Große KI-Modelle wie GPT-3 oder Googles BERT haben immer größeren Einfluss. Stanford-Forscher sprechen gar von einem Paradigmenwechsel und haben begonnen, die Implikationen zu erforschen.
Die Technische Universität Berlin ist im April zum Ziel einer Cyberattacke durch eine der aggressivsten Ransomware-Gruppen geworden. Noch immer läuft die Behebung der Folgeschäden. Der Fall zeigt auch, wie schwer es ist, in den unglaublich komplexen IT-Systemen von Hochschulen für Sicherheit zu sorgen.
Mit 1,5 Milliarden Euro wurde der Digitalpakt in der Coronakrise ausgeweitet. Davon wurden fast 900.000 Tablets und Laptops für Schüler und Lehrer angeschafft. Bei den Programmen für die IT-Administration tun sich viele Länder aber noch schwer.
Nach dem Abgang der beiden Gründungs-Geschäftsführer Frank Michael Weber und Christoph Igel bekommt die Cyberagentur Anfang September einen neuen Chef. Doch selbst unter neuer Führung dürfte die Agentur weiter mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben.
Das Bundeskabinett hat am Mittwoch eine neue Kritis-Verordnung verabschiedet. Aufgrund geänderter Definitionen wird die Zahl der Betreiber von Kritis-Anlagen um 252 erweitert. Das sind jedoch weniger, als noch im Referentenentwurf vorgesehen waren. Korrekturen gab es auch bei der Definition von Anlagen-Typen.
Christian Kastrop, Staatssekretär für Verbraucherpolitik und Digitale Gesellschaft im Bundesjustizministerium (BMJV), spricht im Interview über Eigenverantwortung von Unternehmen, nötige Leitplanken im DSA, DMA und KI-Rechtsakt und erklärt, warum das BMJV keine Innovationsbremse ist.
Mit dem Projekt „Digitale Identitäten“ versucht die Bundesregierung unter Hochdruck ein sehr komplexes Problem zu lösen. Doch Kritiker stellen in Frage, ob dabei der richtige Ansatz gewählt wurde. Auch von den Projektbeteiligten selbst sind nicht alle zufrieden.
Der Bundesverband der Deutschen Industrie fordert vom Innenministerium Nachbesserungen am IT-Sicherheitskennzeichen. So moniert der BDI „nationale Alleingänge“ und will, dass sowohl bei den Begriffsdefinitionen als auch bei der Rechtssicherheit für Hersteller Überarbeitungen erfolgen.
Das von der Gematik bereitgestellte E-Rezept ist vielen Krankenkassen schon lange ein Dorn im Auge. Vor der heutigen Gesellschafterversammlung kocht der Streit nun erneut hoch. Es geht dabei – vordergründig – um die Möglichkeit, über die App eine NFC-fähige Gesundheitskarte zu bestellen. Die Kassen protestieren und sehen den Datenschutz gefährdet.
Seit Jahren beklagen Aktivisten eine zunehmende Zensur des russischen Internets. Im Kampf gegen Kritiker und Meinungsfreiheit wolle der Staat die komplette Kontrolle – so der Vorwurf. Doch wie realistisch ist das Szenario eines vom weltweiten Netz abgeklemmten „Runets“?
Die Vorsitzende des Digitalrats spricht im Interview über die Grenzen des Beratungsmodells, systemische Probleme bei der Digitalisierung und die Bad Banks der Digitalpolitik.
Neue Unterlagen belegen, dass die Personalkosten bei der Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft (MIG) mehr als dreimal so hoch sind wie ursprünglich geplant. Neben der Frage der Wirtschaftlichkeit könnten auch Zuständigkeits- und Kompetenzstreitigkeiten mit der Bundesnetzagentur noch zum Problem werden.
Mit Blick auf die Bundestagswahl wollte Algorithm Watch herausfinden, wie Instagram politische Inhalte ausspielt und hatte zu Datenspenden aufgerufen. Doch nach einer Drohung von Facebook sah sich die Organisation gezwungen, alle Daten zu löschen. Die NGO hofft nun auf eine Forschungsklausel im Digital Services Act (DSA), die ihnen Rechtssicherheit gibt.
Eine Tagesspiegel-Analyse von 2570 Youtube-Videos und mehreren Hunderttausend Kommentaren zeigt, dass vor allem die grüne Spitzenkandidatin Annalena Baerbock im Zentrum von Debatten steht. Der Tenor ist meist beleidigend. Auch Armin Laschet wird oft negativ bedacht. Der Wahlkampf von AfD-Politikerin Alice Weidel wird dagegen meist wohlwollend begleitet.
In Magdeburg werden CDU und SPD künftig mit der FDP regieren, die für das Digitalministerium verantwortlich sein wird. Digitalisierung ist generell eines der zentralen Themen des nun fertig ausgehandelten Koalitionsvertrags.
Die aufgekündigte Kooperation zwischen Daimler und Bosch manifestiert eine Entwicklung, die sich angekündigt hatte: Die deutschen Hersteller fokussieren sich im Bereich des Privat-Pkw auf autonomes Fahren Level 2 und 3. Die Entwicklung von People Movern und Robotaxis, wie sie Waymo verfolgt, spielt eine untergeordnete Rolle. Mit einer Ausnahme.
In der deutschen Innovationslandschaft müssen die Karten neu gemischt werden. Doch was die besten Förderinstrumente sind, wird heiß diskutiert. Während die Grünen eine neue Innovationsagentur vorschlagen, stellt der VDI/VDE in einem Papier ein neues Konzept vor.
Riesige KI-Sprachmodelle wie GPT-3 formulieren beeindruckende Texte. Deutschland und Europa hinken hinterher. Das Start-up Aleph Alpha und ein Gaia-X-Projekt wollen das ändern.
Kaum eine App hat in diesem Jahr bisher für so viele Diskussionen gesorgt wie die Kontaktverfolgungs-Anwendung Luca. In den meisten Gesundheitsämtern Deutschlands ist Luca mittlerweile installiert – aber hält sie auch, was sie verspricht?
In der Politik mehren sich die Stimmen, die vor einer Ausweitung des Konflikts zwischen dem Westen und China warnen. Sogar von einem „Kalten Krieg 2.0“ ist die Rede. Der Historiker Bernd Stöver hält im Interview mit Paul Dalg dagegen: Er setzt im Falle Chinas auf das Prinzip „Wandel durch Annäherung“ mit freiem Handel und offenem Austausch.
Schon bald sind die derzeit gebräuchlichen Verschlüsselungsverfahren nicht mehr sicher. Dann soll Quantentechnologie Vertraulichkeit waren. Nun haben deutsche Behörden erstmals über ein so gesichertes Netz kommuniziert.
Der Plan für einen App-Store für die Verwaltung existiert schon länger. Im Wahlkampf hat ihn CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet wieder aufgegriffen. Doch was steckt eigentlich hinter dem Konzept und ab wann kann man in der Praxis damit rechnen?
Nicht nur die Zahl der Ransomware-Erpressungen nimmt zu – auch die Lösegeldforderungen werden immer höher. Das zeigt ein Update des IT-Sicherheitsanbieters Palo Alto Networks. Opfer sehen sich demnach mittlerweile mit einer vierfachen Erpressungsgefahr konfrontiert. Künftig könnten auch kleine Unternehmen stärker in den Fokus geraten.
Im Umgang mit digitalen Angeboten fühlen sich Deutsche schon recht sicher, zeigt der Digital Skills Gap der Initiative D21. Wenn es aber um die Zusammenhänge dahinter geht, wird es schwieriger. Dadurch könnten Ältere und Menschen mit niedriger Bildung abgehängt werden.
Vor zwei Jahren hatte Forschungsministerin Anja Karliczek (CDU) angekündigt, Nachhaltigkeit und Digitalisierung auf Forschungsebene miteinander zu verknüpfen. Seitdem habe sich das Ministerium hoffnungslos in Kleinstprojekten verzettelt – sagen die Grünen. Ein Überblick.
Bundestagswahlen rütteln auch das politische Personal durcheinander. Manch versierte Fachpolitiker:innen bleiben dabei auf der Strecke. Ein Überblick, wer bei der FDP um den Einzug in das nächste Parlament bangen muss – und wer neu dazu kommen könnte.
Vom Wunsch nach mehr Verboten bis zur Warnung vor Überregulierung reicht das Feedback zur geplanten KI-Verordnung der EU. Einig sind jedoch viele, dass die Vorgaben geschärft werden müssen – angefangen bei der Definition von KI.
Patente, Forschungsergebnisse und Kundendaten: Cyberkriminelle verursachen einen Rekordschaden in der deutschen Wirtschaft. Der Digitalverband Bitkom ist alarmiert, doch auch für die nächsten Jahre ist der Ausblick pessimistisch.
Die EU will die Digitalisierung des Energiesektors mit einem Aktionsplan vorantreiben. Der dürfte den Reformdruck auf Deutschland erhöhen. Ein Gutachten im Auftrag der Dena zeigt, woran es bei der digitalen Kommunikation der Strommarkt-Akteure hakt.
War die aktuelle Regierungsperiode ein digitalpolitischer Erfolg? Es wurden große Schritte gemacht, auch wenn noch viel zu tun ist, meint Digitalratsmitglied Peter Parycek. Der E-Government-Experte spricht im Interview über die Arbeit des Digitalrats, seine eigene Rolle und warum die Erfolge der Bundesregierung erst in einigen Jahren sichtbar sein werden.
Auf Mobilisierungs-Apps möchten die meisten Parteien im Bundestagswahlkampf nicht verzichten, damit lassen sich Hausbesuche und Social-Media-Aktivitäten und analoge Plakatierungen organisieren. Zu Beginn der „heißen“ Wahlkampfphase erntet die CDU mit ihrer kürzlich wieder gestarteten App Kopfschütteln. Ein Überblick.
Vor wenigen Wochen startete die Digitalakademie des Bundes. Sie soll die Bediensteten der Bundesbehörden digitalfit machen und zur zentralen Anlaufstelle für Digitalthemen werden. Der frischgebackene Leiter, Sebastian Gradinger, spricht über die Ziele der neuen Einrichtung – und darüber, wie sich die Personalentwicklung generell verändern soll.
Seit gestern ist das neue Personenbeförderungsgesetz in Kraft. Behörden und Chauffeurdienste kritisieren die vielen rechtlichen Unklarheiten. Ein Anbieter hat sein Geschäftsmodell geändert, andere hoffen, dass der Gesetzgeber nachbessert. Für Nutzerinnen und Nutzer ändert sich zunächst wenig.
Vor einem Jahr kündigte Digital-Staatsministerin Dorothee Bär eine „Bundeszentrale für digitale Aufklärung“ an. Am Ende ihrer Amtszeit stellt sie nun eine Suchmaschine für die Informationsangebote der Regierung vor. Das soll Zugang zu verlässlichen Informationen zu Digitalthemen geben und die Arbeit der Regierung transparenter machen.
Seit Monaten setzt die chinesische Regierung die eigene Tech-Branche unter Druck. Hinter den scheinbar chaotischen Regulierungsmaßnahmen stehen klare wirtschaftliche und politische Ziele. Im Gegensatz zur EU und USA fällt Peking die Beschränkung von Tech-Monopolisten leicht.
Millionen investiert die Bundesregierung nicht nur in die KI-Forschung, ein kleines Programm verteilt nun auch Gelder für Hochschulprojekte. Dabei soll Künstliche Intelligenz im Lehr- und Lernalltag eingesetzt werden. Ein Überblick, wohin die Gelder fließen.
In Karlsruhe wird heute der Supercomputer HoreKa offiziell eingeweiht. Neben der baden-württembergischen Wissenschaftsministerin Theresia Bauer ist auch der Europa-Chef von Lenovo geladen. Für die chinesische Firma ist es nicht der erste Supercomputer in Deutschland.
Die europäische Cybersicherheitsbehörde ENISA hat die Supply-Chain-Angriffe der vergangenen 18 Monate auf europäische Ziele ausgewertet. Zulieferer, Dienstleister und Subunternehmer werden zu den Lieblingszielen gut organisierter Hackergruppen – Tendenz steigend.
Wenn Datenschutzbehörden sich nicht einig werden können, kann der Europäische Datenschutzausschuss eine Entscheidung erzwingen. Genau das ist jetzt zum ersten Mal passiert: Es geht um den Umgang der irischen Aufsicht mit dem Messengerdienst Whatsapp. Beschwert hatte sich unter anderem die Hamburger Datenschutzaufsicht.
Die Bürger in Deutschland zeigen einer Umfrage zufolge enormes Interesse am digitalen Corona-Impfnachweis. Auch den Videosprechstunden attestieren Bürger und Verband einen Nutzen. Überzeugungsarbeit zu leisten gilt es jedoch noch bei elektronischem Rezept und Patientenakte.
Neues Schuljahr, neue Ernüchterung? Beim Ausbau der digitalen Infrastruktur an Schulen, die besonders schnell einen Gigabit-Anschluss bekommen sollten, bleibt die große Revolution aus. In Ost und West gibt es großen Nachholbedarf, zeigt eine aktuelle Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion.
Das BMI hat am Mittwoch einen Referentenentwurf für die Verordnung zum IT-Sicherheitskennzeichen veröffentlicht. Bereits im Herbst sollen die ersten Produkte mit dem neuen Label verkauft werden: Die ersten beiden Produktkategorien sollen Router und E-Mail-Dienste sein.
Ob Corona, Flut oder Chemieunfall: In Krisensituationen hat Deutschland technischen Nachholbedarf. Das BMWi fördert daher nun vier KI-Plattformen, die künftig in Notfällen zum Einsatz kommen sollen.
Auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie geht der Ausbau der digitalen Infrastruktur Deutschlands gut voran. Die milliardenschwere Breitbandförderung ist dem BREKO wenig willkommen, denn die Planung und Umsetzung subventionierter Gebiete konkurriert mit dem Kerngeschäft der Verbandsmitglieder: Der Versorgung lukrativer Regionen.
Lange haben Soziale Netzwerke das Netzwerkdurchsetzungsgesetz zähneknirschend hingenommen. Nun scheint jedoch das Toleranzlimit erreicht: Mit Google zieht das erste Unternehmen vor Gericht – und könnte so das Ende der deutschen Plattformregulierung einläuten.
In den nächsten Monaten soll eine Infrastruktur für Bund, Ländern und Kommunen an den Start gehen, die es erlaubt, dass Nutzerdaten bei Online-Verwaltungsleistungen kreuz und quer durch die Bundesrepublik geschickt werden. Im Herbst geht der Regelbetrieb los. Der Projektverantwortliche Jörg Kremer erklärt im Interview, was der aktuelle Stand ist.
Verkehrsregeln büffeln via Video-Call: Seit Ausbruch der Corona-Pandemie ist der Online-Theorieunterricht in vielen Bundesländern erlaubt. Das Bundesverkehrsministerium denkt darüber nach, die Notlösung den Fahrschulen dauerhaft zu ermöglichen – und die rechtliche Grundlage entsprechend zu ändern.
Große Industrieanlagen werden zu den bevorzugten Zielen von Cyberkriminellen, vermuten Experten. Dass genau diese Produktionsstätten durch IoT-Prozesse digitalisiert werden, verschärft das Problem weiter. Gleichzeitig arbeiten Forscher:innen und Wirtschaft an KI, die automatisch Hacker abwehrt.
Die Wissenchaftsministerinnen und -minister der Länder sind zufrieden mit den Digitalisierungs-Bestreben der außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Besonders anwendungsorientierte Forschung bei CISPA oder im Cyber Valley stößt auf Gegenliebe. Die Patententwicklung gibt der Politik allerdings Anlass zur Sorge.
Gestern ist eine Klage gegen die Nutzung von Staatstrojanern vor dem Bundesverfassungsgericht gescheitert. Und doch folgt aus dem Beschluss staatlicher Handlungsbedarf: Denn die Richter fordern aufwändige gesetzliche Regelungen für die Geheimhaltung und Nutzung von Zero-Day-Schwachstellen.
Seit Jahren ziehen immer wieder Nutzer:innen gegen Facebooks Lösch-Entscheidungen vor Gericht. Heute verhandelt zum ersten Mal der Bundesgerichtshof über ein solches Verfahren. Sein Grundsatzurteil könnte die Hausregeln aller großen Plattformen zu Fall bringen.
Obwohl das ungewöhnlich für das Ende einer Legislaturperiode ist, starten jetzt die angekündigten Datenlabore in der Bundesregierung. Mit der Freigabe der Mittel kann es mit dem Vorhaben aus der Datenstrategie nun losgehen, erste Bewerbungsverfahren laufen schon. Was ist geplant?
Diesen Monat erschien das erste Handbuch für das Onlinezugangsgesetz. Warum die gesetzliche Frist Ende nächsten Jahres illusorisch ist, sich die Kommunen im Föderalismus neu erfinden müssen, IT-Planungsrat und Fitko weiterentwickelt gehören und es eine Initiative „Deutschland Digital 2030“ braucht, erklären die beiden Herausgeber:innen im Interview.
Die Vorwürfe eines Systemversagens von Behörden und Politik werden in der Hochwasserkatastrophe immer lauter. Die Verantwortlichen sind sich sicher: Die Infrastruktur funktioniert. Doch in der EU und in vielen Ländern weltweit setzt man seit vielen Jahren auf ein anderes System.
Hunderte Akteure aus Zivilgesellschaft, Politik und dem Journalismus sollen mit Hilfe der Spionagesoftware Pegasus ausspioniert worden sein. Das Programm ist seit Jahren bekannt – und auch gefürchtet. Es ermöglicht kaum bemerkbare Angriffe auf Geräte, die bisher als schwer zu hacken galten.
Traum für die Bürgerrechte oder doch eine schwierige Konstellation? Eine Ampel-Koalition ist eins von mehreren möglichen Ergebnissen der Bundestagswahl im September. Wo trifft man sich bei der Digitalpolitik? Und wo eher nicht? Eine Analyse.
Die elektronische Patientenakte soll den Zugang zu persönlichen Gesundheitsdaten und -informationen in Zukunft vereinfachen. Beim Berlin Institute of Health geht man noch einen Schritt weiter. In einem im November startenden dreijährigen Projekt wird hier an einer App gearbeitet, die in Zukunft den Zugang zu allen Gesundheitsdaten sichern soll.
Es ist der professionellste Bundestagswahlkampf in den sozialen Netzwerken, den es bisher gab. Wie sich Spitzenkandidat:innen und andere Politiker im Netz inszenieren, könnte den Unterschied an der Wahlurne machen. Worauf kommt es dabei an?
Der Bundestag hat sich kurz vor der Sommerpause auf das deutsche Gesetz zur Umsetzung der EU-Urheberrechtsrichtlinie geeinigt, doch vor dem EuGH wird derzeit noch verhandelt, ob der umstrittene Artikel 17 der Reform überhaupt rechtmäßig ist. Der Generalanwalt stellte gestern seine Empfehlungen für das Urteil vor. Muss Deutschland nachbessern?
Mehr als je zuvor bekunden die großen sozialen Netzwerke, bei einer Wahl in Deutschland Verantwortung übernehmen und gegen Manipulationen und Desinformation vorgehen zu wollen. Wie haben sich Twitter, Facebook und Google auf die Wahl vorbereitet? Ein Überblick.
Viele Drahtzieher von Ransomware-Angriffen werden in Russland vermutet. US-Präsident Joe Biden will nun offenbar das Due-Diligence-Prinzip durchsetzen, nachdem Russland „beste Sorgfalt“ walten lassen muss, um solche Angriffe zu verhindern. Heute wird Biden mit Angela Merkel auch über das Thema Cybersicherheit sprechen.
Auch wenn er nicht im Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit steht, werden im Data Governance Act grundlegende Fragen zur Regulierung der Datenökonomie geklärt. Das EU-Parlament will nun noch schärfe Anforderungen für die großen Daten-Konzerne festlegen.
Die Europäische Zentralbank stellt heute ihren Plan für den digitalen Euro vor. Die Erwartungen sind hoch – denn welche digitale Währung sich durchsetzt, entscheidet über Standards für Zahlungssysteme und digitale Identitäten.
Der Weltraum ist für das BMVg schon seit Jahren ein wichtiges Thema. Seit gestern hat die Bundeswehr nun ein eigenes Weltraumkommando mit Sitz in Kalkar-Uedem, das interdisziplinär arbeiten und die Fähigkeiten von verschiedenen Truppenteilen verbinden soll. Der Fokus soll auf der Beobachtung des Alls liegen.
Datenschützer:innen konnten bisher wenig gegen die umstrittene Praxis der Echtzeitversteigerungen in der Online-Werbung ausrichten. Auch politisch wird noch darum gerungen, wie der Gesetzgeber gegen möglichen Datenmissbrauch in der Branche vorgehen soll. Ein Irischer Ex-Werber will die Branche nun aufrütteln – mit strategischen Klagen.
In den vergangenen Wochen und Monaten wurden immer mehr kommunale Stimmen laut, die eine Neuordnung föderaler Gepflogenheiten einforderten. Unter anderem geht es darum, dass die Kommunen Aufgaben bei der Digitalisierung abgeben wollen. Die Stadt Fürth geht nun voran und integriert das zentrale Nutzerkonto des Bundes für kommunale Verwaltungsleistungen.