In einer Sondersitzung entscheidet der IT-Planungsrat heute über den OZG-Booster, mit dem einige Leistungen priorisiert werden sollen. Der Beschluss wird aber zwischen Bund und Ländern heiß diskutiert. Denn ob der Booster überhaupt einen Effekt haben wird, ist unklar.
Politik und Wirtschaft setzen viel Hoffnung in offene Mobilfunkfunktechnologie im Radio Access Network-Bereich, das sogenannte Open Ran. Eine Studie des BSI hatte den Systemen jedoch im vergangenen Jahr hohe Sicherheitsrisiken bescheinigt. Doch die sind offenbar nicht nur leicht behebbar, sondern auch nicht größer als bei geschlossen Ran-Systemen.
Im März stellte eine Taskforce der Datenschutzkonferenz klar, dass Behörden Facebook-Seiten nicht datenschutzkonform betreiben können. Bereits 2018 hatte der EuGH den Seitenbetreibern Mitverantwortung für den Datenschutz beigemessen. Nun kommt das Abstellen der Behörden-Fanpages langsam in Gang und könnte auch für andere soziale Medien Folgen haben.
Die zentrale Infrastruktur im Gesundheitswesen soll komplett neu aufgesetzt werden - und die Erwartungen des Gematik-Chefs sind hoch. Dazu kommt die nächste Generation der elektronischen Patientenakte, die zum Anker der künftigen Digitalstrategie werden soll.
Der wissenschaftliche Beirat des Wirtschaftsministeriums warnt vor einer drohenden Koexistenz von Arbeitslosigkeit und Fachkräftemangel. Die Expert:innen mahnen eine Reihe von Maßnahmen an, um auf die Folgen der digitalen Transformation für den Arbeitsmarkt zu reagieren.
Die Bundesnetzagentur will die Entgelte, die Telekommunikationsunternehmen für die Nutzung des Netzes an die Deutsche Telekom zahlen müssen, senken. Die Wettbewerber begrüßen das, auch die Telekom ist zufrieden. Doch jahrelang hat sie über diese Entgelte Beträge eingenommen, die weit über ihren Kosten lagen. So finanziert sie jetzt ihren Glasfaserausbau.
Für die Ampel-Koalition soll es das Innovations-Leuchtturmprojekt werden, die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) kritisiert es als nicht stimmig: Das Konzept zur „Deutschen Agentur für Transfer und Innovation“ (DATI) missfällt der EFI und die 15 Millionen für ihren Aufbau sind vorerst gesperrt.
Die Modernisierung des Staates ist ein Mammutprojekt: Heute stellt Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) ihr Programm dazu vor. Darin finden sich viele Projekte – aber wenig Konkretes.
Der Bundestag hat sich mit dem Gesetz über digitale Märkte befasst. Trotz genereller Zustimmung hatten die Sachverständigen einige Bedenken zur Umsetzung. Zudem kam die Frage auf, ob das Zusammenspiel von DMA, DSA, DSGVO und Data Act funktionieren wird.
Gerade wurde in Cottbus und Senftenberg ein KI-Zentrum gegründet, nun soll ein Rechenzentrum folgen. Die Pläne in der Lausitz sind ambitioniert: Quantencomputer sollen genauso integriert werden wie neuromorphe Chips, die irgendwann sogar im bisherigen Kohlerevier produziert werden könnten.
Die Twitter-Übernahme von Elon Musk wirft viele Fragen auf. Zum Beispiel die, was er unter Redefreiheit versteht und welche technischen Neuerungen er für die Plattform vorsieht. Viele Expert:innen sehen in der Übernahme eine Gefahr für die Demokratie.
Nach der Sommerpause sollen die Grundzüge der Digitalisierung des Gesundheitswesens skizziert werden, um dann in ein Gesetz zu fließen. Es mangele nicht an Technik und Anwendungen, sagt der Minister – wohl aber an einer klaren Zielsetzung.
Um die IT der Bundesverwaltung zu vereinheitlichen, muss auch die IT-Beschaffung koordiniert werden. Doch Ziele und Zeitplan haben sich weit von der ursprünglichen Vision entfernt, kritisiert der Bundesrechnungshof in einem aktuellen Bericht.
Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im unternehmerischen Alltag ist oftmals eine „Black Box“. Doch wie lässt sich die Vertrauenswürdigkeit von KI-Systemen überprüfen und markttauglich gestalten? Ein Projekt unter Federführung des VDE liefert dazu nun einen Aufschlag, ein Vertrauenslabel für KI soll bald folgen.
Der Softwarehersteller Palantir arbeitet seit Jahren mit den US-Geheimdiensten und galt lange Zeit als besonders verschwiegen und intransparent. Im Zuge von Börsengang und Expansionsplänen ändert der Konzern seine Strategie. In Deutschland konnten bereits erste Behörden als Kund:innen gewonnen werden.
Deutschland ist in Europa ein Vorreiterland bei der Umsetzung der neuen Urheberrechtsregeln für das digitale Zeitalter, zumindest mit Blick auf den Rechtsrahmen. Doch wie gelingt die Umsetzung in der Praxis? Ein ausstehendes EuGH-Urteil hängt wie ein Damoklesschwert über den Akteuren. Das Bundesjustizministerium findet es deshalb zu früh für ein Fazit.
In einer Marathonsitzung wurde am Wochenende eine Einigung bei den Trilog-Verhandlungen zum europäischen Digital Services Act (DSA) erzielt. Mit diesem Gesetz über digitale Dienste will die EU über zwei Jahrzehnte bei der Regulierung von Online-Plattformen nachholen.
Der Markt für Anwendungen auf Basis Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen wächst – trotz nach wie vor erheblicher Zugangshürden. Vor allem der überwiegend mittelständische Medizintechnik-Sektor in Deutschland werde Schwierigkeiten haben, erfolgreich mit den Tech-Giganten zu konkurrieren, meinen Expert:innen der Plattform Lernende Systeme.
Im fünften Trilog zum Digital Services Act (DSA) stehen noch große Themen auf der Agenda. Die Verhandlungspartner zeigen sich dennoch optimistisch, dass dies der letzte politische Trilog wird. Die Zivilgesellschaft äußert derweil grundsätzliche Kritik am Verlauf der Verhandlungen.
Mit einer eigenen virtuellen Welt auf Roblox startet die Telekom einen ersten Testballon im Metaverse. Am Wochenende gibt es eine Auftaktparty. Was sich der Konzern von der virtuellen Welt verspricht.
Seit Jahren laboriert der Bund an den Netzen des Bundes, einer sicheren Infrastruktur für die Kommunikation der Verwaltung. Doch wie so oft bei Großprojekten kommt es zu Verzögerungen. Diese können zu Mehrkosten führen, kritisiert der Bundesrechnungshof in einem internen Bericht.
Nach positiver Evaluation der sechs KI-Kompetenzzentren in Deutschland will der Bund die fünf Hochschulstandorte und das DFKI beim weiteren Aufbau von KI-Kompetenzen fördern. Im Vergleich zu den öffentlichen Gesamtinvestitionen für den KI-Bereich fällt für die Kompetenzzentren allerdings wenig ab.
Das Bundeskartellamt hat die Deutsche Bahn wegen möglicher Behinderung von Mobilitätsdiensten abgemahnt. Eine Entscheidung ist jedoch noch nicht gefallen. Mobilitätsplattformen hoffen dennoch, bisher vom Staatskonzern unter Verschluss gehaltene Daten bald nutzen zu können.
Hinter der Abkürzung LSTM verbirgt sich ein lernender Algorithmus, der vor einem Vierteljahrhundert in Deutschland auf die Forschungsagenda rückte und heute nicht mehr wegzudenken ist. Zum Beispiel wird er für Übersetzungs-Apps benötigt.
Die russische Invasion in der Ukraine hat das Land in eine Extremsituation gebracht. Beim Umgang mit den vielfältigen Problemen, vor denen man nun steht, profitiert man von der zügigen Verwaltungsdigitalisierung, sagt Valeriya Ionan. Sie ist Vize-Digitalministerin der Ukraine und erklärt, wie man dort digitale Verantwortlichkeit verteilt hat.
Der schwäbische Autobauer will Open-Source-Projekte innerhalb und außerhalb der Organisation fördern. Das hat strategische Gründe.
Auch wenn der UN-Generalsekretär derzeit ganz andere Sorgen hat: Antonio Guterres hat das Digitale als zentrales Thema erkannt und auch die Notwendigkeit der UN, innovativer in ihren Formaten zu werden. Trotzdem tut er sich schwer mit dem von Kofi Annan geerbten Internet Governance Forum.
Eine Berliner Firma rüstet Roboter für Security-Unternehmen aus. Die High-Tech-Geräte patrouillieren selbstständig – an Land und in der Luft.
In wenigen Wochen wählen etwa 13,2 Millionen Menschen im bevölkerungsreichsten Bundesland eine neue Landesregierung. Digitalpolitisch wollen alle Parteien in Nordrhein-Westfalen vor allem eins: Tempo. Uneinigkeit besteht jedoch darin, wie dieses Ziel im Detail erreicht werden kann.
Fünf Jahre Digitalpolitik in NRW. Sich selbst gibt der FDP-Politiker Andreas Pinkwart ein gutes Zeugnis im Bilanz-Interview. Dazu gehört auch der Kulturwandel in der Verwaltung und im Umgang mit externen Beratern. Was sich der Bund in Sachen Start-up-Politik von NRW abgucken sollte und wo Riesenchancen für die Ampel-Koalition liegen.
Uber kämpft um die Pole Position auf dem Mobilitätsmarkt. Über den Erfolg entscheidet nicht zuletzt, ob es dem Unternehmen gelingt, Politik und Bürger auf seine Seite zu ziehen. Eine Bilanz nach 13 Jahren fällt gemischt aus.
Influencer spielen eine immer größere Rolle im politischen Willensbildungsprozess, doch im Verhältnis zu ihrem Einfluss unterliegen sie bislang kaum Regeln und Aufsicht. In einem ‚Call for Action‘ ruft das Aspen Institute Deutschland Politik, Influencer und Plattformen dazu auf, ihre Rolle im Informationsökosystem stärker in den Blick zu nehmen.
Die Konsolidierung der Bundes-IT dürfte ein ungeliebtes Erbe für die Ampel sein: Nach Kostenexplosionen und zahlreichen Verzögerungen ist das Projekt stark angeschlagen. Auch der Bundesrechnungshof spart in seinem aktuellen Bericht nicht mit Kritik. Gibt es einen Weg aus dem Chaos?
Verschreibungen von Arzneimitteln sind in Schweden schon lange ein rein digitaler Prozess. Das nordische Land setzt auf Register, Datenbanken und einen breiten Zugang für viele Akteure. Ausgerechnet beim Datenaustausch innerhalb des Landes und insbesondere der Interoperabilität aber schwächelt Schweden noch – und blickt auch auf Deutschland.
Der Digital Markets Act ermöglicht künftig die Kommunikation zwischen verschiedenen Messengern. Bei der technischen Umsetzung gibt es einige Fragen, manche Whatsapp-Konkurrenten sind daher skeptisch. Andere zeigen schon jetzt, wie die Interoperabilität umgesetzt werden kann.
Wo und wie lässt sich digitale Technik im Unterricht sinnvoll einsetzen? Damit beschäftigt sich der auf drei Jahre angelegte Berliner Schulversuch „Hybride Formen des Lehrens und Lernens“, an dem 18 Schulen teilnehmen. Digitale Endgeräte in der Natur, flexible Lernzeiten und -orte und vieles mehr werden von den Schüler:innen erprobt und gestaltet.
Wie soll der Bund den Gigabitausbau ab dem kommenden Jahr fördern? Das ist die schwierigste Frage, die Volker Wissings Gigabitstrategie beantworten muss. Um einer Lösung näher zu kommen, hat der Digitalminister nun eine Taskforce mit Ländern und Branchenvertretern ins Leben gerufen. Das erste Treffen verlief offenbar erstaunlich versöhnlich.
Die Digitalisierung verändert die geopolitische Gemengelage. Deshalb haben einige Staaten zuletzt außenpolitische Digitalstrategien verabschiedet. Auch in Deutschland findet die Debatte statt, bislang hat das Auswärtige Amt jedoch nur skizziert, wie es selbst digitaler werden will. Eine neue Analyse zeigt, was aus anderen Ländern gelernt werden könnte.
Ein Software-Ausfall hat den Bahnverkehr in den Niederlanden zum Absturz gebracht. Auf diese Risiken der Digitalisierung sind Europas Eisenbahnen bisher kaum vorbereitet. Die Probleme bei der niederländischen Staatsbahn offenbaren auch eine Lücke bei der Cybersicherheit.
Eine Digitalstrategie hat die Ampel noch nicht präsentiert. International sitzt sie trotzdem am Steuer und muss die Digitalagenda vorgeben, zumindest als amtierende G7-Präsidentschaft. Im Fokus soll das Themenfeld Nachhaltigkeit und Digitalisierung stehen, doch auch Ukraine-Krieg spielt für die Gruppe der Sieben bei Digitalisierungsthemen wohl eine Rolle.
Der Dialog mit den Plattformen kann nicht die einzige Strategie sein, um die Krise der sozialen Medien zu lösen, sagt Urs Gasser. Im Interview spricht der ehemalige Direktor des Berkman Klein Center for Internet & Society in Harvard darüber, warum auch die Wissenschaft jetzt liefern muss und wie uns hier Ansätze aus den USA weiterbringen können.
Bisher gilt die Dati vor allem als Projekt der FDP-Bundeforschungsministerin und ihrer zweiten Reihe. Im grünen Wirtschaftsministerium will man sich in der nächsten Phase der Konzeption aktiv einbringen. Die Parlamentarische Staatssekretärin Franziska Brantner muss aber nicht nur Innovationsgelder für die Dati auftreiben.
In einem Bericht stellt der Bundesrechnungshof dem Bundesinnenministerium (BMI) und Verteidigungsministerium kein gutes Zeugnis in Bezug auf mehrere Digital- und Cybersicherheitsprojekte aus. So werde unter anderem beschönigt und schlechtes Zeitmanagement betrieben.
Der Bundesdatenschutzbeauftragte hat seinen 30. Tätigkeitsbericht vorgelegt. Darin steht einmal mehr die digitale Ebene der Pandemiebewältigung im Fokus. Licht und Schatten sieht der BfDI bei der Telekom-Gesetzgebung.
Vor sechs Monaten ging Frances Haugen mit den „Facebook-Files“ an die Öffentlichkeit. Seither habe sich einiges getan, meint die Whistleblowerin. Über Facebooks Probleme von morgen, Aufgaben, die auch nach dem Abschluss des Digital Services Act anstehen, und ihre eigenen Pläne, spricht Haugen im Interview mit Tagesspiegel Background.
Heute werden die neue Projekte bekanntgegeben, in denen die Fellows von Tech4Germany und Work4Germany die Bundesministerien modernisieren wollen. Ein Überblick.
Unter dem Titel „To Sanction or Not to Sanction?“ führt die technische Internet-Gemeinschaft eine fortgesetzte und kontroverse Debatte über Sanktionen gegen Russland im Internet. Netzbetreibende, aktivistische Gruppen und Politiker:innen sind sich uneins.
Seit Oktober 2021 befindet die Europäische Zentralbank in einem zweijährigen Prozess über die Chancen und Risiken einer digitalen Zentralbankwährung. Frühestens könnte diese 2026 zum Einsatz kommen. Im Wettlauf mit privaten Anbietern aber auch mit China und den USA droht die EU bei diesem Zeithorizont den Anschluss verlieren.
In Hamburg wird daran gearbeitet, Wohnungen in Zukunft digital anzumelden. Doch die Leistung ist komplizierter, als sie aussieht: Denn nicht nur der Eintrag im Melderegister, sondern auch der Personalausweis muss dazu angepasst werden. Dabei wird der Online-Dienst selbst zur Behörde.
Viele hatten auf den großen Durchbruch gehofft, als gestern EU-Parlament und Rat über den Digital Services Act verhandelten – vergeblich. Immerhin: beim Werbe-Targeting steht nun ein Kompromiss.
Vergangene Woche haben EU und USA ein neues Privacy Shield in Aussicht gestellt. Ob dieses vor dem EuGH bestehen kann ist jedoch fraglich. Und bis es Klarheit gibt, werden noch Monate vergehen. Doch auch die Übergangslösung hat erhebliche Schwachstellen und die Unternehmen stehen unter Zugzwang.
Künstliche Intelligenz gilt bei vielen Akteuren in der Energiewirtschaft als Schlüssel zu mehr Energieeffizienz und besserer Versorgungssicherheit in der Energiewende. Die Technologie ist allerdings sehr energieintensiv.
Die Erwartungen an die Deutsche Agentur für Transfer und Innovation (Dati) sind hoch. Dabei ist sie nur eines von vier Elementen der Innovationspolitik, stellt Thomas Sattelberger klar. Der Fokus liegt auf regionalen Ökosystemen und Fachhochschulen.
Bei der Mica-Verordnung zur Regulierung der Kryptomärkte hatte die EU mit einem kurzzeitig im Raum stehenden Bitcoin-Verbot für Aufsehen gesorgt. Am Donnerstag will das Europäische Parlament nun über weitere Vorschriften für Kryptowährungen abstimmen, um Geldwäsche zu kontrollieren. Der nächste Zwist mit der Krypto-Community ist dabei schon vorprogrammiert.
Am Freitag wurde Reinhard Ploss (Vorstandsvorsitzender Infineon) zum neuen Präsidenten der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (Acatech) gewählt. Er folgt auf Karl-Heinz Streibich, bis 2018 Vorstandsvorsitzender der Software AG. Tagesspiegel Background hat den neuen und den alten Präsidenten zu IT-Sicherheit und digitaler Souveränität befragt.
Digitalisierung ist ein wichtiger Baustein bei der Erreichung der Klimaziele. Doch mit immer mehr digitalen Technologien steigt auch der Energiebedarf. Gerade auf Softwareseite ist es noch immer schwer, den Verbrauch zu messen. Wie kann effizientere IT transparenter werden?
Anfang März sorgte Intel mit der Ankündigung für Aufsehen, in Magdeburg eine Mega-Fabrik für die Halbleiterproduktion bauen zu wollen. Nun zeigt eine BMBF-Konferenz, dass sich im Bereich Mikroelektronik auch bei der Forschung und der Förderung des Übergangs zur industriellen Nutzung einiges tut.
Als Zusammenschluss öffentlicher IT-Dienstleister will Govdigital künftig in allen Bereichen digitaler Verwaltung in Deutschland mitmischen. Das Vehikel soll dafür sorgen, dass Services im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes nachgenutzt werden und eine föderale Cloud aufgebaut wird. Wie das funktioniert, erzählt der neue Govdigital-Chef Martin Schallbruch.
In Berlin Mitte öffnet heute der Govtech Campus seine Türen. Schon in den nächsten Monaten sollen die ersten Projekte und Programme zu Open Source, Beschaffung und KI in der Verwaltung anlaufen.
Die hybride Kriegsführung Russlands hat das Thema Desinformation in sozialen Medien in der EU sichtbarer gemacht, denn je. Mit dem Digital Services Act (DSA) und dem Verhaltenskodex zur Bekämpfung von Desinformation hat die EU bald Möglichkeiten, dem Phänomen etwas entgegenzusetzen.
Zwei Datenräume und andere Gaia-X-Projekte sollen in diesem Jahr kein Geld bekommen. Auch für Open Source Projekte wie das Zentrum für Digitale Souveränität und den Sovereign Tech Fund hat die Ampelregierung keine Mittel, die Kritik daran wächst.
Seit dem Schrems-II-Urteil vom Juli 2020 verhandeln EU und USA über ein neues Privacy Shield. Am Freitag verkündeten US-Präsident Biden und Kommissionspräsidentin von der Leyen, man habe eine „grundsätzliche Einigung“ erzielt. Viele Fragen blieben jedoch offen, einen Rechtstext gibt es noch nicht. Und Max Schrems denkt bereits über die nächste Klage nach.
Mit dem Klimawandel muss sich auch Deutschland vermehrt auf Wetterextreme einstellen. Künstliche Intelligenz kann eine entscheidende Rolle dabei spielen, Krisen vorauszusehen oder im Ernstfall Entscheidungsprozesse zu beschleunigen. Einige Projekte sind dabei schon jetzt im Einsatz.
Seit zehn Jahren gibt es den Raspberry Pi. Der einstige Bastelrechner hat inzwischen auch in der Industrie Einzug gehalten, dank großer Entwickler-Community und kleiner Preise. Doch manchmal führt das auch zu Problemen.
Das Gesetz über digitale Märkte wurde beschlossen. Für die großen Digitalkonzerne gelten damit bald strenge Vorgaben. Eine Übersicht, wie das finale Regelwerk für digitale Gatekeeper letztlich aussieht.
Die ersten Details zur „Deutsche Agentur für Transfer und Innovation“ (DATI), die das innovationspolitische Herzstück der Ampel-Koalition werden soll, sind bekannt. Demnach soll die DATI mit starkem Fokus auf die Regionen und einer zentralen Servicestelle zur bundesweiten Vernetzung agieren.