Die Gegner der IAA Mobility wollen die neue Messe am Freitag mit tausenden von Menschen blockieren. Die Kämpfer für Klimagerechtigkeit werfen der Autoindustrie Ausbeutung ärmerer Weltgegenden vor und entwickeln ein alternatives Mobilitätskonzept. Mit ihrer Blue Lane hält die IAA dagegen.
Auf der IAA Mobility in München inszenieren sich die deutschen Autobauer als Vorreiter der Transformation. Elektroautos zeigen alle, doch beim Tempo und bei den Zielgruppen werden die Unterschiede zwischen BMW, Daimler und Volkswagen deutlich.
Mobility-as-a-Service soll bei Siemens für stetige Einnahmen sorgen und der gesamten Bahnbranche beim Wachsen helfen. Ein Großauftrag aus Spanien zeigt, dass die Strategie funktionieren könnte. In Deutschland kommt der verkehrsübergreifende Digitalvertrieb nur langsam voran.
Zu den großen Versäumnissen der deutschen Verkehrspolitik gehört der vernachlässigte Ausbau der Bahninfrastruktur. Vor 25 Jahren vereinbarte Deutschland mit der Schweiz, den Alpentransit auf der Schiene zu verbessern. Doch die meisten Zusagen hat die Bundesrepublik nicht eingehalten. Eine kritische Bilanz.
Knotenpunkte, an denen Sharing-Fahrzeuge bereitstehen, sollen helfen, die Menschen für geteilte Mobilität zu begeistern. Nicht nur Großstädte, sondern auch kleinere Städte und Kommunen entdecken Mobilitätsstationen für sich. Vor allem bei der Finanzierung gibt es allerdings noch Klärungsbedarf.
Das Arbeitsgericht in Frankfurt am Main lehnt ein Verbot ab. Dennoch geht es beim GDL-Streik um mehr als Tariffragen. Verkehrsminister Scheuer hat zur Eskalation beigetragen. Nun wächst der Druck auf ihn, in den Konflikt einzugreifen. Eine Analyse.
Neuer Standort, neues Konzept: Die IAA Mobility in München soll den Aussteller- und Zuschauerschwund in Frankfurt vergessen lassen. Neben Autopremieren gibt es in der ganzen Stadt Fahrräder und andere Beispiele für nachhaltige Mobilität zu sehen. Nächste Woche zeigt sich, ob das Konzept Erfolg hat.
Lastenräder bilden vorerst eine Nische im Fahrradmarkt. Trotzdem bieten sie großes Potenzial für die Hersteller. Auf der Fahrradmesse Eurobike diskutierte die Branche über die zukünftigen Standards von Cargobikes und darüber, ob Lastenräder gefördert werden sollten. Einigkeit gab es bei der zuletzt auch politisch diskutierten Frage nicht.
Was noch vor einem Monat niemand für möglich gehalten hätte, ist eingetreten: Olaf Scholz und die SPD liegen in den Umfragen vorn. Nach der Bundestagswahl könnte eine Ampelkoalition regieren. Wie würde deren Verkehrspolitik aussehen?
Nachfrageboom und Lieferengpässe zwingen die europäische Fahrradindustrie dazu, Produktion aus Asien zurückzuholen. Auf der Messe Eurobike diskutiert die Branche über die stärkere Nutzung von Daten, überfällige Kollaborationen und mehr Nachhaltigkeit, um wachsen zu können.
Die EU hat die Umweltwirkung des Seeverkehrs untersucht und ist zuversichtlich, dass die langfristigen Reduktionsziele mit dem entsprechenden Willen erreicht werden können. Das finden auch die Reedereien, die ihre Technologieoffenheit betonen. Doch die derzeit angestrebte Regulierung geht Kritikern nicht weit genug.
Mit einem modernen Bahnnetz will das Schwellenland mit der Megastadt Kairo seine Verkehrsprobleme lösen. Für die erste Strecke bietet Siemens Ägypten ein schlüsselfertiges Bahnsystem. Vor Ort sollen 15.000 Arbeitsplätze entstehen.
In Indiens Tech-Hauptstadt verbringen Verkehrsteilnehmer rund 250 Stunden pro Jahr im Stau. Manjula Vinjamuri, Kommissarin des Directorate of Urban Land Transport, sprach mit Tagesspiegel Background über den Mobilitätsplan für die Stadt und warum E-Autos nicht die alleinige Lösung sein können.
Die Forderungen nach einem Ende der Bahnstreiks werden lauter. Doch der Deutschen Bahn fehlt die Strategie. Das DB-Management will nicht Weselsky auf- und die EVG abwerten. Das macht eine Lösung des Konflikts so schwierig.
Wie laut ein Schiff unter Wasser ist, hat für konventionelle Werften keine Priorität. Dabei gibt es immer mehr Hinweise darauf, dass der steigende Geräuschpegel Meeresökosysteme stark belastet. Wie kann die Schifffahrt auf das Problem reagieren?
Wenn Deutschland seine eigenen Klimaziele erreichen will, muss die neue Bundesregierung das Tempo verdreifachen. Agora Verkehrswende, Agora Energiewende und die Stiftung Klimaneutralität haben ein konkretes Programm für die ersten 100 Tage entworfen.
Europas größte Fahrradmesse Eurobike startet morgen zum letzten Mal am Standort Friedrichshafen. Im Zentrum steht die Frage nach der urbanen Mobilität der Zukunft. Viele Innovationen lenken dabei von einer dringenden Debatte über einen Ausbau der Radinfrastruktur ab.
Bis 2027 will das Start-up One Fiber bundesweit 27.500 Kilometer Glasfaser entlang der Schienenstrecken verlegen. Damit soll Breitband in die unterversorgte Provinz kommen. Doch auch der DB-Konzern will Highspeed-Internet anbieten.
Er selbst würde nach der Bundestagwahl gerne weitermachen, für seine Kritiker ist das eine Drohung. Doch wie sieht die Bilanz von Verkehrsminister Andreas Scheuer wirklich aus? Was wird von dem CSU-Mann außer der gescheiterten Pkw-Maut in Erinnerung bleiben, sollte er den Ministersessel doch räumen müssen?
Bundeskanzlerin Angela Merkel will eine Testpflicht für Fernzüge und Inlandsflüge. In der Bevölkerung kommt der Vorschlag gut an. Die Bahnbranche zeigte hingegen am Freitag ihre Ablehnung. Das Verkehrsministerium schloss sich dem an. Mehr Infektionsschutz verweigerte die Deutsche Bahn schon vergangenen Sommer.
Die Binnenwasserstraßen hinken bei der Digitalisierung weit hinterher. Das liegt auch an den großen Lücken bei der Mobilfunkversorgung entlang von Flüssen und Kanälen im ländlichen Raum. Doch jetzt zeichnet sich Besserung ab. 2023 startet ein großes Digitalisierungsprojekt. Es könnte große Veränderungen bringen.
Erneuerbare Energie ist theoretisch im Überfluss vorhanden, die Verkehrsstruktur braucht selten große Reichweiten: Für viele afrikanische Länder ist die Abkehr vom Import fossil betriebener Fahrzeuge und Kraftstoffe hin zu einem panafrikanischen E-Mobility-Markt eine verlockende Chance.
Welche Ideen und Konzepte haben die Parteien, um die Lebensqualität in der Stadt zu verbessern? Wie werden Menschen auf dem Land mobiler ohne eigenes Auto? Und wie werden die Klimaziele im Verkehr dabei erreicht? Tagesspiegel Background macht den Check. Bei vielen Zielen herrscht Konsens. Geht es um die Umsetzung, zeigen sich die Unterschiede.
Während die Aussichten für die Passagierluftfahrt eher vage sind, blickt die Cargo-Branche optimistisch in die Zukunft, auch dank des E-Commerce-Booms. Auf einer Fachtagung in Frankfurt steht denn auch nicht das Krisenmanagement, sondern die digitale Zukunft der Branche im Fokus.
Knapp 90-prozentiger Marktanteil und trotzdem nicht profitabel: Gleich an drei Fronten geht China gegen seinen größten Online-Fahrdienstvermittler vor: wegen Datensicherheit, kartellrechtlicher Vergehen und Ausbeutung seiner Arbeiter.
Im Pkw ist die Brennstoffzelle bisher ein Nischenprodukt. Doch im Lkw wird sie voraussichtlich eine wichtige Rolle für den CO2-freien Transport spielen. In jedem Fall muss sie deutlich kostengünstiger werden. Wissenschaftler erklären, wie das geht.
GDL-Chef Claus Weselsky bereitet bereits eine dritte Streikrunde vor. Verkehrsminister Andreas Scheuer beobachtet das zunehmend ungeduldig. Die EVG warnt Scheuer nun vor einer Intervention. Die Gewerkschaft fürchtet Nachteile im Machtkampf mit der GDL. Das Schreiben von EVG-Chef Hommel offenbart die politische Dimension des Konflikts.
Im Gesetz zur Lastenteilung legt die EU fest, welcher Staat wie viele Emissionen einsparen muss – das betrifft vor allem auch den Transportsektor. Im Juli präsentierte die Kommission ihren Reformvorschlag. Nach der Sommerpause starten die Verhandlungen.
Die deutschen Wasserstraßen leiden seit vielen Jahren unter zu geringen Investitionen. Zwar wird in diesem Jahr eine Rekordsumme in die Sanierung von Flüssen und Kanälen gesteckt, doch das ist nur ein Zwischenhoch. Echte Neuinvestitionen, etwa in die Digitalisierung, fehlen ganz.
Die CSU-Granden freuen sich über ein neues Mobilitätszentrum, das der Bund in München finanziert. Zur Eröffnung lud Verkehrsminister Andreas Scheuer Wirtschaftsvertreter, um über die Zukunft des nicht-fossilen Verbrenners zu reden und stichelte gegen das Umweltministerium.
Die Bevölkerung lehnt die Bahnstreiks mehrheitlich ab. Doch GDL-Chef Claus Weselsky ist das ganz recht. Er setzt darauf, dass Deutsche Bahn und Bundesregierung früher vor dem Unmut kapitulieren. Was für und was gegen seine Taktik spricht – eine Analyse.
Siemens Mobility hat seine autonom fahrende Straßenbahn weiterentwickelt: Jetzt ist auch das Depot automatisiert, wie Siemens und die Potsdamer Verkehrsbetriebe am Montag demonstrierten. Die Marktreife der Technologie ist für 2026 geplant. Später sollen sich die Trams auch im normalen Verkehr autonom fortbewegen.
Die großen Parteien blicken vor der Wahl deutlich differenzierter auf den Luftverkehr als noch vor vier Jahren. Die ökologische Wende schaffen und dabei Konnektivität und Leistungsfähigkeit erhalten, dem Ziel mag sich niemand verschließen. Was dafür nötig ist, darüber gehen die Ansichten auseinander.
Die Ausbaupläne von Verkehrsminister Scheuer für den Deutschlandtakt stoßen auf Kritik. Fast ein Drittel der 48,5 Milliarden Euro soll nach Bayern fließen. Einige wenige ICE-Strecken verursachen die meisten Kosten – trotz größerem Nutzen von Maßnahmen für den Frachtverkehr.
Das Thema soziale Ungleichheit müsste in der Debatte um Luftschadstoffe aus wissenschaftlicher Sicht eine viel größere Rolle spielen, meint Giulio Mattioli. Der Verkehrswissenschaftler forscht an der TU Dortmund zu nachhaltiger Mobilität. Ein Background-Gespräch über Armut und Autos, die Macht der Industrie und unsere „car dependency“.
Mercedes Benz weiß, wie mühsam es ist, Emissionswerte bei einzelnen Zulieferern abzufragen. Deshalb wirkt der Autobauer an einem digitalen Tool mit, das alle CO2-Daten der Lieferkette bündeln soll. Vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen sind die Herausforderungen groß.
Immer mehr Kommunen wollen von ihrer neuen Freiheit Gebrauch machen, die Preise fürs Anwohnerparken selbst zu bestimmen. Eine exklusive Background-Umfrage zeigt: Eine Staffelung nach Größe oder Gewicht, wie sie Tübingen plant, käme bei rund 48 Prozent der Bürger nicht gut an.
Der Deutschlandtakt auf der Schiene nimmt Gestalt an: Das Verkehrsministerium plant weitere 181 Infrastrukturprojekte. Die Kosten von fast 50 Milliarden Euro sind bisher nicht einmal ansatzweise finanziert. Die Konkurrenz der Deutschen Bahn warnt vor Wettbewerbsverzerrungen und Nachteilen für den Güterverkehr.
Der Autogipfel bringt einen Zukunftsfonds auf den Weg, der kleine und mittelständische Zulieferer mit einer Milliarde Euro unterstützt. Regionale Transformationsagenturen sollen die Bildung neuer Netzwerke und Kooperationen fördern.
Die Emissionen einer Flugreise zu kompensieren, sei durchaus sinnvoll, sagen viele Expert:innen. Allerdings müsse sich der Markt in den kommenden Jahren verändern – anspruchsvoller werden. Zusätzlich könnte die große UN-Klimakonferenz in Glasgow das Modell umkrempeln.
Ali Vezvaei ist Verwaltungsratschef des von RWTH-Professor Günther Schuh gegründeten Elektroautobauers Next e.GO Mobile. Im exklusiven Background-Interview spricht er über die Lehren aus der Insolvenz, die Vorteile von kleinen E-Fahrzeugen und die geplante Expansion in Schwellenländer.
Beim heutigen Autogipfel im Kanzleramt soll es auch um die Zukunft der deutschen Zulieferindustrie gehen. Die Branche ist weltweit noch stark, aber den Erfolg verdankt sie dem Verbrennungsmotor. Ohne staatliche Hilfe werden viele Mittelständler die Transformation zur Elektromobilität nicht schaffen.
Verkehrsminister Andreas Scheuer und die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur haben detaillierte Informationen zur Mitte September startenden Ausschreibung der 1000 Schnellladestandorte gegeben. Die Ladesäulen werden noch leistungsfähiger, die Preisobergrenze für die Kilowattstunde liegt zunächst bei 44 Cent.
Shared-Bikes setzten sich in keinem Land der Welt so konsequent durch wie in China. Nach der Goldgräberstimmung folgte der Kater – und seit der Corona-Pandemie neue Hoffnungsschimmer.
CO2 aus der Luft einzufangen und zu E-Fuels zu verarbeiten, sei im Vergleich zur unterirdischen Speicherung eine zu teure Option für die Dekarbonisierung der Luftfahrt, meinen britische Regierungsberater. Eine Studie des Öko-Instituts widerspricht.
Geteilte Mobilität ist beliebt, aber noch eine Randerscheinung – vor allem im ländlichen Raum. Der Bundesverband Carsharing präsentiert heute einen „Nationalen Entwicklungsplan“ zum Ausbau des Carsharings. Die Plattform Shared Mobility sieht die Kommunen in der Pflicht.
Auch wenn SPD und FDP eine Deutschlandkoalition auf Bundesebene für unwahrscheinlich halten – im Bereich Verkehr haben beide Parteien und die CDU in Sachsen-Anhalt leicht zusammengefunden. Background hat nachgefragt, wo Gemeinsamkeiten liegen und was mit den Grünen besser ginge.
Die aufgekündigte Kooperation zwischen Daimler und Bosch manifestiert eine Entwicklung, die sich angekündigt hatte: Die deutschen Hersteller fokussieren sich im Bereich des Privat-Pkw auf autonomes Fahren Level 2 und 3. Die Entwicklung von People Movern und Robotaxis, wie sie Waymo verfolgt, spielt eine untergeordnete Rolle. Mit einer Ausnahme.
Großstädte erhalten jedes Jahr zehntausende Anzeigen, in denen Privatpersonen andere Bürger:innen wegen Parkverstößen anzeigen. Einige sind von den vielen Falschparker:innen im öffentlichen Raum so genervt, dass sie mehrmals in der Woche die 110 wählen.
Die größte Automesse der Welt soll dieses Jahr in München zum Mobilitätsevent werden – trotz Corona, prominenter Absagen und geplanter Proteste. Für die Veranstalter zählt, dass die Branche ihr Blech- und PS-Image abstreifen kann.
Die bundeseigene Autobahn GmbH wird für die Steuerzahler:innen immer teurer. Mit knapp zwei Milliarden Euro werden die Ausgaben für Betrieb, Planung und Verwaltung im kommenden Jahr mehr als das Dreifache dessen betragen, was zu Beginn der Reform versprochen war.
Das US-Infrastrukturpaket musste in den Verhandlungen Federn lassen. Nun soll es längst überfällige Investitionen in Gang setzen. Präsident Biden hebt die Jobs hervor, die durch die Erneuerung von Straßen, Brücken und des ÖPNV entstehen. Pendler sollen weniger in Staus stehen – und sicherer fahren.
1971 flog noch kein Airbus, aber monatlich waren genauso viele Menschen wie im ersten Halbjahr 2021 in der Luft. Für den Luftfahrtverband BDL kann es im Grunde nur aufwärts gehen. Anzeichen gebe es. Sollten die sich bewahrheiten, rechne man auch nicht mit weiteren Kündigungswellen.
Güter- und Personenzüge der Deutschen Bahn stehen schneller still als erwartet. Der Arbeitskampf der Lokführer mit dem Staatskonzern eskaliert, Entspannung ist nicht in Sicht.
Die CO2-Bepreisung für Verkehr und Gebäude wird die erste politische Maßnahme zum Klimaschutz, die fast alle Menschen in Europa direkt spüren werden. Das hat Konfliktpotenzial. Die EU-Kommission schlägt deshalb vor, kräftig umzuverteilen – jetzt liegt es bei den Mitgliedstaaten.
Politiker und Lobbyorganisationen schlagen angesichts des IPCC-Berichts zum Ausmaß des Klimawandels Alarm. Mit Blick auf den Verkehrssektor fordern sie mehr Tempo beim Umstieg auf die E-Mobilität – und unter anderem ein „Verkehrswendeministerium“.
Die nächste Abgasnorm Euro 7 wird höchstwahrscheinlich auch Filter für Bremsstaub verlangen. Der deutsche Hersteller Mann + Hummel hat die Technik schon serienreif entwickelt und ist mit allen Autobauern im Gespräch. In Zukunft sollen Pkw und Lkw ihre Umgebungsluft aktiv filtern.
Erdwärmebohrungen sollen als Nebenprodukt Lithium für Elektroautos liefern. Die Firma Vulcan aus Süddeutschland hat jetzt zwei Lieferverträge mit Großabnehmern geschlossen. Das kostbare Metall soll der Geothermie zum Durchbruch verhelfen.
In den Programmen der Parteien reichen die Szenarien von der Rettung des Verbrenners bis zur Abschaffung des Autos. Dazwischen wird gefördert, gefordert und ein klimafreundlicher Individualverkehr entworfen.
US-Präsident Joe Biden macht der Branche strengere Umweltvorgaben. Ab 2030 muss mindestens die Hälfte aller verkauften Autos emissionsfrei sein, die Effizienz der Verbrenner muss sich jedes Jahr verbessern. Viele Konzerne begrüßen die Verordnung – die ihnen viel Spielraum lässt.
Der Ausbau der Zugstrecken im Dreieck Hannover-Bremen-Hamburg ist für die Verkehrswende von großer Bedeutung – gerade wenn die Züge durch den Fehmarnbelt-Tunnel kommen werden. Doch jetzt erhärtet sich für die betroffenen Gemeinden ihr Verdacht, dass die Deutsche Bahn und das Verkehrsministerium eine Neubaustrecke durch die Lüneburger Heide planen.
Pläne für Großkraftwerke in Wüsten und Küstenregionen, um den deutschen Energiebedarf nachhaltig zu decken, gibt es schon lange. Doch die Hürden sind vielfältig. Ein neuer „PtX-Atlas“ des Fraunhofer-Instituts soll nun die Suche nach geeigneten Standorten erleichtern.
Die Pläne der Bundesregierung, die Möglichkeit zum Online-Theorieunterricht über die Pandemie hinaus zu etablieren, vertiefen die Gräben in der Fahrschulbranche. Die Gegner versuchen, bei den Ländern Stimmung gegen das Vorhaben zu machen. Neue Bündnisse halten dagegen.
Noch in dieser Woche könnte das umkämpfte Infrastruktur-Gesetzespaket von Joe Biden im US-Senat verabschiedet werden. Das historische Vorhaben soll auch dafür sorgen, dass die modernisierte Infrastruktur widerstandsfähiger gegen Stürme, Hitze und Hochwasser ist.
Auch BMW und der Stellantis-Konzern, der Anfang des Jahres aus der Fusion von Peugeot-Citroën (PSA) und Fiat-Chrysler (FCA) entstand, haben am Dienstag hervorragende Halbjahreszahlen veröffentlicht. Beim Thema Elektromobilität sind sie aber langsamer als Volkswagen und Daimler.
Die EU will der maritimen Seefahrt feste Ziele für weniger Emissionen vorgeben, ohne sie auf nicht-fossile Technologien festzulegen. Das würde absehbar zu einem LNG-Boom führen, der den langfristigen Zielen im Weg steht, monieren Kritiker.