Nach der Corona-Zwangspause und einem mageren Sommer hofft die Branche auf das Wintergeschäft und das kommende Jahr. Doch der Neustart ist kompliziert und teuer. Pandemie-Altlasten, die Reaktivierung des Personals und der Schiffe kosten viel Geld.
200 Stunden warten die Binnenschiffe von Contargo inzwischen im Schnitt auf die Einfahrt in den Hafen Rotterdam. Probleme mit den Lieferketten gefährden den kombinierten Verkehr. Transporte drohen, wieder auf den Lkw verlagert zu werden.
Noch ist offen, wer die Mitglieder des künftigen Verkehrsausschusses im Bundestag sein werden. Doch einige Neulinge gelten bereits als heiße Kandidaten. Background gibt einen Überblick über die vielversprechendsten Talente bei SPD und Union.
Die Autoproduktion ist vielfach unterbrochen, der Markt rutscht ab, eine Erholung ist erst 2023 wahrscheinlich. Die Bemühungen der EU-Kommission, eine eigene europäische Halbleiter-Ökonomie aufzubauen, gehen am Bedarf vorbei, warnen Experten.
Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit in Städten bereitet vielen ÖPNV-Betreibern Sorge. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen fürchtet höhere Kosten, um dichte Takte aufrecht zu erhalten. Doch nicht alle in der Branche sehen eine geringere Höchstgeschwindigkeit so negativ.
Bisher befördert Deutsche Post DHL nur etwa jedes fünfzigste Paket mit der Bahn. Eine Kooperation mit DB Cargo soll das ändern. Nach einem symbolischen Startschuss fahren die ersten zusätzlichen Paketzüge. Aber nach wie vor gibt es viele Hürden.
In kaum einer Region sind so viele Containerschiffe unterwegs wie auf dem Mittelmeer. Die Belastung für Luft und Wasser ist enorm. Viele angrenzende Staaten wollen deshalb den Schwefelgehalt im Treibstoff reduzieren – eine Auflage, die in der Nord- und Ostsee sowie entlang der nordamerikanischen Küste bereits gilt.
In der Fortsetzung ihrer „E-Fuels Study“ kommen Wissenschaftler rund um die Verbrenner-Forschungsplattform FVV zu dem Schluss, dass die EU-Klimaziele im Verkehr nur mit nachhaltigen Kraftstoffen erreicht werden können. Und verweisen auf die hohen Investitionskosten für eine rein batteriebetriebene Flotte.
Im ersten Halbjahr 2021 hat die deutsche Bahnindustrie ordentlich Umsatz gemacht, doch der Auftragseingang blieb verhalten. Wenn die Verkehrswende gelingen soll, muss der Staat deutlich mehr investieren, betont der Verband VDB. Die Digitalisierung des Bahnnetzes stockt besonders.
Die rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Verkehrsministerin Daniela Schmitt (FDP) berichtet im Background-Interview über ihre Erfahrungen mit einer Ampelkoalition sowie Verbindendes und Trennendes zwischen den Koalitionspartnern.
In Berlin ist der Kontrast zwischen Innenstadt und Außenbezirken bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus deutlich. Das gilt auch bei Verkehrsthemen. Wahlsiegerin Franziska Giffey von der SPD hat sich im Wahlkampf in der Mitte platziert. Nun liegt der Ausgleich bei ihr.
Weil es keine gesetzliche Pflicht gibt, können Beschäftigte nicht zur Impfung gegen das Corona-Virus gezwungen oder gar entlassen werden. Doch das deutsche Arbeitsrecht lässt mehr Spielräume, als viele Unternehmen glauben.
Die Binnenschifffahrtsbranche kämpft mit Überalterung. Viele Schiffsführer und Bootsmänner werden in den kommenden Jahren in Rente gehen. Neue Bewerberinnen und Bewerber für den Job zu finden, fällt der Branche schwer. Eine neue Ausbildungsreform könnte Besserung bringen.
Grüne und FDP sondieren die Chancen einer Zusammenarbeit in der künftigen Bundesregierung, bevor sie mit SPD und Union verhandeln. Die Präferenzen in der Bevölkerung sind eindeutig, passen aber noch nicht zu den parteipolitischen Vorlieben der Gesprächspartner.
Die junge Radlogistikbranche ringt noch immer um eine Standardisierung ihrer Container. Das Verkehrsministerium warnt davor, zu früh auf Regulierung und die Nutzung von Verkehrsflächen zu setzen – das könnte politische Feinde auf den Plan rufen.
Der digitale Führerschein muss wegen massiver Probleme gestoppt werden. Das wirft auch Fragen für die ID Wallet als „digitale Brieftasche“ der Bundesregierung auf. Zweifel an der Technik dahinter hatte es intern auch im Vorfeld gegeben.
Im Sommer ist das Gesetz zum autonomen Fahren in Kraft getreten. Noch sind allerdings keine Robo-Fahrzeuge ohne Sicherheitsfahrer auf deutschen Straßen unterwegs. Die das Gesetz ergänzende Verordnung ist noch nicht in Kraft getreten. Darin sind unter anderem die Anforderungen an die technische Aufsicht geregelt.
Die Idee, Güter mit Tram und Lastenrad statt mit dem Dieselfahrzeug zu transportieren, wird in Frankfurt am Main weiter verfolgt. Doch vor allem offene rechtliche Fragen verhindern noch immer die Umsetzung in die Praxis.
Um klimaneutral zu werden, braucht Deutschland einen Infrastrukturschub. Die Parteien versprechen schnellere Planungsprozesse, bleiben aber vage. Verkehrs-Staatssekretär Enak Ferlemann will nun den erleichterten Wiederaufbau in den Flutgebieten zur Blaupause für ganz Deutschland machen.
Nach der Wahl müssen sich auch die Ausschüsse neu konstituieren. Klar ist: Dem Verkehrsausschuss wird eine ganze Menge an Expertise verloren gehen. Die Linke trifft es besonders hart, die Grünen Verkehrspolitiker konnten mit ihrem Profil im Wahlkampf punkten.
Grüne und FDP machen am Tag nach der Bundestagswahl weitere Schritte aufeinander zu. Die Autobranche sieht keine entscheidenden Hürden, die Verkehrspolitiker beider Parteien betonen aber noch Unterschiede. Derweil hadert die Union, die Sozialdemokraten setzen hingegen ein eindeutiges Zeichen.
Noch ist der Ausgang der Bundestagswahl offen. Experte Ferdinand Dudenhöffer sieht darin jedoch kein Problem für die Autoindustrie. Die Bahnbranche fürchtet derweil eine Hängepartie bei den Koalitionsverhandlungen und hofft auf Impulse vom Bundestag. Von der nächsten Bundesregierung erwartet sie ein klares Signal für die Verkehrswende.
Welche Partei die nächste Regierung führen wird, ist am Wahlabend noch offen. Jamaika und eine Ampel sind möglich. In Vorgesprächen wollen Grüne und FDP sich auf eine gemeinsame Politik für die nächsten vier Jahr verständigen und dann auf SPD und Union zugehen. In der Verkehrspolitik warten große Aufgaben auf das kommende Bündnis.
Viele der 5700 deutschen Bahnhöfe sind keine Aushängeschilder für attraktiven Schienenverkehr – weil der staatliche DB-Konzern viel zu wenig dafür tut und die Politik das duldet. Es fehlt nicht Rad-Infrastruktur. Das zeigt die Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen.
Leere Regale in britischen Supermärkten bereiten auch dem deutschen Transportgewerbe Sorgen. Doch das Problem fehlender Lkw-Fahrer wird sich erst ab Februar 2022 zeigen. Ausgerechnet das EU-Mobilitätspaket wird die Situation noch verschärfen.
In den Verhandlungen zu „Fit for 55“ muss die nächste Bundesregierung eine Position zu synthetischen Kraftstoffen im Straßenverkehr finden. Auch zum Verbrenner-Aus braucht es eine Verständigung. Die Ansichten gehen weit auseinander. Zwischen Union, FDP und den Grünen und zwischen Ministerien.
Die Verhandlungen über die Zukunft der insolventen Abellio in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg ziehen sich. Nur eins scheint jetzt schon sicher: Nahverkehr wird für die Länder teurer. Weil die meisten Unternehmen der Branche kein Geld verdienen, muss die Politik Zugeständnisse machen.
Der Generalanwalt beim Europäischen Gerichtshof sieht Thermofenster für die Abgasreinigung grundsätzlich kritisch, lässt aber Ausnahmen zu. Volkswagen fühlt sich bestätigt. Details müssen nun wohl die nationalen Gerichte klären.
Wem gehören die Autodaten? Wer haftet, wenn der Fahrzeughalter nicht mehr Fahrer, sondern nur Passagier ist? Mit Blick auf das autonome Fahren sind für die Versicherungsbranche noch viele Fragen ungeklärt. Was die Elektromobilität betrifft, gibt es indes neue Erkenntnisse.
Wie viele Ladestationen für E-Bikes es hierzulande gibt, ist dem BMVI nicht bekannt. Auch für deren Hochlauf sieht das Ministerium keinen besonderen Handlungsdruck. Für die Grünen nur ein Beispiel dafür, dass der Regierung mit Blicks aufs Fahrrad „Wirtschaftskompetenz und Weitsicht“ fehlen.
Die Weltgesundheitsorganisation hat ihre Richtwerte für Luftschadstoffe deutlich verschärft. Die allermeisten Städte nicht nur in Deutschland liegen über diesen Grenzwerten. Umweltministerin Svenja Schulze verweist auf ohnehin geplante Maßnahmen. Die Umweltverbände fordern, dass die Politik schnell und hart durchgreift.
Am ersten Tag des Airbus Summit verschaffen sich die Low-Cost-Airlines Gehör. Die Hoffnungsträger für die Orderbücher der Hersteller verlangen mehr Förderung für Wasserstoff-Flugzeuge und verweisen auf falsche Annahmen über synthetische Kraftstoffe, die sie in der Öffentlichkeit wahrnähmen.
Welches Leben soll ein autonom fahrendes Auto in einer Zwangslage opfern? Ist es zulässig, mit Scan-Fahrzeugen Falschparker zu erfassen? Sollte auf Landstraßen Tempo 80 oder gar 60 gelten? Diese und andere Fragen wurden auf einer Konferenz des Deutschen Verkehrssicherheitsrates diskutiert.
Auf dem Gasmarkt explodieren die Preise. Das wird früher oder später auch für den deutschen Transportsektor Folgen haben. Ein Preistreiber am Weltmarkt ist der massive Ausbau der mit Flüssiggas betriebenen Lkw-Flotten in China.
Mit anderthalb Jahren Verspätung dürfte im Herbst der neue Bußgeldkatalog zur StVO-Novelle in Kraft treten. Parken auf Radwegen und in zweiter Reihe, zu schnelles Fahren: ein Überblick über die neuen Regeln und Reaktionen von Verbänden.
Zum morgigen autofreien Tag haben der ökologische Verkehrsclub VCD und die Fahrradbranche ein Papier veröffentlicht, das die Stärken der schnellen S-Pedelecs, aber auch ihre rechtliche und praktische Benachteiligung aufzeigt. Daraus leiten sie konkrete Forderungen an die Politik ab.
Nach dem Tarifabschluss zwischen GDL und Deutscher Bahn steht die EVG vor einem Scherbenhaufen. Angeschlagen erwägt sie nun, wie sie zurückschlägt. Das könnte nach der Bundestagswahl die von Grünen und FDP gewünschte Bahnreform entscheidend behindern.
Immer weniger Reisebüros bieten Bahntickets an. Die Deutsche Bahn hat die Zahl ihrer Vertriebsstellen fast halbiert. Die DB verkauft ihre Tickets lieber direkt und digital. Für viele Agenturen lohnt sich wegen gekürzter Vergütungen die oft aufwendige Beratung nicht mehr.
Angesichts von mehr als 100 Millionen Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr durch Kraftfahrzeuge auf deutschen Straßen stellt sich die Frage: Wäre der verpflichtende Einbau einer Start-Stopp-Automatik sinnvoll, die sich auch nicht abschalten lässt? Nicht nur die Autoindustrie hält das für unmöglich.
Intelligente Verkehrssteuerung und eine Citymaut könnten bis 2031 bis zu 40 Prozent der auflaufenden „Klimaschulden“ des Straßenverkehrs vermeiden, wirbt der Mautspezialist Kapsch TrafficCom. Für eine Bepreisung des fließenden Verkehrs fehlt hierzulande jedoch noch die gesetzliche Grundlage.
Über 40.000 Quadratkilometer ist der Anlagenschutzbereich um Drehfunkfeuer der Flugsicherung groß. Lange durften auf diesem Gebiet kaum Windräder gebaut werden, doch technischer Fortschritt und großzügigere Kriterien verändern die Situation grundlegend, erklärt die Deutsche Flugsicherung. Beobachter sind vorsichtiger.
Deutsche Bahn und GDL haben sich am Donnerstag auf einen neuen Tarifvertrag verständigt. In vielen Punkten setzte sich das Bahnmanagement durch. Die konkurrierende EVG steht düpiert da und droht nun ihrerseits mit Streiks.
Der VW-Konzern steckt sechs Jahre nach Bekanntwerden des Dieselskandals noch mitten in der juristischen Vergangenheitsbewältigung. Am Donnerstag begann der Betrugsprozess gegen vier frühere Manager und Ingenieure – ohne Ex-Chef Martin Winterkorn. Auch Daimler kämpft noch mit Diesel-Altlasten.
Die Kosten für den Emissionshandel für innereuropäische Flüge könnten innerhalb weniger Jahre um das Fünf- bis Zehnfache ansteigen. Das richtige Zeichen für den Klimaschutz in der Luftfahrt, finden Befürworter. Ohne Ausgleich ein eklatanter Nachteil, der Verkehr und Emissionen schlicht verlagere, findet die Branche.
Verkehrsminister Andreas Scheuer fördert den Bau von zwei E-Highways für Oberleitungs-Lkw. Die Güterbahnen sind erzürnt und sehen in der Technologie eine Scheinlösung für klimafreundliche Transporte. Auch bei Straßenlogistikern gibt es Zweifel. Wenn sich die Technik nicht europaweit durchsetzt, drohen Investitionsruinen.
Der politische Streit um Bezahlsysteme ist ein Nebenschauplatz, meint der größte Anbieter von Ladelösungen DCS. Viel wichtiger seien der schnelle Ausbau des Netzes, der Abbau von Bürokratie und ein komfortables, von Daten gesteuertes „Ladeerlebnis“ für die Kunden.
Kurz vor der Bundestagswahl hat das Wirtschaftsministerium bekannt gegeben: Bei der Förderung von Pkw mit Plug-in-Hybrid-Antrieb kommt es auch künftig nicht darauf an, ob das Auto in der Realität elektrisch gefahren wird. Für Umweltverbände und Agora Verkehrswende ist das ein schwerer Fehler.
Die Debatte über die Verkehrswende hat den Wahlkampf geprägt. Kaum ein Thema eignet sich so gut für Polarisierung. Aber nicht alle Parteien profitieren davon. Eine exklusive Umfrage für Tagesspiegel Background sieht vor allem zwei Gewinnerinnen.
In Deutschland starten in diesen Wochen einige Entwicklungsprojekte zum autonomen Fahren. Den Anfang machte schon im Juni Gaia-X 4 KI. Die Neuentwicklung soll bestimmte Fahrsituationen simulieren und so teilautonome Systeme anlernen und testen.
Vor der Abstimmung im Bundesrat am Freitag ist die Lage bei der Ladesäulenverordnung unklar. Die meisten Länder sind gegen die Pflicht, an jedem Ladepunkt ein Lesegerät für EC-Karten einzubauen. Möglicherweise wird die Abstimmung von der Tagesordnung genommen, weil EU-Recht die Verordnung ohnehin überschreiben würde.
Die Gewinner der zweiten Runde des Wettbewerbs „HyLand – Wasserstoffregionen in Deutschland“ stehen fest. Bei der H2.0-Konferenz in Husum pochen die Referenten darauf, dass Wasserstoff eines Tages auch im Pkw eine Rolle spielen wird.
Die Forderungen der GDL sind nicht überzogen, findet Lukas Iffländer. Im Interview kritisiert der stellvertretende Bundesvorsitzende des Fahrgastverbands Pro Bahn das untaugliche Tarifeinheitsgesetz und eine fragwürdige Einmischung der Politik. Er fordert einen fest vereinbarten Streikfahrplan wie in Italien und plädiert für eine zweite Bahnreform.
Mit der Blockchain lässt sich die heikle Batterielieferkette transparent machen. Darauf zumindest hoffen Autobauer wie Volkswagen, Daimler oder Ford. Doch herkömmliche Systeme sind oft die besseren, sagt selbst einer der Tech-Pioniere.
In Deutschland scheiterte der Transrapid, in der Volksrepublik China arbeitet man an einer flächendeckenden Umsetzung. Doch bislang ist die Magnetschwebebahn mehr Prestigeprojekt als echte Alternative. Eine langsamere Variante könnte aber attraktiv für Metropolen sein.
Trotz vieler Pilotversuche hat sich die Idee, den Kofferraum des eigenen Pkws als Paketbriefkasten zu nutzen, in Deutschland bisher nicht durchsetzen können. Trotz steigender Sendungszahlen gibt es nicht nur bei Paketdienstleistern, sondern auch bei den Kunden Vorbehalte.
Auf der BGL-Jahresversammlung haben die mittelständischen Spediteure ihre Forderungen an die nächste Bundesregierung formuliert. Die Skepsis gegenüber der Schiene und E-Fahrzeugen ist groß. Der Verband will deshalb die Förderung von Gas-Lkw verlängern. Als größte Probleme sieht der BGL Sozialdumping und Fahrermangel.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat auf der IAA Mobility einen schnelleren Ausbau der Ladeinfrastruktur angemahnt. Ein Blick auf die Statistik zeigt: Die Unterschiede innerhalb Europas sind enorm, Deutschland liegt nur im Mittelfeld.
Noch bis Sonntag läuft die IAA Mobility in München. Die Automesse ist angetreten, sich neu zu erfinden. Gegen Ende der Woche fällt das Fazit gemischt aus. Für das Wochenende haben Umweltverbände und Aktivist:innen neue Proteste angekündigt.
Autonome Robotertaxis rücken in greifbare Nähe – Mobileye und Sixt wollen sie ab 2022 in München anbieten. Für Wissenschaftler sind sie die Basis für Mobility-as-a-Service und damit weniger Verkehr, geringere soziale Kosten und mehr Teilhabe für eingeschränkte Menschen.
Mit einem Kompromiss versucht die EU auch im Winter, die widerstreitenden Interessen von Flughäfen, Billig- und Netzwerk-Airlines bei der Rechtevergabe von Start- und Landeslots zu versöhnen. Die Unsicherheit ist auf allen Seiten groß, wirklich helfen könne eh nur eine grundsätzliche Reform, erklären die Flughäfen.
VW hat auf der IAA in München die Studie seines Einstiegsmodells ID Life präsentiert. Im Interview erklärt Markenchef Ralf Brandstätter, warum das Serienmodell erst 2025 auf den Markt kommen soll. Ein Tempolimit auf Autobahnen, das nach der Wahl aktuell werden könnte, fürchtet er nicht. Und selbst Tempo 30 in Städten wäre mit VW zu machen.
Waren werden aus dem Hamburger Hafen nur selten mit dem Binnenschiff weitertransportiert. Aus Platzmangel hatten die großen Terminals an Binnenschiffern lange kein Interesse. Das ändert sich nun. Doch die unzuverlässige Elbe und der bröckelnde Elbe-Seitenkanal behindern die Binnenschiffer.
Auf ihrer letzten IAA als Kanzlerin hat Angela Merkel der Kritik der Autobranche am schleppenden Aufbau öffentlicher Ladesäulen recht gegeben. Die Infrastruktur müsse europaweit besser werden. Die Autoindustrie sieht Merkel in der Klimakrise als Teil der Lösung. Diesen Eindruck wollten deren CEOs bestätigen.
Mit Hochgeschwindigkeit in der Bahn durch Europa: Das klingt nach klimaschonendem Reisen und nach moderner Verkehrspolitik. Aber dieses Bild ist verzerrt, wie Erfahrungen aus Spanien zeigen. Das hohe Tempo macht die Bahn sehr viel teurer und schraubt die Umweltbelastung stark nach oben.
2019 wurde das Vorhaben eines „deutschen Cape Canaveral“ noch gerne belächelt, doch seitdem ist die Zahl der weltweiten Satellitenstarts in die Höhe geschossen. Eine Ende ist nicht absehbar und Deutschland mit einer eigenen Startmöglichkeit sehr gut aufgestellt, findet Wirtschaftsminister Altmaier.
Auch bei der Internationalen Automobilausstellung spielt das Thema des autonomen Fahrens eine wichtige Rolle. Trotz neuer Sensortechnik wird es allerdings noch dauern, bis der letzte Schritt zur vollständigen Automatisierung möglich ist.