Die Beschäftigten in der Automobilbranche könnten Verlierer der Transformation werden, wenn die politischen Rahmenbedingungen sich nicht ändern. Der Zulieferer Continental fordert von der künftigen Regierung einen „industriellen Fahrplan“.
Der Audi-Chef hat ein Ladeverbot für PHEVs an öffentlichen Ladepunkten ins Gespräch gebracht. In der Bevölkerung stößt er damit auf Ablehnung. Die Teilzeit-Stromer sind beliebt wie nie – vor allem als Dienstwagen.
Die Bahn lasse zu viele Halte an Flughafenbahnhöfen aus, beklagt die FDP. Sollte es der Konzern nicht schaffen, zu einem verlässlichen Zubringer zu werden, dürfte man Regionalflughäfen keine Steine in den Weg legen. Doch für ein attraktives Bahn-Angebot fehlt es auch an Infrastruktur.
Showdown in Wolfsburg: VW-Chef Herbert Diess versucht, vor Zehntausenden Beschäftigten die Wogen zu glätten. Betriebsratschefin Daniela Cavallo kontert – und Ministerpräsident Stephan Weil wagt einen diplomatischen Spagat.
Trotz der Krise des Mutterkonzerns hält Evergrande Auto an seinem Ziel fest, bis 2035 fünf Millionen Autos pro Jahr zu produzieren. Bislang haben die Chinesen noch kein einziges verkauft.
Während Lufthansa sich über ein gutes Ticketpreisniveau freut, setzt Ryanair längst wieder auf starkes Wachstum. Die Iren streben neue Rekorde im Kurz- und Mittelstreckenverkehr über Europa an. Der Kranich will mit kleineren und moderneren Maschinen einer ausgemachten globalen Verantwortung gerecht werden.
Hamburg fördert die Umstellung auf Taxis mit Elektro-Antrieb mit bis zu 10.000 Euro. Die Taxibranche hofft, dass die Bundespolitik sich daran ein Beispiel nimmt. Sie pocht auf ihre Funktion als Daseinsvorsorge im digitalen Zeitalter.
Herbert Diess bespielt Twitter und LinkedIn professionell, BMW-Chef Oliver Zipse hält persönlich nichts davon, Ola Källenius von Daimler bleibt vorsichtig. Welche Rolle die digitale Bühne in der Kommunikation der Automobil-CEOs spielt.
Die Corona-Krise zeigt die Unterschiede zwischen der ersten und zweiten Reihe der Flughäfen auf. Während in Frankfurt und München Ausbauvorhaben weitergeführt oder zumindest langfristig angepeilt werden, ist von Kapazitätserweiterungen in Berlin und Hamburg nicht mehr die Rede.
Die Allianz pro Schiene fordert eine Angebotsoffensive und mehr Geld für den Nahverkehr von der neuen Regierung. Der Lobbyverband präsentiert heute in Berlin zehn positive Beispiele für erfolgreiche Regionalbahnen.
Ab Anfang 2022 können auch deutsche Speditionen den elektronischen Frachtbrief nutzen. Das wird der Digitalisierung in der Logistik einen Schub geben, die bisher das Schlusslicht unter allen deutschen Branchen bildet. Eine wichtige Rolle spielen dabei internationale Standards.
Sein Kampf für ein Tempolimit bringt die Gegner der Deutschen Umwelthilfe dermaßen in Rage, dass sie auf Facebook Mordfantasien teilten, berichtet Geschäftsführer Jürgen Resch. Abbringen vom Klagen lässt sich der Umweltschützer dadurch aber nicht – im Gegenteil.
Mehr als eineinhalb Jahr nach Ausbruch der Coronakrise wächst die Anzahl geteilter E-Mopeds auf der Straße, vor allem in Deutschland und Westeuropa. Große Player dominieren, die Geschäftsmodelle werden vielfältiger, zeigt ein neuer Report.
Mit der zunehmenden Digitalisierung und Vernetzung der Bahn steigt die Angst vor Hackerangriffen. Experten warnen vor steigenden Risiken und fordern zusätzliche Schutzmaßnahmen. Doch es gibt auch Vorbehalte.
In Uganda ist aus einem Universitätsprojekt das führende afrikanische Unternehmen für elektrisch betriebene Fahrzeuge hervorgegangen. Nun steht die erste eigene Fabrik kurz vor der Vollendung. Schon im Januar soll die Serienproduktion starten. Helfen soll beim Markteinstieg auch ein Importverbot für Konkurrenzmodelle.
Heute startet der Deutsche Reisesicherungsfonds, bei dem sich Veranstalter gegen Zahlungsunfähigkeit absichern müssen. Ob Reisende auch gegen Insolvenzen von Airlines geschützt werden, muss die künftige Bundesregierung entscheiden.
In den kommenden zwei Wochen laufen intensive Verhandlungen zu den Maßnahmen, die die Welt der Klimakrise entgegensetzen wird. Welche Ziele könnten für den Transportsektor gesteckt werden? Eine Vorschau.
Weltweit wird an selbstfahrenden Zweirädern geforscht. Wissenschaftler der Uni Magdeburg wollen eine „Rufbereitschaft“ von autonomen Lastenrädern realisieren, die sich per App selbständig zu den Nutzer:innen bewegen. Noch sind die Vehikel jedoch klobig und müssen lernen, sich auch in anspruchsvollen Situationen zu orientieren.
Gibt es zu wenig Lkw-Parkplätze im größten Transitland Europas oder doch zu viele Lkw? Bürgerinitiativen verzögern bereits den Ausbau von Lkw-Stellflächen an den Autobahnen. Doch auch die Umschlaganlagen des Kombinierten Verkehrs sind offenbar immer weniger willkommen.
Das Umweltbundesamt hat sich angeschaut, welche Subventionen auf Bundesebene den Klimazielen entgegenwirken und festgestellt, dass über die Hälfte davon in den Verkehrsbereich geht. Beobachter mahnen nun eine Trendwende an, die bereits in den Koalitionsverhandlungen angegangen werden müsse.
Die Ampel-Verhandler debattieren in diesen Tagen über Verkehrspolitik. Vorschläge, wie die Klimaziele erreicht werden können, liegen auf dem Tisch. Doch was davon akzeptiert die Bevölkerung? Eine Studie ist der Frage auf den Grund gegangen. Ein ernüchterndes Ergebnis: Was viel hilft, trifft auf wenig Begeisterung.
Die Preise explodieren, der Mangel zeichnet sich ab. Experten sagen voraus, dass die Automobilbranche in einen neuen Lieferengpass rauscht – und wieder ist die Abhängigkeit von China groß. Einkaufsmanager aller Branchen sind im Krisenmodus.
Nicht nur Halbleiter, auch Batteriezellen für E-Autos werden knapp und teuer. Und in zwei Jahren könnte sich die Lage noch verschärfen, warnen Fachleute auf einem Kongress der RWTH Aachen.
Die Grünen im EU-Parlament fordern Recyclingziele von mehr als 90 Prozent bei den Rohstoffen in E-Autobatterien bis Ende des Jahrzehnts. Unterstützung kommt aus der Industrie. Die Autobauer hoffen, damit der Rohstoffknappheit etwas entgegensetzen zu können.
„Auch Tesla wird bald ein deutscher Autohersteller sein“, twitterte Elon Musk am Dienstag, und er wollte dies an einem denkwürdigen Tag als freundliche Geste in Richtung VW, BMW und Daimler verstanden wissen. Denn zuvor hatten die deutschen Wettbewerber wieder einmal ziemlich alt ausgesehen.
Autobauer wie Mercedes-Benz, BMW und VW forschen gemeinsam an der Anwendung von Quantencomputern. Das ist notwendig. Aber auch ein Balanceakt, da allzu viel Gemeinschaftsarbeit Wettbewerbsvorteile zunichtemachen könnte.
Der Fahrgastverband Pro Bahn fordert, dass es künftig verbindliche Streikfahrpläne im Falle eines Ausstandes bei der Deutschen Bahn oder ihren Mitbewerbern gibt. Ein Vorbild dafür könnte Italien sein. Doch für eine gesetzliche Lösung fehlt in Deutschland die Perspektive.
Die Entwicklung Künstlicher Intelligenz wie sie beim autonomen Fahren zum Einsatz kommt, basiert auf großen Mengen gut aufbereiteter Daten. Zahlreiche Deeptech-Start-ups haben sich darauf spezialisiert, den Prozess der Datenaufarbeitung durch Automatisierung zu verbessern.
Eine Mobilitätsapp für alles – das wünschen sich viele Kunden. Doch auch Jahre nach dem Start erster Projekte ist diese nicht in Sicht, trotz neuer gesetzlicher Vorgaben. Selbst Technologieriesen wie Google stoßen an Grenzen.
Beim Treffen der ständigen Arbeitsgruppe der UN-Maritimorganisation IMO wurde eine CO2-Gebühr von 100 Euro pro Tonne vorgeschlagen. Eine solche Gebühr sowie verschärfte Klimaziele werden aus Branchensicht immer denkbarer. Im November steht ein übergeordnetes Treffen an.
Die Konkurrenten der Deutschen Bahn veröffentlichen zu den Koalitionsverhandlungen einen Forderungskatalog, in dem sie die verkehrspolitische Priorisierung der Schiene anmahnen. Die dürfe sich dann aber nicht nur auf die Deutsche Bahn konzentrieren.
Die Transformation der Automobilindustrie trifft kleine Betriebe besonders hart. In jedem zehnten Landkreis hängen die Zulieferer nur vom Verbrennungsmotor ab. Der Staat setzt Förderprogramme auf, doch das Geld fließt zögerlich ab.
Nach anderthalb Jahren Corona sind drei Regionalflughäfen insolvent, der Rest hält sich gerade so über Wasser. Die FDP hält viele Standorte für kaum verzichtbar, die Grünen wollen sie schließen und setzen auf ein EU-Subventionsverbot ab 2024. Das will die amtierende Bundesregierung jedoch verschieben, wofür sich auch die FDP ausspricht.
Die Logistikbranche ist nicht besonders glücklich über die neuen Lebensmittel-Lieferdienste wie Gorillas oder Getir. Auch, weil die neuen Akteure den Kampf um die ohnehin raren Flächen für Warendepots in der Stadt verschärfen. Experten erhoffen sich Hilfe von der Politik.
Mit einem zehnseitigen Empfehlungsschreiben bringt sich Volkswagen in die heute beginnenden Koalitionsverhandlungen von SPD, Grünen und FDP ein. Das Papier steckt detailreich ab, was der Autobauer in der Verkehrs-, Energie- und Industriepolitik von einer Ampel-Regierung in Berlin erwartet.
Nach der Coronakrise wird der Transportbranche viel Wachstum prognostiziert. Dennoch ist die Stimmung auf dem Logistikkongress in Berlin getrübt. Digitalisierung, steigende Kraftstoffpreise und anhaltende Lieferengpässe sind große Herausforderungen.
Die DB Netz AG hat bereits 21 Strecken und Bahnhöfe für überlastet erklärt. Und der Ausbau kommt kaum voran. Nun streiten die zukünftigen Ampelkoalitionäre darüber, wie Investitionen ins Bahnnetz finanziert werden sollen.
In den Herbstferien kommen die Flughäfen vielerorts mit der Abfertigung nicht hinterher – obwohl insgesamt weniger zu tun ist. Vor allem die Personaldecke bereitet Sorgen. Viele Mitarbeiter haben die Branche während Corona verlassen.
Chinas größte Energiekrise seit mehr als zehn Jahren setzt die Lieferketten weiter unter Druck. Die deutsche Autoindustrie reicht die gestiegenen Kosten durch den Chipmangel an chinesische Verbraucher weiter. Deutsche Konsumenten müssen sich auf Preissteigerungen zu Weihnachten einstellen.
Autos kommunizieren zunehmend mit anderen Fahrzeugen, Ampeln und Mobiltelefonen. Durch die Vernetzung steigt die Gefahr von Hackerangriffen. Neue Vorschriften sollen dafür sorgen, dass Sicherheitslücken geschlossen werden. Experten geht das nicht weit genug. Sie fordern ein breites Bündnis, das eine Firewall für die Branche entwickeln soll.
Das große US-Infrastrukturprogramm wartet weiter auf seine Verabschiedung. Denn der progressive Flügel der Demokraten hat es an die Einigung zum Haushalt geknüpft. Doch diese ist nicht in Sicht. Für die Biden-Administration wird es zunehmend eng.
Am Donnerstag sollen die Koalitionsverhandlungen beginnen. Im Verkehrssektor stehen für SPD, Grüne und FDP schwierige Gespräche zum Subventionsabbau an. Die Liberalen wollen den Verbrenner zunächst kaum verteuern und stattdessen die E-Auto-Prämie abschaffen. Dafür gibt es Rückenwind aus der Bevölkerung.
Die Entwicklung der vollelektrischen Nutzfahrzeuge konzentriert sich bislang auf leichte Transporter und schwere Lkw. Mit dem BAX, einem 7,5 Tonner mit variablen Aufbauten und drei Tonnen Zuladung, peilen die Kooperationspartner einen wichtigen Markt in der City-Logistik an.
Im Sondierungspapier von SPD, Grünen und FDP finden sich nur wenige Aussagen zur Verkehrspolitik. Vieles bleibt vage. Das lässt viel Raum für Interpretationen. Die Erwartungen an die Koalitionsverhandlungen sind hoch.
Im vernetzten Verkehr spielen Räder bisher kaum eine Rolle. Dabei könnten viele Unfälle verhindert werden, wenn auch Radfahrerinnen und Fußgänger ihre Position senden. Auf dem ITS Weltkongress haben mehrere deutsche Konzerne ihre Lösungen präsentiert.
Die EEG-Umlage zur Förderung des Ökostroms sinkt, die künftige Ampelkoalition will die Umlage ganz abschaffen. Das sind gute Nachrichten für die E-Mobilität, doch für ihren Durchbruch könnte noch mehr getan werden.
Mikromobilität räumt China kaum Platz ein, Taxidienste will die Regierung zurückdrängen. Die Verkehrsmittel hält Peking für ungeeignet, um dem Verkehrskollaps in Megastädten entgegen zu wirken. Stattdessen sollen der öffentliche Nahverkehr und Mobility-as-a-Service gestärkt werden.
Airlines, Gewerkschaften und Verbände richten Appelle an die kommende Bundesregierung, die Klimaschutz-Vorschläge der EU mit Ausgleichsmechanismen für die heimische Wertschöpfung zu versehen. Die Argumentation der Branche hält dabei für alle Seiten einer möglichen Ampelkoalition etwas bereit.
Mit Magnetschwebebahn und Hyperloop wollen Max Bögl und die HHLA den Container-Transport wieder zuverlässig machen. Während das Projekt der bayerischen Baufirma weitgehend serienreif ist, steht der Hamburger Terminalbetreiber noch vor vielen Hürden.
Auf dem ITS World Congress hat die Akademie der Technikwissenschaften Acatech den lange erwarteten Mobility Data Space präsentiert. Jørgen Behrens, Chief Product Officer des Kartendienstes Here, erklärt im Background-Gespräch, warum viele Unternehmen erst lernen mussten, dass der Austausch von Daten ihrem Kerngeschäft nutzt.
Bei der Vorstellung des Abschlussberichts hat sich der Chef des Beratergremiums der Bundesregierung, Henning Kagermann, gegen die Kritik mehrerer Verbände gewehrt. Und klare Botschaften an die neue Bundesregierung formuliert.
Der VW-Chef schockt Belegschaft und Anteilseigner mit einem Horrorszenario: Bis zu 30.000 Stellen im Wolfsburger Werk könnten in Gefahr sein, warnt er. Betriebsrat und Aufsichtsräte sprechen von Panikmache, der Konzern gibt Entwarnung.
Auf dem ITS Weltkongress präsentiert Volocopter seine Schwerlastdrohne zum ersten Mal bei einem öffentlichen Flug. In zwei bis drei Jahren soll es kommerzielle Flüge geben. Doch bisher existieren kaum Anwendungsfälle. Der Logistikkonzern DB Schenker sieht dennoch großes Potenzial.
Warnungen vor Baustellen oder Unfällen sind erst der Anfang: Die bundeseigene Autobahn GmbH will künftig alle Fahrzeuge mit der Infrastruktur vernetzen – auch über Landesgrenzen hinweg. Dies sei die Grundlage dafür, um „ernsthaft autonom zu fahren“, sagt Geschäftsführer Stephan Krenz am Rande des ITS World Congress.
Chinas staatliche Reederei Cosco hat dieses Jahr ein spektakuläres Geschäftsjahr hingelegt. Die Investitionen in Deutschlands größtem Hafen sind jedoch nicht nur wirtschaftlich motiviert. Sondern dienen auch der politischen Einflussnahme.
SPD und Grüne sind für ein generelles Tempolimit auf Autobahnen, für die FDP wäre das ein K.o.-Kriterium für die Ampelkoalition. Neue Feldversuche und zusätzliche Signalbrücken für flexible Geschwindigkeitsbeschränkungen wären ein Kompromiss, um Zeit zu gewinnen.
Smart Mobility kann die Verkehrswende entscheidend voranbringen, betont Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks im Background-Interview. Die Hansestadt soll bei vernetzter Mobilität führend in Europa werden. Der ITS Weltkongress habe alle auf Zack gebracht, sagt der Grünen-Politiker.
In Hamburg-Bergedorf fahren ab Anfang 2022 Carsharing-Autos selbständig zu den Kunden. Das Berliner Start-up Vay setzt dafür Telefahrer ein. Es soll das erste vollständig ferngesteuerte Fahrangebot weltweit werden. Free-Floating-Modelle werden damit auch am Stadtrand attraktiv.
Nicht nur der Bundesverband Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung ist besorgt über den Mangel an Lkw-Fahrern. Sein Aktionsplan zeigt zwar viele Lösungsansätze auf. Um aber mehr gut qualifizierte Fahrer zu bekommen, muss man grundsätzlicher herangehen.
Fahrerlose Züge und Kleinbusse, Drohnen und ein Hyperloop im Hafen – auf dem Weltkongress für vernetzte und intelligente Mobilität diskutieren Politik und Wirtschaft ab heute, wie der Stadtverkehr und die Logistik der Zukunft aussehen könnten. Ein Rundgang durch das hanseatische Reallabor.
Das heutige Verkehrssystem ist nicht nur schlecht für das Klima, sondern auch sozial ungerecht. Was die neue Bundesregierung anpacken muss, haben Akteure vom ADAC bis zur IG Metall auf einer Konferenz des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft umrissen.
Die neue EU-Batterieverordnung soll weltweite Standards setzen. Doch sie könnte schon bei Inkrafttreten veraltet sein, warnen Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen. Ein Kritikpunkt: Die neuen Sorgfaltspflichten gelten bisher nicht für die „Trend-Rohstoffe“ Kupfer, Bauxit, Eisen und Mangan.
Mit Wurfnetzen sollen Jagddrohnen zivile Drohnen im geschützten Luftraum vom Himmel holen. Doch die bisherige Erfolgsquote eines Projekts der Hamburger Bundeswehr-Universität ist überschaubar. Die Fluggeräte über Deutschland gegeneinander antreten zu lassen, sei reizvoll aber unrealistisch, kritisiert ein Fachmann.
Der ADAC will Lufttaxis künftig in der Luftrettung einsetzen. Dort sollen sie die ärztliche Versorgung verbessern und die Kosten senken, wie eine Machbarkeitsstudie gezeigt hat. Ein Probebetrieb soll in diesem Jahr starten.
Zwischen den Verkehrsexpert:innen von Grünen und FDP im neu gewählten Bundestag gibt es durchaus Schnittmengen – gut für eine Ampelkoalition. Die Linke ist auf diesem Feld schwächer aufgestellt.