Mehr Güter auf die Schiene – dieses Ziel formulieren Bundesregierungen bereits seit Jahrzehnten. Doch bisher ist kaum etwas passiert. Das liegt auch daran, dass sich Lkw-Trailer nur mühsam auf die Eisenbahnwaggons verladen lassen. Mit technischen Innovationen und mehr Terminal-Anlagen soll sich das nun ändern.
Ob der geplante Hochgeschwindigkeitszug zwischen Sacramento und San Diego je fertig gebaut wird, steht derzeit in den Sternen. Ein Sieg von Schienen-Fan Joe Biden bei der US-Wahl dürfte dem Mammut-Projekt jedoch einen Schub geben, während Amtsinhaber Donald Trump schon vor einiger Zeit den Geldhahn zugedreht hat.
In einem neuen Gesetzentwurf zum autonomen Fahren hat das Bundesverkehrsministerium seine Anforderungen an die Roboautos und die sogenannte Technische Aufsicht präzisiert. Klar ist: In brenzligen Situationen muss ein Mensch aus der Ferne die richtigen Befehle geben. Besonders schwieriges Terrain bleibt autonomen Fahrzeugen verwehrt.
Mitte November beim nächsten Autogipfel muss Wirtschaftsminister Peter Altmaier sein Konzept vorstellen. Dann stehen auch ein Transformationsfonds und ein Beteiligungsfonds für Zulieferer auf der Tagesordnung. Den Beteiligungsfonds soll Frank-Jürgen Weise leiten. Tagesspiegel Background hat mit dem Ex-Chef der Bundesagentur für Arbeit darüber gesprochen.
Ein bayerischer Möbel- und Partyverleih ändert im April seinen Geschäftszweck und schließt einen Mega-Vertrag zur Beschaffung von Schutzausrüstungen für das Bundesgesundheitsministerium (BMG). Zustande kam der Vertrag auch dank der Mitwirkung des Verkehrsministers. Der beteuert, keine Kontakte zum Unternehmen zu haben.
Seit Februar ist Großbritannien kein EU-Mitglied mehr, und in 78 Tagen verlässt das Königreich den Binnenmarkt. Die Frist für ein Abkommen ist verstrichen. Die Verhandlungen laufen nun weiter, könnten aber an Fish and Chips scheitern. Autobauer und Airlines würde ein „No-Deal“ hart treffen.
Die Verkehrsminister scheitern an der Straßenverkehrsordnung. Beschlüsse verabschiedete die Bund-Länder-Konferenz dagegen zum ÖPNV-Rettungsschirm, zur Bahn-Infrastruktur, dem Rad- und Fußverkehr und der Clean Vehicles Directive zur Beschaffung von Bussen. Alles Wichtige im Überblick.
Der Welthandel und die globale Schifffahrt kommen überraschend gut durch die Coronakrise. Chinas Industrie brummt bereits wieder, und die größte deutsche Reederei Hapag-Lloyd setzt sich von der Konkurrenz ab. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die Digitalisierung.
Rad- und Fußgänger, Auto- und Skateboardfahrer – in der Stadt kommen sich die verschiedenen Verkehrsteilnehmer häufig viel zu nahe. Ein neues Verbundprojekt des Karlsruher KIT will ein KI-gestütztes Verfahren entwickeln, um Reibungspunkte im Verkehr zu entschärfen.
Luftfahrtkoordinator Thomas Jarzombek glaubt, dass die Branche mit einem Corona-Impfstoff wieder durchstarten kann. Doch aktuell geht es bei vielen Airlines noch ums nackte Überleben. Beim Runden Tisch fordert die Industrie eine „praxistaugliche Teststrategie“.
Holger Gritzka war Chef des gescheiterten deutschen Batteriekonsortiums Terra E. Mit einer Tochterfirma des Schweizer Rohstoffriesen Blackstone will er die Scharte auswetzen. Seine Firma in Erfurt hat eine neuartige Batteriezelle entwickelt, wie sie auch Elon Musk herstellen will. Doch Gritzka hat zunächst andere Abnehmer im Blick als die Autoindustrie.
Fridays for Future hat die Wissenschaft gebeten, genauer als bisher zu sagen, was die Politik zum Schutz des Klimas in Deutschland tun müsste. Hinter diesen Sachstand wird man nicht mehr zurückkönnen, auch wenn der Weg in einem Bericht des Wuppertal Instituts nur grob vorgezeichnet ist.
Wenn ab heute die Verkehrsminister der Länder und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer tagen, geht es zum Beispiel um den Bußgeldkatalog, Finanzhilfen für den ÖPNV, mehr Geld für die Schiene, saubere Linienbusse und Verkehrsdaten. Ein Überblick.
Damit die Verkehrswende gelingen kann, muss investiert werden – in den Umbau, in Innovationen und in den Strukturwandel. Auf europäischer Ebene fällt das in die Kernkompetenz der Europäischen Investitionsbank (EIB). Beobachter kritisieren, dass deren Transportförderpolitik die Welt von gestern finanziert.
Die EU plant, ihr Infrastrukturnetzwerk TEN-T enger an asiatische Länder zu binden. Eine Konkurrenz zur Seidenstraße soll das nicht sein – dabei ärgert man sich in Brüssel längst über von Peking finanzierte Bauvorhaben.
Am Mittwoch verhandeln Ministerpräsidenten und Kanzlerin wieder über das Reise-Chaos. Knapp die Hälfte der Deutschen ändert ihre Urlaubspläne bis Jahresende, zeigt eine repräsentative Umfrage für Tagesspiegel Background. Die Mehrheit findet das Beherbergungsverbot richtig.
Rosenkrieg zwischen zwei Privatbahnen: Bis März fuhr Leo Express zwischen Berlin und Stuttgart die grünen Züge für Flixtrain. Nun ist der deutsche Ableger pleite – und die Ex-Partner sind heftig zerstritten. Die Folge: Die Deutsche Bahn hat auf der wichtigen Strecke keine Billigkonkurrenz mehr.
Nutzen statt kaufen – dieses Prinzip macht Auto-Abos zu einem zeitgemäßen Vertriebsmodell. Hersteller und Händler erschließen sich damit neue Zielgruppen und Ertragsquellen. Aber der Weg ins Netz bietet noch keine Erfolgsgarantie.
Stephan Kühn, seit 2011 verkehrspolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion im Bundestag, wird am 18. Oktober sein Mandat niederlegen. Dann tritt er sein neues Amt als Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften in Dresden an. Mit Tagesspiegel Background hat er über seine neue Aufgabe sowie Erfolge und Misserfolge in Berlin gesprochen.
In einer Viertelstunde zur Arbeit, zum Einkaufen, zum Arzt oder in die Kita: In der Pandemie ist die Vision der 15-Minuten-Stadt aktueller denn je. Doch in gewachsenen Städten stellt die Idee Stadtplaner vor weitaus größere Herausforderungen als in Planstädten, wie sie in China am Reißbrett entstehen.
Mit einer Novelle des Personenbeförderungsgesetzes will die Bundesregierung digital organisierte Mobilitätsangebote legalisieren. Doch der Referentenentwurf erntet gemischte Reaktionen. Ride-Sharing-Anbieter sind leidlich zufrieden. Die Opposition, Free Now und Uber sind enttäuscht.
Dienstlich genutzte Plug-in-Hybride fahren zu gut 80 Prozent nicht elektrisch, werden aber als Elektroautos gefördert. Die Nationale Plattform Zukunft der Mobilität empfiehlt, daran vorerst nichts zu ändern. Ab 2022 könnte sich der Staat allerdings zum Handeln gezwungen sehen.
Heute Paris, morgen Peking: Der Beruf des Piloten war jahrzehntelang eine Projektionsfläche für Träume und Sehnsüchte. Der Glamour ging schon vor der Coronakrise verloren, doch nun geht es um die Existenz. Der Nachwuchs wird zur verlorenen Generation. Eine Bestandsaufnahme.
Die Proteste im Dannenröder Wald zeigen, dass erhebliche Teile der Klimabewegung sich nach der Kohle nun den Verkehrssektor vorgeknöpft haben. 800.000 Beschäftigte in der Autoindustrie haben ein erhebliches gesellschaftliches Konfliktpotenzial. Das stellt die Klimabewegung vor neue Herausforderungen und bringt die Grünen in arge Bedrängnis.
Die Berliner Pop-up-Radwege dürfen vorerst bleiben – doch der Rechtsstreit darum zeigt, wie sehr die Straßenverkehrsordnung in die Jahre gekommen ist. Die jüngste Novelle wird daran nichts ändern. Experten sind sich aber einig, dass die Verkehrswende ohne grundlegende Änderungen am Straßenverkehrsrecht nicht machbar ist.
Chinesische Ballungsräume planen Tausende Kilometer neue U-Bahnschienen. Die Geschwindigkeit der Umsetzung ist atemberaubend. Hierzulande nehmen selbst vergleichsweise kleine Infrastrukturprojekte Jahrzehnte in Anspruch. Doch Experten sehen Vorteile in der europäischen Langsamkeit.
Beim „Tag der Industrie“ des BDI ging es trotz Coronakrise mitunter überraschend optimistisch zu. Airbus-Chef Guillaume Faury erklärte den Klimaschutz-Druck auf die Wirtschaft in Europa zum Wettbewerbsvorteil und der BP-Boss fragte, was Greenwashing auf deutsch heißt.
Der Bundesrechnungshof warnt die Regierung in der Coronakrise vor Fehlentwicklungen beim größten Staatskonzern. Die Steuermilliarden sollten nur schrittweise und unter strengen Auflagen gezahlt werden.
Der Autohersteller will mehr sparen und weniger investieren, um die Transformation zur Elektromobilität mit einer stabilen Rendite zu schaffen. Vorstandschef Ola Källenius stellt Investoren eine neue Definition von Luxus im Elektrozeitalter in Aussicht.
Die Bundesregierung schießt 200 Millionen Euro für Ladeinfrastruktur in Wohngebäuden zu. Die Wallboxen müssen mit 100 Prozent Ökostrom betrieben werden und vom Stromnetzbetreiber steuerbar sein. Bei ihrer offiziellen Eröffnung stellte die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur gleich ein Papier zum Laden im Jahr 2025 vor.
Berlin und Brüssel wollen Wasserstoff als Energieträger vorantreiben, aber noch mangelt es an konkreten Instrumenten zur Schaffung eines Marktes. Mit der RED II-Richtlinie, dem transeuropäischen Transportnetz und geplanten Quoten im Flugverkehr könnten erste Schritte getan werden.
Im Untersuchungsausschuss zur gescheiterten Pkw-Maut wurde es kurz angesprochen: Verkehrsminister Andreas Scheuer wollte zahlreiche Mitarbeiter für die Mautabwicklung in Brandenburg oder Sachsen ansiedeln. Nach Informationen von Tagesspiegel Background waren die Planungen schon sehr konkret.
Intelligente Kleiderschränke, auf Sprachbefehle reagierende Rollstühle, eine Handykamera für Blinde: Die Entwicklung technischer Hilfsmittel für Menschen mit eingeschränkter Mobilität basiert immer häufiger auf digitalen und KI-basierten Lösungen. Doch die Hürden bis zur Marktreife sind oft hoch.
Eine EU-Verordnung erlaubt Herstellern zeitlich befristete CO2-Allianzen, mit denen sie Strafzahlungen in Europa verhindern können. Fiat-Chrysler und Tesla tun es, Toyota und Mazda, Volkswagen, SAIC und Ford auch. Spekuliert wird nun über die Partnersuche von Daimler.
Während viele Fluglinien um ihre Existenz kämpften, flog Qatar Airways in der Coronakrise weiter. Selbstbewusst plant die Staatsairline ihre Expansion in Europa. Die EU rollte erst den roten Teppich aus, doch nun wehren sich Fluglinien und Gewerkschaften. Luftfahrt-Diplomatie ist auch in Indien gefragt.
Wie lässt sich das E-Tretroller-Chaos ordnen? Diese Frage treibt Städte und Kommunen seit der Zulassung der kleinen Flitzer um. Nun prescht ein E-Roller-Verleiher vor – und fordert selbst eine strengere Regulierung des Marktes. Tagesspiegel Background erklärt die Pläne und Hintergründe.
Showdown im Untersuchungsausschuss zur gescheiterten Pkw-Maut: Drei Manager der verhinderten Maut-Betreiberunternehmen belasten Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) schwer. Scheuer und sein damals zuständiger Staatssekretär weisen die Vorwürfe zurück, halten sich aber eine Hintertür offen.
In der ostdeutschen Automobilindustrie gingen während der Wendezeit zehntausende Arbeitsplätze verloren. Doch die Branche hat sich längst erholt. Sie zeigt sich für eine erneute Transformation gut gerüstet.
Die wegen ihrer geringen elektrischen Fahrleistung umstrittenen Plug-in-Hybride (PHEV) sollen unverändert über Kaufprämien und Steuernachlässe staatlich gefördert werden. Zu diesem Ergebnis kommt nach Background-Informationen ein Prüfbericht der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität (NPM), der in der kommenden Woche veröffentlichen wird.
Das herkömmliche Taxi ist beliebter als digitale Fahrdienste wie Uber, wie eine exklusive Umfrage für Tagesspiegel Background zeigt. Doch die Corona-Pandemie setzt der Branche zu, einige werden ihr Geschäft aufgeben müssen. Umstritten ist, ob die prekäre wirtschaftliche Lage einiger Taxiunternehmer vor allem auf die Pandemie zurückzuführen ist.
Die Autoausstellung IAA verändert sich mit dem Wechsel nach München so stark wie noch nie in ihrer 123-jährigen Geschichte. Im Gespräch mit Tagesspiegel Background erklärt Hildegard Müller, die Präsidentin des Autoindustrieverbandes VDA, das neue Konzept und wie es bei potenziellen Ausstellern ankommt.
Die europäischen Institutionen beraten heute über eine Reform der Fahrgastrechte. Die Kommission und die Mitgliedsländer wollen Entschädigungen bei höherer Gewalt aussetzen. Das Parlament möchte die Rechte der Verbraucher dagegen ausweiten. Die Trilog-Verhandlungen werden schwierig. Doch der Widerstand der Parlamentarier bröckelt.
Stadtplaner orientieren sich beim Thema Parken zu sehr an veralteten Planungsgrößen und -prozessen, kritisiert Martin Russ, Geschäftsführer der österreichischen Bundesagentur Austria Tech. Die Zukunft liegt aus seiner Sicht in Mobilitätsdiensten statt Parkplätzen und der Nutzung aller raumbezogenen Daten für eine proaktive Verkehrsplanung.
Heute läuft die Frist für ein neues Rettungspaket für die US-Fluglinien ab. Obwohl Republikaner und Demokraten eigentlich dafür sind, verhindert der Wahlkampfmodus bislang eine Einigung im Kongress. Es geht um 75.000 Jobs.
Um Robotaxis fit für den Straßenverkehr zu machen, müssen sie für Milliarden Fahrszenarien trainiert werden. Reale und simulierte Trainingsdaten sind nötig. Techkonzerne und Start-ups sehen darin ein neues Geschäftsfeld. Investoren pumpen Milliarden in die digitalen Datenzulieferer, vor allem in den USA.
Der Bundesverkehrsminister hat die Mautbefreiung für Lastwagen mit Gasantrieb bis 2023 durchgesetzt. Doch das verstößt gegen EU-Recht. Bald könnten Schadenersatzklagen von Spediteuren drohen.
Viele Verkehrsunternehmen sind auf gut zahlende Geschäftsreisende angewiesen. Die für den Herbst erhoffte Erholung des Milliarden-Marktes bleibt aber aus, zeigen neue Daten. Die Wirtschaft sorgt sich bereits um den europäischen Binnenmarkt.
In Deutschland gelten im Nahverkehr eine Vielzahl unterschiedlicher Tarifsysteme. Gerade für Gelegenheitsfahrer ist das eine Hürde. In Bonn können Fahrgäste nun einfach zahlen, in dem sie ihre Kreditkarte beim Ein- und Ausstieg an ein Lesegerät halten. Von einem deutschlandweit gültigen E-Ticket ist die Branche aber weit entfernt.
Die Wettbewerber der DB Cargo klagen über Dumpingpreise und einseitige Bundeshilfen für den Staatskonzern. Ein 400 Meter langer Protest-Güterzug soll heute die Politik darauf aufmerksam machen. Aber nicht nur in Berlin, auch in Brüssel kämpft die private DB-Konkurrenz.
Israel steht auf dem Gebiet autonom fahrender Autos an der Weltspitze. Doch eine ineffiziente Bürokratie und eine veraltete Gesetzgebung behindern bislang die Tech-Unternehmen. Viele im Land haben das Problem erkannt, Besserung ist in Sicht.
In Peking hat am Sonntag die „Auto China 2020“ begonnen. Die Branche verbindet mit der ersten Automesse in Coronazeiten große Hoffnungen – auf ein Ende der Pandemie und eine Rückkehr des Wachstums in Europa und Nordamerika.
Die HUK-Coburg und zehn weitere Kfz-Versicherungen bieten ihren Kunden bei der Kasko-Versicherung „Select“ 20 Prozent Rabatt an, wenn sie sich auf eine Werkstattbindung einlassen. Doch für die Partnerwerkstätten ist das ein mieses Geschäft. Weil sich die Konditionen weiter verschlechtern, sehen sie sich in ihrer Existenz bedroht.
Das Bundesumweltministerium will die Kraftstoffhersteller zum CO2-Sparen verpflichten, etwa durch eine Mindestquote für grünes Kerosin. Der Gesetzentwurf geht aber nicht über die Vorgaben der EU-Richtlinie RED II hinaus – anders als von der Bundesregierung beschlossen.
Nicht nur wegen Teslas „Battery Day“ spricht die Autowelt vor allem über die Akkus. Dabei steckt in den Motoren von E-Autos auch noch viel Potenzial für mehr Leistung, weniger Gewicht und geringere Kosten. Die Fortschritte sind in Reichweite.
Wie bedrohlich finden Pendler eine Fahrt im autonomen Kleinbus? Diesen und anderen Fragen sind DLR-Forscher in einem vom Bundesverkehrsministerium geförderten Projekt nachgegangen. Das Vertrauen in die Technik ist groß.
Bootsbauer und -händler profitieren von der Coronakrise. Noch bis Sonntag zeigt die „Interboot“ am Bodensee, dass auch Messen wieder möglich sind – mit Neuheiten der maritimen Elektromobilität.
Zu Beginn der Anhörung für die Tesla-Gigafactory haben die Kritiker ihre Wut rausgelassen. Es könnte sein, dass der Zeitrahmen nicht ausreicht und der Saal gewechselt werden muss. Die gute Nachricht für Elon Musk: Der zuständige Wasserverband hat den Erschließungsantrag gebilligt.
Trotz boomender Diensträder und Mobilitätsbudgets ist für die meisten Beschäftigten ein Firmenauto weiterhin die erste Wahl – wenn sie im ländlichen Raum leben. Projekte wie Eco Fleet Services in Heidelberg sollen Mitarbeiter dazu motivieren, auf nachhaltige Alternativen umzusteigen.
Vor dem Start der Ferien im Oktober steht die Reisebranche vor einem dunklen Herbst. Statt Last-Minute-Boom gibt es eine Stornierungswelle. Die Quarantäne-Verunsicherung der Urlauber ist groß. Neue Schnelltests sorgen nun für Hoffnungsschimmer.
Der Verkehrshaushalt für 2021 schrumpft gegenüber dem laufenden Jahr. Doch der Vergleich ist durch die Eigenkapitalspritzen für die Deutsche Bahn verzerrt. Mehr Geld für die Mobilität der Zukunft findet sich vor allem im Energie- und Klimafonds der Bundesregierung. Die Kritik von Grünen und FDP am Verkehrsetat könnte kaum unterschiedlicher ausfallen.
Die einen erhoffen sich vom geplanten deutsch-dänischen Fehmarnbelttunnel einen wirtschaftlichen Schub für Skandinavien, die anderen fürchten einen maßlosen Eingriff ins Ökosystem der Ostsee. Nun wird vor dem Bundesverwaltungsgericht über eines der größten Infrastrukturprojekte Europas gestritten.
Die Unternehmensinitiative H2 Süd will in Süddeutschland zeigen, wie man eine Wasserstoff-Wirtschaft aufbaut. Los gehen soll es mit einer Mobilitätsoffensive im „Bayerischen Chemiedreieck“, um den Einsatz von Wasserstoff in Logistik und ÖPNV populär zu machen.
Die Coronakrise könnte die Entwicklung von Mobility-as-a-Service-Angeboten beschleunigen. Piia Karjalainen, Generalsekretärin der MaaS-Alliance, erklärt, wo die Hürden für die Kommunen liegen und warum auch die Politik gefragt ist.
Wenn Deutschland irgendwann in großem Stil Wasserstoff importiert, dann stammt der vermutlich zum Großteil aus fossilen Energien. Denn viele Exportnationen beschränken sich nicht allein auf erneuerbare Quellen, zeigt eine Studie für den Weltenergierat.
Cyberrisiken stellen die Versicherungsbranche vor neue Herausforderungen. Die Gefahren durch Hackerangriffe nehmen zu, die Schadensregulierung kann teuer werden. Es geht auch um die Frage, wo die Verantwortung des Herstellers aufhört und die Fahrers beginnt.
Im Gegenzug für Staatshilfen verordnete Frankreich der Luftfahrtindustrie mehr Tempo beim Klimaschutz. Airbus will nun als erster Hersteller ein Wasserstoff-Flugzeug zur Serienreife bringen. Das Versprechen erhöht wiederum den Druck auf die Politik.