Auf der chinesischen Technologieagenda steht Open Source weit oben. Eine große Entwicklercommunity ist entstanden, die auch in internationalen Projekten mitmischt.
Gemeinwohlorientierte Unternehmen haben in Deutschland noch einen schweren Stand. Das BMBF hat deshalb die Sozialunternehmerin Zarah Bruhn beauftragt, den Bereich voranzutreiben. Im Interview spricht sie über erste Fördermaßnahmen, eine neue Investorenlogik und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftszweiges.
Deutschlands Digitalwirtschaft soll Hilfen in Form von Hardware an die Ukraine liefern. Das haben die Digitalminister:innen beim gestrigen G7-Treffen verabredet. Details sind aber noch offen. Ansonsten blieben Überraschungen und konkrete Ergebnisse beim Auftakttag in Düsseldorf aus. Heute geht es weiter.
Die EU-Kommission will heute ihr Kinderschutzpaket vorstellen. Enthalten sein wird eine Pflicht zur Nutzung von Uploadfiltern. Nicht verpflichtend vorgesehen sind hingegen die so genannten Chatkontrollen. Doch die Mitgliedstaaten bekommen Spielräume – und die Bundesregierung gerät in die Zwickmühle.
Das erste Projekt der DLR-Quantencomputing-Initiative ist angelaufen. Dabei werden neue Analogcomputer entwickelt, denn die alten Rechner haben viele Parallelen zu Quantencomputern.
Noch herrscht viel Skepsis und Unklarheit im Umgang mit Gesundheitsdaten und digitalen Anwendungen – bei Ärzt:innen und Bürger:innen. Das geht aus dem neuen TechnikRadar 2022 hervor. Die Menschen in Deutschland unterscheiden demnach sehr genau, wem sie ihre Gesundheitsdaten anvertrauen würden.
Die Zuständigkeiten für digitale Identitäten in der Bundesregierung sind vergeben. In der Antwort auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion zeigt sich jetzt, wie die Arbeit genau aufgeteilt wird. Dabei bleiben aber viele Fragen offen.
Mitglieder der Welthandelsorganisation diskutieren seit Jahren über Regeln für den Austausch digitaler Güter. Auf der einen Seite stehen Industrienationen, die Schranken abbauen wollen. Auf der anderen viele Entwicklungsländer, die darin für sich nur Nachteile sehen. EU-Dokumente zeigen nun: Die Gespräche stocken weiterhin.
Kommenden Monat soll die neuen Vorgaben für eine Internetmindestversorgung in Kraft treten. Nun diskutiert der Digitalausschuss über die genauen Werte und mögliche Ausnahmeregelungen bei Satellitenlösungen.
Die geplante Twitter-Übernahme könnte zum Fall für die US-Sicherheitsbehörden werden und dort eventuell sogar gestoppt werden. Donald Trump ist derweil mit einer Klage gegen seine Sperre gescheitert.
Am kommenden Dienstag und Mittwoch treffen sich die Digitalminister:innen der G7-Staaten in Düsseldorf. Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine wollen die Staaten ihre Zusammenarbeit für mehr Cybersicherheit und den Schutz digitaler Infrastrukturen verbessern.
In Metaversen werden Grundstücke für Millionenbeträge gehandelt. Auch in der Parallelwelt Next Earth ist ein Wettrennen um die begehrtesten Objekte entbrannt. Den Reichstag hat sich ein findiger Investor schon gesichert und wartet nun auf Anrufe aus der Politik.
Die Pandemie hat gezeigt, wie wichtig digitale Infrastruktur ist – und gleichzeitig offengelegt, wo es an funktionierenden Netzen fehlt. Damit es mit dem Ausbau schneller vorangeht, ist auch die Politik gefragt, sagt Markus Haas, Telefónica Deutschland Chef. Im Interview spricht er über Frequenzauktionen, Genehmigungsverfahren und Mobilfunk im Zug.
Wegen einer Terminkollision waren beim gestrigen Forschungsgipfel weder Kanzler noch Minister:innen zugegen. Derweil wächst in Wirtschaft und Wissenschaft der Unmut über geringe Beteiligungsmöglichkeiten. Befürchtet wird, dass die angekündigte „Zukunftsstrategie Forschung“ daran scheitert.
Das Bundeskartellamt macht von seinen neuen Möglichkeiten Gebrauch und stuft nach Google auch Meta als Unternehmen mit „überragender marktübergreifender Bedeutung" ein. Auf der Kartellkonferenz wurden derweil auch weitere Möglichkeiten zur Zerschlagung gefordert.
E-Mails von angeblichen Vorgesetzten führten in der Vergangenheit schon zu Geldüberweisungen an kriminelle Gruppierungen. Expert:innen warnen, dass sich diese in Zukunft auch der Deepfake-Methode bedienen könnten, um Opfer zu täuschen. Nun verweist auch ein Europol-Bericht auf die Risiken der Technologie.
Deutsche Unternehmen hinken bei der Datennutzung hinterher. Doch das Interesse am Teilen von Daten wächst und auch mit Datenräumen beschäftigen sich immer mehr Unternehmen, zeigt eine Bitkom-Studie.
Vergangene Woche wurde im Weißen Haus eine „Deklaration zur Zukunft des Internet“ von 60 Regierungen unterzeichnet. Das Papier soll als Referenzdokument für künftige internationale Verhandlungen dienen. Wolfgang Kleinwächter, emeritierter Professor für Internetpolitik und Regulierung von der Universität Aarhus hat den Text des Dokuments analysiert.
Die EU-Kommission schmückt ihren Vorstoß zu einem Europäischen Gesundheitsdatenraum mit Superlativen. Änderungen zum Mitte März publik gewordenen Entwurf gibt es im Detail. Doch die größte Herausforderung steht ohnehin noch bevor: die Umsetzung eines einheitlichen Datenraums in den Mitgliedsstaaten.
In einem Verordnungsentwurf hat die Bundesnetzagentur festgelegt, ab wann ein Internetanschluss als zu langsam gilt. Heute soll er im Kabinett diskutiert werden – dessen Zustimmung steht wie die des Digitalausschusses noch aus. Gestritten wird auch, inwiefern Internet per Satellit bei unterversorgten Haushalten zum Einsatz kommen kann.
Mitte Mai tagt der Trade and Technology Council (TTC) zum zweiten Mal. Die Erwartungen sind groß, insbesondere seit dem russischen Angriff auf die Ukraine setzen EU und USA verstärkt darauf, ihre wirtschaftlichen Kräfte zu Bündeln. Welche Themen werden diskutiert? Welche Ergebnisse sind zu erwarten?
Selbstbedienungsmärkte, die 24 Stunden geöffnet sind, erleben einen Boom. Die modernen Tante Emma Läden bringen Einkaufsmöglichkeiten aufs Dorf zurück. Doch in Bayern stört das die Sonntagsruhe.
Ist Mastodon eine Alternative zu Twitter? Der Gründer des Open-Source-Netzwerks, Eugen Rochko, über freie Meinungsäußerung, Kritik an Israels Regierung und wann Server zum Fall für die Polizei werden.