Die größte Güterbahn Europas hat trotz massiver Finanzhilfen erneut horrende Verluste eingefahren. Im EU-Beihilfeverfahren drohen nun harte Auflagen – bis hin zur Zerschlagung des Staatsunternehmens, wie die EVG befürchtet.
Die EU will den Einsatz von Lang-Lkw im grenzüberschreitenden Verkehr erleichtern und die Nachteile von Batterie- und Wasserstofffahrzeugen bei Länge und Gewicht ausgleichen. Schienenverbände warnen vor einer Rückverlagerung von Güterverkehr auf die Straße.
Die neue EU-Luftqualitätsrichtlinie soll die bisherigen Vorgaben aus dem Jahr 2008 ablösen. In den Verhandlungen pochen Mitgliedsstaaten noch auf abgeschwächte Vorgaben – auch die Bundesregierung tritt auf die Bremse. Die Folge könnte eine Novellierung mit zu vielen Zugeständnissen sein, um diese vor der Europawahl überhaupt noch verabschieden zu können.
In letzter Sekunde hatten sich Ende der Woche die EU-Mitgliedstaaten auf neue Lkw-Flottengrenzwerte geeinigt. Der Kompromiss sieht die Berücksichtigung von E-Fuels vor. Doch wie verbindlich diese ist, darüber gibt es unterschiedliche Auffassungen.
In Hamburg läuft eine Debatte über die Zukunft des größten deutschen Seehafens. Der Fokus liegt weniger auf Wachstum als auf einer neuen Rolle des Hafens für die Stadt und das Land. Der Chef der Hafenbehörde gibt sich zuversichtlich.
Die französischen Gelbwestenproteste wirken bis heute nach. Statt einer CO2-Spritsteuer gibt die Regierung 100 Milliarden Euro für den Schienenverkehr aus. Geringverdiener können E-Autos für 100 Euro im Monat leasen. Wegweisend für die gesamte EU könnte ein geplantes Gesetz für die Dekarbonisierung von Flotten sein.
Der Mangel an Lkw-Parkplätzen entlang der Autobahnen ist groß, die Nachfrage steigt viel schneller, als neue Parkplätze gebaut werden. Der Einsatz von Telematik-Lösungen und Mautdaten soll die Situation verbessern – doch mitunter ist es kompliziert.
Ausgerechnet der Öl-Riese Saudi-Arabien arbeitet an der Mobilität der Zukunft. Fabriken für Elektroautos, Flugtaxis aus Deutschland, autonome U-Bahnen von Siemens Mobility. Zwischen Vision und Wirklichkeit – ein Update.
Deutschland hat in letzter Minute der novellierten Verordnung zur Reduzierung der CO2-Emissionen von Lkw und Bussen zugestimmt. Die FDP feiert die Berücksichtigung von E-Fuels als Erfolg. Wie bei der Pkw-Verordnung ist allerdings unklar, wie eine rechtssichere Regulierung aussehen soll.
Vor über 100 Jahren erfunden, werden die Verkehrssysteme im Kampf gegen die Luftverschmutzung in Städten weltweit wieder neu eingeführt oder bestehende Netze ausgeweitet. Ausgerechnet in Deutschland, wo die emissionslosen Oberleitungsbusse erfunden wurden, sind sie allerdings ziemlich unbeliebt.
Ein kurzfristig mit Industrievertretern einberufenes Treffen im Kanzleramt hat den Bundesverkehrsminister nicht umgestimmt. Die Ampel-Koalition bleibt zerstritten, Deutschland wird sich bei der Abstimmung über die EU-Verordnung für neue CO2-Grenzwerte für Lkw und Busse enthalten. Lkw-Hersteller und große Zulieferer sind empört.
Österreich hat kürzlich ein Zielnetz 2040 für den Schienennetzausbau vorgestellt. Wie beim Rahmenplan ist die langfristige Planung im Nachbarland vorbildlich. Enthalten sind auch Strecken, die beide Länder verbinden sollen.
Entgegen früherer Ankündigungen hat die EU-Kommission noch immer keinen Entwurf zur Regulierung von Fahrzeugdaten vorgelegt. Eine Verbände-Allianz hofft nun auf die Bundesregierung. Für Dienstleister rund ums Auto steht viel auf dem Spiel.
Auf den ersten Blick herrscht im Nahverkehr auf der Schiene ein reger Wettbewerb. Tatsächlich konkurrieren vor allem Staatsunternehmen miteinander. Woran liegt das?
Die Lkw-Konzerne bereiten sich auf eine elektrische Zukunft vor. Deshalb fordern sie unter anderem eine bessere Ladeinfrastruktur. Was sie nicht verstehen: Warum blockiert Verkehrsminister Volker Wissing nun in letzter Minute die EU-Verordnung für CO2-Flottengrenzwerte?
Bezüglich der Förderung seiner Kommunikationsstrategien konnte der Wasserstoff-Verband im Bundesverkehrsministerium auf viel Wohlwollen zählen. Der Mailverkehr dazu legt die enge Beteiligung von Abteilungsleiter Klaus Bonhoff an dem Vorgang nahe. Doch das Ministerium sieht keinen Grund, an seinen Einschätzungen etwas zu ändern.
Um Chinas Rohstoffdominanz aufzuweichen, müssten westliche Regierungen viel Geld in die Hand nehmen. Das Beispiel Seltene Erden zeigt aber, dass sie keine klare Strategie haben – trotz des Critical Raw Materials Act der EU. Das hat Folgen für die Autoindustrie.
Die Bahn will wieder pünktlicher und zuverlässiger werden – auch mithilfe der Digitalisierung. Im Interview spricht die DB-Digital- und Technikvorständin Daniela Gerd tom Markotten über Künstliche Intelligenz, Augmented Reality und Quantencomputing.
Wollen die Dresdner mehr Radwege oder einen vierspurigen Ausbau von Hauptverkehrsstraßen? Und wie stehen sie zu höheren Parkgebühren? Ein neues digitales Tool mit fiktivem Budget zur Verkehrsplanung ist nicht die einzige Maßnahme, zu der man in Dresden greift, um die Wünsche der Bürger zu verstehen.
Verkehrsexperten ziehen nach der Abstimmung in Paris über eine Verdreifachung der Parkgebühren für SUV ein gemischtes Fazit. Mit deutschen Großstädten sei die französische nur bedingt vergleichbar.
Der bruchanfällige Gleisunterbau führt auch dieses Jahr zu rund 450 zusätzlichen Baustellen im Schienennetz und wird für den ohnehin klammen DB-Konzern enorm teuer. Ein Ende ist noch nicht absehbar.
Die Deutsche Bahn stoppt dutzende Neubauprojekte. Der Staatskonzern will sich auf die Sanierung konzentrieren, da Milliarden vom Bund fehlen. Die Allianz pro Schiene fordert Verkehrsminister Wissing auf, mehr Planungssicherheit zu schaffen.
Nach dem langen Bahnstreik und dem Streik im Nahverkehr am Freitag legen die Piloten der Lufthansa-Tochter Discover die Arbeit nieder. Die Verhältnismäßigkeit ist nach den bisherigen Regelungen gewahrt. Aufrufe zur Mäßigung dürften kaum in einem neuen Gesetz enden.
Der am Freitag von Bundestag und Bundesrat verabschiedete Haushalt 2024 versetzt deutsche Batterieforscher in Alarmbereitschaft. Sie werfen der Bundesregierung vor, die Entwicklung wettbewerbsfähiger Lösungen in einer entscheidenden Marktphase abzuwürgen.
Trotz einiger Verbesserungen haben die Verbände weiterhin weitreichende Einwände zum neuen Entwurf des Kritis-Dachgesetzes. Die Automobilindustrie fordert Nachbesserungen bei den Zuständigkeiten der Behörden für die Durchsetzung und Überwachung der geplanten Vorgaben.
Schon länger weisen Klimaschützer darauf hin, dass eine vermehrte Nutzung von Erdgas statt anderer fossiler Brennstoffe dem Klima nur wenig bringt. Das gelte besonders für Flüssiggas und dessen Verwendung als Schiffstreibstoff. Eine Entscheidung der US-Regierung stellt die deutschen LNG-Pläne infrage.
Lagos ist berüchtigt für seine Dauerstaus. Statt zwei Stunden brauchen Pendler dank einer neuen Bahn nur noch 15 Minuten zur Arbeit. 12.000 Elektrobusse sind in China bestellt, sollen aber in Nigeria gebaut werden.
Erstmals gibt es für Bahnfahrten einen bundesweit einheitlichen Tarif. Doch der mit dem Deutschlandticket erhoffte Digitalisierungsschub bleibt nach wie vor aus. Dabei liegen konkrete Vorschläge auf dem Tisch.
Dekarbonisierung ist auf vielen Wegen möglich. Elektroautos, Verbrenner mit E-Fuels, Hybride und Brennstoffzellenfahrzeuge konkurrieren um die sauberste Lösung. Eine vom Umweltbundesamt beauftragte Studie blickt bis ins Jahr 2050. Sie zeigt: Die Antriebswende allein wird den Verkehr nicht klimaneutral machen.
Nachdem eine Folgenabschätzung in der vergangenen Woche schon den Weg gewiesen hatte, ist ein Entwurf der EU-Kommission zu den Klimazielen für 2040 aufgetaucht. Die Kommission sieht die EU auf Kurs, wenn die beschlossenen Gesetze konsequent umgesetzt werden – auch das weitgehende Verbrenner-Aus.
Die Politik sei im Dauer-Krisenmodus, die Ampel-Koalition lähme Unternehmen und Bevölkerung, der Standort Deutschland bremse die Transformation. Auto-Präsidentin Hildegard Müller teilt aus und hat eine gute Nachricht für die Branche: Der weltweite Automarkt wächst.
Papierfahrscheine gibt es in Japan längst nicht mehr. Der Ticketpreis für Bus oder Bahn wird von einer mit einem RFID-Chip ausgestatteten Karte abgebucht. Die Akzeptanz bei den Fahrgästen ist hoch, doch das Tarifsystem ist zwar komfortabel, aber starr.
Der Verkehrsausschuss des Europaparlaments hatte in den vergangenen Jahren einiges zu tun, viele Gesetze mit Fokus auf Klimaschutz wurden auf den Weg gebracht. Während Grüne und SPD den eingeschlagenen Weg weiterverfolgen wollen, setzen sich Konservative und FDP in ihren Wahlprogrammen für die Europawahl vorsichtig ab.
Die Deutsche Umwelthilfe prangert an, dass die Bundesregierung an den Steuervorteilen für Firmen- und Dienstwagen festhält. Auch die Steuer-Gewerkschaft sieht ein Gerechtigkeitsproblem. Steuerberater geben Tipps, wie sich sogar die Ein-Prozent-Regelung umgehen lässt. Frankreich geht einen ganz anderen Weg.
Industrie und FDP wollen das geplante EU-Lieferkettengesetz nach dem Trilog-Kompromiss auf den letzten Metern stoppen. Bei Wissenschaftlern stößt der Widerstand auf Unverständnis. Sie warnen vor Wettbewerbsnachteilen und großem politischen Schaden.
Die EU-Gebäuderichtlinie könnte schon im März verabschiedet werden. In der Folge muss Deutschland sein Gesetz für die E-Mobilität in Gebäuden anpassen. Die Vorgaben aus Brüssel sind ehrgeiziger als der heutige Stand hierzulande. Doch bei Bestandsgebäuden erlahmt der Reformeifer.
Betreibt die EU Klimaschutz wie bisher, würde sie ihre Emissionen bis 2040 um 88 Prozent senken im Vergleich zu 1990. Das sind nur zwei Prozentpunkte weniger als der Klimabeirat empfiehlt. Zu den Knackpunkten gehört der Verkehr, zeigt eine geleakte Folgenabschätzung der Kommission.
Fünf Jahre nach Inbetriebnahme hat der Hersteller in Niedersachsen das Streckenradar abgeschaltet – trotz positiver Bilanz. Datenschützer wehren sich gegen den Vorwurf, ihre Auflagen seien ausschlaggebend gewesen. Das Aus hat auch Folgen für andere Bundesländer.
Tesla-Chef Elon Musk ruft nach der Politik: Ohne deren Unterstützung würden die meisten Autohersteller von der chinesischen Konkurrenz überrollt. EU-Politiker und Branchenexperten halten dies für ein eigennütziges Manöver – geben Musk in einem Punkt aber recht.
Zwei Jahre nach der Corona-Pandemie müssen die deutschen Flughäfen feststellen, dass nicht nur viele Mitarbeiter gegangen sind, sondern auch Passagiere. Mancherorts kommen sie nicht mehr zurück. Während die Großen den Problemen mit Investitionen beikommen wollen, könnte es für manche kleinere Airports demnächst um die Existenz gehen.
Die meisten Autos auf Europas Straßen stoßen dem EU-Rechnungshof zufolge genauso viel Treibhausgase aus wie noch vor zwölf Jahren. Daran habe auch die schärfere Regulierung nichts geändert, kritisiert der Rechnungshof in einem neuen Bericht.
Der Missbrauch von E-Scootern führt teilweise zu schweren Unfällen. Die Stadt Gelsenkirchen will deshalb keine anonymen Fahrten mehr zulassen. Ein Jurist räumt dem Vorhaben gute Chancen ein. Die Verleiher protestieren.
Brüssel scheint nicht weiterzuwissen. Die italienische ITA Airways soll baldig privatisiert werden, um für einen fairen Wettbewerb im europäischen Luftverkehr zu sorgen. Doch mit dem Verkauf an Lufthansa hadert die EU-Kommission. Nun soll eine vertiefte Prüfung bis Juni Klarheit bringen.
Als erstes Flächenland will Brandenburg seinen Verkehr mit einem Mobilitätsgesetz nachhaltiger gestalten. Mit welchen Maßnahmen soll das gelingen?
Der Deutsche Verkehrsgerichtstag diskutiert in Goslar über die Zukunft und Reformen des Verkehrsrechts. Es geht drei Tage lang um den Flensburger Punktehandel, Unfallflucht oder die Folgen von Trunkenheits- und Rauschfahrten. Ein Überblick.
Nicht zuletzt der geplante Verkauf der Total-Stationen in Deutschland und den Niederlanden zeigt, dass die Tankstelle vor dem Umbruch steht. Was die großen Ölkonzerne planen und welches Modell wo funktionieren könnte.
Die Bahnsanierung ist unterfinanziert. Zwischen Bahn und Verkehrsministerium führt das zu Konflikten. Verkehrsminister Wissing kontempliert ein Sondervermögen für Infrastrukturprojekte. Doch eine Mehrheit dafür ist nicht in Sicht.
Nun gilt es: Nach der Einigung des EU-Parlaments mit den EU-Ländern in der vergangenen Woche müssen sich die Hersteller von Lastwagen und Bussen auf strengere Grenzen für den Ausstoß von Kohlendioxid einstellen. An E-Trucks führt kein Weg vorbei.
Die gemeinwohlorientierte Infrastrukturgesellschaft DB InfraGO arbeitet seit Jahresbeginn. Doch noch hat sie kein Arbeitsprogramm nach dem Vorbild von Österreich und der Schweiz. Der deutsche Infraplan soll bis Ostern fertig werden.
Die Luftverkehrsteuer wird erhöht, die Förderung zur Erforschung nachhaltiger Flugkraftstoffe geht zurück. Die Transformation der Luftfahrt hat unter der Haushaltseinigung besonders gelitten. Immerhin konnte eine wichtige Forschungsanlage des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt vor dem Aus bewahrt werden.
Tesla, Volvo, Suzuki und Michelin legen bereits Fabriken still. Die Lieferketten stehen wegen der Angriffe auf Schiffe im Roten Meer unter Stress. Die Folgen waren auch beim Weltwirtschaftsforum in Davos ein Top-Thema. Die EU plant eine Schutzmission.
Bei der Trassenpreisförderung, regenerativen Kraftstoffen, dem „klimaneutralen Schiff“ und bei Fahrradparkhäusern an Bahnhöfen spart die Ampel-Koalition weniger rigide, als es Finanzminister Christian Lindner vorhatte. Das wurde in der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses im Bundestag beschlossen.
Die Verhandlungsführer des Europäischen Rates und des Parlaments haben sich am Donnerstag auf CO2-Ziele für schwere Nutzfahrzeuge geeinigt. Der Geltungsbereich der Verordnung wurde so ausgeweitet, dass auch kleinere Lkw, Stadtbusse, Reisebusse und Anhänger erfasst werden.
Ermäßigte Deutschlandtickets für Schüler:innen gibt es bisher nur in manchen Bundesländern und Landkreisen. Kinder und Jugendliche fühlen sich gegenüber Studierenden benachteiligt. Woran scheitert eine bundesweite Lösung?
Nur mit vielen Nachbesserungen kann die Europäische Union die Emissionen ausreichend senken, legt ein Report des EU-Klimabeirats dar. Besondere Sorgen macht den Sachverständigen der Verkehrssektor.
Ein Entwurf für die Novelle des Bundeswaldgesetzes versetzt die Fahrradbranche in Alarmbereitschaft. Sie warnt vor einem „Ende des Radfahrens im Wald, wie wir es bisher kennen“. Die Waldbesitzer hingegen fürchten, dass virtuelle Routen abseits von Wegen legalisiert werden könnten.
Die Online-Fahrzeugzulassung sollte längst in ganz Deutschland verfügbar sein. Doch es geht weiter nur schleppend voran. Zwischen Kommunen und Bund entlädt sich einiges an Frust an der Frage, ob Fristen zu knapp bemessen waren. Tatsächlich sind die Probleme zahlreich.
Die Bundesnetzagentur berät heute über den Anstieg der Trassenpreise für den Schienenverkehr. Nicht nur die Konkurrenten der Deutschen Bahn kritisieren die kräftige Anhebung, sondern auch die Konzerntöchter DB Cargo und Fernverkehr. Kein guter Start für die Infrastrukturgesellschaft DB InfraGO.
Nach einer Testphase bringt das Berliner Start-up in der Casinostadt offiziell seinen ferngesteuerten Mobilitätsdienst ins Rollen. Die erforderliche Genehmigung liegt vor. In Deutschland pausiert Vay seinen Dienst derzeit.
Mit einer neuen Förderung könnte die Ampel-Koalition die Bauern möglicherweise noch ködern: Zahlreiche Stimmen fordern eine Rückkehr der 2022 abgeschafften Steuerentlastung für Biokraftstoff in der Landwirtschaft. Ein Blick auf Machbarkeit, Sinn und Unsinn dieser Rolle rückwärts.
Günther Schuh hat Streetscooter vor dem Aus bewahrt und mit seiner neuen Firma das Projekt übernommen. Bei dem Deal spielte die Politik eine entscheidende Rolle. Am Produktionsstandort Düren geht es um die Zukunft der Region, die vor einem Strukturwandel steht.
Die Deutsche Umwelthilfe erwartet am Mittwoch vor dem Verwaltungsgericht Schleswig einen Sieg gegen das Kraftfahrt-Bundesamt. Es geht um 62 Diesel-Modelle des VW-Konzerns mit Abschalteinrichtungen für die Abgasreinigung. In einem nächsten Schritt werde die DUH auf Rückruf der Autos aus dem Ausland klagen, kündigt ihr Anwalt an.
Innovationen im Mobilitätsbereich stammen häufig nicht von etablierten Unternehmen, sondern von neuen Gründerinnen und Gründern. Tagesspiegel Background hat fünf Start-ups identifiziert, die 2024 beispielhaft zeigen, wie Innovationsgeist und digitale Lösungen die Branche voranbringen.
Klima-Kleber gegen Autofahrer, Lokführer gegen die Bahn, Bauern gegen die Streichung von Dieselsubventionen: Der Streit über Mobilität und Lebensstile in Zeiten des Klimawandels wird aggressiver. Ein Gespräch mit dem Zukunfts- und Mobilitätsforscher Stephan Rammler über trotzige Autofahrer, falsch verstandene Elektromobilität und Wege aus der Sackgasse.
Immer wieder haben die US-Demokraten in den vergangenen Jahrzehnten versucht, dem Land ein Hochgeschwindigkeitseisenbahn-Netz schmackhaft zu machen. Der Widerstand dagegen lässt nach, aber das sichert die Finanzierung noch lange nicht.
Gewerkschaften und Verbände haben in einem Papier die Regierung zu mehr Tempo bei einer ökologischen und sozialen Verkehrswende aufgerufen. Sie fordern eine Stärkung der Schiene, des Fahrrads und des ÖPNV. Doch erstere werden von den Etatkürzungen für 2024 nicht verschont.