Schneller und effizienter soll die Verwaltung werden, aber gleichzeitig bürgernah und transparent bleiben. Wie ein KI-System zum Beispiel die Finanzverwaltung entlasten kann, haben sich Wissenschaftlerinnen der Plattform Lernende Systeme in Nordrhein-Westfalen angeschaut. Sie leiten daraus Empfehlungen für Bürger, Staat und Unternehmen ab.
Ein Fünf-Milliarden-Euro Digitalpakt ist zu klein, findet Marc Elxnat, der Beigeordnete für Sicherheit und Bildung des Deutschen Städte- und Gemeindebundes. Sein idealer Digitalpakt sähe ganz anders aus.
Parküberwachung und Immobilienverkäufe sollen digitaler werden, der Personalausweis wird dagegen teurer. Und auch Rechenzentren und Breitbandausbau fanden im „Entlastungskabinett“ der Bundesregierung einen Platz. Eine Auswahl an Gesetzesvorhaben mit Kommunalbezug.
Beim Smart-City-Index des Bitkom liegt Hamburg regelmäßig weit vorn. Was macht die Hansestadt bei der Digitalisierung richtig?
Mit „smarten Bänken“ möchte der Landkreis Hof in Bayern Sichtbarkeit für Smart-City-Projekte schaffen. Drei Bänke mit digitalen Funktionen stehen bis Herbst 2025 testweise in drei Kommunen. Wie funktioniert das Projekt und welche Erkenntnisse liefert es bisher?
Nach Jahren teurer Testphasen soll der autonome Nahverkehr in Deutschland endlich in die Umsetzung gehen. Politik und Industrie fordern skalierbare Lösungen, eine zentrale Beschaffung – und ein Ende der Einzelanforderungen der Kommunen.
Eine besonders ländliche Region Spaniens schreitet in der Digitalisierung ihres Gesundheitswesens voran – dank EU-Fördergeldern. In Zukunft sollen in einem Rechenzentrum sogar eigene KI-Modelle trainiert werden. Durch bessere Vernetzung der Regionen könnten diese insgesamt digital unabhängiger werden.
Die öffentliche Verwaltung soll sich ändern und besser werden: schlanker, agiler, mehr Projektarbeit. Eine Abteilung aus Berlin macht schon jetzt vor, wie Staatsmodernisierung aussehen kann: die Interne Beratung. Dabei müssen die 14 Mitarbeiter einige Hürden nehmen, um Prozesse weiterzuentwickeln.
Digitalminister Karsten Wildberger war am Montag in Bayern im Auftrag der Verwaltungsdigitalisierung unterwegs. Mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder ist er sich über die Richtung einig. Wie die Umsetzung an der Basis gelingen kann, wollte er von Augsburg wissen.
Als einziges Bundesland setzt Schleswig-Holstein voll auf Open Source. Was den Linux-Rollout in der Landesverwaltung noch verhindert und von welchen deutschen Unternehmen er nicht abhängig sein will, erklärt Landesdigitalminister Dirk Schrödter (CDU) im Interview.
Deutschland will Gründungen beschleunigen: Statt mehrere Wochen soll es in 24 Stunden gehen. So sieht es der Koalitionsvertrag vor. Wie der Weg dahin aussehen könnte.
Am Mittwoch beginnt die Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) in Mainz. Welche Themen im Fokus stehen, hat dessen Vorsitzender Alexander Schweitzer, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, deutlich gemacht. Von den kommunalen Spitzenverbänden gibt es klare Erwartungen an die Runde der Länderchefs.
Der Deutschland-Stack soll das Fundament für die moderne Verwaltung werden – doch auch Monate nach dem Start des Projekts bleibt unklar, was der Stack eigentlich ist. Eine neue Info-Website und ein Konsultationsprozess sollen Orientierung bringen, viele Fragen bleiben weiter offen.
Neue biometrische Aufnahmegeräte sollen Passbilder sicherer machen. Doch der Rollout der Systeme wird von Verzögerungen und einer Debatte um die hohen Kosten begleitet. Private Anbieter klagen über Marktverdrängung.
Als Sprachrohr von Ex-Ministerpräsident Stephan Weil war Anke Pörksen in Niedersachsen bekannt. Im September hat sie eine neue Aufgabe als Digitalisierungsstaatssekretärin des Landes übernommen. Dabei muss sie einiges an Digitalisierungsstau abarbeiten. Was sie über Open Source denkt und sich bei anderen Ländern abschauen will, erzählt sie im Interview.
Hannover ist im Smart-City-Ranking des Branchenverbandes Bitkom in einem Jahr um 34 Plätze nach oben geschossen. Da muss man schon mal nachfragen, was in diesem Jahr in der Hauptstadt Niedersachsens passiert ist.
Das Projekt Smart City Cologne setzt auf Mitmachen: Klimaveedel (Klimaviertel) als Reallabore, Daten, die Wärmeflüsse sichtbar machen, und Dialog. So soll aus Pilotprojekten die Stadtwende entstehen – mit Fernwärme, Wärmepumpen und Europas größter Flusswärmepumpe. Wie das alles geht, erklärt Stephan Segbers, Vertriebsvorstand von Rhein Energie im Interview.
Am seit bald fünf Jahren stillgelegten Flughafen Berlin-Tegel startet jetzt das Verfahren um die Vergabe eines ersten Baugrundstückes für Gewerbe. Einige bereits ansässige Mieter fühlen sich schlecht behandelt.
Smart City Cologne setzt auf Mitmachen: Klimaveedel (Klimaviertel) als Reallabore, Daten, die Wärmeflüsse sichtbar machen, und Dialog vor Ort. So soll aus Pilotprojekten die Stadtwende entstehen – mit Fernwärme, Wärmepumpen und Europas größter Flusswärmepumpe in Köln-Niehl. Wie das alles geht, erklärt Stephan Segbers aus dem Vorstand von Rhein Energie.
Seit Juli ist Heiko Geue (SPD) Mecklenburg-Vorpommerns neuer Digitalminister – und damit auch IT-Planungsratsvorsitzender. Wieso Digital- und Finanzverantwortung eine gute Kombination sind, worum es in der föderalen Modernisierungsagenda gehen wird und wie er auf die AfD in seinem Land blickt, erzählt Geue im Interview.
Erstmals soll in Deutschland eine zentrale Datenbank für Ferienwohnungen entstehen, die über Plattformen wie Airbnb oder Booking.com vermietet werden. Zuständig dafür wird die BNetzA, die zusätzliche Kompetenzen erhält. Damit der Datenaustausch klappt, gilt es jedoch noch einige Hindernisse zu überwinden.
Abgelenkte Autofahrer:innen sind ein Problem für die Verkehrssicherheit. Trotzdem will bisher nur ein Bundesland dem rheinland-pfälzischen Vorbild folgen und die Handyverstöße am Steuer künftig automatisiert erfassen. Andere Länder zögern noch, denken aber über eine Einführung von Handyblitzern nach.
Mit einem digitalen Sensornetz identifiziert die Stadt Krefeld Temperatur-Hotspots und analysiert das Stadtklima in Echtzeit. Die Daten sollen im Sommer dabei helfen, gezielt gegen Hitzebelastung vorzugehen und gefährdete Menschen besser zu schützen. Doch lassen sich aus Messdaten wirksame Maßnahmen gegen die Hitze ableiten?
Als Impulsgeber für die Digitalisierung für Bund, Länder und Kommunen versteht sich die Smart Country Convention. Dieses Jahr kommt zum ersten Mal das Bundesdigitalministerium – mit Neuigkeiten zum Deutschland-Stack im Gepäck.
Thüringen startet einen Test für schnellere Baugenehmigungen: Das Ministerium für Digitales und Infrastruktur arbeitet dabei mit der Rulemapping Group zusammen. In Greiz und Saalfeld-Rudolstadt sollen Bauanträge Ende-zu-Ende digitalisiert werden. Es geht dabei auch um die Frage, wie eine KI rechtskonform entscheiden kann.
Es ist nun gut ein Jahr her, dass F13, das KI-Werkzeug, das die Verwaltung retten sollte, auf der Smart Country Convention groß veröffentlicht worden ist. Seitdem ist viel passiert.
Vom „One-in-two-out“ über maschinenlesbare Gesetze bis zu modernem Personalwesen in der Verwaltung: Die Modernisierungsagenda soll den Rahmen für spürbare Veränderung im Staatsapparat setzen. Doch vor der Verabschiedung im Bundeskabinett kommende Woche sind noch Fragen offen.
Oliver Kühle ist Leiter des Projekts „Kiezbürgeramt on Tour“ in Friedrichshain-Kreuzberg. Im Interview erklärt er die Vorteile mobiler Ämter und skizziert künftige Verbesserungen.
Der Bund sucht Pilotländer für Verwaltungsdigitalisierung. Bayern und Rheinland-Pfalz erklären sich kurzerhand selbst dazu, offiziell an den Start geht der Bund nun mit Hessen und Bayern. In den sechs ausgewählten hessischen Kommunen liefen bereits erste Workshops. Worum es bei der Partnerschaft geht.
Seit rund einem Jahr wird die Bezahlkarte für Geflüchtete bundesweit ausgerollt. Eine einheitliche Lösung ist dennoch weit entfernt – auch die eigentlichen Vorteile der Digitalisierung werden nicht immer genutzt.
Bürger:innen in Deutschland haben hohe Erwartungen an die digitale Verwaltung, die der Staat bisher jedoch kaum erfüllt. Der aktuelle E-Government-Monitor der Initiative D21 zeigt die entscheidenden Hebel für Verbesserungen und nennt die Vorreiter in den Bundesländern.
Die Deutsche Bahn hat ihre DB Rad+ App auf das gesamte Bundesgebiet ausgeweitet. Nutzende können Fahrradwege tracken, Prämien sammeln und anonymisierte Daten für Infrastrukturplanung bereitstellen. Städte und Unternehmen profitieren von der Kooperation. Doch die Daten haben ihren Preis.
Überfüllte Strände, verstopfte Parkplätze, genervte Anwohner:innen – die Tourismus-Hotspots zwischen Nord- und Ostsee kämpfen mit dem eigenen Erfolg. Ein Digitalprojekt soll nun Abhilfe schaffen: Mit hunderten smarten Sensoren und Echtzeit-Daten wagt die Region ein Experiment, um Besucher zu lenken.
Halle hat einen guten Standort in Deutschland und Europa, trotzdem hat es die Stadt nach der Wende hart getroffen. Aus diesem Loch kämpft sie sich gerade heraus, auch indem sie sich digitalisiert. Was macht die Smart-City-Initiative dort?
Am Freitag diskutiert der Bundestag über das derzeit drängendste Thema der Kommunen – die finanzielle Lage. Mit Sondervermögen, Gesetzentwürfen und -änderungen versucht die Politik das Rekorddefizit der kommunalen Haushalte zu stopfen. Kann das gut gehen?
Künstliche Intelligenz (KI) kann für Kommunen ein mächtiges Werkzeug sein. Eine Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat der Frage gewidmet, wie Kommunen sinnvoll mit der neuen Technologie arbeiten können.
Dass die Förderung digitaler Projekte in Deutschland keine leichte Sache ist, ist längst klar. Jetzt hat eine Studie von Agora Digitale Transformation aber herausgefunden, dass sie den digitalen Fortschritt aktiv behindert. Wie? Indem sie sich zu sehr auf Leuchtturmprojekte fokussiert und nicht auf die Nachnutzung. Was steht sonst noch in der Studie?
In der Stadt der Zukunft soll die Luft sauber sein. Dafür ist es wichtig, zu wissen, wie sich Verkehrsströme lenken lassen. Dabei helfen Daten. Mit einem sogenannten digitalen Zwilling will Stuttgart für eine verkehrsberuhigte Innenstadt, saubere Luft und neue soziale Quartiere sorgen.
Derzeit existieren mehrere Marktplätze für digitale Verwaltungslösungen. Eine integrierte Lösung soll der „Marktplatz der Zukunft“ ab kommendem Jahr bieten. Ziel ist eine schnellere und vereinfachte Beschaffung. Doch gerade in diesem Punkt bleiben die Pläne der Fitko vage.
Im Oktober endet der Support für Windows 10. Wie gut gelingt der Umstieg in den Landesverwaltungen?
Die Hitze im Sommer wird in vielen Städten zum Problem. Der Deutsche Städtetag forderte jüngst, das Thema auch politisch mehr in den Fokus zu rücken, etwa im Rahmen eines nationalen Aktionsplans. Wissenschaftler rund um Ferdinand Briegel haben erstmals ein KI-Modell genutzt, um genaue Vorhersagen für die Hitzeentwicklung vor der Haustür zu machen.
Deutschlands Verwaltung will seit Langem effektiver und effizienter werden. Eine Stellschraube könnte die Digitalisierung von Gesetzen sein: Sie könnten also nicht mehr nur in Text-, sondern auch in Code-Form veröffentlicht werden. Wie klappt das sogenannte Law as Code und wer arbeitet daran?
Der Staat will schneller einkaufen. In der Vergaberechtsnovelle weiten Union und SPD deswegen Ausnahmen für öffentlich-öffentliche Geschäfte aus und ermöglichen dynamische Beschaffungssysteme. Welche Interessen dahinterstecken.
Grünflächen machen Städte resilienter gegen Klimaveränderungen – doch der Klimawandel macht zugleich die Pflege der Grünanlagen anspruchsvoller. Die Stadt Winterthur in der Schweiz testet ein Projekt, das den Erhalt der grünen Lungen der Stadt optimiert.
Der ländliche Raum blutet aus. Junge gehen, Häuser verfallen, Infrastruktur verschwindet. Doch es gibt Auswege. Frederik Fischer hat sich der Rettung des Landes verschrieben. Mit sogenannten Kodörfern will er Kommunen neue Wege zeigen.
Dank des „Vienna Geospace Hub“ sollen Satelliten zu einem wichtigen Baustein der Wiener Stadtplanung werden. Mit den Daten will sich die Stadt gegen die Folgen des Klimawandels wappnen.
In kleinen Orten auf dem Land rentieren sich normale Supermärkte oft nicht. Smart Stores hingegen lohnen sich für die Unternehmen und schaffen soziale Treffpunkte. Doch dazu wollen viele Betreiber sie auch sonntags öffnen.
Ohne Modellstatus und große Budgets treibt die Stadt Hamm ihre Transformation selbst voran. CDO Jennifer Klinge hat Bastian Hosan erklärt, wie man mit Klimatalern und strategischem Pragmatismus Smart City denken kann.
Die schwarz-rote Koalition ist mit dem Versprechen angetreten, das Vergaberecht zu beschleunigen. Das Gesetz geht voraussichtlich am Mittwoch ins Kabinett. Sowohl die Wirtschaft als auch die Anwender aus der Kommunalverwaltung sehen noch gravierende Mängel.
Deutschlands Kommunen stecken in einer historischen Finanzkrise: Seit dem vergangenen Jahr klafft ein Rekorddefizit von 24,8 Milliarden Euro. Der „Kommunale Finanzreport 2025“ der Bertelsmann-Stiftung zeigt: Ohne tiefgreifende Reformen drohen Handlungsunfähigkeit und Investitionsstau und fatale Folgen.
Es gibt einen NIS-2-Regierungsentwurf. Am Mittwoch passierte das Cybersicherheitsgesetz das Kabinett – und hat dabei Federn gelassen. Die eine Ausnahme für kommunale Unternehmen ist nun schärfer definiert. Aber IT-Sicherheitspflichten für die Bundesverwaltung wurden zusammengestrichen.
Noch hält sich der Sparzwang für die Ministerien in Grenzen. Bei Digitalvorhaben will die Bundesregierung kräftig investieren – im Bereich Smart City schmelzen die Mittel jedoch langsam ab.
Das Projekt Aorta der Stadt Kaiserslautern soll Autofahrern helfen, schneller Rettungsgassen zu bilden. Denn jede Sekunde bis zur Ankunft der Einsatzkräfte am Unfallort zählt. Dazu testet die Stadt ein System vernetzter Ampeln und eine Spezialapp – womit in Zukunft bundesweit Leben gerettet werden könnten.
Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat den Ländern am Montag eine knappe halbe Milliarde Euro für die Justiz versprochen. 210 Millionen Euro stellt sie nur für Digitalisierung zur Verfügung. Wofür könnte dieses Geld verwendet werden? Eine heute erscheinende Studie macht Vorschläge.
In Italien gibt es den Reisepass vielerorts auch am Postschalter: Mit dem Projekt „Polis“ soll in kleinen Kommunen die existierende Infrastruktur der Post genutzt werden, um eine Anlaufstelle für Bürger:innen zu bieten.
Baden-Württemberg hat sein Serviceportal in sechs Wochen ins neue Design überführt. Im Interview erklärt Holger Schaefers, Leiter des Programms „Portale, Identitäten und Infrastrukturen“ im Innenministerium Baden-Württembergs, warum so ein Relaunch bei über 1000 Leistungen und komplexen Zuständigkeiten alles andere als simpel ist.
Regensburg vereint vieles in sich: Die Stadt ist UNESCO-Welterbe, Hochschulstadt und Industriezentrum – und auch Modellkommune „Smart Cities“ im Förderprogramm des Bundes. Georg Barfuß ist angetreten, seine Stadt digital zu machen. Ihm gehe es darum, das Leben der Menschen besser zu machen, analog und digital. Wir haben uns angesehen, wie.
Mehr als 600 Einzelmaßnahmen sind in den 73 vom Bund geförderten Modellkommunen geplant, im Rest von Deutschland dürften noch mehr Smart-City-Vorhaben dazu kommen. Wie die Beratung Haselhorst Associates nun festgestellt hat, haben viele Kommunen noch gar keinen Plan, wie sie ihren Fortschritt und Erfolg messen wollen. Welche Ansätze es gibt.
Während viele Kommunen bei der Smart-City-Entwicklung vor allem auf technische Lösungen setzen, geht Lübeck mit dem Projekt „Social Smart City“ einen anderen Weg: Mit einem Mix aus Datenportal und persönlicher Unterstützung vor Ort will die Hansestadt zeigen, dass Smart Cities auch sozial sein können.
Städte sollen smart werden. Das bedeutet aber auch, dass sie angreifbar werden. Cybersecurity-Experte Klaid Mägi, der das Computer Emergency Response Team der estnischen Regierung geleitet hat, erklärt im Interview, warum Cybersicherheit das Fundament digitaler Städte sein muss, wo die größten Schwachstellen liegen und warum Vertrauen entscheidend ist.
Kommunen in Deutschland stehen vor großen Aufgaben: Klimaanpassung, Verkehrssteuerung, Bürgerfreundlichkeit. Fraunhofer zeigt in einem Papier Möglichkeiten und konkrete Beispiele, wie Städte und Landkreise Künstliche Intelligenz (KI) einsetzen können. Und natürlich, wo die Herausforderungen liegen.
Im Februar hat die Delos Cloud ihre Preisliste verkündet. Dann wurde es ruhig um Deutschlands Hoffnungsträger für digital souveräne Cloud Services. Im nächsten halben Jahr muss das Unternehmen aber liefern, denn gegen Jahresende sollen die ersten Kunden auf die Plattform. Wenigstens ein Bundesland will das Angebot nutzen.
Der Klimawandel bringt städtische Abwassersysteme an ihre Grenzen. Das Forschungsprojekt „InSchuKa 4.0“ setzt Künstliche Intelligenz und intelligente Rückstauklappen ein, damit Starkregen und Dürre für Jena kein Problem mehr sind.
Die Digitalisierung in Deutschland ist nicht einheitlich, sie ist ein Flickenteppich – mit regionalen Unterschieden, spezifischen Stärken und Schwächen. Der Deutschland-Index der Digitalisierung 2025 des Kompetenzzentrums öffentliche IT bietet dafür eine Bestandsaufnahme, die einige Überraschungen bietet.
Die neue Bundesregierung hat die NIS-2-Richtlinie der EU wieder aufgenommen und begonnen, sie umzusetzen. Aber der Referentenentwurf enthält eine Änderung der Geltungsbereiche. Das könnte gerade für Stadtwerke und andere kommunale Unternehmen fatal sein.
Im Entwurf für den Haushalt 2025, den das Bundesfinanzministerium vorgelegt hat, bekommt ein Thema weniger Geld zugewiesen: der Smart-City-Ausbau. Die Nationale Dialogplattform Smart Cities soll mit externer Unterstützung fortgesetzt werden. Was in dem Papier steht und was die ersten Reaktionen darauf sind, haben wir hier zusammengefasst.